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THEMA: Rh 1216 230 Taurus Hobbytrain fährt nicht
THEMA: Rh 1216 230 Taurus Hobbytrain fährt nicht
Starman - 28.07.26 09:11
Hallo zusammen,
ich hab vor kurzem eine Hobbytrain Taurus Rh 1216 erstanden, mit Sound und DCC (H2738S). Jetzt stieß ich aber schon bald nach dem auspacken auf ein Problem: Die Lok fährt nicht, oder zumindest nur sehr sporadisch.
Ich fahre baubedingt noch Analog, bin gerade erst im Begriff umzurüsten. Hab bis dato schon mehrere DCC + Sound Loks, und da war das bis jetzt noch nie ein Problem, das ich dennoch analog fahren kann, mit einegschränkter Funktionalität und Soundpalette natürlich.
Die Taurus ist aber vom verhalten her sehr seltsam: Im ganz niedrigen Spannungsbereich, in dem meine anderen Loks einfach stehen bleiben und nur den Sound anwerfen, zuckelt der Motor bereits etwas herum, nur um bei erreichen der Fahrspannung einen kompletten Abgang zu machen. "Fahren" in dem Sinn tut da gar nichts. Elektrisch sieht alles top aus, hab schonmal versucht die Lok auseinanderzubauen und nach mechanischen Ursachen zu suchen, hat aber nichts gebracht, es ließ sich nichts finden. Hat jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir da etwas weiterhelfen?
LG Nicolas
ich hab vor kurzem eine Hobbytrain Taurus Rh 1216 erstanden, mit Sound und DCC (H2738S). Jetzt stieß ich aber schon bald nach dem auspacken auf ein Problem: Die Lok fährt nicht, oder zumindest nur sehr sporadisch.
Ich fahre baubedingt noch Analog, bin gerade erst im Begriff umzurüsten. Hab bis dato schon mehrere DCC + Sound Loks, und da war das bis jetzt noch nie ein Problem, das ich dennoch analog fahren kann, mit einegschränkter Funktionalität und Soundpalette natürlich.
Die Taurus ist aber vom verhalten her sehr seltsam: Im ganz niedrigen Spannungsbereich, in dem meine anderen Loks einfach stehen bleiben und nur den Sound anwerfen, zuckelt der Motor bereits etwas herum, nur um bei erreichen der Fahrspannung einen kompletten Abgang zu machen. "Fahren" in dem Sinn tut da gar nichts. Elektrisch sieht alles top aus, hab schonmal versucht die Lok auseinanderzubauen und nach mechanischen Ursachen zu suchen, hat aber nichts gebracht, es ließ sich nichts finden. Hat jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir da etwas weiterhelfen?
LG Nicolas
Hallo Nicolas,
Das klingt für mich nach verschmutzter Stromabnahme und ggf schlechtem Kontakt zu Motor. Fleischmann Loks sind oft im Auslieferungszustand gnadenlos überfettet.
Schau doch mal, ob du die ausgebauten Drehgestelle vorsichtig über ein kleinen Baumwolllappen mit Isopropanol getränkt (der über den Schienen liegt ) schieben kannst. Ebenso prüfe mal mit einem Wattestäbchen+Isopropanol, ob die Schleifkontakte alle sauber sind.
Hoffe das hilft.
Grüße Fabian
Das klingt für mich nach verschmutzter Stromabnahme und ggf schlechtem Kontakt zu Motor. Fleischmann Loks sind oft im Auslieferungszustand gnadenlos überfettet.
Schau doch mal, ob du die ausgebauten Drehgestelle vorsichtig über ein kleinen Baumwolllappen mit Isopropanol getränkt (der über den Schienen liegt ) schieben kannst. Ebenso prüfe mal mit einem Wattestäbchen+Isopropanol, ob die Schleifkontakte alle sauber sind.
Hoffe das hilft.
Grüße Fabian
Hallo,
Die genannte Lok ist von Hobbytrain (split-frame), somit kaum Überfettung und es gibt kene Schleifkontakte im eigentlichen Sinne, sondern Bleche, die auf den Achsen den Strom abnehmen. Die Zapfen der Bleche nach oben müssen genau in den Schlitzen mit den Federblechen eingerastet sein, sonst gibt es keinen sauberen Kontakt.
Es müssen alle Räder jeder Seite untereinander Kontakt haben.
Der Beschreibung nach würde ich darauf tippen, dass die Lok elektrisch eine sehr schlechte bzw. kurze Stromabnahmebasis hat, quasi als "Einachser" unterwegs ist.
Welcher Decoder ist da eigentlich drin? Zimo oder Esu?
Grüße, Peter W.
Die genannte Lok ist von Hobbytrain (split-frame), somit kaum Überfettung und es gibt kene Schleifkontakte im eigentlichen Sinne, sondern Bleche, die auf den Achsen den Strom abnehmen. Die Zapfen der Bleche nach oben müssen genau in den Schlitzen mit den Federblechen eingerastet sein, sonst gibt es keinen sauberen Kontakt.
Es müssen alle Räder jeder Seite untereinander Kontakt haben.
Der Beschreibung nach würde ich darauf tippen, dass die Lok elektrisch eine sehr schlechte bzw. kurze Stromabnahmebasis hat, quasi als "Einachser" unterwegs ist.
Welcher Decoder ist da eigentlich drin? Zimo oder Esu?
Grüße, Peter W.
Hallo,
danke für die flotten Rückmeldungen, wie Peter angemerkt hat, es handelt sich um ein Modell von Hobbytrain im Splitframe. Die Stromaufnahme ist auch ein Problem, da stimm ich dir zu, aber was mir hauptsächlich Sorgen bereitet ist das "zucken" vom Motor in einem Betriebszustand, in dem ich mir keinerlei Aktivität vom Motor erwarte. Dekoder muss ich nachschauen, die Info hab ich grad nicht parat.
LG Nicolas
danke für die flotten Rückmeldungen, wie Peter angemerkt hat, es handelt sich um ein Modell von Hobbytrain im Splitframe. Die Stromaufnahme ist auch ein Problem, da stimm ich dir zu, aber was mir hauptsächlich Sorgen bereitet ist das "zucken" vom Motor in einem Betriebszustand, in dem ich mir keinerlei Aktivität vom Motor erwarte. Dekoder muss ich nachschauen, die Info hab ich grad nicht parat.
LG Nicolas
Valentin-2 - 28.07.26 10:22
Hallo Nicolas, bei den Split Frame Loks habe ich auch schon festgestellt, dass die zwei langen schwarzen Schrauben den Rahmen zu sehr zusammenpressen. Ggf etwas lösen (1-2 Umdrehungen) und nochmals probieren. Viel Spass beim Suchen der Lösungen und allen einen schönen Tag! Valentin
Hallo,
zur einfach Identifikation des Decoders: Schwarze Platine = Zimo, blaue Platine = Esu.
Leider habe ich das Modell selbst nicht, im Verein hat es wahrscheinlich jemand, aber wenn, dann nur analog.
Grüße, Peter W.
zur einfach Identifikation des Decoders: Schwarze Platine = Zimo, blaue Platine = Esu.
Leider habe ich das Modell selbst nicht, im Verein hat es wahrscheinlich jemand, aber wenn, dann nur analog.
Grüße, Peter W.
DCC-EX Freund - 28.07.26 10:49
Moin.
Vermute es geht in die Richtung der "Hobbytrainkrankheit". Sich abzeichnender Motorschaden bei den wartungsfreien chinesichen "Wegwerfmotoren" - beim Auto würde man es in Richtung Kolbenfresser umschreiben,
Einzige vernünftige Abhilfe:
Bei SB Modellbau einen Glockenankermotorumbausatz bestellen und gut ists. Kostet komplett ab Werk fertig zusammengebaut derzeit ca. 55,00 Euro mit Rabatt. Muss man nur noch einbauen. Das Zerlegen und wieder Zusammenbauen der Lok ist sehr einfach und geht gut von der Hand! Eine ausführliche bebilderte Anleitung liegt dem SB Modellbau Produkt bei.
Grüße.
Frank
Vermute es geht in die Richtung der "Hobbytrainkrankheit". Sich abzeichnender Motorschaden bei den wartungsfreien chinesichen "Wegwerfmotoren" - beim Auto würde man es in Richtung Kolbenfresser umschreiben,
Einzige vernünftige Abhilfe:
Bei SB Modellbau einen Glockenankermotorumbausatz bestellen und gut ists. Kostet komplett ab Werk fertig zusammengebaut derzeit ca. 55,00 Euro mit Rabatt. Muss man nur noch einbauen. Das Zerlegen und wieder Zusammenbauen der Lok ist sehr einfach und geht gut von der Hand! Eine ausführliche bebilderte Anleitung liegt dem SB Modellbau Produkt bei.
Grüße.
Frank
Spätstarter - 28.07.26 10:58
Ich tippe genauso wie mein Vorredner auf einen beginnenden Motordefekt.
Hatte ich schon 4x bei Hobbytrain Loks.
Nach Ausbau des Motors spürt man beim manuellen Drehen der Motorachse manchmal (nicht immer) einen kleinen Widerstand.
Wenn man den Motor mit hoher analoger Spannung "freiläuft", geht er vielleicht nochmal eine Weile, aber die Probleme kommen immer wieder bis er irgendwann tot ist.
Ersatzmotor von Lemke, Glockenankermotor von SB oder DM-Toys.
VG Frank
Hatte ich schon 4x bei Hobbytrain Loks.
Nach Ausbau des Motors spürt man beim manuellen Drehen der Motorachse manchmal (nicht immer) einen kleinen Widerstand.
Wenn man den Motor mit hoher analoger Spannung "freiläuft", geht er vielleicht nochmal eine Weile, aber die Probleme kommen immer wieder bis er irgendwann tot ist.
Ersatzmotor von Lemke, Glockenankermotor von SB oder DM-Toys.
VG Frank
Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: DCC-EX Freund
Bei SB Modellbau einen Glockenankermotorumbausatz bestellen und gut ists.
Das habe ich bei einer HT 112 gemacht. Man muß hier aber dennoch präzise und konzentriert arbeiten, damit der Abstand Schnecke/Zahnrad so exakt wie möglich eingehalten wird. Die Zweiteilung des Chassis erschwert m.E. das ganze etwas.
Das ist bei den Fleischmann-Umbausätzen nicht ganz so kritisch.
Gruß
Rainer
DCC-EX Freund - 28.07.26 13:17
Reine Übungssache. Ich habe auch KATO Loks wo es genauso dre fall ist. Du legst die Rahmenhälfte mit den 2 Kunsstoffmuttern auf den Tisch und baust dann die Motor- und Getriebeeinheit nach Anleitung S Modellbau ein, so wie Du die andere zuvor ausgebaut hast, kommt die Neue wieder da hinein.
Dann Stromleiterkupferbleche mit der sich ergebenden leichten Durchbiegung nach unten in beide Rahmenhälften in die Aussparungen einlegen (durch die Federkraft bleiben die drinn) und steckst die DG Kunstsoffhalterung ein und dann andere Fahmenhälfte von oben mit ruhiger Hand aufsetzen. und sanft den 2 Kunsstoffschrauben beide Hälften handwarm fest schrauben. Rest des Zusammenbau ergibt sich ja dann von selbst.
Dann Stromleiterkupferbleche mit der sich ergebenden leichten Durchbiegung nach unten in beide Rahmenhälften in die Aussparungen einlegen (durch die Federkraft bleiben die drinn) und steckst die DG Kunstsoffhalterung ein und dann andere Fahmenhälfte von oben mit ruhiger Hand aufsetzen. und sanft den 2 Kunsstoffschrauben beide Hälften handwarm fest schrauben. Rest des Zusammenbau ergibt sich ja dann von selbst.
Zweisystemlok - 28.07.26 13:18
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Starman
Im ganz niedrigen Spannungsbereich, in dem meine anderen Loks einfach stehen bleiben und nur den Sound anwerfen, zuckelt der Motor bereits etwas herum, nur um bei erreichen der Fahrspannung einen kompletten Abgang zu machen.
Decoder durch einen Analogstecker ersetzen und mal analog fahren?
Was heißt bei Erreichen der Fahrspannung?
Gruß, Micha
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