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THEMA: CV 5 nicht um eine, sondern um eine halbe Stelle verändern

THEMA: CV 5 nicht um eine, sondern um eine halbe Stelle verändern
Startbeitrag
NMike - 23.07.26 20:53
Hallo liebe Digitalspezis,

ich werfe hier nochmal eine Frage auf, die ich in einem anderen Thread bereits gestellt hatte, die aber dort über die Hauptdiskussion untergegangen ist:

„- Meine Doppeltraktion/Vorspann-Loks sind beide auf CV5=60 eingestellt. Mit 60 habe ich eine realistische Geschwindigkeit für einen schweren Güterzug. Aber: eine ist etwas schneller als die andere. Ca. 1m Differenz auf 26m Strecke.

Wenn ich jetzt die schnellere auf 59 stelle und die langsamere auf 60 lasse, ist plötzlich die 59er zu langsam. Die Korrektur ist also zu stark. Ich müsste also quasi die CV um eine halbe Nummer verändern können damit es passt. Es gehen aber natürlich nur volle Zahlen… 59 oder 60, aber nicht 59,5

Wenn ich aber jetzt CV5 auf 120 einstelle und dann die schnellere auf 119 zurücksetze: hat das dann den Effekt dass ich bei halb aufgedrehtem Regler (wo ich dann ja wieder die „60“- Geschwindigkeit habe) quasi nur 0,5 Differenz habe?“

Ich hoffe ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt 😉

LG Mike


Einige decoder haben auch 'trim forwards/ruckwaerts' (zb cv 66 und cv95 bei D&H,

Zimo's haben cv57, voltage reference

Vielleicht kannst du da etwas verstellen damit es besser geht

mfg,
Guus
Danke Guus, es sind Zimos.

LG Mike
Moin Mike,

bei den Modellen ist ja ein Zimo verbaut. Mit der CV 57 kannst du die Maximalspannung definieren, vielleicht ist das genauer, als die CV 5.
Ich stelle bei allen meinen Zimo-Loks die CV 5 auf 1 und stelle die Geschwindigkeit mit der CV 57 ein. Hat auch den Vorteil, dass die Loks auf verschiedenen Anlagen mit verschiedenen Gleisspannungen sich nicht anders verhalten, sollte das für dich relevant sein.

Wenn auch das nicht genau passt, würde ich die Geschwindigkeit etwas zu hoch einstellen und mit CV 66 und 95 die Geschwindigkeit für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt beschränken. Das sollte relativ fein regelbar sein.

Beste Grüße
Daniel
Probier ich am Wochenende aus 👍 vielen Dank für die Tips!

LG Mike
Hallo Mike,

ich will ja nicht "rum unken", stelle mir aber sehr gut vor, dass deine Zimo Decoder in Piko Loks arbeiten?

Ich hatte auch mal zwei Pikos und beide hatten ein ähnliches Fahrverhalten: nach etwa 10 Minuten Betrieb (Warmfahrt) änderte sich die Endgeschwindigkeit merklich. Eine Piko (216 Vorserie) Lok habe ich noch, die macht es immer noch so. Zuerst kein Erreichen der Vorbildgeschwindigkeit machbar und wenn sie warm ist, dann ist sie zu schnell.

Deshalb wage ich mal die Prognose/Vermutung: Piko ist nicht für eine Doppeltraktion gemacht.

Alles aber nur Vermutungen.

Gruß
Freddie
Bei Piko mit dem XP5.1 erreichen viele Loks, z.B. auch die BR 216, die ich habe, mit CV5 = 255 nicht die realistische/originalgetreue Endgeschwindigkeit, da muß über die Trim Funktion (CV66 vorwärts, CV95 rückwärts) nachgeholfen werden. Der Effekt, daß die Lok bei Erwärmung schneller wird, ist meiner Lok allerdings fremd.

Die Einstellung bei Zimo Decodern, die Zimo selbst auch empfiehlt, hat Daniel schon genannt, CVs für Trim gibt es aber auch noch, ursprünglich wie bei anderen Decoderhestellern dazu gedacht, vorbildgerechte unterschiedliche Geschwindigkeiten für vorwärts und rückwärts zu erreichen.
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Freddie

Deshalb wage ich mal die Prognose/Vermutung: Piko ist nicht für eine Doppeltraktion gemacht.


Kann ich, zumindest bei meinen Piko-Loks, leider bestätigen. Weder die zwei baugleichen V200 noch meine vier BR218 (alle mit dem gleichen Piko XP 5.1 Decoder) konnte ich mittels CV-Einstellungen noch über die Doppeltraktions-Einmessung der Z21-App dazu bewegen, annähernd gleiche Geschwindigkeit zu halten. Spätestens in der dritten Kurve drücken sie sich gegenseitig aus dem Gleis.

Dagegen habe ich zwei baugleiche Jägerndorfer-Loks, die ohne jegliche Einstellung perfekt in Doppeltraktion fahren.
Soll dieser Faden das Sommerloch füllen? Selbst fahre ich permanent 8 Paarungen jeweils verschiedener Dampfloks. Die stimmen nie überein in ihrer Geschwindigkeit. Schon bei der geringsten Änderung der Temperatur, anderer Fahrstufe oder längerem Stehen entwickeln sie sich auseinander. Na und, das macht überhaupt nichts! Hängen einige Wagen daran, wird die zweite Lok spürbar langsamer und passt sich der ersten Lok an. Deshalb verstehe ich auch nicht die Einmessfanatiker. Eine Lok die heute eingemessen wird, hat in 2 Wochen eine ganz andere Geschwindigkeit.

Gruß von Aron
Aron, du hast schon Recht mit deiner Aussage.

Jede Lok verhält sich anders auf dem Gleis, wenn sie eine Zeit nicht genutzt wurde. Was aber Mike da beschreibt ist ein typisches Piko Problem (1m auf 26m Strecke!!).

Beispiel: ich habe 3 218er von Fleischmann, eine ist relativ neu und die beiden anderen aus den 80er und 90er Jahren. Wenn alle 3 auf dem gleichen Gleis (völlig egal, ob nun warm gefahren oder nicht) ihre Runden drehen, dann ändert sich der Abstand nur um wenige cm bei etwa gleicher Fahrstrecke. Mit dem Effekt kann man sehr gut eine Doppeltraktion aus zwei Loks erstellen.

Wenn aber die Piko-Lok fährt, dann ändert sie ihre Geschwindigkeit um diesen 1 Meter sobald sie "Betriebstemperatur" hat.

Das sind so meine Beobachtungen.

Gruß
Freddie
Hallo - welch subtile Fachsimpelei.

Meine gekuppelten PIKO-Talent meistern Doppeltraktion ohne Murren und Knurren:
https://www.youtube.com/watch?v=3273a92IQGA
Aufgleisen - Losfahren - Spaß haben.

Freundlicher Gruß

Hannah


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