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THEMA: Unfall auf der HSB Strecke
THEMA: Unfall auf der HSB Strecke
Freddie - 17.07.26 11:00
Hallo,
wie kann so etwas nur passieren? Sicher war es ein unbeschrankter Bahnübergang, aber weder Lok noch Trecker werden schnell unterwegs gewesen sein.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/br...aunschweig-3264.html
Gruß
Freddie
wie kann so etwas nur passieren? Sicher war es ein unbeschrankter Bahnübergang, aber weder Lok noch Trecker werden schnell unterwegs gewesen sein.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/br...aunschweig-3264.html
Gruß
Freddie
Christia-N - 17.07.26 11:27
Hallo,
der Traktorfahrer wird die Geschwindigkeit des Zuges unterschätzt haben. Oder er war abgelenkt und hat nicht nach rechts geschaut, ob ein Zug kommt.
Und vom Foto kann man davon ausgehen, daß der Trecker von Rechts kam. Da kann der Lokführer, der ja auf der rechten Seite der Lok steht, nur schwer sehen, wen was von (aus seiner Sicht) links kommt. Vom Wegverlauf her sieht es für mich so aus, daß der Felweg nach schräg links (von der Zug-Fahrtrichtung aus) weg geht, da kann der Lokführer nicht mehr reagieren. Wenn er den Trekker sieht, ist der wohl noch relativ weit weg, und er muss davon ausgehen, daß der Fahrer anhalten wird. Und bis er bemerkt, daß der Traktorfahrer sich verschätzt, ist er schon im toten Winkel des Lokkessels, der Lokführer wird ihn erst wieder sehen, wenn er auf dem Bahnübergang ist, wo es dann natürlich zu spät ist, um noch zu bremsen.
Und dann krachts halt leider.
Gruss
ChristiaN
der Traktorfahrer wird die Geschwindigkeit des Zuges unterschätzt haben. Oder er war abgelenkt und hat nicht nach rechts geschaut, ob ein Zug kommt.
Und vom Foto kann man davon ausgehen, daß der Trecker von Rechts kam. Da kann der Lokführer, der ja auf der rechten Seite der Lok steht, nur schwer sehen, wen was von (aus seiner Sicht) links kommt. Vom Wegverlauf her sieht es für mich so aus, daß der Felweg nach schräg links (von der Zug-Fahrtrichtung aus) weg geht, da kann der Lokführer nicht mehr reagieren. Wenn er den Trekker sieht, ist der wohl noch relativ weit weg, und er muss davon ausgehen, daß der Fahrer anhalten wird. Und bis er bemerkt, daß der Traktorfahrer sich verschätzt, ist er schon im toten Winkel des Lokkessels, der Lokführer wird ihn erst wieder sehen, wenn er auf dem Bahnübergang ist, wo es dann natürlich zu spät ist, um noch zu bremsen.
Und dann krachts halt leider.
Gruss
ChristiaN
Norrskenet - 17.07.26 12:48
@2: Hallo Zusammende,
schon in einem alt überlieferten Traktat lautet es ja bekanntlich:
"Als Goethe nicht nur freudestrunken von der Brockenbaude heimwärts wankte und der Harzbahn für den des holden Nachmittags flugs zweigleis'gen Ausbau dankte" (ich hoffe, ich habe grob richtig zitiert).
Wobei ich dem Bäuerchenden keinesfalls solch' etwaige Trunkenheit anheimstellen, geschweige denn -dichten möchte:
Der Lärm des Traktors, das Rütteln auf rohem Schotterwege, die Hitze, und dazu noch der längere Bremsweg des m.E. bergab rollenden Zuges (der dazu von rechts kam und daher ganz fies auch noch Vorfahrt hatte ...).
Hoffen wir aber bei aller Pein, dass er dessen ungeachtet möglichst gut genese. Das ist jetzt das Wichtigste. Und btw. nicht zuletzt mal wieder eine Mahnung für uns alle.
Beste Grüße, Norrskenet
schon in einem alt überlieferten Traktat lautet es ja bekanntlich:
"Als Goethe nicht nur freudestrunken von der Brockenbaude heimwärts wankte und der Harzbahn für den des holden Nachmittags flugs zweigleis'gen Ausbau dankte" (ich hoffe, ich habe grob richtig zitiert).
Wobei ich dem Bäuerchenden keinesfalls solch' etwaige Trunkenheit anheimstellen, geschweige denn -dichten möchte:
Der Lärm des Traktors, das Rütteln auf rohem Schotterwege, die Hitze, und dazu noch der längere Bremsweg des m.E. bergab rollenden Zuges (der dazu von rechts kam und daher ganz fies auch noch Vorfahrt hatte ...).
Hoffen wir aber bei aller Pein, dass er dessen ungeachtet möglichst gut genese. Das ist jetzt das Wichtigste. Und btw. nicht zuletzt mal wieder eine Mahnung für uns alle.
Beste Grüße, Norrskenet
Da hat der Trekker-Lenker wohl seine Hausaufgaben nicht gemacht:
Studium des Fahrplans zur Vermeidung zeitgleichen Eintreffens an relevanten Begegnungspunkten.
Gruß aus Nordertown
Studium des Fahrplans zur Vermeidung zeitgleichen Eintreffens an relevanten Begegnungspunkten.
Gruß aus Nordertown
Im Allgemeinen ist der Betreiber gefährlicher Maschinen für deren Absicherung verantwortlich. In Deutschland gilt das nicht für die Bahn, denn die fährt noch nach den Gesetzen aus der Kaiserzeit.
Gruß von Aron
Gruß von Aron
N-Bahn-BarNi - 17.07.26 15:14
Gehts noch? Es ist eindeutig geregelt, dass da der Schienenverkehr bevorrechtigt ist. Am Übergang sind beidseitig Andreaskreuze zu erkennen. Was heißt das für den kreuzenden Vekehr: Halt bei Annäherung eines Zuges oder Schienenfahrzeuges! Und das mit gutem Grund: ein Zug verzögert dramatisch schlechter als ein Strassenfahrzeug. Wer da jetzt wieder aus der Hecke springt und dem Führerstandpersonal die Schuld geben will, der hat den Schuss nicht gehört. Der Betreiber der gefährlichen Maschine war in diesem Fall der Schlepperfahrer. Und ja: das Gesetz mag aus der Kaiserzeit stammen, aber manche Dinge werden halt nicht einfach so anders! Bevor man hier schreibt, sollte man erstmal nachdenken, lieber Herr Aron!
Es ist zu bemerken, dass auch bei geringen Geschwindigkeiten ordentlich Schaden entstehen kann.
Grüssle aus dem Schwabenländle
Bernhard
Es ist zu bemerken, dass auch bei geringen Geschwindigkeiten ordentlich Schaden entstehen kann.
Grüssle aus dem Schwabenländle
Bernhard
Es gibt doch die Verordnung, das der Lokführer vor jeden Bahnübergang zu pfeifen oder/und zu läuten hat. Das gilt auch für Feldweg Übergänge. Es könnte ja sein , das der treckerfahrer das Signal nicht gehört hat. Ich sage mal einfach der Lokführer hat gepfiffen, das passiert auf der Strecke ständig.
Gruß elber
Gruß elber
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: aron
Im Allgemeinen ist der Betreiber gefährlicher Maschinen für deren Absicherung verantwortlich. In Deutschland gilt das nicht für die Bahn, denn die fährt noch nach den Gesetzen aus der Kaiserzeit.
Und welche Lösung hast Du? Soll jetzt an jedem kreuzenden popeligen Feldweg statt des ausreichenden Andreaskreuzes eine automatische Schrankenanlage installiert werden? Auch ein Traktorfahrer hat einen Führerschein und sollte die Bedeutung des Kreuzes kennen.
Manchmal kann man nur den Kopf schütteln.
Dem Bild nach zu beurteilen wird der Lokführer "einiges" vor dem Bahnübergang schon gebremst haben, da der Zug schon kurz nach dem Bahnübergang zum stehen gekommen ist. Auch aus 30 km/h ist der Bremsweg des Zuges nicht zu unterschätzen, wobei ich vermute, dass der Zug schneller unterwegs war.
Gruß Peter
Gruß Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: aron
Im Allgemeinen ist der Betreiber gefährlicher Maschinen für deren Absicherung verantwortlich.
Wie setzt du das um, wenn du mit dem Auto fährst? Läuft da jemand mit einer Flagge voraus, wie früher in GB? Werdern Leute vorsichtig beiseite, die dein sicherheitspersonal ignorieren?
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: aron
In Deutschland gilt das nicht für die Bahn, denn die fährt noch nach den Gesetzen aus der Kaiserzeit.
Git deutsches Recht weltweit, außer in GB, wo Strecken eingezäunt sein mussten? (Den heutigen Stand kenne ich nicht.)
Gerald
N-Bahn-BarNi - 17.07.26 20:35
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Es gibt doch die Verordnung, das der Lokführer vor jeden Bahnübergang zu pfeifen oder/und zu läuten hat.
Auch das ist massiver Blödsinn! Soll an einem Bahnübergang Signal gegeben werden, so findet der Tf in angemessener Entfernung Läute- oder Pfeiftafeln. Nicht jeder Trampelpfad über die Gleise wird angepfiffen!
Grüssle aus dem Schwabenländle
Bernhard
FALSCHMELDUNG:
Die Lok ist nicht mit dem Traktor, sondern mit dessen Anhänger kollidiert.
MYSTERIUM:
Warum Menschen vor Schienen- und Kraftfahrzeuge laufen, bzw. fahren lässt sich nicht erklären. Groß und laut genug sind die Fahrzeuge jedenfalls, um sie nicht zu bemerken.
ABHILFE (Bahn): https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3c/Cowcatcher_%28PSF%29.png
Freundlicher Gruß
Hannah
Die Lok ist nicht mit dem Traktor, sondern mit dessen Anhänger kollidiert.
MYSTERIUM:
Warum Menschen vor Schienen- und Kraftfahrzeuge laufen, bzw. fahren lässt sich nicht erklären. Groß und laut genug sind die Fahrzeuge jedenfalls, um sie nicht zu bemerken.
ABHILFE (Bahn): https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3c/Cowcatcher_%28PSF%29.png
Freundlicher Gruß
Hannah
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