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THEMA: Trix BR 64 - Gestänge gebrochen
THEMA: Trix BR 64 - Gestänge gebrochen
HaHoma - 28.06.26 14:33
Hallo zusammen,
Ich habe eine gebrauchte BR 64 (DB 064 031-8) erworben und möchte diese gern aufpumpen und digitalisieren.
Ein Probelauf vor dem Kauf war erfolgreich.
Jetzt, nachdem ich sie auseinander gebaut habe, musste ich feststellen, dass auf einer Seite das Gestänge gebrochen ist (siehe Bild). Muss ich ja dann wohl gewesen sein, beim Auseinanderbauen.
Wo bekommt man denn ein Gestänge her, genau zu dieser Lok? Scheint ja wohl mehrere Arten zu geben. Und gibt es irgendwo Infos, wie man das wechseln kann? Ein Gestänge habe ich noch nie gewechselt.
Ein Gedanke ist auch, das einfach abzumachen. Ja, das hat enorme Auswirkungen auf die Optik, das ist mir bewusst. Spricht da technisch was dagegen?
Vielen Dank für eure Gedanken dazu und einen schönen heißen Sonntag.
Mfg Jens
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Ich habe eine gebrauchte BR 64 (DB 064 031-8) erworben und möchte diese gern aufpumpen und digitalisieren.
Ein Probelauf vor dem Kauf war erfolgreich.
Jetzt, nachdem ich sie auseinander gebaut habe, musste ich feststellen, dass auf einer Seite das Gestänge gebrochen ist (siehe Bild). Muss ich ja dann wohl gewesen sein, beim Auseinanderbauen.
Wo bekommt man denn ein Gestänge her, genau zu dieser Lok? Scheint ja wohl mehrere Arten zu geben. Und gibt es irgendwo Infos, wie man das wechseln kann? Ein Gestänge habe ich noch nie gewechselt.
Ein Gedanke ist auch, das einfach abzumachen. Ja, das hat enorme Auswirkungen auf die Optik, das ist mir bewusst. Spricht da technisch was dagegen?
Vielen Dank für eure Gedanken dazu und einen schönen heißen Sonntag.
Mfg Jens
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Hallo Jens,
wenn ich das richtig sehe, hat sich die Verbindung Treibstange zum Kreuzkopf gelöst. Du könntest mal versuchen das zuerst ganz vorsichtig mit Sekundenkleber zu fixieren und dann z.B. mit 2K Kleber zu stabilisieren. Oder mit UV Sekundenkleber.
Viele Grüße
Georg
wenn ich das richtig sehe, hat sich die Verbindung Treibstange zum Kreuzkopf gelöst. Du könntest mal versuchen das zuerst ganz vorsichtig mit Sekundenkleber zu fixieren und dann z.B. mit 2K Kleber zu stabilisieren. Oder mit UV Sekundenkleber.
Viele Grüße
Georg
Beitrag editiert am 28. 06. 2026 16:11.
Trainworld - 28.06.26 17:06
Hallo Jens, hallo Georg,
da ist nix mehr mit "fixieren", am Kreuzkopf ist normalerweise ein Oese, die den Niet aufnimmt und die ist wohl komplett weggebrochen. Eine "alte" Krankheit übrigens an den Steuerungen alter Bauart bei BR 64, 24 u. anderen Vergleichbaren. Im Bastelvorrat habe ich bestimmt ein halbes Dutzend solcher malader Steuerungen zu liegen.
Hier bei Spur-N-Teile ist der Kreuzkopf, wie er sein sollte, recht gut zu sehen:
https://spur-n-teile.de/images/product_images/o.../MTX_BR6424_2009.jpg
Leider hat Daniel momentan weder die alte, noch die neue Steuerung vorrätig und auch Minitrix/Märklin mag solche Ersatzteile nicht mehr liefern...
Dafür habe ich noch einige Exemplare der alten Steuerungsteile quasi im Vorrat
, weiteres gerne PM...
Grüße
Roland
da ist nix mehr mit "fixieren", am Kreuzkopf ist normalerweise ein Oese, die den Niet aufnimmt und die ist wohl komplett weggebrochen. Eine "alte" Krankheit übrigens an den Steuerungen alter Bauart bei BR 64, 24 u. anderen Vergleichbaren. Im Bastelvorrat habe ich bestimmt ein halbes Dutzend solcher malader Steuerungen zu liegen.
Hier bei Spur-N-Teile ist der Kreuzkopf, wie er sein sollte, recht gut zu sehen:
https://spur-n-teile.de/images/product_images/o.../MTX_BR6424_2009.jpg
Leider hat Daniel momentan weder die alte, noch die neue Steuerung vorrätig und auch Minitrix/Märklin mag solche Ersatzteile nicht mehr liefern...
Dafür habe ich noch einige Exemplare der alten Steuerungsteile quasi im Vorrat
Grüße
Roland
Hallo Jens,
bei deinem handwerklichen Geschick und aus Kostengründen siehe Anhang.
Freundlicher Gruß
Hannah
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bei deinem handwerklichen Geschick und aus Kostengründen siehe Anhang.
Freundlicher Gruß
Hannah
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Hannah, diesen "vorzüglichen Tipp" deinerseits würde ich der Hitze zuordnen und nur so entschuldigen.
Das war "stark" und auch noch überaus persönlich! So geht das hier nicht!
Der Kreuzkopf besteht ja aus dem losen "Schieberhaken" und dem Einhang für die Treibstange. Jeder Kaufer auf Börsen sollte sich bei der 01/24/64/52 die Lok vorführen lassen und ausnahmsweise volle Pulle aufdrehen. Die 60,- € Teile - ich will nicht unterstellen, dass dies eines war - sind oft mit Sekundenkleber entweder an der sensiblen Gegenkurbel oder dem Kreuzkopf geflickt, denn auch ich habe viele solcher Teile...immer wieder als Ersatzteilspender gekauft und bin mindestens zweimal dahingehend verarscht worden, bis ich es beim dritten Mal selber in Folge dessen bemerkte und der Händler vom Unterrhein richtig böse wurde.
Ich würde empfehlen, wenn die Lösung mit Roland nicht klappt (vermutlich einigen sich die Zwei, wenn Zeit ist noch ganz anders) noch eine dieser 64er der ersten Serie zu kaufen und den Tausch der Steuerung bestehend aus Steuerungsträger, Treibstange, Kreuzkopf nebst eingehängten Schieberhaken selber auszuführen. Mehr als eine kleine Schlitzschraube lösen, eine gute Brille nebst Lupe und etwas Geduld braucht es ja nicht....wenn die handwerklichen Fähigkeiten für eine Digitalisierung genügen,....womit ich wieder beim Anfang meines Beitrages gelandet wäre.
Gruß Sven
Das war "stark" und auch noch überaus persönlich! So geht das hier nicht!
Der Kreuzkopf besteht ja aus dem losen "Schieberhaken" und dem Einhang für die Treibstange. Jeder Kaufer auf Börsen sollte sich bei der 01/24/64/52 die Lok vorführen lassen und ausnahmsweise volle Pulle aufdrehen. Die 60,- € Teile - ich will nicht unterstellen, dass dies eines war - sind oft mit Sekundenkleber entweder an der sensiblen Gegenkurbel oder dem Kreuzkopf geflickt, denn auch ich habe viele solcher Teile...immer wieder als Ersatzteilspender gekauft und bin mindestens zweimal dahingehend verarscht worden, bis ich es beim dritten Mal selber in Folge dessen bemerkte und der Händler vom Unterrhein richtig böse wurde.
Ich würde empfehlen, wenn die Lösung mit Roland nicht klappt (vermutlich einigen sich die Zwei, wenn Zeit ist noch ganz anders) noch eine dieser 64er der ersten Serie zu kaufen und den Tausch der Steuerung bestehend aus Steuerungsträger, Treibstange, Kreuzkopf nebst eingehängten Schieberhaken selber auszuführen. Mehr als eine kleine Schlitzschraube lösen, eine gute Brille nebst Lupe und etwas Geduld braucht es ja nicht....wenn die handwerklichen Fähigkeiten für eine Digitalisierung genügen,....womit ich wieder beim Anfang meines Beitrages gelandet wäre.
Gruß Sven
Hallo Jens,
es könnte sein das ich das Ersatzteil noch OVP habe.
Ich bräuchte aber die E- Teil Nummer zum Vergleich.
Gruß Christian
es könnte sein das ich das Ersatzteil noch OVP habe.
Ich bräuchte aber die E- Teil Nummer zum Vergleich.
Gruß Christian
dampfrailfan - 30.06.26 11:55
Moin,
für solche Reparaturfälle hab ich vom Projekt einer filigranen Steuerung für meine 52 noch Ätzteile übrig.
Zum einen einen Kreuzkopf, der eigentlich nur gefaltet und zusammen gelötet werden muss, zum zweiten ein Teil um eine Kurbel zu bauen. Das Ganze geht praktisch für alle Dampfloks. Falls es irgendwer brauchen kann, siehe Bild.
Grüße Torsten
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für solche Reparaturfälle hab ich vom Projekt einer filigranen Steuerung für meine 52 noch Ätzteile übrig.
Zum einen einen Kreuzkopf, der eigentlich nur gefaltet und zusammen gelötet werden muss, zum zweiten ein Teil um eine Kurbel zu bauen. Das Ganze geht praktisch für alle Dampfloks. Falls es irgendwer brauchen kann, siehe Bild.
Grüße Torsten
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Hallo zusammen,
wenn ich das richtig sehe, ist bei Deiner Lok nichts gebrochen. Lediglich die Schieberstange ist aus dem Zylinder herausgerutscht. Bei Demontage der Lok kannst Du die Stange einfach in das Loch im Zylinder hereinstecken. So sollte wieder alles passen.
Beste Grüße
Klaus
wenn ich das richtig sehe, ist bei Deiner Lok nichts gebrochen. Lediglich die Schieberstange ist aus dem Zylinder herausgerutscht. Bei Demontage der Lok kannst Du die Stange einfach in das Loch im Zylinder hereinstecken. So sollte wieder alles passen.
Beste Grüße
Klaus
Hallo Klaus,
am PC kann man es bei maximaler Vergrößerung dank eines ordentlichen Fotos 👍besser sehen:
Links in Richtung der Treibstange ist das leider abgebrochene aber durchaus "noch brauchbare" ...nennen wir es Plasteauge, welches mal zum Kreuzkopf gehörte, noch dran.
Man könnte es daher nach einhängen des Schiebers wieder nach oben drehen und mit dieser Backpulver (Natron)/Sekundenklebermischung, die es mMn. "neuerdings" von Uhu sogar fertig gemixt gibt, mit ruhiger Hand, bei gutem Licht und einer guten Lupe versuchen anzukleben.....
Dass die verwendete "Gehäuseplaste" aber mit herkömmlichen Klebern oder purem Sekundenkleber hält, glaube ich nicht.
Gruß Sven
am PC kann man es bei maximaler Vergrößerung dank eines ordentlichen Fotos 👍besser sehen:
Links in Richtung der Treibstange ist das leider abgebrochene aber durchaus "noch brauchbare" ...nennen wir es Plasteauge, welches mal zum Kreuzkopf gehörte, noch dran.
Man könnte es daher nach einhängen des Schiebers wieder nach oben drehen und mit dieser Backpulver (Natron)/Sekundenklebermischung, die es mMn. "neuerdings" von Uhu sogar fertig gemixt gibt, mit ruhiger Hand, bei gutem Licht und einer guten Lupe versuchen anzukleben.....
Dass die verwendete "Gehäuseplaste" aber mit herkömmlichen Klebern oder purem Sekundenkleber hält, glaube ich nicht.
Gruß Sven
dampfrailfan - 01.07.26 13:31
Hi Sven,
die "Gehäuseplaste" ist vermutlich PA und das ist ein Kunststoff der sich grundsätzlich gegen Kleben wehrt. Auch mit Primer, Füller usw. Erschwerend kommt bei dem Teil noch hinzu, dass erstens kein Kleber zwischen die beweglichen Teile kommen darf und zweitens die beiden Klebestellen so extrem klein sind, dass sie eigentlich gar keine Klebestellen sind. Derlei Späße hab ich selber probiert, die führen dann genau zu dem was du selbst unter #4 beschrieben hast.
Hier hilft also nur neu oder richtig basteln.
Neu wäre für mich bei der alten Rumpel ausgeschlossen, für das Geld einer gebrauchten minitrix 64 UND einer neuen Steuerung hätte man gut eine gebrauchte Fleischmann kaufen können
Grüße Torsten
die "Gehäuseplaste" ist vermutlich PA und das ist ein Kunststoff der sich grundsätzlich gegen Kleben wehrt. Auch mit Primer, Füller usw. Erschwerend kommt bei dem Teil noch hinzu, dass erstens kein Kleber zwischen die beweglichen Teile kommen darf und zweitens die beiden Klebestellen so extrem klein sind, dass sie eigentlich gar keine Klebestellen sind. Derlei Späße hab ich selber probiert, die führen dann genau zu dem was du selbst unter #4 beschrieben hast.
Hier hilft also nur neu oder richtig basteln.
Neu wäre für mich bei der alten Rumpel ausgeschlossen, für das Geld einer gebrauchten minitrix 64 UND einer neuen Steuerung hätte man gut eine gebrauchte Fleischmann kaufen können
Grüße Torsten
Hallo Torsten,
du hast es auf den Punkt gebracht und das Material benannt. Diese Teile sind daher extrem schwer und vor allem unsicher zu reparieren.
Allgemein ist noch zu sagen, dass die 64er, wie auch die 24, 85 oder 89 .....eben alle diese Loks aus der damaligen Konstruktion gerne Karies bekommen, und sich die geplatzten Ritzel durch klemmen und klackern bemerkbar machen, bis der Motor raucht. Auch ist eine gut erhaltene Lok aus der OVP kein Garant für bessere Qualität, denn die Kunststoffe verspröden oder sind es wie gesagt ....schon von Haus aus.
Für eine "Enkelbahn" sind diese Loks, nun doch zu alt und damit eine riskante Investition (man kauft dann zweimal), zumal sich als Alternativen die erwähnten neueren Fleischmannloks anbieten.
Gruß Sven
du hast es auf den Punkt gebracht und das Material benannt. Diese Teile sind daher extrem schwer und vor allem unsicher zu reparieren.
Allgemein ist noch zu sagen, dass die 64er, wie auch die 24, 85 oder 89 .....eben alle diese Loks aus der damaligen Konstruktion gerne Karies bekommen, und sich die geplatzten Ritzel durch klemmen und klackern bemerkbar machen, bis der Motor raucht. Auch ist eine gut erhaltene Lok aus der OVP kein Garant für bessere Qualität, denn die Kunststoffe verspröden oder sind es wie gesagt ....schon von Haus aus.
Für eine "Enkelbahn" sind diese Loks, nun doch zu alt und damit eine riskante Investition (man kauft dann zweimal), zumal sich als Alternativen die erwähnten neueren Fleischmannloks anbieten.
Gruß Sven
Guten Abend,
ich habe die Lok auch, aber nur aus nostalgischen Gründen. Wenn eine 64 von Fleischmann daneben steht, dann sieht man m.E. den Grund, in das Minitrix-Modell nicht mehr zu investieren. Es sei denn, dass aus irgendeinem Grund das Herz besonders dran hängt.
Gruß
Frank
ich habe die Lok auch, aber nur aus nostalgischen Gründen. Wenn eine 64 von Fleischmann daneben steht, dann sieht man m.E. den Grund, in das Minitrix-Modell nicht mehr zu investieren. Es sei denn, dass aus irgendeinem Grund das Herz besonders dran hängt.
Gruß
Frank
Danke euch. Ich habe Roland mal angeschrieben. Mal schauen, was heraus kommt. Und ja, es war so ein 60€ Teil :D
Eine schönen Sonntag euch.
Mfg Jens
Eine schönen Sonntag euch.
Mfg Jens
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
dampfrailfan hat folgendes Bild angefügt:
2606/892-1507035-254934-52-Teile-Reparatur-Steuerung.jpg von dampfrailfan #6
Eine umgekehrte Schwinge. Noch nie gesehen... damit kann keine Dampflok fahren.
Gruß, Victor
Hallo Victor #13,
ich sehe bei dampfrailfan seinem Bild in #6 keine umgekehrte Schwinge,die hat die korrekte Position.
Liebe Grüße
Werner V.
ich sehe bei dampfrailfan seinem Bild in #6 keine umgekehrte Schwinge,die hat die korrekte Position.
Liebe Grüße
Werner V.
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: Werner V.
keine umgekehrte Schwinge,die hat die korrekte Position.
Die Position mag korrekt sein - sie ist aber nach hinten gebogen. Das gibt es nicht, kann so nicht funktionieren.
Gruß, Victor
Hallo zusammen,
dachte auch erst, welche Gespenster Victor da sieht. Aber mit nochmal hinsehen und nachdenken... ja er hat recht. Die Enden der Schwinge oben und unten müssen nach vorne zeigen.
Viele Grüße
Christian Strecker
dachte auch erst, welche Gespenster Victor da sieht. Aber mit nochmal hinsehen und nachdenken... ja er hat recht. Die Enden der Schwinge oben und unten müssen nach vorne zeigen.
Viele Grüße
Christian Strecker
Der Radius einer Schwinge stimmt genau mit der Länge der Schieberschubstange überein, und ist auch deren Seite zugewandt.
Wenn das Triebwerk im Totpunkt steht, bewegt sich der Kolbenschieber nicht beim Einstellen der Fahrtrichtung.
http://dlok.dgeg.de/115.htm
Wenn das Triebwerk im Totpunkt steht, bewegt sich der Kolbenschieber nicht beim Einstellen der Fahrtrichtung.
http://dlok.dgeg.de/115.htm
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