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THEMA: IC 183 "PRINZ EUGEN“ – Sommer 1983 [DB/ÖBB – Epoche IV]

THEMA: IC 183 "PRINZ EUGEN“ – Sommer 1983 [DB/ÖBB – Epoche IV]
Startbeitrag
103 132-7 - 27.06.26 14:38
Moin zusammen,

es ist mal wieder so weit, ich möchte einen weiteren Zug aus meiner Sammlung vorstellen. Diesmal ist es der IC 183 „PRINZ EUGEN“ (Stand Sommer 1983), der ab Hamburg-Altona bis Nürnberg Hbf der IC-Linie 4 folgt. Dort verlässt er diese, um dann Richtung Osten über Passau Hbf nach Wien Westbf weiterzufahren.

Details zur Geschichte des Zuges spare ich mir, da es eine kurze recht gute Zusammenfassung auf Wikipedia gibt; zwar auf Englisch, aber die kann man ja durch Google übersetzen lassen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Prinz_Eugen_(train)

Warum nun dieser InterCity? Ich finde ihn besonders, weil er nicht, wie alle anderen InterCitys der Linie 4 diese komplett von Bremen bzw. Hamburg bis nach München bedient (darüber hinaus Weiterführung je eines Paares nach Bremerhaven, Kiel, bzw. Innsbruck), sondern wie oben bereits erwähnt in Nürnberg die Linie 4 verlässt. Und dass ich internationale InterCitys mag, ist mittlerweile auch kein Geheimnis mehr. 😉

Wie viele andere InterCitys der Linie 4, hielt der „PRINZ EUGEN“ zwischen Hamburg Hbf und Hannover Hbf zusätzlich noch in Hamburg-Harburg, Lüneburg, Uelzen und Celle. In den Jahren zuvor waren diese Züge auf diesem Streckenabschnitt noch als D-Zug eingestuft und wurden erst in Hannover Hbf zum InterCity.

1983 waren diese Züge auch zwischen Hamburg und Hannover als InterCity eingestuft, aber dann ohne IC-Zuschlagspflicht und die Gastronomie wurde bei einigen erst ab Hannover geöffnet.

Neben dem Laufweg war die größte betriebliche Besonderheit des IC 182/183 „PRINZ EUGEN“, dass er in Hannover von BR 103 auf BR 111 wechselte (und umgekehrt). Der Abschnitt Hamburg – Hannover war mit BR 103 geführt, der Abschnitt Hannover – Passau mit BR 111 und der Abschnitt Passau – Wien mit ÖBB Rh 1042 / 1044. Das war mindestens zwischen 1981 und 1984 so. Ab 1985 blieb die BR 103 bis Passau am Zug (später wieder bis Wien Westbf) und die Halte zwischen Hamburg Hbf und Hannover Hbf entfielen.

Auf den ersten Blick erscheint dieser Lokwechsel in Hannover unlogisch, denn alle anderen InterCitys der Linie 4, die mit BR 111 bespannt waren (und davon gab es neben dem „PRINZ EUGEN“ weitere sieben Stück *) ) fuhren von/nach Bremen / Bremerhaven und wechselten die Lok ausschließlich nur, wenn die Fahrtrichtung gewechselt wurde, also nur (im Fall der Fälle) in Nürnberg Hbf (die beiden Weiterführungen nach Kiel (ab/bis Altona BR 218 Doppeltraktion) und nach Innsbruck (ab/bis München BR 111 und ab/bis Garmisch-Partenkirchen Rh 1044) lasse ich bei meinen Betrachtungen einmal außen vor). Auch die BR 103 geführten InterCitys fuhren bis zum Richtungswechsel in Nürnberg Hbf, oder bis München Hbf mit dieser Bespannung durch.

Die BR 111 geführten InterCitys verkehrten im Süden über die Strecke via Ingolstadt. Ging es über Augsburg Hbf, war eine BR 103 (spätestens ab Nürnberg Hbf nach Richtungswechsel) am Zug, da hier abschnittsweise 200 Km/h gefahren werden konnte.

Zwischen Hamburg und Hannover gab es zwar ebenfalls Abschnitte auf denen 200 Km/h gefahren werden konnte. Dennoch war der Zeitgewinn dadurch nicht so groß, da es ja auch noch die Zwischenhalte gab. In meinem Bericht vom FD 781 „KÖNIGSSEE“ habe ich die Fahrzeiten aufgezeigt, die zeigen, dass der BR 110 geführte FD auf dieser Strecke nicht so viel langsamer war als die meisten InterCitys, die wie der „PRINZ EUGEN“ auch noch in Hamburg-Harburg, Lüneburg, Uelzen und Celle hielten.

Also konnte das für mich zumindest nicht der einzige Grund sein, warum eine BR 111 nicht bereits schon in Hamburg am Zug war, wie sie es ja auch ab Bremen / Bremerhaven waren. Klar ist, dass die BR 111 (abgesehen von den „S-Bahn Loks“) alle in München stationiert waren, die aber auch in den hohen Norden kamen. Ebenfalls klar ist aber auch, dass Hamburg-Eidelstedt eine BR 103 Hochburg war.

Mir kam daher die kühne Idee, dass man (zusätzlich?) mit diesem Manöver eine Lz-Fahrt einer Eidelstedter BR 103 zwischen Hamburg und Hannover vermeiden konnte. Für einen Lokwechsel in Hannover war genügend Zeit, der „PRINZ EUGEN“ wartete dort auf den nachfolgenden „MONT-BLANC“ und ließ ihn dann vorfahren.

So konnte die BR 103 in Hannover auf die Linie 1 (die hier begann) wechseln auf der es zwischen Hannover und Hamm (Westf) ebenfalls 200 Km/h Abschnitte gab. Für die Strecke nach Süden reichte die Leistung der BR 111.

Ich habe mir die Fahrplanlage einmal angeschaut und Folgendes dazu gefunden:

In Nord-Süd Richtung:
IC 183 Prinz Eugen             Hannover an    11:03
IC 177 Mont-Blanc              Hannover an    11:07
IC 177 Mont-Blanc              Hannover ab    11:10
IC 183 Prinz Eugen             Hannover ab    11:15
IC 522 Münchner Kindl      Hannover ab    11:56

In Süd-Nord Richtung:
IC 523 Münchner Kindl        Hannover an    16:57
IC 182 Prinz Eugen               Hannover an    17:38
IC 176 Mont-Blanc               Hannover an    17:43
IC 177 Mont-Blanc               Hannover ab    17:46
IC 182 Prinz Eugen               Hannover ab    17:51

Zusätzlich korrespondierten so auch noch die Halte Lüneburg, Uelzen und Celle mit Fulda (sowie Frankfurt (M), ff…), denn dort hielt der „PRINZ EUGEN“ nicht, sondern eben der „MONT-BLANC“.

Viel wichtiger aber: Es blieb in Hannover ausreichend Zeit, die Lok des „PRINZ EUGEN“ zu wechseln, um diese dann an den IC 522 „MÜNCHNER KINDL“ auf die IC-Linie 1 abzugeben und eine Lz-Fahrt aus Hamburg zu vermeiden. In Gegenrichtung dann alles umgekehrt.

Sicherlich eine kühne Theorie, erst recht, weil ich die Umlaufpläne nicht kenne, erscheint mir aber nicht unlogisch.

Eine ebensolche Eidelstedter 103 ist die neue 103 225-9 von Arnold (Art.Nr. HN2641). Ich hatte an anderer Stelle bereits erwähnt, dass ich es nicht lassen konnte. 😇

Nun braucht diese Lok natürlich einen Zug. Meine anderen Züge sind bereits bestens versorgt, es ist kein Zug mehr frei.

Da ich bereits je einen IC 79 von Fleischmann, Arnold und Minitrix besitze, habe ich mich entgegen einiger Kritik zu diesen Wagen hier im Forum dennoch für Piko entschieden; und haben ist ja besser als brauchen... (vielleicht ist es für mich langsam an der Zeit mit den Therapeuten unter Euch einen Stuhlkreis zu bilden: „Mein Name ist Sven, ich bin süchtig..“ 😉)

Dennoch: Ich habe es getan, meine Arnold 103 braucht halt einen (standesgemäßen) Zug!

Von Piko hat mich bisher der hier bereits erwähnte Ziehharmonika-Effekt und die Problematik des (nicht) engen Kuppelns, als auch die in meinen Augen katastrophalen OVPs abgehalten. Warum müssen die so riesig sein, selbst die schon recht (zu?) großen OVPs von Arnold für Waggons werden von Piko noch deutlich übertroffen. Solche von Fleischmann und Minitrix haben bei meinen anderen Wagen noch nie für Schäden gesorgt. Es geht also auch deutlich kleiner und dennoch sicher verpackt.

-  Außen-Klebesiegel? Ok, muss wohl…
-  Den inneren Blister mit 4 (vier!) Streifen Tesafilm (o.ä.) zukleistern? Warum?
-  Eine Pappe großzügig über das Modell falten, die bei der Entnahme des Wagens andauernd im Weg ist? Warum?

Man muss 6 (sechs!) Klebestreifen/Siegel bei jeder OVP entfernen, bevor man an den Wagen kommt. Am besten dann noch die Reste mit Feuerzeugbenzin entfernen, damit man nicht Gefahr läuft mit den Fingern Klebereste an den Wagen zu bekommen….

Ganz ehrlich, man kann es übertreiben. Gefühlt muss ich mir einen halben Gleittag nehmen, um einen vollständigen Piko-Zug das erste Mal auf die Gleise zu bringen (Übertreiben macht anschaulich). Und da ich alle meine Fahrzeuge in den OVPs aufbewahre… Naja, lassen wir das…

Irgendwann war ich fertig, und der IC 183 „PRINZ EUGEN“ stand mit folgender Wagenreihung vor mir:

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Sorry, sehe gerade, erneut bin ich zu doof ein PNG was vorher GESTOCHEN SCHARF bei mir erscheint, hier einzufügen... Also liste ich gerne noch einmal händisch auf - es hätte ja so einfach sein können... 🙄:

Wagenreihung IC 183 “PRINZ EUGEN”

BR 103 225-9   Tfz                                          Arnold HN2641
Bm 235             Wg 66      Hmb.-Passau      Piko 40663
Bpmz 291         Wg 67      Hmb.-Passau      Piko 40665
Bpmz 291         Wg 258    Hmb.-Wien         Piko 40664
Bm 235             Wg 259    Hmb.-Wien         Piko 40663
Bm 235             Wg 260    Hmb.-Wien         Piko 40663
ARmz 218         Wg 261     Hmb.-Wien         Piko 40662
Avmz 111           Wg 263    Hmb.-Wien         Piko 40660
Apmz 121          Wg 74       Hmb.-Passau     Piko 40661

Die Piko Wagen habe ich mit SK-Kupplungen ausgestattet, da ich die eh noch hatte und mir das „auf die Schnelle“ mal ansehen wollte. Der Abstand ist zwar nicht Wulst an Wulst, aber für mich noch absolut in Ordnung so.

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Gut, der Blinkwinkel auf dem Foto ist nicht exakt aus dem rechten Winkel und ich habe auch keine Taschenlampe dahinter gelegt, aber wann ist das schon mal so auf der Anlage?

Da die Wagen sehr gut rollen, sehe ich den bereits erwähnten Ziehharmonika-Effekt nicht. Um ein wenig „Ziehharmonika“ zu provozieren, muss ich schon recht stark ziehen und genauso stark drücken. Ich empfinde den besagten Effekt aber auch dann nicht stärker als bei anderen Herstellern. Nun ist der „PRINZ EUGEN“ auch kein 11-12 Wagen-Zug, sondern hat lediglich acht Wagen, vielleicht passt es deshalb.

Die Arnold 103 225-9 ist tatsächlich, wie anderswo bereits erwähnt, dunkler als typische IC 79 und eben auch dunkler als die Piko Wagen. Aber irgendwas ist ja immer…

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Und hier noch ein Foto mit dem ersten Wagen des "Prinzen":

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Man sieht, dass sowohl Wagen als auch die Lok „satt“ im Gleis stehen. Die Höhe zueinander passt!

Da der IC 183 „PRINZ EUGEN“ ja wie oben beschrieben ab Hannover Hbf von einer BR 111 geführt wird, wollte ich auch das einmal testen; hier die 111 102-0 von Minitrix (Art.Nr. 16721):

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Auch diese Lok steht „satt“ im Gleis und schaut mit Wagen des Wettbewerbs (Piko) sogar besser aus als mit Wagen aus eigenem Hause (siehe auch mein Bericht über den FD 781 „KÖNIGSSEE“). Bravo! Besser geht es nicht!

So kam es dann zum „Prinzen“, da dieser Zug „nur“ 8 Wagen hatte und nicht wie die meisten 10 oder mehr (wobei ich mich – mit Ausnahme meines „LÖTSCHBERG“ – immer auf 10 Wagen beschränke). Bei Gutbefund – so die Idee – kann ich immer noch mit 2 weiteren Wagen zum auf den Zuglaufschildern erwähnten IC 586 „ERNST BARLACH“ aufstocken. Dazu benötigt es lediglich noch je einen weiteren Avmz 111 (Art.Nr. 40660) und einen Bm 235 (Art.Nr. 40663). Dann hätte meine Arnold BR 103 auch einen längeren Laufweg, nämlich die gesamte Strecke zwischen München und Hamburg, denn die Minitrix BR 111 ist ja eigentlich für meinen FD 781 „KÖNIGSSEE“ vorgesehen.

Auch finde ich den Piko ARmz 218 interessant, den es so wohl noch nicht in Spur-N gab.

Bisher habe ich in meinen InterCitys andere Speisewagentypen:

Fleischmann: WRmz 135 – hier bereits vorgestellt im IC 107 „LÖTSCHBERG“

Arnold: WRmh 132 – hier bereits vorgestellt im IC 105 „METROPOLITANO“, nun aber im IC 125 „ERASMUS“, damit meine Fleischmann BR 120.0 auch zu Ehren kommt, die trotz ihres sehr hohen Alters mittlerweile wohl den aktuellen Fleischmann Modellen (analog) haushoch überlegen ist, wenn ich hier so über „zeitgemäße“ Fleischmann Tfz lese; aber das nur als Randnotitz…

Minitrix: ARmz  211 – hier bereits vorgestellt im IC 121 „BLAUER ENZIAN“, nun aber im IC 578 „DIPLOMAT“, da kompromisfreiere Wagenreihung und Möglichkeit des Einsatzes einer altroten 218er-Doppeltraktion vor einem IC 79 auf der Marschbahn.

Auch wenn hier viel Kritik an den Wagen geübt wurde (zu dicke Nieten an den Türen, Kupplungen, Ziehharmonikaeffekt, zu dicke Gummidichtungen an den Fenstern, etc…) muss ich sagen, dass mich die Wagen dennoch begeistern (ok, an den OVPs könnte man noch arbeiten…).

Ich denke, mit diesen Wagen ist das Thema IC 79 in Spur-N wohl erschöpft. Jeder der großen Hersteller hat zu seiner Zeit Maßstäbe gesetzt:

-  Fleischmann damals mit seinen Wagen Art.Nr. 816x K und 819x K  (heute verpönt als Hochwasser-Wagen, damals topp und „state of the art“, als es sie dann mit KKK gab)

-  Minitrix mit dem 20 Wagen Display (zwei komplette Züge) Art.Nr. 15805

-  Arnold mit der „SÜDWIND“-Reihe (sieht man von den zu korrigierenden Höhen untereinander und den falschen Lüftern auf dem Bm 235 ab; das konnte ich richten bzw. tauschen). Hier sei sogar anzumerken: Eines der ganz seltenen Male, dass Arnold auch einen Zug „zu Ende denkt“, indem das Set HN4201 mit drei Bpmz 291 noch hinterhergeschoben wurde und nicht nur Ideen durch Fragmente präsentiert und unerfüllte Hoffnungen geschürt werden, dass man einen Arnold-Zug auch mal komplettieren kann.

-  Und zuletzt erneut Minitrix mit seinen „GUTENBERG“-Wagen (Art.Nr. 15459-15461)

Ok, Roco (später Fleischmann) hat noch ab und zu mal einen Avmz 207 und einen Bpmz 291 eingestreut. Damals wirklich ausgezeichnete Wagen, umso unverständlicher, dass Roco nie einen kompletten IC 79 herausgebracht hat.

Und nun also Piko mit seinen Wagen (Art.Nr. 4066x)…

Beim klassischen Zugpferd sieht es ebenfalls gut aus: Noch immer können sich die Fleischmann 103er sehen lassen, wie z,B. die kurze 103 163-2 (Art.Nr. 83 7275) – übrigens auch dunkler als die anderen – oder die lange 103 225-9 (Art.Nr. 737802) mit - Achtung! - ab Werk montierten Scheibenwischern...

Auch die Minitrix 103 178-0 (Art.Nr. 11628-01) ist für mich ein sehr gelungenes Modell – Natürlich gibt es noch weitere und natürlich kann man hier und da mit neuen Stromabnehmern oder dem ganz feinen Pinsel noch etwas nachhelfen, es sind aber dennoch tolle Modelle an denen ich mich noch immer erfreuen kann.

Nun also die Arnold 103 225-9 (Art.Nr. HN2641). Es wurde bereits einiges über sie geschrieben, z.B. dass Arnold bedauerlicherweise keine andere Betriebsnummer gewählt hat. Aber ich bin sicher: Wen es stört, Herr Nothaft wird denen gerne helfen, die zusätzlich schon die 103 225-9 von Fleischmann haben…

Ich will auch nicht die Fleischmann 120 002-1 (Art.Nr. 7350 – ja, die Älteren unter uns erinnern sich: Fleischmann hatte mal vierstellige Artikelnummern) unerwähnt lassen. Für mich nach wie vor die beste BR 120.0 auf dem Markt (erschienen ab 1979!) und ideal für den Langlauf zwischen Nürnberg und Bremen des IC 180/181 „KARWENDEL“ oder eingestreut in alle möglichen InterCitys zwischen Nürnberg und München, bzw. Stuttgart und München.

Ich bin gespannt, was da nun kommt nach der Ankündigung der Neuen von Fleischmann. Ich befürchte allerdings, dass man wieder erst einmal entfetten und Teile (Scheibenwischer) montieren muss. Ich bin nicht sicher, ob es mir das dann wert ist, wenn ich meine alte Lok so sehe. Wir werden sehen: Ich habe oben ja bereits den Stuhlkreis angesprochen…

Ich will gar nicht auf die vermeintlichen (vermeidbaren?) Fehler einzelner Wagentypen und Tfz eingehen, sondern das nur als kurzen Abriss der angebotenen vollständigen IC 79 Züge aufzeigen.

Was soll nun in dieser Thematik an Wagen noch kommen (außer vielleicht noch einmal ein zeitgemäßer Quick Pick Wagen)?

Beim Thema Tfz sind wir ja nun mit der Arnold BR 103 und der Minitrix BR 111 „fürstlich“ bedient worden. Es steht noch die Fleischmann BR 120.0 aus.

Jetzt habe ich wieder einmal weit ausgeholt. Worum ging es eigentlich gleich noch gleich mal? Ach ja: Der IC 183 „PRINZ EUGEN“… Also komme ich jetzt einfach zum Schlusswort: Ich habe fertig! 💪😇

Beste Grüße
Sven

*) als Fußnote für Interessierte möchte ich hier die Tfz-Bespannungen der IC-Linie 4 NUR zwischen München / Passau und Bremen / Hamburg im Sommer 1983 aufzeigen:

IC 180 Karwendel                M-N     BR 103     N-HB    BR 103
IC 181 Karwendel                HB-N   BR 103     N-M      BR 103
IC 182 Prinz Eugen              PA-H    BR 111      H-HH    BR 103
IC 183 Prinz Eugen              HH-H   BR 103     H-PA    BR 111
IC 580 Riemenschneider    M-N     BR 103     N-HH   BR 103
IC 581 Riemenschneider    HH-M   BR 103
IC 582 Jakob Fugger           M-N      BR 103     N-HB   BR 103
IC 583 Linderhof                  HB-M    BR 111
IC 584 Amalienburg            M-HH   BR 103
IC 585 Ernst Barlach           HH-M   BR 103
IC 586 Ernst Barlach           M-HH   BR 103
IC 587 Albrecht Dürer        HH-M    BR 103
IC 588 Max Planck              M-N      BR 103     N-HH   BR 103
IC 589 Max Planck              HH-N    BR 103     N-M     BR 103
IC 680 Südwind                   M-HB    BR 111
IC 681 Nordwind                 HB-M    BR 111
IC 684 Linderhof                  M-HB    BR 111
IC 685 Jakob Fugger          HB-N     BR 111      N-M    BR 103
IC 686 Albrecht Dürer         M-HB    BR 103
IC 687 Amalienburg            HB-M    BR 103
IC 688 Herrenchiemsee     M-HB    BR 111
IC 689 Herrenchiemsee     HB-M    BR 111

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Super Beitrag Sven! den Lokwechsel in Hannover beim Prinzen hatte ich nicht auf dem Schirm. Die 103 hatte übrigens dem Zugnamem den Titel "..der edle Reißer" eingebracht:
1971 fuhr die 103 den TEE Prinz Eigen bis Wien. Damals noch mit DBS54a (Scheren-) Stromabnehmer. Das abgeschraubte Schleifstück hatte sich gelockert und riss die komplette Oberleitung im Bf St. Pölten hinunter. Es war aber nicht die einzige OL Störung der 103 an der Westbahn.
Die Weiterführung der IC der Linie 4 als D bis Hamburg vor 1985 betraf übrigens auch den Karwendel und den Max Planck. Beim Riemenschneider auch aber ohne parallel fahrenden Nonstop IC. Außergewöhnlich war übrigens auch ein D Zug München Bremen, der im kompletten Laufweg im IC Takt mitschwamm


Danke für die Blumen, Gerd.

Der "KIELER FÖRDE" kam allerdings erst 1985 als IC 694/695 in Fahrt und lief zwischen Hannover Hbf und Hamburg Hbf non-stop. Auch der IC 180/181 "KARWENDEL" fuhr erst ab 1985 nach Hamburg-Altona und dann ebenfall non-stop zwischen Hamburg Hbf und Hannover Hbf. Vorher fuhr er nach Bremen. 😉

Bei dem Kieler InterCity denkst Du wahscheinlich an den IC 588/589 "MAX PLANCK". Der hielt in der Tat zwischen Hamburg und Hannover, war aber 1983 wie ALLE IC der Linie 4 (auch die mit Zwischenhalten zwischen Hannover und Hamburg) als IC klassifiziert, nur dann eben zuschlagsfrei.

Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Erz II D

Außergewöhnlich war übrigens auch ein D Zug München Bremen, der im kompletten Laufweg im IC Takt mitschwamm


Du sprichst den D 786 / 787 in Tages-Randlage an, der sogar (als D-Zug!) planmäßig einen Bpmz mitführte. Der war übrigens ebenfalls im Sommer 1983 BR 111 geführt. Ein interessanter Zug für etwas kürzere Züge, die der Linie 4 folgten.

Beste Grüße
Sven

Danke Sven, stimmt mit den Zuschlagsfreien IC ab 1983. ch hatte den Kieler Förde mit dem Max Planck verwechselt. Der Prinz war aber nicht der einzige der Linie4 der in Hannover von der Linie 3 überholt wurde.
1985 wurde die Linie 4 dann komplett nach Hamburg umgeklappt.
So nämlich. 👍😉
Deswegen schrieb ich ja auch oben von mehreren InterCitys der Linie 4, die zwischen Hamburg und Hannover noch in Lüneburg, Uelzen und Celle hielten.

Nur in diesem Beitrag geht es mir halt speziell um den IC 182/183 "PRINZ EUGEN", der in Hannover doch (als Einziger) einen recht außergewöhnlichen Lokwechsel erfuhr.

Immer wieder hilfreich ist mir diese Seite bei Recherchen:

https://www.fernbahn.de/datenbank/suche/?fahrpl...il=1#fv_suche_detail

Beste Grüße
Sven
Riemenschneider und Amalienburg waren vor Fahrplanwechsel 1983 wie beiden anderen D Züge Richtung Hamburg. Fernbahn.de sei Dank.
Und ich hätte schwören können vor 1985 mal mit dem Karwendel an die Elbe gefahren zu sein. Dass der Apmz noch graublaue Originalsitze hatte, ist hoffentlich keine Einbildung.
Übrigens auch interressant, dass 3 Wagen Deines Zuges nicht nach Österreich fuhren.
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Erz III D

Und ich hätte schwören können vor 1985 mal mit dem Karwendel an die Elbe gefahren zu sein



Bist Du bestimmt, aber mit Umstieg in Hannover Hbf auf den IC 574 "SCHAUINSLAND". Es sei denn, Du verwechselst die Weser mit der Elbe. Aber das glaube ich eher weniger... 😎

Und bezgl. der drei Wagen, die in Passau verblieben: Passau - Wien war deutlich schwächer frequentiert, als (München- ) Salzburg - Wien.

Beste Grüße
Sven
Hallo Sven!

Auch von mir herzlichen Dank für den interessanten Beitrag. Ich möchte gern darauf hinweisen, daß damals alle IC-Züge von Hamburg/Bremen in Richtung Süden mit der 1. Klasse voraus fuhren. Dein Foto gibt den Zug also in nördlicher Richtung (Wien - Hamburg) wieder.

Herzliche Grüße
Elmar
Moin Elmar,

sorry, dass ich Dich korrigiere: Das war erst mit der westlichen Einführung der Riedbahn ab 1985 der Fall.

Vorher liefen die Züge mit der 2.Klasse von Nord nach Süd voraus. Der Grund ist ein ganz einfacher, wenn auch spezieller: Die DB hat auf Wunsch der SBB die Wagenreihungen alle so ausgerichtet, dass die erste Klasse in Zürich HB vorne in der Halle zum Stehen kam.

Auch wenn das die Linien 1 (teilweise) und 3 anging, hieß das natürlich, dass auch alle InterCitys in den Korrespondenzhalten Hannover, Dortmund, Köln, Mannheim und Würzburg Klasse an Klasse stehen mussten.

Erst, als in Mannheim 1985 nicht mehr Kopf-gemacht werden musste, änderte sich die Reihenfolge.

Beste Grüße
Sven
Hallo Sven!

Dann hat sich bei mir der Zustand ab 1985 - der ja auch zu ICE-Zeiten so blieb - so eingeprägt, daß ich ihn als für alle Zeiten gültig angesehen habe.

Herzliche Grüße
Elmar
Alles ist endlich, Elmar... 😇 Wer weiß? Vielleicht kommt ja mal "Frankfurt 35", dann dreht sich wieder alles...
Hi Sven, mit der Einführung der 200m Halbzüge und der DB FV Kernkompetenz der umgekehrten Wagenreihung ist das Thema wohl nicht mehr so ganz aktuell...
Hallo zusammen,

und bei mir hat sich irgenwie eingeprägt, das ich im IC26 "Prinz Eugen" 1978 von Wien bis Frankfurt in einem klimatisierten ÖBB-Wagen  gefahren wäre.
Ich habe aber immer nur Zugbildungen mit DB-Wagen gefunden, und da waren die zweite Klasse-Wagen nicht klimatisiert.

Grüsse
Udo
Hallo Sven!

Jetzt warten wir erst einmal auf Stuttgart 31. Und dann kommt ja vielleicht Frankfurt 55.

Herzliche Grüße
Elmar
Moin Udo,

Deine Erinnerung trügt Dich nicht. Guckst Du hier:

http://www.welt-der-modelleisenbahn.com/uploads.../prinz_eugen_all.pdf

Im 1978 noch Erst-klassigen InterCity System der DB, stellten die ÖBB zwischen Wien und Frankfurt (M) die noch recht neuen Bvmz (Eurofima) für einen zu der Zeit untypischen 2.Klasse Teil dieses Zuges.

Beste Grüße
Sven
Hi Sven,

diesen PDF habe ich auch gefunden, aber ich denke, ich habe Dir schon von meinen alten, schwachen Äuglein berichtet.

Habe vielen Dank.
Jetzt weiss ich, das ich mich, zumindest teilweise, auf meine Erinnerungen verlassen kann ... 😇

Jetzt will ich mal sehen, ob ich da ... mit viel Geduld ... eine Zugbildung zusammen bekomme.

Grüsse
Udo
Moin Udo,

aber natürlich bekommst Du das zusammen. Mein Vorschlag für 1978 zwischen Wien und Frankfurt (täglich außer Freitags) wäre z.B.:

BR 103 109-5                                              Minitrix 12539 (Stromabnehmer sollten gewechselt und Isolatoren braun lackiert werden)
Bvmz   Wg 252     Wien- Frankfurt         Roco 24226
Bvmz   Wg 253     Wien-Frankfurt          Roco 24226
Apm     Wg 254     Wien-Hann/Köln      Minitrix 18214
ARmz   Wg 255     Wien-Hann/Köln      Minitrix 18214
Avm      Wg 256     Wien-Hann/Köln     Minitrix 18214
Avm      Wg 27       Passau-Hann/Köln  Minitrix 18414

Beste Grüße
Sven

Danke Sven,

werde mein Bestes (vielleicht auch klein wenig weniger) geben.

Noch einen schönen Tag

Grüsse
Udo
Hallo Sven,

danke für diesen tollen Zugbildungs-Beitrag mit den vielen Infos und Bildern.

Grüße
Markus
Danke Markus,

wie Du siehst, konnte ich es nicht lassen… Trotz unseres erfrischenden und informativen Gespräches damals… 😇

Beste Grüße
Sven
Hallo Sven,

auch von mir herzlichen Dank für Deinen Beitrag zum "Prinz Eugen" - inklusive aller Abschweifungen

Der "Prinz Eugen" ist mir eigentlich nur jenseits von Nürnberg ins Netz gegangen, ich zeige hier ein paar Aufnahmen. Leider habe ich kein Foto vom Sommerfahrplan 1983, sondern nur knapp daneben.

Zunächst begegnet uns 111 084 mit dem IC 182 am 14.10.1983, also im Winterfahrplan 1983/84 in der Nähe von Vilshofen.
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Zur selben Fahrplanperiode sehen wir hier 111 044 ebenfalls mit dem IC 182 am 14.04.1984 bei Feucht:
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Den Gegenzug IC 183 führte an dem Tag 111 077 Richtung Passau:
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Drei Fahrplanperioden weiter, im Sommerfahrplan 1985 war der "Prinz Eugen", wie Du schon geschrieben hast, auch von Nürnberg Richtung Österreich mit 103 bespannt.

Wir sind wieder in Feucht, schreiben den 05.07.1985. Die 103 210 bringt den IC 182 nach Nürnberg...
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... und 103 174 den IC 183 nach Passau:
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Leider war ich damals noch fast ausschließlich auf die Loks fokussiert, daher sind die Zuggarnituren nicht oder nur schlecht erkennbar.. Das Interesse daran wuchs erst später.

Viele Grüße,

Udo.  

Die von Udo K zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Moin Udo,

vielen Dank für die schönen Fotos, sie ergänzen diesen Beitrag sehr schön. Denn auch wenn das Jahr, wie Du sagst, knapp daneben ist, sind sie dennoch zeitgenössisch.

1984 gab es keine großen Veränderung zu 1983. Die Position des ersten Bpmz verschob sich um eine Stelle nach vorn und der Zug fuhr 5 Minuten später in Altona ab, war aber in / ab Hannover wieder in seinem alten Takt.

Erst 1985 mit Einführung der fünften InterCity Linie brachte deutliche Veränderungen (auch) für den IC 182/182 "PRINZ EUGEN":

Die Halte zwischen Hamburg Hbf und Hannover Hbf entfielen, die Wagenreihung wurde (geschuldet der westlichen Einführung der Riedbahn) einmal gedreht (Erklärung siehe #8). Ferner wurde der Zug um 1 Std 6 Min beschleunigt und die BR 103 blieb bis Passau am Zug, was Du mit Deinen Fotos ja auch sehr schön belegst.

Euch einen schönen Sonntag!
Beste Grüße
Sven


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