Anzeige:
THEMA: Bundesweit Totalausfall bei der Deutschen Bahn AG
letzte Nacht ging wohl gar nix mehr bei der DB:
https://www.google.com/url?sa=t&source=web&...QdJ&opi=89978449
Über Gründe darf jetzt wild spekuliert werden...
Einen schönen Hitzetage allen
ChristiaN
Gruß
Samuel
zum Teil rollen die Züge schon wieder.
Als Grund wird ein fehlerhaftes Update genannt. Sabotage wird ausgeschlossen.
Grüße
Markus
was Kleinweich hinbekommt schafft die DB auch...
Peter
Hallo zusammen,
so etwas kann immer passieren. Was mich aber schockiert ist, welche Auswirkungen das hat. Gibt es da keine Redundanz über ein anderes Netz? Wird so ein Update nicht vorher getestet?
Fakt ist, dass wir als Firma sehr viel mit der Bahn verladen und die Bahn es mittlerweile so langsam schafft, unsere ohnehin baustellen- und staugeplagten LKW-Transporte auf der Negativskala einzuholen. Hauptursache sind baustellenbedingte Umleitungen.
Aber: das heute alle unsere Züge des kombinierten Verkehrs mit zweieinhalb bis dreieinhalb Stunden Verspätung eintreffen, bringt unseren Tagesauflauf durcheinander und ist ein negativer Höhepunkt.
Viele Grüße,
Mathias
Ihr dürft mich schon im Vorfeld steinigen für das was nun kommt (Abgesehen vom BRD Bashing.....)
Kann mir bitte jemand sagen, wie das in der Analogzeit geklappt hat?
Es wird mir (ja und das ist zt auch echt so) stereotyp jedweder Vorzug als Mega verkauft.
Und dann das.
Bei den ach so tollen Vollsanierungen sperrt man auch = alles und... Pech für die Nutzer.
Schön, dass das dann schneller geht; leuchtet ein
Jedoch erinnere ich mich durchaus an Sanierungen unter dem rollenden Rad - ging auch
Vor ca 30 a hat man westl Eichenau zB einen Container hingestellt und 2 Üst interims reingeschnallt
Dann wurde zwischen Eich. und FFB eingleisig gerollert
Heute geht das nicht mehr?
Also einige Dinge verstehe ich nicht
OK Sicherheit geht immer vor, daran will ich nicht rütteln
Gruß
Wutz
Fuer mich ist ein "fehlerhaftes Siftware Update" als Ursachegnur aeusserst schwer nachvollziehbar...jeder der mit IT zu tun hat weiss, dass es unabdingbare IT Praxis ist jede Software auf "Herz & Nieren" vor Update in ein live System zu testen, um Fehler bzw Stoerungen auszuschliessen....
Ich wuerde eine (oder mehrere) gezielte "Operationen" von Handlangern des ehrenwerten Herrn Putin nicht ausschliessen....
moechte aber den Untersuchungen u a der "Schlapphuete" in Pullach nicht vorgreifen....
Es sei denn, dass im zentralen IT Bereich bei der DB AD Anfaenger und / oder absolute Amateure sitzen oder ein Nicht-kundiger "Ober-Amtmann" hat das Update entgegen aller gaengiger Praxis quasi von "Oben" befohlen...
Mir faellt bei solchen Meldungen immer wieder eine Ueberschrift einer Analyse ueber Deutschland in der englischen Zeitung "The Guardian" (vergleichbar mit zB der "Sueddeutschen") ein: "Deutschland - ein analoges Land in einer digitalen Welt"....
bedauernde Gruesse
FreddieW
Da standen überall noch die ganzen Kästen mit dem aufgemalten [F] rum. Der Fernsprecher zum Fahrdienstleiter.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Es sei denn, dass im zentralen IT Bereich bei der DB AD Anfaenger und / oder absolute Amateure sitzen ....
Natürlich ist da was schief gelaufen und sicher sehr peinlich. Da leidet der Ruf wenn rauskommt wer was versifft hat. Deswegen kommt oft nicht so viel Information.
Doch: Es ist komplex sowas vorher zu testen. Man hätte ja gern eine Kopie der echen Infrastruktur zum Aufspielen. Natürlich mit dem gleichen Kommunikatiosmuster, sonst ist es ja kein echter Test
Grüße,
Harald
Ich arbeitete bis zur Rente bei einem großen deutschen Telekommunikationsunternehmen und kann das durchaus nachvollziehen. Es gibt zentrale Netzelemente, die bei einem Ausfall eine große Reichweite haben. Z.B. DNS-Server, Core-Router, zentrale Datenbanken etc.. Macht man da auf redundanten Systemen Softwareupdates gleichzeitig, kann so etwas passieren.
Aber zum Glück läuft auf meiner Moba die Steuerung der Infrastruktur noch analog. Und GSM-R benötige ich auch nicht, weil ich mit jedem Tf über die z21 in Verbindung stehe 😂😂.
Gruß
Jürgen
ich bin ja selber in der IT seit Jahrzehnten tätig und meine Kollegen und ich haben selber schon kleinere Katastrophen verursacht, aus denen wir dann gelernt haben. Daher immer versuchen, große Dinge inkrementell auszurollen, und wenn das nicht geht, immer einen Rückzugsweg ("Rollback") bereithalten.
Ich bin daher wirklich gespannt, was das war bzw. als was uns als Ursache präsentiert werden wird. Ich habe mal irgendwo einen Bericht über das GSM-R gelesen und das ist wirklich hochkomplex. Es gibt dort auch tatsächlich zentrale Komponenten, die aber auch redundant ausgelegt sind. Irgendwie muß es da zu einer unerwarteten Kettenreaktion gekommen sein.
Klaus
Da hatte der Russe ein wenig Spaß.
Und wenn nicht, dann beobachtet er sehr genau wie man ein Land in Sekunden lahmlegt.
LG ChristiaN
.
Nur komisch, dass das auffiel, auch mit GSM-R läuft ja nicht viel 😂😂😂😂.
Gruß
Jürgen
Ja das zeigt mal wieder wie Technik abhängig wir Menschen heute sind.
Spinnt Kollege Computer oder ist sogar der Strom weg ist bei uns gleich Chaos
In den dunkelsten Zeiten des 2 Weltkriegs ist die Infrastruktur fast bis zum bitterem Ende noch irgendwo weiter betrieben worden.War halt noch analog und weniger komplex als heute.
Heute braucht es relativ wenig Um um ein Chaos auszulösen .Dazu eine gewisse Sorglosigkeit.Wird schon funktionieren und der schlimmste Fall wird schon nicht passieren
Geld und Arbeitszeit für Worst Case Fälle gibt es deshalb meist sowieso nicht.
Gruß
Thomas
Uahhhh !!! "Putin war s"
Gehts noch?
Das war Trump
(also alles was recht ist, ist s Euch zu heiss?)
WE
PS: Ich kenn`da wen, die sitzen am WE im Büro und machen Testläufe
ERST DANN wird das "live geschlatet"....
ganz aktuell
Gasversorgung sabotiert? Razzien in Frankfurt und Berlin
Putin und viele andere wollen uns ja nichts Böses…..
Auch dagegen sind wir relativ schlecht geschützt
Vor allem da es viele noch nicht auf dem Schirm haben
Gruß
Thomas
das ist halt der Fluch der (modernen) Technik.
Aber wie dezimiert man am effektivsten die Bevölkerung eines Landes? Schalte Insta, Telegram, Youtube usw. für ein paar Tage ab - die Selbstmordrate wird sagenhaft in die Höhe schnellen.
Oder wurde vor rund 50 Jahren schon ein Fehler gemacht? Ab min 20:40
https://www.youtube.com/watch?v=4ndb1GRZZhw
Und das schreibt ausgerechnet ein 73er...
Aber aus Fehlern lernt man, und Fehler passieren nur dort wo gearbeitet wird. Wer nix arbeitet macht keine Fehler. Hoffentlich funktioniert dann das Lernen.
Viele Grüße
Christian Strecker
Man könnte im Krisenfall wahrscheinlich auch ohne GSM-R den Zug ans Ziel bringen, nur dann ruft halt keiner den Lokführer an wenn ein paar Dodel im Gleis sind und auch Rangieren wird einiges umständlicher und so weiter. Also hat man es bleiben lassen und ein paar Stunden gewartet.
Grüße
Harald
tja, Stellwerke aus Kaisers Zeiten... Handynetz als dem letzten Jahrtausend - also mit moderner Technik ham die das nicht so bei der DB...
Peter
tja eben doch. Die Stellwerke die Störungen machen sind ausgerechnet die, die in den letzten 10 Jahren gebaut worden sind.
Stellwerke zu Kaisers Zeiten. Die konnte man nicht hacken, da mußte der Saboteur noch selber an sein Anschlagsziel fahren und die Stellseile durchschneiden.
Viele Grüße
Christian
Bei der DB? Deutschland schlusslicht weltweit. Mit dem allerstrengstem übertriebenen Datenschutz der Welt erst recht.
Zu Corona wurden die tägliche Fälle aus dem ganzen Land per FAX gemeldet.
Vor 25 Jahren wurden in Brasilien in meiner e-Akte diee Laborbefunde schon per Link + Passwort gespeichert, bis heute noch hinterlegt.
Muss man da noch was sagen?
LG ChristiaN
PS. Christian. Und das waren noch Stahlseile, nicht irgendwelche poly was auch immer newthread Dinger..
mich interessiert, warum man heute den Zugfunk so zwingend braucht, um Betrieb zu machen. Zur Zeit der ortsfesten Fernsprecher hat der Lokführer/Zugführer auch nicht während der Fahr telefonieren können.
Viele Grüße, Martin
nach Handelsblatt hat vermutlich eine Frankfurter IT Tochter der DB die Panne zu verantworten. Dem Unternehmen soll auch das misslungene Up date im Kölner Stellwerk zugeschrieben werden und Heidelberg soll durch deren Arbeiten auch tageweise vom Zugverkehr abgeschnitten gewesen sein.
Christian
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: Dr. Martin
Hallo,
mich interessiert, warum man heute den Zugfunk so zwingend braucht, um Betrieb zu machen. Zur Zeit der ortsfesten Fernsprecher hat der Lokführer/Zugführer auch nicht während der Fahr telefonieren können.
Mit oft schlimmen Folgen bei menschlichen versagen, Beispiel https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnunfall_von_Radevormwald
Peter
Da war man früher wohl entspannter. Manche Strecken hatten gar keinen Zugfunk bis in die 90er.
Ansonsten ließe sich der Verkehr behelfsmäßig auch über das normale Mobiltelefon abwickeln. Der Tf muss dann die Festnetznummern der Fdl haben (solche Listen sollten die EVUs haben) und wenn der Fdl den Tf erreichen will, müßte er die Dispo des EVU anrufen und fragen welche Nummer der Tf vom Zug xyz aktuell hat.
Wär natürlich größeres Geschiss aber besser als nichts.
Carsten
man mag mich jetzt Jubelperser schimpfen, aber ich möchte hier mal eine Lanze für GSM-R brechen, wohlwissend, dass das gestern eine#### Situation war.
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: Westerland
Gibt es da keine Redundanz über ein anderes Netz?
Doch gibt es. Es gibt eine Möglichkeit die GSM-R-Geräte auch über das normale Netz zu nutzen. Offenbar ist die Rückfallebene gestern auch ausgefallen
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Wutz
Es wird mir (ja und das ist zt auch echt so) stereotyp jedweder Vorzug als Mega verkauft.
Und dann das.
Nun wird es spannend. Das GSM-R und die Rückfallebene flächendeckend ausfallen habe ich in den über 20 Jahren Einsatzzeit so nicht erlebt. Demgegenüber steht ein tatsächlich riesiger Vorteil in der Bedienung gegenüber dem ursprünglichen analogen Zugfunk. Man musste immer eine Vermittlung anrufen, Funklöcher usw oder Streckenfernsprecher nutzen. Ich sage mal: Der Vorteil von GSM-R ist einfach soooo immens, dass das mit 2 Stunden Totalausfall in 20 Jahren gut erkauft ist. Ich will das jetzt nicht gutheißen, aber Ok, es ist nun mal passiert, daraus wird man lernen.
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: haba
Da die Telekoms G2 und G3 (GSM-R is noch G2) nach und nach abschalten (oder schon haben) wird es auch immer komplizierter Ersatzteile und Experten zu finden die das am Laufen halten.
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: 8erberg
Handynetz als dem letzten Jahrtausend - also mit moderner Technik ham die das nicht so bei der DB...
Das mit den Ersatzteilen mag sein, aber muss nicht grundsätzlich ein System aus den 2000ern verteufeln (auch wenn in den 90ern entwickelt), wenn es das tut, was es soll. Und das tut es sehr gut. Als es damals eingeführt wurde war das ein riesiger Fortschritt und ich sage mal so: Es läuft im allgemeinen sehr gut. Warum dann ablösen? (wie gesagt, Ersatzteile mögen ein Thema sein). Vergleicht auch mal die Anzahl an Usern (Züge) und den Datenstrom (kein Streaming
Problematisch wird es für ETCS, da das im Level 2 einen viel höheren Datenstrom benötigt, aber dafür gibt es auch ein 5g Nachfolgeprogramm. https://de.wikipedia.org/wiki/FRMCS
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: Dr. Martin
mich interessiert, warum man heute den Zugfunk so zwingend braucht, um Betrieb zu machen. Zur Zeit der ortsfesten Fernsprecher hat der Lokführer/Zugführer auch nicht während der Fahr telefonieren können.
Weil man heute andere Ansprüche an die Sicherheit hat. Es werden heute Meldungen am Telefon erforderlich, die es früher nicht gebraucht hätte, bzw. die zu noch mehr Verspätungen führen würden, wenn man sie über Fernsprecher oder Analogfunk abwickeln würden. Oder eben die grundsätzliche Erreichbarkeit per Notruf
Soweit meine Einschätzung zu GSM-R
Viele Grüße
Dirk
Lg Andreas
Schade, dass man in GSM-R nicht gleich ein Telefonbuch hinterlegt hat für die Stellwerke und andere typische Nummern.
Carsten
#20
es geht um die Erreichbarkeit im Fall eines Notrufes. Sollte von einem Tf, Fdl oder der Zü ein Notruf gesendet werden, kann ihn kein GSMR Teilnehmer empfangen. Dadurch könnte es zu unvorhergesehenen Ereignissen kommen.
#23
woher soll InfrGo Fdl oder Zü wissen, welcher Tf von welchem EVU auf den einzelnen Zügen sitzen?
Mit freundlichen Grüßen
Tf150150
nun wir alles wieder auf die DB geschoben obwohl die gar nichts dafür kann. Es sind ja immer Fremdfirmen die dafür eigentlich verantwortlich sind,
Dann möchte ich gerne mal wissen, wie ohne GSM-R eigentlich die ganzen Fdl´s verständigt wurden um die Züge zu stoppen? Da muß es dann doch eine Rückfallebene gegeben haben!
Tschüß,
Bernd
es gibt noch E-mail, normales Telefon und Handy, und wenn sie gemeinsam in der BZ sitzen kann man auch untereinander sprechen.
Gruß Tf150150
war da nicht `mal `was mit "BASA" Netz oder so?
Hat das die DB nicht damals an Mannesmann heute VodaX verscherbelt?
War ein klassisches analoges Tel Netz der DB soweit ich weiss
JA, OK.... da kann man den TF nicht erreichen
WE
Notrufe können von allen Handys in allen Netzen abgegeben werden und dann kann man von dort die Bahn auch ohne GSM-R erreichen. Hoffe ich zumindest.
So wenn wir jetzt das Risiko abwägen dann ist es ja auch nicht NULL so viele Personen einfach irgendwo sitzen zu lassen. Der Arzt kommt nicht zur Schicht nur so ein Beispiel.
Grüße
Harald
Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name: Wutz
Hat das die DB nicht damals an Mannesmann heute VodaX verscherbelt?
Herzliche Grüße
Elmar
Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name: haba
Menschliches Versagen aufzufangen ist die Aufgabe von PZB und der Zug steht.
Lass uns über Bad Aibling reden. Es hilft die beste PZB nichts, wenn der Zug auf Ersatzsignal am Magnet vorbeifährt.
In Bad Aibling hätte der Notruf über GSM-R, wenn der Fdl ihn richtig abgesetzt hätte, den Unfall verhindert.
Viele Grüße
Rico
ich stimme Rico zu. Über die Notwendigkeit von GSM-R oder eines vergleichbaren Ansatzes ist nichts zu diskutieren. Im Falle einer Entgleisung, Personen oder Tiere im Gleis oder bei Bahnübergangsunfällen ist es hochgradig wichtig, Folgeunfälle zu vermeiden.
Klaus
Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name: haba
Der Vergleich mit Radevormwald hinkt weil da die Signale falsch waren.
Es gab kein Ausfahrsignal, der Fdl hat den Fahrauftrag erteilt.
Hätte er eine Möglichkeit gehabt beide Lokführer (die des Triebwagens wie den des (Güterzugs) anrufen zu können hätte der Unfall verhindert oder wenigstens nicht so tragisch enden müssen.
Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name: haba
Notrufe können von allen Handys in allen Netzen abgegeben werden und dann kann man von dort die Bahn auch ohne GSM-R erreichen. Hoffe ich zumindest.
Ein Notruf im Bahnsinne mein nicht das rufen der Rettungsleitstelle sondern ist entweder eine interne Warnung vor Gefahren oder in interner Aufruf um Hilfe, oft beides kombiniert.
Ein GSM-R Notruf, sei es vom Tf oder vom Fdl abgesetzt erreicht ALLE Fdl und Lokführer (und ich meine auch weitere Anwender von GSM-R Telefonen) in einem definiertem Umkreis. Beispiel: Ein Lokführer stellt einen Schaden am Gegengleis fest. Dann setzt er einen Notruf ab, der besagt, dass alle Fahrten in dem Streckenabschnitt halten müssen, damit ein entgegenkommender Zug rechtzeitig anhalten kann. Oder ein Fdl sieht, dass auf einmal eine Person vom Bahnsteig ins Gleis gestützt ist. Alles das, was unmittelbares Handeln erfordert. Dann hat man da Möglichkeiten Schlimmeres zu verhindern, was mit einem Umweg über die Rettungsleitstelle und die Bahn nicht zu verhindern wäre.
Trotzdem, für die, die mal in eine Situation kommen, eine gefährliche Situation zu sehen (zum Beispiel Auto fährt sich am BÜ fest), kann man natürlich die 112 wählen. Die Bahn hat mit ihren eigenen Notfallleitstellen eine Gegenpart zur Rettungsleitstellen und natürlich würde dann die Rettungsleitstelle die Notfallleitstelle verständigen, die dann noch versucht alles in die Wege zu leiten. Aber es dauert natürlich merklich länger.
Hinzu kommt noch, dass die Feuerwehr aufgrund des Eigenschutzes nicht immer auf Bahngelände eingreifen kann. Sie geht erst in den Gleisbereich, wenn sichergestellt ist, dass die Gleise für weitere Zugfahrten gesperrt sind und je nach erforderliche Maßnahme die Oberleitung ausgeschaltet und geerdet ist. Das weiß die Notfallleitstelle der InfraGo und kann das auch bei Bedarf anleiern. Daher würde die Feuerwehr, bevor die irgendwas macht, eh immer dort zuerst anrufen. Insofern ist es auch hier zeiteffizienter, wenn die Notfallleitstelle den Notruf über GSM-R selber empfängt und dann die Rettungsleitstelle verständigt und schon gleich weiß, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden.
Viele Grüße
Dirk
Aber der Richtlinienapparat der DB ist vermutlich nicht in der Lage, solche Lösungen zu erarbeiten. Da bleibt besser alles stehen, alle drehen Däumchen und die Fahrgäste müssen auf der Parkbank übernachten.
Carsten
Zitat - Antwort-Nr.: 39 | Name: Carsten Hölscher
Einzig der seltene Fall des Notrufs geht dann nicht mehr so schnell. Also im Fall des Falles muss der meldende Zug den Fdl anrufen und der dann den gefährdeten Zug.
Nein. Neinneinneinnein. Der Notruf geht bei Bedarf an *alle* Teilnehmer (Züge, Fdl, wasauchimmer) im Umkreis des auslösenden Teilnehmers. Und das ist wichtig! Wenn ein Auto auf den Gleisen steht kann ein Lokführer nicht erst fragen, welcher Zug als nächstes auf dem Gegengleis kommt und wie die Telephonnummer vom Lokführer ist, dann dort anrufen, warten bis der Lokführer rangeht und dann sagen: "Betriebsgefahr, sofort alle Fahrten einstellen...".
Zitat - Antwort-Nr.: 39 | Name: Carsten Hölscher
Wenn man mal eine Risikoabschätzung machen würde, käme ganz bestimmt raus, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens dadurch extrem niedrig ist.
Diese Risikoabschätzung hat uns z.B. den Unfall von Hordorf eingebracht, da wurde auch Geld (Ausrüstung mit PZB) gegen Risiko abgewogen. Das Ergebnis: 10 Tote.
Zitat - Antwort-Nr.: 39 | Name: Carsten Hölscher
Aber der Richtlinienapparat der DB ist vermutlich nicht in der Lage, solche Lösungen zu erarbeiten. Da bleibt besser alles stehen, alle drehen Däumchen und die Fahrgäste müssen auf der Parkbank übernachten.
Und wenn ein Unfall passiert heulen wieder alle rum, wie das passieren konnte und warum die Vorschriften so gefährlich sind.
Viele Grüße
Rico
@Carsten: Irgendwo habe ich mal gelesen, daß besonders viele Fehler gemacht werden, wenn schon eine ungewöhnliche Situation besteht. Das dürfte Deine "Eintrittswahrscheinlichkeit" doch um einiges erhöhen.
Klaus
Wenn ich weiter oben bzgl. 2G,3G,4G,5G lese und dann Aussagen warum eine Technik die in den 90‘ern Entwickelt schlecht sein soll. Das ist mMn nicht der Punkt. Derartige Technologien haben ein immer kürzere Halbwertzeit, ob uns das gefällt oder nicht. Darum ist aktuelle Technik praktisch Pflichtprogramm und der Backup sollte beispielsweise Satellitenfunk sein, Starlink o.ä.
VG,
Frank
auch wenn Dirk das besser erklären könnte, kurz: Mobilfunknetze für die Allgemeinheit haben nichts mit GSM-R zu tun, die voneinander getrennt. Mit GSM ist lediglich die technische Basis gemeint, die um bahnspezifische Fähigkeiten erweitert ist. Die Bahn hat eigene Funkmaste, etc.
Schöne Grüße, Carsten
https://de.wikipedia.org/wiki/GSM-R
B - Die Software Panne ist bekannt
C - Die Zugscheiben sind teilweise bedampft, das hält nicht nur die Sonnenstrahlung ab, teilweise auch den Mobilfunk.
Gruß, Micha
Ich muss bei dem Thema eine Lanze für die Reaktion der DB brechen.
Prinzipiell kann man die Züge auch ohne GSM-R-Verbindung fahren. Dafür gibt es Signaltechnik und die war nach wie vor flächendeckend verfügbar. Uns ja, man könnte im Bedarfsfall Handanummern von Lokführern herausfinden, aber das dauert halt seine Zeit.
Aber:
Wenn ich die Verantwortung für den gesamten Zugverkehr in Deutschland hätte und ein netzweiter Funkausfall eintritt, dann wäre meine Reaktion genauso wie es die DB gemacht hat. Alles sofort anhalten!
Weil:
Man muss bei so etwas leider heutzutage davon ausgehen, dass die Störung extern herbeigeführt wurde, also möglicher Anschlag auf die kritische Infrastruktur.
Und ich würde dann sofort davon ausgehen, dass da noch etwas weiteres kommt, z. B. irgendwas mit Zerstörung von Gleisanlagen. Wenn dann kein Notruf möglich ist und diverse Züge munter unterwegs sind, möchte ich mir die weiteren Folgen nicht ausmalen.
Insofern habe ich zwar vollstes Verständnis für die Kritik an der Bahn, aber auch vollstes Verständnis für deren Handeln.
Dass es sich um ein falsch gelaufenes Software-Update gehandelt hat, war frühestens eine Stunde nach dem Ausfall klar und da wurde schon an der Behebung gearbeitet.
Gruß
Jörg D
Gruß
Jürgen
Wenn ich eine derart kritische Komponente warte, muss ich sicherstellen, dass die redundante Fallbacklösung vollumfänglich einsatzbereit ist. Idealerweise schaltet man zuvor auf die Fallbacklösung. Erst wenn das alles sauber läuft fasst man die andere Komponente an. Darauf zu hoffen, dass schon alles funktionieren wird ist fahrlässig.
VG,
Frank
Also, dass da jemend nachdem das Kind i d brunnen ist "schon daran gearbeitet" hat betrachte ich als nicht erwähnenswert; das ist das mindeste und nicht als "toll" darzustellen
Ich denke `mal an den Flugverkehr.... Den Lotsen fallen alle Systeme aus
OK dann stellen wir die Vögel halt schnell mal ab - ach da sind ja noch welche i d Luft....
WE
ich verstehe Dein Statement leider nicht - meinst Du nun die großen bahner oder die kleinen?
Als Aussenstehender, Bürger + Steuerzahler denke ich durchaus eine Berechtigung an einer reibungslosen Bahn haben zu dürfen.
Und X-perte hin oder her, das ist nicht unser Job - hier Irgendjemandem dann aber sachliche kritig abzusprechen, nur weil man kein IT Experte ist ist nicht legitim!
Wenn ich einen Politiker für seine Arbeit kritisiere höre ich manchmal "mach s doch besser" - Fehler daran ist, dass ich nicht mich auf den Wahlzettel habe schreiben lassen und der Politiker nicht dazu gezwungen wurde.
Amputiert mir der Doc das falsche Bein, darf ich s nicht in Frage stellen, weil ich Sandkasten Mediziner bin??
WE
Zitat - Antwort-Nr.: 50 | Name: Wutz
Als Aussenstehender, Bürger + Steuerzahler denke ich durchaus eine Berechtigung an einer reibungslosen Bahn haben zu dürfen.
Natürlich. Willst Du sie auch bezahlen?
Ohne hier jetzt ins Detail zu gehen, das würde hier jegliche Rahmen sprengen... es gibt für GSM-R ein "Cold Standby"-System. Auf das wurde wie vorgesehen innerhalb von 90 Minuten umgeschaltet, das Backup-System für den "großen Störfall" hat also wie vorgesehen funktioniert. Dafür muss das Standby-System aber erst hochgefahren werden, das und das Umschalten dauert dann eben die 90 Minuten.
Ein "Hot Standby" würde ein Umschalten in Sekunden ermöglichen. Wäre toll, oder? Dazu muss das System aber die ganze Zeit redundant mitlaufen und entsprechend vorgehalten werden. Heißt: doppelte Initialkosten und doppelte Betriebskosten. Bezahlst Du das? In 20 Jahren hätte man das System bisher exakt einmal - nämlich diesmal - gebraucht. Für 20 Jahre Betriebszeit sind 90 Minuten Ausfall eine Verfügbarkeit, von der andere nur träumen können.
Zitat - Antwort-Nr.: 50 | Name: Wutz
Und X-perte hin oder her, das ist nicht unser Job - hier Irgendjemandem dann aber sachliche kritig abzusprechen, nur weil man kein IT Experte ist ist nicht legitim!
Sachliche Kritik spricht ja niemand ab
Das Problem u.a. beim System Bahn ist, dass es sehr komplex ist und man sehr viel Wissen braucht, um bestimmte Dinge zu verstehen. Hat man das vollständige Wissen nicht, sehen Lösungen immer sehr einfach aus und die Experten entsprechend dumm aus, denn wie können die denn nicht auf die einfache Lösung kommen auf die selbst der Nichtexperte gekommen ist?
Um auf die aktuelle Störung zu kommen: um zu erklären, warum der Ausfall passiert ist, warum er nicht hätte vermieden werden können und warum die Betriebseinstellung sinnvoll war muss man sehr viel erklären. Siehe z.B. oben das Beispiel mit dem Notruf: Notruf heißt bei der Bahn dann eben auch in manchen Fällen Rundruf, quasi Broadcast. Und zwar auch unabhängig, ob da gerade jemand ein Gespräch führt, der Notruf grätscht gnadenlos dazwischen. Wer davon keine Ahnung hat kommt halt auf die Idee, per normalem Mobilfunk zu arbeiten und "einfach" die Telephonnummer zu erfragen.
Viele Grüße
Rico
P.S.:
Zitat - Antwort-Nr.: 50 | Name: Wutz
Amputiert mir der Doc das falsche Bein, darf ich s nicht in Frage stellen, weil ich Sandkasten Mediziner bin??
Der Vergleich hinkt. Was passiert, wenn Unwissende anfangen, so zu tun als ob sie Medizinwissen hätten, haben wir bei und vor Corona gesehen. Impfschwurbler gabs vorher schon, bei Corona hatte plötzlich jeder irgendwie Medizinwissen und 'ne Meinung dazu und das Ergebnis: meine lebenswichtige OP musste verschoben werden, weil die Uniklinik voller ungeimpfter COVID-Patienten war.
Natürlich darfst Du in Frage stellen, wenn der Mediziner das falsche Bein abschneidet. Was aber hier im Thread passiert ist, dass viele Leute ohne Ahnung fragen, warum mans nicht einfach wieder annäht und ob denn der Mediziner zu dumm sei, Nadel und Faden zu nehmen.
Prof. Christian Böttger hat es treffend formuliert. Es ist eine alte Technik, für die nicht mehr ausgebildet wird und, dass die DB-InfraGO offenbar ein Problem hat, diese Kompetenzen ausreichend zur Verfügung zu stellen.
Aber hier scheint es ja genügend Kompetenzen zu geben 🤣.
Gruß
Jürgen
Desweiteren meint diese
Dass sich Europa beim Wechsel von GSM-R zum 5G-basierten Nachfolger FRMCS (Future Railway Mobile Communication System) so schwer tut, liegt an einem extrem komplexen Mix aus Bürokratie, gigantischen Kosten und technologischen Altlasten.
Das lässt hoffen.
VG,
Frank
dazu sollte man anmerken, dass Frequentis GSM-R Software Lösungen anbietet, aber nicht die HW.
Gruß
Jürgen
Hier fliegt aber wirklich alles durcheinander!
Erst Mal: die Stellwerkstechnik inklusive der alten PZB oder neue Balisen regelt den normalen Verkehr. Betriebsgefährdende Situationen haben mit der Stellwerkstechnik nichts zu tun. Wenn ein Zug auf eine Gefahrenstelle zufährt und schon 2km hinter dem letzten Signal ist, nutzt kein Signal, keine PZB und keine Balisen mehr irgendwas. Und es gibt immer noch Strecken, da gibt es nicht mal Signale!
Eine kontinuierliche Führung der Züge gibt es nur bei der LZB, wie sie auf Schnellfahrstrecken verbaut wurde und auch immer noch wird. Oder ETCS ab Level 2, da erfolgt die Fahrtfreigabe grundsätzlich über RBC via GSM-R. Fällt es aus, stoppt der Zug sofort. Hat man einen GSM-R Vollausfall, fährt nichts mehr mit ETCS ab Level 2.
Zurück zum Notruf. Im GSM-R sind mehrere Rufgruppen definiert. Wird ein Gespräch in dieser Gruppe aufgebaut, hören automatisch alle in den Bereich befindlichen Teilnehmer mit.
Die Idee, man könnte bei einem erkannten Gleisbruch, einem abgelaufenen Wagen oder einer abgerissenen Fahrleitung erst Mal raussuchen, welcher Zug sich der Gefahrenstelle nähert, dann die Ersatzrufnummer raussuchen und über GSM anrufen, der hat keine Idee davon, wie viele Züge sich gleichzeitig in einem Bereich bewegen. Das schafft kein Fdl und ist schlicht absurder Quatsch!
Und früher (tm) im analogen Zugfunk gab es auch schon diese Notrufkanäle. Auch hier haben sofort alle Beteiligten den Ruf gehört. Früher wie heute gibt es fest definierte Texte, die bei den jeweiligem Szenario anzuwenden sind. Und so mancher Tf wird schon bei den ersten 3 Worten in die Bremse greifen, wenn der Gefahrenort noch nicht gesprochen wurde. Und das zu Recht! Wie sagte unser Ausbilder: Bedenken sie stets: SIE sind der erste am Unfallort und Führerstande haben keine nennenswerte Knautschzone. Und was nicht von vorne kommt, kommt von hinten und wenn es der eigene Zug ist.
Ein netzweiter Ausfall des Analogfunks war eher unmöglich. Von daher war es früher vielleicht besser. Dafür ist heute jeder Zug Netzweit sofort erreichbar ohne Umwege einer Zentrale.
Warum es angeblich 90 Minuten dauert, ein Backup zu starten, ist mir nicht erklärlich. Es sind vergleichsweise wenige Komponenten, die nur einmal im Netz vorhanden sein müssen und eine Frage der Konfiguration. Ein voller Neustart aller Systeme geht eigentlich in Minuten. Es dauert dann noch eine Weile, bis alle Teilnehmer wieder erreichbar sind, weil alle Endgeräte neu einbuchen und damit die Zellen kurzfristig überlastet sind. Aber mehr als 10 Minuten, bis alle Daten im HLR wieder da sind, wird es nicht brauchen.
Ich denke, da hat es gestern wohl einfach länger gedauert, bis einer die Entscheidung getroffen hat, das Backup zu nutzen. Aber vielleicht bekommen wir darauf eine Antwort. Technisch dauert es definitiv keine 90 Minuten!
Und selbstredend müssen in einem System wie dem GSM-R zentrale Komponenten redundant im Hot-Standby laufen. Tun die sicher auch. Sonst würdeb bei jedem Speicherfehler oder Kabeldefekt ja sofort alles ausfallen. OK, Bahn AG, man weiß es nicht.
Und 5G statt 2G bringt für den Anwendungsfall überhaupt nichts! Die Technik ist weder veraltet, noch störanfällig und funktioniert für die bisherigen Anwendungen einwandfrei. Das Geschrei nach neuen Standard ist reines Marketing. Man sollte dringend die Finger davon lassen.
Fun-Fackt: die deutsche Telekom ist das Backup für das GSM im Sprachnetz für die Bahn. Die Telekom will, nach eigener Aussage, zeitnah GSM aber abschalten. Was das für GSM und GSM-R der Bahn bedeutet ist nicht geklärt. Das wird noch eine ganz heiße Kiste!
Übrigens: Derzeit gibt es in Deutschland mehrere Millionen aktiver GSM Geräte im G2. Das sind viele Modemanwendungen oder SMS Gateways, zum Beispiel für Störmeldungen und Alarm Systeme. Von der Klargrube, der Autoalarmanlage oder diversen Hausnotrufsystemen. Wenn die alle neue 5G Module brauchen, ist das ein Milliardengeschäft. Bin mir nicht sicher, ob das so kommt. Und wie gesagt, auch die Bahn braucht auch noch neben GSM-R noch ein GSM Fallback. Ob sie dieses selbst parallel zur bestehenden eigenen Infrastruktur nochmal selbst aufbauen muss? Soweit ich gehört habe, sitzt man das gerade aus...
Mein Fazit von gestern: Züge stehen zu lassen, wenn GSM-R auffällt ist zwingend. Bei ETCS ab Level 2 aus technischen Gründen, für Sprachverbindungen im Hinblick auf die komplette Betriebsführung ebenso. Ich kann mir nicht vorstellen, wie sonst irgendwo eine einzige Rangierfahrt stattfinden soll. Und eine Zugfahrt beginnt fast immer mit einer Rangierfahrt und wenn es das Ein- und Ausfahren aus der Wendeanlage oder Abstellung ist.
Das es 90 Minuten braucht, wieder ans Netz zu kommen, ist wohl eher dem Chaos geschuldet. Technisch gibt es keinen Grund, was 90 Minuten braucht.
Nachtrag: ist eine Strecke für ETCS Level 2 oder 3 ausgerüstet, kann es sein, das es keine Infrastruktur für eine Umschuldung auf Level 1 gibt. Es fehlen sowohl Signale als auch Balisen.
Fahrt ein Zug in Level 2 oder 3 und GSM-R fällt aus, gibt's eine Zwangsbremsung. Ein manuelles umschalten auf Level 1, selbst bei bestehender Streckenausrüstung ist nicht erlaubt. Und eine Absprache mit dem Fdl ja auch gerade nicht möglich. Ohne Kommunikation mit dem Fdl ist dann auch kein Fahren auf Sicht mehr erlaubt, bis man die nächste Balise erreicht.
Alles ganz offensichtlich nicht ganz so einfach, wie es manche Modellbahner gerne hätten.
Gruß
Klaus
danke auch dir für die fundierten Worte! Insbesondere zu den medial laut werdenden Forderungen nach »Digitalisierung« oder der entgegengesetzten Klage, wie rückständig doch hier alle sei.
Ein so umfangreiches (und funktionierendes!) System einfach deswegen tauschen, weil es so alt sei, ist etwas schlicht gedacht. Und es wäre auch ein weit umfassenderer Vorgang, als sich das nächste Smartphone zu klicken.
Der Ausfall war ärgerlich, aber auch kein Weltuntergang. Man wird hoffentlich die Ursachen analysieren und Schlüsse draus ziehen.
Schöne Grüße, Carsten
das es GSM schon lange gibt und immer noch weltweit in Betrieb ist, bedeutet auch, dass es einfach das tut was es soll.
Und das die Erfindung von GSM lange her ist, bedeutet nicht, das der Netzbetreiber der Bahn veraltete Hardware einsetzt und bald die Masten umfallen. Das betriebsbewährte GSM läuft auch auf aktueller Hardware aller Mobilfunkhersteller. GSM ist ein Protokoll und keine Hardware. Das gilt ebenso für das GSM-R, was übrigens auf GSM Hardware laufen kann. Es ist nur eine Protokoll-Erweiterung.
Und nur Mal ein Hinweis:
Mechanische Stellwerke sind teilweise an die 80 Jahre alt und funktionieren noch heute, können gewartet, repariert und erweitert werden.
Ebenso die Spurplan Stellwerke, wie SpDrS und L60.
Hingegen können ältere ESTW Stellwerke nicht mehr erweitert werden, ggf. nicht Mal mehr repariert. Wird da irgendwo eine neue Weichenverbindung gebraucht, braucht es ein komplett neues Stellwerk!
Bei der Bahn intern spricht man bei ESTW von der Abo-Falle! Betriebszeit selten mehr als 20 Jahre! Kostenfalle! Betrieblich ohne Vorteil! Kein Sicherheitsgewinn gegenüber Spurplan.
Digitalisierung ist nur ein dummes Schlagwort!
Gruß
Klaus
wenn´s ein Update war, wird's ja wohl jemanden geben, dessen Versicherung das jetzt zahlen wird. Schauen wir einmal, ob es so kommt,
Andras
Ich gehe davon aus, dass man praktisch sofort wusste, was die Ursache dass Ausfalls war. Wenn ich eine Arbeit an der Zentralstelle des Funks ausführe und dann der gesamte Funk ausfällt, dann liegt die Ursache doch ziemlich klar auf der Hand. Ich verstehe nicht, dass man sowas nicht nachts um 2 macht. Dann wären fast alle Reisenden zu Hause angekommen und es hätte kaum wer was mitbekommen von dem Mißgeschick..
Nur zur Klarstellung: ich halte es nicht für möglich, den Normalbetrieb ohne GSM-R durchzuführen. Aber warum man nicht einzelne Züge fahren kann, leuchtet mir nicht ein. Einfach ein "Abräumer" pro Strecke, der die Leute noch nach Hause bringt. Da wird auch kein Fdl überlastet, wenn er 2x telefonieren muss statt einmal, wenn er doch mal einen Tf erreichen will. Und wenn dann doch mal einer überlastet ist, dann gibt's halt Verspätung. Ist besser als Parkbank.
Die Relevanz des Notrufs für das Sicherheitskonzept der Bahn wird glaub ich etwas überschätzt. Liegt das oben erwähnte Auto im Gleis, kracht der nächste Zug in der Regel rein. Nur wenn das Auto genau auf dem einen Gleis liegt, zunächst ein Zug auf dem anderen Gleis ankommt, der Tf dann auch einen richtigen Nothaltauftrag absetzt und ein weiterer Zug genau in dem Zeitfenster kommt, dass er den Notruf hört und es schafft, rechtzeitig zu halten, ist was gewonnen. Dass genau so ein Fall in den 2-3h stark reduziertem Behelfsbetrieb auftritt, ist extrem unwahrscheinlich. Und gewisse Eintrittswahrscheinlichkeiten muss man nun mal in Kauf nehmen, sonst darf man morgens nicht aufstehen. Darum ist ein Vergleich mit dem Hordorf-Unfall auch völlig unpassend.
Carsten
Zitat - Antwort-Nr.: 56 | Name: teppichbahner
Und 5G statt 2G bringt für den Anwendungsfall überhaupt nichts! ... ... Die Telekom will, nach eigener Aussage, zeitnah GSM aber abschalten. Was das für GSM und GSM-R der Bahn bedeutet ist nicht geklärt. Das wird noch eine ganz heiße Kiste!
Genau das ist der Kern des Problems. Es geht nicht um die Technologie selbst, sondern darum, sich im technologischen Mainstream zu bewegen. Hier zeigt sich wieder, dass wir mit den immer schnelleren Innovationszyklen überfordert sind. Wir agieren schlichtweg zu langsam.
VG,
Frank
Kommt runter und geniesst mein Bachsegment mit echtem Wasser:
https://www.youtube.com/watch?v=gcL9HYJoLAQ
Wohltemperierter SOMMERLOCH-Gruß
Hannah
... ist das die Modell - Pinnau ?
Gruß
RS
um das Sommerloch zu stopfen, es ging nicht um die Infrastruktur sondern um ein Update der Kommunikationssoftware auf der Plattform. Also spielt die Technik darunter, 2G oder 5G, keine Rolle.
Ab jetzt werde ich mich aber beim weiteren Stopfen des Lochs zurückhalten.
Und, wie es schon geschrieben wurde, das Thema ist bei der Bahn schon lange behoben worden.
Gruß
Jürgen
du meinst wir agieren zu langsam?
Sollte man nicht viel mehr die Frage stellen, ob wir nicht viel zu schnell agieren?
Viele Neuerungen der letzten Jahre sind technologische Sackgassen, unausgereift, teuer und für nichts zu gebrauchen außer für sich selbst! Noch schlimmer wird es, wenn neue Technologien für Dinge verwendet werden ( müssen ), die die sie nie gedacht waren!
Im Falle von 5G statt 2G ist das definitiv so. Wenn wir hier auch die üblichen 5G Frequenzen verwenden, müssen wir die Zahl der Masten Mal eben verdreifachen, mindestens! Weil die Reichweite einfach viel niedriger ist! Wie müssten alle Geräte in den Fahrzeugen, Stellwerken komplett erneuern. Alle Handgeräte, von einfachen Handy bis zu Kombigeräten für Fernbedienung von Loks für Rangierlokführer.
Das kostet Milliarden! Am Ende kann das System vielleicht gerade Mal das, was wir heute schon können.
Die systematische Geldvernichtung bei Stellwerken ist ja bekannt. Extrem geringe Nutzungsdauer. Extrem schnell können die Anlagen nicht mehr erweitert werden. Alles nur, weil irgendein Bauteil nicht mehr verfügbar ist.
Wenn ich auf meinem PC schaue, sind es die neuen Technologien, die mich am Leben hindern.
Zwangsumstellung von X auf Wayland. Kaum ein altes Programm läuft damit, die Anpassung eigener Programme verschlingt Hunderte meiner Stunden Lebenszeit. Und Dinge, die früher gingen, wird es nie wieder geben! Vom sicheren Remote Zugriff über den Anschluss mehrere Multi Touch Geräte über verschiedene PCs.
Zwangsumstellung auf Gtk 4. Technische unausgereift, völlig inkompatibel zu Gtk3. Umstellung des eigenen Programmcodes wieder Hunderte Stunden. Und das bei extrem reduzierten Features.
Die Liste der extra kaputt gemachten Softwarebibliotheken könnte ich stundenlang fortsetzen.
Man stelle sich vor, man würde 1-4G heute im öffentlichen Netz komplett abschalten. Was würde passieren? Keine Notrufe mehr im Gebirge, wegen Reichweite und Ausbreitungs-Eigenschaften. Viel niedriger Netzabdeckung. Milliarden Investitionen der Kunden für neue Geräte. Es sind nicht die Handys, die viele Leute öfter wechseln, als ihre Unterwäsche. Es sind die Millionen an fest verbauten Modems, SMS Gateways und so Zeug. Und weil das in den vielen Geräten, in denen diese Komponenten stecken, nicht austauschbar ist, müssen so die Geräte ebenso neu gebaut werden. Wie oben schon gesagt: das Gerät mit der SPS Steuerung einer Klärgrube, der Hausnotruf usw.
Das sind viele viele Milliarden Euro die einfach so verbrennen. Für 0 an Mehrwert. Tausende Tonnen Elektroschrott! Für nix!
Wie müssen wieder an den Punkt kommen, wo wir Dinge entwickeln, die Vorteile haben. Wenn wir heute, wie am Beispiel Köln Hbf, Stellwerke ersetzen wollen, mit modernster Rechnertechnik und dann bei der Inbetriebnahme feststellen, das die Anlagen bei weitem nicht die nötige Zahl an Fahrstraßen in der selben Zeit bearbeiten können. Wenn wir dann feststellen, dass die Bedienung so langsam ist, das wir 30% weniger Züge durch den Bahnhof bekommen und ebenso feststellen, das die Konfiguration so schlecht und teuer ist, dass wir einfach auf die Hälfte der Gleisteilungen verzichten, die das alte, bestens funktionierende allte Relaisstellwerk, noch konnte.
Wir zerstören gerade unsere Infrastruktur, nicht nur bei der Bahn, und schreiben Digitalisierung drauf. Technik ist schon lange ein Selbstzweck. Immer schneller, immer öfter muss sie erneuert werden. Ohne objektiven Mehrwert!
Wie oft wurden in den letzten Jahren Büro-PCs erneuert, damit das neueste Windoof darauf läuft? Für was? Damit die Textverarbeitung so komplexe Menüstrukturen hat, die wir nicht mehr ohne Handbuch und online-Hilfe bedienen können? Die alten textbasierten Datenbank-Abfragen nun in wilden GUIs versteckt werden, Wo hinter jedem Knopf der GUI eine andere Anfrage versteckt wurde, aber unsere Lieblingsanfragen mangels Direkteingabe nicht mehr möglich ist? Ganz ehrlich: wir müssen mit dieser Geldvernichtung aufhören. Es bringt wirklich niemanden auch nur einen Zentimeter weiter!
Es geht nicht darum, das der Zocker mit dem neuen PC nun auch 100 FPS auf seinem 8k HDR Bildschirm hinbekommt. Dafür kann er ja die neueste Grafikkarte kaufen. Aber bei den täglichen Dingen, wie eine Textverarbeitung, ist schon vor 20 Jahren alles gesagt gewesen! Trotzdem kommt jedes Jahr eine neue Version, die immer mehr kann, was kein einziger Anwender je benutzt.
Das ständige abschalten gut funktionierende Technologien vernichtet so viel Zeit und Geld. Hier hatten wir doch auch die Fäden zu sterbenden Mobasteuerungsprogrammen.
Jahrelange Einarbeitung, Konfiguration und Ausbau in Kombination mit Hardware und plötzlich zieht einer den Stecker. Eine Weile wird es weiter laufen, aber es wird sterben. Und im Moba-Zimmer geht die Angst um, ob der alte PC nochmal bootet.
Egal wo man hingeschaut: alles neu. Immer schneller, immer öfter. Wir alle hängen uns selbst ab! Immer mehr unserer Zeit wird auf unserem Rücken im Namen des Neuen geopfert.
Hier kein Bargeld mehr, da geht auch die Karte nicht mehr und schon braucht ein jeder ein Smartphone. Und weil das neueste Sicherheitsupdate nicht mehr installierbar ist, gleich noch ein neues. Und nur, um die Packstation zu bedienen oder um in der Stadt zu parken. Kein Terminal, geschweige denn ein Münzeinwurf! QR Code auf Tafel, der Rest der Kosten, Mühen und Zeit wird dem Kunden aufgebrummt. Zwangsweise ohne jede Alternative. Warum? Weil es geht und Hipp ist!
Ich werde das nächste Linux Update nicht mehr machen. Kein X Windows mehr. Damit geht nichts mehr, was ich täglich brauche. Selbst Open Source und Linux ist am Ende! Viele werden es nicht bemerken, aber eine riesige Zahl von Anwendungen wird in den nächsten Jahren sterben wegen Wayland. Linux kastriert sich zu einem billigen Windows. Genau so instabil, unwartbar, aber absolut neu und modern.
Egal ob Stellwerke für die Bahn oder das kleine Softwareupdate zu Hause. Mit jedem Schritt nach vorne verlieren wir mehr als wir gewinnen. Die Geschwindigkeit der technischen Neuerungen braucht unseren Wohlstand auf. Für nix!
Ich bin persönlich nicht mehr in der Lage dem zu folgen! Weder von der Zeit, noch von meinen finanziellen Ressourcen! Ich habe letztes Jahr komplett damit verschwendet, den technischen Neuerungen auf meinem Linux hinterherzuprogrammieren. Keine einzige neue Funktion habe ich für mich realisieren können. Tausende Stunden! Für nichts! Ich will es nicht mehr!
Bei der Bahn haben Stellwerke mehrere Jahrzehnte funktioniert. Nun müssen sie nach 15 Jahren komplett ersetzt werden. Für nichts!
Meine Bank hat in meiner Stadt noch eine Filiale. Kein Bargeld! Nur Automaten. Überweisungen nur online. Online nur, wenn Smartphone vorhanden. Und aktuelle App nur, wenn aktuelles Smartphone! Also 300 Euro mindestens alle 4 Jahre. Für nix!
Wie viele Leute können sich das nicht leisten? Wie viele Leute können aus gesundheitlichen Gründen ein Smartphone nicht mehr bedienen? Sehkraft, Zittern?
Wo geht die Reise hin?
Immer schneller, immer weiter....
Aber nur die Geldvernichtung! Meine Lebenszeit wird aktiv durch technische Neuerungen vernichtet. Nachweisbar!
Nee, wir müssen dringend die Bremse finden und drauftreten. Wir entwickeln keine Lösungen mehr für reale Probleme! Wir lösen nur noch Probleme, die wir auf Grund der Einführung von neuen Technologien jeden Tag aufs neue schaffen. Für nix!
Und die ganz großen Dinge sind gar nicht benannt! Die KI frisst alle Bürojobs, von Facharbeiter, Sachbearbeiter zum Programmierer. Nicht heute, aber morgen ganz sicher! Und niemand nimmt das heute überhaupt zur Kenntnis.
Nicht meine Welt!
Was die letzten 10 Jahre neu gekommen ist, hat mich nur noch ausgebremst!
Und wo ich die Zeilen so schreibe, frag ich mich, ob ich nicht meine Ambitionen meine große Anlage mit einem echten SpDrS60 Programm zu steuern nicht aufgeben soll, ein paar Schalter kaufe, daran die urigen Spulenantriebe dran hänge und wie früher, zu Kindertagen, glücklich meine Runden drehe! Diese ganze neue Sch.... Ich hab so die Schnauze voll! Im Alltag, auf der Arbeit, zu Hause!
Stecker ziehen!
Ach ja: Solaranlage! Nicht nur Module aufs Dach. Nee! Dauerverbindung und Internet, Netzbetreiberschnittstelle, jetzt mit echtem Mehrwert. Kostet je Gerät 800 Euro. Und wie lange, und es muss ein neues her? Also Inselanlage! Nee, nicht erlaubt, wenn umschaltbar auf Netzbetreib. Egal ob Einspeisung oder ohne! Und die ganze Regelung zwischen Batterie, Wechselrichter, Smartmeter? Noch ein Raspi hier, ne Box da, ein firmenspezifisches Gateway fürs Auto da. Kosten einmalig OK. Aber Halbwertszeit? Wann kommt das EVU mit neuen Wünschen? Wann kommt die Reichelt mit neuen Verhinderungsgesetzen, wann geht die Software auf dem pi nicht mehr? Alle halbe Jahre SD Karten neu bauen. Ich will das alles nicht! PV Anlage im Arsch, weil Softwareupdate im Wechselrichter? Schnittstelle zum PI nun verschlüsselt. Freischaltcode für 80 Euro? Nee, ich will nicht mehr!
Ich kenne mittlerweile viele, die in ihrem Job wie ich immer vorne dran waren bei der Technologie. Ganz vorne! Wir haben viele von den Dingen gebaut, die uns nun fressen. Viele steigen aus, ganz aus!
Viele, die heute diesen Sch.... noch mitmachen, werden morgen auch die Schnauze voll haben! Versprochen!
Wir sind einfach auf dem falschen Weg!
Früher wäre keiner auf die Idee gekommen, einen Tisch wegzuwerfen, nur weil die neuen Tische runde Ecken haben. Heute werfen wir Smartphones weg, weil die Software für runde Ecken nicht mehr darauf läuft. Klingt eigentlich nach Parodie ist aber real.
So wird das nichts!
Gruß
Klaus
Der gerade feststellt, das sein Handy gerade wieder seine Lebenszeit gefressen hat...
Zitat - Antwort-Nr.: 65 | Name: teppichbahner
Klaus, Der gerade feststellt, das sein Handy gerade wieder seine Lebenszeit gefressen hat...
1466 Wörter schreiben sich halt nicht von selbst
VG Freetrack
Und 5G ist nach meinem Verständnis nur 4G LTE mit Sahnehäubchen. 4G wird bleiben als Basis, weil Gespräche laufen über LTE (Datenpakete, nicht Kanal), das sogenannte VOLTE.
Grüße
Harald
OT: Versuch einmal einzelne Tasten bei Wayland umzulegen.
da hast Du viel Wahres geschrieben:
Halbwertzeit, Abofalle, Verschlimmbesserung, völlig sinnlose Verkomplizierung (fängt bei der banalen Heizungsregelung an: Früher einfache Drehknöpfe, heute zigfach die immer gleichen Tasten drücken).
Das ständig eine neue Sau durch die Welt treiben, das marketing-getrieben gehypt Ständigneue allein um seines Selbsts willen ohne wirklich elementaren Fortschritt, das Immerschneller mit nicht mehr absehbarer Folgenabschätzung samt riskanter Irreversibilitäten sowie das Digitale samt KI sind inzwischen zu mehr als kruden Pseudoreligionen verkommen, denen mehrheitlich ohne Sinn & Verstand völlig blind gefolgt wird, so wie es Süchtigen ihrem Drogendealer ggü. ergeht.
Die passive Abhängigkeit von Dritten wächst ins Unendliche, und wenn irgendwo auch nur irgendwer sagt, es gibt keine Unterstützung und kein Update mehr, dann: Mitgefangen, mitgehangen.
Früher waren es Schamanen, Wahrsager und Teufelsaustreiber, heute folgt die Welt mehrheitlich blind letztlich dubiosen Konsorten wie Bezos, Musk und Thiel ...
Dies jetzt gewiss markant formuliert, doch ...
Und jetzt mal eine Grundsatzfrage, und um auf das Ausgangsthema zurückzukommen:
WER will behaupten, dass ein anderes als das "alte", bewährte GSM.Rail-System am 23. Juni 2026 garantiert NICHT ausgefallen wäre - WER tritt vor?
Beste Grüße, Norrskenet
Noch zu G2 vs. G5+: Die Technologie funktioniert ja, sie selber veraltet auch nicht. Solange sie die Erfordernisse erfüllt, muß man sie auch nicht ersetzen. Technik hingegen veraltet und geht kaputt. Daher muß man schon bei der Konstruktion darauf achten, daß sie langjährig verfügbar ist. Das fängt schon bei der Bauteilauswahl an. Es gibt zum Beispiel für die Autos Chips, die haben jahrzehntelange Liefergarantien. Und der Eisenbahnmarkt ist nun auch groß genug und finanziell gut ausgestattet, daß es sich für Hersteller durchaus lohnen sollte.
Klaus
#Klaus - Danke für die sachkundigen Erklärungen und auch für die absolut nachvollziehbaren Rants, 100% Zustimmung
Getippt auf meinem Eigenbau PC aus dem Jahr 2016 und Win10, einfach im Browser. Ohne AI, ohne App, ohne 2-Faktor-Authorisierung und ohne in ein Alko-Lock pusten zu müssen. Und der Strom kommt bei mir einfach aus der Steckdose. Zumindest solange das Umspannwerk oder der Smart-Meter nicht ausfallen.
Zum Bahn-Ausfall: Fehler passieren, leider auch solche, die nicht passieren sollten. Neben dem eigentlichen Problem nervt dabei allerdings besonders die fast immer schlechte oder gar nicht vorhandene Information für die zahlenden Kunden. Auch bei uns in Österreich.
LG Georg
Zitat - Antwort-Nr.: 03 | Name: RS
.. ist das die Modell - Pinnau ?
Nein - das Bächli-Segment ist Mittelteil des im Bau befindlichen Spur-Om-Diorama
"Furka Oberalpbahn - Viadukt".
Freundlicher Gruß
Hannah
Die von Hannah zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Deutschland hat den Schuss immer noch nicht gehoert. Wir wursteln einfach weiter. Gut so, dann kann ich mich wieder hinlegen ...
VG,
Frank
ja, völlig d'accord, Deutschland ist in der Tat in Vielem viel zu langsam.
Doch - und einzig DAS ist hier der Punkt - sind Neuerungen bei Digital & Co eben keineswegs Selbstzweck, sondern gehören überlegt und SINNVOLL angewendet:
Nämlich dann, wenn es sich wirklich (und das nicht nur finanziell) wirklich rentiert, also realen NUTZEN einfährt.
Wirklich gut und effizient laufende Techniken und Prozesse müssen nicht ersetzt werden, solange daraus kein (i.w.S.) bilanziell positiver Grenznutzen/Effizienzgewinn/Umweltnutzen resultiert.
SO sind sowohl mein Beitrag #68 als auch mit Sicherheit jener von Klaus zu verstehen.
Wir sind gewiss KEINE "Ewiggestrigen": Sondern wir erwarten echt messbaren Nutzen-Fortschritt statt lediglich "Hauptsache anders und neu, nur weil es das gibt, Trend zu sein scheint und sich gewisse Oligarchen damit eine noch güldenere Nase verdienen können".
Gerade als Dipl.-Kfm. erwarte ich effektiven NUTZEN und keinen nice-to-have-"Firlefanz".
Und so sieht das jede vernünftig agierende große Firma, bei der es nicht nur um ein paar private Euro geht, sondern um Mio./Mrd.
Beste Grüße, Norrskenet
Ich habe mehrere Jahrzehnte als Controller im RZ-Umfeld eines großen deutschen Telekommunikatiosunternehmen gearbeitet. Wenn wir laufende Technik nicht immer wieder durch neuere in regelmäßigen Abständen ersetzt hätten, würde das Unternehmen am Markt nicht mithalten können. Dann gäbe es heute auch kein 5G- Netz. Um hier wirklich mitreden zu können, muss man sich damit gut auskennen. Nicht selten werden HW-Komponenten von den Herstellern eol oder sogar für eos erklärt. Da kann man die HW zwar noch betreiben. Läuft aber Gefahr sie nicht mehr instandsetzen zu können. Einen positiven Effekt erhält man in der Regel schon dadurch, dass HW leistungsstärker wird, niedrigere Wartungskosten und auch Energieverbräuche haben. Dadurch ergeben sich niedrigere Betriebskosten. Bei der Software kann es passieren, dass neuere Releases mit älterer HW nicht mehr kompatibel sind. Oder Patches können nicht mehr eingespielt werden.
Bei zwar gut laufenden Plattformen hat man dann noch das Problem, dass sich in der Regel nur noch ältere Kollegen diese administrieren und warten können. Jünger Mitarbeiter benötigen ganz andere Skills, da sich die Techniken stark verändern. Und wenn ältere dann in den Ruhestand gehen, hat man ein richtiges Problem.
Das sagt jemand, der Erfahrungen im Umfeld eines Mobilfunknetzes hat. Diese Welt ist sehr dynamisch. Bei der Modellbahn kann man gerne alte Techniken, wie z.B. analoges Schalten mit Relais, weiterbetreiben.
Gruß
Jürgen
... und wo widersprechen die Aussagen aus #74 jetzt jenen aus #73 im Kern?
Grenznutzen/Effizienzgewinn/Umweltnutzen etc.:
Das ist das, was letztlich zählt. Alles andere (wie Wartungs- & Instandsetzungskosten, Leistung, Energieverbräuche womögliche Inkompatibilitäten Wettbewerbsfähigkeit und Risiken verschiedener Art ) sind "nur" vorgelagerte Kennziffern.
Entscheidend ist ausschließlich, was letztlich in Kombination summa summarum "hinten 'rauskommt".
Vom Ergebnis her denken statt nice to have.
Dann ist gut.
Gruß Norrskenet
glaube mir, wir haben etliche Business Cases durchgerechnet. Und wie ich schrieb, es gibt auch technische Zwänge und völlig neue Technologien, die zu Neuerungen führen. Ich habe das 23 Jahre lang in dem Umfeld praktiziert.
Und das Hauptproblem nannte ich, man benötigt auch Leute, die noch die alten Skills haben und die gehen nach und nach in den Ruhestand. So war es bei uns und so wird es auch bei anderen Unternehmen sein.. Welcher Neuling lernt noch alte Techniken. Beim Festnetz ist es Glasfaser, wer lernt noch für das Kupfernetz?
Und bei GSM ist das nicht anders. Parallelbetrieb kostet immer viel Geld. Ob man das allerdings so schnell loswird, bezweifle ich. Im normalen GSM-Netz laufen noch einige M2M Anwendungen (machine to machine) drüber. Autos kommunizieren darüber, z.B. die Notruftaste, aber auch Geräte, wie Mähroboter arbeiten teilweise noch darüber.
Das GSM-R Netz wird man auch irgendwann auf neuere Füße stellen müssen. Hier fehlt aber auch das politisches Interesse.
Spätestens mit der flächendeckenden Nutzung von ETCS wird GSM-R die Datenmengen nicht mehr verarbeiten können. Dann wird FRMCS auf 5G-Basis kommen.
Gruß
Jürgen
damit sind wir genau bei dem Problem, das Klaus und andere angesprochen haben. Müssen wir diese neuen Techniken wirklich alle haben, nur weil sie möglich sind?
Und was heißt schon alte Skills und neue Mitarbeiter? Auch ein junger Elektriker wird eine alte Glühlampe anschließen können, aber auch eine moderne LED-Lampe wird man an eine alte Leitung anschließen können. KnowHow muss erhalten bleiben, auch in der aktuellen Ausbildung!
Die Technik ist für den Menschen da und nicht umgekehrt! Die Technik hat sich dem Menschen anzupassen und das zu liefern, was er braucht oder will. Stattdessen beschäftigt sich ein Großteil der Gesellschaft und Industrie (und damit der Volkswirtschaft) damit, die Menschen (und deren privat zu "modernisierenden" Endgeräte) an neue Technik anzupassen (ohne die Menschen zu fragen, ob sie das überhaupt wollen). Genau das hat Klaus zum Ausdruck gebracht!
Ich könnte heute noch problemlos mit Windows98 und Office2000 leben, wenn denn die (darauf laufenden!) Firewalls und Virenscanner stets aktualisiert worden wären! Den ganzen Firlefanz mit Win7,8,10,11 brauche (und will) ich nicht!
Ich habe nichts dagegen, dass es auch neuere Techniken gibt, die sinnvoll eingesetzt werden. Aber ich habe etwas dagegen, dass Menschen gezwungen werden, bewährte und gewohnte Techniken aufzugeben, nur weil sie (ohne individuellen Mehrwert) durch neuere Technik ersetzt wird. Das neueste ebenso wie das älteste Auto fährt auf derselben Straße. Die modernste Eisenbahn fährt immer noch auf den gleichen 1435mm-Gleisen. Und ich erwarte, dass mein altes (funktionsfähiges!) Handy ebenso wie das neueste Smartphone im selben Mobilfunknetz "fährt".
Ich bin selber Informatiker und kein Technikfeind. Aber ich habe im privaten wie beruflichen Bereich stets dafür gesorgt, dass sich die entwickelten Produkte an den Bedürfnissen der Anwender orientieren und nicht die Anwender auf hochgetunte Technik zwangsumgeschult werden.
Diese OT-Diskussion hat fast nichts mehr mit dem ursprünglichen (ärgerlichen aber realem) Anlass zu tun. Aber diese Diskussion ist sehr interessant und wichtig, ich danke allen daran Mitwirkenden!
Störungsfreie Grüße in alle Netze
Wolfgang (Dipl-Inform. i.R.)
Auf Spiegel.de gibt es eine gute Beschreibung was da tatsächlich passiert ist:
https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/deu...sara_ref=re-xx-cp-sh
Warum der Switch getauscht werden steht da nicht drin, so wie ich diese Komponenten kenne, war dies eine Vorgabe des Herstellers.
Bei meinem Arbeitgeber lief fast zur gleichen Zeit eine ähnlich Aktion, weil hier der Hersteller ein fixes Datum vorgegeben hatte. Wir hatten durchaus Ängste, dass trotz totaler Redundanz alle Systeme nicht wieder korrekt hochlaufen.
Auch bei Redundanz kann es zu einem Kaskadenfehler oder einem ganz dummen Zusammentreffen von zwei unabhängigen Ereignissen kommen, die dann das ganze System zum Stehen bringen. Beispiel: redundante Stromversorgung: Das eine Kabel wird von einem Bagger beschädigt und die zweite Leitung an ganz anderer Stelle muss von der Feuerwehr abgeschaltet werden, weil es irgendwo entlang der Leitungstrasse brennt.
Grüße
BWB
Du hast sicherlich valide Wünsche, nur die Welt der IT sieht leider anders aus. Dabei dürfte GSM-R eine besondere Rolle spielen. Es ist eine spezielle Anwendung für ein Unternehmen. Dafür gibt es eben bestimmte Hersteller, die sich darauf spezialisiert haben.
Ansonsten ist das Thema Skill nicht mit einem Elektriker vergleichbar. Hattest Du früher z.B. einzelne Server, baust Du heute hochkomplexe virtuelle Plattformen. Ich bin Dipl. Volkswirt und habe als Controller gearbeitet. Dazu musste ich auch die Budgets managen und eben Cases rechnen, wenn alte Plattformen durch neue ersetzt werden sollen. Um das zu verstehen, habe ich auch viele technische Schulungen und Lehrgänge besucht. Da sieht man auch, dass z.B. ein klassischer Server Admin eben nicht immer komplexe virtuelle Plattformen, auch mit virtuellem Storage und virtuellen Netzwerken administrieren kann. Und warum baut man neue Plattformen? Durch Standardisierung und Automatisierung reduziert man Personal und andere Betriebskosten. Und warum macht man das? Man hat Kunden, die nicht viel für die Leistungen bezahlen wollen. Und das ist auch bei der Bahn so. Mit Technik reduziert man in erster Linie Personal. Und das geht oft mit Zentralisation einher. Und die ist anfällig. Wir hatten hier vor ein paar Tagen auf der Main-Weser-Bahn einen Zug mit einer heißgelaufenen Bremse, was einen Böschungsbrand ausgelöst hat. Dadurch sind die Kommunikationskabel zerstört worden. Da ruht jetzt der Verkehr. Und an solche Dinge werden wir uns gewöhnen müssen. Auch wegen eventueller Anschläge. Sicher, alte Stellwerktechnikem wären schwer verwundbar, aber die kann man nicht mehr bezahlen.
Gruß
Jürgen
du erkennst zumindest mein Interesse, und ich verstehe auch viele deiner Aussagen. Aber mich stört, dass du das Kernproblem einfach als IT-Gottgegeben hinnimmst, ohne es zu hinterfragen.
Mit neuen komplexen Plattformen kann man Personal reduzieren und damit (betriebswirtschaftlich) Kosten sparen. Aber die deutlich höheren Ausfallriskiken moderner Technik werden dabei auf die (volkswirtschaftliche) Allgemeinheit abgewälzt, die sich ständig (auf eigene Kosten!) neue PCs, Router, Smartphones anschaffen soll, nur um damit "noch komfortabler" zu erfahren, dass ihr Zug (ich will nicht auf der Bahn rumhacken, also auch ihr Auto, ihr TV-Sender, ihr Arzt, ihre Bank, ihr Supermarkt) gerade mal wieder nicht funktioniert. Und sowas will ich einfach nicht akzeptieren.
Ich bin nicht gegen die Möglichkeiten digitaler Technik (vom Geldautomaten bis zum PC), aber ich bin gegen Digitalisierungszwang (vom unverständlichen Fahrkartenautomaten bis zum teuren Spionagegerät Smartphone). Um auf den Kern des 1zu160-Forums zu kommen: Ich bin selbst aktiver Nutzer der Digitaltechnik in der Moba (vom DCC-Dekoder bis zur selbst entwickelten Steuerungs-Software), aber ich kann die Kritiker der "Zwangsdekoder" und der Sound-Krachmaschinen gut verstehen. Und in den meisten Dingen des Lebens (Radio, Auto, Bargeld) bleibe ich lieber "analog".
Volkswirtschaftliche Grüße
Wolfgang
weiß heißt, ich nehme es als IT-Gottgegeben hin? Es ist einfach die Realität, die wir nicht ändern können. Ich wüsste zumindest nicht wie. Selbst, wenn man Geräte möglichst lange nutzen möchte, irgendwann funktionieren sie nicht mehr. Was soll ich da hinterfragen? Die Hersteller werden ihre Praktiken nicht ändern. Und, dass die digitale Welt viel anfälliger ist, schrieb ich schon. Nur können wir nicht auf der Stelle stehen bleiben. Ein technischer Fortschritt mit Produktivitätssteigerungen sind wichtiger Bestandteil einer wachsenden Volkswirtschaft. Und in einer globalen Welt wäre Stillstand tödlich. Wir hängen uns langsam ab. Wir sind in vielen digitalen Fragen oft ein Schlusslicht.
Ich verstehe Deine Kritik wirklich. Ich verstehe auch, dass man die durch die Digitalisierung hervorgerufenen Ausfälle nicht akzeptieren möchte. Nur was ist Alternative? Back to the Roots? Ich bin mir nicht sicher, ob das eine gute Idee ist. Besser ist ein besserer Ausfallschutz, da gibt es auf der IT-Seite gute Möglichkeiten. Oder im Fall eines Ausfalls konventionelle Möglichkeiten. Aber wir werden mit Ausfällen leben müssen. Das Rad werden wir leider nicht zurückdrehen können.
Auch wenn Technik Tücken hat, sie ist da. Das werden wir beide nicht ändern können.
Gruß
Jürgen
eol - End of Live
eos - End of Service
Meist vom Gerätehersteller verkündigt!
Und zumindest beim Hausnotruf vom Deutschen Roten Kreuz besitzen die aktuellen Geräte alle einen Netzwerkanscbluss und er wird am DSL Router angeschlossen.
Die "Funkkisten" mit SIM Karte bzw mit TAE Anschluss sollten mittlerweile alle ausgetauscht sein.
Was eventuell noch zum Tragen kommen könnte sind die "Funkmodems" für den Aufzugsnotruf, aber deren SIM Karte läßt eh nur bestimmte festgelegte Rufnummern zu.
Gruß, Micha
Leuchtraketen als Warnmeldung wie auf hoher See sind bei Gefahrensituationen noch nicht in den Fahr-Regelwerken der Bahn vorgesehen
Wie stellt man sich das Fahren ohne GSM-R vor? Etwa "Fahren auf Sicht", maximal 40 km/h bei besten Tageswetter-Bedingungen, bei manchen EVUs ermäßigt sich das "maximal" bei Nacht auf 15 km/h, und bei Nebel auf 5 km/h? Und so kann sich mal z.B. die Fahrzeit von Lauffen am Neckar nach Heilbronn-Klingenberg schon mal auf 1 Stunde 20 für ca. 10-12 km einschließlich der jeweils erforderlichen manuellen Bahnübergangssicherungen des nachts erhöhen. Alles schon erlebt... so lange musste halt der RE in der Gegenrichtung in Heilbronn Hbf warten... der fuhr dann mit +55 Minuten -ebenfalls "auf Sicht"- ab. 2021 war das "live"....
Der Ausfall des GSM-R ist keine Bagatelle, sondern der Super-Gau bei der Bahn schlechthin... es gibt keine Rückfall-Ebenen. Fällt das Ding aus, dann ist "Betrieb einstellen" die einzig richtige Problemlösung
man stelle sich mal vor. im Flugbetrieb würde der Funk ausfallen
man sieht: Früher brauchte man einen Karabiner, um den Betrieb auf einer elektrifizierten Eisenbahn lahmzulegen, heute braucht man nur ein paar IT-Spezialisten, die ihr Handwerk nicht verstehen.... kritische Infrastruktur und so ....
Viele Grüße
Andreas
Ja fahren auf Sicht.. ja ginge. Nur wie erkläre ich das dem Lokführer? Wie diktiere ich ihm den erforderlichen Befehl?
Wen der im Bahnhof steht kann ich ihm den Befehl aushändigen. Aber sonst geht das über GSM-R ( zwingend, wird auch aufgezeichnet für den Fall das was passiert) aber durch den Ausfall ginge das ja nicht. Absprachen über rangierfahrten.. wie?
Bei der Bahn geht alles über GSM-R. Zum Teil zwingend.
Wenn das ausfällt ist dann erstmal Feierabend.
Schöne Grüße von der Mosel
Mathias
Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->
Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account
Zum Seitenanfang
© by 1zu160.net;
