1zu160 - Forum



Anzeige:
FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Wie hoch ist die ED unserer Loks?

THEMA: Wie hoch ist die ED unserer Loks?
Startbeitrag
LW - 23.06.26 16:02
Hallo Wissende!

Oben gestellte Frage hätte ich gerne beantwortet.

ED- also die Einschaltdauer.

Bitte nicht: ich schätze mal 😏.

Dafür müsste es doch eigentlich einen Richtwert geben.

Gespannt wie ein Flitzbogen,

Lutz 🫣😇🤔


Hallo Fragender,

wozu muss man das wissen?
Suchst Du nach einem MHD für Loks?😵‍💫

Gruß aus Nordertown
Hallo Lutz,

ich verstehe die Frage nicht so ganz. Was ist bei Dir die Einschaltdauer? Meinst Du Sound-Loks, die erst nach dem Aufrüsten losfahren?

Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen!
Jedes E-Gerät hat eine ED die der Hersteller garantiert.

Und mich interessiert 🤔 wie das bei unseren Loks ist.
Keine Hintergedanken.

🫣Habe mir im Keller den Kopf gestoßen und plötzlich tauchte die Frage auf.🚂

Warme Grüẞe, Lutz!
Hallo zusammen,


ähm.... ich hab da nur eine Studie dazu für das Bundesumweltministerium gefunden. Hintergrund Verlängerung der Lebensdauer. Wie alt die Studie ist... (?). Im Rahmen der EU fängt es jetzt langsam an mit der Verpflichtung zur Reparaturfähigkeit.

Daß bei Elektrogeräten der Hersteller eine Einsatzdauer (in Jahren?) garantiert - mir wär das neu.

Und sind MoBa-Loks Elektrogeräte wie Waschmaschine, Handrührer oder Handy? Ich hab Zweifel.

Lutz, ich würde sagen, hau Deine Birne nochmal gegen den Stahlträger.


Viele Grüße
Christian Strecker
Hallo Lutz ,
was du meinst ist vermutlich nicht die ED (das wäre für mich wie lange am Stück ist etwas eingeschaltet) sondern ggf eher die MTBF (meantime between failure)... zb galt für Glühobst eine MTBF von ca 10000 Stunden, ob es sowas auch für Modellbahn gibt weiß ich leider nicht.

lg Frank
...und ich Frage nochmal:

Wozu muss man das wissen?

Gegenfrage: wie hoch ist die ED Deiner Kellerbeleuchtung? 😉

Gruß aus Nordertown
Hallo Frank,
und alle!

Nee, nee, ich meine die ED. Die Loks haben ja einen E-Motor ohne Kühlung.

Okay, ich versuche es mal am Stahlträger aber wenn der nachgibt….?😅

Exitus, meine Kellerbeleuchtung hat 100% ED, die hat aber auch keinen Motor.
Wenn Dich das nicht interessiert, ist das Okay.

BG, Lutz!
Ich finde die Frage auch etwas eigenartig und antworte frei nach Vicco von Bülow:

"Ich stelle die Loks aufs Gleis und fahre los"

Ich wüsste darüber hinaus gar nicht, wo ich meine Loks einschalten könnte. 😉

Viele Grüße von Jens
ja ok, unter dem Aspekt ist die Frage sogar nicht abwegig, aber trotzdem schwer zu ermitteln, selbst für die Hersteller.
Da sind einige Variablen zu beachten:
- digital oder analog... bei digital wird ggf der Decoder bzw die Treiberstufen auf dem Decoder heiß
- Glühlämpchen oder LED
- Zuggewicht
und bestimmt noch ein paar Dinge mehr


Grüße Frank


Hallo zusammen,

ganz so abwägig ist die Fragre von Lutz garnicht, besonders wenn man z.B. Ausstellungsanlagen betreiben möchte.
ED steht für Einschaltdauer, wobei damit allgemein für elektrische/elektronische Bauteile gemeint ist, wie lande ein Bauteil ununterbrochen eingeschaltet sein kann, ohne dass es zu Überhitzungen, Ausfällen oder anderen Schäden kommt. Und auch für Elektrospielzeug, zu denen unsere geliebten Loks nun einmal offiziell gehören, sollte es einen ED geben. Ob dieser jedoch verpflichtende von den Herstellern angegeben werden muss entzieht sich meiner Kenntnis.

zB.:
ED 100% bedeutete, dass ein Dauerbetrieb ohne Störungten erfolgen kann.
ED 30% (Aussetzbetrieb): Das Bauteil darf in einem 10-Minuten-Zeitraum nur 3 Minuten am Stück laufen. Danach muss es 7 Minuten abkühlen.

Unter diesem Aspekt ist es schon interessant zuwissen, welchen ED unsere Materialien an der Moba haben, wenn diese im Ausstellungsbetrieb betrieben werden soll. Anhand der ED könnte man so z.B. bei Austellungsanlagen eine Bevorratung von Motoren für die Loks ableiten und sich entsprechende Reserven anlege.

Für den Ottonormal-Mobahner mag der ED unwichtig sein, für Betreiber von Ausstellungsanlagen mit nahezu Dauerbetrieb kann es einen wichtigen Einfluß auf die Verfügbarkeit von Ersatz motoren haben.

Gruß aus Südmähren
Heidi
Hallo,

Radio Eriwan berichtet,  der Wert ist relativ und hängt vom Motor und der Leistung ab. Soll heißen, die Frage ist nicht universell zu beantworten. Ein 9 V Arnold Köf Motor hat bei 12 V eine ED von nahezu Null, ein Hobbytrain Robel Motor einige Minuten, der vom Taurus et al vielleicht ein, zwei Stunden. Kräftige Motore wie z.B. Trix nahezu unendlich, GAM von Faulhaber oder Maxon ebenso.  China GAM sind unbestimmbar, da es dazu praktisch keine Daten gibt.

Grüße,  Peter W
Hallo zusammen,

meiner Meinung nach gibt es dazu keine Antwort/Richtlinie, ich wüsste diesbezüglich auch global keine Vorschrift an die unterschiedlichen Hersteller die es umzusetzen gilt.
Da kommen x Faktoren ins Spiel, Analog/Digital, Gleisspannung, Umgebungstemperatur, angehängte Last, Steigungen, Wartungszustand, verlegte Radien, Beleuchtung/Sound (zusätzliche Belastung Decoder -> Wärme), Sauberkeit Gleise (ruckeln/Aussetzer). Thermische Überwachung Motor z.B. bei Digitalbetrieb wäre mir auch neu, nur Decoder selbst.

Manche alte Minitrix oder Fleischmann wird mit ein paar Waggons wahrscheinlich so lange im Kreis fahren bis die Kohlen runter sind, Schleifer durch oder Zahnräder das zeitliche segnen Gerade mit massiven Gestell (Verbindung Motor -> Kühlkörper) und Metallgehäuse halten N Loks mehr aus als mancher denkt 👍

MfG
Tobias
Hallo zusammen,

also ich kann mir immer noch keinen Reim für die Moba machen. Wie schon erwähnt ist das auch vom Modell und Hersteller abhängig. Und vor allem von der Last. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da konkrete Angaben gibt.

Gruß
Jürgen
Danke an alle
die konstruktiv geholfen haben.

Es scheint da tatsächlich keine Angaben darüber zu geben.
Weil doch eventuell ein Schaden entstehen könnte, dachte ich es gibt etwas dazu oder es weiß jemand was dazu.

Nochmals danke und eine kühle Nacht
wünscht Lutz!👋
Hallo...,

hier noch etwas konkretes: Eine bayrische BR70 lief in der Ebene etwa 10 Minuten mit 4 unbeleuchteten 2-achsern und 2 3-achsern. Eine Zweite lief ungefähr 2 Minuten ohne Anhängelast. Beide analog.

Rekordverdächtig?

Mit Grüßen
Günter
Moin Günter!

Ja, solche "Schnapper" gibt es, aber noch sind sie nicht Vorschrift .

BG, Lutz!
Hallo,

ich denke für H0 dürfte es Erfahrungswerte vom MiWuLa geben.

Bei N wird die "Schere" über die Nehmerqualitäten stark auseinandergehen. Wenn ich an meine inzwischen über 50 Jahre alte V100 (Arnold) denke die noch heute wie frisch aus dem Laden läuft und manche hochmoderne Krücke die man lieber in die Vitrine packt...

Peter

Also ich kenne derartige Kennzahlen eher aus dem IT Umfeld - dort wird dann zwischen „duty cycle“ und „Workload rating“ differenziert.

Duty Cycle ist die Zeit, in der die Baugruppe unter Spannung steht, also sinngemäß „eingeschaltet“.

Workload Rating ist dann die Zeit, wo die Baugruppe wirklich ihre vorgesehene Tätigkeit wahrnimmt.

Auf einen Lok-Decoder bezogen:

- wie lange darf am Stück die digital Spannung eingeschaltet sein
- wie lange am Stück darf die Lok fahren

VG,
Frank
Guten Tag,

der Wert lässt sich nur für jedes Modell empirisch mittels Test-Oval ermitteln.

Wenn die Lok stehen bleibt ist ihre ED ermittelt, die Lok jedoch kaputt.

Viel Spaß beim ERKENNTNISGEWINN und freundlicher Guß

Hannah
Moin zusammen,

der Spitzenreiter scheint bei einigen der neue VT95 von Fleischmann zu sein. Der fährt gar nicht.

Ich habe tatsächlich ein Praxisbeispiel. Als kleiner Bubb ließ ich meine kleine Henschel Werkslok über eine Stunde mit Personenwagen im Kreis fahren bis der Motor glühte und das Gehäuse ein Loch bekam 😂. Also die ED dieser Lok liegt bei etwa 1,2 Stunden 😀. Das probiere ich aber jetzt nicht bei den anderen aus.

Im Ernst, die Fragestellung hängt auch stark vom technischen Zustand der Modelle ab. Eine 218 von Fleischmann mit veröltem Motor hat eine ED von etwa 10 Minuten. Dann kann sie stehen bleiben. Passt man nicht auf, grillt man dann auch die Motorendstufe des Decoders. Laufen Modelle schwergängig, werden sie auch schnell heiß und können Schaden nehmen. Wirkliche Aussagen können vermutlich Betreiber von Schauanlagen machen. Aber auch da fahren Fahrzeuge viel, aber nicht unbedingt dauerhaft.

Ich wage jetzt mal eine These, der normale Modellbahner wird die Modelle unter normalen Bedingungen nicht an ein Limit bekommen.

Gruß
Jürgen
Hallo Frank!

Ja Okay.
Schau doch mal in die BA ( Bedienungsanleitung) deines Staubsaugers.
Bei den meisten gibt es Angaben für wie viel qm sie am ehesten geeignet sind, weil sie „Dauerlauf“, also 100 % ED eben nicht vertragen-überhitzen.
Gelle?

Und so etwas meinte ich, gäbe es auch für unsere Loks.

BG, Lutz!
Hallo Mitstreiter 😘!

Wenn das Lokchen vor Erschöpfung stehen bleibt, ist die ED natürlich lange überschritten.
Solche „Kurzbrenner“, die ihr anspracht, hatten die meisten schon mal.

Ich war nur der Meinung, dass sich die Hersteller vor 24Stunden-Tester schützen wollen und eine ED festlegen.

Mehr nicht!

Liebe Grüße 🖖
Lutz!
Hallo zusammen,

und Minitrix baut extra die Polyswitche ein, um das zu verhindern. Wir erinnern uns.

Gruß
Jürgen
Es gibt ja das berühmte Beispiel eines Modellbahnkollegen, der seine mit Faulhaber bestückte Lok unwiederbringlich trotz intensiver Suche verloren hatte, obwohl er sich 100%ig sicher war, die auf der Fernbahnstrecke seiner Modellbahn abgestellt zu haben, bevor er zum Abendessen ging. Am nächsten Morgen war sie wieder da. Was war passiert? Er hatte den Regler nicht absolut präzise auf 0 gestellt und so kroch die Lok über Nacht in Unterschrittgeschwindigkeit durch den nicht einsehbaren Teil der Anlage... ...das wäre ohne sein Eingreifen sicher noch lange so weitergegangen.

Gruß
Eglod
Hallo Egold!

👍 ist auch ein Beweis für saubere Gleise! 👍

BG, Lutz!

Die von LW zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Ich bin immer wieder erstaunt was für skurrille Fragen hier auftauchen.
Macht spass zu lesen.
Und nun geh ich in den kühlen Keller.

Kai
Moin Lutz,

ich denke, wenn du wissen willst, wie lang die Einschaltdauer deiner Loks ist, dann lasse sich doch einfach mal 8 und mehr Stunden im Kreis fahren.
Ich mache das hin und wieder mit meinen H0 Loks. Und die haben dadurch schon so manchen Kilometer gemacht. Geschwächelt hat bisher keine. Höchstens der Decoder gibt den Geist auf, das aber auch eher selten.

Bei Analog Loks denke ich mal, kann man die fahren lassen von hier bis Peking und da wird nichts passieren, außer die Kohlen sind abgenutzt.
Hallo,
der Wert hängt bestimmt vom Wetter ab.Mein Hirn ist nämlich auch gerade völlig überhitzt 🥵
Entweder man hat Probleme oder kommt sonst auf solche Fragen😆
Glücklich wer solche Fragen hat🙂
Gruß
Thomas
Moinsens,

ich hatte bereits vor 27 Beiträgen das Popcorn-Potential dieser Frage erkannt, aber gefürchtet, gesteinigt zu werden, wenn ich das kund tue.

Gruß aus Nordertown
Moin,

als ehemaliger Spur Z-ler kann ich zumindest hierfür ein konkreten Wert angeben, mit dem Märklin seinerzeit geworben hatte: 1219 Stunden bzw. 720 km für eine Märklin mini-club Baureihe 03:

https://en.wikipedia.org/wiki/Z_scale?utm_source=chatgpt.com

Wer macht es nach und opfert seine Minitrix 03 für einen Test? 😁

Grüße, Jürgen
Moin,

unser Statistik-Professor meinte immer süffisant, es gäbe Versuche, die man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie wiederholen könne.

Dazu gehört gewiss jener heiße 03-Test.*

Schwitzende Grüße um halb Acht, Norrskenet

(* ... und scheinbar auch der menschlich absolut großartige Selbstversuch zum Klimawandel)
Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name: RhönbahNer

1219 Stunden bzw. 720 km für eine Märklin mini-club Baureihe 03:

https://en.wikipedia.org/wiki/Z_scale?utm_source=chatgpt.com



...und wo genau steht das in diesem netten Link?
Ich hab's nicht gefunden.

Gruß aus Nordertown
Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: Exitus

...und wo genau steht das in diesem netten Link?
Ich hab's nicht gefunden.



Unter History[1], dritter Absatz:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

In 1978, a Märklin Z scale locomotive pulling six coaches made its entry into the Guinness Book of World Records by running nonstop for 1,219 hours, and travelling a distance of 720 km (450 mi) before the motor failed and the train stopped.



[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Z_scale#History
Hallo Zusammen,

Entgegen der Aufforderung, dass wir nicht schätzen sollen, bleibt ja nur die Recherche, weil wir idR. keine Motorenhersteller sind und sich hier auch kein Modellbahnhersteller dazu äußern dürfte. Das Netz hat jedoch für uns eine Antwort, die meiner Meinung nach auch schon mal hier im Forum so diskutiert wurde:

"Die maximale Nutzungszeit von 12V-Glockenankermotoren in Spielzeugen liegt bei kontinuierlicher Nutzung meist zwischen 15 und 30 Minuten am Stück, während die Gesamtlebensdauer des Motors 1.000 bis über 5.000 Betriebsstunden betragen kann."

Allgemein wurde seinerzeit (also früher mal) für die Bürstenmotoren eine Betriebsdauer von etwa 500h angenommen, wobei die gemeinhin übliche maximale Nutzungsdauer bis zum Ende eines normalen Modelleisenbahnerlebens kaum die 50h erreichen dürfte. Dass diese Motoren nach dem "Kohlewechsel" bis zu 3000h munter weiter laufen könnten WAR dabei möglich, Vermutlich ist das in Anbetracht moderner Wegwerfmotoren aber nicht die Frage

Wenn also so ein Bürstenmotor 30Min durchgehend laufen soll und die gleiche Zeit abkühlt, erreichen wir nach meiner Rechnung abzüglich der Nächte und Pausenzeiten eine Einsatzdauer von vielleicht 80Tagen oder 11 Wochen oder knapp 3 Monaten
Das wären dann - frech geschätzt - in Folge längerer Einsatzzeiten wie sie bei diesen Modulknochenbahnen üblich sind, vielleicht bis zu 12 Ausstellungen (da idR nur 3Tage) je Lok, gerechnet beispielsweise mit dem wartungsfreien Bürstenmotor, der dann eben einfach keine Bürsten mehr hat.

Flm empfielt für seine Modelle schon nach etwa 50 Betriebsstunden eine Wartung, in Form einer Ölung/Schmierung. Man kann also davon ausgehen, dass auch diese Zahl nicht ganz von ungefähr kommt und sie sich demnach an den maximalen Betriebsstunden für das Spielzeug orientiert.
Ich denke, dass so eine Lok, die zehnmal gereinigt und neu geschmiert werden musste dann derart ausgeleiert ist, dass es final auch egal ist, ob der Motor noch läuft oder nicht!

Gruß Sven

PS an Norrskenet:
Das Klima wandelt wie Gott auf Erden: Es kann nicht überall sein. Aber man kann dran glauben.
...das heißt im Umkehrschluss:

Finger weg von Kleinanzeigen, in denen Loks ohne Nennung der "Rest-ED" angeboten werden.🙈

Gruß aus Nordertown
Hallo zusammen,

nun sind wir ja recht genau im Bilde, was die mechanische ED sein könnte. Was aber ist mit der elektronischen ? Wenn ich also auf meiner digitalen Anlage irgendwo auf einem Parkgleis eine Lok stehen habe, die ich im normalen Betrieb nicht benutze, die aber immer "online" ist untersteht diese Lok dann auch einer ED ?

Grüße

Randy
Exutus#35
.....also erstens sieht man es gerade den Flm-Dampfloks schon an, ob sie ein längeres Betriebsleben hinter sich haben.
Ein Blick in die Speichen verrät es..

Ansonsten sagen die Anzeigen schon viel aus über den Verkäufer und den Grund des Verkaufs.

Ich wäre bei einem umgebauten Modell auf GAM prinzipiell vorsichtig, weil er möglicherweise zB. die erforderliche Kennlinie für das Modell gar nicht erreicht und wegen permanenter Überlastung schon halb tot ist.  

Aber auch die optischen Eigenschaften des Gehäuses sprechen Bände, wenn es abgegriffen und/oder ausgebessert ist. So eine mit undefinierbarer aufgepinselter Farbe ausgebesserte und abgegriffene Lok hatte ich mal zweckgebunden "günstigst" gekauft und sie wieder zum Leben erweckt. Der Kommutator war (ist) extrem abgeschliffen, die Kohlen komplett verbraucht und die Federn ausgeglüht, Ob sie noch einmal bis zum Ende der neuen Kohlen durchhält wage ich zu bezweifeln, da auch die Schleifer eher mehr einer Folie gleichen und noch zu wechseln sind.

Gruß Sven
Hallo

Ich finde die Frage eigentlich sinnlos, Jedoch hat sie was in mir tatsächlich ausgelöst, dass ich mir da Gedanken darüber mache.

Wie lange unsere Modelle laufen sollten ist ja von tausenden Faktoren abhängig und wohl bei jeder Person und jedem Gebrauch anders und verschieden. Da sind wir uns wohl alle einig und haben unsere eigenen Erfahrungen gesammelt.

Aber was wird dann auf dem Markt angegeben? Wenn jemand bzw. eine Firma ein neues Modell auf den Markt bringt, wird das ja getestet, ausprobiert, verändert, wieder getestet, bis es irgendeinmal so gut erscheint, dass es markttauglich wird und in den Verkauf geht.

Wie lange muss denn ein Modell getestet werden. Wird da jedes Modell im Dauerlauf getestet, oder nur einzelne aus Serien? (zB. jede 100 Lok). Wenn diese Testlok besteht, ist die ganze Serie gut, wenn sie den Test nicht besteht, geht die Serie nicht in den Verkauf?
Ich frag mich, wie läuft das ab?

Ist der Testkreis bei solchen Firmen (zB Märklin) genormt und es gibt Standards? Ich meine zB Oval mit 2 Weichen mind x Meter lang, x Zentimeter breit mit Radius xy (genormt halt)
Wären diese Tests Herstellerübergreiffend?

Erst dann könnte man die ED bestimmen --> Laborbedingungen halt.

Gibt es solche Bestimmungen für Lieferanten?

Einen heisslaufenden Gruss
Böbu
Sommerloch
Roger #39, da gab/gibt es ein Video von Piko und ich glaube auch von Fleiroc wo in der Tat Modelle aus der Serie entnommen  wurden und im Dauertest (angeblich) laufen. Allerdings wäre zu klären, ob diese Testfahrten digital oder analog erfolgten.

Ich denke in der Serie dann eher Letzteres, denn ich meine, dass digital geführte Gleichstrommotoren immer mit ein paar Oberwellen zu kämpfen haben und daher eher kapitulieren. Das wäre für die interne Statistik schlecht! Fakt ist, dass die Hersteller die durchschnittlich möglichen Betriebsstunden analog wie digital vergleichbar dem Crashtest bei Autos schon kennen und beim Syndikus-Anwalt hinterlegt haben, falls mal jemand kommt--soll er mal haha!

Gruß Sven
Hallo zusammen

Wer erinnert sich an die SWR-Sendung "Die lange Nacht der Eisenbahn"? Dort wurde ein kompletter Zug (allerdings nicht Spur N) für mehrere Stunden ohne Halt auf einer Kreisbahn gefahren.Da gab es keinen Ausfall der Lokomotive!!

Gruß  Udo
Hi,

is ja doch wohl die Hitze, aber ich kann mich nicht erinnern das die olle Minitrix T3 jemals nach der ED gefragt hat und somit immer zuverlässig mit Warp1 ihre Kreise zog, Wartung gabs auch keine.

Gruß
Arne
Naja, die ED kommt doch aus dem Bereich der Elektrotechnik. Also kann sich die Frage im Wesentlichen nur auf den Motor beziehen (die Platine und den Dekoder mal außer Betracht gelassen, weil nur wenig elektrisch verschleißend beim Einhaltung der Normbelastung). Diese Angabe müsste im Datenblatt stehen. Zumindest bei großen elektrischen Maschinen ist das immer angegeben. Die Nachfrage also nach Shenzhen schicken.

Gruß Sven


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;