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THEMA: Code 60 (oder kleiner?) für Lemiso
THEMA: Code 60 (oder kleiner?) für Lemiso
Lio - 07.06.26 22:27
Guten Abend,
Lemiso ist ja praktisch ein Vollsortimenter einschließlich Gleisprogramm (da sollte sich Minitrix mal eine Scheibe abschneiden mit ihrem Code-60-Jahrhundertvorhaben).
Trotz dieses Programms frage ich mich dennoch, wie es um Code-60-Profile (die auch Lemiso verwendet) bestellt ist. Meine Recherchen haben ergeben, dass wohl alle (?) Profile (Peco, Märklin) eine Kopfbreite von 0,76mm haben. Vielleicht gibt es nur einen Urhersteller dahinter ... Schmaler wäre natürlich schöner.
Daher meine Frage: übersehe ich etwas, gibt es schmalere Profile? Vielleicht auch weniger hohe? Code 55 gibt es wohl nur von Peco mit dem Schwalbenschwanzfuß. Code 40 wäre ein Traum. Ich habe noch nicht probiert, ob meine Code-40-Profile, die ich als Ladegut verwende, auch nur ansatzweise funktionieren würden (ohne Kleineisen), vermutlich ist das problematisch. Und auf praktische Erfahrungen Lemiso/Code 40 darf ich wohl bei euch nicht hoffen, so wenig verbreitet sind doch diese Modelle....
Gibt es eine realistische Chance auf etwas Zierlicheres?
Immerhin: beim Molli wurde wohl S49 für die Rekonstruktion der Gleise verwendet.
Viele Grüße
Frank
Lemiso ist ja praktisch ein Vollsortimenter einschließlich Gleisprogramm (da sollte sich Minitrix mal eine Scheibe abschneiden mit ihrem Code-60-Jahrhundertvorhaben).
Trotz dieses Programms frage ich mich dennoch, wie es um Code-60-Profile (die auch Lemiso verwendet) bestellt ist. Meine Recherchen haben ergeben, dass wohl alle (?) Profile (Peco, Märklin) eine Kopfbreite von 0,76mm haben. Vielleicht gibt es nur einen Urhersteller dahinter ... Schmaler wäre natürlich schöner.
Daher meine Frage: übersehe ich etwas, gibt es schmalere Profile? Vielleicht auch weniger hohe? Code 55 gibt es wohl nur von Peco mit dem Schwalbenschwanzfuß. Code 40 wäre ein Traum. Ich habe noch nicht probiert, ob meine Code-40-Profile, die ich als Ladegut verwende, auch nur ansatzweise funktionieren würden (ohne Kleineisen), vermutlich ist das problematisch. Und auf praktische Erfahrungen Lemiso/Code 40 darf ich wohl bei euch nicht hoffen, so wenig verbreitet sind doch diese Modelle....
Gibt es eine realistische Chance auf etwas Zierlicheres?
Immerhin: beim Molli wurde wohl S49 für die Rekonstruktion der Gleise verwendet.
Viele Grüße
Frank
Hi Frank,
es gibt sowohl Code 55 wie auch Code 40, beide als richtiges Vignol-Profil. Haupt-'Hersteller' ist wohl Micro Engineering, bei 2mmFS gibt es auch Code 40-Profile. Wo es die aktuelle sonst noch gibt, kann ich dir nicht sagen.
Fremo N-RE fährt (teilweise) mit den normale NEM-Radsätzen auf Code 40 Selbstbaugleisen (ohne Kleineisen).
Gruß
Gerald
es gibt sowohl Code 55 wie auch Code 40, beide als richtiges Vignol-Profil. Haupt-'Hersteller' ist wohl Micro Engineering, bei 2mmFS gibt es auch Code 40-Profile. Wo es die aktuelle sonst noch gibt, kann ich dir nicht sagen.
Fremo N-RE fährt (teilweise) mit den normale NEM-Radsätzen auf Code 40 Selbstbaugleisen (ohne Kleineisen).
Gruß
Gerald
Hallo Frank,
wenn das Lemiso-Flexgleis etc für Code 60-Schienen ist und Du das verwenden möchtest, dürfte Code 40 wohl nicht gehen, weil Code 40 auch am Fuß zu schmal ist. Oder hat Lemiso auch Lötkonstruktion?
Auf PCB-Schwellen gelötete Code 40-Schiene ohne Kleineisenimitation läßt allerdings auch das Fahren mit den alten hohen Radreifen zu.
Machst Du auch in Schmalspur? Dann kennst Du das sicher schon:? https://www.mago-finescale.de/n-finescale/schmalspur-nm/gleis-nm/ Für Schmalspur wäre mir Code 60 zu grob. Mit gutem Schotter relativiert sich das allerdings etwas.
Ich nehme das Material von der 2mmSA, also Einzelschwellen und dann selbst gelötete Weichen. Ist leichter, als man denkt, auch bei durchschnittlichem Talent. Nur ein Bißchen üben
Grüße Klaus
wenn das Lemiso-Flexgleis etc für Code 60-Schienen ist und Du das verwenden möchtest, dürfte Code 40 wohl nicht gehen, weil Code 40 auch am Fuß zu schmal ist. Oder hat Lemiso auch Lötkonstruktion?
Auf PCB-Schwellen gelötete Code 40-Schiene ohne Kleineisenimitation läßt allerdings auch das Fahren mit den alten hohen Radreifen zu.
Machst Du auch in Schmalspur? Dann kennst Du das sicher schon:? https://www.mago-finescale.de/n-finescale/schmalspur-nm/gleis-nm/ Für Schmalspur wäre mir Code 60 zu grob. Mit gutem Schotter relativiert sich das allerdings etwas.
Ich nehme das Material von der 2mmSA, also Einzelschwellen und dann selbst gelötete Weichen. Ist leichter, als man denkt, auch bei durchschnittlichem Talent. Nur ein Bißchen üben
Grüße Klaus
Beitrag editiert am 07. 06. 2026 23:45.
Hallo Gerald,
Micro Engineering, ja das ist wohl der "Urhersteller", nach dem ich suche. Danke für den Hinweis auch auf das Vignolprofil in Code 55. Bisher dachte ich, dass es das nur von Peco für N gibt, aber mit dem Stichwort Micro Engineering finde ich das nun auch (bei z.B. RST), leider ohne Angabe der Schienenkopfbreite (meiner Meinung nach wichtig für einen filigraneren Eindruck des immer noch Kompromiss bleibenden Profils).
"normale NEM-Radsätzen auf Code 40 Selbstbaugleisen (ohne Kleineisen)" würde bedeuten, dass wohl auch Lemisomodelle darauf fahren könnten. Ich habe gestern dort angefragt, wie die Spurkranzhöhe ist.
Hallo Klaus,
"weil Code 40 auch am Fuß zu schmal ist" verstehe ich nicht. Die Spurkranzhöhe bedingt eine Mindestprofilhöhe. Der Schienenfuß ist dafür doch egal und bestimmt nur die Halterung der Schiene auf der Schwelle. Da ich eine eigene 3D-Konstruktion für das Schwellenband erwäge, wäre ich hier nicht abhängig. Für Code 60 habe ich sowas schon gemacht, Code 40 wäre Neuland. Vielleicht meinst du eher, dass die Befestigung - wenn nicht geklebt oder gelötet - knifflig/unmöglich wird?
Mit "Auf PCB-Schwellen gelötete Code 40-Schiene ohne Kleineisenimitation läßt allerdings auch das Fahren mit den alten hohen Radreifen zu." bestätigst du Gerald. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass Code 40 (ohne Kleineisen) das zulässt. Meine angesprochenen Code-40-Profile, bisher eben nur Ladegut - sind so verdammt zierlich, dass ich das - ohne nachzumessen - nicht für möglich gehalten hätte.
Danke für den Link. Ich kannte mago Finescale, aber nur "am Rande" und wusste gar nichts von einem Nm-Programm.
---
Insgesamt befinde ich mich in der Spinner-Phase, also noch nichts Konkretes und ich sammle Informationen und schaue dann. Mit diesen Arten von (Teil-/Selbstbau-)gleisen hatte ich bisher noch nicht praktisch zu tun.
Viele Grüße
Frank
Micro Engineering, ja das ist wohl der "Urhersteller", nach dem ich suche. Danke für den Hinweis auch auf das Vignolprofil in Code 55. Bisher dachte ich, dass es das nur von Peco für N gibt, aber mit dem Stichwort Micro Engineering finde ich das nun auch (bei z.B. RST), leider ohne Angabe der Schienenkopfbreite (meiner Meinung nach wichtig für einen filigraneren Eindruck des immer noch Kompromiss bleibenden Profils).
"normale NEM-Radsätzen auf Code 40 Selbstbaugleisen (ohne Kleineisen)" würde bedeuten, dass wohl auch Lemisomodelle darauf fahren könnten. Ich habe gestern dort angefragt, wie die Spurkranzhöhe ist.
Hallo Klaus,
"weil Code 40 auch am Fuß zu schmal ist" verstehe ich nicht. Die Spurkranzhöhe bedingt eine Mindestprofilhöhe. Der Schienenfuß ist dafür doch egal und bestimmt nur die Halterung der Schiene auf der Schwelle. Da ich eine eigene 3D-Konstruktion für das Schwellenband erwäge, wäre ich hier nicht abhängig. Für Code 60 habe ich sowas schon gemacht, Code 40 wäre Neuland. Vielleicht meinst du eher, dass die Befestigung - wenn nicht geklebt oder gelötet - knifflig/unmöglich wird?
Mit "Auf PCB-Schwellen gelötete Code 40-Schiene ohne Kleineisenimitation läßt allerdings auch das Fahren mit den alten hohen Radreifen zu." bestätigst du Gerald. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass Code 40 (ohne Kleineisen) das zulässt. Meine angesprochenen Code-40-Profile, bisher eben nur Ladegut - sind so verdammt zierlich, dass ich das - ohne nachzumessen - nicht für möglich gehalten hätte.
Danke für den Link. Ich kannte mago Finescale, aber nur "am Rande" und wusste gar nichts von einem Nm-Programm.
---
Insgesamt befinde ich mich in der Spinner-Phase, also noch nichts Konkretes und ich sammle Informationen und schaue dann. Mit diesen Arten von (Teil-/Selbstbau-)gleisen hatte ich bisher noch nicht praktisch zu tun.
Viele Grüße
Frank
Hi Frank,
wenn Du Dir Deine Schwellen selbst druckst, ist die Breite des Schienenfusses natürlich kein Hinderis.
Wenn Du die Schienen nicht flach auf den Schwellen befestigst, sondern klemmst, dann musst Du die Höhe Deiner "Klemmen" natürlich berücksichtigen. Code 40 Schienen sind 1mm (und ein paar zerquetschte) hoch. Pizzaschneider-Radflansche sind max. 0,9 mm hoch. Also kein Problem bei halbwegs sauberem Löten oder für eine kleine Nut, die beim Kleben hilft und positioniert. Wenn Du für Deine Kleineisenimitation (so Du so etwas anstrebst) 0,3mm Höhe brauchst, dann rattert das bei alten Fahrzeugen wie das US-Atlas code 55-Gleis. Wenn Du kleben willst, dann lies Dir vielleicht das durch:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...20code%2040#x1272268
Übrigens gab es schon mal auf Schwellen aufvulkanisierte Schienen. Das soll sich im Laufe der Zeit wieder getrennt haben.. Das soll kein Geunke sein. Nur eine Bereicherung der " Spinner-Phase". Bonne chance!
wünscht Klaus
wenn Du Dir Deine Schwellen selbst druckst, ist die Breite des Schienenfusses natürlich kein Hinderis.
Wenn Du die Schienen nicht flach auf den Schwellen befestigst, sondern klemmst, dann musst Du die Höhe Deiner "Klemmen" natürlich berücksichtigen. Code 40 Schienen sind 1mm (und ein paar zerquetschte) hoch. Pizzaschneider-Radflansche sind max. 0,9 mm hoch. Also kein Problem bei halbwegs sauberem Löten oder für eine kleine Nut, die beim Kleben hilft und positioniert. Wenn Du für Deine Kleineisenimitation (so Du so etwas anstrebst) 0,3mm Höhe brauchst, dann rattert das bei alten Fahrzeugen wie das US-Atlas code 55-Gleis. Wenn Du kleben willst, dann lies Dir vielleicht das durch:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...20code%2040#x1272268
Übrigens gab es schon mal auf Schwellen aufvulkanisierte Schienen. Das soll sich im Laufe der Zeit wieder getrennt haben.. Das soll kein Geunke sein. Nur eine Bereicherung der " Spinner-Phase". Bonne chance!
wünscht Klaus
Hi Frank,
nach NEN sind die Spurkränze in N 0,5 - 0,9 mm hoch, die von Z 0,5 - 0,6 mm. Code 40-Profil ist 1,02 mm hoch (2,54 x 0,04), Code 55 1,4 mm. Deshalb kann man mit NEM-Radsätzen auf gelöteten (und partiell geklebten) Code 40 Gleisen fahren. Es gibt dann innen keine Kleineisen, wie z.B. bei FastTrack (Handlaid).
Wenn du mit 3D-druck selbst deinen Schwellenkörper baust, kannst du außen auch die Kleineisen darstellen, und (theoretisch) bei Z-Rädern auch innen flach angedeutet. Micro Engineering hat beim Code 40-Flexgleis auch innen die Gleisnägel, da passen dann aber nur echte RP25-Räder mit 0,5 mm Spurkranz.
Kurt Haders [Mitglied hier im Forum] hat spezielle Schwellen entwickelt, bei denen dieses Prinzip angewendet wird. Auf der Außenseite die gewohnten, maßstabsgerechten Kleineisen, innen nur ganz flache Andeutungen. Die Profile werden seitlich (von innen) eingelegt und dann verklebt.
Bei den Weichen wird es vermutlich eher im Zungenbereich auf Löten hinauslaufen, beim Kleben besteht schneller die Gefahr, dass die (recht kurzen) Zungenschienen herausreißen.
Gruß
Gerald
Oh, Klaus war schneller.
nach NEN sind die Spurkränze in N 0,5 - 0,9 mm hoch, die von Z 0,5 - 0,6 mm. Code 40-Profil ist 1,02 mm hoch (2,54 x 0,04), Code 55 1,4 mm. Deshalb kann man mit NEM-Radsätzen auf gelöteten (und partiell geklebten) Code 40 Gleisen fahren. Es gibt dann innen keine Kleineisen, wie z.B. bei FastTrack (Handlaid).
Wenn du mit 3D-druck selbst deinen Schwellenkörper baust, kannst du außen auch die Kleineisen darstellen, und (theoretisch) bei Z-Rädern auch innen flach angedeutet. Micro Engineering hat beim Code 40-Flexgleis auch innen die Gleisnägel, da passen dann aber nur echte RP25-Räder mit 0,5 mm Spurkranz.
Kurt Haders [Mitglied hier im Forum] hat spezielle Schwellen entwickelt, bei denen dieses Prinzip angewendet wird. Auf der Außenseite die gewohnten, maßstabsgerechten Kleineisen, innen nur ganz flache Andeutungen. Die Profile werden seitlich (von innen) eingelegt und dann verklebt.
Bei den Weichen wird es vermutlich eher im Zungenbereich auf Löten hinauslaufen, beim Kleben besteht schneller die Gefahr, dass die (recht kurzen) Zungenschienen herausreißen.
Gruß
Gerald
Oh, Klaus war schneller.
Dank an euch beide, auch für den Link zu Kurts Thread.
Vielleicht schon in die Jahre gekommen und nicht mehr ganz aktuell, aber ....
https://www.spur-n.com/nschienen.html
MfG Markus
https://www.spur-n.com/nschienen.html
MfG Markus
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