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THEMA: E10 und 184 mit Kontakt Problem, gelöst Danke Eurer Hilfe
ich habe schon länger eine uralte E10 und ganz aktuell eine alte E184 ( beide analog) auf der Werkbank,beide zeigen dieselben Probleme:
Lok auf dem Rücken liegend, Spannung an die Kontakträder - Lok läuft.
Lok auf dem Gleis - kurzer Ruck und keine weitere Fahrbewegung....
Wenn ich die Lok dann leicht einseitig anhebe, läuft der Motor (etwas länger)....
Hab schon 10 x probiert:
Kontaktfedern an den Drehgestellen nachgebogen ( die schleifen ja von unten an der Kontaktfläche zum Motor),
Kontaktfläche unten und am Schleifer gereinigt und etwas aufgeraut,
Abstand der Räder ist augenscheinlich geringfügig unterschiedlich...kein sauberer Kontakt zur Schiene? Laufflächen sind jedoch absolut blank!
Hat irgendwer ne Ahnung,was ich noch probieren könnte?...außer wegwerfen
Danke schon Mal im voraus.
Gruß Peter
bitte sag uns doch erst einmal, von welchem Hersteller sie sind. Wenn die Loks mit Strom auf den Kontaktfedern laufen, liegt das Problem davor. Also an den Achsen. Wenn Du die Kabel daran hältst und die Loks laufen, liegt es am Gleis.
Da würde ich mal am Gleis suchen.
Gruß
Jürgen
Sind die Modelle von Hobbytrain oder Minitrix?
Viele Grüße von Jens
Du meinst vermutlich die uralte Minitrix 110 aus Metall? Ebenso die alte 184 von Minitrix?
Sollten diese Loks gemeint sein, dann empfehle ich Dir, Dich um die Hülsen rechts und links des Zahnrades auf der Achswelle zu kümmern. Das bedeutet die Radsätze auszubauen und gründlich zu untersuchen. Die angesprochenen Hülsen könnten verölt und / oder verdreckt sein. Eine gründliche Reinigung möglichst perfekt könnte das Problem lösen.
Betonung: Könnte !!!, denn ich weiß schließlich nicht, ob es sich tatsächlich um diese von mir vermuteten Loks handelt.
Viele Grüße
uNdercover
Ja,es sind Trix Modelle,s. Bild hier
Am Gleis dürfte es nicht liegen da andere Loks problemlos fahren....
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Wenn ich am ausgebauten Drehgestell das Zahnrad oben mit dem Finger leicht bewege,geht alles ganz leicht,also kein mechanisches Klemmen !
Kann das Drehgestell auf dem Gleis auch schieben,da arbeitet alles ganz leicht 😁.
Komisch..
.
Bei alten Minitrix-Loks kann die Stromübertragung über das Drehgestell-Chassis Probleme bereiten. Auf meiner Homepage habe ich dazu einen Bericht geschrieben, wie ich das verbessert habe.
Herzliche Grüße
Elmar
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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Zu #3, hab ich alles kontrolliert.
Wenn ich am ausgebauten Drehgestell das Zahnrad oben mit dem Finger leicht bewege,geht alles ganz leicht,also kein mechanisches Klemmen !
Kann das Drehgestell auf dem Gleis auch schieben,da arbeitet alles ganz leicht 😁.
Komisch..
Es geht nicht nur um die Leichtgängigkeit, sondern um die Kontaktsicherheit. Deshalb hier besonders gut reinigen.
Edit: Ich sehe auf Deinem Foto eine nachgelötete Kontaktfahne. Das sind potentielle Fehlerquellen - das Kontaktblech sollte blank sein ebenso die dazugehörige Schleiferbahn
Obwohl ich gerade die Schleiffläche
a) an der schleiffeder und b) die Fläche am Chassis nachgeschliffen habe - s.mein 1.Bild -
schlechter Kontakt.
Wobei, s.oben, liegt die Lok auf dem Rücken und ich gebe auf die Räder zb 6Volt, läuft der Motor ( und alle Räder)! Setze ich die Lok aufs Gleis ist der ganz oben beschriebene Effekt...
sehr merkwürdig!!!
Ich denke,es fehlt an Anpressdruck der Feder auf die schleiffläche....dabei habe ich die Kontaktlasche(Feder) schon mehrfach nachgebogen.
@uNdercover
Ja, siehe oben,aber wenn der Kontakt nicht da wäre, würde sie auf dem Rücken liegend nicht laufen....oder ?
Danke für die helfenden Tipps!!!
Gruß Peter
Du kannst noch die Köpfe der Drehgestelle und den dazu gehörenden Sitz im Chassis blank machen.
Minitrix hat diese Fehlerquelle auch erkannt und bei einigen Loks ein Federblech verbaut.
Solang Du für den Test auf die Drehgestelle drückst , fällt die Kontaktschwäche nicht auf.
Das reine Lokgewicht könnte vielleicht nicht reichen.
Bei meinen alten Trix-Loks hab ich zusätzlich noch ein Käbelchen gezogen..
Mit freundlichem Gruß Stefan
hast Du ein loses Gleis? Dann stell die Lok doch einmal darauf und halte die Kabel an die Schienen.
Ich besitze auch eine 53 Jahre alte Trix E10. Die läuft immer noch einwandfrei.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Recyclefreund
Du kannst noch die Köpfe der Drehgestelle und den dazu gehörenden Sitz im Chassis blank machen.
Minitrix hat diese Fehlerquelle auch erkannt und bei einigen Loks ein Federblech verbaut.
Die Fläche oben auf den Drehgestellen liegt gar nicht auf. Da nützt putzen nichts.
Der Stromfluß geht über den Haltestift der Drehgestelle ins Chassis.
Wichtig ist den Schlitz in dem die Stifte laufen sauber zu halten.
Ich habe einige Loks mit dem späteren Kontaktblech zwischen DG und Chassis nachgerüstet.
Dazu muss das Blech etwas bearbeitet werden um ein Verdrehen zu verhindern.
Jürgen H.
Schau Dir doch mal dieses Teil an: https://spur-n-teile.de/mtx-uni-k122.html Vielleicht würde das Dir helfen.
Herzliche Grüße
Elmar
Nicht nur, auch seitlich durch die Aufnahme. Die Lok ist so konstruiert und demnach sollte sie so auch funktionieren. Wenn auch die 184 die gleichen Probleme macht verstehe ich nicht, warum man sich nicht mal mit dem Gleis beschäftigt. Er hat ja Kabel an die Räder gehalten und die E10 lief ja so auch.
Gruß
Jürgen
Die Loks haben keinen Massepol mehr und auch dort keine Verbindung zum Chassis.
Von den beiden Schleifflächen, s mein 1.bild,
geht eine Verbindung zu den Kontakten auf denen der Motor aufliegt
Spannung an diese Flächen führt sofort zum Motoranlauf.
@Jürgen: hab ich oben gepostet: andere Loks laufen auf meinem Testgleis problemlos!!!!!
Dennoch Danke an Alle!
Gruß Peter 👋
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: grautier
das Gehäuse des Drehschemels und die Stifte haben nichts mit der Stromversorgung des Motors zu tun.
Herzliche Grüße
Elmar
du hast die kleine Stromabnahmeplatine ausgebaut und die Leiterbahnen kontrolliert?
Die beiden Kontaktflächen der Drehgestellschleifer sind miteinander verbunden.
Der Kontakt zum Chassis wird über diese Platine von einem seitlichen Kontaktblech vom Chassis abgegriffen.
Hab so eine Lok schon recht lange in meiner Rep. Kiste liegen.
Im Anhang Fotos davon.
Hat deine Lok - nicht die E10 sondern die Lok vom deinem ersten Bild - den gleichen Aufbau?
Gruss Klaus
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Bild1 - beide Radschleifer kontaktieren alle 4 Räder auf der selben Seite.
Bild 2-3 daran sieht man den mechanischen Aufbau
Bild 4 - die Drehgestellschleifer Platine ausgebaut - beide Kontaktflächen sind miteinander durch die mittlere
Leiterbahn miteinander verbunden
Bild 5 - die Kontaktfläche dieser Platine zum Motor
Bild 6 - hier sieht man auf der Platine die Kontaktbleche zum Motor. Am oberen Kontaktblech steht noch mal ein
Kontaktblech zur Seite. Dieses nimmt den Kontakt vom Chassis ab und ist mit dem oberen
Motorkontaktblech verbunden
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
das Gehäuse des Drehschemels und die Stifte haben nichts mit der Stromversorgung des Motors zu tun.
Die alten Minitrix Loks sind so aufgebaut, dass sie den zweiten Pol über das Chassis beziehen. Das zeigt auch der Umstand, dass die Drehgestelle nur jeweils einen Kontaktschleifer zur kleinen Stromplatine haben.
Spätere Loks bekamen Kupferkontakte, die auf die Drehschemel aufgelegt werden, um die Verbindung zum Chassis zu verbessern. Die alten Loks haben das jedoch nicht.
Was ergab den der Test auf einem gesonderten Gleisstück? Ich vermute immer noch, wir doktern an der falschen Stelle.
Gruß
Jürgen
ich setze bei diesen Drehgestellen die Kontaktscheiben E13 1959 15 ein.
Link geht gerade nicht, Märklinserver ist gerade tot.
Gruß, Roland
genau, diese Kontaktscheiben werden bei neueren Modellen eingesetzt.
Die gibt es auch bei Daniel: https://spur-n-teile.de/mtx-uni-k057.html
Gruß
Jürgen
Jetzt hab ich's verstanden....
Also alles mein Fehler,denn ich hab die obere Platine rausgerissen und einfach eine Verbindung an der unteren direkt zu den Motor Kontakten hergestellt,ohne zu beachten,dass das Chassis einen Pol darstellt.
Hab mich damals schon gewundert,wie die Lok je gelaufen sein soll mit ner einseitigen Stromabnahme am Gleis....
Die Radkontakte habe an einem Drehgestell original belassen,am anderen aufs andere Gleis montiert....oh weh!
Jetzt geht das zwar wenn die Lok auf dem Rücken liegt,aber wenn die Last des Gehäuses auf dem Gleis dazu kommt, gibt's nen kurzen.
Also alles nochmal auf Anfang und wieder umbauen!!!!
Danke Euch für die Gehirnwäsche!!!
Gruß, Peter 👋
prima, dass Du den Fehler gefunden hast. Was Du schreibst, erklärt es.
Gruß
Jürgen
Erste Lok wieder umgebaut - läuft! s.Bild
Allerdings funkts am Kollektor,da sind sicher die Kohlen abgenutzt?
Grüße aus Leipzig
Peter
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also besser nicht weiter laufen lassen???!
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Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: Grautier
Jetzt geht das zwar wenn die Lok auf dem Rücken liegt,aber wenn die Last des Gehäuses auf dem Gleis dazu kommt, gibt's nen kurzen.
Moin Peter ,
Hab gerade 2 ähnlich konstruierte Loks (NS 1100) auf dem Arbeitstisch liegen.
Die Minitrix Radsätze haben einseitig isolierte Rader.
Die isolierte Rader gehören an die Radschleiferseite der Drehgestelle (DG) montiert zu worden; sonst gibt es einen Kurzschluss !
Alle 4 isolierte an der selben Lokseite.
Wann die DG versehentlich getauscht werden dann Fahrt der Lok in die falsche Richtung, einfach ausprobieren
Die kleine Messing Lagerbüchsen auf dem Achsen sind bevorzugte Sammelstellen kleine Fusseln.
Der „Masse“ Stromübertragung geschieht bei diesen Mtx Konstruktion über das nicht isolierte Rad durch die Lagerbüchsen und (zwischen)zahnräder auf dem DG, und dann weiter auf dem Lokrahmen.
PS.
Weis jemand welcher Haftreifen (Mtx oder KA) passend sind für die NS 1100 / SNCF BB8100 ?
Grüße aus Assen (NL)
Jan
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wenn die Kollektoren Riefen haben, die Motoren aber laufen und nicht feuern, kannst Du sie erst einmal weiterbetreiben. Die haben ja auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Du musst dann nur mal beobachten, wie stark der Kohleabrieb ist.
Gruß
Jürgen
Ja ist klar,aber meine Modelle haben sowas edles ( Hülsen) nicht - ist alles old school,hier laufen die Achsen noch in der Aussparung des Drehgestells....
Inzwischen gibt's aber auch für die uralte E10 positives zu berichten - sie fährt wieder... allerdings langsam in beide Richtungen,hier gibt's offenbar noch Kontaktprobleme/ Widerstände bei der Stromübertragung....da muss ich nochmals ran.
@Jürgen:
Ja, hatte ich vermutet - Mal sehen,wo ich die neuen Kohlen herbekomme. DAS will ich auf jeden Fall noch beheben...hab schon Mal nen kurzen Lichtbogen beobachtet.
Wird natürlich eine herausforderung, weil alles so winzig ist....
die geringe Geschwindigkeit muß nicht ein Stromproblem sein.
Sieh mal nach ob bei den Schnecken die Anlaufscheiben noch vorhanden sind.
Konnte ich auf den Bildern leider nicht genau erkennen.
Mit freundlichem Gruß Stefan
die passenden Kohlen mit der Nummer 40015400
findest Du in der Bucht. Das sind noch Motoren der ersten Generation.
Gruß
Jürgen
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