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THEMA: Löten von silberfarbigem Draht
THEMA: Löten von silberfarbigem Draht
hummel - 05.06.26 11:38
Einen guten Tag in die Runde.
Habe duo-farbene Smd-LED erworben, der Draht lässt sich trotz Lötwasser sehr
schwer verarbeiten, nimmt das Lötzinn nicht gut an.
Habe beim Suchen keine Antwort die passt gefunden.
Freue mich über einen Tipp und wünsche Euch ein gutes Wochenende.
Grüße, Rudi
Habe duo-farbene Smd-LED erworben, der Draht lässt sich trotz Lötwasser sehr
schwer verarbeiten, nimmt das Lötzinn nicht gut an.
Habe beim Suchen keine Antwort die passt gefunden.
Freue mich über einen Tipp und wünsche Euch ein gutes Wochenende.
Grüße, Rudi
Hallo Rudi,
mit einem Skalpell oder scharfen Bastelmesser solltest Du den Lack etwas abkratzen, bevor du den Lötvorgang startest. Besser geeignet ist Löthonig, der haftet besser an der Lötstelle. Und vor dem Anlöten an die LED zuerst das Litzenende etwas verzinnen. Dafür braucht es einen Lötkolben, der genug Temperatur und Leistung liefert, damit unter Einfluß des Lötmittels die Lackschicht auf der Litze zerrstört wird und das Lot eine gute Verbindung mit dem Draht eingehen kann.
LG
threedots
mit einem Skalpell oder scharfen Bastelmesser solltest Du den Lack etwas abkratzen, bevor du den Lötvorgang startest. Besser geeignet ist Löthonig, der haftet besser an der Lötstelle. Und vor dem Anlöten an die LED zuerst das Litzenende etwas verzinnen. Dafür braucht es einen Lötkolben, der genug Temperatur und Leistung liefert, damit unter Einfluß des Lötmittels die Lackschicht auf der Litze zerrstört wird und das Lot eine gute Verbindung mit dem Draht eingehen kann.
LG
threedots
.....vielen Dank threedots,
aber Löthonig noch nie gehört, werde ich mal suchen.
Danke dir, eine gute Zeit.
aber Löthonig noch nie gehört, werde ich mal suchen.
Danke dir, eine gute Zeit.
Hallo Rudi,
SMD-LED haben keinen Draht.
Was meinst du mit silberfarbenen Draht?
Lackdraht hat üblicherweise andere Farben.
Hast du LED mit angelöteten Lackdrähten erworben, oder übliche LED mit Anschlussdraht?
Lackdraht zum Löten wird in einen Tropfen frisches flüssiges Lot auf der Lötkolbenspitze getaucht und sofort wieder herausgezogen.
Damit ist er lötfertig. Zu langes Verweilen verbrennt den Draht und er kann nicht mehr ordentlich gelötet werden.
Jegliche Zusätze wie Löthonig oder Lötwasser und Lötfett sind zu vermeiden.
Damit lötet man keine Elektrik, weil die enthaltene Säure, die das Löten erleichtert Spätfolgen hat.
LED und andere Bauteile mit silbernen Anschlussdrähten sind lötfertig. Einfaches Lot mit Flussmittelseele funktioniert da prima.
Jürgen H.
SMD-LED haben keinen Draht.
Was meinst du mit silberfarbenen Draht?
Lackdraht hat üblicherweise andere Farben.
Hast du LED mit angelöteten Lackdrähten erworben, oder übliche LED mit Anschlussdraht?
Lackdraht zum Löten wird in einen Tropfen frisches flüssiges Lot auf der Lötkolbenspitze getaucht und sofort wieder herausgezogen.
Damit ist er lötfertig. Zu langes Verweilen verbrennt den Draht und er kann nicht mehr ordentlich gelötet werden.
Jegliche Zusätze wie Löthonig oder Lötwasser und Lötfett sind zu vermeiden.
Damit lötet man keine Elektrik, weil die enthaltene Säure, die das Löten erleichtert Spätfolgen hat.
LED und andere Bauteile mit silbernen Anschlussdrähten sind lötfertig. Einfaches Lot mit Flussmittelseele funktioniert da prima.
Jürgen H.
Moin,
Lötwasser und Lötfett haben beim Elektroniklöten nichts zu suchen.
Löthonig: ... naja ich sag mal zu dem Begriff nichts ... ist Kolophonium in Alkohol gelöst, Konsistenz kann jeder selber Entscheiden
Flussmittelseele .. ist in den meisten Fällen Kolophonium
Viele Grüße, Franzi
Lötwasser und Lötfett haben beim Elektroniklöten nichts zu suchen.
Löthonig: ... naja ich sag mal zu dem Begriff nichts ... ist Kolophonium in Alkohol gelöst, Konsistenz kann jeder selber Entscheiden
Flussmittelseele .. ist in den meisten Fällen Kolophonium
Viele Grüße, Franzi
@Jürgen,
Löthonig ist laut Angabe zur Zusammensetzung im SDB säurefrei.
Und nicht alle Lote mit Flussmittelseele sind säurefrei.
Und Lackdrähte gibt es in allen möglichen Farben.
Das Ankratzen der Lackschicht hat sich übrigens gerade bei schwächerem Lötgerät als praktikabel erwiesen. Dadurch wird die Materialversprödung (Brüchigkeit) und -passivierung (schlechte Löteigenschaft) deutlich verringert.
LG
threedots
Löthonig ist laut Angabe zur Zusammensetzung im SDB säurefrei.
Und nicht alle Lote mit Flussmittelseele sind säurefrei.
Und Lackdrähte gibt es in allen möglichen Farben.
Das Ankratzen der Lackschicht hat sich übrigens gerade bei schwächerem Lötgerät als praktikabel erwiesen. Dadurch wird die Materialversprödung (Brüchigkeit) und -passivierung (schlechte Löteigenschaft) deutlich verringert.
LG
threedots
Aus Fernost kommt in lezter Zeit überwiegend "verzinnter" Kupferdraht.
Hab auch Probleme damit, nimmt schlecht Bleilot an.
Nutze das Lot für Lokplatinen.
Hab auch Probleme damit, nimmt schlecht Bleilot an.
Nutze das Lot für Lokplatinen.
Ist das wirklich Draht oder sind es Litzen? Die DUO-LED, die ich mal besorgt habe, hatten silberfarbige (vermutlich verzinnte) Litzen mit einer transparenten Isolierung. Ohne die Isolierung zu entfernen braucht man natürlich nicht löten. Die Isolierung entfernen ist auch nicht so doll, weil man kaum sieht ob man schon erfolgreich war. Meistens ersetze ich die Litzen gleich durch Kupferlackdraht. Ist auch weniger störrisch.
Gruß
Andi
PS: bleifreies Lötzinn mit anständiger No-Clean Flussmittelseele hat bei mir bis jetzt für jede Elektroniklötung getaugt. Bei richtig schwierigen Material (nicht für Elektronik) hilft ein No-Clean Flussmittelstift. Ihr könnt ja gerne mit "Hilfsmittelchen" und Blei löten. Gebt das aber dann gefälligst an, wenn ihr dabei einen Schmarrn verwendet habt und die Teile versilbert. Damit der neue Eigentümer weiß was Sache ist.
Gruß
Andi
PS: bleifreies Lötzinn mit anständiger No-Clean Flussmittelseele hat bei mir bis jetzt für jede Elektroniklötung getaugt. Bei richtig schwierigen Material (nicht für Elektronik) hilft ein No-Clean Flussmittelstift. Ihr könnt ja gerne mit "Hilfsmittelchen" und Blei löten. Gebt das aber dann gefälligst an, wenn ihr dabei einen Schmarrn verwendet habt und die Teile versilbert. Damit der neue Eigentümer weiß was Sache ist.
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: DerEine
Ihr könnt ja gerne mit "Hilfsmittelchen" und Blei löten. Gebt das aber dann gefälligst an, wenn ihr dabei einen Schmarrn verwendet habt und die Teile versilbert. Damit der neue Eigentümer weiß was Sache ist.
Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass das irgendjemand dokumentiert.
Ich behaupte mal, mein Digi-Spezi, der mir meine Umbauten und Reparaturen erledigt, wird mir eine Nase drehen, wenn ich ihn dazu auffordere, die von ihm verwendeten Mittelchen in der Reparatur/Umbaubeschreibung niederzuschreiben.😵💫🙈
Das wäre ja sogar eine Steigerung von "Nietenzähler"🥸
Gruß aus Nordertown
Carsten-Berlin - 05.06.26 18:50
Ich vertraue darauf, dass der einestagige Nachnutzer meiner Modelle nicht an den Lötstellen rumlutscht.
Grüße aus Berlin
Grüße aus Berlin
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