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THEMA: Bitte um Vergleich TEE Gottardo alt gegen neu
Ich hoffe, jemand wagt es, nachdem er schon den alten Zug hat, den neuen Triebzug dazuzukaufen. Ich hoffe auch dass er dann hier Fotos einstellt.
Vielen Dank und liebe Grüße,
Gabor
nette Frage, nur:
Letztendlich sind es 3-4 ganz unterschiedliche Modelle: Moser, Moser (Menzels Lokschuppen), Kato und nun die Neuauflage. Was willst du denn genau sehen: Bedruckung, die unterschiedlichen Kupplungssysteme ....?
Zudem stellen diese Modelle auch unterschiedliche Vorbilder da.
Gruß
Schorsch
Danke für die Ergänzung!
Die Auswahl wusste ich garnicht, dass sie so groß ist. Ich kenne die Varianten nicht, alle unterschiede auch der bisherigen Versionen würde mich interessieren. Ich bin letztes Jahr mit dem letzten Exemplar herumgefahren und der Zug hat mich schwer beeindruckt. Ich würde mir gerne eine Meinung bilden, welche ich mir u.U. beschaffen sollte.
LG,
Gabor
das neue Kato-Modell bekommst du mit Schnittstelle, digital oder digital mit Sound. Es ist die Version des historischen SBB-Zugs.
Das alte Kato-Modell war noch ohne die Schnittstelle und stellte die damalige TEE-Version dar. Ähnlich ist es bei den Modellen aus der Moser-Ära.
Es stellt sich die Frage wie viel Geld du ausgeben möchtest. Wenn das Geld keine Rolle spielt dann gönn dir das neue Modell von Kato. Es ist dann genau der Zug mit welchem du selbst mit gefahren bist. An die älteren Exemplare kommst du halt günstiger ran aber die sind dann eben auch schon etwas betagter.
Ich warte noch auf die Ausführung des neuen Modells als "graue Maus". So wie er bis zum Schluß des internationalen Einsatzes noch zwischen Zürich und Stuttgart unterwegs war.
Grüße
Markus
ich denke Du musst unhabhängig vom Budget erst einmal definieren was Du willst: Die Modelle von Moser und Moser (Menzel) sind von der Konstruktion ca. 45 Jahre, alt aber noch immer völlig ok. Aus meiner Sicht werden selbst die gebrauchten Modelle zu sehr stolzen Preisen angeboten. Schwachpunkt ist die stromführende Kupplung!
Seit der Neuauflage unter Kato ist diese anders gelöst und Du erhältst ein zeitgemäßes analoges Modell für knapp unter € 200,--.
Ich selber habe 3 alte Modelle (Moser) und liebäugle trotzdem auf den diversen Börsen mit einer neueren Version. Es hat sich in über 40 Jahren von der Lackierung, Bedruckung bis zur Motorisierung doch einiges getan. Daher meine Empfehlung - wähle eine neuere zeitgemäße Version.
Egal wie Du Dich entscheidest: Es ist einfach einer der schönsten Triebzüge in der Spur N.
Liebe Grüße
Schorsch
die Originalversionen der Modelle (#1400, #14100) mit den stromführenden Kupplungen nehmen den Fahrstrom über die Steuerwagen auf und leiten ihn, über die Kupplungen, dem Motorwagen zu. So kommt die Einheit, wie eine lokgezogene Garnitur, bei Einfahrt in einen stromlosen Abschnitt (z.B. vor einem haltzeigenden Signal) zum stehen, während bei allen späteren Versionen der Strom vom mittigen Motorwagen direkt aufgenommen wird.
Viele Grüße,
Uwe
ich habe die Ausgabe von Kato in grau, selbst digitalisiert mit der Kato-typischen Schnittstelle und drei Decodern (2x Endwagen und Motorwagen).
Die Decoder von Kato taugten damals nichts (immer wieder die Adresse verlernt). Seit es von Zimo Ersatz gibt, läuft er mit denen problemlos.
Leider neigt der Zug immer wieder zum entgleisen. Ursache ist die Verbindung zwischen Motorwagen und einem der Nachbarn. Die hat zu wenig vertikales Spiel, sodass der Wagen vom Motorwagen angehoben wird. Etwas Ballast soll da helfen, habe ich aber noch nicht probiert. Es gibt glaube ich einen Faden dazu hier im Forum.
Grüßle
Ralf
ich erlaube mir zu korrigieren:
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Markus
Das alte Kato-Modell war noch ohne die Schnittstelle und stellte die damalige TEE-Version dar.
Das alte Kato Modell hat offensichtlich sehr wohl diverse Schnittstellen (ob "brauchbar" oder nicht, kann ich als Analoger nicht beurteilen) für Decoder für Motor, Innenbeleuchtung und Front-/Schlussbeleuchtung.
Ich selber habe die Art.Nr. K11400 aus dem Jahr 2007. Dort werden die entsprechenden Stellen für den jeweiligen Decoder Einbau in der Anleitung aufgezeigt.
Auch stellt der Zug nicht die "planmäßige" TEE Version dar, sondern ebenfalls, wie der nun erschienene Zug die Einheit 1053 der SBB Historic.
Beste Grüße
Sven
ich danke euch für die vielen Kommentare. Ich habe mir inzwischen Videos vom neuen Zug angeschaut.
Aktuelle Version: https://www.youtube.com/watch?v=MsEmjRLC9NM
Version aus 2007: https://www.youtube.com/watch?v=VPPMj0fndDc
Originalzug 1:1: https://www.youtube.com/watch?v=s-N7yXfXALo
Mir scheint, schon der Zug aus 2007 war extrem schön mit leuchtenden Tischlampen im Restaurantwagen.
Aufgefallen ist mir bei der jüngsten Version nichts Bestimmtes, vielleicht ist im Innenleben etwas anders? Hat er immer noch die propriotäre Schnittstelle?
Was mir aber leider sehr ins Auge sticht (und ich bitte um Entschuldigung von einem so hochheiligen Zug so etwas zu behaupten) aber ich glaube, dieser Zug ist etwas hochbeinig. Wie sehr hochbeinig, könnte man nur im Vergleich mit einem Schlierenwagen von Lima, Arnold und Piko vergleichend begutachten, die müssten ähnliche Höhenproportionen haben. Was mich noch interessiert ist, wieso überall Maßstab 1:150 steht anstatt 1:160. Vielleicht ist das nur ein Fehler.
Hat jemand von euch vielleicht die Möglichkeit, eine Kato-Version (gerne auch aus 2007) mit Schlierenwagen zu vergleichen? Vielleicht bin ich ja komplett im Unrecht... Vielen Dank.
Liebe Grüße,
Gabor
Es ist mir eher aufgefallen, dass der 2007er sehr schön aufs Gleis steht und sehr ruhig fährt.
Von Hochbeinigkeit keine Spur.
Verglichen mit Schlieren habe ich allerdings nicht. Ein Bild kann ich jetzt nicht machen. Später schon. Aber vielleicht ist jemand schneller.
Gruss
Johannes
der GöschenN baut
Die ruhige Fahrt habe ich auch in den Videos beobachtet. Ein Japan-Video machte mich besonders aufmerksam, wo die Treppe des Gottardo mit dem Hochbahnsteig fluchtete.
Gruß,
Gabor
anbei ein Foto mit einem Wagen aus Set K11400 und einem SBB Schlierenwagen, hier ein EW II B (Brawa Art.Nr. 65211).
Tatsächlich kommt mir im direkten Vergleich auch der Verdacht auf, der TEE könnte den Maßstab 1:150 haben.
Auf der OVP ist nichts dergleichen angegeben, lediglich die Hinweise "Spur N / N scale"
DM-Toys schreibt bei dem Neuen ja auch schon 1:150
Beste Grüße
Sven
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Schätze, der neue ist eine technisch wenig veränderte Neuauflage. Spur-N Teile empfiehlt die Zimo-Decoder, die schon in meinem Dienst tun. Dann müsste die Elektrik unverändert sein.
Zum Thema Hochbeinigkeit kann ich nichts beitragen. Da der Gottardo ohnehin immer solo unterwegs ist, schätze ich das als unkritisch ein. Aber das magst Du, Gabor, auch gerne anders sehen.
Grüßle
Ralf
etwas hochbeinig kommen zahlreiche Kato-Fahrzeuge daher und so auch die Nachbildungen des SBB-TEE-Triebzuges.
Ursache ist m.E., dass man bei den Konstruktionen teils den Federweg der an sich genialen, Kato-typischen Stromabnahme nach oben unberücksichtigt gelassen hat:
Um den Federweg niedergedrückt sehen die entsprechenden Kato-Fahrzeuge - z.B. auch die NoHABs und SBB-UIC-Wagen - vorbildlich tiefliegend aus.
Beste Grüße, Norrskenet
Hier ein Link von Vorbild und unten ein Foto vom Modell. Ich denke, da erkennt man sehr gut den Unterschied.
https://www.railpictures.net/images/d2/4/8/6/4486.1554402268.jpg
Beim Modell sieht man den Drehgestellrahmen deutlich, der beim Vorbild von der Schürze verdeckt ist.
Und auf einen Kompromiss wie beim Minitrix RAm TEE hat Kato (und vorher auch schon Hobbytrain) glücklicherweise verzichtet.
Beste Grüße
Sven
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Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: 103 132-7
Tatsächlich kommt mir im direkten Vergleich auch der Verdacht auf, der TEE könnte den Maßstab 1:150 haben.
Hi,
ja, etwas Hochbeingkeit ist vorhanden - aber ich denke die 1:150 sind lediglich ein Tippfehler.
Der Zug ist 945 mm lang, was eindeutig für 1 zu 160 spricht (die geringe Abweichung dürfte auf vergrößerte Wagenabstände und Toleranzen zurückzuführen sein).
Der Vergleich mit den Schlierenwagen ist auch nicht zielführend, da diese andere Maße haben: Fußbodenhöhe 1020 mm vs. 1150 mm beim TEE, Höhe 3700 bzw. 3800 mm gegenüber 4210 mm (nach anderen Angaben 4500 mm).
LG Didi
Gruß
Falco
Habe meinen vor zwei Tagen aus Japan erhalten, hat umgerechnet, mit Versandkosten, 155 Euro gekostet.
Zwei TGVs waren im selben Paket, Freude herrscht : )
Gruss aus NZ
Tim
Ich sehe den Unterschied zwischen 155 EUR und 377 EUR :)
Aber Neuseeland ist nicht Europa und nach Europa bekommt man wohl nur über Vermittlerländer Kato-Sachen aus dem Webshop.
LG,
Gabor
Ich verstehe dich, bin für dein Hinweis dankbar. Hätte ich natürlich vorher selber nachprüfen können/sollen vor einer solchen Aussage dass die gleich sein sollten.
Aber Bodenhöhe ist vielleicht weniger relevant, denn die unterste Trittstufe außen sollten eher auf derselben Höhe sein, nur hat der TEE mehr Stufen nach oben ins Innere. Vielleicht kann man da noch die höhere Fensterunterkante teiweise ableiten. Dachhöhe iat also +10%, ich brauche.mal ein Lineal ob das passt. Wobei: der Wagen von Brawa ist kein geeichtes Ethalon :)
Aber danke auf jeden Fall.
LG,
Gabor
hier in Deutschland bieten die Japan-Versender das Teil sonst eher für 270€+ an, wobei dann aber noch die Einfuhrumsatzsteuer und etwaige Gebühren für die Erhebung derselben oben drauf kommen. Unterm Strich ist man somit kaum billiger, als wenn man gleich hierzulande kauft - inkl. deutscher Gewährleistung.
Ist aber nun off topic. Hatte mich nur über den vermeintlich günstigen Preis gewundert, für den der Zug zu haben sein sollte.
Viele Grüße
Falco
Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: Norrskenet
Ursache ist m.E., dass man bei den Konstruktionen teils den Federweg der an sich genialen, Kato-typischen Stromabnahme nach oben unberücksichtigt gelassen hat:
Um den Federweg niedergedrückt sehen die entsprechenden Kato-Fahrzeuge - z.B. auch die NoHABs und SBB-UIC-Wagen - vorbildlich tiefliegend aus.
Das kann ich nur bestätigen. Ich fand meinen 425/426 auch zu hochbeinig und habe daher die Federbleche gekürzt und das Drehgestell mit Lacksraht angelötet. Mach vielleicht - denke ich - etwas weniger als einen Millimeter. Klingt nach wenig, tut der Optik sehr gut. Aber hat der TEE überhaupt die Federn?
Wenn man aber sieht, dass man beim Original oberhalb der Achslager nichts mehr sieht, und wie viel beim Modell da noch vom Drehgestell nachgebildet ist, liegt der TEE noch deutlich höher
Viele Grüße
Dirk
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Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: Dirk
Wenn man aber sieht, dass man beim Original oberhalb der Achslager nichts mehr sieht, und wie viel beim Modell da noch vom Drehgestell nachgebildet ist, liegt der TEE noch deutlich höher
Siehe #14: Da habe ich ein Foto vom Modell und ein Link mit einem Foto aus entsprechender Perspektive eingestellt. Da sieht man deutlich den Unterschied (Vorbild / Modell)
Und ja: Der TEE (zumindest der K11400) hat diese Federn
Beste Grüße
Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: 103 132-7
Das alte Kato Modell hat offensichtlich sehr wohl diverse Schnittstellen (ob "brauchbar" oder nicht, kann ich als Analoger nicht beurteilen) für Decoder für Motor, Innenbeleuchtung und Front-/Schlussbeleuchtung.
Ich selber habe die Art.Nr. K11400 aus dem Jahr 2007. Dort werden die entsprechenden Stellen für den jeweiligen Decoder Einbau in der Anleitung aufgezeigt.
Auch stellt der Zug nicht die "planmäßige" TEE Version dar, sondern ebenfalls, wie der nun erschienene Zug die Einheit 1053 der SBB Historic.
Hallo,
danke für die Info. Da muss man auf Moba-Börsen aufpassen dass man nicht den alten TEE in der neuen OVP untergejubelt bekommt Zum Glück hatte ich den außergewöhnlich günstigen Zug damals nicht gekauft. Also Augen auf beim Gebrauchtkauf 😉
Grüße
Markus
Die allerersten Modelle, als Hobbytrain (Moser) verkauft, haben KEINE Schnittstellen. Erkennbar sínd diese an der Stromübertragung zwischen den Fahrzeugen. Im sNs-Forum gibt es auch eine Anleitung für den Umbau auf Stromabnahme im Motorwagen, Diesen Umbau hat mein Zug (Graue Maus Hobbytrain 14100) auch + verdrahteter Decoder.
Die Steuerwagen haben jeweils Funktionsdecoder erhalten.
Zitat - Antwort-Nr.: 23 | Name: MarkusR
Da muss man auf Moba-Börsen aufpassen dass man nicht den alten TEE in der neuen OVP untergejubelt bekommt Zum Glück hatte ich den außergewöhnlich günstigen Zug damals nicht gekauft. Also Augen auf beim Gebrauchtkauf 😉
Naja, der Hobbytrain-Zug ist an sich schon recht leicht an den schwarzen Wagenverbindungen erkennbar und hat auch keine Zugfunkantennen über den Führerständen.
Ich finde die Kupplungen der Kato-Modelle jetzt auch nicht so gelungen. Erstens ist es eine größere Fummelei als bei den Hobbytrain-Modellen, und dann sieht die Kombo aus hellgrauem Mittelstück und schwarzen Endstücken in Kurven auch nicht optimal aus – das hat man leider bei der neuen Auflage unverändert gelassen. Warum macht man nicht alles in einem einheitlichen Dunkelgrau? Die Wagenübergänge sehen auf Fotos meist dunkler aus als das Dach, niemals so hell wie bei den Modellen. Zumindest diese Farbgebung hätte man jetzt bei der aktuellen Produktion besser machen können. Immerhin wandern die Übergänge in den Kurven nicht mehr seitwärts wie bei Hobbytrain.
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Die neuen Kato-Züge 10-781 unterscheiden sich von den K11400/K11405 vor allem durch die Stromabnehmer (graue Plastikschleifstücke beim aktuellen, während die 20 Jahre alten noch Kupferschleifstücke hatten so wie auch die Hobbytrain-Vorgänger) und etwas geänderte Zuglaufschilder (TEE Gottardo steht jetzt unten).
Wie oben schon geschrieben: Nur der Hobbytrain-Zug taugt als TEE für Epoche III und IV – die Kato-Modelle sind nur für den SBB-Historic-Zug 1053 korrekt. Beim Umbau zum RABe EC wurden die Fenster und Türen des Motorwagens umgebaut, und der 1053 hat danach zwar wieder die TEE-Farben erhalten, aber diese Umbauten wurden nicht mehr rückgängig gemacht. Warum Kato nicht auch die andere Form des Motorwagens wieder verwendet und einen weiteren Zug als TEE in Ursprungsausführung anbietet, verstehe ich nicht.
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Der umgebaute Motorwagen hat verkleinerte Fensteröffnungen und zusätzliche Türen am anderen Ende erhalten – auf der Gangseite fiel dadurch ein Fenster weg.
Schade finde ich, dass die Zuglaufschilder nicht beleuchtet sind – im Video oben sieht man, wie auffällig die beim Original leuchten. Bei Hobbytrain muss man diese selbst in die Kästen reindrücken, wobei sie immer einen halben Millimeter rausstehen. Bei Kato sind die Zuglaufschilder bereits montiert und passen besser.
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Auch wenn man den Hobbytrain-TEE vor allem als Gottardo findet, so gab es auch eine kleine Auflage des Zuges mit Zuglaufschildern als Cisalpin. Ich nehme an, dass das die erste Auflage des Zuges war, und da der TEE Gottardo damals noch aktuell war, wurde die Beschriftung geändert. Wobei der RAe nur als Cisalpin und (danach) als Edelweiss seine Viersystemtauglichkeit zeigen konnte – als Gottardo wurden nur zwei Systeme benötigt. Alle Hobbytrain-Züge haben aber dieselbe Nummer 1051; die wurde leider nicht geändert.
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Gruß, Peter
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nun habe ich den neue Kato RAe ausgepackt und auf die Schiene gestellt. Wunderschön sieht er aus und fährt auch gut - aber nur geradeaus. In Kurven entgleist er ganz gerne, und Weichen mag er schon gar nicht. Meine Kurven sind alle Arnold R 3 und R 4, Die Weichen werden alle klaglos von "schwierigen" Loks wie 18.1, 18.3, Minitrix 45 oder Lemaco 06 durchfahren.
Der RAe dagegen entgleist ständig, fast immer sind es die Wagen 2 oder 5...und es ist nicht immer dieselbe Weiche, sondern er scheitert mal hier mal da. Zum Fahren ist dieser Zug so nicht geeignet. Habe ich ein Montagsexemplar? Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Zug?
Liebe Grüße, Euer Heizer
ich denke ... Heizen ist z.Z. obsolet ... 😎
Zum Gottardo und Deinen Problemen.
Erstens: Bin auch nah dran eine neue Variante zu kaufen ... Geldbeutel ...
Zweitens: Ich habe die "alte" Gottardo K11400 von irgendwann vor drei Jahren gebraucht gekauft.
Ich habe da ähnliche Probleme bei mir beobachtet, die irgendwann, warum auch immer, aufgehört hatten.
Bei mir ist aber das Problem mit wechselnden Geschwindigkeiten (Kardanwellen ausgeluscht?)
Und nach ca. 15 Minuten bleibt der dann fast stehen.
Ich hoffe, dieses Problem hast Du nicht.
Also, bei mir ist das dann so ... Aufstellen, Fahren, Geniessen ... und nach 15 Minuten wieder in den Karton ...
Grüsse
Udo
Das Problem habe ich bei meinem Zug auch. Bei mir betrifft es vor allem den Speisewagen. Meines Erachtens liegt das an den Wagenübergängen. Ich bin noch am Experimentieren. Wenn ich ein brauchbares Ergebnis habe, teile ich das hier mit.
Fakt ist: Die Wagenübergänge verfügen über zwei waagerechte Deichseln, die unterschiedliche Drehpunkte haben. Zusätzlich sind zwei Teile der Wagenübergänge auf der unteren Deichsel quer verschiebbar gelagert, mit asymmetrisch gelagerten Angriffspunkten.
Herzliche Grüße
Elmar
Grüsse
Udo
Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: Heizer
Hallo in die Runde,
nun habe ich den neue Kato RAe ausgepackt und auf die Schiene gestellt. Wunderschön sieht er aus und fährt auch gut - aber nur geradeaus. In Kurven entgleist er ganz gerne, und Weichen mag er schon gar nicht. Meine Kurven sind alle Arnold R 3 und R 4, Die Weichen werden alle klaglos von "schwierigen" Loks wie 18.1, 18.3, Minitrix 45 oder Lemaco 06 durchfahren.
Der RAe dagegen entgleist ständig, fast immer sind es die Wagen 2 oder 5...und es ist nicht immer dieselbe Weiche, sondern er scheitert mal hier mal da. Zum Fahren ist dieser Zug so nicht geeignet. Habe ich ein Montagsexemplar? Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Zug?
Liebe Grüße, Euer Heizer
Hallo Heizer,
Hast du an den Achsen den Abstand zwischen den Rädern überprüft, insbesondere bei den Wagen, von denen du sagst, dass sie am häufigsten entgleisen ...???
Nicht, dass das Problem möglicherweise daher kommt.
Grüß
Jordi
ich weise nochmal auf meinen Beitrag in #6 hin.
Ursache ist die Verbindung zwischen Motorwagen und einem der Nachbarn. Die hat zu wenig vertikales Spiel, sodass der Wagen zum Beispiel beim Überfahren einer Weiche vom Motorwagen angehoben wird und entgleist. Etwas Ballast soll da helfen, habe ich aber noch nicht probiert.
Es gibt glaube ich einen Faden dazu hier im Forum.
Grüßle
Ralf
Ich habe denselben Eindruck wie Du. Ballast hilft leider nicht. Das habe ich schon probiert. Das Problem könnte darin liegen, daß die Kupplungen in der Waagerechten sehr starr sind. Ich habe bereits Magnetkupplungen bestellt und bin gespannt, ob sich dadurch etwas bessert.
Herzliche Grüße
Elmar
vielen Dank für Eure Ratschläge, das ist wirklich nett von Euch.
Lieber Ralf, leider entgleisen die Steuerwagen und der anschließende Sitzwagen aber auch sehr gerne.
Lieber Elmar, kannst Du mir schreiben, wo Du die Magnetkupplungen bekommst?
Liebe Grüße, Heizer Markus
wenn die Kupplungen die Gleichen sind wie beim 11400, dann kannst du die bei
https://www.3dprint4moba.de/shop-spur-n/#cc-m-product-10423651885
bekommen.
Bezügl. Entgleisungen Steuerwagen:
schonmal die Leichtgängigkeit der Drehgestelle überprüft? Evtl. die Schrauben zu fest angezogen?
mfG
Ralf
Danke für den Tipp. Gewichte brauche ich dann wohl nicht mehr ausprobieren.
Zuwenig Spiel in der Vertikalen war auch mein Eindruck: hebt‘s den Motorwagen etwas an, wird der Nachbar mitangehoben.
Grüßle
Ralf
Inzwischen konnte ich der Sache mit den Entgleisungen etwas auf den Grund gehen. Bei meinem TEE habe ich folgende zwei Problemstellen gefunden:
1. Ich habe entdeckt, daß der graue Teil des Übergangsbalges oben im schwarzen Teil eingehängt sein muß. Der schwarze Teil hat eine Nase (grüner Pfeil), die hinter die obere Kante des grauen Teiles (roter Pfeil) geführt werden muß. Bei einem meiner Wagen war das nicht der Fall, möglicherweise durch mich selbst verursacht. Dadurch hat der Wagenübergang dann nicht genug seitliche Bewegungsfreiheit.
2. Das Radsatz-Innenmaß muß vergrößert werden. Auf dem zweiten Bild sieht man, daß der Spurkranz des rechten Rades sehr dicht an der Weichenzunge liegt, aber überhaupt nicht mehr auf der rechten Schiene. Er fällt sozusagen in die Lücke dazwischen. Das Drehgestell hängt schief. Nun ist es tatsächlich so, daß ich das auf dem Bild absichtlich so "gestellt" habe. Aber das Durchfahren von Bögen, zumal mit höherer Geschwindigkeit ist ein dynamischer Prozeß, der auch Seitenbewegungen beinhaltet. Da ist es nicht ausgeschlossen, daß ein Spurkranz mal gegen die Weichenzunge stößt oder zumindest vom Gleis abrutscht. Ich habe das Radsatz-Innenmaß auf 7,8 mm geweitet. Damit hatte ich bei meinen bisherigen Versuchsfahrten noch keine Entgleisungen.
Das Vergrößern des Radabstandes habe ich mir sehr einfach gemacht: Ich habe die Schneide meines Bastelmessers zwischen Radscheibe und Plastikröhrchen gedrückt - schon stimmt der Abstand. Ich kann nicht einschätzen, ob das Problem auch auf Weichen anderer Hersteller als Arnold auftritt, da ich dafür keine Vergleichsmöglichkeiten habe.
Herzliche Grüße
Elmar
Die von Elmar W. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Zitat - Antwort-Nr.: 36 | Name: Elmar
Da ist es nicht ausgeschlossen, daß ein Spurkranz mal gegen die Weichenzunge stößt oder zumindest vom Gleis abrutscht. Ich habe das Radsatz-Innenmaß auf 7,8 mm geweitet. Damit hatte ich bei meinen bisherigen Versuchsfahrten noch keine Entgleisungen.
Aus meiner Erfahrung passen die Radabstandswerte, bedingt durch die Konstruktion mit der isolierten Achshülse, bei Kato sehr genau.
Du hast vollkommen recht. Damit stehe ich vor der Wahl:
Entweder fahre ich mit normgerechten Radsätzen, und der Zug entgleist weiterhin.
Oder ich fahre mit Radsätzen außerhalb der Norm, ohne daß der Zug entgleist.
Da entscheide ich ganz pragmatisch.
Das zweite Bild in #36 zeigt sehr genau, daß etwas nicht paßt. Ich habe es dort beschrieben. Liegt es an der Gleisgeometrie der Arnold-Weiche? Markus hat ja in #26 ebenfalls von Entgleisungsproblemen auf Arnold-Weichen berichtet. Ich habe keine Vergleichsmöglichkeit. Und wenn es daran liegt, ist es nicht möglich, alle Weichen meiner Anlage auszutauschen. Oder sind die Radscheiben der Kato-Radsätze dünner als die anderer Hersteller? Niemand wird mir dickere Radscheiben liefern.
So fahre ich eben "anormal" ohne Entgleisungen.
Herzliche Grüße
Elmar
Zitat - Antwort-Nr.: 38 | Name: Elmar W.
Das zweite Bild in #36 zeigt sehr genau, daß etwas nicht paßt. Ich habe es dort beschrieben. Liegt es an der Gleisgeometrie der Arnold-Weiche?
Vermutlich.
Die Spurweite in diesem Bereich sollte 9,2 mm max. sein - sieht jedoch danach aus als ob es mehr wäre; könntest du mit einem Messschieber leicht überprüfen.
Aber ja, man kann dennoch "pragmatisch" vorgehen und die Radsätze an die Weichengeometrie anpassen - falls es sich dann nicht an anderen Weichen oder Stellen als kontraproduktiv herausstellt...
LG Didi
Ich messe 9,9 mm. Dann könnte das der Grund sein.
Herzliche Grüße
Elmar
Bei 9,9 mm dürftest du aber noch andere Problemkandidaten haben...
Das ist nicht der Fall. Ich bin gerade einmal meinem Verdacht hinsichtlich der Raddicke nachgegangen. Ein Kato-Rad ist 1,85 mm dick, eins von Fleischmann dagegen 2,35 mm, also einen halben Millimeter dicker. Hätte die Kato-Achse Fleischmann-Räder, wäre der Abstand zwischen den Rad-Außenkanten also einen ganzen Millimeter größer.
Abgesehen davon hatte ich schon in diesem Faden https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1318788 berichtet, daß ich wegen der Arnold-Weichen auch bei Fahrzeugen anderer Hersteller das Radsatz-Innenmaß aufweiten muß. An der Diskussion damals hast Du Dich auch beteiligt. Daher habe ich keine weiteren "Problemkandidaten".
Herzliche Grüße
Elmar
Zitat - Antwort-Nr.: 42 | Name: Elmar
Ein Kato-Rad ist 1,85 mm dick, eins von Fleischmann dagegen 2,35 mm, also einen halben Millimeter dicker.
Zitat - Antwort-Nr.: 42 | Name: Elmar
...auch bei Fahrzeugen anderer Hersteller das Radsatz-Innenmaß aufweiten muß. An der Diskussion damals hast Du Dich auch beteiligt. Daher habe ich keine weiteren "Problemkandidaten".
Bitte entschuldige, dass ich nicht an alle Fäden erinnere, an denen ich mich beteiligt habe.
Das mit den "Problemkandidaten" stimmt so nicht. Denn beim TEE geht es um das Entgleisen, und das ist bei diesem Zug ein mechanisches Problem.
Bei den anderen Zügen und in dem von mir in #42 verlinkten Faden geht es um die Mikrokurzschlüsse, die an Arnold-Weichen entstehen können. Ich bin auf meiner Anlage knapp 20 Jahre analog gefahren. Da gab es diese Kurzschlüsse nicht. Und da gab es auch keine Entgleisungen mit nicht aufgeweiteten Radsätzen, egal von welchem Hersteller.
Insofern sind genau genommen die Arnold-Weichen die eigentlichen Aspiranten auf den Titel "Problemkandidat". Aber wie ich schon schrieb: Es ist mir nicht möglich, nachträglich eine dreistellige Zahl von Weichen auszutauschen. Wenn ich heute neu anfangen würde, würde ich mit Kato- oder Tomix-Gleisen bauen. Aber als ich mich im Jahr 1980 für das Arnold-Gleissystem entschied, gab es das (zumindest in Europa) noch nicht. Da muß ich nun eben das Beste draus machen.
Herzliche Grüße
Elmar
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