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THEMA: Plötzliche "verrückte" Situation im Fahrbetrieb
THEMA: Plötzliche "verrückte" Situation im Fahrbetrieb
verifier - 23.05.26 18:45
Hallo,
ich muss einfach davon berichten, weil es so schräg für mich ist.
Bei meinem Fahrtag heute waren vor allem die Personenzüge und kurzen Triebzüge dran.
In meiner langen Bahnhofseinfahrt habe ich eine fixe schlanke Kreuzung von Roco alt (Fleischmann ohne) verbaut. Zig Züge oft länger 9 Personenwagen nehmen die Ausfahrt gezogen oder geschoben mit Leichtigkeit.
Dann kam meine absolut betriebssicherer Piko Talent 2, welcher die Strecke schon oft befahren hat.
Und Heute? Der Talent biegt an der fixen Kreuzung ab. Nicht nur einmal. Bei jedem Versuch wieder. Ich teste alle üblichen Problemkinder, nix. Aber nach vielleicht einer dreimonatigen Bastelpause ganz woanders (Industriebereich) dann das.
Und ich finde keinen Fehler. Oder ich war plötzlich zu genervt, was auch immer.
Kennt Ihr sowas? Ausräuchern gegen böse Geister.png)
Euch noch ein schönes Wochenende
Manfred
ich muss einfach davon berichten, weil es so schräg für mich ist.
Bei meinem Fahrtag heute waren vor allem die Personenzüge und kurzen Triebzüge dran.
In meiner langen Bahnhofseinfahrt habe ich eine fixe schlanke Kreuzung von Roco alt (Fleischmann ohne) verbaut. Zig Züge oft länger 9 Personenwagen nehmen die Ausfahrt gezogen oder geschoben mit Leichtigkeit.
Dann kam meine absolut betriebssicherer Piko Talent 2, welcher die Strecke schon oft befahren hat.
Und Heute? Der Talent biegt an der fixen Kreuzung ab. Nicht nur einmal. Bei jedem Versuch wieder. Ich teste alle üblichen Problemkinder, nix. Aber nach vielleicht einer dreimonatigen Bastelpause ganz woanders (Industriebereich) dann das.
Und ich finde keinen Fehler. Oder ich war plötzlich zu genervt, was auch immer.
Kennt Ihr sowas? Ausräuchern gegen böse Geister
Euch noch ein schönes Wochenende
Manfred
Zweisystemlok - 23.05.26 18:56
Call 1-800-Ghostbusters
😎
Mit der Lupe schauen welche Achse als ersten auf Abwegen ist, ggfs das Radsatzinnenmass kontrollieren.
Gruß, Micha
😎
Mit der Lupe schauen welche Achse als ersten auf Abwegen ist, ggfs das Radsatzinnenmass kontrollieren.
Gruß, Micha
Nimmersatt - 23.05.26 19:28
Hallo Manfred,
fast alle Kreuzungen zeigen grundsätzlich dieses Problem, Nimm mal ein ausgebautes kurzes Drehgestell und führe es mit der Hand 'um die Ecke'. Das geht fast immer sehr leicht. Wenn im Normalbetrieb trotzdem alles gut geht, liegt das daran, dass zufällig gerade keine seitlichen Kräfte, z.B. von Kurzkupplungskinematiken, wirken. Das hängt auch vom Drehzapfenabstand, den nach folgenden Kurven usw. ab und betrifft deshalb deshalb nur einzelne Wagen.
Die einzige Kreuzung. die sehr betriebssicher ist, ist die von KATO, Allerdings mus man die für andere Gleissysteme heftig zurechtsägen.
Das beschriebene Problem tritt auch bei den meisten DKWs auf.
Viele Grüße
Nimmersatt
fast alle Kreuzungen zeigen grundsätzlich dieses Problem, Nimm mal ein ausgebautes kurzes Drehgestell und führe es mit der Hand 'um die Ecke'. Das geht fast immer sehr leicht. Wenn im Normalbetrieb trotzdem alles gut geht, liegt das daran, dass zufällig gerade keine seitlichen Kräfte, z.B. von Kurzkupplungskinematiken, wirken. Das hängt auch vom Drehzapfenabstand, den nach folgenden Kurven usw. ab und betrifft deshalb deshalb nur einzelne Wagen.
Die einzige Kreuzung. die sehr betriebssicher ist, ist die von KATO, Allerdings mus man die für andere Gleissysteme heftig zurechtsägen.
Das beschriebene Problem tritt auch bei den meisten DKWs auf.
Viele Grüße
Nimmersatt
Hallo,.
ich tippe auf eine minimale thermisch bedingte Veränderung in der Gleislage.
Grüße, Peter W
ich tippe auf eine minimale thermisch bedingte Veränderung in der Gleislage.
Grüße, Peter W
spur.n.bahner - 24.05.26 08:43
Hallo Manfred,
wie ist Deine Anlage gebaut und wo steht sie?
Wie es Peter schon schrieb, könnten thermische Einflüsse der Grund sein.
Meine Anlage ist mit Vierkanthölzern in offener Rahmenbauweise gebaut. Ich beobachte, dass es bei schwülwarmen Wetter an einigen Stellen verstärkt zu Problemen kommt. Holz arbeitet eben.
Gruß
Jürgen
wie ist Deine Anlage gebaut und wo steht sie?
Wie es Peter schon schrieb, könnten thermische Einflüsse der Grund sein.
Meine Anlage ist mit Vierkanthölzern in offener Rahmenbauweise gebaut. Ich beobachte, dass es bei schwülwarmen Wetter an einigen Stellen verstärkt zu Problemen kommt. Holz arbeitet eben.
Gruß
Jürgen
Struwelpeter - 24.05.26 10:05
Hallo,
na ja, (nicht direkt zum Thema), Wunder gibt es immer wieder. Ich hatte meine DB 7 von Arnold zusammen mit der alten von Piko hinter einer Fleischmann V 100 eingereiht - keinerlei Probleme. Dann wollte ich den Anleberger Zug mit FLM BR 86, MET Altenberger und eben dem Arnold DB 7 fahren - und nichts ging mehr! Ständiges Entkuppeln, zu grosser Fahrwiderstand etc. Mit viel Mühe läfts jetzt einigermassen.
Trotzdem schönes Pfingstfest
Struwelpeter
na ja, (nicht direkt zum Thema), Wunder gibt es immer wieder. Ich hatte meine DB 7 von Arnold zusammen mit der alten von Piko hinter einer Fleischmann V 100 eingereiht - keinerlei Probleme. Dann wollte ich den Anleberger Zug mit FLM BR 86, MET Altenberger und eben dem Arnold DB 7 fahren - und nichts ging mehr! Ständiges Entkuppeln, zu grosser Fahrwiderstand etc. Mit viel Mühe läfts jetzt einigermassen.
Trotzdem schönes Pfingstfest
Struwelpeter
Norrskenet - 24.05.26 11:10
Moin Manfred,
mögliche Ursache:
Eine typische Macke verkabelter Drehgestelle, welche nicht nur (ähnlich Flexicoil-Federn beim Vorbild, wo es jedoch beabsichtigt ist) für die Dreh-Hemmung von Drehgestellen sorgen.
Sondern ebenso die Drehgestelle im Ausgangszustand - je nach Biegezustand der Kabelage - "andrehen" können.
Und so ein an einer Schiene ständig schräg anlaufendes Drehgestell freut sich dann über jede Fluchtmöglichkeit zur entsprechenden Seite hin:
"Hah, endlich eine (Doppel)Kreuzung(sweiche) - nichts wie weg hier!"
Btw.: Meine Abneigung gegen verkabelte Drehgestelle in Baugröße N besitzt - neben abbrechenden Kabeln - mithin MEHRERE Beweggründe.
Beste Grüße, Norrskenet
mögliche Ursache:
Eine typische Macke verkabelter Drehgestelle, welche nicht nur (ähnlich Flexicoil-Federn beim Vorbild, wo es jedoch beabsichtigt ist) für die Dreh-Hemmung von Drehgestellen sorgen.
Sondern ebenso die Drehgestelle im Ausgangszustand - je nach Biegezustand der Kabelage - "andrehen" können.
Und so ein an einer Schiene ständig schräg anlaufendes Drehgestell freut sich dann über jede Fluchtmöglichkeit zur entsprechenden Seite hin:
"Hah, endlich eine (Doppel)Kreuzung(sweiche) - nichts wie weg hier!"
Btw.: Meine Abneigung gegen verkabelte Drehgestelle in Baugröße N besitzt - neben abbrechenden Kabeln - mithin MEHRERE Beweggründe.
Beste Grüße, Norrskenet
Kai Eichstädt - 24.05.26 18:48
Moin Manfred,
Ja, das ist vielleicht nicht verkehrt.
Ich habe das bei einem Abzweigmodul mit dem Akkutriebwagen von Roco erlebt. Vorher lief er auf der zweigleisige Strecke ohne Probleme auch über die 10 Grad Kreuzung von Peco. Als der Bahnhof hinter dem Abzweig soweit fertig war, dass erste Testfahrten stattfinden konnten, fuhr er Abzweigung in diesen hinein und sollte über die Kreuzung wieder auf die Strecke. Leider bog er ab...
Besser wurde es, nachdem ich das Spurmass mit Hilfe eines 7,5 mm Bohrers geändert hatte.
Auffällig war halt, dass alle mit der Kreuzung keine Probleme hatten, nur der eine Triewagen.
Gruß
Kai
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Zweisystemlok
... ggfs das Radsatzinnenmass kontrollieren.
Ja, das ist vielleicht nicht verkehrt.
Ich habe das bei einem Abzweigmodul mit dem Akkutriebwagen von Roco erlebt. Vorher lief er auf der zweigleisige Strecke ohne Probleme auch über die 10 Grad Kreuzung von Peco. Als der Bahnhof hinter dem Abzweig soweit fertig war, dass erste Testfahrten stattfinden konnten, fuhr er Abzweigung in diesen hinein und sollte über die Kreuzung wieder auf die Strecke. Leider bog er ab...
Besser wurde es, nachdem ich das Spurmass mit Hilfe eines 7,5 mm Bohrers geändert hatte.
Auffällig war halt, dass alle mit der Kreuzung keine Probleme hatten, nur der eine Triewagen.
Gruß
Kai
Guten Morgen und an alle Euch Danke für die Kommentare,
ja, ich denke, dass es an den klimatischen Verhältnissen bzw. Änderungen im Raum liegt. Der Holzunterbau dürfte es weniger sein, spielt aber vielleicht auch eine Rolle.
Die Temperatur stieg von etwa 21 Grad auf bis 25 Grad. Also fast 20% Veränderung.
Jetzt klimatisiere ich den Nebenraum bei offener Türe zur Anlage (mein Büro) auch wieder und senke so die Temperatur des Anlagenraums wieder bzw. nehme ihm die Spitzenlast bedingt durch die thermische Sonneneinstrahlung der Dachfenster. Auch die Verdunkelung setze ich dieses Jahr zum ersten Mal wieder ein.
Und, den Talent habe ich gedreht.
Alles wirkt und läuft wieder normal.
Was aber derzeit noch nicht richtig in Griff zu kriegen ist, ist die Luftfeuchte bei nur 25%. Die reine Wasserverdunstung ohne technische Hilfsmittel greift nicht unbedingt.
Aber Ihr alle kennt ja die Probleme der Modellbahner....
Und bei Vorführungen im Bekanntenkreis fügt sich dann oft Panne an Panne. Alleine dann wieder läuft alles über Stunden wie am Schnürchen...
Bis denne
Manfred
ja, ich denke, dass es an den klimatischen Verhältnissen bzw. Änderungen im Raum liegt. Der Holzunterbau dürfte es weniger sein, spielt aber vielleicht auch eine Rolle.
Die Temperatur stieg von etwa 21 Grad auf bis 25 Grad. Also fast 20% Veränderung.
Jetzt klimatisiere ich den Nebenraum bei offener Türe zur Anlage (mein Büro) auch wieder und senke so die Temperatur des Anlagenraums wieder bzw. nehme ihm die Spitzenlast bedingt durch die thermische Sonneneinstrahlung der Dachfenster. Auch die Verdunkelung setze ich dieses Jahr zum ersten Mal wieder ein.
Und, den Talent habe ich gedreht.
Alles wirkt und läuft wieder normal.
Was aber derzeit noch nicht richtig in Griff zu kriegen ist, ist die Luftfeuchte bei nur 25%. Die reine Wasserverdunstung ohne technische Hilfsmittel greift nicht unbedingt.
Aber Ihr alle kennt ja die Probleme der Modellbahner....
Und bei Vorführungen im Bekanntenkreis fügt sich dann oft Panne an Panne. Alleine dann wieder läuft alles über Stunden wie am Schnürchen...
Bis denne
Manfred
Moin,
Als alter Wissenschaftler muß ich anmerken, daß man nicht sagen kann, daß eine Temperaturerhöhung von 21 C nach 25 C fast 20 Prozent sind. Es sind 4 C, aber das war’s auch schon. Denn von 10 C nach 14 C sind’s auch 4 C, aber in Prozent wären es dann 40? Und von 1 C nach 5 C 400?
Sorry für den Klugscheißer-Modus
.
Gruß,
Andy
Als alter Wissenschaftler muß ich anmerken, daß man nicht sagen kann, daß eine Temperaturerhöhung von 21 C nach 25 C fast 20 Prozent sind. Es sind 4 C, aber das war’s auch schon. Denn von 10 C nach 14 C sind’s auch 4 C, aber in Prozent wären es dann 40? Und von 1 C nach 5 C 400?
Sorry für den Klugscheißer-Modus
Gruß,
Andy
Okay, bin doch nur Ingenieur... .png)
aber im Rahmen der Klimaerwärmung wäre es der Worst Case.png)
Viele Grüße
Manfred
aber im Rahmen der Klimaerwärmung wäre es der Worst Case
Viele Grüße
Manfred
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