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THEMA: Modellbahnfrust: Verkleinerung , Umstieg, Ausstieg

THEMA: Modellbahnfrust: Verkleinerung , Umstieg, Ausstieg
Startbeitrag
RüKB - 14.05.26 14:17
Hallo an alle zusammen,

häuft sich mit zunehmendem Alter bei euch auch der Frust? Nach langem Stillstand läuft nichts mehr, das Herumklettern unter der Anlage fällt immer schwerer, das Sehen wird schlechter usw.

Was ist denn eure Meinung dazu? Oder eure Strategie?

Eine kleine Tischanlage bauen, auf eine große Spurweite wechseln oder ganz mit der Modellbahn aufhören?

Ich denke, dass sich vielleicht viele schon einmal diese Frage gestellt haben?! Vielleicht ist es ja auch nur eine „Modellbahn Depression“…

Nachdenkliche Grüße an alle

Michael


Hallo Michael

Ich glaube ganz aufhören ist keine Option. Bei mir reifte die Idee eine Schaukasten Anlage zu bauen. Der Schaukasten ist so gestaltet dass ich ihn mit Tauschelementen bestücken kann. Somit habe ich jederzeit die Möglichkeit neue Module zu kreieren.
Der Vorteil davon ist das ich die Module am Schreibtisch bauen kann und nicht unter einer Anlage herumkriechen muss.
Viele Grüße
Martin
Moin Michael,

ich habe meine Anlage aufgrund studien- und später berufsbedingt häufiger Umzüge modulhaft in einem meiner Bücherregale auf ca. 1,10m Höhe untergebracht - sodass ich weder im Stehen noch auf dem Barhocker (diese Abwechslung ist mir Bürotäter wichtig) unnatürlich vogelähnlich tief auf sie hinabblicken oder gebückt arbeiten muss:

Sozusagen "klein, aber oho".

Meine Fahrzeuge würden sowieso nicht alle auf oder unter die Anlage passen - sie ruhen an anderem Orte und werden mehr oder weniger nach Lust & Laune ausgetauscht.

Weniger kann mehr sein - wenngleich das nolens volens ganz natürlich auch mit dem bei einem Teil der Modellbahner "umstrittenen" R2 (225mm, doch mit Übergangsbögen) verbunden ist. Tröstlich: R3 und R4 sind schließlich auch keinesfalls vollbahn-vorbildgerecht.

Moba und die assoziierten Geistreisen sollen doch schließlich ent- und nicht verspannen.

Beste Grüße, Norrskenet
Michael,
wie jung bist Du denn? Älter werden is nix für Feiglinge und "Schwankungen beim MoJo" sind sowieso normal.
Eine größere Spurweite ist eine Option, aber auch dort hat es kleine Schräubchen, die unsichtbar werden, nicht ins Gewinde wollen oder davonhüpfen können.  Und größer wird irgendwann auch deutlich schwerer, wenn es runterfällt.
Es gibt so viele Möglichkeiten.  Z.B. sind Fremo-Module auf 130cm Höhe (und zuhause nach Belieben höher oder niedriger), variabel, gesellig.....
Besuch einen Stammtisch, das nährt auch...
Wenn Dir nichts Besseres einfällt, kannst Du immer noch hier im Forum texten
Halt die Ohren steif!     Gruß    Klaus

edit wg, "bigger"

Ich halte es ja mit den Texanern: "Bigger is always better"

LG Mike
Hallo Michael

Meine Lebenserfahrung zeigt, dass es immer Auf- und Abphasen gibt. Meinerseits ist der Virus Modellbahn seit Kindestagen aber trotzdem geblieben. Das sind schon mal 50 Jahre.
Komplizierte Anlagen mit viel Schattenstrecken kreuz und quer übereinander können durchaus mühsam sein. Warum nicht etwas einfacheres planen? In H0 habe ich 1 Meter lange Modulkästen zusammengestellt. Geht wunderbar im Händling. Ist die Verdratung gemacht,treten kaum mehr Probleme auf. In N werde ich es gleich machen. Keine grosse raumfüllende Holzrost Anlage mehr. Ich war vor 3 Jahren in der glücklichen Lage, wegen Haustotalsanierung alles abbrechen zu müssen und quasi neu Anzufangen. Gefehlt hat mir die Eisebahn zwischenzeitlich schon. Ob ein Spurwechsel die Option ist? Auch H0 Modelle sind heute dermassen filigral, das beim Zurüsten oder Warten der Modell Spur N-Hände an den Anschlag kommen können. Steuerungstechnisch verwende ich in H0 und N das gleiche Material.

Grüsse
ROBERT
@Klaus

Werde 60 Jahre alt.

@Robert

Ich dachte auch an noch größere Spuren: 0 oder 1.

Es fällt mir immer schwerer, nach langen MoBa Pausen wieder anzufangen. Mir graut es schon davor, wenn viele Loks nur noch stottern oder gar nicht laufen und man sie wieder einfahren muss. Dann immer die Entkupplungen in der Gleiswendel und die aufwendige Reinigung ( z. B. Staubhexe habe ich nie richtig zum laufen bekommen).

An Module oder Kleinanlagen habe ich auch schon gedacht. Aber dann steht die Anlage ja noch häufiger still…

Gruß Michael
Hallo Michael, jetzt mal eine ernsthafte Antwort:

Ich bin 66 Jahre alt. Die Planung für die Zukunft beginnt mit einer ehrlichen Analyse. Was sind die Punkte die Dich stressen? Eliminiere sie alle!

- weg mit Triebfahrzeugen die schlecht laufen, oder lass sie umrüsten auf zuverlässige Technik (SD etc.)
- Gleiswendelstress? Entweder umrüsten auf Magnetkupplung, oder: neue Anlage auf 1,10m Höhe und einer einzigen Ebene, ohne Gleiswendel und andere Spassbremsen, mit einem zuverlässigen japanischen Gleissystem.  Wenn mehrere Ebenen, dann nicht miteinander verbunden á la Cavallersolaro.
- Halte das Moba Zimmer staubfrei, lass die Anlage 1x pro Woche laufen, nutze ATF
- Plane so, dass Du innerhalb von ein paar Jahren auch fertig wirst - und dass die Anlage Dir dann auch genügend Spielspass bereitet wenn Du körperlich nicht mehr so superfit bist.

Ich glaube nicht, dass "klein" die Lösung ist. Wenn man genug Raum hat, kann man den auch ruhig vollbauen. Aber so planen, dass man auch mit eingeschränkter Mobilität noch Spass dran hat. Wenn die existierende Anlage diese Möglichkeiten nicht bietet... neu bauen solange Du noch kannst!

LG Mike

Hallo Michael

Das Thema kenne ich nur zu gut und habe einige deiner erwähnten Probleme bei mir auch erkannt.

Das nach längerem Stillstand nichts mehr richtig läuft, dass weiß ich nicht. Momentan besitze ich keine Modellbahnanlage mehr, die überhaupt funktioniert.

Das unter der Anlage rumklettern wäre auch für mich nichts mehr.

Und das mit den sehen ist bei mir mittlerweile auch ein Problem. Unter  dem Motto: schlecht sehen kann ich gut, nur gut hören kann ich schlecht.
Da bin ich tatsächlich am überlegen, zumindest beim Häusle bauen, auf eine andere Größe zu wechseln. Wenn ich denn überhaupt weiter mache.

Denn diese Modellbahn Depressionen kenne ich. Ich stecke selbst in einer. Keine Lust auf nichts. Wenn einer mit einem Geldbündel bei mir vorbei käme, könnte er meinetwegen den ganzen Kram mitnehmen.

Es wird definitiv keine Großanlage bei mir mehr geben. Was ich mir noch vorstellen könnte, wäre die Königsseebahn würdevoll zu vollenden. Das zweite Bahnhofsgebäude habe ich über Weihnachten fertig gestellt und es müssten die Gleisanlagen dazu noch hergestellt werden. Das wären dann die Eckpunkte und man könnte Segment für Segment dazwischen verlängern. Je nach Lust und Laune. Immer 90cm lang und 40cm tief. Sehr handlich. Und bei Auszug oder exitus, könnte man es der Gemeinde Schönau übergeben. Die könnten es dann ausstellen oder in die Ache schmeißen. Je nachdem wie sie es möchten.

Also. Du bist nicht alleine mit deinen Problemen. Man darf auch nicht vergessen, es ist nur ein Hobby. Da MUSS auch nichts. Es KANN.
Widme dich dem zu, was dir wirklich Spaß macht und quäle dich nicht.
Gruß Rudi
Hallo Michael, ich bin erst Anfang 50, habe mich aber vor rund 3 Jahren entschieden meine große Anlage ca. 2mal 3 Meter abzureisen. Ich hatte keine Lust mehr für Fehlersuche unter die Anlage zu krabbeln. Ein weiter Punkt war das einstauben.
Ich habe eine komplett neue Spielanlage mit den Abmessung 1mal 2m gebaut. So, dass ich ich die Anlage problemlos um 90° hochkannt aufstellen kann um Fehlersuche oder Erweiterungen bequem im Stehen oder Siitzen erledigen kann. Über die Anlage habe ich eine Glashaube konstruiert. Einfach Prexiglasplatten in Aluprofile eingefügt.
Lieber klein und Fein: 90% Artitec.
Und was soll ich sagen: Ich bereue die Entscheidung nicht.

Gruß Ingo
Hallo Michael,

Ich steige ja mit Ende 50 gerade wieder (Überlegungen und Suche nach einem Platz seit 2 Jahren) ein. Ich werde wohl bei N bleiben. Aber Dank einiger Hinweise von hier habe ich mich schon gedanklich verkleinert.

Platz für die Anlage ist jetzt vorhanden, ca. 4 Meter mal 1 Meter. Werde aber in der Mitte vielleicht auf 80 gehen wegen Griffweite.

Hauptstrecke eingleisig statt zweigleisig, Schattenbahnhof und Gleiswendel habe ich bereits gestrichen. 1 Ebene, maximal 1 Rampe. Lieber ein kleines BW und ein paar Abstellgleise statt einem SBF.

Bahnhof kleiner als zuerst gedacht. Kato Gleis statt Peco.

So die ersten Festlegungen.

Zum Testen betreibe ich gerade HO Teppich Bahning mit etwas Roco Line. Die Größe ist zwar toll, aber einen wirklichen Vorteil sehe ich nicht.

Bleib einfach dran und mach Pausen. Ohne Moba würde ich nicht wollen, manchmal beschäftige ich mich auch tagelang nicht damit.

Viel Glück

Grüße HD
Hallo zusammen!

Ich hatte als Jugendlicher ein eigenes Zimmer nur für die Modellbahn. Damals schon in N. Danach war mir dieser Luxus nie mehr vergönnt gewesen. Nun, mit 67 Jahren, habe ich in einem Zimmer eine Fläche von 3 x 1 Metern zur Verfügung auf einem Schrank von 130 cm Höhe. Es wird also bei N bleiben und meinen ewigen Traum von langen Zügen, Schattenbahnhof und Betriebswerk mit Drehscheibe möchte ich nicht begraben. Auch wenn es nicht vorbildgerecht umsetzbar ist. Um an die Züge im Schattenbahnhof und die Technik unter beiden Ebenen kommen zu können, plane ich Hubsäulen zu nutzen die die beiden Ebenen um insgesamt 68 cm anheben können.

Allen viel Erfolg bei der Suche nach der für sich optimalen Lösung.

Gruß  FraNk  ( der gerne Bilder bzw. Videos vom Versuchsaufbau einstellen kann )
Hallo Michael,
ich glaube, das ist normal und hat wenig mit dem Alter zu tun. Interessen und Vorlieben verschieben sich im Leben nunmal. Wer sich aber einmal mit dem Modellbahnvirus infiziert hat, der wird davon zeitlebens nie dauerhaft davon loskommen.
Vom Traum der "Großanlage" habe ich mich schon lange verabschiedet und in den letzten 12 Jahren insgesamt 7 kleine Anlagen fertiggestellt. Jede in sich geschlossen und ein eigenes Thema und keine davon größer als ein Quadratmeter.
Also immer wieder etwas neues, immer Abwechselung, neue Herausforderungen, schnell das Glücksgefühl, wenn man etwas geschafft hat und immer die Option auf neues, ganz anderes im Kopf haben zu können, ohne sich vom alten trennen zu müssen.  
Davor habe ich aber auch jahrelang wirklich so gut wie gar nichts gemacht, auch aus Frust, weil das alles nicht so toll lief und ging, wie ich mir erdacht hatte.
Vielleicht auch ein Weg für Dich?

Jetzt wäre vielleicht die Zeit, in der du tatsächlich die alte Anlage abbaust, wenn sie dir mehr Frust als Lust bereitet, und dich vielleicht von dem ein- oder anderen zu viel gekauften Rollmaterial trennen könntest.
Gruß,
Markus
Hallo, ich habe mit knapp über 50 auch wieder mit N angefangen, wollte wieder meine alten Loks fahren sehen und daher nur eine kleine Anlage, die auch keine 20 Jahre dauern sollte, aufbauen. Platzbedingt bin ich bei einer ausziehbaren Schreibtischanlage mit 150x60 gelandet. Nach nun über zwei Jahren wurde aus analog digital und der Bestand an Rollmaterial hat sich ver-x-facht.
Anlage mittlerweile soweit auch landschaftlich fertig gebaut. Gibt aber noch viele Details und Technik zu erledigen und gerade bin ich dabei, von Signalattrappen auf funktionierende Signaltechnik umzustellen.
Es gibt also immer noch viel zu tun und ich tue es langsam und in kleinen Schritten. Manchmal lagen Wochen bis zum nächsten Weiterbau oder bis zu nächsten Idee.
Natürlich wird diese kleine Anlage irgendwann fertig sein. Damit neben dem Fahrbetrieb auf der Landschaftlich voll ausgestalteten Anlage auch noch neue Streckengestaltungen möglich sind hat sich auf dem Schrank hinter dem Schreibtisch mein Kato-Testgleis mittlerweile zu einem achtgleisigen japanischen Bahnhof entwickelt, Vom Schrank geht die doppelgleisige Strecke in einer 90 Grad-Kurve auf den Fenstersimms. So habe ich über 6 m Streckenlänge und hier kann ich auch lange Züge bis 1,4 m fahren. Und gebaut und geändert wird hier immer wieder was πŸ˜‰
So sieht mein Plan aus, um das Hobby weiterhin interessant zu halten 😎.

Grüße Stephan

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Hallo zusammen,

gerade diese Woche hat mich der Frust gepackt und ich habe meine Platte zum Teil abgebaut. Es war eine gewisse Befreiung, und um sich selbst gegenüber ehrlich zu sein, war ich mit der Planung und Umsetzung einer rund 4 m² großen Anlage schlicht zeitlich überfordert. Monatelanger Stillstand wechselte sich mit wenigen Tagen intensiver Basteleien ab, die aber insgesamt gefühlt keinen wirklichen Fortschritt brachte.
Meine Erkenntnis: ein sehr schönes Hobby, das ich in den letzten 10 Jahren mit mehr finanziellen Möglichkeiten und mit mehr Raum zur Entfaltung nach den ersten tapsigen Schritten von vor rd. 50 Jahren ganz groß aufziehen wollte. Jetzt ist in gewisser Weise die Ernüchterung eingetreten, dass ich doch nicht so viel Zeit mit der Gestaltung und dem Betrieb verbringen möchte, mich viel lieber an den vorzüglichen Anlagen in diesem Forum erfreue und auch so die eine oder andere Veranstaltung (MiWuLa sowies0) besuche, um dem Hobby treu zu bleiben.
Jetzt stoße ich einiges an Material ab, da die bald eintretende Rente und ein Umzug weg aus Frankfurt in eine kleinere Stadtwohnung noch weniger Möglichkeiten lässt - da wäre mehr Zeit, aber die verbringe ich mit Reisen und gelegentlichem Basteln.
Ganz missen möchte ich die N-Spur also nicht, ich konzentriere mich künftig eher auf den Bau von Feuerwehrmodellen und Alterung von Gebäuden für die Kulisse der reduzierten Bahn in Modulbauweise - und ich fühle mich wohler dabei.

Schönes Wochenende, mit oder ohne Bahn

Christian
Hallo Christian

Der Begriff 'Befreiung' trifft es sehr gut.
Wenn man immer vor der 'Unvollendigten' steht und nicht weiß, wie es weitergeht, ist der Abriss der einzig richtige Weg.
Und sich dann ehrlich hinterfragen: was will ich wirklich. Und was ist realistisch.
Rudi
Hallo,

ja die Schrauben werden kleiner. Das runter schlüpfen unter die Anlage wird immer mühsam er! Und wie mir scheint, wird die Qualität der Erzeuger bei Gleisen und Modellen auch immer schlechter. Gleiches Modell, andere Farbe mit schlechterem Antrieb, oder weniger Haftreifen, dafür aber um 1/3 teurer sind auch keine Hilfe! Auch die Bilder der Modellbahnkataloge entsprechen nicht dem ausgelieferten Modellen...All diese Kriterien bringen einen schon zum Überlegen, ob dies noch Sinn macht...

Aber trotzdem ist es noch ein schönes Hobby.!
Und bleibt auch nur ein Hobby !
Hallo Kollegen,

ich habe mich, nach umzugsbedingtem Abbruch einer fixen Kelleranlage vor 27 Jahren, für genormte Module entschieden, im Rahmen von spur-N-schweiz. Mit heute 83+ bin ich froh über diesen Entscheid: Module können auf bequemer Arbeitshöhe bearbeitet werden, sie erlauben Betrieb zuhause, man kann sich dank Normübergängen problemlos mit Kolleginnen und Kollegen zu grösseren Anlagen (zB Turnhalle) treffen. Kollegialer Austausch inbegriffen. Und wenn ich dereinst das Hobby aufgeben muss, dann muss nichts abgebrochen werden, sondern kann weiter verwendet werden (in meinen Fall von Sohn, Grosskindern, oder auch KollegInnen).

Heinzpeter
Dann melde ich mich auch mal. Mit meinen fast 86 Jahren habe ich auch keine Lust mehr Auf Eisenbahn spielen. Ich habe in jüngeren Jahren eine Segmentanlage gebaut mit Anschlussmöglichkeit an zwei Stellen an die Norm der N Bahn Freunde München. In einem ehemaligen Kinderzimmer wurde eine an der Wand entlang Anlage gebaut 3,75x2,08m die auch auf Ausstellungen mitgenommen wurde. Das spielen auf diesen Ausstellungen hat mir auch Spaß gemacht in der Gemeinschaft mit den Freunden. Aber allein zu Hause nicht mehr, darum habe ich die Anlage unserem Klub übereignet. Die können sie auf künftige Ausstellungen mitnehmen. Meine Vitrinen habe ich leer gemacht und werde das Material verkaufen. Ich hänge noch ein Bild dran wie die Anlage im Zimmer aussah.
Gruß elber

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Moin,

ich bin gerade 60 geworden und habe vor acht Jahren wieder angefangen. Die Anlage, die ich nun seit fünf Jahren baue, habe ich so geplant, daß ich überall gut herankomme. Unter der Anlage kann ich auch einem kleinen Hocker aufrecht sitzen und gut arbeiten. Die Schattenbahnhöfe sind offen, bzw. seitlich gut erreichbar. Beim Bau habe ich sehr auf Betriebssicherheit geachtet, um Freude am Fahren zu behalten. Bislang ist für mich kein Modellbahnfrust absehbar und ich hoffe noch viele Jahre Freude an der Anlage und dem weiteren Bau zu haben. Mal sehen, wie ich mit mit 70 darüber denke ...

LG Rimbert
Hallo Zusammen, hallo Michael,

möchte hier mal mit guten 65 Jahren, und nun auch in Rente meinen eigenen Senf hier beitragen. Da selbst nicht nur Modelleisenbahner, sondern auch immer noch aktiver 2-Rad-Rocker, bin ich gerade dabei ein zweites Moped exclusiv
auf die Räder zu stellen, weshalb die Moba sporadisch zum erliegen kommt. Da sind einige Häuserprojekte welche
angefangen, aktuell brach liegen und auf Fertigstellung warten. Die Anlage selbst habe ich in den letzten Jahren, was weiterausbau angeht vernachlässigt, und mich vermehrt nur noch um rollendes Material gekümmert.
Da selbst erst seit kurzem in Rente, denke ich, dass zumindest für der Zeitpunkt kommt, wo auch gerne wieder an meiner Anlage weiter bauen möchte. Aber Jetzt im Sommer sind mir die Bike´s wichtiger.

Viele Grüße
Thomas
Hallo zusammen,

erst einmal vielen lieben Dank für die zahlreichen Beiträge.

Bei mir ist es nicht der Baufrust, denn meine Anlage ist seit 2014 komplett fertig. Ich oute mich jetzt, denn ich habe die Anlage nicht selbst gebaut, sondern nach meinem Entwurf bauen lassen. Neben meinem damaligen Beruf mit zahlreichen Bereitschaftsdiensten hätte ich das niemals geschafft. Das war dann auch der Zeitpunkt meines Wiedereinstiegs.

Ich habe eher Probleme, einen wirklich sicheren Betrieb auf der etwa 4 x 1,5 m großen Anlage zu gewährleisten, obwohl einige wichtige Dinge wie Eingriffstiefe schon beim Bau berücksichtigt worden sind.

Ich werde also selbst beim Bauen neu anfangen müssen, was ich mir in dieser Größe nicht vorstellen kann.

Ich finde Stephans Ansatz ganz interessant. Ich hatte auch schon erwogen, eine kleine, vielleicht auch ungestaltere Testanlage zu bauen, um die Fahrzeuge einmal „offen“ fahren zu lassen.

Allerdings ist das auch keine befriedigende Lösung hinsichtlich des Hauptproblems mit der großen Anlage.

Zudem bin ich mir nicht sicher, ob noch mehr dahinter steckt, was in Richtung Ausstieg weist, wie einige es hier ja auch schon gesagt haben.

Gruß an alle,

Michael

Nun ja, dann ist die Situation ein klein wenig anders.

Wenn die Anlage „fremdgebaut“ wurde, kannst Du sie auch „fremd-servicen“ lassen. Zumindest sollte ein Zustand erreichbar sein, in dem 2-3 zuverlässige und kräftige Triebfahrzeuge (wie z.B. eine Piko V200) problemlos ihre Runden drehen. Kostet ein bisschen Geld für einige Arbeitsstunden, ist aber vermutlich billiger als alles abzureissen und neu zu bauen.

Sobald das erreicht ist, kannst Du Deinen Triebwerkspark konsequent an die Anlage anpassen und alles aussortieren was nicht einwandfrei läuft.

LG Mike
Hallo Mike,

schön wär’s. Bauen lassen ist heute auch nicht mehr bezahlbar und einen Service bietet niemand kommerziell an.

Wie gesagt, ich glaube auch, dass mein Problem mit dem Hobby Modellbahn tiefer liegt…

LG Michael

Hallo
  
Ich bin 67 und mir geht es genauso. Vieles geht nicht mehr so locker. Dadurch verliert man schon mal die Lust
an der Anlage. Und ich habe lange lange nichts mehr an der Anlage gemacht obwohl ich noch
Landschaftsmäßig noch was zu tun habe. Und irgendwann wenn es meinem Lendenwirbel wieder besser geht
(nach einer OP) werde ich auch etwas weiter machen. Ein Durchhânger hat  jeder Mal. Auch jüngere.
Aber es stimmt schon das Bücken Recken und Strecken ist nicht mehr so einfach. Und die Augen lassen auch nach
trotz Brille. Kleiner bauen usw. kommt für mich nicht in Frage keine Lust und auch finanziell nicht. In diesem Land
ist es leider so,auch wenn man Jahrzehnte gearbeitet hat wird man nicht gerade mit einer tollen Rente belohnt
und man wird bestraft das man nicht Beamter geworden ist. Gehört hier zwar nicht hin,aber das müsste auch hier
mal gesagt werden.Ist aber nicht böse gemeint
Schönes Wochenende
Frank

Hallo Michael,

ich stand vor einigen Jahren vauch or dem gleichen Problem, hatte im Keller eine große U-Anlage. Umzugsbedingt wurde diese aufgelöst. Danach hatte ich auch keinen Plan, wie und ob ich weitermache. Dann habe ich mir eine "Schaukastenanlage" gebaut, nicht groß, 2,9 x 0,7 m, rückenschonend hochstellbar zur Fehlersuche, ohne Steigungen, aber mit Schattenbahnhof hinter der Kulisse. Damit bin ich zufrieden und kann meine Modelle nach Lust und Laune fahren lassen. Vielleicht wäre das auch was für dich? Wäre doch schade, das schöne Hobby Modellbahn aufzugeben.

Alles Gute und VG
Klaus

Hallo,
Befreiung ist wohl der richtige Ausdruck, auch für mich.

Ich habe es schon hinter mir, mit dem Auflösen, Demontieren, etc. einer Modellbahnanlage mit teilweise abnehmbaren Anlagenteilen.
Anlagenteile, Gebäude, Eigenbaumodelle und viele der rollenden Sachen konnte ich veräußern.

Ich hoffe damit einigen Modellbahnern, Bastler und Modellautofreunden eine Freude gemacht zu haben.

Andere Anlagenteile Elektriksachen usw. habe ich an eine Schule und Modellbahnbastler verschenkt.

Das hat Alles am Anfang weh getan, aber nach einiger Zeit bin ich echt froh darüber, mich dazu durchgerungen zu haben. Also eine Art Erleichterung.

Ich hatte bei vielen Gesprächen mit Gleichgesinnten immer wieder gesagt,  ich werde irgendwann, wenn es altersbedingt notwendig wird, so zu verfahren.

Mit Mitte 70 war es dann so weit. Nun ist diese Entscheidung bei Dir auch gefallen und es ist gut so und kommt wohl zum richtigen Zeitpunkt.

Auch viele andere Modellbahner standen schon vor einer ähnlichen Entscheidung.

Wenn dann auch noch die Gesundheit nicht mehr so mit macht, fällt eine solche finale Entscheidung mit dem Abriss..

Das tut alles weh, aber schließlich siegt dann doch die Vernunft zugunsten  neuer Aufgaben, im neuem Lebensabschnitt.

viele Grüße aus Weilburg

Hans-Werner
Aber eine Entscheidung zu treffen ist immer noch besser, als es immer wieder vor sich her zu schieben.
Als Beispiel nenne ich mal die Entsorgung meiner Zeitschriften.
Über 25 Jahrgänge Miba, EJ EK usw. wurden in den Container entsorgt. Ich musste mit dem Auto zwei ! mal fahren.
Hinterher fragte mich meine Frau: wie fühlst du dich jetzt?
Und ich sagte: sehr gut. Frei.
Und so wird es bald bei meinem Fuhrpark auch sein. Nicht entsorgen, sondern veräußern. Nicht alles, aber einiges. Und ich weiß jetzt schon, ich werde mich danach gut fühlen.
Rudi
#22
Schön wärs Mike. du findest ja nicht mal privat jemanden der dir für Geld was macht.
Ich bin jetzt 60 und suche schon seit über 10 Jahren jemanden der mir hilft meine Anlage (ca. 11 x 4 Meter) fertig zu bauen.
Deshalb wird mir wohl auch nichts anderes übrig bleiben als aufzuhören und alles zu verkaufen.

Es grüßt (ein ebenfalls frustrierter) Frank
#25 Klaus

Vielleicht könntest du ja mal ein paar Bilder von deiner aktuellen Anlage posten, die ja auch ein Neuanfang nach einem „Ausstieg“ war?

Vielen Dank

Michael
Hallo Michael,

hier ein paar Bilder meiner Anlage. 1-gleisige Strecke mit etwas Rangiermöglichkeiten, hinter der Kulisse 4 Abstellgleise und ein Durchfahrgleis. Bei einer Tiefe von 0,7 m kann ich noch im Fall des Falles hinter die Kulisse greifen, ohne vorne allzuviel zu zerstören.

Evtl. kannst du dich ja mit so einem Konzept anfreunden.

Ich hoffe, es gefällt.

VG Klaus

Nochmal, die  Bilder sind nicht mitgekommen



Die von alfa916 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Michael,

habe-bedingt durch bewußten Hausverkauf aus Altersgründen-hin und her überlegt, was ich mit meiner Moba zukünftig machen soll, und bin zu dem Schluß gekommen, daß ich erstens mit einer kleineren Anlage nicht zufrieden wäre, ich zweitens mir dieses Werkeln, bücken, verkabeln nicht mehr antun möchte und drittens als Folge alles veräußern werde. Heute hat ein Mobafreund zwei komplette Güterzüge gekauft, und jeder Wagen, den ich vom Gleis nahm, tat mir weh, und wenn in der nächsten Woche weitere Züge einer neuen " Bahngesellschaft " zugeführt werden, könnte es wieder etwas feuchte Augen geben, aber die Vernunft sagt ganz klar, daß dies eine richtige Entscheidung ist !

Beste Grüße aus ( noch ) Biefang

Frank



Hallo,
erst vor einigen Wochen hatte wir das Thema bereits so ähnlich.Es scheint also viele umzutreiben.In "jüngeren Jahren" stürzt man sich auf das Bauen einer Anlage, verwirft baut neu.
Was man aber leider vergisst, ist ein möglicher Umzug,Auszug und das Alter.
Bestimmt ist meine Modellbahngeschichte für viele andere auch ganz so ähnlich bekannt.
Kinderanlage in HO.Speerholzplatte mit HO Märklin Anfangspackungen und Erweiterungspackungen.Im Kreis über Brücken mit wahnsinniger Steigung und Tunnel ohne Sinn.Aufgebaut oft nur an Weihnachten.
Danach ab der Pubertät andere Interessen zusätzlich zur Modellbahn.Auch die Bahn in 1:1 Maßstab als Hobby entdeckt.Traum von eigener großer Modellbahn mit Hauptstrecke,Nebenstrecke,BW und größer Stadt,Dörfer,usw.
Auszug aus dem Elternhaus und erneuter Traum von einer Anlage.
Mit Freundin zusammengezogen und eigene Anlage angefang. zu bauen.In Spur N wegen Platzbedarf
Erstes Kind und Abbruch der Anlage.
Erneute Anlage über den Ehebett!! angefangen und nie fertig gebaut
Umzug in ein größeres Haus und erneut große Pläne für eine Anlage.Anfangen erneut zu bauen.3 Stockwerke im Ikearegal.
Inzwischen. sind 15 Jahre vergangen und fertig oder selbst betriebsbereit ist die Anlage noch immer nicht.
Kinder sind aus den Haus und durch fortgeschrittenes Alter kommt die Frage nach der Zukunft auf.
Hätte ich die Modellbahn als Modulanlage oder wenigstens im Segmentbauweise erbaut....Könnte man auch ohne Problemen in der Zukunft, in eine altersgerechte Wohnung ziehen.
So werde ich wohl alles abreisen und wieder neu anfangen.Kleiner aber flexibler an die jeweilige Wohnsituation anpassbar.i
Ich muss mich nur dazu noch durchringen.Es tut halt weh, das alles abzureisen, was mit Liebe und Begeisterung erbaut wurde....
Dazu hat man schnellere und überschaubare Bauabschnitte.Schnelleren Erfolg und es läuft auch mal wirklich ein Zug über die Modellbahn.
Der Traum von der Großanlage, nach Möglichkeit optimal an ein Zimmer angepasst ist sehr verführerisch, aber führt fast zwangsläufig einmal zu Verdruss.Wer weiss wo man in 10 ,20 Jahren lebt? Selbst das eigene Haus ist da kein Ort, an dem man zwangsläufig bleibt.Das Leben hat oft andere Pläne und Überraschungen parat...
Kleine Dioramen, Segmente,Module sind da oft besser und führen eher zu einen  Ergebiss das einen lange zufrieden stellt.Auch besser zu handhaben.Ohne unter die Anlagen zu kriechen zu müssen oder die Arme sind viel zu kurz um in die Anlage zu langen...

Das könnte für viele eine Alternative sein:
https://trainsetter.de/product-category/diorama/
https://www.youtube.com/watch?v=wIFmLtqDceE&t=1s

Gibt natürlich auch andere Hersteller oder eigene Ideen in diese Richtung

Kleiner ist erstmal vermeintlich schwerer als groß,.
Sich auf das wesentliche zu fokussieren heißt erst einmal umdenken und vieles einfach weglassen (BW.großer Stadtbahnhof,Stadt,Bergbahn,Hafen,...), aber auch irgendwie oft ein besseres Ergebnis am Ende

Gruß
Thomas




Aber Frank#32
Denk doch auch einfach an die schöne Zeit, die du mit deiner Bahn hattest. Somit war doch alles richtig so. Alles hat seine Zeit. Das darfst du nicht vergessen. Vielleicht findest du Platz für eine Vitrine oder Schaukasten an der Wand in der neuen Wohnung. Dort kannst du Deine 'besonderen' Züge aufbewahren und in Erinnerung schwelgen. Das nimmt dur keiner.
Und wie du selbst geschrieben hast, es ist eine Vernunft Entscheidung.
Es wird schon
Rudi
Ich weiss nicht. So ganz kann ich Euch nicht folgen. Das hört sich alles an wie vorweggenommener Exitus. In unserem Bekanntenkreis gebe viele ihre Häuser auf, um in „altersgerechte“ Wohnungen auf einer Etage und mit ebenerdiger Dusche zu ziehen. Das Resultat ist ernüchternd… plötzlich haben sie viel zu wenig Platz für all ihren Krempel und bauen überall angepasste Einbauschränke hin, sogar über die Türen, nur um wieder etwas Stauraum zu haben. Das beste: diese Wohnungen sind oft genauso teuer oder noch teurer als die Häuser die sie vorher besessen haben.

Treppensteigen ist gesund und hält fit. Und wenn man so kaputt ist, dass man den Fuss nicht mehr über die Duschtasse gehoben bekommt, dann hilft einem auch keine ebenerdige Dusche mehr… dann muss man wohl in eine Pflegeeinrichtung.

Wenn man im Alter ein paar Zimmer im Haus übrig hat… ist doch großartig! In eins kommt die Modellbahn, in einem anderen kann zur Not auch mal eine Pflegekraft übernachten usw.! Und wenn dann irgendwann garnix mehr geht, kann man immer noch die Modellbahn-Leichenfledderer anrufen und alles verhökern. Die Telefonnummern der Aufkäufer kann man für die mehr oder weniger lachenden Erben ja vorne auf die Anlage kleben.

Aber dann hat man wenigstens bis zum letzten Atemzug Spass dran gehabt und nicht schon vor Ultimo auf sein schönes Hobby verzichtet.

LG Mike
Hallo.
Bei mir ist und war die Feinmotorik noch nie gut, aber irgendwie fällt mir immer was ein, um das Problem zu lösen. Erst wenn nichts mehr geht, kann ich Jemanden aus dem Forum um Rat oder Hilfe fragen. Und ich habe keine feste Anlage, muss also immer Gymnastik dabei machen. Was aber gesund ist. Bei mir kommt dazu, dass ich keine feste Anlage bauen kann, weil es hier nun mal keinen Platz hat. Als Ersatzkonzept habe ich dank dem robusten KATO Gleis, welches den zyklischen Auf- und Abbau soweit bisher klaglos hinnimmt, aber diverse Pläne in der Schublade, wo ich immer wieder Abwechslung habe und thematisch verschiedene Züge laufen lassen kann. Im Moment grübel ich mir einen Wurm, wie ich meine 3 Plattenhälften mit den höhenverstellbaren Stützen so kombiniere, dass alles ratzfatz auf- und abgebaut werden kann und trotzdem immer genug Fläche hat.
Den Maßstab will ich trotz hin und her Überlegungen bei der Wartung hats halt schon mal motorische Probleme - bisher ist mir immer was eingefallen oder wird mir noch einfallen - nicht wechseln, denn ich habe ja gerade wegen Platzproblemen mit N bewusst damals wieder angefangen.
Lediglich bei ultra feinen Sachen, muss ich mir überlegen wo ich jemanden Jüngeren her bekommen könnte. Hier bei uns hats keine erreichbaren MoBa Clubs die mit N was machen. Und ob HOer mit N Fahrer können hab ich nicht heraus gefunden. Weil H0 Clubs haben wir hier 2 Stück.
Ich würde an deiner Stelle NICHT aufgeben! Und ich bin auch 60 Jahre alt mit angeborenem Handicap. Mittlerweile auch noch Herzgesachädigt. Na und? Also hau rein, das Hobby macht Freude und ist auch für die Seele gut.
Grüße.

Hallo

Vielleicht mal ein kleiner Vergleich
Viele haben in jüngeren Jahren ein Haus gebaut oder gekauft mit dahinter liegenden großen Garten.
Man hat da leider vergessen Das man älter wird.
So ist das beim Bau einer Moba sicherlich auch.
Ich möchte nur sagen Es ist alles nur allzu menschlich Und das ist auch gut so.

Gruß
Frank
Alles genauso gemacht, Frank. Dafür gibt´s heutzutage Roboterrasenmäher und zwei mal im Jahr den Gärtner der die Hecke schneidet. Hab ich früher alles selbstgemacht, heute muss ich nur ab und zu den Roboter retten wenn er sich verheddert hat. Kommt etwa einmal pro Woche vor

LG Mike - der noch auf den Heckenschneideroboter wartet
Moin zusammen,

wie so oft, muß ich mich NMike #35 anschließen. Wir sind zwei Brüder im Geiste . Die Modelleisenbahn ist mein Hobby, sowie viele andere Dinge auch. Spätestens mit Ende 50 weiß man(n) doch, was einem im Leben wirklich wichtig ist. Ich habe mit Anfang 50 nochmal ein Haus gekauft und dann endlich neben Geld und Zeit, auch den Platz für die Eisenbahn gehabt. Und nach sechs Umzügen in 25 Jahren Ehe haben meine Frau und ich beschlossen, daß wir nicht mehr umziehen werden. Also habe ich meine Hobbies reduziert und mich z.B. von meiner Lego-Technik-Sammlung getrennt, der Rest (RC / Carrera) steht noch im Keller, vielleicht findet sich Zeit und Lust, wenn nicht, wird’s verkauft oder verschenkt. Genauso wie BGL-Rudi habe ich die kompletten MiBa-Jahrgänge von 1981 - 2015, teilweise noch originalverpackt, weggeschmissen. Die braucht kein Mensch mehr und das hat dann auch etwas befreiendes. Die Playmobil-, Schleich- und sonstigen Lego-Sachen sind für noch nicht vorhandene Enkelkinder auf dem Dachboden eingemottet und wenn es in den nächsten Jahren keine Enkelkinder gibt, dann landet der Kram bei e-Bay oder in der Mülltonne.

Zumindest ich fühle mich mit 60 noch nicht alt und bin auch noch beweglich genug. Mit etwas Glück habe ich noch 20, vielleicht 25 Jahre zum Leben. Habt Ihr euch mit 35 die Frage gestellt, was wohl mit 60 sein wird? Ich jedenfalls nicht, ich habe die Dinge die mir Freude machten gemacht, im hier und jetzt gelebt und was mir wichtig war, nicht in die Zukunft verschoben, sondern so schnell wie möglich gemacht. Und so werde ich es weiter handhaben. Und sollte ich zu der Erkenntnis kommen, daß mir die Modelleisenbahn keine Freude mehr bereitet, so what, dann wird sie halt abgebaut und verkauft.

Man lebt nur einmal, also sollte nur man die Dinge tun, die einem wichtig sind und deshalb #1 Michael:
Wenn Du keine Freude mehr an Deiner Anlage hast, dann bau sie ab.
Wenn Dir das Hobby Freude bereitet, dann bau eine neue. Die Entscheidung kann Dir leider keiner abnehmen.

LG Rimbert
Gang schön morbide, oder vielleicht sollte ich sagen zukunftsgerichtet der Blick hier. Ich habe eigentlich vor, in meinem Haus zu sterben, wenn auch erst in ein paar Jahrzehnten. Und im Garten mache ich eh nur einen Teil, da wird sich nicht viel ändern. Dafür wachsen da die wilden Orchideen.
Und zum Glück bin ich jetzt auch nicht total in die Modelbahn vernarrt. Das war eine sehr bewußte Entscheidung, damit wieder an zu fangen. Insofern bastel ich daran rum, weil ich halt ganz gerne bastel. Das muss nicht fertig werden. Und vielleicht wird dass dann irgendwann von mir entsorgt oder der Nachbesitzer kümmert sich darum.
Nachtrag zu NMike: wir haben im neuen Haus statt 1000 qm nur noch 500qm Grundstück, weil mir das mit dem Garten auch zuviel wurde

LG Rimbert
Hallo alle zusammen
Ich bin jetzt 77 Jahre alt und kann mir das ohne Moba gar nicht vorstellen. Ich wollte auch schon anfangen etwas von meine Sachen die ich nicht mehr brauche zu verkaufen. Und nun ist genau das gegenteil passiert. Habe mir noch eine neue Lok von Fleischmann gekauft, eine Br 180 in DB Cargo digital. Das ist dann meine 50. Lok in digital und nun auch die letzte. Und wenn mal etwas nicht laufen sollte was auch immer mal vorkommt dann wird daran gebastelt bis das geht. Denn noch geht das mit den Fingern wie lange weiß man nicht. Und deswegen nicht verzagen denn das Alter ist nur eine Zahl. Also viel Freude an der Moba auch weiter hin

Gruß Werner

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Zitat - Antwort-Nr.: 40 | Name: bendel

schön morbide, oder vielleicht sollte ich sagen zukunftsgerichtet der Blick hier



wo ist da der Unterschied?

Hallo Rimbert #39
Zu deiner Aussage " man lebt nur einmal", habe ich vor kurzem folgende Weisheit gehört:

Man stirbt nur einmal, aber leben tut man jeden Tag.

Deswegen sollte man tun, was für einen wirklich wichtig ist.
Sozusagen das Wort zum Samstag.

Rudi
Moin Rudi,

Da sprichst Du wahr

LG Rimbert
Mal ein kleiner aber durchaus ernstgemeinter Rat an die Modellbahndeprimierten: lasst mal Euren Vitamin D Spiegel checken. Das Sonnenvitamin hat u.a. einen direkten Einfluss auf Psyche und Knochendichte/Muskelfunktion. In Deutschland ist ein Grossteil der Bevölkerung im Defizit, einfach weil hier nur von Mai bis September die Sonne hoch genug steht dass die Haut ausreichend davon bilden kann. Aus Angst vor Hautkrebs cremen sich dann auch alle noch von oben bis unten ein bzw. verhüllen sich vollständig, wenn sie mal rausgehen. Wer sich dann auch noch viel im Keller bei der Modellbahn aufhält, kriegt erst recht keine Sonne ab.

Standarddosis für einen 70kg schweren Mann in  πŸ‡©πŸ‡ͺ sind 4000 i.E. VitD in Verbindung mit K2 und 300mg Magnesium pro Tag. Informiert Euch im Internet.

So, Sprechstunde zuende. Jetzt wieder Modellbahn 😎

LG Mike
Hey Mike,

guter Vorschlag mit der Paste🀣

Gruß aus ( noch ) Biefang

Frank

Hallo zusammen

Zu NMIKE #46

Ein ernst gemeinter Vorschlag Vorsicht mit zuviel Vitamin D und vor allen mit täglich Magnesium
Wer mit dem Herzen Probleme hat oder es nicht genau weiß sollte auf gar keinen Fall täglich Magnesium
einnehmen das ist überhaupt nicht gut und kann sogar gefährlich sein.
Wer das nicht glaubt sollte Rücksprache mit seiner Ärztin oder Arzt halten.
Und ein Vitamin D Test ist auch Ratsam. Kostet ca 30 Euro.
Man sollte nicht alles befolgen was im Internet steht und schon mal gar nicht wenn es um die Gesundheit geht.
Die meisten hier haben schon ein gewisses Alter. Also Vorsicht.
Und ich möchte auch sagen,das ich kein ängstlicher Mensch bin aber vorsichtig
Der Vorschlag von NMIKE ist mit Sicherheit gut gemeint.
Grüße und schönes Wochenende
Frank
Hallo Michael,
Ich bin 60 und habe die gleichen Probleme. Ich hatte schon mal daran gedacht auf HO zu wechseln, aber da habe ich den Platz nicht und meine schönen Soundloks alle verkaufen, keine Option.Aufhören auch nicht weil ich die Ablenkung vom Alltag sehr schätze. Ich mach halt so gut es geht weiter, manchmal mach ich 3 Wochen nichts weil der Frust noch da ist. Dann warte ich bis es wieder geht von der Moral her.
Ja man hat es nicht leicht, aber viele haben es schwerer als ich.
Michael
Guten Morgen,
Wie schön gesagt: alles hat seine Zeit - darin schwingt mit, dass es auch eine Vergangenheit gab als auch eine Zukunft gibt. Sich dessen bewusst zu sein, ist schon einen wesentlichen Schritt weiter. Heute 63 geworden, ein Alter also, bei dem ich seinerzeit beim Berufseintritt die unerreichbar scheinende Rente vor mir hatte, fühle ich mich bei weitem nicht so alt wie meine Elterngeneration. Meine Zeit möchte ich schlicht und ergreifend nicht mit unzähligen Stunden alleine im Kämmerlein und vor Aufgaben sitzend verbringen, die meine komplette Aufmerksam erfordert, aber nicht meinem Interesse entspricht. Die Faszination Eisenbahn und Modellbau wird bleiben und in anderer Ausprägung weitergeführt, was nichts mit Morbidität oder mangelnder Gelenkigkeit zu tun hat, sondern der Lust am Leben.
Daher, lieber Michael: nicht lange grämen und sich Schritt für Schritt der Entscheidung nähern - frei nach Marie Kondo sich bei der Modellbahn bedanken, dass sie einem so viele schöne Zeit beschert hat, sich von ihr verabschieden und einen neuen Abschnitt mit oder ohne einläuten. Vielleicht veräußern und vom Erlös ein schönes Wellnesswochende genießen (ich fahre mit meinem Lieblingsmensch gleich los nach Deidesheim😊🍾) oder an Mitmenschen weitergeben, die etwas damit anzufangen wissen.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und gutes Gelingen, was immer ihr vorhabt
Christian
Hallo Christian
Dann erstmal alles Gute zum Geburtstag.
Genau so verstehe ich es auch, wie du es schreibst. Eigentlich 1:1 so.
Es ist ja keine Depression. Meistens. Es ist eher eine Verschiebung der Interessen.
Ich möchte auch lieber in Zukunft raus in die Natur, Berge und Wellness. Zeit mit meiner Liebsten verbringen. Ich werde auch nicht jünger. Aber trotzdem gebe ich mein Hobby deswegen nicht ganz auf. Ich reduziere es eben deutlich. Aber ein bißchen basteln geht immer.
Und das ist die Entscheidung eines jeden einzelnen.
Wenn jemand 24/7 mit Modellbahn verbringt und glücklich damit ist, ist es doch auch perfekt. Jeder ist anders.
Hier fragt Michael andere, wie man mit seinen genannten Gefühlen umgehen soll und ob andere das auch schon hatten. Wenn ich verschiedene Antworten hier lese, ist er wohl nicht allein damit. Hoffentlich helfen die Antworten und Meinungen hier, um einen für ihn richtigen Weg zu finden.
Rudi
Guten Morgen,
@ Christian, auch von mir beste Geburtstagsgrüße !

Ja Rudi, als letzten Satz im Bericht der Biefang - Anlage ( Nbm Spezial 3 ) schrieb ich: Du stirbst nur einmal, aber Du lebst jeden Tag. Und genau das mache ich, in Zukunft eben ohne oder zumindest sehr wenig Moba, dafür mit hoffentlich vielen Touren durch D und EU, wo ich sicherlich auch Bahnstrecken und Bahnhöfe erlebe.
Michael, es waren sehr schöne Jahre mit der Moba, und ich denke, auch Du wirst eine Entscheidung treffen. Vielleicht das Thema Moba mal einige Zeit zurückstellen, und dann wirst sicherlich merken, ob Moba -Beschäftigung fehlt und Du wieder damit beginnst. Ich wünsche Dir, daß Du eine für Dich richtige Entscheidung fällst!

Beste Grüße

Frank
Hallo,
jeder nach seiner Neigung.
Entweder man denkt weiter oder lebt einfach in den Tag hinein.
Gerade in der letzten Zeit sind viele in meinen Umfeld  erkrankt oder sogar verstorben.
Selber merkt man auch das man zumindest keine 20 Jahre mehr ist (zum Glück!).
Deshalb hinterfrage ich manches einfach mal kritisch( das nennt man Altersweisheit   )
und muss einfach mir gegenüber ehrlich sagen, das ich meine Modellbahn zu groß und unflexibel erbaut habe.
Deshalb abriss und Neuanfang in Modulbauweise.
In der Regel ist nach einen selber niemand da, der die Modellbahn so will.Macht ja auch nichts ,aber manche meinen Kinder oder Partner(in) kümmern sich dann schon drum.DIE werden sich freuen über die Aufgabe (Überforderung)
Also plant nur für Euch und Genies es solange Du kannst.

Gruß
Thomas
Gleich geht es richtig Chiemsee!


Gruß
Thomas
Hallo,

ich sehe es wie NMike - bigger is better. Meine Anlage ist zimmergroß - aber gegen noch größer hätte ich nichts.

Eine Stelle habe ich, an der ich mich etwas bücken muss - ich stoße regelmäßig daran oder bleibe hängen. Diese Stelle lässt sich betrieblich jedoch nicht vermeiden. Durchgangshöhe ist dennoch ca 1 Meter - also nicht zu tief.

Bei einem Freund ist die Durchgangs- bzw. Durchrobb-Höhe knapp 60 cm. Das wäre mir jetzt und auf lange Frist zu tief.

Obwohl mir mein gegenwärtiger Plan bzw. meine Anlage etwas zu simpel ist, macht sie mir dennoch Spaß, da sie einigermaßen (die Elektrik-Verbesserung schiebe ich schon seit Jahren vor mir her) funktioniert. Außerdem wird sie dadurch nicht langweilig, da immer Optimierungen notwendig bzw. möglich sind.

Die Neupreise vieler Loks und Wagen verursachen zwar auch etwas Unwillen, aber mir Kreativität (Umbauen/Umlackieren) gegenwärtig wichtiger als Neuware (kommt zwar auch noch, aber seltener).

Somit ist die Anlage immer noch mein Indoor-Hobby No. 1.

Oft habe ich zwar über einen Teilverkauf einiger Loks und Wagen nachgedacht - das Ergebnis war jedoch immer das Gegenteil :)

Viele Grüße

Robert

Hi,
bei mir ist das ganze Thema in 3 Schüben erfolgt.
Erste große Anlage wurde wegen zu niedriger Anlagenhöhe, nur kriechen und auf dem Rücken liegen bei Reparaturen an der Elektrik etc. abgebaut.
Da war man noch in bestem Alter 30-40Jahre.
Es wurde dann eine neue ähnlich große Anlage mit 1 m Rahmenhöhe aufgebaut.
Lief alles top. Hinzu kam meine Liebe zum Modellautobau in N.
So mit ca. 65 war mir die Anlage zu groß ( Breite war 1,5 m) Um auf der Rückseite zu arbeiten musste ich immer unter der Anlage durch und dann zwischen Wand und  Anlage ( ca. 30 cm Abstand ) zu werkeln.
Fiel immer schwerer, war irgendwie belastend.
Dann wurde die Anlage umgebaut unter Mitbenutzung vieler Teile, wie Abdeckdiorahmen usw.
Da wurden schon einige Modelle etc. veräußert, verschenkt.
Diese kleinere Anlage kam aber nie, so richtig zum Laufen, so wie ich es mir vorstellte.
Es wurde dann, frustbedingt. nichts mehr daran gebaut.
Das Modell Auto, speziell LKW Bauhobby habe ich beibehalten und machte mir auch viel Freude.
Bis dann der Entschluss kam dies alles abzubauen und so weit es geht zu veräußern.
Viele Arbeiten, Diorahmen, Auto-Baumaschinenmodelle habe ich im Mobablog hier vorgestellt.
Die schlechter Sehkraft, nachlassende Fingerfertigkeit und Bandscheibenprobleme waren Auslöser zum Beenden des Mobahobbys.
Die Auflösung der Anlage, und das darum erforderliche ist auch bis heute , ich stehe kurz vor dem 78. Geburtstag, gelungen.
Kurz vor der Rente hatten, also vor rund 15 Jahren wir uns einen Hund angeschafft, da ich immer viel Bewegung und Aufenthalt im Freien liebe. So ein Vierbeiner war da genau das Richtige.
Der Hund ist mein Bester Freund, zugleich Trimmgerät und auch toll zur Findung vieler sozialer Kontakte.
Ich kann nur Empfehlen, um raus zu kommen an die Frische Luft und Natur, schafft euch einen vierbeinigen Begleiter an.
Durch den Hund habe ich viele neue Freunde gefunden und auch tolle Arbeit mit dem Partner beim Menschensuchen.
Zurückblickend kann ich feststellen, so weit Alles richtig gemacht zu haben.
Jetzt im Alter mit schlechter werdenden Augen und nicht mehr so optimaler Fingerfertigkeit war die Trennung von der Modellbahn vollkommen richtig und befreiend.
Erfreut euch an dem Hobby und geniest es so lange es geht, habt aber keine Hemmungen beim Beenden,
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und gutes Gelingen, was immer ihr vorhabt, es wird schon richtig sein.

Viele Grüße
Hans-Werner

Guten Morgen zusammen
Ich lese hier schon von Anfang an mit und automatisch beschäftigt man sich mit diesem Thema.  Zu allererst möchte ich sagen, das es hier sehr sachlich emotional zugeht.
Jeder respektiert die Situation des anderen, das finde ich fantastisch.
Nun zu mir
Ich bin im Dezember 60 geworden und habe vor 3 Jahren das Zimmer meines Sohnes geentert nach dessen Auszug. Von 10 auf 25m2. Ein Moba Traum ging in Erfüllung.
Meine Anlage misst in U-Form 2x4x2 Meter. Gebaut um meine Züge fahren zu sehen,
Wenig Rangieren, mehr genießen. Analog gebaut .
Bedingt durch den Beitrag hier mache ich mir auch Gedanken, die ich noch nie so hatte,aber durchweg positives ausgelöst haben.
Ich habe einige schlechtlaufende Loks, die mich immer geärgert haben, die gehen demnächst weg.
Weitere Ausbaupläne werden erstmal geprüft, die Landschaftsgestaltung soll vorrangig gemacht werden.
Die Zugänglichkeit des Schattenbahnhofs kann ich noch verbessern.  So kann man hoffentlich das Hobby noch bis ins hohe Alter genießen
Den Gedanken, das man unbedingt noch Loks braucht, daran sollte ich arbeiten. Ich kann sie eh nicht alle fahren lassen.
Vielen Dank Euch allen für die vielen guten Gedanken und Einblicke in eure Mobawelt

Gruß Ringi Frank Ringsdorf


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Hallo zusammen,

vielen Dank Euch allen für die offenen Worte zu diesem schwierigen, aber wichtigen und am Ende wohl unvermeidlichen Thema.

Ich selbst habe mir in den letzten Monaten immer wieder die Frage gestellt, ob ich meine derzeitige Anlage, an der ich seit vielen Jahren baue, abreissen soll. Dabei geht es weniger um die Gegenwart -- ich habe jetzt, mit dem Eintritt in den Ruhestand endlich mehr Zeit, mich dem Hobby Modellbahn zu widmen -- sondern um die Einsicht, dass ich die Anlage auch mit grösserem Zeitbudget niemals werde fertigstellen können. Ich habe mir einfach zu viel vorgenommen -- die Bahnhöfe Jossa uns Sterbfritz (nach Michael Meinhold) und dazu noch Wildflecken, das ist (jedenfall für mich) in einem Leben nicht zu schaffen.

Eure Beiträge in diesem Faden haben mir  geholfen, wieder eine klare Perspektive zu gewinnen. Es kommt nicht darauf an, etwas fertigzustellen (wozu? Für wen?), sondern um die Freude an der Miodellbahn jetzt und heute. Und die ist nach wie vor da, ich kann immer daran werkeln, was mir gerade Spass macht (ausser Gleisverlegung und Elektrik, die ist abgeschlossen). Also weiter, solange es Spass macht und geht...

Herzliche Grüsse,

Dietrich
Moin, jünger werden wir alle nicht.
Wer die kleine Spur N nicht aufgeben will, muss eben zusehen, das er das ganze am Ende so gestaltet, das er immer und überall auf seine Anlage reingreifen kann, wenn er das muss.
Da sollte die Tiefe also die 60 cm dann nicht überschreiten, erst recht nicht, wenn an der vorderen Anlagenkante noch "Gelände" oder Bahnhof ist.
Ich musste vor über 10 Jahren meine N-Spur drangeben, weil meine Augen seinerzeit das kleine nicht mehr fokussiert hatten. Heute ärgere ich mich darüber, weil die Optikertechnik ja auch weiter gegangen ist.

Nun gut, ich fahre heute auf Märklin H0 Gleis und habe mich damit arrangiert. Was bleibt mir auch übrig, da ist eine Menge Geld und Zeit reingegangen.
Das muss man bedenken, wenn man ins Alter kommt, wo man dann nicht mehr wirklich unter der Anlage rumkrabbeln kann, wie vll noch vor 10 Jahren.
Ich bin jetzt 57, noch kein Alter, aber ich merke es trotzdem.
Hallo zusammen,

dieser Beitrag bewegt mich emotional sehr, da ich auch schon mit dieser Situation zu kämpfen hatte.
Vor 14 Jahren habe ich meine damalige Spur N Anlage aufgegeben, da meine ich mit meiner Freundin zusammen gezogen bin und in einer 2 Zimmerwohnung kein Platz mehr für eine Moba gewesen ist. Nach Hochzeit und Umzug in eine größeren Wohnung, habe ich wieder mit dem Hobby Modellbahn angefangen, dies mal musste es H0 sein. Leider habe ich mich mit der Größe total überschätzt, was jetzt nicht gerade den Spaß an dem Hobby zurück brachte. Also wieder verkauft und zurück zur Spur N. Da mir durch den Umzug jetzt ein größeres Zimmer zur Verfügung stand wurde die Anlage auf einer Länge von 2,50 x 1,00 m geplant. Leider konnte ich diese durch mehrere Gesundheitliche Probleme, nicht fertig stellen. Irgendwie stellte sich bei mir auch eine Art "Modellbahn-Depression" ein. Nichts machte mir mehr Spaß, die ständig defekten Loks und auch Waggons die ich erst neu gekauft hatte, taten ihr übriges dazu.
Aber ich merkte, irgendein Hobby brauche ich. Flugzeug-Modellbau oder nur Modellautos sammeln würde mir jetzt auch nicht so den erhofften Ausgleich bringen. Ich kam immer wieder zur Modellbahn zurück.
Ich baue mir gerade eine kleine Modellbahnanlage 1,50 m x 1,00 m mit 2 Dieselloks BR 216 und 218, ein Triebzug BR 628, 2 Personenwagen und 4 Güterwagen auf und ich muss sagen das reicht mir vollkommen, vielleicht kommen auch noch ein paar Waggons dazu, aber nicht mehr allzu viele.
Ich denke der Modellbahnfrust kommt auch daher, das die Qualität nicht mehr stimmt, und dies einen großen Teil mit ausmacht oder auch dieses "ständige haben wollen" von der Lok und dem Waggon, was ich schon als "Sucht" bezeichne, weil es mir in den Anfängen meiner Modellbahnkarriere genau so ging.
Auf meiner Anlage werden jetzt, nur noch Dieselloks-/Triebwagen fahren, spart auch schon etwas an Geld und ich muss auch nicht mehr jede Lok haben, nur weil sie jetzt "Gut" aussieht.
Bevor man alles aufgibt, sollte man sich das in Ruhe überlegen. Verkleinerung ist immer besser, es muss nicht immer die größte Modellbahn sein, eine kleine kann genau so viel Spaß machen.

Viele Grüße

Markus
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bevor man alles aufgibt, sollte man sich das in Ruhe überlegen. Verkleinerung ist immer besser, es muss nicht immer die größte Modellbahn sein, eine kleine kann genau so viel Spaß machen.


Genau so sehe ich das auch. Ich bin jetzt mit 67 dabei eine kleine Anlage (180 x 70cm) nach Vorbild von mm-xtra https://www.mm-xtra.de/p10-kulissenanlage/ zu bauen.
Die Lok- und Waggonsammlung wurde/wird auch reduziert.
Ich denke damit bin ich gut beschäftigt und das ganze ist noch überschaubar.

Kai
@60 Hallo Kai, eine sehr gute Entscheidung mit der Kulissenanlage! Ich habe mir auch sämtliche Gleispläne von mm-xtra archiviert, da kann man sich viele Anregungen holen. "Weniger ist mehr" scheint ein guter Ansatz mit dem zunehmenden Alter zu sein, das gilt nicht nur für die Anlage (die man auch einmal ganz gut verkaufen kann, so sie kompakt genug ist), sondern auch für das rollende Material. Es lohnt sich, von Zeit zu Zeit die Sammlung zu durchforsten und auszusortieren - ich mache das mindestens 1x im Jahr, habe ständig irgend etwas in den Kleinanzeigen stehen und dabei wird die Sammlung laufend kleiner. Nur ganz selten kommen neue Stücke hinzu und da auch meistens nur 2nd-Hand. Es ist auf alle Fälle befreiend, wenn man einen guten Überblick hat, auch (noch) weiß, was man besitzt und diese Teile dann auch schätzt
Beste Grüße, Phil
Guten Tag,

als kleiner Appetit-Anreger für Baugröße Null (M 1:45 / 43,5):
https://www.youtube.com/watch?v=qBJWdd4oKMc
(Große im Wiederaufbau befindliche Vereinsanlage)
https://www.youtube.com/watch?v=EqO-NvVLYhE
(Eigenes, kleines Rangierdiorama)
Rüstzeiten: Aufbau inkl. Spannen der Fahrleitung 45 Minuten, Abbau 30 Minuten.
https://www.youtube.com/watch?v=OdXUWu3TZAM
(Erstes Testvideo "Betrieb")

Ruhige Hände und normale Sehkraft sind jedoch auch in dieser Baugröße unabdingbar wenn Alles, bis auf Gleise, Weichen. und Lokomotiven selbst gebaut wird,  10 kg sollte man noch heben können.

Freundlicher Gruß

Hannah

"Glück Auf!" zusammen. Ich habe Eure sehr interessanten Beiträge gerne gelesen und bin froh, dass ich mit meinem eigenen Dilemma nicht alleine dastehe. Ich bin jetzt 70 Jahre alt und hatte vor ungefähr 4 Jahren wieder mit dem Spur N - Hobby angefangen. Habe eine U-förmige Anlage mit 2 Stromkreisen gebaut und das so eingerichtet, dass ich jeden Stromkreis digital oder analog befahren kann. Zum Landschaftsbau bin ich nicht gekommen da noch andere Sachen im Leben mitgespielt haben, z.B. ein großer Garten.

Im Januar 2026 habe ich dann ein (zweites) neues Kniegelenk bekommen. Schon vor der OP hatte ich Probleme unter meine feste Anlage zu kommen. Da hat mir meine handwerklich sehr geschickte Ehefrau geholfen. Nach der OP ist es für mich mit Arbeiten unter der Anlage vorbei gewesen. Keine knieenden Arbeiten mehr möglich!

Im April 2026 ist meine Frau dann selbst sehr schwer erkrankt. Aufgrund dieser Erkrankung waren wir gezwungen die Zimmerbelegung im Haus zu ändern. Opfer dieser Änderung war meine Anlage. Alles auf "Null" abgebaut, die feste Anlage in Stücke zersägt und durch den Sohn alles auf den Dachboden bringen lassen. Da stehen nun die Holzplatten und die Kisten mit den Gleisen, Waggons und Lokomotiven. Und das ganze Zeug was man sonst noch braucht.

Im Moment geht es für mich (uns) nicht weiter weil noch Umbauten im Haus anstehen. Ich könnte zwar den beheizbaren Dachboden nutzen komme aber nicht mehr gut die Treppe zum Dachboden hinauf.  

Die Gedanken kreisen: mit 70 einen Neubau anfangen? Wenn ich an einen neuen Gleisplan denke und die daraus resultierende Verkabelung? Oder alles verkaufen? Oder kleiner setzen? Oder, oder, oder..... Auch ich (wir) werden nicht jünger.

Vielen Dank dass Ihr dieses Geschreibsel gelesen habt.

Holzfäller
Ja, der Thread zeigt eine Grundproblematik: viele von uns haben alle das Hobby zu einem Zeitpunkt wiederentdeckt, wo das eigene Ablaufdatum näherrückt. Manche machen sich jetzt schon viele Gedanken ob und wie sie das Hobby weiter ausüben können oder damit abschliessen sollten; andere (mich eingeschlossen) leben modellbahntechnisch eher in den Tag hinein.

Jeder muss seine eigene Antwort finden. Persönlich bin ich der Meinung, dass das Hobby einem gut tut wenn es positive Erfolgserlebnisse bringt… und das sollte man solange wie möglich auskosten.

Wenn es negative Gefühle bringt, muss man was ändern. Entweder Streckenführung, Triebfahrzeuge oder gleich die ganze Anlage. Aber komplett aufgeben… nee.

LG Mike
Hallo,

ich sehe das wie NMike: Solange es Spaß macht -- und warum muß die Anlage fertig werden?
Ich freue mich auf die Zeit im Ruhestand (Ü60), wenn's dann so richtig mit mehr Bastelzeit losgehen kann. Eventuell geht das sogar noch schneller, als bisher geplant.
Ich baue eine feste Anlage, aber zum Teil aus Segmenten oder mit herausnehmbaren Elementen. Dann wären im Ernstfall nur die Zwischenverbindungen verloren. Aber weitere negative Gedanken mache ich mir momentan nicht.
Beim Kaufen halte ich mich inzwischen etwas zurück, momentan geht mir der Platz aus (aber das sind eher nicht-moba Gründe). Ausserdem denke ich, dass ich genug habe für die geplante Anlage
Für mich ist das Basteln am wichtigsten, das hoffe ich noch möglichst lange machen zu können.

Viele Grüße
Michael
Hallo Ihr Zweifelnden

mal ein etwas anderer Gedanke - um einigermaßen gesund zu Altern ist Bewegung und Beweglichkeit unerlässlich - viele gehen ins Fitnessstudio und/ oder Gymnastik, Yoga oder Ähnliches . ich hab mit meinen 73 Jahren beschlossen, ich schenk mir das Geld, bewege mich unter die Moba , auch wenns manchmal etwas zwickt, aber das tuts woanders auch und das Rein- und Rausklettern hält beweglich. Um das gesparte Geld kauf ich mir hin und wieder etwas für die Bahn und ich bau gerade meine zweite Anlage als L mit 3,5 x 3 m auf. Das mit dem Sehen stimmt, ist nicht mehr so einfach wie früher, braucht mehr Zeit , aber es gibt technische Hilfsmittel, die auch Löten unter der Anlage als machbar erscheinen lassen. Und mache Mediziner behaupten, immer wieder Feinmotorik trainieren hilft auch hier gegen den unweigerlichen Alterungsprozess
herzlich
Heinz
Heinz, zumindestens das mit dem Löten haben die Wago-Klemmen weitestgehend überflüssig gemacht! Kann ich allen Ü60 wärmstenst empfehlen πŸ˜‰

LG Mike
Hi Mike
Ja die  hab ich auch, manchmal muss man trotzdem löten um unter der Bahn keine Wago Wüste zu erzeugen aber sie sind in jedem Fall sehr hilfreich , das kann ich bestätigen
LG
Heinz
Moin Holzfäller #63,

wenn keine große Anlage, dann vielleicht eine kleine, die man u.U. alleine händeln kann.
Immer noch besser als gar nichts. So trauerst du nur deiner Anlage hinterher.
Hallo RJK #39

Die Lego und Playmobil Spielsachen könntest du auch an Kinder verschenken deren Eltern es nicht so dick haben.
(Die werden ja immer mehr) Oder an ein Kinderheim usw.
Man muss nicht immer alles gleich in die Mülltonne werfen oder bei eBay verkaufen (gibt es manchmal sowieso
nicht viel für).

Schöne Grüße
Frank
Moin Frank,

da hast Du recht, ich habe etwas voreilig formuliert. So machen wir es tatsächlich mit vielen Sachen. Viele Kinderbücher sind schon an die Nachbarn gegangen. Lego wird niemals in den Müll gehen, da findet sich immer ein begeisterter Abnehmer und Playmobil (das will bei e-Bay niemand haben), sofern es nicht kaputt ist, kann man verschenken. Aber erstmal wird es für die (hoffentlich noch kommenden) Enkelkinder aufgehoben.

LG Rimbert
Hallo zusammen,

nur mal als so Anregung für spätere Generationen: Ich habe seit meiner Jugend alle Anlagen in Sperrholz-Leichtbau ausgeführt. Dann kann man die Segmente bei Umbau hochkant stellen und bequem in Ruhe verdrahten und löten - ohne Krabbelei.  Außerdem kann man als Unterbau niedrige Schränke nehmen und gewinnt jede Menge Stauraum.

Viele Grüße
Nimmersatt
@ Nimmersatt: yes, die Anlagen von Konzept-Bahnen sind ja auch genauso konzipiert. Evtl. auch eine Alternative für‘s Alter, weil sie auch von der Grösse her durchaus passend sind. So eine „Kehrwendel“ kann man sich überall einfach anstelle eines Bildes an die Wand hängen πŸ˜‰

LG Mike
Ich habe jetzt beim 2ten Neustart das ganze mit klapp- und fahrbaren Segmenten gebaut. Das geht soweit recht gut. Die Arbeitshöhe ist jetzt nicht immer ideal, aber ich bin ja auch noch nicht ganz so alt und etwas Bewegung tut mir mal gut.

Gruss,
Steffen

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Zunächst einmal vielen Dank an alle, die sich hier so lebhaft beteiligt haben!

Es tut schon gut zu wissen, dass man auch mit diesen Problemen nicht allein ist. Natürlich freue ich mich genauso für diejenigen, denen es nicht so geht.

Es ist häufig auch die Vielzahl an unterschiedlichen Problemen, die sich ergibt. Beispielsweise bleiben Triebzüge oder Lokomotiven aus unerfindlichen Gründen nach der Winterpause stehen. Und wenn man diese nicht selbst warten kann, dann steht wieder der Versand zur Reparatur an - was übrigens auch immer schwieriger werden wird, weil die Reparaturbetriebe verschwinden.

Die Zeiten, in denen man Heinrich O. Maile um Rat fragen konnte, sind ja leider auch vorbei...

LG Michael
Mit meinen mittlerweile 83 Jährchen bin ich noch in keinster Weise MoBa müde. Wenn mich gelegentlich doch der Frust wegen misslungener Bastel-oder Reparaturarbeiten überwältigt, lege ich alles auf die Anlage, decke sie zu und beschäftige mich mit meiner noch ungelesenen Eisenbahnliteratur. Entspannt herrlich und hält das Interesse an der Bahn trotzdem aufrecht.
Ich hatte das Glück, bei der Planung der Anlage schon im gereiften Alter (63) zu sein, das heißt, ich war mir schon bewusst, dass für den Bau der die Anlage keine Ewigkeit mehr zur Verfügung steht. Ich habe bei der Planung schon darauf geachtet, dass die Größe nicht ausufert, alles gut zugänglich ist, die Bahnhofsplatte mit den Weichen durch umklappen bequem zu Pflegen und reparieren ist.
Die Anlage war schon bald bespielbar, die Ausgestaltung mit Gelände, Straßen, Figuren und Fahrzeuge schreitet langsam aber stetig voran und ist schon zur Hälfte fertig. Also noch genug zu tun für die nächsten 10 Jahre. Weiter sollte ich glaube nicht planen, das Schicksal lässt sich nicht versuchen!
Der Herrgott hat mir  n o c h  eine stabile Gesundheit geschenkt, das unter der Wendel abtauchen, geht noch gut, wenn auch mit dickem Kissen und Notizzettel. Mittlerweile muß ich schon aufschreiben was dann in der Wendel zu tun ist, wenn ich schon mal drin bin!
#66 "Und mache Mediziner behaupten, immer wieder Feinmotorik trainieren hilft auch hier gegen den unweigerlichen Alterungsprozess"
Das kann ich bestätigen, aber mit Grenzen. Komplexe Reparaturen an den Loks überlasse ich mittlerweile einem lieben Modellbahnfreund. Die Gefahr, mit dem heißen Lötkolben an den Loks ungewollt Teile zu schmelzen, ist nun mal da. Ein Zahnrädchen oder Haftringe, oder mal eine Weiche zu tauschen klappt noch gut.

Fazit: Neuanfänger, überlegt gut, überschätzt euch nicht, weniger ist oft mehr oder gesünder für Knochen und Nervenkostüm.
Meint πŸ˜‚tto
Moin,

Also alles selber abbauen ? Nein, das möchte ich nicht.

2029 sollen die Russen kommen. Steht in der Bild.

Wenn die meine Anlage sehen, dann werden die bestimmt von meinen drei Strecken jeweils das zweite Gleis abbauen und mitnehmen, wie damals ...

Will sagen, abwarten, manchmal wird einem geholfen ...

Depressive Grüße

RS

Hallo in die Runde,

ich kann froh sein, dass ich im Jahre 2020 Weihnachten gut durchdacht habe, eine kleine Anlage zu bauen, das relativ schnell auch fertig werden kann. Und gestern habe ich meine Anlage nach gut 2 Monate Pause wieder in Betrieb genommen, es funzt alles wie es sein soll. Will damit sagen, die Anlage erzeugt keinen Frust. Es ist immer besser, eine kleine Anlage zu bauen und das in jedem Alter. Ich habe hier schon viele gesehen, die so einen Riesenanlage bauen und dabei frustriert sind, weil es noch viel zu tun ist. Das kann einem die Lust vertreiben, weiter zu bauen.

Es ist tatsächlich so, das der Sprichwort auch stimmt, manchmal ist weniger auch viel mehr wert.....

Wünsche allen störungsfreie Modellbahnzeit....

Grüße

Henning
Hallo zusammen,
dann bringe ich mich auch einmal in das Thema ein.

Ich bin nah an Rimbert aus seinem Beitrag #19.

Auf eine Anlage möchte ich nicht verzichten und deshalb baue ich meine neue Anlage Alstaden in einem eigenen Raum.

Geplant hatte ich diese Anlage, als ich vor einigen Jahren nach einer OP neun Wochen den Fuß im wahrsten Sinne des Wortes hochlegen durfte. Dieser Umstand und die Erfahrung, die ich bei der Planung einer H0-Anlage für einen guten Freund, der an Parkinson erkrankt ist, gemacht habe, sind in meine Planung eingeflossen.

Modular aufgebaut, recht hoch, nur so tief, dass ich auch mit einer Armlänge an alles herankomme und Verzicht auf einen klassischen Schattenbahnhof. Hinzu kommt ein wirklich akkurater Gleisbau (ich weiß, das ist relativ), der das Entgleisungsrisiko weitgehend minimiert, so dass ich mich am Ende möglichst nur noch mit Murphy auseinander setzen muss.

Bis zu meinem Ruhestand, ich bin jetzt 62, möchte ich die Anlage fahrfertig haben. Daran werden mich meine Hüftprobleme, die ich inzwischen habe, nicht hindern.

Der Wechsel auf eine andere Spur kann vielleicht das ein oder andere Problem lösen, bringt im Zweifel aber auch neue Herausforderungen mit sich. Ich habe parallel auch mit der Spur 1 angefangen, war schon immer ein Traum von mir. Alles etwas größer und besser zu erkennen, Entgleisungen gibt es beispielsweise fast gar nicht. Aber so eine BR 50 wiegt 7 Kilo bei einer Länge von 72 cm und kann nicht überall angefasst werden. Das könnte für mich je nach gesundheitlicher Entwicklung eher zum Problem werden.

Alles in allem halte ich mich deshalb gut mit den Schwiegersöhnen, die zur Not gerne helfen. πŸ˜€

@ Frank (Womo):
Ein Teil deines Bestandes wechselt ja nur den Ortsteil. Du bist jederzeit in Alstaden willkommen.

Viele Grüße
Hartmut
Hallo,
Nächstes Jahr werde ich 80 Jahre alt, kenne Moba-Leute die wollen, dann nur noch fahren.
Mit der Gleisverlegung bin ich fertig, 2 Bahnhofgleise verlängerte ich jetzt, da ich noch einen längeren Triebwagenzug mir gönnte.
Baue im Moment mehr ab, als auf. Es dauert alles etwas länger, eine schöne Arbeit darf länger dauern.
Im N-Bahn-Magazin 0 von 1990 ist meine 1. Anlage erwähnt, damals schon klappbar. Der Kauf einer BR 18 in Finescale verursachte den größten Umbau, R330 anstelle R2.
Ohne handwerkliche Herausforderungen wäre mein Leben langweilig, wollte schon als Jungendlicher Feinmechaniker oder Flugzeugbauer werden. Die Eignungsprüfung beim Arbeitsamt schaffte Klarheit.
Meine Fähigkeiten als Feinmechaniker sind unzureichend, zum Flugzeugbauer reichts.

Meine Suche nach einer Wohnung war spannend, die soll Modelleisenbahn geeignet sein, hoher Raum, damit eine Deckenaufhängung wie bei „Liebe, Tod und Eisenbahn“ möglich ist. Kam davon ab, 3x1m + Schattenbahnhof war das neue Ziel.

Gruß
Klaus

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Moin aus dem Norden der Republik

ich werde in diesem Jahr 75, habe habe vor etwa 55 Jahren mit Spur N angefangen (Arnold Rapido) und habe auch in den letzten 20 Jahren Ausflüge in grössere Massstäbe gemacht, 0,1,LGB. War immer nett.Aber wie das so ist, die Bretter wurden , sie wurden schwerer und mann konnte ein Wenig hin und herfahren.Ich bin dann doch bei N geblieben. Die Teile sind heute max. 120 cm lang und 30 cm breit. Stehen auf Wandkonsolen 1,30 m über Fussboden, und ich kann die Modelle von der Seite her betrachten. Und damit bin ich zufrieden .Bei Problemen brauche ich nicht mehr irgendwo unter die Anlage kriechen. Die gibt es nicht mehr..Ich kann dann bequem das entsprechende Brett nehmenstze mich an meine kleine Werkbank und kann schauen was das Problem ist.
Wie gesagt ,ich bin damit zufrieden
Gruss
Diederich
Hallo Diederich,
so wie Du es mit den abnehmbaren Anlagenbrettern machst, halte ich als echt noch machbare Alternative um weiter eine kleine Anlage, zu betreiben.
Gruß
Hans-Werner
Hallo Michael,

da hast Du ja in ein "Wespennest" gestochen, mit sehr viel ähnlich lautenden Beiträgen, das Thema scheint die Modellbahner wirklich umzutreiben.

Ich bin in den "50ern", habe in meiner Jugend eine recht große N-Anlage betrieben, die eigentlich schon damals aufgrund ihrer reinen Plattengröße (3x2 m) mit der notwendigen Rumkriecherei und ihrer Staubanfälligkeit (Hobbykeller) etwas genervt hat. In der Ausbildungs-/Studienzeit und ersten Berufszeit war das Thema dann wg. Umzug und anderer Interessen weitgehend obsolet, bis ich vor 10 Jahren mit einem Spur-0-StartSet wieder "eingestiegen" bin. Bin dann relativ schnell zu H0 gewechselt, wo man als Teppichbahner platzmäßig bei gleichem Spielwert natürlich flexibler ist. Wir haben zwar in unserer Stadtwohnung recht viel Platz, aber ein eigener Bereich für eine feste Modellanlage ist nicht drinne. Daher hatte ich nochmals Ende 2023 N probiert und habe eine kleine Fahrzeugsammlung aufgebaut, gerade mit Hilfe der Kleinanzeigen aus diesem Forum - bleibe aber immer zweigleisig (N und H0), was auf Dauer eigentlich auch nicht zielführend ist. Viele Modellbahner agieren ja so und kommen letztendlich doch wieder zu einer Spur zurück, die Gefahr des Verzettelns ist einfach zu groß (ich wollte sogar schon Mal TT ausprobieren).

Die "Modellbahn-Dämonen" mit den für Außenstehenden bestimmt befremdlichen Problemen kann ich absolut nachvollziehen, bei mir nimmt jedoch das reine Kaufen und Sammeln eher ungute Züge an - die "Schränke voll zu kriegen" kann es auch nicht sein. Die Jahreszeit ist günstig, jetzt einen Halt und eine Pause zu machen - aber das Hobby ist halt einfach schön, aber man muss auch Sachen weggeben oder auf die neueste Neuheit verzichten können, das ist sehr wichtig.

VG
Edgar

Bevor ich garnichts mehr machen würde, wäre das hier meine Alternative:

https://www.konzept-bahnen.de/N-Paradestrecke.html

Entweder senkrecht an der Wand aufgehängt und bei Bedarf auf den Esstisch, oder aber quer auf zwei Ikea Alex Rollcontainer gelegt. Dann hat man eine schöne Bahn um seine Sammlung fahren zu lassen - und kommt wunderbar überall ran. Keep it simple!

LG Mike
Hallo Mike,

eine schöne Lösung - dann muss man sich weniger um die Grundstruktur Gedanken machen und kann auch bei Bedarf recht schnell in's Detail gehen.

VG
Edgar
Hi !

Ich musste umzugsbedingt meine N Anlage abbauen, die leider nie wieder aufgebaut wurde. Habe auch als Teppichbahn eine H0 Bahn über zwei Jahre im Betrieb gehabt.
Mit der Weile hatte ich daran auch nicht mehr so den Spaß daran, dass ewige bücken, ist auch nicht mehr so angenehm.
Ergo habe ich mich entschieden eine größere H0 Anlage zubauen.
Habe allerdings noch fast alle N Fahrzeuge .
Die ich jetzt irgendwann komplett verkaufen werde.

Hier mal eine H0 Streckenfahrt.

https://youtu.be/iAanrF8GOKw?is=mxPy8SLRdkdnqQNb

Mein Typ für den Threaderöffner einfach weiter machen, wenn ich nicht hätte umziehen müssen hätte ich immer noch viel Freude an meiner N Bahn gehabt.

https://youtu.be/BU8F_YpRm2c?is=wk77y8KpI4KELPcf

Gruß Thomas
Hallo in die Runde der älteren Herren,
ich denke, ich passe mit meinen 64 Jahren ganz gut hierher.

Es liegt in unserer Natur, das wir mit dem Alter immer mehr körperliche und gesundheitliche Einschränkungen hinnehmen müssen.

Ich hatte vor einien Jahren auch so eine Frustsituation (nicht aus gesundheitlichen Gründen) und habe daraufhin  das Moba Hobby aufgegeben.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1080559
Seinerzeit wollte ich mich von meiner Anlage trennen, was aber auch nicht so einfach möglich war.
Inzwischen war meine Anlage 7 Jahre lang eingelagert und die absehbare "Endlösung" wären 1 oder 2 grosse Container zum Entsorgen.

Inzwischen hat sich eine Lösung für mein damaliges "Hauptproblem" aufgetan und ich habe Anfang '25
mein Spielzeug noch einmal aufgebaut.
Der Lösungsansatz hat sich bestätigt und jetzt geht es erst einmal weiter mit der Moba.
Ich hoffe, das ich noch 5-10 schöne Jahre habe, in denen ich mich noch aktiv an meiner Moba basteln kann.

Mein Plan ist es, die Anlage wieder auf Ausstellungen zu präsentieren und in diesem Zuge auch für einen Nachfolger zu werben.
Sollte sich kein Nachfolger finden, bleibt immer noch die Container Endlösung.

Für solche Probleme, wie "nach langer Standzeit läuft nix mehr" gibt es Lösungen, die man umsetzen sollte, damit der "Neustart" auch frustfrei ablaufen kann.
Dazu gab es schon viele Threads hier.
Unser Hauptfeind ist nach meiner Auffassung der Staub.
Wer nach langer Standzeit die Anlage einschaltet und die Züge startet, darf sich nicht wundern, wenn es plötzlich nur noch stockt und ruckelt.

Ich musste nach 7 Jahren Standzeit nur mein ATF auffrischen (das trocknet mit den Jahren aus) die Putzzüge über die Anlage schicken und danach lief sie wieder, als hätte ich sie gerade einen Tag zuvor ausgeschaltet.

Für die Problematik "unter die Anlage kriechen" gibt es, je nach Aufbau der Anlage, leider keine Patentlösung.
Mir hilft da sehr, seit nahezu 20 Jahre, mein roter Renner - seinerzeit aus Bequemlichkeit, heute weil ich rollen kann statt kriechen muss.

Älter werden wir alle - und auch mir würde es schwer fallen unter die Anlage zu kriechen, aber ich sehe es auch als Privileg, noch unter die Anlage kriechen zu können und bin froh darum, auch wenn's hier und da mal zwickt und zwackt.

Gruss Klaus


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Hallo Zusammen,

Es gibt Menschen, denen wird nach Befund des „fortgeschrittenen“ also Endstadiums eine Frist von 6 Wochen vorausgesagt und manchen wird vielleicht ein halbes oder doch ein ganzes Jahr geschenkt.

Das diese Menschen einen strukturierten Abschied aus ihrem Leben suchen und (noch) sehenden Auges den Abschied von allen Dingen, die ihnen wichtig waren, nehmen müssen, ja mit den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen vielleicht auch dürfen, das ist verständlich und bedarf gewiss des Gedankenaustauschs wie in diesem Forum, weil wir als sozial gebundene Spezies darauf angewiesen sind.

Auf der anderen Seite ist diese Diskussion hier natürlich unfair denen gegenüber, denen es gar nicht möglich ist sich selbst zu strukturieren und Interessen zu entwickeln, um daraus Projekte zu machen oder vielleicht aus ganz anderen Gründen gerade im Selbstzweifel liegen und doch eigentlich positiv gestimmte Hilfe benötigen.

Auch kann es nicht das Ziel sein, anderen Menschen seltsame Lösungen anzubieten, die darauf aufbauen, dass man sich selbst von der Gesellschaft kurzerhand entpflichtet und diese Lösung für sich so lange in Anspruch nimmt, bis die Gesellschaft im Umkehrschluss zwangsweise verpflichtet wird dennoch für den Einzelnen aufzukommen, indem sie final zum Ableben dann Heime und Anstalten… gefälligst vorzuhalten hat.

Es ist demnach wohl immer noch ein Unterschied, ob ich den Bock mit Hilfe der Wald-App früh um vier und gut durchgeplant einfach abknalle oder den Anstand selbst (mit-) aufgebaut habe und das Wild beobachtete bis es im Plantagenpark (sogen. „Wald“) nicht mehr der reinrassigen Arterhaltung dienen konnte. Naja, und wenn es denn schon erlegt ist, dann darf man es ja auch ohne Vorbehalte essen und das eigene Leben genießen. (Gleichnis)

Momentan habe ich eher das Problem - vielleicht, aber nur vielleicht - zu viele Hobbys zu haben, denn würde ich sie aufgeben, müsste ich überall auf soziale Kontakte verzichten, die mir aber noch immer den Horizont erweitern um selbst noch etwas in die Gesellschaft einbringen zu können…oder ja….vielleicht auch ein Krümel in der Geschichte zu hinterlassen.

Vielleicht eher im Allgemeinen und weniger im Speziellen.

Kurz und gut, die Modellbahn und das Haus darum herum, werden vermutlich das Letzte sein, wovon ich lassen werde. Manche Lok und manchen Wagen bekam ich geschenkt und mir ist sogar die vorherige Beschaffung wie unter Anfangs genannten Bedingungen noch in Erinnerung geblieben, sodass ich den oder die Menschen, die im Leben, im Hobby oder wie auch immer dahinterstehen oder gestanden haben, mit einem Verkauf (nachträglich grundlos…) beleidigen und in Gier nach dem Erlöse gar von mir stoßen würde.

Dass im hohen Alter auch noch die N-Bahn bedient werden kann, vielleicht gerade deshalb Freude bereitet, und zusätzliche Lebenszeit schenkt, zeigen doch die vielen modernen „Opas“ hier im Forum und von daher meine ich, dass die freiwillige Aufgabe eines Hobbys eher dem gigantischen Irrtum wie dem Streben nach ewigem Leben oder der Anschaffung einer Wertanlage entstammt, aber gewiss eben Sache des Einzelnen und nicht das Problem der Anderen ist.

Gruß Sven
Sven, Dein Krümel in der Geschichte werden Deine philosophischen Beiträge hier im Forum sein! Wer sonst scheibt so?! 😜

LG Mike
Ups, falsches Forum. Ich wollte eigentlich auf die N-Bahner Seite und bin versehentlich hier auf der HP eines Hospiz gelandet.

Jürgen H.
Hi Jürgen

Mach aus deinen Worten meine..
Hoffentlich bald voll.
🀦🏻‍♂️

LG ChristiaN
@90&91: Jürgen H und ChristiaN,

Empathie geht anders.

Niemand MUSS diesen Faden (der i.ü. nicht die HP darstellt) anklicken und sich in "fremde" Gespräche einmischen, die ihn nicht interessieren.

Themenvielfalt. Respekt.

Norrskenet
... wir müssen alle sterben!
… aber jetzt noch nicht 😜

LG Mike
Hallo zusammen.

Maximalismus und Perfektionismus sind 2 grosse Feinde unseres Hobbys. Daher habe ich letztes Jahr mit einer Desktop-Anlage einen Neustart begonnen. 80x50cm. Und angesichts der wenigen Zeit, die ich bislang zum Basteln finden konnte, nicht zu klein. Aber es wird…. Stein auf Stein.
Hätte ich schon früher so machen sollen.

Euer Kracherl-Günther
Hallo,

Beim Durchlesen diedes Threads kam mir so der Gedanke: Was ist eigentlich die kleinste Anlage, die ich so ohne
Mühe bauen könnte?

Ich kam für mich auf DINA 5 - Fläche mit einrm geraden Gleis  und daran an jedem Ende je eiben kurzen Bahnsteig, in der Mitte zur optischen Trennung. eine Brücke oder Kurztunnel. Gefahren wird mit kurzen Triebwagen wie zweichsige Strassenbahn oder Wismarer Schienenbus im Pendel

So ein Anlage sollte noch zu basteln  sein. Sie hätte Platz auf dem Schreibtisch oder im Regal und könnte selbst noch ins Heim oder Hospiz mitgenommen werden, falls der Aufenthalt dort am Ende noch erforderlich wird.

Grüße
Ingo (F.)
Zitat - Antwort-Nr.: 96 | Name: Ifra

Ich kam für mich auf DINA 5 - Fläche mit einrm geraden Gleis  und daran an jedem Ende je eiben kurzen Bahnsteig, in der Mitte zur optischen Trennung. eine Brücke oder Kurztunnel. Gefahren wird mit kurzen Triebwagen wie zweichsige Strassenbahn oder Wismarer Schienenbus im Pendel



keine Nebenbahn, keine Paradestrecke?

Maßstab 1:1000 ?

@15:  Der Vorposter meinte ja A5 Fläche. Bei 2cm Tiefe kann man das dann 1.5m lang machen.
@98: Moin bendel,

"Din A5" schreibt aber ein bestimmtes Längenverhältnis der Ränder seiner Fläche vor. πŸ˜‰ Für jene Konstellation genügt das.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo,

schon interessant, was hier so Einige geschrieben haben. Nun, ich habe für mich beschlossen, mein Moba-Hobby bewußt aufzugeben, um mich neuen spannenden Herausforderungen zu stellen, Einige hier haben gute Moba-Kompromisse gefunden, manch nachdenkliche Gedanken wurden geäußert, und vielleicht haben die Beiträge dem TE geholfen eine Lösung für sich zu finden. Möge Jeder das für ihn richtige erleben !

Beste Grüße

Frank


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