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THEMA: Schnell noch in China bestellen
Ab Juli soll eine €3 Pauschale auf Pakete aus China anfallen. Also falls ihr noch was billiges braucht, schnell noch bestellen. Ansonsten die gleichen Produkte bei lokalen Händlern fürs dreifache bestellen..
https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirt...druck-aus-china.html
LG ChristiaN
Hauptsache gespart
Egal wer dafür bezahlen muss!
Weitsicht ?
Gruß
Thomas
naja.... ohne hier politisch werden zu wollen, aber es glaubt doch kein normal denkender Mensch das von diesen 3 Euro nur ein Cent an den Stellen ankommt an denen es wirklich Sinnvoll wäre.
2,90 davon versickern doch schon in der EU und der Bürokratie....
Das ganze ist ein rein politisches Mittel um scheinbar die EU-Wirtschaft zu stärken.
Gruß, Gerd
Zitat
Gegen die Paketflut plant die EU ab Juli 2026 eine neue Pauschalabgabe von voraussichtlich drei Euro auf Pakete aus Drittländern mit einem Warenwert bis 150 Euro.
Das wird dann den Unterschied machen....
Solange bei uns nur Geiz ist geil regiert, werden auch 3€ pro Paket nichts am Verhalten der Bürger ändern.
LG Rimbert
zumindest werden es weniger Pakete.
Bisher verschickt Temu und Co gerne die Ware auf zig Pakete verteilt um die bisherigen Portokosten zu sparen.Dafür die 3€ um das etwas zu unterbinden
Wer allerdings billigste in China kauft und dann auch noch 3€ sparen muss.π
Da hat man ein wirklich teures Hobby und kauft dann billigst in China ein und wundert sich gleichzeitig über die Wirtschaftsprobleme in Deutschland und warum immer wieder Schrottware, Giftstoffe in Produkten aus China enthalten sind
Irgendjemand muss für diesen Geiz immer bezahlen.
Entweder der Arbeiter in China, der Endverbraucher die Umwelt, der Arbeiter in Europa der seinen Job verliert.
Oder sogar alle?
Gruß
Thomas
Geiz ist geil ...
jaja ...
wenn ich meine Elektronik Module beim freundlichen Chinesen kaufe, sind die identischen Teile zum Teil in Deutschland 10 Mal so teuer.
Natürlich muss man Wissen, was man tut. Alles was mit Netzstecker von dort kommt muss geprüft werden, wenn man nicht Lebensmüde ist.
Ansonsten Versand:
Plattformen wie Temu, Aliexpress etc verschicken inzwischen die Sendungen in riesigen Gebinden an Firmenadressen in Europa. Dort werden die Pakete umgepackt und lokal weiter versendet.
Bleibt abzuwarten, ob sich über diesen Weg irgendwas ändert.
Im Übrigen wurde diese Meldung schon Ende letzten Jahres verbreitet ...
Es ist immer ein seltsamer Reflex schnell noch zu Hamstern, um irgendwas zu sparen.
Viele Grüße, Franzi
Gruß
Gustl
Entsprechend gilt: Wenn identische Elektronikmodule, die in Deutschland für 29,90 Euro im Laden stehen, bei eBay 15 Euro kosten und beim Ali 2,69 Euro, dann ist klar, wo gekauft wird, wenn es zeitlich nicht drängt. Wohlgemerkt: Identische Ware.
Man muss nämlich durchaus fragen, warum man x Zwischenhändlern Geld in den Rachen werfen soll, obwohl man deren Dienste überhaupt nicht benötigt. Da das Internet ländergrenzenlos ist, kann man auch ländergrenzenlos kaufen. Subventionierung anachronistischer „Fachgeschäfte“ ist wirklich nicht nötig, denn es gibt in jeder Hinsicht Ersatz.
Am Ende werden die 3 Öre Pauschalgebühr den Kohl tatsächlich nicht fett machen. Relevant günstiger ist es damit immer noch.
Viele Grüße
Falco
Rein aus Neugier hatte ich dort auch mal diverse Artikel bestellt.
Teils gebrauchsfähig, teils Schrott. Vorteil war, dass bei Retouren bis zu einem gewissen Preis kein Rückversand erforderlich war. Und die Erstattung via PayPal kam umgehend.
Gruß aus Nordertown
Hallo,
ich kaufe dort nur die Sachen, die ich hier nicht bekomme und die von den heimischen Händlern nicht bestellt werden. Außerdem findet man bei Temu und Consorten Waren, die man bei uns nicht bekommt. Die Auswahl ist einfach größer.
Wie ich einen 12 mm Holzbohrer im Baumarkt gesucht habe, wurde mir gesagt "das haben wir nicht, bestelle es doch im Internet". An dieser Stelle sollte sich mal der heimische Handel überlegen wie sie mit dem Kunden umgehen. Das nächste Mal kauft man dann doch gleich im Internet und spart sich die Fahrt in die Stadt wo man auch noch dieüberzogen hohen Parkgebühren hat.
Viele Grüße
Udo
auf keinen Fall...
Man schaue sich beispielweise die äußerst filigranen und realististischen Modellbahn-Bäume in der Bucht an
Mal ganz davon abgesehen, dass die € 2,90 nicht mal annähernd die Transportkosten decken. Wie sieht's eigentlich mit "Retouren" aus? Doch nicht etwa für € 2,90 zurück nach Fernost?
Achja, die "Milchmädchen...
Strategisch will man halt auswärtige, lästige Konkurrenten in Europa mit dem Dumping in die Knie zwingen, koste was es wolle. mehr Arbeitslose wie in Fernost gibt*s laut den derzeitigen Statistiken nirgendwo auf der Welt wie in Fernost....
Die haben bestimmt auch eine tolle Arbeitsagentur "für alle Fälle".....
Die können halt andere westliche Länder, die einmal "freie Staaten" waren, nicht mehr mit ihrem Zeuch überschwemmen,,,,
Deswegen jetzt Europa, nachdem Afrika mittlerweile mehr Schuldendienst nach Fernost hat, als sie selbst insgesamt erwirtschaften können,, deswegen auch die derzeitigen Kaffee- und Kakao-Preise...., eben eine strategisch geplante Schuldenfalle aus Fernost
"Wir bauen eine Falle...", hieß es in einem Kinderlied in der Augsburger Puppenkiste vor mehr als 50 Jahren...
Nicht "umsonst" bauen Fernost-Arbeiter eifrig Eisenbahnen in Mosambik und anderen afrikanischen Ländern, aber auch im EU-Land Ungarn,,, wohl nicht aus reiner Menschenliebe, sondern wegen knallharter Interessen
Der Einzelne freut sich kurzfristig vielleicht über die fragwürdigen, sensationellen Dumping-Preise, langfristig sind diese nur ein weiterer Sargnagel....
Qualität hat nun mal seinen berechtigten Preis, oder wie war das mit dem "Mini-Max-Prinzip" ?
Wann steht Europa endlich mutig auf, ist entschlossen einig (ohne das regionale Geflenne, und es sind schon einige Branchen im Laufe der Geschichte untergegangen), und würgt das ganze Trauerspiel zum Nachteil Europas endlich ab?
Provokant gesagt: Wie war das noch mit den Seidenspinner-Industrie in Lyon oder der "verlängerten Werkbank" im Osten zu Zeiten des Kalten Krieges? Die "Zonengrenze" war doch eine feine Sache für westdeutsche Magnaten.... zollfrei und unschlagbar billich... ich erinnere mich noch, dass man bei einem westdeutschen Paletten-Discounter Weihnachtsbaumschmuck für DM 3,99 kaufen konnte, 16 Holzfiguren aus dem Erzgebirge. Das ist Ausbeutung
Und genauso läuft das heutzutage mit dem Nirvana aus Fernost....
auf der Strecke bleiben halt die betroffenen Menschen, Geiz ist halt "hipp", auch wenn ein Gastwirt in AT mittlerweile € 699,00 für ein Schnitzel auf seiner Speisekarte hat....
Ich persönlich würde sagen: € 50,00 für das Schnitzel, € 649,00 für "Brot für die Welt".... um den immer drastischer werdenden Druck zu mindern,,, Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Quatsch, der mancherorts von sich selbst überzeugten Hammeln gestreut wird, nach derzeitiger Rechtslage ihren Lebtag lang nie nur einen Cent in die Rentenkasse einzahlen werden, nicht ohne Argwohn, dass die Koniferen nicht aus Mittelost bezahlt und gesteuert werden.... wie kann man nur so einen gequirlten Unsinn als den Rat des Weisen propanieren?
Natürlich kann man sich öffentlich äußern, aber das, was da propagiert wird, ist unter aller Würde. Wie wär*s zum Beispiel mit der "Dienstwagen-Befreiung" , oder mit der Abschaffung der irrsinnigen "Beitragsbemessungsgrenze"?
Cracy money", das ist eine Erfindung der Amis, tritt aber den Kern treffend.: Container-, Film- oder Berlin-Förderung waren so ein politisch gewollter Schwachsinn, mit denen man sich arm, nach § 7b Est-wie eine Kirchenmaus arm rechnen konnte, trotz längst bezahlten EFH DM 220,ooo,00 DM für den Reihenhaus-Neubau.... Joh, da zucken die Aufzugsfahrer im Baden-Badener Parkhaus erschrocken zusammen,,. leistungsfreier und intelligenzfreier Wohlstand, die sich wundern, dass sich deren Kindern vorwerfflich nur 7x am selben Tag auf Corona auf Kosten des Steuerzahlers getestet haben. Tja, die Schieber,,,,
Tja, und wenn ich mich daran erinnere, dass man in den 1980ern Computer-Führungskräfte mit staatlich finanzierten Mittel mit 50 (!!!) in die Rente geschickt hat....
Die Jungs standen damals so ratlos rum
Es stinkt zum Himmel,,,,
Vor Jahren hat mich ein Rangierbegleiter angewimmert, ob er mit 45 Beitragsjahren mit 63 Jahren in Rente gehen soll....
"Mach das", war meine Antwort, "bevor Du um Dein seltenes Glück gebracht wirst", und Du nicht staatlich verordnet beschissen wirst.....
Viele Grüße
Andreas
Frage, weil ich gerade in Asien bin.
Hier regt sich allerdings niemand über die Billigprodukte auf, oder will mir erzählen, was ich nicht tun soll und niemand gibt ungefragt Ratschläge.
Jürgen H.
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name:
es glaubt doch kein normal denkender Mensch das von diesen 3 Euro nur ein Cent an den Stellen ankommt an denen es wirklich Sinnvoll wäre. 2,90 davon versickern doch schon in der EU und der Bürokratie....
Das ganze ist ein rein politisches Mittel
Gerd,
wo sollte das geplante Aufgeld sonst landen? Wenn durch die China-Paketeflut ein Kontroll-Mehraufwand entsteht, dann kann es dafür genutzt werden diese Extras mit zu finanzieren. Hat niemand gesagt, daß das Geld bspw in einem Streichelzoo landet. China arbeitet ebenfalls mit vielen politischen Druckmitteln über verschiedene Kanäle. Offen direkt oder unklar diffus. Sofort erkennbar oder mit der Zeit sich einschleichend.
Staaten und Regime, die sich zunehmend überaggressiv bedrohlich zeigen. Da kann eigentlich jeder sein eigenes Tun überdenken. Ohne eingeschnappt zu sein.
Olaf
meiner Ansicht nach kommt es immer darauf an, was man in China bestellt.
Bei Moba oder sonstigen Dingen, die es auch bei uns zu verhältnismäßig passablen Preisen gibt, kaufe ich zumindest hier.
Aber bei Artikeln, die sowieso in China hergestellt werden, da kann man auch gleich dort kaufen. Ändert am Transportweg ja nicht wirklich viel. Und ja, die armen Zwischenhändler kriegen dann nix...
Bei meinem anderen Hobby Klemmbausteine mach ich das inzzschon seit Jahren. Die Hersteller sitzen sowieso alle in China, von daher kann ich mir auch die Sachen gleich dort bestellen. Bei oftmals 50% und mehr Preisunterschied zwischen deutschen und chinesischen Händlern (inklusive Versand und Zoll!) macht sich das ganz schnell bemerkbar.
Natürlich kaufe ich da dann nicht ein Kleinset für 3 Euro, sondern wir reden hier von den großen teuren Sets.
Gruss
ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: Throge
Irgendjemand muss für diesen Geiz immer bezahlen.
Entweder der Arbeiter in China,
Erweitere China zu Fernost:
Dann dürftest du auch keine der dort hergestellten Modellbahnartikel von europäischen Firmen mit klingenden Namen mehr kaufen. Oder ist es, wenn es nur teuer genug ist, kein "Geiz" mehr und dann wieder OK?
Fragt sich
Didi
Oder auch ups - jetzt ist mein Arbeitsplatz in der Industrie, dem Handel oder in der Kleinselbständigkeit bedroht und natürlich laufe ich nun als betroffenes Individuum dann mit Trillerpfeifchen gegen die "geizigen" Arbeitgeber und einer "unfähigen" Regierung sturm.
Das ist zumindest meine Sicht der Dinge und ich finde es enorm wichtig, die heimische Wirtschaft zu stützen, anstatt zu untergraben (und sich anschließend über die Konsequenzen zu beklagen).
Es ist m.E. völlig richtig, dieser Fernost-Paketflut Einhalt zu gebieten. Es macht einen enormen Unterschied, ob ohnehin schon viel "China" in den Produkten drinsteckt (unvermeidbar), oder der Einzelverbraucher ganz bewusst die heimische, oder zumindest europäische Wirtschaft umgeht. Das belastet letztlich uns alle.
Deshalb ist meine absolute Philosophie, mich nicht bewusst (Betonung bewusst) an der Fernost-Paketflut zu beteiligen. Das lehne ich absolut ab. Das gilt auch für direkte China-Modellimporte, ohne Bezug zu einer deutschen oder euräpischen Marke.
Nochmal - das ist meine persönliche Meinung, muss ansonsten jeder für sich selbst entscheiden und vor dem kollektiven Gewissen verantworten.
Viele Grüße
uNdercover
damit das nicht völlig im Abstrakten ausartet.
Ein 18-jähriger Modellbahner hatte mir letztes Jahr kleine Lautsprecher gezeigt, die er für so 20-30 Cent das Stück im 10er-pack in China gekauft hat. Wir legten sie neben einen Lautsprecher von ESU und er war definitiv identisch.
Es gelten Auflagen für das Inverkehrbringen in die EU und die hängen natürlich an ESU.
Natürlich steckt da auch dahinter, dass China beim Porto davon profitiert, dass sie als "Entwicklungsland" eingestuft sind. Eine Sendung aus den USA kostet oft nochmals so viel, wie die Ware selber.
Und ja, wir können nicht immer bei bestimmten Produkten nachvollziehen, unter was für Bedingungen sie produziert wurden.
Vor 3 Jahren wurde auf Arte eine Doku veröffentlicht, als die Filmemacherin per Zufall in einem Schwangerschaftstest, in einer Pariser Apotheke gekauft, einen sorgfältig gefalteten Brief von jemand fand, der über seine Arbeitsbedingung berichtet (SOS aus China von 2023).
Wir können jetzt alle auf ChristiaN bashen, aber es kann überall ein Thema sein.
Gruß
Firefox
was hat dieser unsinnige Faden mit 1:160 zu tun?
Er gehört ins off-topic.
Gruß, Thomas S.
Wirtschaft ist im 21. Jahrhundert global. Jeder (auch deutsche) Unternehmer kauft oder läßt fertigen i.d.R. da wo er die gewünschte Qualität zum günstigsten Preis bekommt. Ausnahmen gibts. Was für Unternehmen gilt gilt auch für Privatleute, Internet sei dank. Das Holz im Baumarkt kommt wahrscheinlich aus Finnland, der Fenseher aus Korea, und auch die Miele Waschmaschine wird in Ungarn zusammen gebaut. Ein Produkt komplett Made in Germany gbts kaum noch. Ist nicht immer schön, aber ist halt Realität. Darauf zu reagieren ist Sache des Unternehmers (Innovation usw.) und ggf. der Gewerkschaften (Entlohnung, Arbeitszeit usw.). Immer dran denken: Unser Wohlstand basiert vor allem auf Export, vor diesem Hintergrund ist "kauft Inlandsprodukte" ein etwas seltsamer Aufruf.
Gruß,
Bernd
..der wenig und wenn dann bei Sammelbestellungen in China oder Japan mitmacht.
Hallo
Hat zwar auch nichts mit Moba zu tun aber mit falschen Ansichten.
Was ist mit denen,die in der Weihnachtszeit sich die Wohnung und das komplette Haus und den Garten
mit Beleuchtung zu pflastern und nur für diese paar Wochen oft besonders bei normalen Glühlampen
wenn keine LED verwendet wird hohe Stromkosten bezahlen.
Regen sich aber dann beim Bäcker auf wenn das Brot plötzlich 10 Cent teuer wird
Gut Bäcker sind teuer geworden.
Aber zu Temu Jeder sollte da kaufen wo er will. Man weiß doch was auf einem zukommen kann.
Und was ist den noch groß aus Deutscher oder Europäischer Produktion ?
Im Moba und technischen Bereich nicht mehr allzuviel
Gruß
Frank
Gruß
Frank
die Frage kam auf, was es mit 1:160 zu tun hat? Ich gehe mal davon aus, dass um Modellbahnartikel geht. Ich habe es auch quasi als Aufforderung aufgefasst, das aktuelle System nochmals auszunutzen.
Ich kaufe bewusst NICHTS direkt in China. Auch wenn z.B. die Lautsprecher im ESU Beispiel identisch sein sollte, verdient ESU auch daran.
Und warum wird die Umlage denn eingeführt? Die Chinesen unterwandern die Zollabgaben, weil sie den Billigkram in Kleinstsendungen aufteilen. Die Folge ist eine Unmenge an kleinen Paketen.
Wer den Billigschrott dort kaufen, soll es tun aber nicht groß dafür werben. Und die 3,- € soll er auch zahlen.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Und was ist den noch groß aus Deutscher oder Europäischer Produktion ?
Im Moba und technischen Bereich nicht mehr allzuviel
Das mag zu einem nennenswerten Teil die Fertigung betreffen, nicht jedoch die Entwicklung und damit der Ursprung des jeweiligen (Modellbahn)Produktes. Genau deshalb gibt es hier auch heute noch viele traditionelle und auch innovative Unternehmen. Nicht zu unterschätzen, dass viele hochwertige Technologien aus Deutschland stammen. Das sind im Gesamten alles Arbeitsplätze, bedeutet Kaufkraft und damit Wohlstand.
Kann man als verantwortungsvolles Mitglied unserer Gesellschaft gedanklich durchdringen und durch ganz persönliches Verhalten gezielt fördern, oder man überlässt das "Spielfeld" anderen Wirtschaftsmächten. Alles beginnt nämlich im kaum wahrnehmbaren, persönlichen "Mikrokosmos", doch in der Summe wirkt sich das persönliche Verhalten jedes Einzelnen enorm auf die heimische Wirtschaft aus.
Viele Grüße
uNdercover
Ergänzung:
Jürgen #20: Vollste Zustimmung - genau so ist es
"die Wirtschaft" darf, soll und kann absolut alle Vorteile der "Globalisierung" bis zum Exzess ausnutzen, dort produzieren, wo es am billigsten, menschenunfreundlichsten und umweltversauendsten geht - und gleichzeitig auch noch Milliardensubventionen aus Steuergeld abgreifen. Das wird vom System, von der Politik und von der überwiegenden Mehrheit der Menschen akzeptiert
Wehe aber, wenn natürliche Personen, "die Menschen draussen", die "dummen Konsumenten", "wir als Einzelne" versuchen, auch einmal wenigstens ein paar Krümel der "Globalisierungsvorteile" abzubekommen, dann, ja dann herrscht Weltuntergang.
Für mich gilt: entweder "Kapitalismus für ALLE" oder für niemand.
Persönlich kaufe ich nach Möglichkeit Bio-Lebensmittel aus lokaler oder regionaler Produktion, im Idealfall direkt von Produzenten, die ich kenne. zB Gemüse, Fleisch, Fisch, Wein.
Alles andere kaufe ich gerne im stationären Handel - wenn, ja wenn! Folgendes zutrifft:
1. das gewünschte Produkt ist - in der "Weltstadt" Wien oder im umliegenden Speckgürtel lagernd und ich kann es ansehen/anprobieren und bei Gefallen bezahlen und mitnehmen. "Bestellen" kann ich selbst ...
2. der Preisunterschied zum günstigsten, seriösen (!) online Handel - egal wo die physisch angesiedelt sind - ist nicht grösser als 10% ... oO
In der Praxis bedeutet dies, dass derzeit geschätzt 80% meiner MoBa- und sonstigen diskretionären Konsumausgaben online sind. Nein, ich habe kein schlechtes Gewissen dabei, weil - siehe oben. Und € 3,- zusätzlich pro Paket werden daran nicht viel ändern.
So schaut's aus. π
LG Georg
die Diskussion um Kleinstbestellungen und 3 Euro-Gebühr geht am Kern der Problematik völlig vorbei.
Seit vielen Jahren überschwemmen uns Waren aus Billiglohn-Ländern, wo die Lohnkosten unter Berücksichtigung von Jahresarbeitszeit, Sozialleistungen, Lohnniveau, unbezahlten Krankenständen etc. teils ein Zehntel bis Dreißigstel der Lohnkosten in der EU betragen.
Ein Tsunami an Vorschriften und Auflagen sowie zwangsweiser Einstellung von Arbeitskräften aus benachteiligten sozialen Gruppen erhöhen die Gesamtkosten in der EU zusätzlich drastisch.
Dass dennoch nie Einfuhrbeschränkungen bzw. Zölle eingeführt wurden, die es in der EU ansässigen Produzenten ermöglicht hätten, vergleichbare Produkte konkurrenzfähig zu produzieren, ist kein Hoppala, sondern ebenso wie das zunehmende EU-Diktat das Resultat von Lobby-Arbeit globalisierter Interessen.
Kleine und mittelständige Unternehmen in der EU haben solche Lobbys nicht oder nur unzureichend.
Die Folgen der ständig zurückgehenden Wettbewerbsfähigkeit spüren wir jetzt so allmählich, aber dafür nachhaltig.
Die 3 Euro werden daran natürlich gar nichts ändern.
Lobenswert, wenn Leute jetzt bei Amazon, Ebay (Neuware), Temu, Aliexpress (überall dort gibt es im wesentlichen Waren ähnlichen oder desselben Ursprungs) weniger bestellen, um die heimische Wirtschaft zu stützen. Sie sind aber nur Don Quichotes.
VG Freetrack
Wir sind traditionell ein Exportland. Problematisch wird es dann, wenn unsere Produkte nicht mehr um den gleichen Faktor besser sind als sie teurer sind. Und das ist leider jetzt der Fall.
Wir können also unseren Wohlstand nur erhalten, wenn wir entweder besser oder billiger werden. So einfach ist das. Billiger können wir wohl ausschliessen, also müssen wir wieder besser werden
LG MIke
Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: NMike
Letzten Endes geht mindestens 1/5 des Preises.... an den deutschen Staat, in Form von MwSt
Servus Mike,
Nicht 1/5, sondern knapp 1/6.
Der deutsche Staat benötigt aber jeden Cent davon (und zusätzlich noch viel mehr) für Staats/Länder/Kommunenbedienstete und Sozialleistungen.
Die durch Importe benachteiligten kleinen und mittelständigen Unternehmen sehen davon gar nichts.
VG Freetrack
Viele Grüße
Rico
Bei den KMUs pflichte ich Dir bei, ich habe ja selber eines. Aber der letzte von dem ich jemals Hilfe erhalten hätte war der deutsche Staat. Für den sind KMUs nur Melkkühe.
LG Mike
....einerseits finde ich die fast religioese Intensitaet mit der Diskussionen wie diese gefuehrt werden fast belustigend - andererseits finde ich sie aergerlich weil ueberwiegend an den eigentlichen Hintergrund Sachverhalten voellig vorbei...
Wir alle moechten gut leben, gut verdienen, beste Qualitaeten haben usw usw ABER es sollte auch alles moeglichst preisguenstig sein (ich vermeide das Wort "billig").
Wenn's um hohe Kosten geht wird dann immer gerne reflex-artig mit geschwollenen "blah-blah" Analysen auf der EU herumgepruegelt....
Aus wirtschaftlicher Sicht sind €3 pro Sendung wahrscheinlich noch viel zu wenig.....jeder der in China Geschaefte macht wird wissen wie sehr, versteckt oder unverhohlen, chinesische Geschaeftspartner und dahinter die CCP "bemueht" sind ihre Vormachtstellung in jeglicher Hinsicht zu behaupten...
Die €3 pro Sendung sind nichts weiter als der laecherliche Versuch symbolisch mit einem "erhobenen" Zeigefinger zu drohen....
Man stelle sich doch dann bitte vor Deutschland sei nicht in der EU....u a sollte dazu ein Blick nach GrossBritannien genuegen....
Offenbar sind wir alle "Schnaeppchen Jaeger" - die genetisch verkuemmerte Variante des frueh-menschlichen Jaeger & Sammler Triebs...
Da das offensichtlich zunehmend als "unfein" gilt, werden eher allerlei semantische Klimmzuege unternommen, um den "Schnaeppchen Jaeger Trieb" zu kaschieren...
"Schuld sind immer die Anderen"....
meint nachdenklich
FreddieW
Persönlich als Konsument bin ich froh, dass die Politik für diese Lösung zu dumm ist und/oder keine Eier hat, weil ich mir das Hobby und vieles andere dann nicht mehr im gewohnten Umfang leisten könnte. Aber volkswirtschaftlich wäre es die beste Maßnahme, um China zumindest in diesem Teilbereich sehr effektiv in die Schranken zu weisen.
Ob ich im stationären Handel, z. B. Elektronikteile kaufe, kommen die genau so aus China als wenn direkt dort bestelle.
Gruß Achim
überlasst solche Diskussionen doch besser Ökonomen. Es gibt Menschen, die studieren mehrere Jahre Fächer, wie die Volkswirtschaftlehre, die dann vielleich in der Lage sind, solche komplexen Zusammenhänge etwas besser zu begreifen.
Wenn jetzt auch die MwSt. ins Spiel gebracht sei angemerkt, dass es sich bei Direktimporten um eine Einfuhrumsatzsteuer handelt. Übrigens erheben auch die Chinesen auch eine Umsatzsteuer, die sie beim Export erstattet bekeommen. Dafür werden hier die üblichen Steuersätzen auf den Warenwert erhoben.
Und über welche Größenordnug reden wir? Kauft jemand jemand z.B. ein chinesisches Billigprodukt für 15,- € Brutto, stecken 2,40 € bei einem Direktimport an Steuern drin. Wenn die Abgabe von 3,- € keinen Sinn macht, sind dann wohl 2,4o € noch weniger.
Findet der Import über den Handel aus, kommt noch weniger dabei heraus. Wenn ein Händler die Ware zum gleichen Preis bezieht, zahlt er das Gleiche. Verkauft er die Ware für 20,- € brutto, ist da eine Umsatzsteuer in Höhe von 3,19 € enthalten. Und jetzt kommt es, er kann die 2,49 € als Vorsteuer davon abziehen und zahlt am Ende nur noch -,79 € MwSt.. Wie die Name Mehrwertsteuer schon sagt, wird nur der Mehrwert versteuert.
Wie man sieht, ein rundum lohndes Geschäft für den Staat. Und wenn dann noch der Zoll umgangen wird, erst recht
Wie man also sieht, werden die 3,- € oft mehr ausmachen als die Steuer. Und die Zahlung der Steuer darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Billigimporte Gift für unsere Wirtschaft sind..Man kann keinen fairen Handel bei so unterschiedlichen wirtschaftlichen Bedingungen ohne Korrektueren abwickeln.
Gruß
Jürgen
mittlerweile kaufe ich da, wo ich das Gesuchte in guter Qualität bekommen UND mir das auch verkauft wird.
In letzter Zeit ist mir das schon ein paarmal passiert, dass ich ein Produkt als Privatmann nicht bekomme ("Wenden Sie sich bitte an den Handel") und/oder Großmengen abnehmen muss ("Das wird nicht einzeln verkauft, Mindestmenge sind 25 Stück" -- Stückpreis in D ab 50 EUR. Ich habe dann 4 Stück für gesamt ca.30 EUR bekommen aus Fernost). Und nein, da ging es nicht um einzelne Schrauben oder sowas...
Die Entscheidung fiel dabei nicht zu Gunsten des Preises, sondern zu Gunsten der Erhältlichkeit.
Ich bevorzuge auch den lokalen Handel, ich kaufe gerne "haptisch" ein
Wenn man dann das gleiche Produkt von verschiedenen Standorten zu deutlich unterschiedlichen Preisen bestellen kann, dann darf der Preis (und eventuelle Bewertungen) entscheiden. Wobei ich da schon auch mal bequem bin und einen EU-Standort bevorzuge, um Zollquerelen zu vermeiden
Viele Grüße
Michael
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
überlasst solche Diskussionen doch besser Ökonomen. Es gibt Menschen, die studieren mehrere Jahre Fächer, wie die Volkswirtschaftlehre, die dann vielleich in der Lage sind, solche komplexen Zusammenhänge etwas besser zu begreifen.
Wenn Deutschlands Unternehmer das machen würden, wäre sie alle schon längst pleite und es gäbe nur noch Arbeitsplätze beim Staat
LG Mike - der durchaus Hochachtung für z.B. Prof. Hans Werner Sinn empfindet
Wahrscheinlich gibt es jetzt Haue
Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name:
Also mein Matheabi ist zwar etwas her, aber 19% (=0,19) liegt immer noch näher an 0,2 (=1/5) als an 0,16 (=1/6).
Dann war das mit dem Mathe-Abi aber eher ein Glücksfall. Selbst als Realschüler sollte man Dreisatz kennen und können.
Warenwert + 0,19 (USt in D-land) = 1,19 x Warenwert => Steueranteil ca. 1/6 [(1,19 - 1)/1,19]
Ansonsten zum eigentlichen Thema
Was Temu, AliExpress und andere mit den geteilten Sendungen macht, um EUSt zu vermeiden, ist knapp an Steuerhinterziehung vorbei.
Natürlich kann man als 'kleiner Mann' versuchen, auch von solchen Vorteilen zu profitieren, was ich in ähnlicher Weise durch Selbstimport* aus den USA und Japan auch schon gemacht habe, sollte dabei aber nicht vergessen, dass die dann hier wegfallenden Verdienste indirekt, bzw. mittelbar, auf einen selbst zurückfallen, wenn die Umgebung arbeitslos wird.
*) Der Preis war nicht alleine ausschlaggebend, wichtiger war die Verfügbarkeit. Viele artikel sind bei uns kaum oder gar nicht erhältlich.
Gruß
Gerald
Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: RF
Also mein Matheabi ist zwar etwas her, aber 19% (=0,19) liegt immer noch näher an 0,2 (=1/5) als an 0,16 (=1/6).
Servus Rico,
dein Matheabi ist also etwas her?
Könnte zutreffen!
Die Mehrwertsteuer wird dem Nettopreis hinzugefügt, somit setzt sich der Endkundenpreis aus 100 % netto plus 19 % MwSt zusammen.
Die 19 % MwSt sind also in Deutschland ein knappes 1/6 bzw. in Österreich exakt 1/6, da wir 20 % MwSt berappen.
Zitat - Antwort-Nr.: 27 | Name: NMike
Moin Freetrack! 19% ist doch ziemlich genau 1/5?
Da darf ich "doch ziemlich genau" auf das oben Geschriebene verweisen
Das war das Ausgangsposting - es ging um 1/5 des zu bezahlenden Preises (damit das korrekt ist, müsste die MwSt 25 % betragen).
Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: NMike
Letzten Endes geht mindestens 1/5 des Preises ... an den deutschen Staat, in Form von MwSt.
Beste Grüße
Freetrack
Hallo zusammen und Danke Jürgen,
endlich mal jemand mit gesundem Menschverstand und jemand der weis wie es Funktioniert.
Als ich noch Ware ( Computerteile etc ) selbst aus Fernost importiert hatte, gab es schon die Berühmten bis zu 20 cm Dicken Produktkataloge, was man alles in HK bestellen konnte und das auch als Privatperson. Der Nachteil war man musste zum Zollamt und die Ware Verzollen und da war dann Zoll ( 5 - 21% ) fällig und die heute noch geltende Einfuhrumsatzsteuer. Alles sehr aufwändig. Heut Bestellt man beim ALI und Co. und es läuft genauso.
Ich bin der Meinung, das hier ist ein Forum für Modelleisenbahner und nicht ein Wirtschaft-Forum oder gar Internationales Politisches.
Es sollte doch jedem möglich sein nach seinem Wisser und Gewissen das zu Kaufen, wann, wo, wie und bei wem er möchte.
Ich erinnere mich heute noch an einen Geschäftspartner aus HK, der sagte immer; " No Problem, I can make it for one Dollar".
Nur die Gedanken eines alten Mannes.
zhùha , viele Grüße,
Bernd
Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: LaNgsambahner
So viele gute Menschen und Wirtschaftsfachleute hier im Forum. Ich bin begeistert. ποΈ π€£
Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: spur.n.bahner
überlasst solche Diskussionen doch besser Ökonomen. Es gibt Menschen, die studieren mehrere Jahre Fächer, wie die Volkswirtschaftlehre...
Ihr beide geht davon aus, dass alle hier im Forum hauptberuflich Eisenbahn spielen und sonst nichts gelernt haben?
VG Freetrack
(in manchen Fällen sollte man zumindest nicht von sich auf andere schließen...)
Seine Abinote war besser als meine
---
Aber bei Jürgen sieht die Rechnung ein bisschen anders aus:
15 EUR Preis in China -> + 19% EUSt (2,85) + 3 EUR "Zollersatz" = 20,85, davon sind 5,85 für den Staat
25 EUR VK in D -> = 3,99 EUR MwSt. abzgl. 2,85 EUSt = 1,14 nochmals für den Staat
Die Spanne für das deutsche Unternehmen wäre also EUR 3,01. (25-1,14-20,85).
Davon sind Gehälter, Energie und sonstige Aufwendungen abzuziehen. Sagen wir mal, das Unternehmen hätte eine Kostenstruktur wo 30% Reingewinn übrig bleiben würden. Das wären dann EUR 0,90. Davon sind im Falle einer Körperschaft (GmbH o.ä.) 15% Körperschaftssteuer (an den Staat) und 15% Gewerbesteuer (an die Kommune) zu bezahlen. Also nochmal 30% Steuern (27 ct).
Dem Unternehmer/Importeur verbleiben also 0,90 minus 27ct = 63 ct.
An dem gleichen Produkt hat der Staat ohne eigene Arbeit (denn die gesamte Bürokratie hat er ja dem Unternehmer aufgebürdet) 5,85 plus 1,14 plus 0,27 = EUR 7,26 verdient.
Freetrack, bitte gegenrechnen
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wenn Deutschlands Unternehmer das machen würden, wäre sie alle schon längst pleite und es gäbe nur noch Arbeitsplätze beim Staat
Vermutlich eher, weil Nicht-Ökonomen versuchen Firmen zu leiten und nicht auf die Fachleute hören
Und zum Thema, Firmen gehen kaputt, weil viel####billig in China gekauft wird.
Gruß
Jürgen
Viele Grüße,
Uwe
fragt doch den Fratzscher Deutschlands Top "Ökonom" der weiß alles.
Gruß
Bernd
ich lese hier u.a., Deutschlands Unternehmen wären längst pleite, wenn sie studierte Ökonomen beschäftigen würden.
Hmh.
Letztere können zumindest den Anteil der Mehrwertsteuer am Brutto-Endverkaufspreis richtig berechnen.
Und vieles andere auch.
Also besser Dreisatz statt Einfältigkeit.
Doch überheblich auf Ökonomen, der EU und manchem anderem herumzuhacken, ist natürlich populistischer:
Denn da klatschen die Ungebildeten und die Dummen schnell und kräftig.
Btw. gehört eine solche Diskussion durchaus hierher. Denn Einkaufen hat auch etwas mit Verantwortung zu tun.
Beste Grüße, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 39 | Name: NMike
Freetrack hat recht... wie meistens
Danke, aber zu freundlich.
Zitat - Antwort-Nr.: 39 | Name: NMike
Freetrack, bitte gegenrechnen
Hallo Mike,
verlange nicht zu viel von mir - aber deine Rechnung sieht dem Prinzip nach sehr korrekt und nach Hintergrundwissen aus.
Daraus schließe ich, dass dein Irrtum mit den 1/5 Mwst nur ein Flüchtigkeitsfehler war!
Nur den Reingewinn von 30 % bei einem Zwischenhändler, der ja in Konkurrenz zu anderen Zwischenhändlern steht, die die gleichen Produkte importieren, halte ich für utopisch. Nicht einmal ein Generalimporteur ohne Konkurrenz im Inland kommt auf 30 %, es sei denn, er hat besonderes Glück mit den betreffenden Produkten.
VG Freetrack
Dem Unternehmer hilft kein Ökonom, erst recht nicht der Staat, sondern einzig und allein sein Gespür für den Markt. Manche nennen das Gier
LG Mike
der Sinn ist ein Top Ökonom, der Fratzscher ist von der Politik geleitet Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.
Gruß
Bernd
Es ist blauäugig zu glauben, dass wir hier bei der Elektronik oder auch Kunststofferzeugnissen die Wahl haben, heimische Produzenten zu unterstützen und dadurch gar "bessere Qualität" zu erhalten. Haben wir nicht, weil es solche Produzenten schon seit Jahrzehnten nicht mehr gibt.
Ja, die Modellbahnen werden in Europa entwickelt (und in Asien produziert), aber es war ja auch nicht die Rede davon, Trix- oder Hornold-Waggons bei Temu zu bestellen. Die entsprechenden Produkte sind dort auch nicht billiger als hierzulande.
Selbst Pedelecs der namhaften europäischen Hersteller sind im Wesentlichen zusammengesteckte Ware aus Komponenten aus Übersee. Der Rahmen wird vielleicht noch selbst zusammengeschweißt - wenn überhaupt.
Gruß
Falco
bei mir in DA gibt es leider keinen Moba Händler, der ein (halbwegs vernünftiges) N-Sortiment anbietet.
Also bin ich gezwungen, über das Internet einzukaufen. Lobenswert wäre ein Händler vor Ort, der einem den gewünschten Artikel besorgt. Nur habe ich einen solchen Händler in letzter Zeit nicht gefunden. Soll ich jetzt mein Hobby aufgeben, nur dass weniger Pakete versendet werden?
Und wenn ich einen Artikel möchte, den ich in D nicht bekomme, dann kaufe ich ihn dort, wo ich ihn bekomme.
Meiner Meinung nach soll hier dem Bürger nur in die Tasche gegriffen werden.
Viele Grüße
Udo
für Dich im Firmenalltag ist primär BETRIEBSwirtschaft relevant.
Während die beiden genannten Herren sich primär mit VOLKSwirtschaft beschäftigen, in die wesentlich mehr externe und damit selbst unbeeinflussbare Faktoren hineinspielen:
Die "einzig wahre" Zukunft vorherzusagen und daraus entsprechende "einzig wahre" Handlungen abzuleiten, das gelang bislang nur Autokraten "sehr erfolgreich".
Und wenn es zwei Meinungen gibt, so sollten die eigenen Gehirnganglien eben nach bestem Wissen & Gewissen ihr eigenes Resumee ziehen. Was Irrtum nicht ausschließt, denn "Zukunft ist stets mit Unsicherheit behaftet".
Beste Grüße, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 46 | Name: graueisenbahn
der Sinn ist ein Top Ökonom, der Fratzscher ist von der Politik geleitet.
korrekt. Und kann man sich leicht merken:
Sinn reimt sich auf Sinn
und Fratzscher auf Quatscher
VG Freetrack
Einen Artikel aus China für 5€ kann ich mir leisten. Ich kaufe, ich habe.
Den identischen Artikel hier für 20€ kann ich mir nicht leisten. Ich kaufe nicht, ich habe nicht.
Na, wo ist da der Wohlstand?
Wer gewinnt denn bei uns daran, wenn ich mir die Investition am Ende komplett spare?
Die Frage die sich mir stellt ist alleine, ob ich das jeweilige Produkt brauche/brauchen kann.
Und ihm dadurch eine Existenzberechtigung verleihe.
Wo es herkommt ist absolut zweitrangig.
Grüße Michael
wenn ich hier so einige Kommentare lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Für mich klingt das so, als würde wegen der 3€ die Welt in Deutschland untergehen.
Ein Ökonom ist noch lange nicht der beste Leiter eines Unternehmens. Ich selbst bin Technikerin und habe ohne in China Maschinen fertigen zulassen ein Unternehmen aus den Roten Zahlen geholt. Modernisiert und ausgebaut!
Den Besten Beweis dafür, das hochstudierte Volkswirte/Ökonomen von Finanzen nicht immer Ahnung haben zeigt doch eine gewisse A.W. fast täglich!
Die 3€ für 0-8-15 Mobaartikel so hoch zu spielen, ist lächerlich und viel zu eng gedacht. Hinter diesen 3€ steckt viel mehr als hier diskutiert wird! Wenn man ein solches Thema diskutiert, muss man dabei mehr als nur die schönste Nebensache der Welt, Moba, betrachten. Das wird hier in vielen Kommentaren vergessen und offensichtlich bewusst ausgegrenzt!
Wo bleibt denn da der von einigen, auch hier, so hoch gehaltene Patriotismus?
Moba ist ein Hobby. Was ich nicht kaufen kann, egal ob nicht auf dem heimischen Markt verfügbar oder aus Kostengründen, dann bastel ich es mir eben selbst!
Die tschechischen Modellbahner können Euch da vieles vormachen. Soviel wie hier bei uns selbst gebaut wird, da können deutsche Mobahner nur noch staunen.
Wem die 3€ zu teuer sind und ungerechtfertigt erscheinen, der sollte darüber nachdenken, ob es nicht günstigere Hobbys gibt, oder ob man überhaupt ein Hobby braucht.
Nun dürft Ihr mich für meine kontroverse Meinung dazu zerreissen!
Mehr habe ich zu diesem Thema nicht zu sagen.
Gruß aus Südmähren
Heidi
Ökonomen schauen auf das grosse Ganze, sind aber eher als Berater der Politik sinnvoll (obwohl die Politiker ja viel zu selten auf die guten Ökonomen hören), also Makroökonomie. Wenn es anders wäre, würden Ökonomen die erfolgreichsten Firmen der Welt führen… tun sie aber nicht. In aller Regel sind sie Universitätsprofessoren oder führen ein Forschungsinstitut.
Ausgangspunkt war ja Christians Rat, jetzt noch in China zu bestellen bevor es teurer wird. Daraufhin kamen viele Meinungen, dass dies unserem Land und seinen Arbeitsplätzen schaden würde. Dies ist nicht der Fall, weil 1. die entsprechenden Produkte hier schon lange nicht mehr hergestellt werden (und hier auch niemand zu den entsprechenden Arbeitsbedingungen arbeiten will) und 2. - wie mein kleines Rechenbeispiel zeigt - unser Staat selbst bei Direktimport immer noch kräftig mitverdient.
Denn wie Freetrack richtig erwähnte, wird auf die Produkte bei der Einfuhr knapp ein Fünftel an Steuer fällig, was danach knapp ein Sechstel des Gesamtpreises ausmacht.
Nun kann man sich als Modellbahner ganz profan fragen, wer der Akteure ist hier in diesem ganzen Spiel mein Freund, und wer eher nicht?
- die fleissige chinesische Arbeitskraft, die mir für wenig Geld ein qualitativ relativ hochwertiges Produkt zusammenbaut, ist sicherlich mein Freund.
- der Hersteller und Importeur, der mir dann so geniale Produkte wie z.B. eine Arnold 18 201 bietet, ist sicherlich auch mein Freund.
- der Händler, der mir das Produkt im Internet oder im Ladengeschäft anbietet und nach Hause schickt, sorgt ebenfalls dafür dass ich Freude habe.
- ein Staat, der das Produkt beim Eintritt in seinen Geltungsbereich massiv verteuert, im Gegenzug aber seine grundlegenen Aufgaben wie innere und äussere Sicherheit, funktionierende Infrastruktur, Rechtssicherheit etc. trotz Rekord Steuereinnahmen immer weniger erfüllt, und der es mir in meinem Arbeitsleben durch überbordende Bürokratie immer schwerer macht… wohl eher nicht?
Für mich ist nach Abwägung des o.g. für und wider jedenfalls klar, wo der grösste Optimierungsbedarf wäre. Aber jetzt ist mal gut und ich krabbele wieder unter die Modelleisenbahn um Kabel zu verlegen π
LG Mike
ein Börsenfachmann sagte mal, die Volkswirte hat man nur erfunden damit die Astrologen nicht so einsam sind
Die Professoren Sinn und Fratzscher sind übrigens meine persönlichen Favoriten unter den Ökonomen . Clemens Fuest zählt auch dazu.
Ich hatte damals das Vergnügen bei Prof. Rolf Peffekoven die Finanzwissenschaften verinnerlichen zu können. Er war ebenfalls eine Kapazität auf dem Gebiet und einer der fünf Wirtschaftsweisen zu Studienzeiten. Einige dürften ihn noch aus Talkshows kennen. Die Globalisierung war damals weit weniger ausgeprägt. Die hier diskutierte Thematik hat sich erst langsam entwickelt. Sie ist Fluch und Segen zugleich. Marcel Fratzscher bringt zumindest sozialpolitische Aspekte mit ein und reduziert nicht alles auf die blanke Theorie.
Und Firmenpleiten sind eher ein mikroökonomisches Themen, also betriebswirtschaftlich, wie es Norrskennet schon richtig schrieb.
Für das Thema hier sind die Volkswirte zuständig
Gruß
Jürgen
Ist das hier neuerdings ein Wirtschaftsforum?
Habe ich gar nicht mitbekommen
Frank
Anmerkung Die meisten Wirtschaftsexperten reden die politische Unfähigkeit der Regierungen nur schön.
Demokratie bedeutet zu akzeptieren, dass der andere evtl auch recht haben könnte π
LG Mike
Aktionen folgen Gegenaktionen.
Ich denke es wird dazu führen das die Chinesen wahrscheinlich noch mehr Produkte in Europa lagern um dann lokal liefern, wie es jetzt schon bei vielen Produkten immer öfter geschieht.
Also schneller und weiterhin ohne die €3.
Das wird lokale Zwischenhändler erst recht unter Druck setzen.
LG ChristiaN
Die Arbeitsplatzsicherung des besagten Händlers ist ja wirklich ein ehrenwertes Ziel, aber das wird scheitern. Lokale Händler können nur dadurch überleben, dass sie Dienstleistungen erbringen, die im Versand nicht möglich sind. Alles andere ist Augenwischerei. Simples Weiterverkaufen von eingekaufter Ware reicht da nicht aus. Ein profitables Geschäft wird nur über den Service möglich sein oder von mir aus auch mit An- und Verkauf von Gebrauchtware. Hier hat der Kunde einen echten Vorteil, weil er stöbern kann und gleich sieht, was er verkauft.
Gruß
Falco
wenn man das so liest, wird sich Deutschland zum Entwiclungsland entwickeln. Wir alle sollten auch eine gewisse Verantwortung für unser Land übernehmen. Nur so können wir unseren Wohlstand sichern. Nicht durch Geiz ist geil.
Und die Menschen werden alle arbeitslos? Und außerdem sind es oft Hersteller, die in China produzieren und hier verkaufen.. Dass mit dem Zwischenhändler war nur ein Beispiel, wie das steuerlich gehandhabt wird.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich denke es wird dazu führen das die Chinesen wahrscheinlich noch mehr Produkte in Europa lagern um dann lokal liefern, wie es jetzt schon bei vielen Produkten immer öfter geschieht.
Du kannst nich einfach Waren im Ausland lagern. Die Waren werden trotzdem offiziell eingeführt. Und genau das wäre auch besser, weil sie dann in Mengen eingeführt werden, die auch verzollt und versteurt werden müssen. Und wie machst Du das dann? Die Chinesen kaufen dann hier eine Lagerhalle und dann? Wer übernimmt die Logistik?
Also ich verlasse jetzt das Parkett der Hobby-Ökonomen
Gruß
Jürgen
ja, vielleicht wird er arbeitslos. Oder er muss umschulen. So ist das, wenn Berufe obsolet werden. War beim Hufschmied so, beim Stellmacher, beim Tante-Emma-Laden, und beim Fachhändler hört das noch nicht auf (wobei: Ist ein Modellbahnverkäufer ein "Fachhändler"?).
Es wird nicht helfen, wenn man aus Good Will dort einkauft, damit der arme Mensch ein paar Euro mehr in der Kasse hat. Die Zeit geht darüber hinweg. Spätestens mit dem Wegsterben der Generation "Modellbahnbau" hat sich das Thema ohnehin erledigt. Zumindest in dieser Branche hier.
Man wird eine lokale Ökonomie nicht durch ein bisschen Subventionierung retten können, und nichts anderes ist ein bewusster Kauf zu einem höheren Preis dort.
Es geht ja auch gar nicht darum, auf Teufel komm raus billig zu kaufen. Der Knackpunkt ist ja, GLEICHE Ware erheblich günstiger auf direktem Wege erhalten zu können. Niemand, der bei Sinnen ist, würde bewusst teure Umwege gehen, die vermeidbar sind. Der private Käufer so wenig wie der Einkäufer eines Unternehmens.
Viele Grüße
Falco
LG Mike
Ich (Name geändertπ) benötigte einen neuen Heizkörper und hatte dazu eine optische Vorstellung (zu haben)
Also rasch hingefahren und beim Sanitärfachgroßhändler "Fritze mit Bäderfachausstellung" vorgesprochen.
Dieser sah mich mit seinen dicken Augenbrauen listig an und zückte spontan alsooooo am 06.01.2026 17:00Uhr einen echten ausgeleierten Papierkatalog mit kleinen schwarzweiß Fotos und faselte erst etwas von "unüblich" , dann später auch..... kann sein, dass es das mal gab um dann zu stottern: "Ah ah aaaber den Hersteller gibts sowieso nicht mehr! Punkt. Schnauf. Grins.
Ohne Brille wäre es für mich hoffnungslos gewesen in seinem Wurschtblatt etwas zu erkennen, aber für den Mittdreißiger mit den dicken Augenbrauen offenbar auch.
Er empfahl mir also, den Heizkörper im Netz zu suchen, ihn per Fax oder e-mail unter Angabe von Hersteller Nummer usw usf. anzufragen ob er ihn hat,....... und er würde dann, so er ihn darüber hinaus vielleicht auch noch beschaffen KÖNNTE, meinem Klempner ein Angebot machen, damit dieser mir ein Angebot für Lieferung und Einbau des von mir herausgesuchten und von ihm ausgepreisten Heizkörpers machen würde.
Im Anschluss an dieses Gespräch wurde mir bescheinigt, dass ich die letzten 35 Jahre nicht so geguckt hätte wie in diesem Moment.
Das ist so als wenn du nach einer Mission "geblitztdingst" oder bei 100 in der Baustelle von einem Radfahrer überholt wirst.......
Den Heizkörper habe ich dann in der Welt der Gates gefunden und später auch nagelneu gepolstert und verpackt bekommen.
Der Klempner hat mir ein Angebot für den Einbau gemacht und ich habe ihm die Leistung auf Rechnung mit Steuernachweis und .....wie sich das gehört auch bar bezahlt.
Alle waren glücklich!
Beim spontan angesetzten Feierabendbiertermin kam schließlich heraus, dass es nicht ungewöhnlich sei auch Kundenmaterial zu verbauen. "Die Innung sieht das zwar nicht so gern, aber was willste machen!?"
Er meinte: "Aber letztlich sichert das meine Arbeit, denn man steckt ja nicht drin und .....es bleibt egal ob aus China oder in China gekauft......"
Da haben wir gelacht und er hat mir seine Karte dagelassen.
ποΈπGruß Sven
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Niemand, der bei Sinnen ist, würde bewusst teure Umwege gehen, die vermeidbar sind
Warum es beim großen 'A' wohl so gut läuft ? Kann ich mir echt keinen Reim drauf machen.
Vllt. weil es einfach einfach ist? Ein Klick (also fast), Gestern bestellt, heute geliefert... das muss mir der Händler um die Ecke mal vormachen (oder er bestellt auch da)
Nicht das ich jetzt beim A bestelle (bin da auch gar kein Kunde). Aber wenn ich das so sehe was ich beim einzigen Mobahändler hier (Hünerbein) so in N bekomme dann ist das eher überschaubar. Und: allein die Kosten in die Stadt zu fahren (Bus) sind schon höher als die Versandkosten. Ich muss auch dazu sagen dass ich am äussersten Rand von Aachen wohne, wenn ich hier über den Gartenzaun pinkle dann wird D-Land schon nicht mehr nass
Gruß, Gerd
1) Der Bildschirmrahmen meines Lenovo-Notebooks ist gesprungen und ich wollte einen Ersatz. Weder in Österreich noch in Deutschland war er lagernd oder lieferbar. Aussage der Händler: Das Gerät ist zu alt. Ich will aber kein neues Gerät kaufen, Ubuntu läuft ohne Problem darauf. Bei AliExpress um ~7 Euro versandkostenfrei lieferbar. Klar kauft man das, statt eines neuen Gerätes.
2) Ich wollte ein spezielles Gerät für mein Smarthome: In Europa nicht lieferbar, bei AliExpress um 11 Euro versandkostenfrei (und nein, es geht um keine sicherheitsrelevanten Teile)
3) Ich brauche für meine B&D Bohrmaschine ein Ersatzteil. Ich suche mir im Internet die Ersatzteilnummer und rufe bei Obi an: Sie können das Teil bestellen, aber ich muss in den Markt (45min Fahrzeit) und es dort bestellen. Zum Abholen ein paar Wochen später nochmals diese Fahrtzeit Bei Amazon lagernd und am nächsten Tag geliefert. Der Preis war hier irrelevant, ich wäre bereit gewesen beim Fachhändler mehr zu zahlen, wenn ich es telefonisch bestellen, per Überweisung bezahlen und per Post bekommen hätte können. Wollte Obi nicht, dann müssen sie damit leben, dass man bei einem Online-Händler bestellt.
Ich möchte nur darauf hinaus, dass das generelle Schlechtmachen der Online-Händler (welchem auch immer) nicht sinnvoll ist, solange die Händler vor Ort nicht willens sind einen brauchbaren Kundendienst zu bieten.
Zitat - Antwort-Nr.: 64 | Name: Michael G.
ich wäre bereit gewesen beim Fachhändler mehr zu zahlen
Schön, funktioniert aber nicht mehr. Ich komme aus der Branche und höre das seit bald 30 Jahren.
1. Sind zu wenige bereit, beim Fachhändler mehr zu zahlen, und die wenigen werden stets noch weniger.
2. Wollen nicht wenige, die dennoch beim Fachhändler kaufen, dafür teils exzessive Beratung und weiterführendes Service im Preis schon inkludiert wissen. Der Mitarbeiter will aber auch dafür seinen Lohn, und das gibt die Handelsspanne nicht her.
3. Sind die Mehrkosten des stationären Fachhändlers um so viel höher als im professionellen Online-Handel, dass die Preise nicht aliquot mit den Mehrkosten anhebbar sind.
Um auf meine Einleitung zurückzukommen:
seit 30 Jahren werden immer weitere Branchen von dieser Schere erfasst. Zu Beginn ging es um EDV-Mainstream-Komponenten, danach auch um Foto- und Videoartikel, und heute muss man im Consumer-Bereich die Marktsegmente suchen, in denen der Online-Handel dem Fachhandel nicht sehr weh tut oder diesen gar eliminiert.
VG Freetrack
Oder ist sogar kontraproduktiv. Wie hier am Ort beim einzigen Modellbahnhändler, der auf meine Nachfrage zum Thema Spur N nur zu empfehlen wusste, doch lieber auf H0 umzusteigen. Oder wenn zu groß, dann eben Miniclub.
Müßig zu erwähnen, dass er Märklin-Fachhändler ist…
Gruß
Falco
Geht nicht.
Wenn ich etwas erwerben will, lese ich mich in die für mich wichtigen Punkte ein und bin umfangreicher informiert, als der Verkäufer.
Dieses Wissen ist aber morgen überholt.
Das ist kein Vorwurf an den Fachhandel, sondern Tatsache.
Es ist die Strategie der Hersteller, um Transparenz zu verhindern, dauernd Artikelnummern bzw. Gerätebezeichnungen zu ändern, auch um unabhängige Testberichte und Vergleiche zu erschweren.
Wer legt sich noch Ersatzteile hin, wenn morgen die Liste der zugehörigen Geräte nicht mehr stimmt?
Die Welt dreht sich immer schneller und Dinge ändern sich dauernd.
Bis auf wenige handwerklich hochwertige Produkte, auf die immer weniger Kunden Wert legen, wird es bald keinen Fachhandel mehr geben.
Teure Ladenlokale können nicht mit einer Lagerhalle in der Prärie konkurrieren, wenn die gleichen Artikel angeboten werden.
Noch weit größere Auswirkungen auf die Gesellschaft wird die KI haben.
Ganze Berufsgruppen werden überflüssig, die noch vor kurzem als krisenfest galten.
Dagegen ist aussterbender Fachhandel eine Randnotiz.
Jürgen H.
das ist ja alles recht und schön was du in #65 geschrieben hast!
Aber verrate mir dann mal bitte warum ich überhaupt vor Ort beim Händler kaufen sollte, wo ist da mein Benefit als Käufer?
Gruß Alex
Zitat - Antwort-Nr.: 66 | Name: GrafKrolock
Aber ist es nicht so, dass für den Löwenanteil der Produktkäufe gar keine Beratung erforderlich oder gewünscht ist?
Löwenanteil würde ich zwar nicht sagen. Ist aber nicht so tragisch, weil folgende Bemerkung von Jürgen auf viele Kaufinteressenten zutrifft:
Zitat - Antwort-Nr.: 67 | Name: Jürgen H.
Wenn ich etwas erwerben will, lese ich mich in die für mich wichtigen Punkte ein und bin umfangreicher informiert, als der Verkäufer.
Vor allem kann ich mich online über ALLE Produkte informieren, während der Verkäufer in der Regel nur zu jenen Herstellern qualifiziert (hoffentlich...) Auskunft geben kann und deshalb auch nur bedingt Vergleiche zu anderen Herstellern anstellen kann.
Zitat - Antwort-Nr.: 68 | Name: topspin
@Freetrack,
das ist ja alles recht und schön was du in #65 geschrieben hast!
Aber verrate mir dann mal bitte warum ich überhaupt vor Ort beim Händler kaufen sollte, wo ist da mein Benefit als Käufer?
Servus Alex,
dazu gab es ca. seit der Jahrtausendwende zahlreiche Studien, teils im Auftrag der Wirtschaftskammern. Spontan fallen mir folgende Gründe ein:
1. Gibt es Produkte, die man sehen und angreifen möchte, bevor man sie kauft.
2. Gibt es Produkte, die hochspezialisiertes Fachwissen benötigen, um korrekt ausgewählt und angewendet zu werden.
3. Gibt es Produkte, die unbedingt die Nachbetreuung / Servicierung durch Fachleute benötigen, die kauft man dann doch eher gleich bei diesen, eventuell gleich mit einem Vorort-Service-Vertrag.
4. Gibt es den schnellen Bedarf, der nicht bis morgen, übermorgen oder länger warten kann.
5. ganz wichtig: das Einkaufserlebnis inkl. Ambiente, in welchem die Artikel ausgestellt sind, ist für viele Menschen ein Hauptargument, lokal einzukaufen. Hier punkten vor allem Einkaufszentren, die zahlreiche Produktsparten abdecken und auch die Filialen wichtiger Supermarktketten, Restaurationsbetriebe, Kinderbetreuung, Parkplätze etc. verkehrstechnisch günstig gelegen an einem Ort zusammenfassen und oft erweiterte Öffnungszeiten anbieten. In anderen Ländern sind dort die Öffnungszeiten 24/7.
VG Freetrack
Volle Zustimmung in allen Punkten. Meine Einschätzung sieht genau so aus.
@ #69 Freetrack
Das sogenannte "Einkauferlebnis" insbesondere in Einkaufszentren, überfüllten Innenstädten und Geschäftslokalen mitsamt zugehörigem Rummel, Getöse und Parkplatzkampf sind für mich persönlich ein zusätzlicher, wichtiger Grund für Online-Shopping.
Das Einzige, was mich in den stationären Handel bringt, ist wenn die gewünschte Ware tatsächlich zu akzeptablem Preis sofort verfügbar vor Ort lagernd ist. "Bestellen" kann ich selbst.
Und wenn ich doch einmal Beratung brauchen könnte, stellt sich leider oft heraus, dass ich mit meinem vorhandenen Halb- oder Viertelwissen immer noch besser informiert bin als das Verkaufspersonal.
Gute Beratung ist mir zB beim Bekleidungskauf wichtig. Zum Glück bekomme ich diese sehr kompetent, direkt und ungefiltert π von meiner Frau, nachdem sie das allenfalls herumschwirrende Verkaufspersonal "verscheucht" hat. π
Der grösste Nachteil und Hindernisfaktor für den Online-Einkauf hingegen ist die "last mile", sprich die Zustellung: Post, Hermes, DHL, GLS, etc. dank deren Prekariatssystem mit Sub/Sub/Sub-Kleintransport-Paketzustellern.
LG Georg
es gibt in ganz Wien, wenn nicht in ganz Österreich keinen mir bekannten Händler, der das Unitrack n Gleissystem führt, geschweige denn vorrätig hätte.
Bleibt nur Online-Kauf. Wenn ich die Teile in Deutschland bestelle - sofern überhaupt lagernd bzw kurzfristig verfügbar - zahle ich um 2-3x höhere Preise als in Japan und noch dazu Versandkosten von € 9,99 bis € 19,99 pro Sendung (im Gegensatz zu Gratisversand innerhalb .DE)
Wenn dieselben Produkte hingegen aus Fernost um die halbe Welt geschippert oder geflogen werden, kostet es auch nicht mehr. Ja, komplett verrückt, aber so lange das so ist, sehe ich nicht ein, warum ich der Feind meines Geldes sein sollte.
LG Georg
hier ging es eigentlich um den Einkauf bei Temu und Co.Welche sich einen Dreck um Arbeitsbedingungen,Umweltschutz und fairen Wettbewerb interessieren.
Wer dort kauft und schnell mal noch 3€ sparen muss ,sollte sich eben auch bewusst sein, diese Missstände aktiv zu fördern.
Jedes Produkt verursacht ,wie bereits gesagt, Kosten und diese muss immer irgendwer bezahlen.
Wenn nicht der Kunde dann der Arbeiter vor Ort ,die Umwelt oder eben die Firmen beim Kunden und auch Steuern die nicht eingenommen wurden ,können nicht ausgegeben werden.Sei es für Infrastruktur oder soziales.
Auf Dauer ist billigst eingekauft, für die Allgemeinheit sehr teuer erkauft.
Auch nur Gebrauchte kaufen funktioniert nur unter bestimmten Voraussetzungen.Wenn viele nur Gebrauchte Ware kaufen, steigt automatisch die Nachfrage und damit auch der Preis für Gebrauchte Artikel.Gebrauchte Ware musste ja auch mal von jemand als Neuware erstanden werden sonst gibt es ja auch keinen Nachschub an Ware…
Wir sollten einfach kritische und bewusste Kunden sein und nicht Schnäppchenjäger ohne unser Handeln zu überdenken.
Gruß
Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: 71 | Name: Nimbi
es gibt in ganz Wien, wenn nicht in ganz Österreich keinen mir bekannten Händler, der das Unitrack n Gleissystem führt,
beim Fotostudio Behavy - Floridofilm e.U. "dem freundlichen Fotostudio in Stammersdorf" könntest du fündig werden.
VG Freetrack
Edit: aber nur Montag, Dienstag, Donnerstag: 14 – 18 Uhr
und eher auf Bestellung denn als Lagerware.....
Zitat - Antwort-Nr.: 72 | Name: Throge
Wenn nicht der Kunde dann der Arbeiter vor Ort ,die Umwelt
Siehe #14 hier im Thread. ;)
LG Didi
Zitat - Antwort-Nr.: 73 | Name: Freetrack
beim Fotostudio Behavy - Floridofilm e.U.
???
Es gibt zwar mindestens 4 Händler in .AT, die Kato-Produkte im Programm haben, aber keiner davon unitrack Gleis, nicht in H0 und schon gar nicht in N.
Auch Peco Gleis - egal ob Code 55 oder 80 - ist meines Wissens in ganz .AT nicht lagernd aufzutreiben. (modellbahn-zentrale.at kann es wenigstens bestellen, zu durchaus akzeptablen Preisen).
Stattdessen bieten sie alle seit Jahrzehnten unverändert das Gleiche an: FLM/Roco und MTX Gleis. Auch wenn mir als Betriebswirt völlig klar ist, dass das N-Spur Marktsegment vergleichsweise winzig ist (geschätzt 1:10 vs. H0 in .AT) und nicht alle "jederzeit alles lagernd" haben können, vermisse ich hier schon etwas "Innovationsfreude und Beweglichkeit im Fachhandel".
Und was Kato selbst anbelangt und deren Eruopa-Niederlassung in Dänemark - die sind zumindest aus meiner Perspektive im Dauer-Tiefschlaf. Das Einzige, was von denen kommt, sind holpertatschige Versuche, private Direktimporte zu unterbinden. Super Markt-Strategie. So gewinnt man Kunden!
Zitat - Antwort-Nr.: 73 | Name: Freetrack
und eher auf Bestellung denn als Lagerware.....
ja eben, "bestellen kann ich selbst" - und dann kommt es direkt zu mir, zumindest wenn der jeweilige Zusteller einen guten Tag hat.
LG Georg
Zitat - Antwort-Nr.: 75 | Name: Nimbi
beim Fotostudio Behavy - Floridofilm e.U.
???
Zitat - Antwort-Nr.: 666 | Name: Lokwerkstatt Wien
LOKWERKSTATT-Wien
A-1210 Wien, Kummergasse 2/2/R04
Im Fotostudio Behavy
Hallo Georg,
die Lokwerkstatt hat KATO im Webshop, ist aber wohl mehr Online-Händler mit lokalem "Reparatur-Annahme-Stützpunkt".
Früher hat Generalimporteur NOCH KATO bei den Fachhändlern vernachlässigt, jetzt erhalten die Fachhändler die Vernachlässigung wenigstens aus erster Hand, eben von KATO selbst.
Möglicherweise ist es für Fachhändler jetzt NOCH schwieriger als vor Gründung der Dänemark-Niederlassung KATOs, vernünftig zu Unitrack-Material zu kommen.
Aufgrund der teils nur stoßweisen Produktion und somit auch stoßweisen Belieferung durch KATO muss der Fachhändler relativ früh und auch relativ viel vorbestellen, um dem Kunden, der seine Bahn mit KATO baut, im Bedarfsfall mit Lagerware weiter helfen zu können.
Außerdem: das klassische Modellbahnfachgeschäft muss schauen, dass es bei Märklin & Co ausreichend Umsatz macht, damit sich die Einkaufskonditionen nicht verschlechtern..... das kann mit ein Grund sein.
Wenn es dennoch KATO oder TOMIX anbieten will, braucht es eine ausreichende Auswahl und Lagerware. Das erhöht bei fehlendem Eigenkapital den Kreditbedarf (soweit das Geschäft überhaupt kreditfähig ist) und verlangsamt die durchschnittliche Umschlagzeit bzw. Lagerdauer von Gleismaterial, da die Kunden ja bei mehr Auswahl nicht unbedingt mehr, sondern in erster Linie differenzierter kaufen.
Großhändler, Hersteller bzw. deren Kreditversicherer werden Modellbahngeschäfte nur in Ausnahmefällen auf Kommission beliefern lassen, da das Ausfallrisiko in dieser Branche hoch ist.
Als USP gegenüber anderen Fachgeschäften wären KATO und TOMIX zwar sehr interessant. Aber durch die immer weniger werdenden Fachhandelsgeschäfte ist der lokale Konkurrenzkampf wahrscheinlich überschaubar und, wie gesagt, die finanzielle Lage meist ohnehin nicht so prickelnd.
Näheres darüber könnte sicher Daniel von Spur-N-Teile aus der Schule plaudern.
VG Freetrack
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Auf Dauer ist billigst eingekauft, für die Allgemeinheit sehr teuer erkauft.
Hallo,
naja, das kann man so sehen. Wenn ich aber sehe, welchen Teil meines Einkommens nie bei mir ankommt und wieviel ich dann von diesem Nettoeinkommen (also bereits versteuert) beim Tanken und Einkaufen dann nochmal mit reichlich Steuern belegt wird, dann sehe ich es exakt wie Georg:
und suche, wenn ich etwas brauche oder haben möchte, mir das günstigste Angebot.
VG
Nico
das schlimme an der Welt ist:
Alle denken nur an sich
Nur ich denk an mich
Gruß
Thomas
Händler machen es fürs Geld, und nicht aus karitativen Gründen. Es ist ein Geschäft, keine Beziehung. Die machen es auch nicht günstiger weil du arbeitslos bist.
Und wenn es nicht verdient, dann war es das falsche Geschäft. Das gab es schon immer. Wer sich nicht anpasst überlebt nicht.
Vor dem Internet haben sich viele Geld verdient indem sie Hersteller und Käufer zusammen brachten. Information verkauften die.
Mit dem Internet kam die Transparenz.
Zwischenhändler verlieren Ihr Vorteil.
Haben keinen Wert mehr, und wer nicht ergänzt ist raus.
Nicht mehr nötig. So wie Schreibmaschinen, Blackberries oder Nokias.
Alles Andere ist Utopisch.
LG ChristiaN
LG Mike
@79
Siehe @72
Gruß
Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: 72 | Name: Throge schrieb am 06.02.26 10:29
(...)
Wir sollten einfach kritische und bewusste Kunden sein und nicht Schnäppchenjäger ohne unser Handeln zu überdenken.
(...)
Bleib Bitte bei DIR!
Du kannst das für dich entscheiden, hast aber keine Legitimation für alle zu sprechen!
Ich treffe meine Entscheidungen immer noch selber!
Franzi
einige Decoderanbieter lassen die "wirklich" komplett in Asien bauen. Aber andere tragen das "Made in Germany" völlig zurecht.
Soo lausig sind die deutschen IC-Hersteller und Bauteilehersteller vor allen Dingen bei kundenspezifischen Schaltkreisen und Anwendungen nicht, ebenso gibt es in Deutschland auch Lohn-Platinenfertiger und Bestücker.
Bei den Mengen lohnt auch kaum ein Fertiger in Asien weil den muss man ja auf die Finger kloppen können.
Auf den deutschen Werkzeugbau und Spritzguss lass ich auch nichts kommen.
Natürlich können das längst auch die Chinesen aber das lohnt nicht so sehr, Formen sind ja Jahrzehnte "haltbar'
Schlimm ist es im Moba-Bereich nur mit den hohen Kosten bei Lackierung, Druck und Montage. Automatisierung was z.B. Tomy oder Kato macht lohnt kaum bei den kleinen Mengen in Europa - also geht man ins Ausland. Wobei China solche Produkte auch nicht mehr haben will. Langsam geht denen wegen 1-Kindpolitik der Nachwuchs aus, mit anderen Artikeln lässt sich mehr Geld verdienen.
Ein Kollege holte alles aus China... Corona und aus die Maus.
Bei mir gibt's nur "Made in Europa" dafür mit echten Zertifikaten und Laborergebnissen.
Natürlich gibt es auch seriöse Fertiger in Asien aber als kleine "Langnase" der vielleicht 20-30 Container im Jahr "braucht" wird gerne über den Tisch gezogen.
Peter
natürlich sollst Du Deinen eigenen Kopf zum Denken benutzen.Was anderes hab ich ja auch nicht geschrieben.Das Problem ist ja gerade das wir oft nicht weiter unser Handeln hinterfragen.
Nicht nach den beliebten Motto:
Bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen
Meine Meinung steht fest.
Grüße
Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: 84 | Name: Throge
....nach den beliebten Motto:
Bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen
Meine Meinung steht fest....
Dieses Motto ist nicht beliebt, sondern überlebensnotwendig.
Den Mechanismus dahinter nennt man Kognitive Dissonanz.
VG Freetrack
Zitat - Antwort-Nr.: 84 | Name: Throge schrieb am 07.02.26 11:45
Liebe Franzi,
natürlich sollst Du Deinen eigenen Kopf zum Denken benutzen.Was anderes hab ich ja auch nicht geschrieben.Das Problem ist ja gerade das wir oft nicht weiter unser Handeln hinterfragen.
Nicht nach den beliebten Motto:
Bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen
Meine Meinung steht fest.
Grüße
Thomas
Es wäre schon mal Hilfreich, wenn du wenigstens meinen Beitrag VERSTEHEN würdest ...
... und wieder schreibst du von WIR! NEIN! NICHT WIR !!!
Ich entscheide selber! NICHT DU entscheidest für mein Handeln!
Zitat - Antwort-Nr.: 86 | Name:
... und wieder schreibst du von WIR! NEIN! NICHT WIR !!!
Ich entscheide selber! NICHT DU entscheidest für mein Handeln!
Ich bin mir nicht sicher, ob du den Text nicht verstehst, nicht verstehen möchtest oder hier zum Ausdruck bringen möchtest, dass ein Nachdenken und Hinterfragen deiner Handlungen für die nicht in Frage kommt. Oder agierst du einfach, ohne darüber nachzudenken?
Gruß
Gerald
Die Fakten geben mir Recht. Alles andere ist ein Kampf gegen Windmühlen.
Don Quixote.
Händler machen eiskalt ihre Kalkulation, da geht es nicht um die Kunden, sondern nur um sich selbst.
LG ChristiaN
PS. Du vergisst das der Chinese nur im Vergleich mit uns schlechte Arbeitsbedingungen hat. Er sieht das aber nicht so, lebt deutlich besser als seine Eltern, ansonsten kann er ja auch wieder in sein Heimatsdorf ziehen.
Und übrigens, wenn wir nicht kaufen, hungert er.
der größte Markt Chinas sind die USA.
Andersrum ähnlich, denn China kauft von den USA viele Lebensmittel. Und da die treuesten Trump-Wähler die Farmer sind knickte der Präsi da ganz schnell ein als es um Zölle ging...die Chinesen gaben mittels Lächeln zu verstehen das sie den Zoll auch anpassen können.
Gäb Ärger wenn die US-Farmer ihre Ernte nicht verkaufen könnten...
Peter
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