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THEMA: analog-digital

THEMA: analog-digital
Startbeitrag
August - 17.01.26 17:28
Grüss euch miteinander, also ich schau schon relativ oft ins Forum und gebe ab und zu meinen unbedeutenden Senf ab, aber mir fällt auf daß niemand mehr eine Frage zu analalog hat, fährt ihr alle nur mehr digital ?
Gruß Gustl

Hallo Gustl,

ganz klar: ja! :)

Ich hatte als Kind eine analoge Anlage. Als ich dann vor 10 Jahren mit N gestartet bin, war für mich klar, dass es digital sein muss.

Viele Grüße
Alex
Moin Gustl,

Als Digitalbahner habe ich folgenden Verdacht: Vielleicht liegt es daran, dass die Analogbahner keine Probleme haben und alles einfach funktioniert

Schöne Grüße

Thomas
Guten Abend,
na ja, wenn mann die Fäden (auch alle nicht dezidiert digitalen) so verfolgt, so scheinen viele nicht digital zu f a h r e n.
Eher kämpft man mit den CV Werten oder es geht gar nichts. Würde mich freuen mehr davon zu hören, wenn etwas digital auf Anhieb funktioniert und Freude macht....

keep groovin´
Arno
Hallo Gustl,
die Analogbahner haben halt weniger Probleme, deswegen müssen sie auch nicht dauernd posten.
Gruß
Detlef
Hallo,

ganz klar: nein!
Analog ist halt viel einfacher und nachvollziehbarer, was sollte man da groß für Fragen haben, besonders wenn man das schon seit 60 Jahren macht.

Gruß Engelbert

Hallo n-bahnfreunde,

da bin ich ganz klar auf der Seite von #5 Engelbert.
Ich habe seid etwa 1970 mit der n-bahn angefangen. Bis heute zu nur Analog, vor allem hab ich mal auf ner
Ausstellung so etwa 7 Lok´s gleichzeitig mit Sound gehört = viel zu viel Geräuche.
Auch warum soll ich da mehr für bezahlen. Ich hab keine riesen Bahn daher brauch ich Digital nicht.

Gruß n-bahnhermann
Gibt's eigentlich 9 mm / 1:160 auch als BRIO-Bahn?

Ich schätze, da wären die Probleme noch weniger als bei Analog.

VG Freetrack
Hallo,

es gibt schon noch Analogbahner, aber da sind halt keine "Programmierprobleme" zu lösen...

Wenn ich nur von mir ausgehe: Ich sitze den ganzen Tag am Computer, da muss ich das nicht auch im Hobby haben. Als Werkzeug und Hilfsmittel ja, aber an die Anlage darf derzeit kein PC Da spiele ich allein
Obwohl, es gibt Rechner an meiner Anlage: In der Burg und in Häusern ("belebtes Haus"), auch die Schrankensteuerung oder der Schattenbahnhof werden per Arduino Nano gesteuert werden, und noch so einige Einzelteilchen. Aber deswegen sehe ich das noch nicht als "digital"

Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,

Digital geht auch ohne PC.
Ich fahre digital, die Steuerung geht analog.
Alles fast ohne Probleme.

Viele Grüße
Enrico
ich könnte mir vorstellen, daß es auch eine finanzielle Frage sein könnte, digital dürfte ja doch um einiges an Bares verlangt...daneben noch Landschaft, Häuser etc....

Gruß Gustl
Hallo,

müssen sich gerade ein paar Leute gegenseitig einreden wie toll analog ist?

Die beste Entscheidung in meinem Mobahnerleben war der Umstieg auf digital.
Keine "rasende Würmchenbahn" sondern Schrittgeschwindigkeit und sauber fahrende Loks.

Wer mit analog zufrieden ist - wir leben in einem freien Land...

Peter
Moin,

wenn man eine genaue Antwort auf die Frage haben wollte, könnte man ja ein Umfrage starten…

LG Rimbert
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name:

ich könnte mir vorstellen, daß es auch eine finanzielle Frage sein könnte, digital dürfte ja doch um einiges an Bares verlangt...


Das ist durchaus der Fall:
Bei einer Umfrage 2024 über die Gründe warum analog gefahren wird war "Umrüstung auf Digital wäre zu teuer" der mit Abstand häufigste Punkt. ;)

LG Didi
Hallo Rimbert, mach das ....
Gruß Gustl
Hallo

Also wenn ich mit einer Lok Probleme habe sind sie normalerweise nicht digitaler Natur. Also ich habe Probleme, welcher ein Analogi auch haben kann. Natürlich kann eine Digitallok viel mehr. Dadurch braucht es mehr Wissen, welches man sich durch Fragen in diesem Forum erwerben kann.

Grüsse
ROBERT
Da nach einer Umfrage gefragt wurde:
Die in #13 erwähnte findet sich hier:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1397680

LG Didi
Hallo,

mit Befremden habe ich die Argumente "pro analog" gelesen.

Es scheint eine gewisse Meinungstreue wenn nicht Beratungsresistenz vorzuliegen..

Keine Bange: ich werde Euch weder missionieren noch überzeugen wollen.
Euer Ding.

Peter
Hallo,

analog ist einfacher, da muss man nicht so viel fragen.

Grüße, Peter W
Yes... so ziemlich alle analogen Probleme wurden schon vor Jahrzehnten gelöst, da ist relativ wenig Diskussionsbedarf.

Ich hab beides... auf derselben Anlage. Digital bietet halt jede Menge neue Herausforderungen. Die Birne wird trainiert und es gibt tolle neue Features. Das finde ich schon toll. Speziell im BW und im Rangierbetrieb. Auf Strecke eigentlich weniger.

Daher... um schöne lange Züge im Blockbetrieb abwechselnd über die Anlage rauschen zu lassen, reicht mir eine analoge Steuerung. Ist preiswerter und meistens auch zuverlässiger.

LG Mike
Moin Gustl,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hallo Rimbert, mach das ....
Gruß Gustl

Bestimmt nicht, ich fürchte, es würde sich ein elendiger Glaubenskrieg zwischen analog & digital entwickeln.
Bin positiv überrascht, daß der hier bislang nicht ausgebrochen ist. Der Umgang im Forum hat sich nachhaltig gebessert

LG Rimbert
Hallo,

Ich bin Analog-Fahrer. Die Gründe?

Meine bescheidene Anlage ist viel zu klein, um digital zu fahren.

Neue Fahrzeuge sind digital deutlich teurer. Second Hsnd sind die meisten analog. In meiner Sammlung  haben viele Loks aus der vor-digitalen Zeit ihr momentsnes Zuhause. Da wäre mir schon die Umrüstung zu viel Aufwand

Auf digitale Soundeffekte verzichten meine hörbeeinträchtigten  Ohren gerne. Sie bevorzugen das langweilige analoge Surren und Quietschen der sich bewegenden Züge.

Grüße
Ingo (F.)

Moin,

... "noch" Analogfahrer, "Beratungsresistenz":

Hmh, ja geht es denn noch?

Warum soll ich in anfällige Komplexität und ggf. gar geplante Obsoleszenz - die unzähligen Fäden hier sprechen für sich - investieren, wenn mir der analoge Betrieb völlig genügt?

Analogfahrer fahren einfach und zuverlässig.

Und wer Analogfahrer gern pauschal als "Ewiggestrige" oder gar "Arme Schlucker" darzustellen versucht, irrt schlicht und ergreifend gewaltig.

Ich z.B. investiere gern in zuverlässige und geschmeidige Motoren von sb modellbau:

Denn "digital" ist häufig doch nur eine Krücke, mechanisch unterirdisch konstruierte Tfz auf feinen Trab zu bringen. Und (plärrenden) Sound will ich partout nun mal auch nicht.

Der eine mag Bier, der andere Wein, manche beides - what else?! - Genießt, was IHR wollt.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo Enrico #9,

ja, ich habe davon gehört, dass das geht...
Allerdings ist das beim Konzept meiner Anlage nicht sinnvoll, ich könnte und wollte den gewünschten Betrieb nicht ohne Computer steuern, dazu ist die Anlage zu groß.
Es ist nicht ausgeschlossen, z.B. das BW und die darin verkehrenden Loks irgendwann zu digitalisieren, oder die Straßenbahn einmal digital zu betreiben -- aktuell aber nicht. Die Hauptstrecke bleibt im analogen Blockbetrieb.

Was ich mir eher vorstellen kann:
Ein konventionelles Stellpult mit Tastern, die digital encodiert werden und dann entsprechende Decoder an den Weichen etc.
Sowas ist meines Wissens nach bei SX erhältlich (auch im Selbstbau), sonst habe ich das noch nicht gesehen (habe aber auch nicht danach gesucht). Und nein, auf einem Bildschirm klicken oder per Touchscreen Weichen stellen gefällt mir nicht. Dann lieber traditionell.

Viele Grüße
Michael

PS: Norrskenet spricht mir aus der Seele
Ich hatte mal versucht auf Digital umzusteigen, außer 4 digitalen Loks, 3 selbst umgebaut, eine deomlierte Lok und 2 ruinierte Dekoder später hab ich die Umbauerei aufgegeben.

Meine derzeitige "Rollenlassen" Anlage ist komplett Analog. Mir ist das gefummel zu friemelig und einen der mir das umbauen könnte hab ich nicht in der Gegend.

Hinzu kommt das Alter meines Fuhrparks. Das lohnt sich nicht wirklich. Das Plastik ist of so spröde geworden da muss man schon sehr sehr vorsichtig sein, dass es einem nicht alles zerbröselt. Neue Loks sind mir einfach zu teuer.

Ab und an räume ich alles analoge vom Gleis und klemme auf die z21 um. Aber warm werde ich damit nicht mehr.

Gruß michael

Hallo
Ich baue gerade an meiner Heimanlage, die inspiriert von der Arlbergbahn ist. Die ist eingleisig, dargestellt wird aber nur ein Bahnhof. Mit über 5 Metern Abstelllänge kann man dort perfekt Zugbegegnung darstellen. Heißt, z.b. ein Containerzug fährt ein und muss den entgegenkommenden Railjet abwarten, der durchfährt.
Das war es eigentlich an sichtbaren Bereich. Der Rest ist ein kleiner Schattenbahnhof mit ebenso großer Abstelllänge und komplett offen.
Das als Grundinformation.

Jetzt bin ich alleiniger Betreiber dieser Bahn.
Da benötige ich die digitalen Komponenten überhaupt nicht, weil ich eh nur ein Zug steuern kann. Sprich, ich habe es im wahrsten Sinne in der Hand, wie schnell meine Züge fahren, bremsen und beschleunigen.

Mir ist durchaus bewusst, dass es Vorteile gibt, seine Bahn digital zu betreiben. Das möchte ich keinesfalls in Abrede stellen und jeder soll machen wie er möchte.

Für mich sind die springende Punkte
-Ich habe davon keine Ahnung
-analoge Loks sind billiger
-Sound finde ich auf die Dauer anstrengend
-Ich besitze fast ausschließlich analoge Loks

Das sind meine persönlichen Argumente und bis jetzt fahre ich sehr gut damit.

Rudi
Hallo,

Zitat

-Sound finde ich auf die Dauer anstrengend


Nur so als Randnotiz: Du weißt, dass man Sound abschalten kann?
Es ist möglich, einfach nur mal zu pfeifen ohne gleich konstante Beschallung zu haben.

Viele Grüße
Rico
Hallo!

Ich bin vor gut 20 Jahren auf Digital umgestiegen, nachdem ich ebenfalls 20 Jahre Analog-Bahner gewesen war. Ich finde den digitalen Betrieb praktischer als den analogen. Allerdings ist meine Anlage auch ziemlich groß.

Probleme treten im digitalen Betrieb bei mir kaum auf. Ich verzichte allerdings auf Sound.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: RF

Nur so als Randnotiz: Du weißt, dass man Sound abschalten kann?


Wenn man den Sound eh die meiste Zeit abschaltet, warum braucht man dann überhaupt den Sound?
Okay, das kann jeder machen wie er will!

Ich stimme Rudi in #25 vollumfänglich zu.
Meine Anlage ist komplett analog und so gestaltet, dass ich mehrere Züge gleichzeitig fahren lassen kann. Zum Einen weil die Anlage in 4 Stromkreise aufgeteilt ist und weil beide Richtungen ab Hbf über Kehrschleifen zurückführen. So funktioniert der Gegenverkehr ohne Probleme.
Ein weiterer Grund ist die Größe meiner Sammlung und der Anlage. Diese auf digital umgestalten, wäre mir als Rentnerin zu kostspielig und nicht zu stemmen, da die Moba bei mir nur Beiwerk ist und ich mein Geld dann doch lieber für Reisen ausgebe, zumindest in den Sommermonaten.

Auch wenn ich hier und da die Vorteile von Digital bewundere, werde ich in meinem Alter garantiert nicht mehr von vorne anfangen, obwohl ich es vom praktischen her, aufgrund meiner Ausbildung, könnte.

So bleibt meine Anlage bis zu meinem Ableben analog.

Viele Grüße aus Südmähren
Heidi
Hallo Rico #26
Ja, ich meine davon mal gehört zu haben.
Aber z.b. Dampfloks in der Baugröße N können aufgrund der kleinen Baugröße die Dynamik nicht bringen. Und Dampfloks hab ich eh kaum.

Bei Eloks ist der Sound so eine Sache. Ist auch nicht meins.

Wie gesagt, es gibt bestimmt 1000 Argumente für Digital. Ich kann in meinem geistigen Auge schon gut vorstellen, wie eine 1044 mit eingeschalteter Spitzenbeleuchtung auf dem Gleis steht und auf den Gegenzug wartet. Sieht bestimmt gut aus.
Aber extra nur dafür auf Digital umstellen, nein danke. Ist es mir nicht wert. Und außerdem mache ich eh nur Betrieb bei 'Sonne'.

Heidi #28
Genau so mach ich es auch. Die Gleise werden getrennt und mittels Taster/Schalter mit Strom versorgt. Fertig ist die Laube. Das bekomme sogar ich hin.
Möchte nur vor Stuttgart 21 mit meiner Anlage fertig werden. Somit  kann ich ganz entspannt arbeiten.
Rudi
Hallo,
ich bin der Meinung jeder soll fahren wie er meint.
Was mich aber etwas Ärgert ist das hier einige immer so schreiben als währe Digital immer mit Sound.
Der größte Teil meiner digitalen Loks haben einen ganz normalen Decoder ohne Sound eingebaut.

Gruß Alex
Wie man auch in diesem Thread sieht, hängt es vom Szenario ab, das man hat. Beides hat sein Für und Wider, was auch von der Anlagengröße und der Intention des Betriebes abhängt. Gefühlt habe ich aber auch den Eindruck, dass digitales Fahren nicht unbedingt einfacher ist, wenn man die Diskussionen verfolgt, wie eine Lok zu programmieren ist. Warum muss man eine Lok programmieren? Vom Aufwand der Digitalisierung alter Loks und Steuerwagen ganz abgesehen.

Bei mir läuft das so, das analog auf drei unabhängigen Kreisen (Doppelspur und Nebenstrecke) plus Bahnbetriebswerk mit PWM gefahren wird, während die restlichen Komponenten, also vor allem Signale und Weichen, digital gesteuert werden. Zum einen spart das Verkabelung unter der Platte und vor allem Stellwerksbau mit zig Schaltern und fettem Kabelbaum, zum anderen kann man dann doch allerlei am Computer machen, Fahrstraßen und so. Entkuppler steuere ich aber per analogem Knopf.
Für die Loksteuerung sehe ich bei einer Anlage unterer mittlerer Größe wie meiner keinen Mehrwert durch Digitalbetrieb.

Ich sehe aber auch, dass Spur N das Potential der Digitalisierung bislang nicht vollumfänglich nutzt. Bis auf die Gleiseinspeisung sollten eigentlich überhaupt keine Kabel oder separate Decoder nötig sein. Idealerweise klemmt man die Signale ans Gleis und die Weichenantriebe versorgen sich direkt von dort. Alles mit eingebauten Decodern. Das wäre dann wirklich eine signifikante Vereinfachung für den Aufbau.

Viele Grüße
Falco
Guten Abend,

auch ich fahre analog. Ich  habe keine Lust mich noch mit digital zu befassen und  mein Fuhrpark einfach einen mir zu hohen finanziellen Einsatz erfordern würde. Dazu kommt, dass ein Teil meiner Fahrzeuge fast so alt ist wie ich und eine Umrüstung sehr aufwändig wäre. Ich hatte auch schon eine Sound-Lok, die ich aber wegen nervens wieder verkauft habe.

Man möge mich jetzt für etwas wunderlich halten, aber eigentlich müssten ja auch die Loks, die z.B. im BW stehen, die Autos auf den Modellstraßen, die Preiserleins, die Kirchen und alles was so auf der Anlage steht, die entsprechenden Geräusche machen!?  Plus Tageszeiten, also hell und dunkel. Wenn möglich noch Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter., selbstverständlich mit entsprechender Wetterkulisse. Das wäre die perfekte Nachbildung des Vorbilds! Allein die Vorstellung ...

Natürlich hat digital  auch seine Vorteile, ich denke daran, dass man wesentlich weniger Schalter, Kabel etc. braucht.

Aber:
"Ein Jeder möge nach seiner Fasson glücklich werden". Das soll vor längerer Zeit ein manchmal weiser Mann gesagt haben. Dem ist nichts hinzuzufügen.

@17 8terberg:
Denk mal mal drüber nach, mit Beratungsresistenz hat das absolut nichts zu tun.

Ich wünsche allen, die unserem Hobby frönen, ob Analog- oder Digitalfahrer,  weiter viel Spaß und wenig Störungen beim Betrieb.

Viele Grüße Philipp
Eigentlich spiegelt dieser Thread die Wirklichkeit in Deutschland wieder… da geht’s ja auch nicht so richtig voran mit der Digitalisierung, vor allem im staatlichen Bereich… πŸ˜‰πŸ€·πŸ½‍♂️

Das Problem ist nicht die Digitalisierung an sich, sondern schlecht gemachte Digitalisierung. Wenn die Produkte/Programme gut sind, setzen sie sich von allein durch.

LG Mike
Moin,

Hier meine 50ct zum Thema:
Digital schafft Probleme die es Anlog nicht gibt. Analog zu der Aussage: Ein Computer schafft Probleme die es ohne ihn nie gegeben hätte!

Ich bin seit Anfang der 90er Modellbahner! In dieser Zeit haben sich doch so einige (Trieb-)Fahrzeuge angesammelt! Also mehr Sammler als Betriebsbahner.. Also welcher Vorteil bei Sammeln hat Digital? Aber ich bin auch in einem Modellbahnclub. Wir betreiben eine Modulanlage mit Rund 100m Analgenlänge. Deren Norm ist auch in der analogen Zeit entstanden, und wir haben bei vielen Ausstellungen gezeigt wie gut dieses Konzept läuft. Auch die Fehlersuche ist relativ einfach und digital! Ist Spannung am Gleis fährt der Zug! Aber Analog bedarf natürlich auch einiger Überlegungen.

Aber ich bin auch Digital unterwegs! Zwar in Spur Null aber auch das hat seinen Reiz!

Und wer in den letzten Jahren mit diesem Hobby angefangen hat, oder der Bestand überschaubar ist und es sich technisch zutraut soll in der Jetztzeit gerne digital fahren. Aber ich habe das Gefühl das in den Jahren viele Basics verloren gegangen sind. Ich lese in viele Threads "meine Lok läuft nicht/schlecht!" Als Elektroiker ist mir die Fehleranalyse nicht fremd. Also läuft die Lok analog? Also kann es schon mal nicht an dem Antrieb liegen! Oder aber mal die Lok mit größerer Drehzahl mal eine zeit lang freifahren lassen. (Sorgt dafür das der Abrieb am Kollektor mal wieder weggeblasen wir und er sich reinigt. Digitales Problem, vielfasch nur langsame fahrt.) Aber diese Frage stellt viele schon vor große Hürden.

Achja und noch mal zur Modulanlange: Hier bin ich der Stellwerker und nicht der Lokführer! Ich gebe den Weg vor, ich stelle die Signale. Der Lokführer hat diesen Vorgaben zu folgen.

Und PS: im Podcast Bahn und Bier gibt es ein Gute Folge Analg vs. Digital. https://www.podcast.de/episode/626004992/bier-bahn-folge-15-analog-vs-digital Hört euch mal das Ergebnis an.

MfG
Heiko

www.mec-koelln-reisiek.de  

die Zukunft: Analog wird gemeinsam mit seinen Usern (inkl. mir) langsam aber sicher abdanken.

m. E. ist es "nur" eine Frage der Zeit, bis Software, verbunden mit einer Digitalzentrale und verteilten Videokameras und Mikrofonen als "Sensoren" eine Anlage millimetergenau steuern kann. Ergänz vielleicht durch eine Art "Innenraum-GPS".

Was sich dann erübrigt, sind u. a. Belegtmelder inkl. dem Definieren von Blöcken und Abschnitten und das Erlernen von Steuerungsprogrammen. Die tatsächlichen Digitaladressen von Rollmaterial und Zubehör erfährt die KI über Railcom etc.

Den exakten Gleisplan importiert die KI aus einem Gleisplanungsprogramm oder erstellt den Gleisplan selbst über die Kameras. Vorhandenes Rollmaterial kennt die KI aus Datenbanken und ordnet es über die Kameras korrekt zu. Über die Kameras nimmt die KI das Fahrverhalten der Züge wahr und optimiert die CVs entsprechend.

Eine täuschend natürliche Soundkulisse erzeugt die KI über verteilte Lautsprecher entsprechend dem aktuellen Fahr-Geschehen unter Berücksichtigung der Topografie der Anlage. Sounddecoder werden überflüssig. Beleuchtung steuert die KI über DMX etc. Ähnliches gilt für den KFZ-Teil.

Der User kann mit Sprachsteuerung oder Tastatureingabe sein Material (um)benennen und zwischen automatischem und halbautomischen Betrieb wechseln oder manuell steuern, wobei im letzteren Fall die Software nur im Gefahrenfall eingreift. Auch mehrere gleichzeitige Spieler mit Funkreglern wären dann kein Problem und KI unterscheidet die Stimmen bei Mikrofoneingaben.

Klingt sehr futuristisch, aber das alles stellt beim aktuellen Entwicklungsstand von KI bereits heute keine unüberwindbaren Hürden mehr dar. Die Frage ist, wer sich die Entwicklungs-Arbeit antut und ab wann sich sowas "rechnen" würde.

Der User kann sich auf seine weitere Sammeltätigkeit, den Gleis- und Landschaftsbau und das Spielen konzentrieren. Die KI erkennt Unzulänglichkeiten und gibt Tipps (z. B. bei der Landschaftsgestaltung).

99 % der Forianer werden denken "Nonsense" und "das will doch keiner". Aber die Wette gilt.

VG Freetrack

Zitat - Antwort-Nr.: 34 | Name: hepi

Ein Computer schafft Probleme die es ohne ihn nie gegeben hätte!



Insofern ist ein Computer also beschaffen wie ein Mensch.
Guten Morgen

Ich bin überzeugter Analogbahner, das hat mehrer Gründe
Da ich den ganzen Tag am PC arbeiten darf bin ich froh wenn ich Abends dann einfach den Traforegler aufdrehen kann.
Ich fahre seit 40 Jahren Analog und habe das Digitale ganz ehrlich noch nicht vermisst.
Es freut mich aber immer,wenn ich lese ,das Digitalbahner wieder ein Problem hier im Forum lösen konnten. Bei uns Analogen ist es wie gesagt einfacher.
Ein jeder hat seine Entscheidung getroffen und ist hoffentlich glücklich damit.
Auf viele weitere Diskusionen und wertvollen Tipps freut sich
Ringi Frank Ringsdorf
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die beste Entscheidung in meinem Mobahnerleben war der Umstieg auf digital.


Da kann ich dir nur beipflichten. Habe die Entscheidung vor 10 Jahre getroffen. Heute habe ich 2 Anlagen. Eine mit Digital fahren und analog schalten und eine zweite voll digitalisiert. Mit der voll digitalisierten Anlage sind die Spielmöglichkeiten viel grösser, obwohl die Anlage nur halb so gross ist. Mal ne Lok und ein paar Wagen weniger gekauft und so alles finanziert. Ich will da niemand zu etwas überreden, bin einfach selber glücklich, dass ich diesen Weg gegangen bin.
Gruss Beat

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Eine täuschend natürliche Soundkulisse erzeugt die KI über verteilte Lautsprecher entsprechend dem aktuellen Fahr-Geschehen unter Berücksichtigung der Topografie der Anlage.



Freetrack, das bietet Kato heute schon mit seiner Soundbox. Wenn Du die an einen ordentlichen Lautsprecher anschliesst, hast Du richtig Wumms auf der Anlage, sogar mit analogen Loks. Der Sound ist sogar lastabhängig 😎

Ich habe ja die gleiche Metamorphose durchgemacht. Vor ca. 2 Jahren habe ich hier mit dem Thread “digital - wo ist der Witz?” die Gemüter erregt. Inzwischen fahre ich auch digital und weiss jetzt, wo der Witz ist 😜

LG Mike
Hi,

da hier öfter geschrieben wird dass man keinen PC für die Moba wolle:
Digital ist nicht dasselbe wie Softwaresteuerung über einen PC - man kann genauso seine Züge per Drehregler steuern wie mit einem analogen Fahrgerät/Trafo. Nur halt mit weiteren Möglichkeiten die analog nicht bietet (Beleuchtung schaltbar, auch bei Stillstand, usw.)

LG Didi
Hallo,

tja, man merkt es der "Diskussion" an das Blinde über Farben reden wollen.

Ein guter Decoder ist für gut 20 Euro zu haben... Bei mir zeigen ausgerechnet 50 Jahre alte Modelle wie gut sie fahren können.
Diese Modelle gibt es oft genug für nen Appel und n Ei, etwas Arbeit (Grundreinigung, Kohlen, Schmierdienst, Decoder) und man fragt sich was die Mobahresteller die letzten Jahre gemacht haben.

Peter
Guten Morgen,
ich hab das mal durchgerechnet, was mich die Umstellung auf digital jetzt kosten würde nach fast 60 Jahren Sammeln und bauen. Nur für die Tfz komme ich auf mindestens 50000€. Mit der großen Anlage kommt noch einiges dazu + Steuergeräte. Das kann ich mir nicht leisten und die verbleibende Lebenszeit gibt das auch nicht mehr her.
Das ist der Nachteil des Frühgeborenen... Zum Glück hab ich viel Fanatsie und mein Hirn wird extrem durch Konzertauftritte trainiert.  Und beim Fahren bin ich auch gut gefordert um die 10 Stromkreise mit ihren Zügen zu überwachen. Also wird es wohl oder übel bei analog bleiben müssen. Im nächsten Leben vielleicht, wenn es dann noch Modellbahn gibt.
keep groovin´
Arno
Hallo!

Da drauf muss ich doch noch mal antworten:
Zitat - Antwort-Nr.: 40 | Name:

Digital ist nicht dasselbe wie Softwaresteuerung über einen PC - man kann genauso seine Züge per Drehregler steuern wie mit einem analogen Fahrgerät/Trafo. Nur halt mit weiteren Möglichkeiten die analog nicht bietet (Beleuchtung schaltbar, auch bei Stillstand, usw.)


Tja, wer gern am Drehregler drehen will, soll das tun... Aber ab drei gleichzeitig zu steuernden Fahrzeugen wird's wahrscheinlich stressig. Ja, ein einzelnes Fahrzeug auf der Nebenbahn wird von Hand gesteuert -- und was passiert zwischenzeitlich auf der Hauptstrecke? Blockbetrieb mit Signalhalt etc. wird da "digital" ohne Computer mindestens genauso unhandlich wie "analog"

Diese Aussage halte ich schlicht für unverschämt:
Zitat - Antwort-Nr.: 41 | Name:

tja, man merkt es der "Diskussion" an das Blinde über Farben reden wollen


Man soll nicht von sich und seiner eigenen Gedankenwelt auf andere schließen!

Viele Grüße
Michael
Moin,

es geht aus, wie es bei diesem Thema zu befürchten war: Glaubenskrieg.

Gönnen wir doch jedem seine Entscheidung und seine Beweggründe. Ich kann verstehen, daß sich ein Analogbahner nach Jahrzehnten schwertut, auf Digital umzusteigen.

Aber bei Neu- / Wiedereinstieg und dem Versuch objektiv die Vor- und Nachteile abzuwägen, kann man nur zur Erkenntnis kommen, digital zu fahren. Ich hätte mir ein komplexe Anlage wie ich sie zur Zeit baue, analog niemals bauen können. Gerade für diejenigen die elektrotechnisch nicht so versiert sind, ist eine digitale Steuerung viel einfacher. Mal abgesehen von den wirklich schönen Möglichkeiten, die man heute mit Sound, insb. bei Dampfloks hat.

LG Rimbert
@35: Moin Freetrack,

... und dann - fast völlig passiv geworden - schließe ich die Moba-Tür und widme mich etwas echtem Anderen.

Gehe z.B. noch häufiger in den Wald, in dem dann - zumindest vorerst - vielleicht noch keine Kameras und Mikros hängen und ich (Achtung, ungewohnt:) völlig selbstgesteuert ich selbst bin.

1984 war gestern. Heute ist brave new world.

@41: 8erberg,

Du schreibst, "ja, man merkt es der "Diskussion" an das Blinde über Farben reden wollen":

Man merkt, dass Geblendete scheinbar noch viel weniger sehen.

So geht Empathie - "endlich" ist es mit dem Frieden im Faden vorbei. Also alles wie gehabt.

Es gibt auch Leute, die inzwischen ohne KI nicht mehr einparken können: Das nennt sich dann "Fortschritt".

Norrskenet
Hallo,

ich gebe Rimbert aus dem Vorgängerpost Recht.

Meine Anfänge mit der MoBa liegen auch in der guten alten Analogzeit. Ich sag nur Metallgleis und PuKos.

Beim Neubau einer Anlage ist es eine Grundsatzfrage, ob diese analog oder digital betrieben werden soll. Die Abwägung von Vor- oder Nachteilen des einen oder anderen Ansatzes sind sekundär. Es ist einfach eine persönliche Entscheidung des Modellbahners.

Allerdings hat sich die Modellbahn Industrie auf die Digitalisierung eingeschossen. Denn mit digitalen Komponenten verdient man mehr Geld als mit analogen. Und wenn nun die Hersteller beginnen, nur noch Digital-Loks mit Sound anzubieten, dann erhoffen sie sich noch mehr Profit.

LG
Roland

Hallo Rimbert #44

Du möchtest jeden seine Entscheidungen gönnen.
Im nächsten Absatz versuchst du aber zu missionieren, in dem du sagst, daß man zur Erkenntnis kommen muss, daß digital besser ist.
Ein Wiederspruch in sich.


Ich hatte anfangs gesagt, dass ich überzeugter Analogist bin aber die Vorteile einer Digitalen Bahn durchaus anerkenne.

Warum immer das gleiche: meins ist besser, nein meins ist viel besserererer und meins ist am besseresten.
Es war so klar.

Ich gehe jetzt zum MSV und schau mir den zukünftigen Zweitligisten an, da kann ich bei Stadionwurst und Bier mehr entspannen, als hier. Obwohl; MSV und entspannen?

Rudi
Warum immer nur entweder oder?
Auf kleinen Anlagen mit intensiven Rangierbetrieb, Nachschub, Lokwechsel usw. ist die Digitalisierung absolut sinnvoll, auch ohne Musik und Lichtreklame (Sound und Lichtspielereien).
Dieser Aspekt wurde hier noch gar nicht angesprochen.
Nur soweit digital wie notwendig, die Kosten überschaubar und die Probleme für Nichtelektroniker beherrschbar.

Der mit seiner kleinen „teildigitalisierten“ Gebirgsbahn glückliche 😍tto

https://www.youtube.com/watch?v=PrACJYEXupA
Hallo, liebe N-Bahner und Bahnerinnen,

seid doch  mal tolerant und akzeptiert einfach, dass nicht nur Menschen sondern auch Modellbahner unterschiedliche Ansichten und Argumente haben. Nach den Motto " Jedem Narr gefällt soi Kapp!"  (Übersetzung: " Jedem Narren gefällt seine Kappe!"

Diese Streiterei macht doch keinen Spaß! Wenn ich mir Streitereien um besseres Wissen anschauen will, schalte ich die Nachrichten ein.
Mann o Mann, ist das wieder ein Kindergarten!

Waren hier gestern nicht schon 100 Beiträge? Wenn ja, wo sind die?

Einen entspannten Sonntag wünscht Philipp
Ich finde, bis jetzt geht’s noch 😜

Ansonsten gilt, was Simon immer am Ende seiner Sendungen sagt: “Bildschirm abschalten und Modellbahn fahren!“  - egal ob analog, digital oder Schiebetrix 😎

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 39 | Name: NMike

Freetrack, das bietet Kato heute schon mit seiner Soundbox. Wenn Du die an einen ordentlichen Lautsprecher anschliesst, hast Du richtig Wumms auf der Anlage, sogar mit analogen Loks. Der Sound ist sogar lastabhängig 😎



Servus Mike,

ja, in das Kato-System kann man je (analoger) Lok eine Steckkarte mit den passenden Sounds geben und klingt natürlich besser als ein Lautsprecher in einer N-Spur Lok.

Eine KI-Lösung berechnet aber das Geräusch aller fahrenden Züge inkl. Waggons in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Position auf der Anlage. Also reflektiert von Arkadenwänden, gedämpft im Wald, verschwindend hinter Hügeln, unhörbar in Tunnels etc.

Weiter die zur Landschaft und zur Tageszeit passenden Umgebungsgeräusche sowie fahrende KFZ und den Klang "der üblichen verdächtigen" verbauten Gimmicks (Feuerwehreinsatz, Vergnügungspark, Musikkapelle, Begräbnis, fallender Baum - da gibt es ja eine (unsägliche) Unzahl davon.....).

VG Freetrack
Dann mal mein Senf:

als ich 2015 mit der Spur N begonnen habe, ging das mit einer analogen Bahn los. Relativ schnell habe ich bemerkt: analog geht irgendwie nur mit viel Aufwand zu fahren. Insbesondere, wenn mehrere Züge auf den Gleisen sind. Beim digitalen Betrieb hat mich die Möglichkeit fasziniert, mehrere Züge auf dem gleichen Gleis mit unterschiedlichem Tempo oder sogar in unterschiedliche Richtungen zu fahren zu können. Und das alles ohne Block- oder Trennstellen.
Eine Computersteuerung kam für mich (oder uns, was hier die Enkel sind) nie in Frage, gefahren wird mit digitalisierten Loks, die Weichen werden analog/händisch geschaltet.

Ich bin mit diesem Weg durchaus zufrieden. Klar hat eine digitale Lok auch mal Probleme. Dumm ist es nur, wenn es sich um ein neues Modell handelt, bei dem der Hersteller andere Vorstellungen hat als man selbst, dann muss man irgendwie durch Änderungen in den CV eben das Beste herausholen. Deshalb sind hier auch so viele Posts mit digitalen Wünschen/Problemen. Und genau dafür soll ein Forum ja auch da sein: wenn ich keine Probleme habe, muss ich hier nicht schreiben.

Aber ich muss dann auch als Analogbahner mit einer Arnold-Lok aus den 90ern leben können, dass sie um die 400 km/h rennt. Natürlich kann man die auch mit einem anderen Motor oder Getriebe versehen, aber dann sind wir wieder bei den Basteleien angekommen, die die Digitalbahner in anderer Form auch haben.
Analogies müssen die Hardware ändern, Digitalos eben die Software.

Unterm Strich bleibt die Erkenntnis: things change und wenn man nicht bereit ist den Wandel mitzumachen, dann blättert man den Kalender eben nicht um. Die Hersteller haben umgeblättert und gehen mit der Zeit, wir können das nicht ändern. Friss Vogel, oder stirb.

Jeder muss für sich entscheiden, wie er dem wirklich schönen Hobby fröhnen möchte.

Gruß
Freddie

Guten Tag in die Runde,

#45 von Norrskenet gefällt mit gut, zu diesem, zum Teil emotional aufgeladenen, eigentlich friedlich begonnenen Thema.

Ohne hier, als bekennender Analogfahrer weiter darauf einzugehen mache ich mich jetzt wie beschrieben - auf in den Wald - um am späteren Nachmittag wieder die Würmchen >rasen< zu lassen.

Zu dem Thema: Industrieanlegen – Selbstbau oder gekauft, stelle ich ein kleines Video ein, dann kann über die rasenden Würmchen gelacht werden

schönen Sonntag noch

Hubi
@52: Hallo Freddie,

Du schreibst "Unterm Strich bleibt die Erkenntnis: things change und wenn man nicht bereit ist den Wandel mitzumachen, dann blättert man den Kalender eben nicht um. Die Hersteller haben umgeblättert und gehen mit der Zeit, wir können das nicht ändern. Friss Vogel, oder stirb":

Hmh, es ist MEIN Hobby, da "MUSS" ich gar nichts fressen. Denn da bestimme allein ich. Völlig unabhängig davon, ob things changen, was der Kalender sagt (der sagt i.ü. gar nichts) und was mir irgendwelche Leute andrehen wollen: Der selbstbewusste Konsument eben.

Und bevor es heißt "ewiggestrig": Stellt Euch vor, wir besitzen nichtmal mehr ein Festnetz-Telefon. Und fahren seit Jahren mit eTickets. Und und und. Alles so, wie WIR es wollen - egal was Kalender, Hersteller oder der sog. Mainstream (Nebengewässer sind nämlich meist viel schöner) sagen.

Denn wir leben zum Glück (noch) nicht in einer jeden freien Gedanken und jedes freie Tun einzwängenden Diktatur. Es ist MEIN Hobby.

Gruß Norrskenet
Moin zusammen,

an einer Diskussion, was besser ist, möchte ich mich nicht beteiligen. Das endet in der Regel in Glaubenskriegen. Und darüber wurde bereits oft diskutiert.

Zur Ausgangsfarge, ja, analog ist einfacher und man muss nichts einstellen und deshalb findet man wenig Fragen dazu hier.. Es gibt aber auch immer wieder Probkeme, die hier angesgesprochen werden, die sind unabhängig von der Art des Fahrens. Da muss man nicht selten nachfragen, ob jemand analog oder digital fährt. Wenn es z.B. um Kontaktprobleme oder Probleme mit dem Motor geht. Da stellt sich heraus, es gibt noch Analogfahrer.

Gruß
Jürgen
Moin Rudi,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Du möchtest jeden seine Entscheidungen gönnen.
Im nächsten Absatz versuchst du aber zu missionieren, in dem du sagst, daß man zur Erkenntnis kommen muss, daß digital besser ist.
Ein Widerspruch in sich.



Wo bitte, missioniere ich? Mir ist zunächst einmal wichtig, daß ich die Entscheidung eines jeden akzeptiere. Wenn man aber beginnt - und so ist es in diesem Thread - zu vergleichen was für digital und was für analog spricht, dann muß ich versuchen den Kontext der Entscheidung einzuordnen und Unterschiede herauszuarbeiten. Dazu kann z.B. gehören, meine eigenen Beweggründe deutlich zumachen. Dann kann ein Dritter, der vor der Frage analog oder digital steht, für sich zu einer eigenen Entscheidung kommen.

Versuchen wir mal ein paar Entscheidungskriterien zu sammeln:

- Kosten/Aufwand des Umbaus einer Sammlung und/oder einer Anlage. 
Irgendwie doch total nachvollziehbar, daß jemand sagt, mir ist das zu teuer / zu aufwendig. Aber dann das bitte auch so bezeichnen und wie z.B. Arno in #42 klar benennen. Zugleich wird damit aber auch deutlich, daß es bei einer Bestandsanlage eine total persönliche, subjektive Entscheidung ist.

Anders sieht das bei Wiedereinstieg oder Neuanfang aus. Da gibt es für mich gut nachvollziehbare objektive Kriterien, die man gegenüberstellen kann.
- Komplexität bei Betrieb mit einer Vielzahl von Loks: Es ist in meinen Augen unbestreitbar, daß es total einfach ist mit digitalen Loks, beliebig viele Loks einfach Gleis zu stellen und unabhängig fahren zu lassen, ohne auf Trennstellen, separate Stromkreise, Stoppweichen, etc. achten zu müssen. Das ist ein klares Plus für digital im Verglich zu analog.
- Automatische Steuerung: Wer Wert auf Betrieb mit vielen Zügen legt und z.B. einen Schattenbahnhof sequentiell steuern möchte, kann das mit digital viel einfacher realisieren, als das in analog möglich ist. Dabei geht es nicht darum, das es in analog nicht geht, sondern es geht um die Frage wie hoch sind die Anforderungen an den Nutzer, das zu realisieren. (und jetzt bitte keine Argumente, wie „das ist doch garnicht so schwer“ Genau das wäre nicht objektiv.
- Möglichkeit zusätzliche Funktionen, wie Sound, Licht etc.: Das sind Möglichkeiten die hat man so analog nicht und wenn man ein Freund vom Dampfloks ist oder auch bei alten Dieselloks und man hört das zu ersten Mal, dann ist das für die meisten ein einfach schönes Erlebnis. Spricht also auch für digital. Zu #6:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ausstellung so etwa 7 Lok´s gleichzeitig mit Sound gehört = viel zu viel Geräuche

. Natürlich macht es keinen Sinn auf kleinem Raum sieben Loks gleichzeitig mit Sound laufen zu lassen. Das ist aber kein Argument gegen Soundloks, sondern nur ein Hinweis auf die Notwendigkeit Sound richtig einzusetzen und z.B. die Lautstärke zu reduzieren oder Loks nur im sichtbaren Bereich mit Sound fahren zu lassen.
- einfach oder schwer: eine digitale Lok zum Laufen zu bringen, ist sicherlich aufwendiger (und damit subjektiv als schwieriger empfunden) als eine analoge. Aber auf einer auch kleinen Anlage mit 5 - 10 Loks Betrieb zu machen, ist analog mit Sicherheit schwieriger als digital (siehe #48).

Das sind jetzt aus meiner Sicht einige relevante objektive Kriterien für die Frage analog oder digital. Und vor dem Hintergrund der Frage Neu- oder Wiedereinstieg empfinde ich die Empfehlung pro digital als recht objektiv und in kleinster Weise missionarisch.

LG Rimbert
Moin nochmal,

und nun, nachdem - mal wieder - dazu alles gesagt ist (nur noch nicht von Jedem), lasst uns endlich darüber diskutieren & diskursieren
ob ... Steingrau oder Mausgrau hübscher ist:

Wo geht der toppaktuellste Trend der Gleichschaltung hin, was sagen die gierigen Farbenhersteller, in welche massenkompatible Richtung entwickelt sich der Mainstream, dem ich mit meinem geringen Selbstbewusstsein UNBEDINGT blind und gehorsamst folgen muss und daher werde?

Oder haben sonnengelbe Badezimmer-Fliesen mit maigrünen Punkten in diesem Universum doch noch irgendeine Chance?

Wie würde DT entscheiden? Was steht in der 'Gala', wo geht die Reise des aalglatten Stromlinienzuges hin?

Und wer kommt ob abweichenden Verhaltens ins Gefängnis?

Also, was nun: Steingrau oder doch besser Mausgrau?

Gespannte Grüße, Norrskenet
dunkelbunt....
Zitat - Antwort-Nr.: 57 | Name: Norrskenet

Also, was nun: Steingrau oder doch besser Mausgrau?



Aschgrau!

Die korrekte Antwort gab Loriot schon 1988.

Zitat - Antwort-Nr.: 666 | Name: Loriot-Ödipussi

Mit Grau haben wir uns eigentlich immer sehr wohl gefühlt....
Wir hätten gern das Aschgrau.



https://youtu.be/JPhlbjrKB-8
Moin,
ich baue oder Versuche gerade mit eine Anlage aufzubauen.
Ob man es glaubt oder nicht, ich mache alles noch in analog. Kling vielleicht komisch, ist aber soπŸ˜‰
Da ich wirklich Neuling bin, bzw. meine erste Anlage jetzt ca. 35 Jahre her ist und die immer noch in meinem Elternhaus, verwirkliche ich mich jetzt.
Ich muss zwar vieles auf den gebraucht Markt besorgen aber , es hat auch irgendwie sein Reiz.

Moin,
ich baue oder Versuche gerade mit eine Anlage aufzubauen.
Ob man es glaubt oder nicht, ich mache alles noch in analog. Kling vielleicht komisch, ist aber soπŸ˜‰
Da ich wirklich Neuling bin, bzw. meine erste Anlage jetzt ca. 35 Jahre her ist und die immer noch in meinem Elternhaus, verwirkliche ich mich jetzt.
Ich muss zwar vieles auf den gebraucht Markt besorgen aber , es hat auch irgendwie sein Reiz.

Ich fasse mal zusammen, aus vielen Antworten hier ergibt sich:

Würde man eine Umfrage machen, so wäre die überwiegende Mehrheit der Antworten "Weil es bei Analog weniger technische Probleme gibt"

Gruß Andreas
Hallo,,

warum sollte das so sein?

Zum zweiten: € 50.000 für die Digitalisierung  - weit über 2000 Fahrzeuge?
Hut ab vor der Sammlung. Wieviele fahren dann regelmäßig?

Peter

Hallo,

eigentlich wollte ich hier ja nichts mehr schreiben, aber jetzt juckt es mich doch
Im Grunde genommen ist die Unterscheidung analog/digital schon zumindest irreführend, wenn nicht gar falsch.
"Digital" bei Modellbahnen bedeutet genau genommen, dass der Fahrregler in der Lok sitzt und daher ferngesteuert werden muss. Hinzu kommen dann als extra Goodie einige fernsteuerbare Zusatzfunktionen. Für die Fernsteuerung bedient man sich eines digitalen Kommunikationsprotokolls. Das könnte man prinzipiell (und hat es früher auch - Stichwort Tonfrequenzsteuerung) auch mit einem analogen Kommunikationsprotokoll. Das wäre dann "analog" und in der Tat vollkommen aus der Zeit gefallen. Bei dem, was man bei Modellbahnen als "analog" bezeichnet, ist der Fahrregler stattdessen stationär im direkten Zugriff des Anwenders und braucht daher auch nicht ferngesteuert zu werden - weder digital noch analog. Das was bei "digital" wirklich digital ist, gibt es bei "analog" überhaupt gar nicht. Daher wäre die viel korrektere Bezeichnung eigentlich "konventionell".
Deshalb kann man als konventioneller Modellbahner prinzipiell nicht "abgehängt" werden. Konventionell betriebene Modellbahnen werden nämlich, anders als "digitale", auch in 100 Jahren noch funktionieren, denn man benötigt dafür im Grunde genommen keinerlei Technik, die evtl. auslaufen könnte. Das ist grundsätzlich etwas anderes als z.B. beim analogen oder digitalen Fernsehen.
Die digitalen Modellbahnsteuerungen wurden konzeptionell in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelt, und waren damals schon nicht auf der Höhe der Zeit. Man hat sich an der Architektur an den analogen Mehrzugsystemen orientiert und nicht an Computernetzwerken (letzlich ist eine digitale Modellbahn nichts anderes). An diesem Geburtsfehler krankt die "digital" noch heute. Proprietäre Netzwerkprotokolle (nichts anderes ist DCC, Selectrix, FMZ... letzten Endes) sind in den 90er ausgestorben, eine "Zentrale" gibt es in modernen Computernetzwerken sowieso nicht.
Die bei Modellbahnen üblichen Digitalsysteme sind im Grunde genommen von der Architektur her völlig veraltet. Da ändert auch die Bezeichnung "digital" nichts dran.

"analoger" Gruß Engelbert

Guten Tag zusammen,

Als vor ca. 50 Jahren meine erste Spur N Anlage Gestalt annahm war Digital noch etwas exotisches, daher habe ich mich für Analog entschieden. Dann kamen schnell eine Reihe von Fahrzeugen dazu und eine Blockstreckensteuerung von Arnold usw.
Heute würde ohne zu zögern Digital wählen, aber mit 77 fängt man nicht noch einmal von vorne an.

Viele Grüße an Alle
Zitat - Antwort-Nr.: 62 | Name:

Würde man eine Umfrage machen, so wäre die überwiegende Mehrheit der Antworten "Weil es bei Analog weniger technische Probleme gibt"


Nein - siehe #13 und #16 hier im Thread. Der am deutlich häufigsten genannte Grund war ein gänzlich anderer. Außer die Beweggründe hätten sich in letzter Zeit geändert...

LG Didi
Hi Engelbert,
deine Erklärung zu dem prinzipiellen Funktionsunterschied ist sehr sinnvoll, da für einige das vllt. nicht so klar war.
Auch dass die einfache 'analoge' Technik noch lange funktionieren wird, ist richtig. Sie hat die bekannten und vielfach diskutierten Vor- und Nachteile, die das Leben nicht immer einfacher machen. Bei großen, automatisch gesteuerten Anlagen gibt es riesige Kabelverhaue, die bei fehlender Dokumentation (also fast immer) nur, falls überhaupt, vom Erbauer Verstanden werden (natürlich kann man auch nachträglich dokumentieren). Da ist digital meistens wesentlich einfacher und übersichtlicher, man braucht nur ein vernünftiges Bussystem.

Das Netzwerkprotokoll ist schon recht alt, das gilt aber auch bei Computern, die seit langem mit IP-Adressen kommunizieren (aus den 70ern). Nach 40 Jahren gibt es inzwischen Probleme mit der Bandbreite des Mediums Schiene, die bei großen Fahrzeugmengen auftreten. Für so viele Teilnehmer war es damals nicht konzipiert. Mir sind zwei 'Versuche' bekannt, es mit Fink zu versuchen. Ob da andere Probleme, z.B. durch Einstrahlung von Mobilfunknetzen, auftreten, ist mir nicht bekannt. Und die ersten Mehrzugsysteme mit analoger Übertragung (Frequenzbänder) hatten eine so geringe Bandbreite, dass sie berechtig ausgestorben sind, wie auch das analoge Mobiltelefonnetz.
Abgesehen davon, dass ich jetzt dein Problem mit den alten Protokollen nicht verstehe, außer das sie alt sind, wäre eine Umrüstung auf einen neuen Standard wegen der vielen Endgeräte (Decoder) nur sehr langsam machbar, in dessen Übergangszeit das neue Protokoll, falls es Standard wird, auch schneller veraltet, als das es sich durchsetzt. Es ist vielen Analogfahrern jetzt schon zu teuer (25 - 45 €/Lok), wie sollen sich da Leute finden, die ihre funktionierende Infrastruktur komplett austauschen?

Letztlich bleibt es doch dabei, dass für einen Mehrzugbetrieb ein erheblich Aufwand notwendig ist, der sich digital nur anders darstellt. Und digital bietet, neben vielen Gimmicks (Licht, Ton & Qualm) einige Möglichkeiten, die analog nur äußerst aufwändig zu haben sind. Beispiele:
- Der Zug bremst vor dem Signal ab und bleibt nicht abrupt stehen, ebenso das Beschleunigen beim Wiederanfahren (da sind Analogzügen sehr 'digital').
- Das heranfahren an eine andere Lok, sicher auch analog umsetzbar, z.B. mit Oberleitung oder abschaltbaren Abschnitten, aber was für ein Auswand und dabei eingeschränkt.
- Die Synchronisation von zwei und mehr Loks, auch unterschiedlicher Hersteller und Bauart. Das geht auch irgendwie analog, aber ist nicht trivial und schon gar nicht ohne Elektronik.

Es ist doch so in fast allen Bereichen unseres Lebens, die klassische alte Technik wurde durch neuere, inzwischen meist digital ersetzt. Keine Landkartensammlungen mehr im Auto, ABS wird von den wenigsten als Übertechnisierung wahrgenommen, die Zeiten mit drei bis sechs (sieben) Fernsehsendern vermisst auch kaum einer, überhaupt, das Internet, ... so vieles, was analog so nicht umsetzbare wäre und uns alle in große Abhängigkeit geführt hat. Nur die MoBa, die muss nach einem EMP noch sorglos funktionieren, während die Waschmaschine den Dienst quittiert hat.

Gruß
Gerald
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die bei Modellbahnen üblichen Digitalsysteme sind im Grunde genommen von der Architektur her völlig veraltet. Da ändert auch die Bezeichnung "digital" nichts dran.



Erst einmal: digital ist digital.
Die Begriffsbestimmung ist - wenn Du in der Informatik tätig bist weißt Du das auch wichtig.

Natürlich sind die Digitalsysteme "veraltet" denn als diese  in den 80ern entstanden waren in PCs Festplatten von ein paar MByte gerade mal Standard. Über die Rechenleistung wollen wir nicht reden, so ein 386er war die Obergrenze und gaaanz heiß.
Nur: die Kunden zerreißen Dich wenn der 30 Jahre alte Decoder mit einer modernen Zentrale nicht mehr läuft.

In Modellbahnkreisen gehen die Uhren halt anders.

Peter
Hallo Leute,

irgendwie könnt ihr alle nicht lesen. Die Ausgangsfrage war, ob es keine Analogfahrer mehr gibt. Es ging nicht darum, was 'besser' ist.

Überigens, ich habe gerade eine schöne altrote 290 von Roco digitalisiert. Weder analog noch digital ohne Probleme .

Gruß
Jürgen
Hallo zusammen,
ich fahre analog und habe nicht die Absicht zu wechseln. Für meine Bedürfnisse (und Anlage) brauche ich nicht mehr.
Wäre meine Anlage komplexer, wäre es vielleicht anders.
Die technischen Möglichkeiten der Digitaltechnik sich schon faszinierend aber bis auf die Kupplung der Lilliput Köf kann mich da nichts in Versuchung bringen.
Technik ist Teil des Hobbys. Mir reicht es, das meine Schattenbahnhöfe per Arduino gesteuert werden.

# Rudi
Ich habe mich beim MSV prächtig entspannt.  

Gruß Georg
#35: Da bin ich allerdings anderer Meinung, und zwar weil:

1. Der Grad der Digitalisierung schon jetzt nur halbherzig ist, obwohl „Digital bei Spur N“ alles andere als neu, sondern mittlerweile auch schon Jahrzehnte alt ist, aber nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten nutzt, die schon vor 15 Jahren möglich gewesen wären - ganz ohne KI. Bisher ist alles nur gepimpte Analogware, aber keine durchdigitalisierte Modelleisenbahn. Meiner Einschätzung nach wird das auch noch lange so bleiben. Und ich bin aus der IT-Branche und kenne die Möglichkeiten seit langem, die eigentlich ohne allzu viel Aufwand nutzbar wären.

2. Es wird nicht nur Analog mit den Modellbahnern aussterben, sondern Digital gleich mit. Wer von den Jüngeren und Jüngsten baut heute noch Modellbahn? Das Ding ist durch. In 30 Jahren baut keiner mehr Platten mit Gleisnetz. Zumal der Löwenanteil der Arbeit nicht die Bahn ist, sondern der Landschaftsbau.

Viele Grüße
Falco

Hallo zusammen,
Ich fahre seit 50Jahren analog und habe natürlich auch einige Lok's zusammen getragen.  Ich bin aus einem ganz profanen Grund bei der analogen Variante geblieben. Einen defekten Decoder, kann ich nicht reparieren,  eine analoge Lok aber. . Auch die verschiedenen CW's und Einstellungen sind mir zu aufwendig.  Ein kleinster Fehler in der Elektronik und man fängt an sich zu ärgern, daß der Sound nicht mehr geht ,das Anfahr oder Bremsverhalten nicht mehr stimmt. Das spare ich mir als Analogbahner.  Und ja, es stimmt, wir Analogbahner haben meistens nur mechanische Fehler zu beheben. Also analysieren wo das Problem in der Mechanik liegt und beheben.  Analog ist es aber auch möglich einige Züge gleichzeitig fahren zu lassen, durch einig getrennte  Stromkreise. Wenn ich hier im Forum so lese, mit welchen Schwierigkeiten meine Digitalkollegen sich herumschlagen ,würde mir persönlich die Lust an der Moba vergehen. Aber wie gesagt, daß ist meine persönliche Meinung.  
Gruß Stephan
Moin,

Moba fährt doch leider immer digital: "fährt"- "fährt nicht"  

Digitale Steuerung ermöglicht mehr Funktionen, aber auch damit bleibt es trotzdem ein "Modell" und kein "Abbild"
Jeder muss für sich sehen, wie er am meisten Spass an der Moba hat - da kann mehr Funktionalität helfen und kann die Herausforderung größer machen, aber Freude an der Modellbahn hängt nicht von der Anzahl der Funktionen ab - oft ist ja ein geschicktes Reduzieren die große Kunst.

mit Grüßen
Jens
Hi,
Zitat - Antwort-Nr.: 72 | Name:

die verschiedenen CW's und Einstellungen sind mir zu aufwendig.


Das ist auch so ein ding, das ich nicht verstehe. Ich gehöre zur Digitalfaktion, aber CV habe ich noch nie manuell eingestellt. Direkt zum Anfang meiner 'Digital'-Zeit wurde mir JMRI (graphische Oberfläche) gezeigt, damit stelle ich meine Loks ein. Das händische Eintippen irgendwelcher Zahlen in die Register befindet sich mE auf dem Niveau von DOS (beim PC).

Für kleine Testaufbauten (aka Teppich-/Küchentischbahn) mit nur einer Lok fahre ich auch analog. Dafür ist dieseTechnik ausreichend.

Gruß
Gerald
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Analog wird gemeinsam mit seinen Usern (inkl. mir) langsam aber sicher abdanken.

Und bevor das passiert ist die Modellbahnerei an und für sich längst ausgestorben...

Gruß
Eglod
Hallo,

eine mögliche - und zugleich naheliegende - Antwort auf die Eingangsfrage warum nur wenige Fragen zum Analogbetrieb gestellt werden wurde glaube ich noch nicht gegeben: nämlich dass es hier auch deutlich weniger Analog- als Digitalbahner gibt. ;)

(Dass so wie geschrieben tatsächlich "niemand" Fragen analog betreffend hätte lässt sich jedoch widerlegen.)

LG Didi
Hi Didi,

gefühlt würde ich das nicht bestätigen wollen. Meines Erachtens ist schlicht der Output der Digitalteilnehmer höher. Der knubbelt sich zum Gutteil im Digital-Forum. Woraus sich ja auch die Konsequenz der Eingangsfrage ergibt, denn im Digitalbetrieb ergeben sich Fragen und Probleme, die analog einfach nicht existieren. Anfahrverhalten, wie steuert man welche Lampe und warum geht dieser oder jener Decoder nicht. Bei Analog lautet die Frage stets: Funktioniert Dein Netzteil und ist der Draht dran?

Gruß
Falco
Hallo,

wenn die Elektrik bei Analog so einfach wäre, ok - ist es bei einer simplen Anlage mit 2 vielleicht 3 fahrenden Zügen.

Geht es aber dann um Automatiken wie Blockbetrieb wird das schon aufwändiger, Gleiswechselverkehr und Kehrschleifen brauchen schon Hirnschmalz und viele, viele Strippen.

Peter
Zumindest das Blockstreckenproblem für die Analogbahner hat Arnold schon vor vielen Jahrzehnten mit seinem ABS Baustein hervorragend gelöst… Anfahr- und Bremsbeschleunigung einstellbar, die Züge steuern sich gegenseitig und auch gleich noch die Signale dazu. Rangierbetrieb ist ebenfalls möglich. Die Dinger kosten heute auf ebay zwischen 40 und 90 Euro, pro Baustein kann man 3 Blockstrecken einrichten.

Pro Blockstrecke je zwei Kabel für Fahr- und Halteabschnitt, sowie zwei Kabel zum Signal.

Diesen Funktionsumfang digital zu gestalten ist erheblich teurer und aufwändiger.

Der Vorteil der digitalen Steuerung liegt weniger auf der Strecke als vielmehr beim Rangier- und BW Betrieb. Und natürlich den Soundfunktionen, denn das bietet zumindestens bei Dampf- und Dieselloks doch eine wirklich zusätzliche (Spiel)Dimension des Hobbys.

Aber wenn ich mir hier so die Antworten ansehe, sind wohl die Mehrzahl der Forumsmitglieder noch analog unterwegs. Bleibt also nur die Schlussfolgerung, dass die Digitalos mehr Probleme haben und deshalb auch mehr schreiben πŸ˜‰

LG Mike

Hi

Digitalos haben nicht mehr Probleme, sondern aktuellere Probleme.
Denn wer steigt heutzutage noch analog ein? Wenige, und auch die springen dann schnell noch auf digital um, sobald die merken "da fehlt was".
Die analoger sind somit eher die des alteren Semesters, deren Anlagen schon seit Jahrzehnten fertig gebaut sind, Probleme wurden längst gelöst. Und die Loks selbst brauchen ausser neuen Kohlen nicht viel mehr, da gibt es keine große Fragen zu klären. Auch keine "neue" Module, Anbieter, Entwicklungen, die wieder neue Fragen mit sich bringen.

LG ChristiaN
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bleibt also nur die Schlussfolgerung, dass die Digitalos mehr Probleme haben und deshalb auch mehr schreiben



hier im Thread haben wir schon das erste Problem, das ich Analogie so nicht habe:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1487208

Ich hatte auch mal Soundkram, einen Desiro, eine 218 Doppeltraktion, eine Diesellok mit Hennung-Sound und eine Arnold 41 mit Rauch und Sound (ESU micro) Genau das Problem, viel krach vor dem losfahren, dann ein kurzes Stück, zack, Strom weg, neu starten und noch mal von vorn...

als Analogier nehme ich meine Lok aus der Kiste, Vitrine usw. Stelle sie auf mein Gleis zur Drehscheibe, jetzt mit dem Trafo ein paar mal hin und her gefahren, Lok warm, jetzt kann sie an den Zug und da bleibt sie bis ich eine andere am Zug will... auch wenn die Anlage mal drei vier Wochen nicht befahren wird, Strom an, Blockautomatik auf Start und schon geht es los. Bleibt mal eine stehen dann schubs ich sie an, zieht mal eine zu viel Strom dann kommt die elektronische Sicherung... da brennt kein Schleifer sich ins Drehgestell bei Kurzschluss auf einer Weiche.

Meine Anlage funktioniert mit Eigenbauelektronik, ähnlich den Arnold ABS Bausteinen, nur noch etwas komfortabler, billiger und da selbst gebaut für mich immer wieder reparabel. Was ich seit über 25 Jahren aber nicht tun musste.

Einzig komisch fahrende Loks (Rennsemmeln) bekommen einen geänderten Antrieb, die Meisten kommen aber mit ihren Standardmotoren aus. Dabei gibt es baugleiche Motoren in verschiedenen Fabrikaten, die sich teilweise in der Drehzahl unterscheiden. So ist es möglich einen zu langsamen Kato TW mit einem schnelleren Motor zu bestücken, mit dem kato-Motor, der schneller dreht als ein Brawa, einer lahmen Ludmilla beine zu machen und mit dem Ludmilla-Motor einen Kölner von Hobbytrain einzubremsen.

Als ich noch digitales Zeugs hatte, hatte ich auch viele Fragen, warum blinkt der jetzt und fährt nicht? usw... hat mich genervt. Dann kamen Modelle, die brauchten mehr Tasten auf der Steuerung, neue Steuerung kaufen? nach nicht mal zehn Jahren? auch das nervt.

Grüße Torsten
Zitat - Antwort-Nr.: 79 | Name: NMike

Aber wenn ich mir hier so die Antworten ansehe, sind wohl die Mehrzahl der Forumsmitglieder noch analog unterwegs.


Möglicherweise hier im Thread, wo viele verkünden analog zu fahren.
Eine Umfrage hier im Forum 2021 zeigte jedoch ein anderes Bild:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1252258&view
Hier war der Anteil digital zu analog grob 70:30. Es erscheint mir ziemlich unwahrscheinlich dass sich das Verhältnis seitdem in Richtung analog verändert hat, noch weniger dass es sich zu einer Mehrheit für analog umgekehrt hat.

LG Didi

Hallo zusammen,

wie ich schon weiter oben schrieb, äußere ich mich als Digitalfahrer hier im Forum nicht mehr, weil mir diese Diskussionen ehrlich gesagt zum Hals raushängen. Wie oft wurde das schon diskutiert. Wenn das auch anderen so sehen, geht der Anteil digitaler Problembehandlungen natürlich gefühlt zurück.

Ich finde die Diskussionen völlig unsinnig. Jeder sollte mache, was er will ohne sich rechtfertigen zu müssen.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Genau das Problem, viel krach vor dem losfahren, dann ein kurzes Stück, zack, Strom weg, neu starten und noch mal von vorn...



Das kommt vor, ist aber nicht die Regel. Ich habe einige Loks sowohl als Analogversion und auch als Soundversion. Loks, die analog gut fahren lassen sich meistens in der Digitalversion noch etwas besser regeln. Analoge Krücken sind auch digital nix 🀷🏽‍♂️

Wobei ich sagen muss, dass ich viele Probleme nicht mehr habe seit ich auf Kato Gleis fahre.

LG Mike
Hallo,

für die simple Fähigkeit des alten Arnold-Bausteins reicht bei Digital Rückmelder aus, wenn Signale an der Strecke stehen dazu ein Schaltdecoder - bei größeren Anlagen eh vorhanden.
Bei einigen Digitalsystemen braucht man dafür auch keine weitere Hardware.

Kann der Arnold 7696 einen leichten Triebwagen (kurzer Bremsweg) von einem 5000 Tonnen Zug ("braune Wand") unterscheiden?

Weiterhin: wenn man digital fährt sollte man sich auch damit auseinandersetzen. Wenn ich höre:  "noch mehr Funktionen und meine Zentrale hat nicht genug Tasten"
Da gibt es Mapping ...

Peter
Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich zu diesem Thema nichts mehr schreiben, nun juckt es mir dennoch in den Fingern.

Manchmal hilft es, wenn man lesen und das gelesene verstehen kann! Im Ausgangspost wurde eine simple Frage gestellt!
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: August

mir fällt auf daß niemand mehr eine Frage zu analalog hat, fährt ihr alle nur mehr digital ?


@Peter (8erberg)
Warum muss man daraus nun wieder einen Glaubenskrieg machen und permanent die Vorteile von Digital, die zweifels ohne vorhanden sein mögen, hier zu diesem Thema raushauen und alle Analogies wie "blöde" hinzustellen?
Nicht jeder schwimmt im Geld, dass man für zig Tausende Euros im fünfstelligen Bereich, seine vorhandene Anlage auf Digital umrüsten kann!
Was soll diese Diskussion immer wieder?
Mal abgesehen davon behaupte ich einmal dass jeder, der eine größere Analoganlage btreibt, über mehr Elektronikwissen verfügt als die meisten Digitalos! Was in der Sache der Natur liegt und vieles bei den Analogies in eigenbau Hergestellt wird, was zur Anlagensteuerung benötigt wird.

Gruß aus Südmähren von der analogen
Heidi
Zitat - Antwort-Nr.: 86 | Name: Heidi

Nicht jeder schwimmt im Geld, dass man für zig Tausende Euros im fünfstelligen Bereich, seine vorhandene Anlage auf Digital umrüsten kann!


Jetzt juckte es mich ebenfalls in den Fingern:
Wenn jemand "zigtausende Euros" für eine Umrüstung ausgeben müsste - wieviel hat er dann offensichtlich zuvor schon ausgegeben? Der Eindruck zwar nicht in Geld schwimmen zu können, aber doch einen ziemlichen Batzen Geld für ein "Spielzeug" wie eine Modelleisenbahn ausgeben zu können drängt sich auf.
Dies umso mehr wenn man betrachtet dass ein Digitaldecoder vielleicht 25% des Aufpreises einer Lok ausmacht (dann müsste wohl zuvor schon das 4fache von zigtausenden ausgegeben worden sein?), oder die heute sehr moderaten Preise von Zentralen?

Ja, wenn man seine Anlage "volldigitalisieren" möchte kommen noch Kosten dazu - aber dazu besteht ja kein Zwang...

Soweit meine Gedanken, LG
Didi

PS:
Die Frage aus dem Eingangsposting ist eigentlich in sich schon unzutreffend, nämlich dass "niemand" [sic!] hier Fragen den Analogbetrieb betreffend stellt - und somit eigentlich auch gar nicht streng nach Fragestellung beantwortbar; siehe auch #76.
(Ändert man z.B. die Forenkategorie von "alle" auf "analog" findet man sehr wohl solche Fragen und Probleme.)
Dass damit eine Diskussion auch um die eigentliche Frage mäandert ist erwartungsgemäß.

Hallo Didi,

Zitat - Antwort-Nr.: 87 | Name: Der_Didi

Wenn jemand "zigtausende Euros" für eine Umrüstung ausgeben müsste - wieviel hat er dann offensichtlich zuvor schon ausgegeben? Der Eindruck zwar nicht in Geld schwimmen zu können, aber doch einen ziemlichen Batzen Geld für ein "Spielzeug" wie eine Modelleisenbahn ausgeben zu können drängt sich auf.


Prinzipell ist das ja korrekt, aber auch zu eng gedacht.
Wenn jemand, wie ich z.B. eine Sammlung über mehr als 50 Jahre aufgebaut hat und jetzt umsteigen würde, dann kommt meine Rechnung schon hin, zumal ich nicht nur von den Loks spreche. Meine Aussage bezieht sich auf Anlagen, also Loks inkl. Steuerung der Anlage! Zu Deinen Zahlen: bevor ich mir 4 Dekoder kaufen würde, würde ich mir lieber eine neue Lok kaufen, die noch nicht in meiner Sammlung ist und zu meinem Anlagenthema passen würde.

Das mit dem im Geld schwimmen ware eher darauf bezogen, dass einige Digitalos meinen Analogies bekehren zu müssen.

Gruß Heidi
Hallo Heidi,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

dass einige Digitalos meinen Analogies bekehren zu müssen.



du sprichst mir aus dem Herzen
hier ebenso:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Mal abgesehen davon behaupte ich einmal dass jeder, der eine größere Analoganlage btreibt, über mehr Elektronikwissen verfügt als die meisten Digitalos!



und dann lese ich sowas wie von Peter:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Da gibt es Mapping ...



na klar gibt es das... aber genau damit will ich mich erst gar nicht beschäftigen...
Peter, meine Anlage wird digital gesteuert... so richtig mit PC und Decodern und Rückmeldern und sogar ein Gleisbildstellwerk gibt es. und das funktioniert seit mehr als 30 Jahren, nur die "Zentrale" musste ich mal austauschen. Wo ist der Vorteil? Die Technik hab ich zum größten Teil selber gebaut, also mit Platinen ätzen usw... nein, ist nicht DCC, funktioniert trotzdem. Nur meine Loks will ich nicht digital fahren, muss ich auch nicht weil ich auch Mehrzugbetrieb analog machen kann, auch seit über 30 Jahren... und ja, da sind Relais, die die digitale Steuerung für mich gleich mit den Fahrstrassen, auch den Rangierfahrstrassen, schaltet. Da musste ich nur einmal am Anfang drüber nachdenken wie da was an Fahrstrom zu schalten ist und fertig... eigentlich wie im richtigen Bahnhof, wo sich nicht zwei Triebfahrzeuge im selben Bereich bewegen. Großer Vorteil: es kann sich nichts, auch nicht aus Versehen, gegenseitig in die Quere kommen. Und ein Zug kann auch nicht auf aus versehen abgekuppelte Wagen fahren, jedenfalls nicht wenn ich dran gedacht habe der Zug ein Schlusslicht haben muss. Alles ganz einfach. Hardware-Elektronik halt.

Grüße Torsten
@ 73 & 77: Hallo Jens & Falco,

mit ...
● "Freude an der Modellbahn hängt nicht von der Anzahl der Funktionen ab - oft ist ja ein geschicktes Reduzieren die große Kunst"
und
● "Im Digitalbetrieb ergeben sich Fragen und Probleme, die analog einfach nicht existieren. Anfahrverhalten, wie steuert man welche Lampe und warum geht dieser oder jener Decoder nicht. Bei Analog lautet die Frage stets: Funktioniert Dein Netzteil und ist der Draht dran?"
... habt Ihr es schön auf den Punkt gebracht, und Punkt 2 beantwortet auch die Kernfrage.

Ich will Entspannung pur. "Tausend features" bedeuten mir keinen Vorteil. Da ICH sie bei MEINEM Hobby nicht brauche. Weniger ist mir mehr, nämlich Konzentration aufs' Wesentliche.

Genau so, wie ich z.B. lieber mit einem stillen 60er-Jahre-Dampfer im Winter reise, als mit einem animierten 3.500-Leute-Kreuzfahrer.

Geschmack ist schlicht Geschmackssache:
Mir meiner ist echt MIR meiner. Und Punkt.

Beste Grüße & Amen, Norrskenet

Es gibt einen guten Grund, auch als Neueinsteiger analog zu bleiben: Den Preis.
Ihr wisst doch selber, was digitales Rollmaterial kostet. Und Ihr wisst auch, dass man gebraucht sehr gute Ware für mittlere und sogar untere zweistellige Beträge bekommt.
Es liegt doch auf der Hand, dass auch jeder Neuinteressent eine Kosten-Nutzen-Rechnung anstellt. Wenn man dem sagt, bau digital, und dann sieht der, dass er für eine blöde Lok 250€ hinlegen soll, lässt der doch die Finger davon. Zumindest wenn er sieht, dass eine fast neuwertige Analoglok ähnlicher Art für 45€ über die Theke geht. Diesen enormen Mehrpreis muss der Digitalbetrieb erstmal aufwiegen können.

Gruß
Falco
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn man dem sagt, bau digital, und dann sieht der, dass er für eine blöde Lok 250€ hinlegen soll, lässt der doch die Finger davon. Zumindest wenn er sieht, dass eine fast neuwertige Analoglok ähnlicher Art für 45€ über die Theke geht. Diesen enormen Mehrpreis muss der Digitalbetrieb erstmal aufwiegen können.



In welchem Laden finde ich das denn? Dann schick mir gerne die fast neuwertige Analoglok zu, das Digitalisieren mit einem Decoder kriegt man ja schnell hin...

Peter
Hallo,

ich habe garnicht vor jemanden bekehren zu wollen (geschweige denn für blöde zu halten), es sind Sprüche von
Analogen hier in diesem Fadenwo man sich fragt woher die ihre Weisheiten haben.

Man darf noch auf Falschinformationen hinweisen.

Z.B. kosten Decoder z.T. schon unter 20 Euro wenn man keinen Sound braucht.

Fahrt wie Ihr wollt, das ist mir völlig egal.

Peter
Ihr vergesst einen wichtigen Aspekt. Ohne „Digital“ und „Sound“ gäbe es wohl keine Modellbahnindustrie mehr, die Euch mit neuen Modellen versorgt. Alles analoge wurde seit Jahrzehnten in rauhen Mengen produziert und ist - teilweise neuwertig - auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich. Es muss etwas „Neues“ geben, was die Kundschaft zum Neukauf animiert. Ist ja in der Autoindustrie nicht soooooo viel anders.

Auf gut Deutsch: es muss halt immer einen neue Sau durchs Dorf getrieben werden πŸ˜‰

Das teuerste ist immer der Formenbau, und der ist bei analog und digital gleich teuer. Die Gewinnspanne der digitalen (Sound-) Modelle finanziert die analogen Varianten mit.

Von rein analogen Produkten könnten allerhöchstens noch KSH überleben.

Insofern könnte man auf die Eingangsfrage antworten: ohne Digital kaum noch Modellbahnhersteller, und ausserdem nur noch äusserst selten frequentierte Modellbahnforen - in denen man im wesentlichen nur noch alles wiederholen würde was schon tausendmal gesagt wurde.

LG Mike



#ES gibt einen guten Grund, auch als Neueinsteiger analog zu bleiben. Die Kosten!!!#

Das muss nicht so sein,
Für einen eingefleischten Analogbahner (wie ich einer war) mit schmalem Budget und kleiner überschaubarer Anlage, ist eine kleine Zentrale aus der Bucht.und die Digitalisierung von zwei oder drei Vorspann- bzw. Nachschubloks  leistbar.
Die analoge Planlock fährt auf  Adresse 0 und. die digitale Schublock kann mit Gefühl an den Zug angesetzt werden. ohne dass der Zug entgleist.
Mir macht das viel Freude, so den langen (bis 25 2-Achser) Zug.über den Berg zu bringen.
Sehr realitätsnah!
Wo sehe ich (ausser an Grossstadtbahnhöfen) von meinem Standpunkt mehrere Züge gleichzeitig??
Meint 😁tto

@94: Hallo NMike,

Du glaubst also, dass ausschließlich Digital-Features zum (Neu-)Kauf animieren und nicht die unzähligen, neu herausgebrachten (insbesondere auch internationalen) Modelle, die es bislang gar nicht im Angebot gab?

Das ist eine steile und m.E. grob einseitige These (wenn ich allein schon bedenke, was allein ich und andere die letzten Jahre non-digital so alles hinzu gekauft haben).

Beste Grüße, Norrskenet (dessen Fernbleiben von Digital i.ü. keinesfalls monetär begründet ist)
Wenn mal wieder Flaute im Forum ist, einfach einen Thread einstreuen wie

"Fahrt ihr lieber analog oder digital und warum analog?"
"Ich plane eine Anlage ohne Schattenbahnhof!"
"Welche Meinung habt ihr zu Lok Y die von Hersteller X für das nächste Jahr angekündigt wurde?"
...
Stimmung garantiert.

Zum Thema: Ich plane gerade eine digitale Anlage. Warum? Weil digital einfach mehr Möglichkeiten bedeutet. Insbesondere die Steuerung von Licht und Geschwindigkeit geben digital halt mehr her. Und nein, ich schaue nicht auf Analogbahner herab, warum auch: Es ist ein HOBBY! Da soll jeder nach SEINER Fasson glücklich werden!

Als Station werde ich auf eine selbstgebaute DCC-EX-Zentrale auf Arduino-Basis setzen. Die ist für deutlich < 100€ umsetzbar und bietet gerade für kleinere Digitalanlagen alles was man so braucht. "Handregler" wird ein altes Android-Handy werden.
@96 Norrskenet: ich glaube tatsächlich, dass diese unzähligen neuen Modelle überhaupt nicht entwickelt worden wären, wenn die Marge der Hersteller nicht von den jeweiligen Digitalvarianten subventioniert würde.

Aber ich kann natürlich schief liegen. Und überhaupt, was kümmert mich der Unsinn den ich 3 Postings vorher von mir gegeben habe! (frei nach Adenauer   )

Nehmt es alles nicht so ernst. Die 100 sind gleich voll!

LG Mike
Ach übrigens, wusstet Ihr, dass ich bewusst auf einen Schattenbahnhof verzichte? πŸ˜ƒ
Damit wir gleich das nächste Nicht-Thema zum Amüsieren haben πŸ˜‡, wenn die 100 voll sind.
Grüss euch, dann melde ich mich zum 100er nochmal zu Wort.
Ich hatte damals, vor ca 20 Jahren, am Dachboden eine Anlage mit 6,50 m Länge und einen Winkel mit 1,50 m.
Es waren 4 Stromkreise/ Strecken, 2 davon Doppelgleisig, mit Roco Trafos, an einem Ende ein
Gebirge mit Gleiswendel. auf langen leicht geschwungenen Strecken fuhr alles in Ep 5/6, TVG, Thalis, Shinkansen sowie 4ax Güterzuge.  gefahren wurde mit einer elektronischen Blockstreckensteuerung...Die Platine dafür war in irgendeinem Modellbahnheft als Bild. Mit Hilfe eines Fachmannes ( ua Großhändler für elektr Bauteile) habe ich diese selbst gelötet.
es war auch eine Wellenlänge gegeben, die die Loks langsam anfahren und bremsen ließ.
das war nach Geschmack, heute lebe ich in einer 70m2 Wohnung... da ist leider der Platz nicht da.
Aber sollte ich wieder die Gelegenheit haben, ich würd es genauso wieder machen....

in diesem Sinne
Gruß Gustl
Es kann jeder den Lieblingssaft auf seine Modellbahn loslassen. Jeder wird für sich die beste Wahl getroffen haben.

Für meine Art der Hobbyausübung muss es digital sein, zumindest die Tfz. Denn so wird beim Fremo gefahren und bietet für diese Art des Spiels einen entspannten Umgang. Ganz früher – das war vor meiner Zeit als Mitglied – wurde das auch analog bewerkstelligt, muss aber sehr umständlich gewesen sein.
Inzwischen wurde der FRED (Fremos einfacher Drehregler) vom Kabel befreit, und einige Gruppen nutzen den sogenannten wiFRED intensiv.

Schöne Grüße, Carsten


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