1zu160 - Forum



Anzeige:


THEMA: Soundloks-Probleme beim Anfahren

THEMA: Soundloks-Probleme beim Anfahren
Startbeitrag
verifier - 17.01.26 20:18
Hallo,

etliche Soundloks in meinem Bestand, egal welcher Hersteller, haben folgendes Problem:

Wenn der Sound läuft und die Loks (vor Zug) langsam anziehen, fahren sie etwa 2-3 cm um dann abrupt zu stoppen und keinen "Strom" mehr zu haben: Lok steht - Sound aus - Lichter aus.

Meine Gleise sind sauber gereinigt und mit entsprechend wenig ATF behandelt.

Wer kennt dieses Problem?

Welche Abhilfe (z.B. Einstellung der CVs) habt Ihr vorgenommen?

Schönen Dank im vorab. noch ein schönes Wochenende

Manfred

Hallo Verifier - Manfred

Vielleicht handelt es sich hier um die berüchtigten störenden Entstörkondensatoren.

Kannst Du konkrete Beispiele nennen. Sind die von Dir selber digitalisiert oder ab Werk?

Hatte neulich selbst so ein Problem - Urache waren die Kondensatoren. Bei mir blieb allerdings am Fahrzeug Licht und Sound an .

Günther
Hallo Manfred,

da ist der Strom weg und die Lok hat ein Stromabnahmeproblem.

Gruß

Roland
Hi Manfred,

sind das ehr neue Loks mit brünierten Rädern, die bisher noch nicht viel gefahren sind?
Falls dem so ist, die Loks ca. zwei Stunden am ohne Geräusche fahren lassen, dann dürfte der schlimmste Teil der Brünierungen runtergefahren sein.
Falls die schon länger gelaufen sind ... weiß ich auch keine Rat, hätte aber eine Frage: War das schon immer so?

Gruß
Gerald
Wenn es, wie Du schreibst
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

etliche Soundloks in meinem Bestand,

..betrifft, könnte das Problem in einer zu geringen Stromeinspeisung liegen, die bei dem durch Sound bedingten höheren Bedarf in die Knie geht.
Probiere diese Theorie aus, indem Du die kritischen Kandidaten ohne Sound (also nicht aktiviert) auf die Strecke schickst und beobachte, ob der Effekt auch dann auftritt. Weitere Frage: Loks ohne Sound haben diese Aussetzer nicht?

Gruß aus Nordertown
Guten Morgen,

Danke für Eure Tipps. Ich werde diese mal "Einzeln" durchführen.

Aber noch zu Euren Fragen:

Es sind etliche Loks aller Hersteller betroffen.

Alle Loks wurden komplett mit Sound gekauft (Originalzustand)

Ja, die Loks sind nur wenig gefahren. Eigentlich nur das Einfahren nach dem Kauf.

Das mit der "zu wenig" Stromeinspeisung" werde ich testen. Es fährt derzeit zwar nur eine Lok, aber die anderen, teils mit Waggonbeleuchtung (z.B. Brawa IC2) stehen auf dem Gleis. Und insgesamt bei 500-600 m Gleis ist derzeit nur eine Zentrale angeschlossen (Digikeijs DR5000).

Wie gesagt, ich beachte und führe in den nächsten Tagen Eure Vorschläge durch. Die Kondensatoren belasse ich aber zunächst, da alle Konfigurationen Originalzustand.

Schöne Grüße

Manfred
Hallo Manfred,
das ist wie schon viele vor mir schrieben, ein Stromabnahme-Problem. Nicht selten bei Spur-N.  Es hilft nicht nur die Schienen regelmäßig zu putzen, auch die Loks müssen sehr sauber sein (Räder und Radschleifer). Bei vielen neu gekauften Loks (insbesondere Fleischmann) liegt eine Überfettung vor. Das Fett kommt dann auch an die Radschleifer und isoliert.
Da hilft nur Zerlegung und Entfettung.
Ansonsten empfehle ich immer, Pufferkondensatoren einzubauen. Das ist natürlich nicht jedermanns Sache. Ich selbst muß auch viele neu gekaufte Loks erst mal diesbezüglich "überarbeiten", bevor man Freude daran haben kann.
Inzwischen hat das auch die Industrie erkannt, z.B. ZIMO Staco x sind eine tolle Sache.
Viele Grüße
Klaus
Moin Manfred,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das mit der "zu wenig" Stromeinspeisung" werde ich testen. Es fährt derzeit zwar nur eine Lok, aber die anderen, teils mit Waggonbeleuchtung (z.B. Brawa IC2) stehen auf dem Gleis. Und insgesamt bei 500-600 m Gleis ist derzeit nur eine Zentrale angeschlossen (Digikeijs DR5000).



Bei der Länge der Anlage brauchst Du zusätzliche Booster, um für eine stabile Stromversorgung zu sorgen.

LG Rimbert
Moin,

bei 500 bis 600 Meter Schienen mit nur einer einzigen Zentrale, das geht schief. Auch Schienen haben Widerstand, wenn die nicht sauber verlegt sind.

Probiere bitte eine Lok auf einer kleinen Kreisbahn, kleine Kreisbahn mit der Zentrale angeschlossen. Dann dürfte die Lok ohne Probleme funktionieren.

Kannst du denn mal ein Foto von deiner Anlage hier reinstellen. Damit man es sehen kann, wie groß so eine Anlage mit 500/600 Meter Schienenlänge ist.


Grüße Henning
war Dopprlt eingestellt worden.
Hallo Zusammen
ich kann Klaus #6 nur zustimmen.
auch Ich hatte schon manche FL-Loks neu erhalten wo die Drehgestelle total voll Fett waren, und dieLok nicht einmal die Kraft hatten sich dem Widerstand zu Trotzen.
da, hilft nur eines DG demontieren und Reinigen, inkl. der ganzen Lok, am besten in einem Ultraschalbad oder in der alt bewährten SR24 Badewanne hin und zurück fahren. bis das Fett auf dem SR schwimmt.
Meint Henri
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: RJK

Bei der Länge der Anlage brauchst Du zusätzliche Booster, um für eine stabile Stromversorgung zu sorgen.



Hallo,

Die "Länge" der Anlage ist hier irrelevant. Es kommt bei den Boostern nur darauf an wie groß der maximale Stromverbrauch ist. Jede fahrende Lok hat eine Stromaufnahme von 0,2A bis o,5A. Jede auf dem Gleis stehende Lok mit Decoder und jede Innen-/Zugschlussbeleuchtung benötigt Strom.

Wichtig ist bei der Verkabelung mit den richtigen Kabelquerschnitten zu arbeiten und am besten jede 1-2 Meter den Strom ins Gleis einzuspeisen. Bei der großen Gleislänge wird eher der Spannungsabfall das Problem sein und nicht die Anzahl der Booster..

Wenn ein Booster benötigt wird fährt erstmal auf der ganzen Anlage gar nichts mehr. Erst wenn man dann Lok für Lok vom Gleis nimmt und erst dann wieder ein Fahrbetrieb möchte ist benötigt man ein Booster. So war es damals bei mir und nicht die Länge der Gleis sondern die Anzahl der digitalen Loks war irgendwann mein Problem.

Das Arbeiten mit mehreren Boostern ist aber trotzdem bei größeren Anlagen nicht verkehrt. Vor allem wenn man mit Innenbeleuchtungen und anderen Verbrauchern wie Sond oder Rauchgeneratoren arbeitet. Außerdem wird im Fehlerfall die Fehlersuche einfacher.

@Manfred

Mit welchem Kabelquerschnitten arbeitest du denn? Und in welchem Abständen speist du denn den Strom ein?

Grüße
Markus
Moin Markus,

danke für die Klarstellung, da bin ich dann doch zu sehr Elektrotechnik-Laie.

LG Rimbert
Ich selber habe auch nur Soundloks die ich alle neu gekauft hatte. Auch ich habe so manche Probleme das-zu nach 1 bis 2 Jahren. Mein Hauptproblem habe ich in der Hochlaufkurve ausgemacht und diese Anbau- bei einigen massiv geändert damit die Loks schneller in Gang kommen. Besser wären natürlich Kondensatoren wie oben erwähnt, aber ich will / kann sowas nicht einbauen.
Michael
Hallo Markus,

die Stromeinspeisung der jeweiligen Hauptleitungen (Zuführung) sind 0,75 qmm, von dort zweigen die jeweiligen Gleiszuführungen im Schnitt alle 2-3 m mit den klassischen 0,14 qmm am Gleis angelötet, ein Pol noch über die Gleisbelegtmelder ab.

Schöne Grüße

Manfred
Hallo Manfred,

wie lange sind denn die dünnen Käbelchen mit 0,14mm² welche direkt ans Gleis gehen? Dieser Leitungsquerschnitt ist für die Spannungsversorgung bei einer so großen Anlage fehl am Platz. Wenn möglich würde ich die 0,75mm² direkt von der Seite oder im sichtbaren Bereich von unten an die Schienen anlöten.

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Manfred

Wenn der Sound läuft und die Loks (vor Zug) langsam anziehen, fahren sie etwa 2-3 cm um dann abrupt zu stoppen und keinen "Strom" mehr zu haben: Lok steht - Sound aus - Lichter aus.



Betrifft das mit den "Lichtern aus" nur die Sound Lok beim Anfahren oder auch alle anderen Fahrzeuge auf der Anlage?

Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Henky

Probiere bitte eine Lok auf einer kleinen Kreisbahn, kleine Kreisbahn mit der Zentrale angeschlossen. Dann dürfte die Lok ohne Probleme funktionieren.



Das ist ein sehr gute Idee. Denn hiermit kannst du dein Problem eingrenzen. Wenn das Problem auch auf deinem Testkreis besteht dann liegt der Fehler an der Lok, Besteht das Probleme nicht mit dem Testkreis, dann liegt es an der Spannungsversorgung deiner Anlage.

Grüße
Markus
Hallo Manfred!

Eine ganz einfache Sache wäre es, einfach mal die Spannung am Gleis zu messen. Für diesen Zweck reicht auch ein einfaches Multimeter. Auf diese Weise bin ich nämlich in meiner "digitalen Frühzeit" der Notwendigkeit auf die Spur gekommen, daß ich Booster brauchte. Ich hatte anfangs die Spannung gemessen, und nachdem immer mehr Loks und Triebwagen (ohne Sound) auf der Anlage standen, bemerkte ich, daß die Züge immer langsamer wurden. Die Spannung war ca. 3 V niedriger als am Anfang. Digitalloks ziehen auch im Stand Strom, anders als Analog-Loks. Das ist mir bei dieser Gelegenheit klar geworden.

Ich habe mir dann vier Booster gekauft und seitdem keine Probleme mehr.

Herzliche Grüße
Elmar
Guten Morgen,

Markus:

Lichter
Es betrifft nur die Soundloks. Ab und wann auch andere.
Kabel:
Mein roter Pol hat nur relativ kurze Stichleitungen zum Gleis (max. 1m), mein blauer Pol geht zu den Rückmeldern, welche dezentral in "Inseln" gebaut sind. Hier können die "dünnen" Kabel schon mal 3m lang sein. Im Durchschnitt aber bei 1,50m. Die Rückmelder selbst sind wieder mit 0,75 qmm verkabelt.
Eine Änderung der Verkabelung ist nicht mehr möglich bzw. äußerst aufwendig.

Elmar:
Ich nehme mal eine Messung vor. Muss das Messgerät nur noch mit Klemmen ausstatten und heute erst mal mein neues Auto abholen Benötige also Zeit bis morgen.

Einstweilen einen guten Wochenstart

Manfred
Manfred,

hat Dein neues Auto auch Sound an Bord?
Ist es ein E-Auto?
Dann Pass auf, dass Du weiter als drei Meter kommst 😂😜🤣

Gruß aus Nordertown
Hallo Manfred,

welche Gleisspannung betreibst du denn?
Hallo Euch allen,

ich melde mich erst wieder mit Verzögerung, da die Woche ziemlich turbulent war.

Also:

Zuerst habe ich die betroffenen Loks mal gut 2h nochmals eingefahren. Alles gut.

Dann ging es aufs Gleis >> Wieder das selbe Problem bei Sound, ohne kein Thema!

Spannungsmessung >> liegt nur bei 7,6 V !!!!

Meine Einspeisepunkte sind zwar alle 1,5m, aber von den Rückmeldern nur mit 0,14 Litze.

Und jetzt benötige ich Eure Hilfe:

- 2. und 3. Booster ?

- Höhere Spannungsversorgung durch Zentrale und Booster ?

- Wo möglich nachbessern der Zuleitungen ?

Mit Bitte um Eure konstruktiven Ratschläge, viele Grüße

Manfred
Moin Manfred,
mit was hast du die Spannung denn gemessen? DC Messung funktioniert nicht und bei AC kommt es stark auf dein Multimeter an. Zum Abgleich kannst du ja mal direkt an deiner Zentrale messen, da müsste ja immer die richtige Spannung anliegen ;)


Gruß
Hi N-Bahner96,

ja, ich konnte mit meinem Multimeter nur AC messen, bei DC war nix.

An der Zentrale ist es genauso. Dort habe ich aber geringfügig mehr Spannung AC, statt 7,6 irgendwo am Gleis hier 8,0.

Schöne Grüße

Manfred
Hallo Verifier-Manfred

Nach dem Lesen der Einträge scheint mir Deine Verkabelung doch noch Steigerungspotential zu haben. Wie Du schreibst, ist Deine Anlage offenbar recht gross. Ein Foto wäre nett.
Bei der Grösse wären Booster durchaus sinnvoll. Aber auch ohne Booster sollte es gehen. Es gibt in diesem Forum schon etliche Threads zum Thema Verkabelung und Digital-Elektrik mit wichtigen Beiträgen sehr kompetenter Fachexperten.

Meine persönliche Meinung in Kürze:
Teile Deine Anlage in elekrische Versorgungsbezirke, die Du ggf. auch mit eigenen Boostern versorgen könntest. Wenn Du aus Deiner Zentrale 3 Ampere (Digikejs Maximum) oder mehr rauspustest, sollten die Versorgungsbezirke einzeln niedriger abgesichert sein. Je nachdem was Du an Stomverbrauch pro Versorgungsbezirk erwartest. Zur DCC Schienenspannnung gehen hier die Meinungen auseinander, in N sollten es meiner Meinung nach zwischen 14V bis 16V sein.
Was hast Du denn für Netzteil an Deiner Zentrale angeschlossen.

Die 0.14qmm Querschnitt Kabeln kann man als Feeder-Cable von den Schienen zu einer Hauptversorgungsleitung wegführen. Aber dann sollten sie nicht länger als 10-15 Zentimetersein. Ausserdem besser im 50 Zentimeterabstand oder noch kürzer jeweils zum Hauptkabel.  Das Hauptkabel - am besten verdrillte 2 Adern - sollte besser 1qmm Querschnitt haben. Kabelquerschnittrechner findet sich hier im Forum irgendwo verlinkt, gibt es aber auch sonst im Web zu finden.
Besser keine Rückmelderinseln, sondern die Rückmelder so nah wie möglich ans jeweilige Gleis. Je nachdem was Du für Rückmelder verwendest, wirst Du auch ein entsprechend dickes Bus-Hauptkabel benötigen. Experten hier im Forum können Dir hier sicher noch detailierter raten.

Für die Messung von Spannung und Strom benötigst Du für die Digitale Rechteckspannnung geeignete Geräte. Z.B. bietet Arnold Hübsch in seinem Shop für den digitalen Moba-Bedarf geeignete preisgünstige Voltmeter und Amperemeter an. Dann hört das Rätseln auf und Du kannst an allen Punkten Deiner Anlage sehen, was an Strom und Spannnung wirklich ankommt.

Du schreibst
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Verifier

Eine Änderung der Verkabelung ist nicht mehr möglich bzw. äußerst aufwendig.



Ein Brand Deiner Moba wegen unzureichender Verkabelung wäre vermutlich noch unangenehmer!

Du kannst ja mal einen Test machen, ob Deine Zentrale bei einem Kurzschluss am entferntesten Punkt von der Zentrale aktuell überhaupt abschalten würde. Bei Deiner grossen Anlage sollte eine zweite Person sofort den Netzstecker ziehen können, falls die Zentrale nicht abschalten sollte. Selbstverständlich auf eigene Gefahr! Feuerlöscher bereithalten!

Liebe Grüsse
Krachel-Günther

Hi "Kracherl" Günther,

bayrisch oder österreichisches Kracherl? Zum Thema:

Anbei zwei schnelle Fotos von einem der Schenkel und zwei von den Schattenbahnhöfen.

Die 0,14er gehen auf Plus-Seite tatsächlich nur etwa 20-30 cm zum Gleis. Problem sind die Rückmeldekabel vom Rückmelder zum Gleis. Die Rückmelder selbst sind gut versorgt.

War bis dato keine Notwendigkeit, aber ich kann die Bereiche insgesamt in 5 Abschnitte unterteilen. Sprich inkl Zentrale 4 zusätzliche Booster.

Der Kurzschlusstest bis ins hinterste Eck funktioniert einwandfrei. Mit großer Anlage meine ich vor allem den "Gleismeter" mit Schwerpunkt in den Schattenbahnhöfen. Ist mir wichtiger als zu viel parallelen "Getümmel" auf der Anlage. 4-6 Züge gleichzeitig reichen mir voll aus. Wills ja wahrnehmen.

An sonst bin ich gut versichert

Dir einen schönen Sonntag

Manfred
Noch ein "Nachbrenner": Das Netzteil wurde original von Digikeijs gekauft. Die Spannung würde sich in 2er Schritten einstellen lassen. Von 14 bis 24 V. Momentan steht es auf 16 V.

Ich warte jetzt auch noch, ob ich schnell ein entsprechendes Messgerät im Umfeld privat ausleihen/ mir besorgen kann
Hallo Manfred,

nach meinen Erfahrungen/ Messungen kommen bei 16 V Eingangsspannung ca, 15 V am Gleis an. Jede Zentral hat thermische Verluste.

Grüße - Werner P
Hallo Werner,

würdest Du die Netzteilspannung auf 18 V erhöhen? Bzw. mit welcher fährst Du?

Danke im vorab und Grüße

Manfred
Hab die Bilder zu #25 vergessen, jetzt aber:

Die von verifier zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo,

Gleisbesetztmelder nach dem Stromfühlerprinzip reduzieren die Spannung je nach verwendeten Dioden bzw. Brückengleichrichter auch nochmal.

Das allein wird aber kaum die Ursache sein, sondern eher der zu hohe Strombedarf infolge der vielen Verbraucher (Loks, beleuchtete Wagen, stromleitende Achsen etc.), wodurch das Netzteil überlastet wird und die Spannung einbricht.

Deshalb wäre es sinnvoll, den Strombedarf zu messen und zwar am einfachsten zwischen Netzteil und Zentrale.

Gruß Ulrich

Edit: Tolle große Anlage! Bei der Größe und v.a. den darauf befindlichen Stromverbrauchern wundert mich aber nichts mehr. Zusätzlich 3 Boosterabschnitte mit je einem 3A-Booster würde ich mindestens installieren

Hallo Ulrich,

Danke Dir für Deinen Tipp und das Lob.

Die Verteilung ist in 5 Abschnitte trennbar als Vorbereitung für Booster.

Ich werde heute noch zumindest einen bestellen. - bietet dazu ein 16V oder ein 18 V Netzteil an. Bin mir noch nicht sicher, welches ich wählen soll?

Vielleicht hast Du oder jemand anders eine Idee hierzu?

Schöne Grüße

Manfred
Hallo,

Netzteil 18 Volt, einen Trafo lieber max. 16 Volt

Peter
Guten Morgen Peter,

vielen Dank Dir.

Grüße aus der tief verschneiten Oberpfalz

Manfred
Hallo an Euch allen,

erstmal Danke für Eure vielen Ratschläge.

Nachdem ich die letzte Woche doch viel Stress hatte und heute viel Schneeräumen war, habe ich am Nachmittag jetzt so einiges unternommen.

Es ist zwar noch nicht zu 100%, aber viel viel besser. Die Hauptproblemlok, eine Fl SBB 6-6 fährt nun alleine super an. Mit Zug dahinter noch ein wenig Problemchen.

Hauptausschlaggebend war die Erhöhung der Spannung von 16 auf 18V am Netzteil der Zentrale.

Und, um dies noch besser in den Griff zu bekommen: Ich habe auch einen Booster mit 18V Netzteil bestellt.

Ich denke, dass damit das Problem sich auf wenige Momente reduzieren läßt.

In nächster Zukunft werde ich mal meine Anlage vorstellen....

Nochmals Danke und Grüße

Manfred, der jetzt nochmals Schneeräumen muss
Man kann Probleme verschieden angehen. Die Einen bauen Kondensatoren in ihre Loks, um das Abschmieren des Dekoder bei schlechter Kontaktgabe zu verhindern. Die Anderen fahren einfach mit 18 V.

Gruß von Aron
Hallo Verifier-Manfred

Das ist ja eine beeindruckende Anlage, die Du da hast. Bei der Anlagengrösse sind Booster wirklich empfehlenswert.

Beachte an den Trenngrenzen der Boosterbezirke die Gleise beidseitig mit Isolierverbindern zu trennen. Weiters solltest Du die Trenngrenzen so wählen, dass es unwahrscheinlich ist, dass Du mit einem Fahrzeug (Lok, beleuchteter Waggon) dort längere Zeit stehenbleiben würdest und die Trenngrenze längere Zeit überbrücken würdest. Kann gemäss diverser anderer Threads in diesem Forum unangenehme Effekte haben.

Eine Idee, die ich in einem der Booster-bezogenen Threads hier gesehen habe, wäre es, alle Gleise nur aus den Boostern zu versorgen und mit der Zentrale nur die Weichen- und Signaldecoder u.s.w. Das hätte den Vorteil, dass bei einem Kurzschluss auf dem Gleis nur der betroffene Booster abschaltet. Die Zentrale bleibt einsatzfähig und Du kannst noch immer Weichen und anderes steuern.
Und wenn Du es perfekt machen willst, versorgst Du die Zentrale und alle Booster mit baugleichen hochqualitativen Netzteilen, sodass auf der Sekundärseite und somit am Gleis wirklich das Gleiche an Volt rauskommt, sonst könnte es auch elektrische Überraschungen geben. Natürlich auch kontrollieren, das die Booster auf die gleiche Ausgabespannung eingestellt sind, so sie regelbar sind.
Welche Booster wirst Du Dir zulegen?

Und wenn Du es noch perfekter machen willst, stellst Du sicher, dass bei den Netzteilen auf der Netzspannungsseite die Phase am jeweils gleichen Eingangspol anliegt.

Wenn Du dann überall nur mehr dicke Hauptkabel hast, 1qmm oder was halt maximal in die Boosterausgangsklemmen reinpasst, und kürzestmögliche Feeder-Cable von den Schienen zur Hauptleitung, dann hast Du eine vorbildliche Verkabelung und kannst in Frieden den Klang Deiner Sound-Loks geniessen.

Viel Freude beim Verkabeln
Kracherl-Günther




Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;