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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Altern und versiffen - Der Sebb' machts jetzt auch in 1zu160

THEMA: Altern und versiffen - Der Sebb' machts jetzt auch in 1zu160
Startbeitrag
Vectronen - 09.01.26 23:42
Hallo.

Sebb's 1 zu 87 uTube Kanal ist Einigen hier sicher bereits ein Begriff. Er macht's jetzt auch in 1 zu 160. Super Anleitung wie man's machen kann. Aber schaut selbst.

https://www.youtube.com/watch?v=HQAijmV-SYo

Gruss
Tim

Hallo!

Tolle Techniken, aber bei Alterungen von N-Modellen gilt für mich immer noch: "Weniger ist Mehr"!

Viele Grüsse!

Dirk
Hallo,

..  na wenn das so einfach wäre, wie es der Protagonist hier darstellt, dann könnte es ja jeder.

Ob mit Pulver, Acryl oder Öl, ob mit Airbrush, Filzstift oder Pinsel...jeder Weg ist richtig wenns gefällt und Zufriedenheit ins Hobby trägt.

Gruß Sven



Hallo Sven,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ölfarben sind mMn. eher für den Plastic- Modellbau geeignet, da sie weniger für die Fläche, hier wird der Airbrush bemüht, als eben für das Detail geeignet sind und in der Malerei zu Hause, auch angemischt werden sollten. .



Ich kann Dir nicht so ganz folgen. Plastik-Modellbau baut doch meist in größeren Maßstäben, die haben also die viel größeren Flächen, wie eine Flugzeugtragfläche. Und da wird es doch sehr viel angewandt (nach dem Grundlack mit Airbrush). Gerade Spur N hat doch die vielen kleinen Details, die sich mit Ölfabe wunderbar betonen lassen. Das ist eben der Vorteil an den Ölfarben, dass man sie von "sehr dezent bis Sebb" dosieren kann.

Gerade heute habe ich diese Minigrubenlok lackiert und ohne Ölfarbe hätte ich die Details nie so betonen können. Aber wie Sebb auch im Video sagt: Eine Lok eine Woche. Da muss man sich drauf einlassen wollen - unabhängig von Airbrush, Ölfarbe oder Pigmenten

Glück auf
Dirk

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Hallo zusammen,

ich benutze ebenfalls Ölfarben für's verwittern. Wobei ich mir ein paar vernünftige Ölfarben aus dem Künstlerbedarf zugelegt habe und mir die Farbe nach meinen Vorstellungen selbst anmische.
Als Verdünner habe ich bisher Feuerzeugbenzin verwendet. Aber ich werde wohl mal Terpentinersatz probieren.
Insgesamt finde ich das Video sehr hilfreich. Besonders das Thema matter Klarlack ist (aus eigener Erfahrung, habe es ohne versucht) essentiell für gute Ergebnisse. Und der Hinweis, lieber weniger als zuviel aufzutragen verdient ebenfalls Beachtung. Sagt ja keiner, auch im Video nicht, dass die Modelle genau diesen Verwitterungsgrad haben müssen. Die Methode eignet sich auch sehr gut für leicht verschmutzte Fahrzeuge und Gegenstände...
Viele Grüße Pierre

PS: einzig die Tonlage/Vortragsweise finde ich teilweise etwas anstrengend. Das soll den Inhalt und die hervorragenden Ergebnisse aber nicht schmälern
Guten Tag,

"VERSIFFEN" trifft's exakt!

"Artikelzustand: Stark bespielt mit Lackschäden, Bastelware" - wäre die korrekte Beschreibung bei Angeboten auf Auktionsplattformen.

Wer das gut findet sollte sich bei der Reklamation von Lackierung und Bedruckung von neuen Modellen zurückhalten.

Freundlicher Gruß

Hannah


Hallo,

was hat die Nutzung (defekter) Modelle für ein Modellprojekt dieser Art mit dem Kauf neuer Modelle und dem damit verbundenen Anspruch auf ordnungsgemäße Auslieferung gemeinsam? Genau, nichts!
Vielleicht einfach mal vor dem Schreiben den Kopf einschalten?

Grüße, Pierre

Nachtrag: ich reagiere so pissig, weil ich mich persönlich angesprochen fühle, und mir irgendjemand absprechen will, beim Neukauf kritisch zu sein, nur weil ich die künstlerische Leistung von Leuten wie Sepp sehr gut finde

Hi

So wie es geht ein wenig drüber pulvern mit etwas grau und braun, beim Schornstein ein wenig schwarz, das schafft jeder, und macht schon Welten aus dass die Wagen bzw Loks nicht so glänzen. Und wenns nicht gefällt wieder unter den Hahn und weg ist es.

LG ChristiaN
Hallo Hannah,

Du hast schon gesehen, dass er abgestellte schrottreife Loks darstellen wollte und da eine Woche Arbeit pro Lok darstellt? Für meine Ansicht nach ist das was Farbliche Behandlung betrifft mit die höchste Kunst des Modellbaus, die im Militärmodellbau recht weit verbreitet ist, in der Modellbahn aber sehr selten.

Ich habe eh den Eindruck, dass viele Modellbahner keine guten Modellbauer sind, was irgendwie etwas absurd klingt. Da kann man einfach unheimlich viel lernen.

Dan mag darüber streiten, ob man sowas auf seiner Anlage darstellen möchte oder nicht, aber er kann das ja auch dezenter wenn er will. Aber darum geht es nicht, es geht um die Technik und um daraus zu lernen und das kann man bei den Video sehr gut.

Und ich sage mal so: 30000 Abonnenten machst DU nicht mit ebay-Schrottloks.

Viele Grüße

Dirk
Hallo,

eigentlich wollte ich diesen von völliger Unkenntnis und Ignoranz geprägten Beitrag gar nicht erst kommentieren...
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

"VERSIFFEN" trifft's exakt!

"Artikelzustand: Stark bespielt mit Lackschäden, Bastelware" - wäre die korrekte Beschreibung bei Angeboten auf Auktionsplattformen.

Wer das gut findet sollte sich bei der Reklamation von Lackierung und Bedruckung von neuen Modellen zurückhalten.


...aber für Hannah mache ich mal eine Ausnahme.

Liebe Hannah, bisher sehe ich von Dir keinen großartigen und von absolutem Können geprägten Modellbau. Bis dahin kein Problem, jeder fängt mal klein an. Doch vor diesem Hintergrund erscheint mir Dein Urteil über einen Meister seines Faches als ziemlich unangebracht und deplaziert.

Es mag sein, dass Du selbst nur den Blick für Gleichförmigkeit besitzt - das ist völlig in Ordnung.
Aber es gibt eben auch absolute Könner - und dazu gehört Sebb. Er ist einer der besten Spezialisten und vermag Modelle mit einer unfassbar realistisch wirkenden Tiefe in einen authentischen Zustand zu versetzen. Zusammen mit dem detaillierten Blick für das Vorbild sind das künstlerische Fertigkeiten.
Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ein Modell unsachgemäß beschmiert, oder mit gut bedachten Techniken authentisch aufbereitet wird, um das fachlich bewanderte Auge zu erfreuen.

Sebb´s Arbeiten sind phantastisch und eine Klasse für sich.
Davon ist jedenfalls das von Dir bisher Gezeigte ganze Galaxien entfernt.

Das musste einfach mal gesagt werden - und nun kannst Du auf dem Bahnhofsvorplatz in Tornesch auch rotieren. Ändert aber nichts daran.

Meint...
uNdercover

Guten Tag,

hier wird gekonnt gealtert: https://www.aw-ampfing.de/0-modelle-2018/

und hier drei Beispiele aus dem Fundus meiner selbst gebauten Spur-Null-Wagen::
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Die gelbe Farbe meiner Wagen für den Spur-N-Schwertransportzug trägt auch Spuren der Verwitterung:
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Daraus mache ich aber kein "Künstlergewese" und werbe nicht für überteuerte Modellbaufarben- und Pigmente.

Freundlicher Gruß

Hannah

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#7
Was Du beschreibst hat doch nichts mit altern zu tun.
Eine gute Recherche und viel Erfahrung macht das Ergebnis.
Und Sebb hat es nun mal drauf.
Ich genieße jedes Video und freu mich.
Da ich es nicht so kann und meine Modelle nicht einfach nur voll schmiere, und hier als Alterung verkaufe, brauche ich beim Anblick meiner Modelle auch nicht weinen.
Wer sich mal informiert, was Sebb und Flori eigentlich vorhaben, der versteht auch,warum die Modelle genau so aussehen, wie sie es müssen.
MfG Torsten
Hi Nasi

Das habe ich auch nicht behauptet. Ich schrieb bloß was man auch ohne großes Talent machen kann um den Modellen etwas glanz abzunehmen.

Die Alterung von Sepp finde ich sehr gut für eine Lok die schon seit einiger Zeit abgestellt wurde.

Und Hannahs Alterung "unter Betrieb" sieht auch gut aus.

LG ChristiaN
Das Faszinierende am Altern, Versiffen, der Teildemontage und dem Auf-das-Abstellgleis-Schieben von Modellen ist doch, dass man glaubt, es in der Hand zu haben, darüber entscheiden und es steuern zu können, und dass es dritte am Ende noch ganz beeindruckend finden...

alles Dinge, die halt beim Blick in den Badezimmerspiegel nur sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen.

VG Freetrack
Hallo
Auch wenn es nicht schön anzusehen ist, aber ich alter in Würde.
Rudi
Genial das Video! Das versuche ich nächstens auch mal mit einer alten 221 👍

LG Mike
Hallo Zusammen,

Ich bin mir nicht sicher, ob hier wie gewohnt darüber dabattiert wird ob Sebb sein Handwerk versteht, oder ob es um die angewendeten Techniken geht, die vielleicht selbst schon mal jemand ausprobiert hat.


Anbei noch einmal die sicher schon bekannte Flm DB 212 (Historie meines Modells wurde schon mal beschrieben) nach meinem Geschmack, den ja nicht jeder teilen muss 😉

Gruß Sven

http://www.woernitz-franken.de/Dkb%20212%20181%201984a.jpg
https://spm-bilder.de/DB-211204-0037630.jpg
https://www.bahnbilder.de/1024/211-178-bondorf-191192-357831.jpg
https://www.bahnbilder.de/1200/211-081-tuttlingen-311088-765946.jpg
https://www.bahnbilder.de/1200/dr-106-637-am-19071991-1408210.jpg
https://www.bahnbilder.de/1200/12-mai-1992-regina-13-1174397.jpg


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Hallo Sven,

das ist nun aber doch eher Werbung dafür, es auf Sebbs Art und Weise zu probieren.

VG Tjorben
Eigentlich muss man da gar keine funktionierenden Loks für nehmen. Es gab doch mal von Pola ein Lokfriedhof - Diorama mit 5 oder 6 abgestellten BR221? Da kann man sich nach Herzenslust mit dem Patinieren austoben...

LG Mike
Hallo Sven,
tut mir leid, auch wenn es Dir persönlich gefällt, die 212 sieht einfach nur bemitleidenswert aus.
Eine Patinierung beginnt mit der Vorbildrecherche, und zu dieser Lok hätte ich gerne mal das Vorbild gesehen.
Vorne ist die Nummer nicht mehr zu sehen, der Zierstreifen an der Oberkante des Rahmens und der obere Zierstreifen sind quasi nicht mehr existent. . Die Schlussleuchten sind nicht rot, die Rangierstangen nicht elfenbein, die Lampenringe nicht silber, diese kleine farblichen Verbesserungen gehören auch zu einer Patinierung und machen viel aus. An der Pufferbohle, Puffern und Drehgestellen hätte man mehr differenzieren müssen, es ist alles in einem Dunkelgrau ,kein Rost, kein Flugrost, keine öligen Bereiche, das so typische Schmierfett an den Puffern fehlt.
Typisch für diese Loks war auch ein schwarzbrauner Schmutzbelag auf den Vorbauten , mal mehr oder weniger stark ausgeprägt.
Die Patinierung am Gehäuse selbst ist nicht schlüssig, es gibt keine Ablaufspuren wie sie typisch für viele Lokomotiven sind, stattdessen ist alles durcheinander so dass nicht erklärbar ist, wie diese Verwitterungsspuren entstanden sind, Durch Regen jedenfalls nicht.
Warum das Gehäuse im unteren Teil deutlich dunkler ist als oben ist auch schwer erklärbar..
Das Dach hätte man auch interessanter machen können mit den typischen Rußspuren. Ist schließlich eine Diesellok.
Für Betriebsloks gibt es übrigens jede Menge Anregungen vom Vorbild, nämlich zahlreiche Bildbände, und auch die Sonderausgaben des EJ über die einzelnen Baureihen sind sehr hilfreich.
Tut mir leid, aber diese Lok sieht nicht gut aus.
Gruß, Thomas
Moin und Ahoi!

Bevor das hier wieder zu persönlichen Anfeindungen ausartet, (ja, man/frau soll keine Flasche Klosterfrau Melissengeist auf ex trinken) oder in die üblich gewordene Polemik abdriftet, hier ganz kurz von mir etwas zum Thema. Wer daran nicht interessiert ist, einfach nicht weiterlesen!

Zum Thema:

Sebb ist echt unfassbar talentiert. Hut ab vor seinen Arbeiten. Für mich kam dieses Video absolut zur richtigen Zeit. Ich wollte nämlich gerade mit dem Szenorama mit den abgestellten V200 von POLA starten. Das verschiebe ich jetzt kurz mal nach hinten, um mir weitere / andere Farben zu besorgen.

Habt Spaß und nicht vergessen, Eure Arbeiten sollen nur Euch allein gefallen. Das gilt auch für die BR 212. Sicher nicht toll geworden, aber dem Akteur gefällt‘s. Punkt.

So blende mich mal wieder aus.
Gruß Mark
Hallo,

was da machen Leute machen ist schon eine Nummer für sich.
Diese Nummer brauch aber auch ihre Zeit und ist eigentlich fast schon wieder ein Hobby für sich.
Das ist auch bisschen die Prämisse beim Modellbahnen.
Wofür bringe ich wieviel Zeit auf?
Ich arbeite sehr gerne mit der Airbrush, aber "altern" am Rollmaterial ist aussen vor.
Das ist mir zu zeitaufwendig und ich kann es auch einfach nicht.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich schrieb bloß was man auch ohne großes Talent machen kann um den Modellen etwas glanz abzunehmen.



Ich hab hier ein Vergleichsbild zum Thema "Plastikglanz". Wie man mit ganz wenig Aufwand auch ein ansprechenderes Ergebnis erhält.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...mp;sb3=mannikla#aw14
Beitrag #14 das dritte Bild - der Anhänger ganz rechts steht nur zum Vergleich wie es aus der Schachtel kommt auf dem Modul.
Mit der Airbrush und wasserlöslicher Revellfarbe staubgrau (na klingelts beim Einen oder Anderen in den Ohren???) aussen herum sehr dünn genebelt, innen etwas deckender gespritzt - ging, da es die gleiche Farbe war sogar ohne abkleben, nur mit Pistolenführung.
Ein Aufwand von wenigen Minuten. Der grösste Aufwand waren die gelben Felgen mit dem spitzen Pinsel.
Und die Deichsel ist ein Bauteil von einem Zulieferer, die blieb aus Kostengründen rot.

Das gesamte Kornfeld ist mit der Airbrush gespritzt, weil ich keine kurzen und langen Fasern im Kornfeldfarbton gefunden habe. War auch nur ein Aufwand von wenigen Minuten.

in #17 der Bauernhof -  die Erdspritzer am Gras am Wendeplatz vom Bauern an der Koppel
Mit bisschen Übung an der Airbrush wenig Aufwand für nicht so harte Farbtrennkanten.

Gruss Klaus

Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich zu diesem kontroversen Thema nichts schreiben, da das Patinieren und Altern (neudeutsch Weathering) ja nicht jedenmanns oder -fraus Geschmack ist.

Es bleibt letztlich jedem selbst überlassen, was man mit seinen Modellen macht.
Der eine findet es schön, was dem anderen aber überhaupt nicht gefällt.

Aber:
Gerade in Spur N gibt es hier nicht so viele gute Patinierungsvideos wie beispielsweise in H0.
Auch können die Techniken von H0 und größeren Spurweiten nicht 1:1 auf Spur N übtragen werden.
Und da hat Sebb ein ganz tolles Schritt- für-Schritt-Video abgeliefert, das manch einen (mich eingeschlossen) ermutigt, es ebenfalls mal so zu probieren,
Man muss ja nicht gleich mit seiner teuersten Lok anfangen.
Zudem werden hier Loks gezeigt, die längere Zeit abgestellt waren und nun auf eine Aufarbeitung warten.
Das ist das Thema der neuen Anlage. So wird es kommuniziert.
Also nichts mit leichter Patina...

Generell gilt:
Es ist bekanntlich bisher noch kein Meister vom Himmel gefallen und hier handelt es sich um ein Handwerk, das auch erlernt werden will und das eine gewisse Übungszeit benötigt.

@3 Dirk
Hier bin ich sehr bei Dir (tolle Lok übrigens), dass viele Modellbahner keine guten Modellbauer sind.
Ein Blick ins Ausland zeigt, dass dort viel mehr selbst gebaut, verändert und gealtert wird, während hierzulande vieles aus der Schachtel verwendet wird.

Auch @9 uNdercover gebe ich zu seinen Ausführungen meine vollste Zustimmung.
Sebb zeigt uns hier eine große Modellbaukunst, auch wenn´s manch eine(r) nicht so sieht.

@5+10 Hannah
Die verlinkten 0-Modelle sind allesamt sehenswert, ohne Zweifel.
Aber in Spur N würde das so nicht funktionieren, hier hast Du nicht die Möglichkeit, solche Feinheiten darzustellen, weil sie schlicht nicht vorhanden sind.
Die Patinierung deines Schwerlastzuges kann ich nicht erkennen..
Die Fotos sind leider zu klein und beim Vergrößern wird es so unscharf, das man nichts erkennt.

Insgesamt würde ich mir wünschen, dass wir hier etwas toleranter mit dem Thema umgehen.
Wie gesagt, die Geschmäcker sind verschieden
Und letztlich verbindet uns doch alle eines - die Faszination der Modellbahn.

So genug geredet.
Ich oute mich auch als Anhänger von gealterten Modellen.
Wobei ich noch ganz am Anfang stehe und daher solche Videos (wie auch solche von Railey H0 und von Florian 1:160) als Anregung und Ansporn sehe, auch Barbara hier aus dem Forum zeigt auf ihrer Homepage sehr schöne Modelle in allen Alterungsstufen.

Anbei einige Beispiele meiner gealterten Eaos (noch nicht ganz fertig, die Böden innen müssen noch behandelt werden).

Viele Grüße
Andreas




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Hallo in die Runde,

Sebb macht das Prima und in "echt" glaube ich sehen die Loks nicht mehr ganz so arg "versifft" aus.
Auch hat Sebb extreme Nachaufnahmen gemacht da wirkt alles noch viel extremer.
Aber jeder wie er mag.

Ich hatte mal den Spur N Wagen den Sebb gealtert hat versucht nachzumachen.
https://youtu.be/xDz1sAlQgVU?si=a_eX12VRMdGfe_Qm

War gar nicht so leicht. Man macht es schnell zu "versiffft"
Siehe Foto 1
Dann habe ich mal einen anderen Güterwagen mit Pinsel und Airbrush gealtert.
Siehe Foto 2
Dann noch einen weiteren Güterwagen, nachdem ich bei Kunstmichi im Patinierungsseminar (Dampflok)mit Ölfarben war.
Siehe Foto 3
Die Fussel in Foto 3 sind jetzt weg… war noch drauf von der speziellen Technik für das Finish mit Patinieren mit Öffarben.
Mit Ölfarben zu altern ist wirklich viel entspannter und man kann immer mal wieder ein Stück weitermachen,ohne in Zeitdruck zu verfallen wegen schnell trocknenden Farben.

Ich kann es nur empfehlen es einfach ausprobieren. Macht riesig Spaß,aber ist wirklich sehr zeitintensiv.

Viele Grüße
Claus



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Hallo zusammen,

möchte mich auch mal zum Thema äußern,  die 212 von Sven SSEB sieht aus, als hätte sie einige Monate im Ahrtal im Hochwasser verbracht.
Aber ich befasste mich auch mit dem Thema auf meine Weise.

Gruß Gabriel

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@23 Hallo Claus,

Sehr schoen und dezent gealtert, schaut sehr gut aus.

@10 Hallo Hannah,

Du vergleichst hier Tomaten mit Bananen. Es ist sehr viel leichter in Spur 0 zu altern und ein gutes resultat zu erreichen als in Spur N. Zudem ist die Alterung die Sebb an der roten V200 angebracht hat nicht im Betriebszustand sondern eine Lok die dahinrostend auf der Halde ruht.

@4 Hallo Pierre

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

PS: einzig die Tonlage/Vortragsweise finde ich teilweise etwas anstrengend.



Finde die Art und Weise wie Sebb seine Videos kommentiert und beschreibt sehr unterhaltsam. Kann verstehen dass das nicht jedermanns Sache ist, fuer mich aber mit ein Grund wieso ich seine Videos und Podcasts geniesse  ; )

Gruss
Tim
Nochmals in die Runde,

hier noch der Dampfer und die Diesellok die mit Öffarben gealtert sind.
(Seminar bei Kunstmichi altern mit Öffarben)
Der Glanz der noch in der Spiegelung zu sehen ist sieht man jetzt nicht mehr.
Der Dampfer wirkt auf dem Foto auch schon zu arg gealtert aber in "echt" sieht man das gar nicht so.
Die Diesellok ist mit Absicht nicht zu arg auf alt gemacht.

Viele Grüße
Claus


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Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: schwarzwaldbahner

Die Patinierung deines Schwerlastzuges kann ich nicht erkennen..
Die Fotos sind leider zu klein und beim Vergrößern wird es so unscharf, das man nichts erkennt.


Guten Tag Andreas,

die Fahrgestelle der beiden Wagen sind im Originalzustand belassen. Lediglich der matte Anstrich der Wagenkästen ist durch unterschiedlich starken Farbauftrag teilweise verwittert dargestellt.

Die Crux an Baugröße N ist, dass die Modelle schlicht zu klein sind um detailliert so verwittert zu werden, dass es mit bloßem Auge auf der Anlage oder dem Diorama noch erkennbar ist. Der Dampfer in Bild 3, Beitrag 26 zum Beispiel ist in doppelter Größe abgelichtet - Originalgröße wäre:  
Dieses Bild
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Für eine Bildergalerie mit Makro-Aufnahmen baue und koloriere ich nicht!

Freundlicher Gruß

Hannah




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Wir haben einen anderen Meister dieses Fachs im Forum: Gabriel (GSH/Rheine Nord). Er erreicht sehr überzeugende Effekte mit einfachsten Mitteln: Plaka Farben!

LG Mike
Hallo,

Zitat

Für eine Bildergalerie mit Makro-Aufnahmen baue und koloriere ich nicht!


Bei aller Diskussion um vorbildgerechte Alterung und überhaupt vorbildnahes modellbahnern: am Ende ist ja vor allem wichtig, dass es *dir* gefällt und Du Spaß dabei hattest. Alles andere rückt da in den Hintergrund.

Viele Grüße
Rico
Hallo,

Begriffe wie "altern" und erst Recht "versiffen" sind eher negativ behaftet und mag dem entsprechen, was manche Hobbykollegen mit ihren Fahrzeugen anstellen
Ich bevorzuge das Wort "patinieren" oder "weathering" weil es meines Erachtens nach darum geht, die schachtelneuen Fahrzeuge mit den Spuren zu versehen, die einem Betriebseinsatz entsprechen.
Was so einfach klingt, setzt aber vor der Umsetzung einiges an Studium bzw. Recherche voraus (was verschmutzt aus welchen Gründen und wie). Eine "gleichmäßige" Verschmutzung überzeugt genau so wenig wie eine zu starke Verschmutzung. Wichtig ist auch zu berücksichtigen, um welches Modell es sich handelt, welche Zeit möchte man darstellen und wie alt ist das Fahrzeug fiktiv zu diesem Zeitpunkt. Eine V200 wurde in ihrer Frühzeit vor Personenzügen eingesetzt und sicherlich optisch sauberer gehalten als eine reine Güterzuglok. ein Fahrzeug weißt nach 5 Jahren Betriebseinsatz sicherlich andere Einsatzspuren auf als nach 10, 20, 30 oder gar 50 Jahren.
Vorbildfotos sind eine gute Grundlage und bieten Anhaltspunkte sowie Ideen.

Hat man sich dann durch die ganzen vorbildorientieren Unterlagen gearbeitet, dann geht es an die Umsetzung ins Modell. Hierbei gibt es sicherlich verschiedene Wege und Techniken, die sich aber im Grunde gar nicht so sehr unterscheiden. Eine grundlegende Weichenstellung erfolgt direkt zu Beginn: Kann man die Grundfarbe so belassen oder sollte man zunächst aufhellen ? Ich habe viele Hobbykollegen kennengelernt, die sich diese Frage gar nicht gestellt haben oder sich aus Gründen der Vereinfachung gegen Aufhellen entschieden haben. Meines Erachtens kommt man bei den meisten Modellen nicht um ein Aufhellen herum, möchte man zu einem wirklich überzeugenden Ergebnis
gelangen - Ausnahmen gibt es natürlich. Neben den witterungsbedingten Spuren (Verschmutzungen durch Regen) gilt es auch die betriebs- (Öl-Ablagerungen, Schmierstoffe, Bremsstaub, etc.) und alterungsbedingten Folgen (Rost- oder Flugrost, Ausbesserungen, etc.) darzustellen, sind diese doch oft genau das, was eine richtig gute Patinierung um Hingucker werden und jedes Modell zum Unikat werden lässt.

Bei meinen Patinierungen kommen verschiedene Techniken und Arbeitsmittel zum Einsatz (Airbrush, Puder, Pinsel, Washes). Und wie bei allem gehört eine gewisse Erfahrung dazu, die durch nichts zu ersetzen ist. Deshab empfehle ich an ganz einfachen Wagen zu testen.

Anbei einige Beispiele meiner patinierten Modelle (Spur Null, die letzten beiden Bilder zeigen Spur N Wagen im Vergleich vorher / nachher und einen N-Kran.

Viele Grüße
Frank



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Guten Tag,

Schwerlastwagen in 20 Minuten mit PELIKAN-Wasserfarben und Pinsel anlagentauglich patiniert:

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Plastikglanz weg, dezenter Rost und Dreck an Fahrgestellen und Rahmen, Holzboden verwittert.

Die Pigmente halten dauerhaft, es sei denn der Wagen kommt in ein Wasserbad. Kein Grundieren, kein Schleifen, kein stundenlanges Trocknen und keine Klarlackduschen.

Freundlicher Gruß

Hannah

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#'30 Frank, das sieht ziemlich genial aus... ist das wirklich Spur N? Kompliment!

LG Mike

Edit: ooooops, gerade gelesen, Spur O - aber auch das N Modell sieht genial aus

@32

Hallo Mike,

dank Dir. Die Techniken der Patinierung sind im Grunde wirklich gleich und unabhängig von der Baugröße.

Frank



Genial, Frank. Absolut gelungen und authentisch. 👍👍👍
Viele Grüße Pierre


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