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THEMA: Das Aus für 'die welt der kleinen bahnen ' ab 2027?

THEMA: Das Aus für 'die welt der kleinen bahnen ' ab 2027?
Startbeitrag
BGL-Rudi - 02.01.26 23:57
Hallo
Schau gerade Dart und habe nebenbei den Podcast 'Bier & Bahn gelauscht.
Und was musste ich da aus Daniels Mund hören?
Das mögliche Aus dieser Ausstellung.
Mir ist fast das Bier sauer geworden.

Klar, es gab schon Gerüchte, aber wahrhaben wollte man es irgendwie nicht.

Auch wenn es einige nicht tangiert, weil zu weit und zu exklusiv in ihren Augen, bin ich doch leicht geschockt.
Eigentlich wollte ich dieses Jahr aussetzen und das Jahr darauf neu starten und was neues präsentieren, aber das hat sich wohl erledigt.

Die Umstände kann ich aus Veranstalter Sicht voll verstehen und respektiere diese Entscheidung voll und ganz. Trotzdem ist es schade.

Also, dann machen wir es, wie Daniel es gesagt hat und laufen dieses Jahr die Hütte ein, dass das Defizit klein bleibt und der Veranstaltung ein würdigen Rahmen gibt.

Und wer weiß; vielleicht geht es ja dann doch noch weiter.

Rudi


Hallo,

hier circa ab Minute 57:00 :
https://www.youtube.com/watch?v=AyXULHr03zQ

2026 soll stattfinden, es geht um 2027 und später ...

Schöne Grüße

Dirk
Hallo,

danke für die Info. Ist natürlich sehr schade, aber absolut verständlich. Mal abwarten, ob sich eine andere Lösung findet.

Viele Grüße
Georg
Hallo Zusammen,
... nur mal als Idee:

Wie wäre es, wenn " Die Welt der kleinen Bahnen" quasi auf Abschiedstournee geht?

Das wäre als gebündeltes 1zu160 Paket im Rahmen bekannter Messen vielleicht denkbar,..  lediglich als Aussteller eben.

Gemeinsam mit N-Teile.de finden sich jene Protagonisten und Sponsoren zusammen, die auch am Chiemsee anwesend gewesen wären und binden sich einmalig, so sie nicht ohnehin schon Partner der regionalen Messen sind, an den Veranstalter.

Zusätzliche regionale N-KSH sind willkommen.

Spur N- Anlagen, die der Veranstalter (Messegesellschaft) ohnehin gebunden hätte und der Dioramenwettbewerb aus der "Welt"....könnten darunter ebenso ablaufen, wenn das der bisherige Organisator ggf mit den örtlichen Stammtischen beim Aufbau, ....weiter machen möchte (...kann er, muss er aber nicht).

Mir ist klar, dass dann die gewohnten Ausstellungsflächen der Veranstalter und mancherorts auch Reichsbedenkenträger  vollkommen durcheinander geraten und das Messekonzept vermutlich extra und auch noch einmalig umsortiert werden muss, aaaber vielleicht ist das auch mal eine kleine "Herausforderung" etwas zu probieren.
Immerhin werden  im nächsten Jahr N- Aussteller und ggf Händler neu ausstellen oder wieder kommen, nur eben nicht mehr hinter dem Chiemseeposter, das ja aber mal bitte der Tourismusverein für das jeweilige Jahr "sponsieren" sollte.

Weil ich keine Ahnung habe, weiß ich leider nicht, wielange vorher eine Messe zusammengestellt wird.

So könnte man 2027 in Dresden beginnen,
dann Dortmund '28, Mannheim '29, Leipzig '30 und als endgültiger Anschied von der Idee ......dann Friedrichshafen 31....

Wie gesagt, eine nicht zu Ende gedachte Schnapsidee und zugegeben,  die Arbeit haben Andere und ich bin vermutlich nur Gast....

Gruß Sven  
Guten Morgen,
ja, sehr schade. Ich war zweimal als Aussteller ( statione di Monterosso al Mare) mit dabei und habe es zusammen mit meiner Frau sehr genossen. Vor allem die angenehme und sehr schöne Atmosphäre inkl. Schwimmen im See.
Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Herrn Wolfgang Besenhart und seiner Frau.

keep groovin´
Arno
Ich kann mir eine großflächige Abschiedstour nicht vorstellen. Das Problem sind die mittlerweile unverschämten Preise/Gebühren der Messegesellschaften/Veranstalter und die Hotels in der Umgebung passen die Übernachtungspreise in den Messezeiten auch nochmal oft mehrere 100% nach oben an (in Dortmund gibt es z.B. zusätzlich noch mit die höchsten Bettensteuer in D), sodass eine Teilnahme gerade für Kleinserienhersteller, Private Aussteller und auch Vereine einfach unbezahlbar wird.

Deshalb hat z.B. auch der Modellbahnverband Deutschland e.V. die Zusammenarbeit mit der Messe Dortmund aufgekündigt und das völlig zu Recht. So sollten z.B. plötzlich die überwiegende Mehrheit der Mitanwesenden und Helfer der Vereine/Aussteller die vollen Eintrittspreise bezahlen und auch die überwiegenden Parkplätze für die Aussteller wurde aus Kostengründen einfach wegrationalisiert,bzw. in teure weiter entfernte Parkplätze umgewandelt.

Gruß Andreas

Hallo,
wirklich schade aber verständlich.Chiemsee war immer etwas ganz besonderes, weil es eben auf der Insel war und nur  Spur N. Mal sehen was dann aus den Modulwettbewerb wird?

@1)Erfreulich das Rudi wieder etwas in N machen möchte!

@5)Es war wohl eher die Messe Dortmund die nicht mehr so mit dem Modellbahnverband Deutschland zusammenarbeiten wollte als umgekehrt.

Eine Messe ist inzwischen ein eher schwieriges Geschäftsmodell.Besonders bei Modellbauthemen. Für Aussteller unsagbar teuer und finanziell eher kein Selbstläufer.Nicht umsonst gibt es heute fast keine Superschnäppchen mehr für die Besucher.Wirklich großen Umsatz macht wohl kaum ein Aussteller.Da geht es wohl inzwischen eher darum  direkten Kontakt zu Kunden und den anderen in der Branche zu pflegen.

Gruß
Thomas

Hallo!


Wenn sich auf der einen Seite Türen schließen, dann können sich auf der anderen Seite auch neue Türen öffnen.

Klar ist, dass das bisherige Konzept (rechtlich eine Fachmesse gemäß Gewerbeordnung), wie auf der Chiemsee-Insel  oder große Messen wie Dortmund, zukünftig nicht mehr funktionieren, weil einfach die Fix- und Vorlaufkosten inzwischen viel zu hoch sind. Das betrifft nicht nur die Modellbahn-Messen, sondern auch viele anderen Veranstaltungen. Selbst bei Weihnachtsmärkten stellt sich jetzt die Frage, wie es hier zukünftig weiter geht.

In der Vergangenheit war ich mehrfach an Planung und Durchführung von Veranstaltungen beteiligt. Deshalb habe ich volles Verständnis, wenn die "Welt der kleinen Bahnen" 2026 zum letzten Mal stattfindet.

Bei der "Welt der kleinen Bahnen" ist dies eher nicht relevant, aber bei anderen Veranstaltungen sind die Sicherheitsmaßnahmen der Hauptkostentreiber. Während früher z.B. einfach freiwillige Helfer (Vereinsmitglieder) als Aufsichtspersonal eingesetzt werden konnten, müssen jetzt professionelle Sicherheitsdienste eingesetzt werden, die voll bezahlt werden müssen. Es ist schlicht und einfach nicht möglich, erst einmal eine ganze Reihe von Vereinsmitgliedern  und freiwilligen Helfer auf einen Sachkundelehrgang mit Prüfung zu schicken, bevor sie als Aufsichtspersonal eingesetzt werden dürfen. Früher war hier eine einfache Einweisung ausreichend. Dies kommt nicht nur von den Behörden, sondern auch von den Versicherungen. Dann gibt es noch die Themen Brandschutz, elektrische Sicherheit, ggf. Hygiene, etc. Dies sind Beispiele für die Kostentreiber, die der Veranstalter Vorfinanzieren muss, bevor auch nur ein Besucher seinen Eintrittskarte gekauft hat.

Es müssen als jetzt neue Formen von Veranstaltungen gefunden werden, die für Vereine und kleine gewerbliche Veranstalter finanziell und organisatorisch machbar sind. Hier ist auch erst einmal angesagt, neue Ideen auszuprobieren.

Eigentlich wollte ich am Pfingstwochenende 2026 eine Ausstellung in Frankreich besuchen, bin jetzt aber am überlegen, ob ich nicht doch zum Chiemsee fahre.

Viele Grüße
BWB

Hallo zusammen,


ich war zwar nur einmal dort, aber die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen.

Im Podcast von Flo und Daniel (siehe Nr. 1) ist die Rede von einem fünfstelligen Fehlbetrag. Hörte sich für mich erstmal arg hoch an. Gut, ich weiß nicht, wie für die Anlagen-Aussteller die Modalitäten sind. Aber wenn ich recht verstehe werden diese irgendwie auch eingeladen. Naja, Hallenmiete, Verwaltungsgebühren, Schiffüberfahrten, Übernachtungen... es kann schon was zusammenkommen für den Veranstalter...
Da dürfen dann schon oft die 6,50 € Eintritt fließen.

Es ist schon eine exquisite Veranstaltung. Nicht nur was den modellbahnerischen Anspruch angeht, auch der Veranstaltungsort. Da kommt für den Besucher auf jeden Fall die Schiffüberfahrt dazu (außer er schwimmt gern) und evtl. Parkplatz. Schon ist das nicht mehr ganz so billig für diese kleine Veranstaltung.

Klar, anderer Veranstaltungsort wäre sicher denkbar. Da reicht eine kleiner Mehrzweckhalle oder eine Turnhalle mit Parkplatz im Umland von München. Dann wäre die Anfahrt für die Besucher leichter und damit auch das Besucheraufkommen höher = mehr Eintritt. Aber was kostet dann die Location? Mehr Besucher = mehr Aufwand für Aufsicht (da hänge ich mich an Nr. 7 von BWB mal dran). Ob es da ein finanzieller Erfolg werden kann... ich habe Zweifel.


Im o. g. Video promotet Daniel jetzt auch eine neue Modellbahnmesse in Nürnberg. Klar, nachvollziehbar daß man solche neuen Veranstaltungen (durch Besuch) unterstützen soll. Aber es stellt sich auch die Frage, woher die ganzen Besucher und erst recht gewerblichen Aussteller kommen sollen, wenn es immer mehr (und kleine) Veranstaltungen gibt. Mit Leipzig, Dortmund und Friedrichshafen (und auch Göppingen) gibt es recht gut verteilt über Deutschland sehr große Messen wo der Bär steppt für die Besucher. Ich kanns keinem verübeln, wenn er sich da auf eine dieser Veranstaltungen fixiert und sonst alles andere ausläßt (mach ich auch durchaus).

Aber es gibt auch weiter schöne und unerwartet erfolgreiche Modellbahnveranstaltungen:
https://www.merkur.de/lokales/freising/nandlsta...format-94067526.html
In drei Wochenenden waren insgesamt fast 7.500 Besucher dort. Ich durfte auch eine halbe Stunde anstehen, bis ich reinkam...


Viele Grüße
Christian Strecker
Guten Abend,

seit wann sind Messen wirtschaftlich?
Die werden für die Firmen erst wirtschaftlich wenn in Zuge dessen die Leute die Produkte kaufen.
Man macht auch nicht 5x eine Veranstaltung und merkt erst beim fünften Mal das es nicht läuft.
Ich glaube ehr das sich die Messe von dem was sie mal war und ausmacht entfernt hat.

Es wäre sehr schade wenn dieses Event nicht mehr stattfinden würde.
Im kleinen Rahmen und nicht so aufgeblasen und kommerziell wie die bekannten Events.

Ich weiß ja nicht ob da auch jeder Händler ein rundum Sorglospaket bekommt. Aber Händler die es gut finden und nur ihre Produkte an den Mann bringen bezahlen auch mal selbst ihr Hotel, Essen und Überfahrt.
Ich denke das ist heutzutage das größte Problem, jeder will alles umsonst haben.

Gruß Tobi
Hallo,
@9) Als Händler ist eine Messe sowieso mit Kosten verbunden und das nicht zu wenig.
Wer auf der Veranstaltung ist kann nicht an seinen eigentlichen Arbeitsplatz Geld verdienen.Dazu Fahrkosten,Verpflegung,Unterkunft.
Gerade für kleine Firmen ein Kostenfaktor der oft solche Teilnahmen unmöglich macht.
Wer würde in seinen Job mal einfach auf  Geld  verzichten und die Spesen selber übernehmen wollen und unbezahlten Urlaub dafür opfern?
Ganz nebenbei etwas im kleinen Rahmen veranstalten? Ganz genau ist ja eigentlich diese Veranstaltung
Auch dabei fallen viele Kosten an.Einen Veranstaltungsort,Logistik,Unterkunft und Verpflegung fallen immer an und Leute die das ganze Stemmen braucht es auch immer.
Der Aufwand ist immer sehr groß und erschließt sich einem Außen stehenden nur selten.
Gruß
Thomas


Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: Tobi_BR85

Ich glaube ehr das sich die Messe von dem was sie mal war und ausmacht entfernt hat


Hi Tobi,

also ich hätte es eigentlich ganz cool gefunden, wenn sich die Messe etwas mehr entfernt hätte, von dem was sie mal gewesen ist! 😉
Ich war auf zwei aufeinanderfolgenden Jahren dort. Das erste Mal war ich ja echt angetan. Im zweiten Jahr, waren dann aber viele von den Sachen, die im Vorjahr gezeigt wurden, wieder zu sehen. Ich fands dann eher langweilig. Ein drittes Mal würde ich sicher nicht hingehen. Aus dem Münchner Umland ist die Anreise zwar gut machbar, aber halt auch umständlich, da man auf die Insel schippern muss. Das Inselchen ist zwar sehr nett, aber wenn man schon 4 - 5 Mal dort war, kennt man da dann auch so gut wie jeden Winkel. Irgendwann wirds dann auch fad.
Mir war auch unklar, was eigentlich das Konzept der Messe sein sollte. Ich hatte eher den Eindruck, da treffen sich ein paar Enthusiasten, die gerne ihre Sachen zeigen wollen und dafür auch einige Mühen und Kosten auf sich nehmen. Mein Eindruck war, dass der kommerzielle Aspekt nicht so im Vordergrund stand, sonst hätte man vermutlich andere Aussteller gewählt. Dass es den Beteiligten dann irgendwann zu teuer wird, wundert mich jetzt nicht wirklich.

Viele Grüße,

Frank
Darum wundert es mich warum man dafür 5 Jahre braucht um das herauszufinden.
Gruß Tobi
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Darum wundert es mich warum man dafür 5 Jahre braucht um das herauszufinden.


😄
Vielleicht sollte man eher bewundern, dass sie so lange durchgehalten haben! 😊

Viele Grüße,

Frank
Hallo, ich war nie am Chiemsee, fände es aber schade wenn die kleine aber feine Messe nicht mehr stattfinden würde.
Beruflich bin ich Leiter der Stadthalle Boppard und schmeisse den Hut/Stadthalle mal in die Runde. Boppard liegt am Mittelrhein, 30 km von Koblenz. Infos und Bilder zur Halle gibt es auf www.boppard-stadthalle.de.

Mit freundlichen Grüßen
Rolf Mayer
Hallenmanager Stadthalle


Tobi,
von wegen 5 Jahre: Es gibt ja -so ganz allgemein- nicht nur eine Wahrheit.
Aber die, die man kommmuniziert, ist vielleicht die, die am wenigsten weh tut. Zahlen ziehen immer, auch wenn es nur Zahlen sind,die "sich rechnen".
Das Ambiente ist schon das Besondere an der "Welt der kleinen Bahnen".
Wenn sich nicht so viel ändert, was solls! Weihnachten und Neujahr ist auch nicht jedes Jahr spektakulär anders.
Sollte Geld der Grund sein: Wenn ich im groben Umfeld der Veranstaltung einen ordentlichen Betrag verpulvert habe und ein paar Dutzend andere auch, dann ist ein gut Teil der Kosten wieder drin. Und so viel Werbung in diversen Videos kriegt man so schnell auch nicht.
Es bleibt natürlich viel Arbeit. Und deshalb möchte ich mal allen Organisatoren dafür danken. Mal vorsorglich als Motivation. Danke.
Klaus
p.s. ich würd aber auch zu Rolf nach Boppard kommen....


Hallo zusammen.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1484220#aw1



schon das Video zeigt, dass es sich hauptsächlich nicht um die Moba an sich dreht,

Ich erinnere nur an die Video-Konferenz an die Mitarbeiter vor ca. 4 Jahren der Geschäftsleitung eines namhaften Unternehmens, in der meine Frau 33 Jahre gearbeitet hat,  und in der leibhaftige Geschäftsführer sich die Hände an den Kopf angesichts der Insolvenz gekloppt haben -so eine fappierende dumme Mimik muss erst einmal eingeübt sein.. .... ("wie das nur passieren konnte...."   ) Oops.... Prassten anschließend recht auffällig in Nobelrestaurants (ein einfaches Essen nicht unter € 150,00) , und lachten sich  -laut Personal des Restaurants- einen Ast ab....Benko lässt grüßen... Heute ist die Staatsanwaltschaft dort unterwegs... aber da wird mit großer Sicherheit nix passieren.... alle Beweismittel wurden rechtzeitig beseitigt

Viele Grüße
Andreas.



???

Gruß
Eglod
Andreas kann nachts einfach nicht gut schlafen, war schon bei “Pimp my Gleiswüste” so 😎

Ich finde gut, was die Jungs machen und auf die Beine stellen. Und noch besser finde ich den Vorschlag mit der Stadthalle in Boppard. Das ist ein Ort in schöner Umgebung mitten in Deutschland, mit einer touristischen Infrastruktur die zur Not ein komplettes Forum unterbringen und versorgen kann, inklusive Wein, Weib und Gesang.

Warum nicht z.B. die Welt der kleinen Bahnen zusammenlegen mit einem Modulbahnertreffen (Fremo?) und einem angeschlossenen “physischen” Forumsstammtisch? Ob das nun jährlich oder evtl. zweijährlich stattfinden kann, wird das Interesse zeigen.

Ich denke auch, dass der nachgelagerte Werbeeffekt für die beteiligten Firmen nicht zu unterschätzen ist.

LG Mike
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich finde gut, was die Jungs machen und auf die Beine stellen. Und noch besser finde ich den Vorschlag mit der Stadthalle in Boppard.



Bewundernswert, was die Jahr für Jahr auf die Beine stellen, feine Modellbahn. Einige mir persönlich Bekannte als Aussteller bzw. Besucher. Weite Anfahrt für mich aus dem Rhein-Main-Gebiet, 1 Wochenende nach dem Fremo-Großtreffen in Hanau... Boppard in meiner alten Heimat kann ich mir da viel besser vorstellen, liegt auch für Andere etwas zentraler als der Chiemsee. Aus Nürnberg/Würzburg ist es egal. Aber mit der Distanz kannst Du ab Boppard bis Münsterland/Göttingen erreichen. Lahnstein um den Advent hatte früher (als ich noch Zeit hatte) auch ein ordentliches Einzugsgebiet = zahlende = kostendeckende Besucher.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Warum nicht z.B. die Welt der kleinen Bahnen zusammenlegen mit einem Modulbahnertreffen (Fremo?)



Wird dann zum Einen auf der Kostenseite schwierig: Platz kostet wieder viel kommerzielles Geld. Die Fremo-Treffen sind nur deshalb bezahlbar, weil eben keine kommerzielle Veranstaltung. Für Teilnahme an einer Publikumsveranstaltung musst Du das Equipment wegtarnen, Vorhänge davor... Letztere feuerhemmend Klasse..., haben wir aus Rhein-Main mal gemacht, kosten ordentliches Geld, etliche Stunden, die einer an der Nähmaschine verbracht hat. Wir waren da vor 12-20 Jahren auch immer mal bei so einer öffentlichen Veranstaltung mit überschaubarem Einsatz präsent. Zeitscheiben für Auf- und Abbau waren auch nicht immer günstig.

meint

Michael
Hallo,
Warum in München, FFB, DAH keiner mehr ausstellt ist klar. Jeder der eine Halle hat egal ob Kommune oder Privat, meint er müsse über Nacht reichwerden, Das kann keiner mehr von den Vereinen bezahlen. Und dann kommen noch Auflagen dazu.
Mfg Erich
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Jeder der eine Halle hat egal ob Kommune oder Privat, meint er müsse über Nacht reichwerden, Das kann keiner mehr von den Vereinen bezahlen. Und dann kommen noch Auflagen dazu.



Sicherlich sind die Kosten für den Aussteller die Ursache für den Rückgang an Ausstellungen. Aber dies so einseitig auf die Geldgier der Vermieter zu schieben, empfinde ich als deutlich zu kurz gesprungen.

Ich habe jahrelang einen Sportverein mit eigener Halle betreut, wo wir mit dem Fremo auch jahrelang gemietet haben. Du hast keine Vorstellung über die Unterhaltskosten. Alleine die Instandhaltung. Die meisten Hallen dürften aus den 1960er/70er Jahren sein. Da nagt der Zahn der Zeit dran. Lange Zeit hat man vermeintlich kostendeckende Preise erhoben - kostendeckend für Hausmeister und Reinigungsservice - aber nicht für eine Rücklage für Renovierung, Modernisierung.

Was alleine für Brand-, Schallschutz, Rettungswegen heute vorzuhalten, ggf. teuer nachzurüsten ist... Da kannst Du nur hoffen, eine Schulhalle zu kriegen, wo das Alles über den Bildungstopf im weiteren Sinne sowieso bezahlt werden muß... Musst halt nur eine Kommune/Schulträger finden, die bereit sind (überhaupt dürfen! Baurecht! Zuschüße) an einen kommerziellen Aussteller zu vermieten. Meine alte Schulturnhalle war freitags bis 18.00 belegt (durch meine Neigungsgruppe), in den Schulferien kein Hausmeister verfügbar, umfangreiche Reinigung durch externen professionellen Reinigungsservice erforderlich bevor am Montag um 10 vor 8 die ersten wieder reinkommen (Sonntagszuschlag!). Mit den übrigen Restriktionen war sie weder für die der Schule sehr nahestehenden Vereine (Volleyball GTRVN) noch andere Nutzungen verfügbar. Mit der Schule meines Sohnes hatte ich später auch versucht... sinngemäß gleiches Dilemma.

Daneben hast Du Bindungen an die Nutzung durch ortsansässige Vereine, gerne auch zwingend gemeinnützig... Da bleiben nur noch wenige locations - und die müssen ihre Kosten im Sinne einer _Voll_kostenrechnung wieder einspielen. Von den Restriktionen bei Belegungen = sehr langem Vorlauf für ein 3- oder gar 4-Tage-WE ganz zu schweigen.

Dann nehmen wir mal den kommunalen Haushalt: meinst Du der Kreis oder der RP genehmigen permanente Haushaltsdefizite, wenn an kommerzielle Anbieter unterhalb der Kostendeckung vermietet wird? Kleinkram, macht aber auch Mist und wird betrachtet (ich spreche jetzt nicht von in spezielle GmbHs ausgegliederte Messehallen, wo Defizite mit der kommunalen Wirtschaftsförderung an die Gastronomie, Tourismus zu rechtfertigen sind und die Ergebnisse oftmals durch "Verrechnungen" gestaltet sind).

Dann beklagst Du Auflagen: implizit suggerierst Du, die seien willkürlich, überzogen... nein, da werden einfach nur bestehende Auflagen, die für alle gelten und teilw. aus Landesbauordnung, Brandschutz etc. resultieren, weitergegeben. Willst Du Crans Montana? Hast Du eine Vorstellung, wieviel Holz bei einem Modularrangement in einer Dreifeldhalle zusammenkommt - praktisch hintereinander kaskadiert, daß keine Brandschneise da ist. Jede Menge elektrische Verbraucher aus unterschiedlichsten Quellen, unterhalb der 220V-Ebene "privat" zusammengeklöppelt. Für eine Öffentlichkeitsveranstaltung dann ein paar schicke Vorhänge - welcher Veranstalter kann prüfen, ob die wirklich wie vorgeschrieben und vereinbart ausreichend feuerhemmend sind.

In meinem Umfeld ist jemand, der das Thema aus der Sicht der kommunalen Verwaltung kennt und schildern kann, und hier im Forum auch registriert ist. Ich denke, er wird meinen Aussagen kaum nennenswert widersprechen können.

LG

Michael
Ihr mögt ja alle recht haben mit Euren Bedenken. Aaaaaber! Wir haben hier ein ganz konkretes Angebot eines Forumsmitgliedes, dass er die Halle in Boppard zur Verfügung stellen könnte.

Da er das professionell macht, gehe ich davon aus dass er den Veranstaltern (SpNTeile.de, Feemo? usw.) einen konkreten Preis nennen kann, in dem das dann alles drin ist.

Und dann heisst es von Seiten der Veranstalter zu kalkulieren, ob bei Besucherzahl x und Eintrittspreis y zumindest eine schwarze Null rauskommt. Der Rest ist unternehmerisches Risiko. Und dass die Jungs sich was trauen, hat man ja gesehen.

That’s it. Take it or leave it!

LG Mike
Hi zusammen,  

Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: NMike

Wir haben hier ein ganz konkretes Angebot eines Forumsmitgliedes, dass er die Halle in Boppard zur Verfügung stellen könnte.



na, dann könnte man ja Wolfgang Besenhart schon mal nen ganzen Packen an ovalen Aufklebern zuschicken mit dem Aufdruck „Nett hier! Aber waren Sie schon mal in Boppard?“. Die könnte er dann überall auf Frauenchiemsee an jeden Laternenmast kleben! 😀
Also ob Boppard nun die Lösung ist…
Ich wäre da skeptisch! 😉

VG
Frank


Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name:

Warum in München, FFB, DAH keiner mehr ausstellt ist klar. Jeder der eine Halle hat egal ob Kommune oder Privat, meint er müsse über Nacht reichwerden, Das kann keiner mehr von den Vereinen bezahlen. Und dann kommen noch Auflagen dazu.



Das ist so nicht richtig. Es gibt sehr wohl Möglichkeiten, kostengünstig an eine Halle zu kommen, allerdings nur für nicht-kommerzielle Veranstaltungen.  

Christian Strecker hat in Beitrag #8 so eine Veranstaltung beschrieben:
https://www.merkur.de/lokales/freising/nandlsta...format-94067526.html

Es sind ortsansässige, ehrenamtlich tätige Veranstalter. Üblicherweise wird vom Ordnungsamt die Anzahl der gleichzeitigen Besucher im Raum beschränkt, um kostentreibene Auflagen zu vermeiden. Verkäufer, sowohl gewerblich, als auch privat, sind bei solchen Veranstaltungen nicht zugelassen.


Viele Grüße
BWB
Zitat - Antwort-Nr.: 23 | Name: franxson

Also ob Boppard nun die Lösung ist…


In Boppard gibt es in der Halle übrigens schon eine Moba-Ausstellung. Da könnte man sich doch für das nächste Mal zusammentun: https://www.1zu160.net/termine/detail.php?id=3186

Grüße Andreas
Zitat - Antwort-Nr.: 25 | Name: 796…

Da könnte man sich doch für das nächste Mal zusammentun:



Hi Andreas,

also Veranstalter der Welt der kleinen Bahnen ist ja Wolfgang Besenhart auf Frauenchiemsee. Für ihn ist das sozusagen bislang ein Heimspiel. Den Vorschlag mit Boppard müsste man an ihn richten.
Also um ehrlich zu sein, wäre ich immer noch skeptisch! 😉

Viele Grüße
Frank
Servus,

ich hätte das wohl nicht so nebenbei im Podcast erwähnen sollen. Zu gegebener Zeit werde ich nochmals ausführlich antworten, aber lasst mich einmal kurz zu Boppard was sagen:

Stellt Euch vor, ihr müsst eure Hochzeit organisieren und dass in einem 500 km entfernen Ort. und Alles muss von diesem Ort sein. Der Caterer, der Pfarrer, die Trauzeugen (die man noch gar nicht kennt), die Location, dann noch Hotelzimmer für die ganze Verwandtschaft. Und das ganze obwohl es in der Nähe eine super Location gibt und man alles vor Ort schon mal organisiert und auch recht günstig ist ... Das würde wohl niemand tun ;) Und falls doch: feel free ;)

#16 find ich übrigens ganz toll.... besonders bevor der Autor es bearbeitet hatte. Ich habe Gottseidank noch ein Screenshot davon, da ich es Flo geschickt habe. Aber ich kann darauf leider nicht antworten, da ich gerade mit Koks und Nutten im Keller des Klosters auf der Insel die Eintrittsgelder beim illegalen Hahnenkämpfen auf den Kopf haue... manchmal fragt man sich schon ...

LG,
Daniel
Zitat - Antwort-Nr.: 27 | Name: Daniel

... aber ich kann darauf leider nicht antworten, da ich gerade mit Koks und Nutten im Keller des Klosters auf der Insel die Eintrittsgelder beim illegalen Hahnenkämpfen auf den Kopf haue ...



das machst du genau richtig!!!

Erheiterte MobaGrüße
Gerhard

P.S.
Iwi wieder Futter genug hier, um zum alten Grantler zu werden ... oder?
Die Hahnenkämpfe würde ich weglassen, das lenkt nur ab 😉

LG Mike
# 16 wird aber auch von niemandem ernsthaft wahrgenommen und Bedarf keiner Diskussion.

Dass viele die Idee einer Austellung mit Highlights in unserer Spur N schätzen, das hat sich auf der Fraueninsel wohl bewiesen und nun würde ich mich freuen, wenn wenigstens der Grundgedanke bleibt. Wie und wo das künftig stattfinden kann gilt es zu konstruktiv zu diskutieren. Hauptsache, die Grundidee bleibt.

Grüße

Sabrina & Randy (der noch immer mit einem operierten Handgelenk zu kämpfen hat)
Hallo zusammen,
hallo Daniel,


ich glaube Wolfgang Besenhart und Du, ihr macht das schon richtig und passend und ihr habt sicher eure Gründe warum ihr das eine macht und das andere nicht mit dieser Veranstaltung.

Fakt ist, daß die Veranstaltung für 2026 steht, das ist soweit gut so. Und was dann nochmal ein Jahr weiter sein wird, das ist jetzt noch nicht spruchreif - nach der Veranstaltung ist vor der (evtl.) nächsten. Wer zu weit vorausplant hat nur mehr Chancen daß die Sache schiefgeht - da kann man dann schon zum Grantlhuber werden.

Leute, freut euch auf die 26er Welt der kleinen Bahnen und was 2027 sein wird, das wird sich zeigen. Vielleicht ist sie dann in Germering? - Wer weiß... Wir stehen nicht in den Schuhen des Veranstalters/Organisators. Wenns irgendwie sinnvoll geht, dann wird 2027 auch wieder was stattfinden, in welcher Form auch immer.

---

@Daniel
Kannst auch die Hahnenkämpfe weglassen und dafür Erdbeeren nehmen - brauchst aber auch blonde Perücke und Sonnenbrille dazu....


Viele Grüße
Christian Strecker
Hallo Daniel,
das nächste Bier und Bahn vielleicht live aus dem Klosterkeller? 😄👍
Grüße, Pierre
Guten Morgen


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

.... im Keller des Klosters auf der Insel die Eintrittsgelder beim illegalen Hahnenkämpfen auf den Kopf haue...




https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/114766.jpg




schönen Tag noch
Jens
Hallo
Jetzt muss ich mich doch nochmal melden.
Aus meiner Sicht ist das nichts, wenn man diese Tolle Ausstellung nach befürchtete Aussagen der eventuellen Stilllegung, nach anderswo verlegt.
Euren Aktionismus in allen ehren (Boppard, Fremo, 1:160 Stammtisch, usw.). Es ist dann nicht das selbe.
Die Ausstellung auf Frauenchiemsee hat wie jede andere Ausstellung auch, für mich ein Alleinstellungsmerkmal. Die funktioniert nur dort.

Wenn man z.b. eine Ausstellung in Boppard machen möchte; nur zu. Freiwillige vor.
Mit all seinen Risiken und möglichen Defizite.
Na, wer traut sich?

Im allgemeinen.
Ich denke nicht, dass es zur heutigen Zeit noch neue Ausstellungen und Messen geben wird. Hoffen wir auf die, die es jetzt noch gibt. Da werden bestimmt mit der Zeit die eine oder andere ihre Segel streichen.

Ich war selbst gestern in Stetten/Donau und war einfach nur begeistert. Selten habe ich eine Flut von so tollen Anlagen gesehen. Gefühlt nur zwei Stunden dort, waren es doch am Ende 4 Stunden, die meine Frau und ich dort verbrachten und trotzdem das Gefühl hatten, eigentlich nicht alles gesehen zu haben. Oder nicht alles genau.

Andreas Bauer-Portner hat als einziger mit seiner Anlage die Spur N Fahne hochgehalten.
Danke dafür.

Ich hoffe, dass solche Ausstellungen auf ewig fortgeführt werden. Und das kann man am besten mit persönlichen Besuchen unterstützen.

In diesem Sinne
Rudi
Hallo,

Vlt. wäre auch ein Spendenaufruf ne Möglichkeit, vorausgesetzt es fehlt nicht gar so viel bis zu schwarzen Null.
Es würde schon sehr was fehlen wenn das nicht mehr stattfinden würde.

Gruß Tobi
Hallo,

OffTopic:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Stellt Euch vor, ihr müsst eure Hochzeit organisieren und dass in einem 500 km entfernen Ort. und Alles muss von diesem Ort sein. Der Caterer, der Pfarrer, die Trauzeugen (die man noch gar nicht kennt), die Location, dann noch Hotelzimmer für die ganze Verwandtschaft. Und das ganze obwohl es in der Nähe eine super Location gibt und man alles vor Ort schon mal organisiert und auch recht günstig ist ... Das würde wohl niemand tun ;) Und falls doch: feel free ;)


Den Organisten hast Du in der Aufzählung vergessen Im Sommer beorgle ich bei mir in der Region immer einige Hochzeiten und es ist interessant, von wie weit weg einige (nicht alle!) Paare kommen. Da gibt es die, die zwar weit weg wohnen, aber z.B. noch Eltern oder Geschwister im Ort wohnen haben. Und dann gibt es die, die alles aus der Ferne organisieren.
Ein Paar hat mal die Landkarte genommen und die Mitte zwischen seiner und ihrer Verwandschaft ausgemessen und dann dort nach Kirchen und Gaststätten gesucht, damit alle eine etwa gleich weite Anreise haben. Die haben sich dann mal eine Woche genommen und in der Woche alle Beteiligten vor Ort abgeklappert, der Rest lief per Mail und Telephon.
Dann hatte ich mal ein Paar aus Ohio, die hatten auch keine Kontaktleute vor Ort, die hab ich dann wirklich erst am Tag der Hochzeit kennengelernt.

Viele Grüße
Rico
Hallo,

ich fände es auch schade, wenn es diese feine Ausstellung nicht mehr gäbe
Bis auf die erste Ausstellung konnte ich alle besuchen und habe jeweils mindestens 5 Stunden drin verbracht. Viele tolle "Kleinigkeiten", lange interessante Gespräche, dazu ein "verführerischer Shop" -- deshalb konnte ich ein Gespräch zweier herauskommender Besucher (ich habe gerade an der Kasse bezahlt) nicht so recht einordnen. Die waren nämlich enttäuscht, dass es nur so wenig zu sehen gab, da wäre man ja in einer halben Stunde durch... Ich weiß ja nicht, welche Erwartungen die hatten, aber 30 Minuten haben mir ja nicht mal für die Wettbewerbsdioramen gereicht
Der Termin 2026 ist jedenfalls fest notiert, nur der Tag steht noch nicht fest.

Viele Grüße
Michael

PS: Stadthalle Germering wäre natürlich auch nicht schlecht, allerdings fehlt da "das besondere Ambiente" der Insel samt Überfahrt
Ich bin nicht auf Chiemsee gewesen, aber die ausgestellten Anlagen waren bewundernswert. Doch dürfte es sich nicht um eine Ausstellung handeln, die auf Dauer bestehen kann. Es gibt anscheinend nicht so viele Bauer, die Exquisites herstellen können.
Dazu kommt, dass unsere "Gemeinschaft der Modelleisenbahner" von Jahr zu Jahr weiter schrumpft, weil die Alten wegsterben und der Nachwuchs spärlich ist (siehe 2025: Dortmund nur noch 60.000 Besucher statt über 100.000 früher, Gamescom in Köln anfangs 20.000, in 2025 über 200.000 Besucher. Diese Verschiebung ist eminent und zeigt, wohin die Reise geht : Richtung Abstellgleis.
Thema Modellbahnbörsen: Früher wurden damit riesige Säle gefüllt, jetzt vor Weihnachten z.B. in der Stadthalle Troisdorf reichte das Foyer.
Also nicht verzagen, weiter bauen und kaufen, dann lässt sich der Verfall noch einige Jahre aufhalten. Und vielleicht hilft auch, die eigenen Kinder und Enkel für die Modellbahn zu begeistern. Die Hersteller müssen dann aber auch ihren Teil dazu beitragen: Ich meine dabei weniger die Preise, sondern eine einfache nachvollziehbare Technik (negatives Beispiel: Fleischmann 193 Beleuchtung, wo verschwiegen wird, dass diese nur mit Zimo-Decoder einfach zu handhaben ist, siehe die Beiträge hier im Forum).
Hartmut
Hallo
Was mir noch eingefallen ist; vielleicht ging die Ausstellung auch einfach zu lange. 4 Tage ist schon eine Hausnummer. Das muss natürlich alles bezahlt werden. Womöglich hätten 2 Tage (Samstag und Sonntag) auch gereicht, wie es z. b. meistens Stetten auch macht.
Es muss ja auch nicht zwingend über Pfingsten sein.
Ein schönes Frühlingswochende ohne Feiertag hätte vielleicht auch die Laufkundschaft angelockt.
Wer die Ausstellung wirklich sehen will, schafft es auch in den zwei Tagen.
Das noch mal meine Abend Gedanken.
Rudi
Hallo Rudi,

im Ansatz möchte ich Dir Recht geben. Je länger eine Veranstaltung dauert, desto höher werden die Aufwendungen sein. Gleichzeitig denke ich, dass eine längere Öffnungszeit nicht automatisch signifikant mehr Besucher garantiert.
Auch für die Aussteller könnte es interessanter sein, weil mit weniger "Ausfallzeit zum regulären Geschäft" kalkuliert werden kann.

Das Pfingstwochenende halte ich schon für eine gute Idee für den Ausstellungsort Frauenchiemsee, insbesondere wenn man nicht nur potentielle Besucher der näheren Umgebung ansprechen möchte. Letztendlich ist der Veranstaltungsort m.E. sehr dezentral und für viele nur mit größerem Aufwand zu erreichen.
Das Pfingstwochenende bietet daher auch den weiter entfernt beheimateten Modellbahnern die Möglichkeit in den Süden Republik zu kommen.

Ich persönlich habe es bislang nur einmal nach Frauenchiemsee geschafft - die Anreise von 10h Autofahrt ist immens und nur mit Urlaub vor Ort machbar - würde es aber bedauern, wenn es die Ausstellung nicht mehr geben sollte. Die Bilder hier im Forum, die Berichte im NBM und NBM Spezial und zuletzt auch das Video von der Hafenbahn waren unheimlich inspirierend - nicht zu vergessen der Wettwerb um das beste Diorama (N.B. Kudo an ALLE Teilnehmer der Wettbewerbe).

Ebenso bedauere ich, dass ich eine so weite Anreise habe. Ich würde gerne jedes Mal persönlich dabei sein, der guten Anlagen wegen und noch mehr der guten Gespräche wegen.

Aus diesem Grund würde ich mir persönlich eine zentralere Lage wünschen, und ich vermute, dass auch die Ausstellung und die Aussteller davon profitieren könnten.

Beste Grüße
Mike
Hallo,

das Pfingstwochenende hat halt Vorteile und Nachteile.

Vorteil ist sicherlich, dass es ein Wochenende mit Feiertagen ist, sodass für eine weitere Anreise genug Zeit ist. Und es lädt ein, gleich eine ganze Woche Urlaub dort zu verbringen.

Nachteil ist, dass Pfingsten eben ein großes Wochenende ist und es viele Veranstaltungen gibt, die genau den Vorteil nutzen. Es gibt genug Veranstaltungen, die "immer zu Pfingsten" stattfinden. Da kann man sich halt leider nicht zerteilen und ich würde mal in den Raum werfen, dass das eine merkbare Anzahl an Besuchern davon abhält, nach Frauenchiemsee zu kommen.

Viele Grüße
Rico

P.S.: In Leipzig ist z.B. zu Pfingsten immer WGT. Heißt, die meisten Modellbahner mit einem Faible für Schwarze Kleidung wird man niemals nie nicht nach Frauenchimsee bekommen, wenn die Messe da zu Pfingsten stattfindet
Hallo!


Das Pfingstwochenende 2026 ist wirklich ein ganz ungünstiger Termin, weil sich Anfang Juni 2026 viele Veranstaltungen bündeln.

Der Grund warum viele Veranstalter Anfang Juni gewählt haben ist die Fußball-WM, die am 11.06.2026 beginnt. Die Erfahrung hat halt gezeigt, wenn Deutschland an einem Wochenende spielt, dann gegen die Besucherzahlen radikal zurück. Da die Räume oft langfristig vorher gebucht werden müssen, werden Termine während der WM gemieden.


Grüße
BWB
Moin moin, ja Rico hat es auf den Punkt gebracht da ist Eisenbahnfrei WGT Schwarz gescheite Musik und sonstige Veranstaltung. Grüße wulf🖐️
Moin,

Also ich finde den Termin über Pfingsten eigentlich sehr gut.
Meine Frau und ich müssen wegen der Anreise keinen Tag Urlaub nehmen und unser Sohn kann auch mitkommen, da der Kindergarten geschlossen hat. Auch hat es sich schon so eingespielt, dass wir daraus einen kurzen Urlaub / verlängertes Wochenende am Alpenrand mit Übernachtung machen. So kommt man mal in die richtigen Berge, wenigstens 1x im Jahr.

Wir sind eigentlich jedes Jahr vom Taubertal an den Chiemsee gefahren, ich glaube nur die erste Ausstellung haben wir damals nicht geschafft. Es wäre schade, wenn es die Ausstellung auf der Insel nicht mehr geben wird. Ich empfinde die Location als sehr angenehm.

Gruß Ulli
Moin Mike,

Zitat - Antwort-Nr.: 40 | Name:

... die Anreise von 10h Autofahrt ist immens ...



selber Schuld! Mit der Bahn nach Hamburg, dort ca 22:30 Uhr mit dem ICE 1061 nach München, weiter mit der RE 5 nach Prien und du bist am Vormittag auf der Insel Zurück geht es in ähnlicher Form oder man bleibt halt ein paar Tage dort vor Ort zur Erhohlung.

Gruß
Kai, der das schon die letzten drei Male gemacht hat...
Hallo Kai,


… und wann schläfst Du?

Mit der Reiseform kommen nur die Harten in den Garten — oder besser auf die Insel.

Normale Menschen wie ich sind schon im Liege- oder Schlafwagen etwas angemackt, Nach ner Nacht im Sitzwagen sind morgens nur eines: Halbtot.

Ich schreibe aus Erfahrung: Interzonenzug und Kirchentagssonderzug im Sitzwagen (Hauptgewinn damals: Eine Nachtfahrt im vollbesetzten Silberling bei voller Beleuchtung quer durch die Republik). Bei Schlafwagen vom normalen TEN über Doppelstock Cityline bis zu den blauen Talgos. Und da war ich noch keine 40!

Allerdings: Warum Eisenbahnfreunde ständig überall mit dem Auto hinfahren müssen, hat mir bis heute niemand schlüssig erklären können. Insofern ist Dein Ansatz löblich,


Grüßle


Ralf
Moin Ralf,

halbtot war ich nicht und mit zunehmender Tageszeit wurde es besser, auch wenn ich im Sitzen kaum schlafen konnte.
Früher, als es noch Nachtzüge der DB gab, in die ich in Flensburg einsteigen konnte, habe ich solche Tort(o)uren öfter gemacht (Nachts hinfahren, tagsüber auf der Messe, nachts zurückfahren), Leider gibt es diese Züge nicht mehr, daher ist eine oder zwei Übernachtung im Hotel auch hin und wierder dabei.
Nur zur Messe in Friedrichshafen war ich so unterwegs, was allerdings besonders mühsam war, weil ich beim Umsteigen in Ingolstadt noch mal extra gut 2 Stunden länger auf den ICE warten musste. Schneller schafte es der Ersatzlokführer nicht...

Gruß
Kai
Ihr Guten,

ich reise von Hamburg aus an, ziemlich genau achteinhalb Stunden bis Prien. Die Fahrkarte habe ich gleich nach der Bekanntgabe des Endes der Welt der kleinen Bahnen gekauft und dafür 33 Euro bezahlt. Trotz Pfingsten und so. Die Rückfahrt am Pfingstsonntag kostet mich 56 Euro. All das mit Bonuspunkten dann ohne Aufpreis in der 1. Klasse.

Warum man auch nur einen halben Gedanken an eine zehnstündige Autofahrt verschwendet, erschließt sich mir nicht.

Gute Grüße
Rainer
Hallo zusammenN,
die ersten Jahre war die Ausstellung vor Pfingsten, allerdings hatte die Chiemsee Schifffahrt da noch Winterfahrplan. Es waren zwar weniger Touris auf der Insel, aber die Besuchszahl war meiner Kenntnis nach etwa gleich - trotz anfänglich nur 3 Tagen, damit geb ich Rudi Recht dass dieser Fakt nicht ausschlaggebend für die Frequenz sein muß. Der Nachteil an Pfingsten ist vorallem der Ferienbeginn in vielen Bundesländern, was letztes Jahr bei nur 400 km Anreise für Chaos auf der A3 und A9 und damit für 5 Std 40 min Anreise sorgte. Ich hoffe dieses Jahr etwas mehr Glück zu haben, da wir erst am Samstag runter fahren. Für uns isses ja quasi ein Muß auf die Inselaustellung zu fahren, wenn's vorallem die Letzte dieser Art sein wird. Ich kann aber die Veranstalter gut verstehen, wenn man weiß was so ein Event an Kosten produziert. Wenn nix übrig bleibt oder sogar drauflegt, dann macht es leider keinen Sinn mehr. Schade. Darum dieses Jahr noch einmal genießen.

Liebe Grüße seNdet
JürgeN von Kreativ3.De
Hallo,

vor ein paar Jahren kaufte ich am Stand vom Daniel mehrere Tiere, jetzt habe ich auch einen Platz für die Störche gefunden.
Die Tiere der holländischen Malerin waren auf der Insel begehrt, in Gemering fanden sie keine Beachtung.

Die Anlage von Noch war auch einHighlight, da bekam man Tips zur Anlagengestaltung, z.B. Kleber für Sand.
Der Ausflug zur Fraueninsel war jedesmal ein Highlight, bin froh dass ich so oft dort war.

Gruß

Klaus

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Hallo Klaus
Gerade die Störche von 'van Petegem' sehen sehr gut bei dir aus.
Hat sich der Kauf definitiv gelohnt.
Gruß Rudi
Hallo,

auch meine Frau und ich haben den Besuch auf der Fraueninsel immer mit einem "Bayern-Urlaub" verbunden. Letztes Jahr sogar in Berchtesgaden.
Natürlich ist die Ankündigung mit dem Ende erst mal enttäuschend aber aus Veranstalterseite durchaus nachvollziehbar. Wäre die Ausstellung nicht auf der Fraueninsel gewesen, hätten wir die Gegend um den Chiemsee wahrscheinlich nie so schätzen gelernt.
Ich freue mich auf jeden Fall auf das Wochenende im Mai und habe vorhin das Hotelzimmer in Prien reserviert. Fehlt noch der Zug...

Gruß
Andreas
Lieber Andreas,

ich kann dir in allen Punkten uneingeschränkt zustimmen. Ein wahres Erlebnis - bald nicht mehr zu wiederholen. Deshalb noch(-mal) 2026 nutzen!

Liebe Grüße seNdet
JürgeN / Kreativ3.De
https://www.modellkreationen.de/


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