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THEMA: D-Sub Stecker & DCC Signal
THEMA: D-Sub Stecker & DCC Signal
topspin - 28.12.25 12:28
Hallo,
um meine Module elektrisch miteinander zu verbinden überlege ich den D-Sub Stecker 9 Polig zu benutzen.
Es würden über den Stecker die Signale von 2 DCC Zentralen + Booster Stromkreis der beiden Zentralen laufen.
Jetzt meine Frage dazu, könnten sich die Signale gegenseitig stören?
Gruß Alex
um meine Module elektrisch miteinander zu verbinden überlege ich den D-Sub Stecker 9 Polig zu benutzen.
Es würden über den Stecker die Signale von 2 DCC Zentralen + Booster Stromkreis der beiden Zentralen laufen.
Jetzt meine Frage dazu, könnten sich die Signale gegenseitig stören?
Gruß Alex
Hallo Alex,
wenn Du kein "Billig-Produkt" verwendest, sollte dies kein Problem sein. Die "Kontaktträger" sind bei hochwertigen D-Sub´s gute Isolatoren. Wenn Du jedoch ganz sicher gehen möchtest, würde ich D-Sub stecker mit integriertem Filter verwenden. Diese Filter schirmen jeden einzelnen Kontakt sehr gut ab, so dass keine Störfrequenzen von benachbarten Kontakte die Signale stören.
Hier kannst Du mehr darüber erfahren. https://conec.com/de/d-sub-steckverbinder/d-sub-filter/ Conec beliefert zwar nur Geschäftskunden aber die Steckverbinder von Conec findest Du u.a. auch beim großen Distributor C.......
Conec ist bezüglich der Filtersteckverbinder Weltmarktführer. Persönlich habe ich mit deren Produkte überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Ich war 12 Jahre bei Conec Leiterin des Qualitätsmanagements und habe anschließend deren tschechisches Werk 8 Jahre, bis zu meiner Rente, geleitet und kenne daher die Technologie bestens.
Gruß aus Südmähren
Heidi
wenn Du kein "Billig-Produkt" verwendest, sollte dies kein Problem sein. Die "Kontaktträger" sind bei hochwertigen D-Sub´s gute Isolatoren. Wenn Du jedoch ganz sicher gehen möchtest, würde ich D-Sub stecker mit integriertem Filter verwenden. Diese Filter schirmen jeden einzelnen Kontakt sehr gut ab, so dass keine Störfrequenzen von benachbarten Kontakte die Signale stören.
Hier kannst Du mehr darüber erfahren. https://conec.com/de/d-sub-steckverbinder/d-sub-filter/ Conec beliefert zwar nur Geschäftskunden aber die Steckverbinder von Conec findest Du u.a. auch beim großen Distributor C.......
Conec ist bezüglich der Filtersteckverbinder Weltmarktführer. Persönlich habe ich mit deren Produkte überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Ich war 12 Jahre bei Conec Leiterin des Qualitätsmanagements und habe anschließend deren tschechisches Werk 8 Jahre, bis zu meiner Rente, geleitet und kenne daher die Technologie bestens.
Gruß aus Südmähren
Heidi
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: topspin
Es würden über den Stecker die Signale von 2 DCC Zentralen + Booster Stromkreis der beiden Zentralen
Wie Heidi schon schrieb. Nur stellt sich mir die Frage, wieso von 2 unterschiedlichen Zentralen? Diese werden in keinem Fall synchron laufen, es wird immer sehr problematisch sein, von einem DCC- Bereich in den anderen ohne besondere Schaltungsmaßnahmen zu wechseln. Geschickter wäre es, alles von einer Zentrale aus zu versorgen und bei Bedarf mittels Booster zu unterstützen. Dafür gibt es auch einige Normen, wo gleichzeitig auch das DCC Signal für externe Booster mit transportiert wird. Um welche Zentrale handelt es sich?
Gruß Holger
MobafaN160 - 28.12.25 15:32
Hi Alex,
Im zweifel einfach trennen?
Meine Ringverkabelung mit 3x3A 1,5qmm ist mit 3x4 pol Phoenix Contact Steckern über 9 Segmente verbunden.
Die 0,25qmm Litzen zwischen Gleis und Belegtmeldern über 9 pol oder 15 pol Sub-D Stecker über die Segmente verbunden.
LG ChristiaN
Im zweifel einfach trennen?
Meine Ringverkabelung mit 3x3A 1,5qmm ist mit 3x4 pol Phoenix Contact Steckern über 9 Segmente verbunden.
Die 0,25qmm Litzen zwischen Gleis und Belegtmeldern über 9 pol oder 15 pol Sub-D Stecker über die Segmente verbunden.
LG ChristiaN
@ Heidi & MobafaN160,
Danke für eure Antworten
@Holger,
Kurze Antwort:
"Weil ich es kann"
Lange Antwort:
Es ist nur eine Zentrale zum fahren, schalten und Rückmelden vorgesehen.
Da ich aber zwei Zentralen besitze werde ich mit der zweiten Zentrale Verbraucher wie Hausbeleuchtung, Straßenlaternen usw. über einen Lok Funktionsdecoder schalten.
Für ca. 20,- € bekommt man einen ESU LokPilot 5 FX mit dem ich 10 Verbraucher Gruppen schalten kann, dürfte so ziemlich die günstigste Lösung sein um Beleuchtung aus der ferne, an bzw. aus zu schalten.
Gruß Alex
Danke für eure Antworten
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Digimoba
Nur stellt sich mir die Frage, wieso von 2 unterschiedlichen Zentralen?
@Holger,
Kurze Antwort:
"Weil ich es kann"
Lange Antwort:
Es ist nur eine Zentrale zum fahren, schalten und Rückmelden vorgesehen.
Da ich aber zwei Zentralen besitze werde ich mit der zweiten Zentrale Verbraucher wie Hausbeleuchtung, Straßenlaternen usw. über einen Lok Funktionsdecoder schalten.
Für ca. 20,- € bekommt man einen ESU LokPilot 5 FX mit dem ich 10 Verbraucher Gruppen schalten kann, dürfte so ziemlich die günstigste Lösung sein um Beleuchtung aus der ferne, an bzw. aus zu schalten.
Gruß Alex
GrafKrolock - 28.12.25 16:34
Schon in den 80ern wurden über verlötete D-Sub-Stecker bei Computern höhere Frequenzen übertragen, als es bei DCC der Fall ist. Der Amiga beispielsweise führte darüber das Monitorsignal nach außen. Die Drähte waren dabei abgeschirmt. Serielle Signale mit 19,2 kbit/s liefen aber meistens unabgeschirmt über RS232.
Ich würde da auch nicht von besonders hohem Störungspotential ausgehen.
Viele Grüße
Falco
Ich würde da auch nicht von besonders hohem Störungspotential ausgehen.
Viele Grüße
Falco
Hallo Alex,
denke bitte auch an die Stromstärke. Schaue in dem Datenblatt des Herstellers nach. Gute Händler veröffentlichen diese in ihren Shops. Zur Not über Herstellerbezeichnung und dann über die Herstellerseite. Eine schnelle Suche mit Google ergab zwar 3-5 A, irgendwo fand ich aber auch eine dringende Warnung, sich genau das Datenblatt anzuschauen, weil es da wohl eine breite Streuung bei den Herstellern gibt. Zu bedenken gilt, daß dieses Steckersystem vornehmlich für die Übertragung von Steuersignalen und nicht von Leistung verwendet wurde/wird.
Klaus
denke bitte auch an die Stromstärke. Schaue in dem Datenblatt des Herstellers nach. Gute Händler veröffentlichen diese in ihren Shops. Zur Not über Herstellerbezeichnung und dann über die Herstellerseite. Eine schnelle Suche mit Google ergab zwar 3-5 A, irgendwo fand ich aber auch eine dringende Warnung, sich genau das Datenblatt anzuschauen, weil es da wohl eine breite Streuung bei den Herstellern gibt. Zu bedenken gilt, daß dieses Steckersystem vornehmlich für die Übertragung von Steuersignalen und nicht von Leistung verwendet wurde/wird.
Klaus
Hallo Alex,
was Klaus in #6 schreibt ist sehr wichtig.
Du solltest auf folgen Parameter achten:
Betriebsspannung: ein guter D-Sub hat ist für Betriebsspannung von 100VDC ausgelegt
Strombelastbarkeit: 5A
Isolationswiderstand: ≥ 1GOhm, hier ist der Isolationswiderstand von Pin zu Pin gemeint.
Güte Klasse: Diese ist wichtig, wenn man den Stecker oft Stecken und Ziehen muss. Güteklasse 1 = 500 Steckzyklen, Güteklasse 2 = 200 Steckzyklen und Güteklasse 3 = 50 Steckzyklen. Je höher die Güteklasse, desto höhre Qualität der Kontakte. Entsprechend sind die Stecker der Güteklasse 1 deutlich teurer als die der beiden anderen Güteklassen.
Wenn Du einen D-Sub-Filterstecker verwenden möchtest muss Du noch auf die Kapazität der integrierten Filter achten. Diese sind standardmässig mit 370pF, 860pF oder 1300pf ausgelegt. Der Filter wirkt zwischen allen Kontakten. Filterstecker sind sehr sensibel. Fallen diese z.B. aus mehr als 50cm Höhe kannes zum Bruch des Filters kommen. Die verwendeten Filter bestehen aus gesinnterten Patinen. Für deine Zwecke sollte jedoch ein schlichter D-Sub ohne Filtertechnologie ausreichend sein.
Gruß aus Südmähren
Heidi
was Klaus in #6 schreibt ist sehr wichtig.
Du solltest auf folgen Parameter achten:
Betriebsspannung: ein guter D-Sub hat ist für Betriebsspannung von 100VDC ausgelegt
Strombelastbarkeit: 5A
Isolationswiderstand: ≥ 1GOhm, hier ist der Isolationswiderstand von Pin zu Pin gemeint.
Güte Klasse: Diese ist wichtig, wenn man den Stecker oft Stecken und Ziehen muss. Güteklasse 1 = 500 Steckzyklen, Güteklasse 2 = 200 Steckzyklen und Güteklasse 3 = 50 Steckzyklen. Je höher die Güteklasse, desto höhre Qualität der Kontakte. Entsprechend sind die Stecker der Güteklasse 1 deutlich teurer als die der beiden anderen Güteklassen.
Wenn Du einen D-Sub-Filterstecker verwenden möchtest muss Du noch auf die Kapazität der integrierten Filter achten. Diese sind standardmässig mit 370pF, 860pF oder 1300pf ausgelegt. Der Filter wirkt zwischen allen Kontakten. Filterstecker sind sehr sensibel. Fallen diese z.B. aus mehr als 50cm Höhe kannes zum Bruch des Filters kommen. Die verwendeten Filter bestehen aus gesinnterten Patinen. Für deine Zwecke sollte jedoch ein schlichter D-Sub ohne Filtertechnologie ausreichend sein.
Gruß aus Südmähren
Heidi
Die einfachste Lösung die wir bei vielen Modulen anwenden sind D-Sub 25 immer im Pärchen.
Gruß Rolf
Gruß Rolf
Hallo Alex,
ich hab meine Module auch per SUB-D verbunden. Die Polzahl ist abhängig davon, welche Leitungen die Modulgrenzen überschreiten (die Aufteilung hat nur den Zweck, die Anlage bei Bedarf umziehen zu können). Es laufen wie bei Dir 2 Zentralen, Stromversorgung für Steuermodule sowie einzelne Gleisanschlüsse zum Rückmelder auf dem Nachbarmodul. Parallel dazu liegen für die S-88 Rückmelder Patchkabel. Den mit über den SUB-D laufen zu lassen war mir zu heikel, da der Bus sehr sensibel auf Störsignale reagiert.
Um mir das Gefummel beim Verlöten der Stecker zu ersparen, habe ich konfektionierte Kabel bei Reichelt besorgt, eine Seite Stecker, eine Seite Buchse. Auf der Anlage laufen die jeweils auf eine Lötösenleiste auf (
By the way (#2): Warum 2 Zentralen? Ich habe auch 2 Zentralen, damit ich im Kurzschlussfall die Weichen stellen kann. An der alten Uhlrenbrock hängen nur Weichendekoder, an der (inzwischen upgegradeten) der DR5000 die Gleise. Gibt's eine Kurzen, dann wird nur die DR5000 blockiert, die "Weichenzentrale" funktioniert weiterhin.
Grüßle
Ralf
Die von rka-stgt zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich hab meine Module auch per SUB-D verbunden. Die Polzahl ist abhängig davon, welche Leitungen die Modulgrenzen überschreiten (die Aufteilung hat nur den Zweck, die Anlage bei Bedarf umziehen zu können). Es laufen wie bei Dir 2 Zentralen, Stromversorgung für Steuermodule sowie einzelne Gleisanschlüsse zum Rückmelder auf dem Nachbarmodul. Parallel dazu liegen für die S-88 Rückmelder Patchkabel. Den mit über den SUB-D laufen zu lassen war mir zu heikel, da der Bus sehr sensibel auf Störsignale reagiert.
Um mir das Gefummel beim Verlöten der Stecker zu ersparen, habe ich konfektionierte Kabel bei Reichelt besorgt, eine Seite Stecker, eine Seite Buchse. Auf der Anlage laufen die jeweils auf eine Lötösenleiste auf (
Dieses Bild
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
). Das kann man sicher professioneller lösen, für meine Zwecke (wird so gut wie nie getrennt) tut es das.ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
By the way (#2): Warum 2 Zentralen? Ich habe auch 2 Zentralen, damit ich im Kurzschlussfall die Weichen stellen kann. An der alten Uhlrenbrock hängen nur Weichendekoder, an der (inzwischen upgegradeten) der DR5000 die Gleise. Gibt's eine Kurzen, dann wird nur die DR5000 blockiert, die "Weichenzentrale" funktioniert weiterhin.
Grüßle
Ralf
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Beitrag editiert am 28. 12. 2025 20:05.
Arnold_Huebsch - 29.12.25 09:24
Hello!
Das Übersprechen in den Steckern wird bei MoBa Frequenzen kaum was ausmachen. Es gibt vermutlich seit Jahrzehnten niemanden mehr der es schafft derart schlechtes Material für die Isolationsmaterialien zu kaufen um so Ärger zu schaffen. Ich meine hier alles was bis zu 100kHz nutzt. Die langsamen Datenbusse nutzen ~10kHz, nur CAN Bus Leitungen sind im 100kHz Bereich in der MoBa.
D-SUB Stecker arbeiten auf vielen Modellbahnanlagen die ich betreue nicht nur als Stecker/Kupplung sondern unbeabsichtigter Weise als Sicherung. Die Kontakte sind je nach Hersteller nur für relativ niedrige Ströme konzipiert. die in N durchaus vorkommenden 3A schaffen viele Stecker nicht. Ich habe häufig verschmorte D-Sub Steckerverbindungen die Ursache für Ausfälle sind gefunden.
-AH-
Das Übersprechen in den Steckern wird bei MoBa Frequenzen kaum was ausmachen. Es gibt vermutlich seit Jahrzehnten niemanden mehr der es schafft derart schlechtes Material für die Isolationsmaterialien zu kaufen um so Ärger zu schaffen. Ich meine hier alles was bis zu 100kHz nutzt. Die langsamen Datenbusse nutzen ~10kHz, nur CAN Bus Leitungen sind im 100kHz Bereich in der MoBa.
D-SUB Stecker arbeiten auf vielen Modellbahnanlagen die ich betreue nicht nur als Stecker/Kupplung sondern unbeabsichtigter Weise als Sicherung. Die Kontakte sind je nach Hersteller nur für relativ niedrige Ströme konzipiert. die in N durchaus vorkommenden 3A schaffen viele Stecker nicht. Ich habe häufig verschmorte D-Sub Steckerverbindungen die Ursache für Ausfälle sind gefunden.
-AH-
Hallo,
bei D-Sub lassen sich für Hochstromkontakte ganz praktisch stärkere Querschnitte mittig in einem Dreieck von 3 Kontakten einlöten. Gibt es tatsächlich Leute, die Schienenspannung ungesichert nur auf 1 Kontaktpaar legen?
Grüße, Peter W.
bei D-Sub lassen sich für Hochstromkontakte ganz praktisch stärkere Querschnitte mittig in einem Dreieck von 3 Kontakten einlöten. Gibt es tatsächlich Leute, die Schienenspannung ungesichert nur auf 1 Kontaktpaar legen?
Grüße, Peter W.
Hallo AH,
Dem muss ich widersprechen!!
Es mag D-Sub Steckverbinder geben, die eine minderwertige Qualität haben und deren Isolationswiderstände deutlich unter 1GOhm liegen, dies ist aber nicht die Regel! Gemäß der Steckernorm IEC 60807-2 wird die Belastbarkeit der Steckverbinder klar geregelt. Wenn diese Steckverbinder verkokeln, wie Du schreibst, dann liegt das in mehr als 95% aller Fälle daran, dass die Verlötungen der Kabel auf der Rückseite schlecht waren oder gar daran dass statt Lötkelch-Anschlüsse Printanschlüsse benutzt wurden! Wenn die Kontaktträger verkokeln, liegt es zu 95% an einer falschen Handhabung!
Die Steckverbinder sind meist für Spannungen bis 125 VAC und Ströme zwischen 5 und 7,5A ausgelegt und haben einen Isolationswiderstand von mehr als 1GOhm.
Anbei einmal ein Datenblatt einer 9-pol Buchsen-Variante eines D-Sub Steckers von Conec.
Viele Grüße aus Südmähren
Heidi
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Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Arnold_Huebsch
die in N durchaus vorkommenden 3A schaffen viele Stecker nicht. Ich habe häufig verschmorte D-Sub Steckerverbindungen die Ursache für Ausfälle sind gefunden.
Dem muss ich widersprechen!!
Es mag D-Sub Steckverbinder geben, die eine minderwertige Qualität haben und deren Isolationswiderstände deutlich unter 1GOhm liegen, dies ist aber nicht die Regel! Gemäß der Steckernorm IEC 60807-2 wird die Belastbarkeit der Steckverbinder klar geregelt. Wenn diese Steckverbinder verkokeln, wie Du schreibst, dann liegt das in mehr als 95% aller Fälle daran, dass die Verlötungen der Kabel auf der Rückseite schlecht waren oder gar daran dass statt Lötkelch-Anschlüsse Printanschlüsse benutzt wurden! Wenn die Kontaktträger verkokeln, liegt es zu 95% an einer falschen Handhabung!
Die Steckverbinder sind meist für Spannungen bis 125 VAC und Ströme zwischen 5 und 7,5A ausgelegt und haben einen Isolationswiderstand von mehr als 1GOhm.
Anbei einmal ein Datenblatt einer 9-pol Buchsen-Variante eines D-Sub Steckers von Conec.
Viele Grüße aus Südmähren
Heidi
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Hallo Zusammen,
das Hochstrom-Problem lässt sich auch entschärfen, indem man zwei oder mehr Kontakte parallel für die Stromkreise nutzt, wo diese Ströme zu erwarten sind. Bei mir sind das der Gleisstrom und die allgemeine Stromversorgung für Elektronik, Licht und Weichenmotoren.
Das wahrscheinlich häufigste Ereignis, ein Kurzschluss auf dem Gleis sollte in der Regel kein Problem sein, weil Zentralen und Booster sehr schnell abschalten.
Grüßle
Ralf
das Hochstrom-Problem lässt sich auch entschärfen, indem man zwei oder mehr Kontakte parallel für die Stromkreise nutzt, wo diese Ströme zu erwarten sind. Bei mir sind das der Gleisstrom und die allgemeine Stromversorgung für Elektronik, Licht und Weichenmotoren.
Das wahrscheinlich häufigste Ereignis, ein Kurzschluss auf dem Gleis sollte in der Regel kein Problem sein, weil Zentralen und Booster sehr schnell abschalten.
Grüßle
Ralf
Arnold_Huebsch - 29.12.25 10:25
Folks!
Zu der Strombelastbarkeit, klar da gibt's bessere und schlechtere Qualitäten. Wer damit ausreichend Strom durchbekommt dem will ich das nicht ausreden.
Man sollte nur bedenken, daß die Stecker für Datenleitungen gedacht sind. Im laufe der Zeit altern die Dinger auch. Das ist durchaus auch vom Anwendungsfall abhängig wie ob da häufig gesteckt wird oder ob Korrosien oder Oxidation die Kontakte verändert.
Bei meinen Anlagenbesuchen war das halt sehr häufig die Ursache für Ärger. Das bietet aber schöne Ablenkung, man kommt dadurch gar nicht so schnell in die verzweifelte Lage schlechte Gleisverlegung zu bemerken, soweit kommt der Zug eeh nicht - SCNR.
-AH-
Zu der Strombelastbarkeit, klar da gibt's bessere und schlechtere Qualitäten. Wer damit ausreichend Strom durchbekommt dem will ich das nicht ausreden.
Man sollte nur bedenken, daß die Stecker für Datenleitungen gedacht sind. Im laufe der Zeit altern die Dinger auch. Das ist durchaus auch vom Anwendungsfall abhängig wie ob da häufig gesteckt wird oder ob Korrosien oder Oxidation die Kontakte verändert.
Bei meinen Anlagenbesuchen war das halt sehr häufig die Ursache für Ärger. Das bietet aber schöne Ablenkung, man kommt dadurch gar nicht so schnell in die verzweifelte Lage schlechte Gleisverlegung zu bemerken, soweit kommt der Zug eeh nicht - SCNR.
-AH-
Hallo,
die Fa. Harting schreibt zur Strombelastbarkeit folgendes:
gedrehte Kontakte: 7,5 A
gestanzte Kontakte: 6,5 A
Schneidklemmkontakte: 2 A
Es ist aber ein Derating-Diagramm zu beachten, wenn Kontakte einer Dauerbelastung unterliegen. Bei 30° C kann man da schon ca. 10 % abziehen.
Ich habe aber auch schon mal 1 A gelesen und dimensioniere bisher nach diesem Wert. Gut zu wissen, dass ich da eigentlich falsch lag.
Grüße, Peter W.
die Fa. Harting schreibt zur Strombelastbarkeit folgendes:
gedrehte Kontakte: 7,5 A
gestanzte Kontakte: 6,5 A
Schneidklemmkontakte: 2 A
Es ist aber ein Derating-Diagramm zu beachten, wenn Kontakte einer Dauerbelastung unterliegen. Bei 30° C kann man da schon ca. 10 % abziehen.
Ich habe aber auch schon mal 1 A gelesen und dimensioniere bisher nach diesem Wert. Gut zu wissen, dass ich da eigentlich falsch lag.
Grüße, Peter W.
Hallo Peter W.
nur Zur Info: die meisten Harting D-Sub-Steckverbinder werden von Conec produziert. Vielen Jahre gab es eine Kooperation zwischen beiden Unternehmen. Conec produzierte bei mir im tschechischen Werk zahlreiche D-Sub-Steckverbinder, die dann an Harting geliefert wurden.
Seit Conec in 2019 vom Amphenol-Konzern übernommen wurde hat sich da allerdings einiges geändert, Viele Änderungen seit 2022 entziehen sich jedoch meiner Kenntnis. Mir ist nur bekannt, dass einige ehemalige Kollegen von mir von Conec zu Harting gewechselt sind. Darunter auch der ehemalige Leiter der Entwicklungsabteilung, der u.a. auch einige Patente für die D-Sub-Filtersteckverbinder maßgeblich entwickelt hatte.
Ergo: Ein Großteil der Conec und Harting D-Sub Steckverbinder stammen aus der gleichen Hand.
Gruß aus Südmähren
Heidi
EDIT: Meine Aussage bezieht sich nur auf höherwertigen Varianten mit gedrehten Kontakten!!!
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: Peter W.
die Fa. Harting schreibt.........
nur Zur Info: die meisten Harting D-Sub-Steckverbinder werden von Conec produziert. Vielen Jahre gab es eine Kooperation zwischen beiden Unternehmen. Conec produzierte bei mir im tschechischen Werk zahlreiche D-Sub-Steckverbinder, die dann an Harting geliefert wurden.
Seit Conec in 2019 vom Amphenol-Konzern übernommen wurde hat sich da allerdings einiges geändert, Viele Änderungen seit 2022 entziehen sich jedoch meiner Kenntnis. Mir ist nur bekannt, dass einige ehemalige Kollegen von mir von Conec zu Harting gewechselt sind. Darunter auch der ehemalige Leiter der Entwicklungsabteilung, der u.a. auch einige Patente für die D-Sub-Filtersteckverbinder maßgeblich entwickelt hatte.
Ergo: Ein Großteil der Conec und Harting D-Sub Steckverbinder stammen aus der gleichen Hand.
Gruß aus Südmähren
Heidi
EDIT: Meine Aussage bezieht sich nur auf höherwertigen Varianten mit gedrehten Kontakten!!!
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