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THEMA: Rocrail unter Debian in Proxmox laufen lassen?
THEMA: Rocrail unter Debian in Proxmox laufen lassen?
Linde - 22.12.25 21:45
Hallo,
anbei mal folgende Frage;
Ist es denkbar oder hat jemand Erfahrung mit folgender Konfiguration;
- Rocrail auf einer Proxmox-VM installieren (nutze bereits mehrere Proxmox-VM für ein Smarthome, einen Spamfilter und als Testumgebung für verschiedene Systeme );
- daran angebunden über LAN oder WLAN ein Arduino Mega mit DCC-EX als Digitalzentrale,
- auf Rocrail mit einem Android-Tablet und andRoc-App bzw. mit meinem Windowsrechner zugreifen.
Oder ist es besser, das ganze Spiel über ein eigenständiges (autarkes?) System, d.h. eigenes Netzwerk über gesonderten Router, einen darin eingebundenen zentralen Rechner, wie bspw. einen Raspi 5 oder ein altes Notebook, zu realisieren und hieran die DCC-Ex-Zentrale mit Tablet anzubinden? Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Pingzeiten bei Variante 1 ggf. recht lang werden und damit die Bedienbarkeit deutlich leidet. Zudem wäre Variante 2 recht unempfindlich gegen Angriffe von außen, da das System autark betrieben werden könnte, was unter der 1. Variante nicht möglich wäre.
Aber vielleicht funktioniert die 1. Variante überhaupt nicht? Sorry, aber Netzwerke und Systemtechnik ist nicht meine Berufung. Ich bin nur ein wenig technisch affin und habe mir verschiedene Sachen, die über den Hausgebrauch hinaus gehen, über die Jahre angeeignet. Geld verdienen könnte ich damit aber keinesfalls
, dazu reichts überhaupt nicht. Deswegen, übt bitte Nachsicht, falls es notwendig ist.
Danke schon mal,
Sven
anbei mal folgende Frage;
Ist es denkbar oder hat jemand Erfahrung mit folgender Konfiguration;
- Rocrail auf einer Proxmox-VM installieren (nutze bereits mehrere Proxmox-VM für ein Smarthome, einen Spamfilter und als Testumgebung für verschiedene Systeme );
- daran angebunden über LAN oder WLAN ein Arduino Mega mit DCC-EX als Digitalzentrale,
- auf Rocrail mit einem Android-Tablet und andRoc-App bzw. mit meinem Windowsrechner zugreifen.
Oder ist es besser, das ganze Spiel über ein eigenständiges (autarkes?) System, d.h. eigenes Netzwerk über gesonderten Router, einen darin eingebundenen zentralen Rechner, wie bspw. einen Raspi 5 oder ein altes Notebook, zu realisieren und hieran die DCC-Ex-Zentrale mit Tablet anzubinden? Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Pingzeiten bei Variante 1 ggf. recht lang werden und damit die Bedienbarkeit deutlich leidet. Zudem wäre Variante 2 recht unempfindlich gegen Angriffe von außen, da das System autark betrieben werden könnte, was unter der 1. Variante nicht möglich wäre.
Aber vielleicht funktioniert die 1. Variante überhaupt nicht? Sorry, aber Netzwerke und Systemtechnik ist nicht meine Berufung. Ich bin nur ein wenig technisch affin und habe mir verschiedene Sachen, die über den Hausgebrauch hinaus gehen, über die Jahre angeeignet. Geld verdienen könnte ich damit aber keinesfalls
Danke schon mal,
Sven
Hallo Sven,
für den manualen Betrieb wird es wahrscheinlich in Abhängigkeit von deinem Proxmox Host reichen
Im Automatik Betrieb rate ich eher zu einem dedizierten System (mindestens 4 echte Kerne)
Vg wassi
für den manualen Betrieb wird es wahrscheinlich in Abhängigkeit von deinem Proxmox Host reichen
Im Automatik Betrieb rate ich eher zu einem dedizierten System (mindestens 4 echte Kerne)
Vg wassi
Ok, danke Wassi.
Hi,
ich hab noch nicht versucht, Rocrail auf meinem Proxmox laufen zu lassen. Ich hab stattdessen einen dedizierten Raspi 4, auf dem Rocrail läuft. Das funktioniert auch mit Automatik sauber.
Auf eine Proxmox-VM lass ich dafür dann eine Sicherung automatisch laufen.
Grüße Micha
ich hab noch nicht versucht, Rocrail auf meinem Proxmox laufen zu lassen. Ich hab stattdessen einen dedizierten Raspi 4, auf dem Rocrail läuft. Das funktioniert auch mit Automatik sauber.
Auf eine Proxmox-VM lass ich dafür dann eine Sicherung automatisch laufen.
Grüße Micha
Hallo Sven,
ich hatte mal zu Testzwecken RocRail unter Proxmox installiert.
- der Rocrailserver auf einer Proxmox VM unter Debian
- die VM mit zwei CPUs und 8 GB Ram
- Rocview auf einem Win Rechner
lief für meinen Testkreis ohne Probleme. Kommt natürlich auch auf die Maschine an, die Du als Host verwendest.
Ich würde einfach mal damit anfangen. Die VM ist ja schnell installiert. Und wenn das System tatsächlich an seine Grenzen kommt, dann kannst Du ja die Projektdateien immer noch problemlos auf eine andere Hardware umziehen
Gruß
Detlef
ich hatte mal zu Testzwecken RocRail unter Proxmox installiert.
- der Rocrailserver auf einer Proxmox VM unter Debian
- die VM mit zwei CPUs und 8 GB Ram
- Rocview auf einem Win Rechner
lief für meinen Testkreis ohne Probleme. Kommt natürlich auch auf die Maschine an, die Du als Host verwendest.
Ich würde einfach mal damit anfangen. Die VM ist ja schnell installiert. Und wenn das System tatsächlich an seine Grenzen kommt, dann kannst Du ja die Projektdateien immer noch problemlos auf eine andere Hardware umziehen
Gruß
Detlef
Hallo,
ich danke Euch. Einen Test werde ich im neuen Jahr mal durchführen, bin gespannt. Sonst habe ich ja immer noch die Möglichkeit, einen meiner "rumoxidierenden" Pi4 scharf zu machen und für das Projekt zu nutzen.
Gruß Sven
ich danke Euch. Einen Test werde ich im neuen Jahr mal durchführen, bin gespannt. Sonst habe ich ja immer noch die Möglichkeit, einen meiner "rumoxidierenden" Pi4 scharf zu machen und für das Projekt zu nutzen.
Gruß Sven
Hallo Sven,
ich schmunzele über die gegebenen Antworten. Allesamt ins Blaue geschossen, weil wir Deine Ausgangssituation nicht kennen. Auf welchem Blech läuft Dein Proxmox? Wieviele Cores und wieviel RAM sind physikalisch vorhanden. Welche Last generieren Deine laufenden VMs (mean / peak)? Nutzt Du bereits in Deinen VMs Ressource Over Commitment?
Und obendrein die Frage aller Fragen. Wie komplex ist Dein Rocrail Layout? Rückmelder / Blöcke / Weichen / Signale / gleichzeitig fahrende Zuggarnituren.
Ich betreibe mein Rocrail auf einem Raspi Zero W unter Debian mit folgenden Eckdaten: Automatikbetrieb mit gleichzeitigem Betrieb von vier Zuggarnituren, 5 Weichen, 10 Signalen, 1 beschrankter Bahnübergang, 1 Bahnübergang mit Warnblinkern und Andreaskreuzen sowie 20 Rückmeldern in 10 Blöcken.
Und wie Du in Deinem letzten Post schreibst. Einfach mal mit einer Minimalausstattung an Ressourcen starten und testen.
LG
Roland
ich schmunzele über die gegebenen Antworten. Allesamt ins Blaue geschossen, weil wir Deine Ausgangssituation nicht kennen. Auf welchem Blech läuft Dein Proxmox? Wieviele Cores und wieviel RAM sind physikalisch vorhanden. Welche Last generieren Deine laufenden VMs (mean / peak)? Nutzt Du bereits in Deinen VMs Ressource Over Commitment?
Und obendrein die Frage aller Fragen. Wie komplex ist Dein Rocrail Layout? Rückmelder / Blöcke / Weichen / Signale / gleichzeitig fahrende Zuggarnituren.
Ich betreibe mein Rocrail auf einem Raspi Zero W unter Debian mit folgenden Eckdaten: Automatikbetrieb mit gleichzeitigem Betrieb von vier Zuggarnituren, 5 Weichen, 10 Signalen, 1 beschrankter Bahnübergang, 1 Bahnübergang mit Warnblinkern und Andreaskreuzen sowie 20 Rückmeldern in 10 Blöcken.
Und wie Du in Deinem letzten Post schreibst. Einfach mal mit einer Minimalausstattung an Ressourcen starten und testen.
LG
Roland
Hallo Roland,
danke auch für Deine Antwort. Ich staune jetzt nicht wirklich, dass dein Rocrail auf einem Zero W mit genannten Layout läuft. Nach allem was ich bislang schon weiter gelesen habe, ist Rocrail wirklich relativ anspruchslos, was Leistung angeht.
Aktuell stehe ich am Anfang mit Rocrail. Ich habe vor, mit dem "Rückwärtsgang" in die Digitalwelt zu starten. Meine Anlage ist noch kpl. auf analog gebaut mit 34 Weichen, 6-gleisigem Schattenbahnhof, Beleuchtung, Motoren usw.. Da ich die Anlage erst aus dem Familienbudget nach Abwägung eines Anlagenneubaus zu allen zur Verfügung stehenden Zeit- und Finanzreserven fast fertiggestellt von einem leider verstorbenen Modellbahner erworben habe, ist es zunächst Ziel, die zu ca. 80% fertig gestellte Anlage zum Laufen zu bringen. Ich habe in den letzten 4 Wochen bereits über 200 m Schaltdraht, unzählige Schalter usw. installiert, geprüft und getestet, so dass ich prinzipiell kurz vor der Ziellinie stehe, naja besser stand. Nachdem auf die Anlage Spannung angelegt wurde stellte sich heraus, dass über 50% der Conrad-Weichenantriebe erhebliche Probleme machten. Daher muss ich nun erstmal den Umbau auf MTB MP1 ungeplant einschieben. Letztendlich macht das aber nichts, da die MTB wirklich erheblich besser sind.
Den Rückwärtsgang nehme ich deswegen, da mein Fuhrpark relativ groß ist und ich mich bei einer sofortigen Digitalumstellung ruinieren würde. Allerdings stellte sich bei meinen Bauaktivitäten raus, dass die zur Verfügung stehenden Schaltleitungen zwischen Gleisbildstellwerk und Anlage knapp werden. Daher habe ich mit der zum Test bereits aufgebauten DCC-EX-Zentrale "gespielt" und bereits Schaltdecoder, einen GBM-Decoder sowie einen Servodecoder angelernt. So kann ich eine ganze Menge Kabelage sparen und Deinem Tip folgen, mit Minimalausstattung zu beginnen. Danach dann Step by Step die Steuerfunktionen der Anlage vergrößern und vielleicht eine andere Zentrale (oder eine 2. DCC-EX) verwenden. Zum Lernen für mich ist DCC-EX aber scheinbar gut geeignet.
Ja, mein Proxmox langweilt sich. Es läuft auf einem N97 mit vier echten und vier virtuellen Kernen zusammen mit 16gb Ram und 1 Tb SSD. Das Smarthome und das Pihole fordert das System nicht wirklich, die Testumgebungen vielleicht eher. Aber wenn ich mit den Testsystemen "spiele", dann kann ich nicht mit Rocrail arbeiten, sollte also alles gut gehen.
Danke für Deine Hinweisgabe und an alle einen fleißigen "Alten" morgen. Hoffen wir mal, dass er das bringt, was gewünscht wurde...
Gruß Sven
danke auch für Deine Antwort. Ich staune jetzt nicht wirklich, dass dein Rocrail auf einem Zero W mit genannten Layout läuft. Nach allem was ich bislang schon weiter gelesen habe, ist Rocrail wirklich relativ anspruchslos, was Leistung angeht.
Aktuell stehe ich am Anfang mit Rocrail. Ich habe vor, mit dem "Rückwärtsgang" in die Digitalwelt zu starten. Meine Anlage ist noch kpl. auf analog gebaut mit 34 Weichen, 6-gleisigem Schattenbahnhof, Beleuchtung, Motoren usw.. Da ich die Anlage erst aus dem Familienbudget nach Abwägung eines Anlagenneubaus zu allen zur Verfügung stehenden Zeit- und Finanzreserven fast fertiggestellt von einem leider verstorbenen Modellbahner erworben habe, ist es zunächst Ziel, die zu ca. 80% fertig gestellte Anlage zum Laufen zu bringen. Ich habe in den letzten 4 Wochen bereits über 200 m Schaltdraht, unzählige Schalter usw. installiert, geprüft und getestet, so dass ich prinzipiell kurz vor der Ziellinie stehe, naja besser stand. Nachdem auf die Anlage Spannung angelegt wurde stellte sich heraus, dass über 50% der Conrad-Weichenantriebe erhebliche Probleme machten. Daher muss ich nun erstmal den Umbau auf MTB MP1 ungeplant einschieben. Letztendlich macht das aber nichts, da die MTB wirklich erheblich besser sind.
Den Rückwärtsgang nehme ich deswegen, da mein Fuhrpark relativ groß ist und ich mich bei einer sofortigen Digitalumstellung ruinieren würde. Allerdings stellte sich bei meinen Bauaktivitäten raus, dass die zur Verfügung stehenden Schaltleitungen zwischen Gleisbildstellwerk und Anlage knapp werden. Daher habe ich mit der zum Test bereits aufgebauten DCC-EX-Zentrale "gespielt" und bereits Schaltdecoder, einen GBM-Decoder sowie einen Servodecoder angelernt. So kann ich eine ganze Menge Kabelage sparen und Deinem Tip folgen, mit Minimalausstattung zu beginnen. Danach dann Step by Step die Steuerfunktionen der Anlage vergrößern und vielleicht eine andere Zentrale (oder eine 2. DCC-EX) verwenden. Zum Lernen für mich ist DCC-EX aber scheinbar gut geeignet.
Ja, mein Proxmox langweilt sich. Es läuft auf einem N97 mit vier echten und vier virtuellen Kernen zusammen mit 16gb Ram und 1 Tb SSD. Das Smarthome und das Pihole fordert das System nicht wirklich, die Testumgebungen vielleicht eher. Aber wenn ich mit den Testsystemen "spiele", dann kann ich nicht mit Rocrail arbeiten, sollte also alles gut gehen.
Danke für Deine Hinweisgabe und an alle einen fleißigen "Alten" morgen. Hoffen wir mal, dass er das bringt, was gewünscht wurde...
Gruß Sven
Beitrag editiert am 23. 12. 2025 22:15.
Knallfrosch - 24.12.25 06:44
Guten Morgen, ich denke Rocrail hat ziemlich niedrige Systemanforderungen. Jedoch hatte ich anfangs massive Probleme, weil ich die Dateien auf ein Netzwerklauf gespeichert und mit meinem Notebook über WLAN (802.11ac) den Server betrieben habe. Das funktioniert nur sehr schlecht. Manche Befehle kamen bei der z21 gar nicht erst an und stellten Fahrstraßen nicht vollständig. Teilweise hängte sich Rocrail auf.
Das könnte bei einer Virtualisierung ggf. ebenfalls Probleme geben, da manchmal der Speicher über Netzwerk angebunden ist oder einfach nur langsam. Ich denke der Flaschenhals ist also der Speicher. Mit einer SSD (auch einer vergleichbaren langsamen) solltest du aber keine Probleme haben.
Gruß
Samuel
Das könnte bei einer Virtualisierung ggf. ebenfalls Probleme geben, da manchmal der Speicher über Netzwerk angebunden ist oder einfach nur langsam. Ich denke der Flaschenhals ist also der Speicher. Mit einer SSD (auch einer vergleichbaren langsamen) solltest du aber keine Probleme haben.
Gruß
Samuel
Wenn du eh Rocrail auf Proxmox hast, kannst du dich ja mit vCores und vRAM spielen ....
Hallo Sven,
steck eher 32 GB physikalischen RAM in Deinen Host.
Die DCC Zentrale agiert unter Rocrail lediglich als GFP. Der nachgeschaltete Booster gibt dessen Output verstärkt aufs Gleis. Dir reicht bei Bedarf ein DCC-Ex Motorshield 8874 als weiterer Booster mit weiteren 2 * 5A Ausgangsleistung plus ggf. Netzteil(e).
Welchen Vorteil sollte denn eine andere DCC Zentrale wirklich bringen?
LG
Roland
steck eher 32 GB physikalischen RAM in Deinen Host.
Die DCC Zentrale agiert unter Rocrail lediglich als GFP. Der nachgeschaltete Booster gibt dessen Output verstärkt aufs Gleis. Dir reicht bei Bedarf ein DCC-Ex Motorshield 8874 als weiterer Booster mit weiteren 2 * 5A Ausgangsleistung plus ggf. Netzteil(e).
Welchen Vorteil sollte denn eine andere DCC Zentrale wirklich bringen?
LG
Roland
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