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THEMA: Fleischmann ÖBB 1110

THEMA: Fleischmann ÖBB 1110
Startbeitrag
Gipsey - 13.12.25 15:17
Wer schon mal einen Blick auf die 1110er machen möchte - wenn auch im unfertigen Zustand - sollte mal hier klicken:

https://www.fleischmann.de/fde/fleischmann-news...nachkriegsjahre.html


Und wer eine fertige sehen möchte, geht ins Wiener Technische Museum in die Sonderausstellung "Im Banne der Bahn", dort steht ein fast fünf Meter langer Zug mit der 1110.08!

Die Ausstellung ist sehenswert!

lG

Norbert

Moin,

Auf der Fleischmann Homepage ist nun auch das fertige Modell zu sehen. Wie schon bei anderen Modellen, gibt es Abweichungen zu allen bisherigen Abbildungen. Dach nun silbern plus silberfarbene oder weisse Linie am Rahmen.

Kenne diese Variante nicht. Alles richtig ?

Gruß

RS
Hallo,

auf Anhieb habe ich kein Bild mit der Zierlinie am Rahmen gefunden. Ist das der Produktionszustand? Wenn da kein Nachweis auftaucht, dass es die so gab und FLM die tatsächlich so liefert (auf dem Ersatzteilblatt ist sie auch so abgebildet), werde ich meine Vorbestellung stornieren.

Viele Grüße
Georg

edit: doch richtig, ist zwar die 1110.16, die Zierlinie scheint es aber gegeben zu haben.
https://www.bahntechnisches-bildarchiv.at/fotos/Eloks/1110/111016.jpg
https://www.bahntechnisches-bildarchiv.at/fotos/Eloks/1110/0965%20P.JPG
von hier https://www.bahntechnisches-bildarchiv.at/br1110.htm


Servus, diese Version gab es tatsächlich;

https://www.ebay.at/itm/355058007883?hash=item5...tkp%3ABk9SR5TiiufsYg

dürfte aber eher selten sein, Ich hab noch ein paar Fotos, leider ohne rechte, aber sie wer will bitte um PN.

lg Andi
Das Bild in #3 scheint aus den 60er Jahren zu stammen. Hatte die 1110 damals schon die Schlussleuchte? Auf den Bildern im Bildarchiv sehe ich nämlich für diesen zeitraum noch kein rotes Schusslicht. Damit wäre die Farbgebung doch irgendwie seltsam....

@nösi, stimmt, in dieser kombination wirds gleich magerer, hab aber auch da 3 Fotos......
und einen link

https://www.flickr.com/photos/trains-travel/480...list-2g8BFpX-2g9NMTM
Hallo,

hier ein Foto von der 1110.17 die Fleischmann macht:
https://www.bahnbilder.de/bild/oesterreich~e-lo...arlberg-express.html

Die Zierleiste unten hatten alle 1110er mit Schürze seit der Auslieferung. In den 70ern wurden sie entfernt.

LG
Markus
Hallo.

Es scheint schon seine Richtigkeit zu haben was Fleischmann gemacht hat aber trotzdem wirkt die Abbildung befremdlich. Irgendwie nicht stimmig.

Mal im Laden anschauen.

MfG,

Dominique.
Hallo zusammen,

grundlegend schaut die Umsetzung mal besser aus als das Vorgängermodell. Die beiden grünen und silbernen Streifen sind meines Erachtens zu kräftig vom Farbton, deswegen wirkt das bei den Loks etwas komisch. Der untere Streifen müsste meines Erachtens beim Vorbild eine unlackierte Alu-Leiste sein dessen Oberfläche eher matt ist und daher nicht so auffällig wie Lack.

Grüße von der KBS974

Michael
Hallo.

Ich habe diese Woche meine erhalten.

Heute ausgepackt und begutachtet.
An den Machinenraumfenstern fällt mehr oder weniger sofort die Rahmenfarbe ab.
Gleich wieder eingepackt und meiden Händler informiert dass sie nach den Feiertagen zurück geht.

MfG,

Dominique.
Hallo,

interessant dass das Modell woanders erhältlich ist nur nicht dort wo es hin gehört,  nämlich auf den österreichischen Markt.

Das Problem mit der schlechten Haftung der silbernen Druckfarbe ist doch auch gerade im Thread betreffend die FL Re 4/4 ein Thema. Da ist wohl wieder was schief gelaufen.

Ich habe das Gefühl,  bald wird man Fleischmann Modelle anhand der Anzahl der Konstruktions- und Produktionsfehler messen müssen. Je mehr Fehler desto besser?

Grüße,  Peter W

Hallo Peter,

Deine Kritik stimmt nicht ganz, bei Tina ist sie lagernd:

https://www.tinas-modelleisenbahn.at/lokomotive...jb97jl5ovtuamo5rup3k

Lg, BS
Nicht die analoge Variante!

LG

Norbert
@13:
Die analoge ist doch noch nirgendwo ausgeliefert.

Lg, BS
Das Problem dass der glatte durchsichtige Kunststoff die silberne Farbe abstößt muss zuerst gelöst werden. Ob der Vorgang durch Temperaturschwankungen auf dem Transportweg begünstigt werden kann?

Wenn es sich wegwischen lässt -> Farbe nicht ausgehärtet (glaub ich nicht), wenn es in harten Krümeln abblättert -> Farbe ist ausgehärtet, hat aber keine Haftung auf der Oberfläche, es wäre eine Oberflächenvorbehandlung nötig gewesen. Es hängt wohl vom genauen Kunststofftyp ab, ob man einen Primer braucht oder ob das mit Flämmen (Plasma) geht.

Fazit: Irgendwas wurde falsch gemacht.

Grüße, Peter W
Hallo,

auf Ebay ist auch schon eine analoge aufgetaucht (Händler in D).
Ich denke mit dem Silber hat FLM mittlerweile ein grundsätzliches Problem. Ich habe eine 211 vor einer Weile etwas umgerüstet und mich dann gewundert, dass das Silber an den seitlichen Führerstandsfenstern weg war. Ich habe das noch auf eigene Schuld geschoben (und Ersatzteile bestellt). Wahrscheinlich tritt da aber auch das Problem schon auf (gekauft 2023).

Viele Grüße
Georg  
Moin,

das mit der sich ablösenden Fensterrahmen-Farbe fing bei Fleischmann m.E. bereits mit der neuen X-Wagen-Generation an.

Nach
● Raspel-Kollektoren in der ansonsten an sich gar nicht so schlechten "alten" Motoren-Generation,
● "wartungsfreien" sprich Einwegmotoren,
● seit vielen Jahren (!) völlig überölten Tfz,
● auseinanderfallenden Stromabnehmern,
● in zu kleine Bohrungen einzusteckenden, viel zu fetten Scheibenwischern und
● unpassenden Verpackungs-Einlagen
(habe ich etwas vergessen?)
eine weitere Malaise bei (der nur noch Marke) Fleischmann. Schade. Sehr schade. Und kein Bashing, sondern Tatsachen.

Als Analogfahrer verzichte ich auf die Eins und bleibe bei Null, also den 1010ern: Mit Motoren von sb modellbau ausgerüstet (statt der ursprünglichen Raspel-Motoren, die nach rund 15min Fahrt immer herumgesponnen haben) beide echte Sahnestückchen.

Da bin ich gern bereit, äußerlich Abstriche zu machen: INNERE WERTE sind mir Betriebs- (nicht Vitrinen-)bahner weitaus wichtiger.

Beste Grüße, Norrskenet
Moin und Frohe Weihnachten,

Bezahlt einfach mit Scheinen ohne Silberstreifen oder kauft von Piko, Trix oder anderen.

Gruß

RS
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bezahlt einfach mit Scheinen ohne Silberstreifen oder kauft von Piko, Trix oder anderen.



Aber gerne, wenn einer der beiden österreichische Modelle ohne Zwangsdecoder liefert!

Aber leider, leider......

Das mit der silbernen Farbe bekommen wir schon hin, da hatten wir schon andere Probleme. Was mich mehr stört: dass Fleischmann die Loks komplett überölt und dadurch die Halbwertszeit  dramatisch verkürzt wird. Man muss gleich nach dem Kauf zerlegen, reinigen und dann erst auf die Anlage stellen!

lG

Norbert
Hab mir heute die analoge Version abgeholt. Optisch 1A, morgen wird sie zerlegt, evtl. gereinigt und dann geht sie nach dem Zusammenbau auf die Anlage!

lG

Norbert

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Wie oben bereits angekündigt wurde die Lok heute zerlegt, oder sagen wir so, ich habe versucht, sie zu zerlegen.
Puffer ab, Seitenwände gespreizt, Gehäuse ging runter. Dann die 4 Schrauben der Platine runter, die Platine selber hab ich aber nur ein paar mm zur Seite neigen können, da ich die Lichtleiter nicht mit ausbauen wollte. Diese paar mm haben aber gereicht, dass ich sehen konnte, die Lok wurde nicht überölt. Die Drehgestelle selber würden sich leicht entfernen lassen (man zieht einfach den Haltebolzen oberhalb der DG heraus), jedoch ist der Kabelweg der zu den Schleifern führt, zu kurz, um sie abzuziehen. Das reicht aber, um die Zahnräder zu fetten!

Zusammenbau geht leicht, nur sollte man sich vorher merken, auf welcher Seite die gewölbten bzw. die flachen Pufferteller kommen!

Die 1110er fuhr dann ca. 1 Stunde auf der Anlage mit 5 Rungenwagen, sanft, geräusch- und vor allem problemlos!

Optisch hab ich keine Fehler gefunden. sie ist einfach ein Leckerbissen. Tolles Produkt von Fleischmann (zumindest analog!), die das Geld auf jeden Fall wert ist!

lG
Norbert
Hallo zusammen,

ich hab meine Lok heute Abend auch bekommen. Bei mir halten die silbern lackierten Fensterrahmen und auch der Fettverbrauch scheint im Normalbereich zu liegen. Optisch gefällt mir die Lok sehr gut, nur hadere ich immer noch mit dem silbernen Streifen unten am Rahmen. Der müsste meines Erachtens grün wie der mittlere Streifen sein. Auch das Bild unter #7 zeigt die Lok mit zwei grünen Zierlinien. Hier ebenso:
https://www.bahnbilder.de/bild/oesterreich~e-lo...--111011-mit-ex.html
und auch hier findet sich keine mit silberner Zierlinie:
https://www.bahntechnisches-bildarchiv.at/br1110.htm

Allerdiungs hab ich ein ganz anderes Problem bei meinem Modell:
in den Stromabnehmern sind die Federn anscheinend händisch (nach)lackiert worden. Damit federn die Federn aber nicht mehr wirklich und beim Versuch die Stromabnehmer anzuheben haben sich gleich mal drei der vier Federn verabschiedet. Die lassen sich zwar vergleichsweise leicht wieder einhängen, aber das bringt halt nicht viel weil die so locker drin sind, dass die sich alleine beim Hochheben der Lok wieder verabschieden. Die Grundform der Feder ist auch nicht gerade sondern gebogen wie eine Banane - hab ich so noch nie gesehen.
Nachdem der Pinselschwinger auch noch rote Farbe auf einer Seite der Lok verteilt hat, geht die wieder zurück. Sonst hätte ich versucht die Federn zu reinigen und hinzubekommen. Mal schauen wie die nächste aussieht ... .

Grüße von der KBS974

Michael

Die von Allgäubahn zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Guten Morgen die Kollegen!

Es wurde ja über das neue Modell der 1110.17 von Fleischmann geschrieben, nabei meine Bilder der Neukonstruktion:

https://modellbahninfo.org/modelle-20260101-02/
Erstmal ein gutes und gesundes neues Jahr euch allen.
Danke für die Fotos in der Datenbank.
Laut Text sind Haftreifen auf Achse 3 und 4 einseitig verbaut. Auf dem Foto der Unterseite sind allerdings beide Haftreifen auf einer Achse verbaut.
Das ist eher untypisch für FLM!?
VG Frank
Guten Morgen!

Zunächst danke an den Herrn Inderst für die Beschreibung. Sind die fehlenden Daten im Kapitel Fahrverhalten als Hausaufgabe für die Leser gedacht oder einfach vergessen worden?

Viele Grüße

Andras

Hallo Michael,

kratze ganz vorsichtig mit dem Fingernagel an den roten Klecksen auf dem Lokkasten! Es  kann sein, dass das nur abgefallene Lackklumpen sind, die da nicht wirklich halten,
Jedenfalls Danke für Infos, ich werde mir Zeit nehmen die Lok bei einem Händler vor Ort zu kaufen, auch wenn die dort vielleicht ein paar Euro mehr kostet.

Die Fertigungsqualität scheint durchwachsen zu sein. Wie läuft die Lok eigentlich, wie ist der Sound?

Grüße, Peter
Fertigungsqualität: meine ist perfekt, genau so wie die Fahreigenschaften!

Ich habe ein durch und durch tolles Modell bekommen!

LG

Norbert
Hallo Peter
Der Sound ist alles, nur keine 1110er, leider.
Lg Peter
Hi,
ich habe die Sound Version und bin sehr zufrieden damit. Die Lok fährt lautlos und taumelfrei.
Sie ist meiner Meinung nach ziemlich leicht für so eine grosse Lok, aber 14 Zweiachser zieht sie problemlos weg. Auch in Kurven, wo die Wagen ja dann eher bremsen.

Der Sound ist klar und mMn gut. Ich hab die originale Lok nie gehört, daher kann ich da nicht viel dazu sagen bzgl. Originalität.
Die Lok hat Typhon und Pfeife auf verschiedenen Funktionen belegt, in wieweit das in Echt so war kann ich auch nicht sagen.

Ein schönes Modell.

LG
Manuel
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Sie ist meiner Meinung nach ziemlich leicht für so eine grosse Lok


Ich bedauere das, auch die Ae6/6 ist für eine Lok, die bei Vorbild und (deshalb) auch im Modell einiges vom Teller ziehen muß, viel zu leicht.

Warum ist das bei Piko besser? Hier wird für das Chassis eine schwerere Legierung verwendet.
Vielleicht weil sie es in China dürfen...?

MfG
Rainer
Moin,

dann schaut Euch mal die ganzen Hohlräume in heutigen Loks (außer Piko) an, welche allein für Digital- und Sound-Features geschaffen wurden.

Wäre schön, wenn die Hersteller wenigstens bei den Analog- und Nichtsound-Versionen entsprechende Zusatzgewichte in die Aussparungen montieren würden (wie es z.B. Minitrix früher teils tat).

Bei meinen (älteren) SBB-Ae6/6 und ÖBB-1010 (letztere sind ja auch beim Vorbild aus der Ae entwickelt wurden), belasten allein schon die Messing-Ummantelungen der GAMs von sb-modellbau ganz erfreulich-erheblich.

Dass "die Chinesen" unerlaubte Metall-Legierungen verwenden, vermute ich hingegen eher nicht, denn die dankenswerter Weise mit entsprechenden Umweltauflagen versehene "Inverkehrbringung" erfolgt ja ebenfalls in der EU.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo Norrskenet,

ich habe auch meine beiden Ae6/6 mit sb-Sätzen ausgerüstet, das bringt schonmal ca.12% mehr Gewicht.
Für mich unverständlich, daß Flm hier nicht das größtmögliche Potential ausschöpft. Auch bei den von dir erwähnten und oft überflüssigen Hohlräumen.
Davon abgesehen ist es doch ein gutes Gefühl, so eine richtig schwere und damit (vermeintlich) wertige Lok in der Hand zu halten.

...🫢 Huch, wir sind ins OT abgeschweift...

Rainer
Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name: Norrsekenent

Bei meinen (älteren) SBB-Ae6/6 und ÖBB-1010 (letztere sind ja auch beim Vorbild aus der Ae entwickelt wurden),



Servus,

hast du dafür eine Quelle, dass die ÖBB-1010 aus der AE entwickelt wurde?
Wäre mir gänzlich neu.

Von der Optik her gibt es sicher Ähnlichkeiten, aber dann könnte ja auch die BR111 Vorbild gewesen sein. Die Designs kommen ja alle aus einer vergleichbaren Ecke.

VG Freetrack
Hallo,

hier zumindest eine Quelle bzgl. ÖBB 1010 und SBB AE:
https://modellbahninfo.org/modelle-20260101-02/

Gruß
uNdercover
Hallo
Die 1X10er enstanden auf Basis der 1040 und 1041. Wenn eine Lok Vorbild ist, dann in Bezug auch Leistungskenndaten.
Lg Peter
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: modellbahninfo.org

Als Vorbild fungierte die heute noch im Einsatz stehende Gotthardmaschine Ae 6/6 der SBB.



Hallo,

die ÖBB 1110 hatten die Ae6/6 vielleicht als Vorbild aber die ÖBB-Lok war eine komplett eigene Konstruktion und kein Nachbau. Nur Fleischmann machte im Modell aus seiner Ae6/6 die 1010. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied

Grüße
Markus
@33: Hallo Freetrack,

man hat sich seinerzeit sehr stark an der Ae6/6 orientiert, sich seine Lok aus ihr abgeleitet (von "Nachbau" war nicht die Rede) - natürlich mit primär österreichischen Bauteilen.

Denn warum das Rad immer komplett neu erfinden?

Ich habe so viele Quellen im Kopf - frage mich nicht, welche es war(en).

Das "Abgucken" war und ist weit verbreitet, nicht nur seit Jahrzehnten in China.

Beste Grüße, Norrskenet
Oh, beim Abkupfern gibt es ein paar gute Beispiele:

Krokodil kam aus der Schweiz

Die 1018 (E18.2) ist ein Nachbau der deutschen E18

Aber es geht auch anders:

die Würtembergische K wurde modern abgekupfert von der österreichischen 100.01

lG
Norbert
Hallo,

danke für die Rückmeldungen.

Obwohl ich inzwischen meistens die KI statt Google und Wiki nutze, hatte ich hier darauf vergessen. Wiki unterschlägt die Info, aber die KI findet die richtige (Eure) Lösung sofort.

Auch relativ komplexe Fragestellungen, für die man früher längere Zeit, teils Stunden, googeln und Treffer dann vergleichen musste, werden in wenigen Sekunden abgearbeitet. Sicher mit Fehlerpotential, aber das wird immer geringer werden.

Fast schon gespenstisch: sobald Sensoren in der Lage sind, Gedanken zu lesen (das gibt es ja bereits - wenn auch mit starken Einschränkungen), kann die KI jedem mit einem IQ über 15 alles in allen Sprachen vorsagen, ohne dass der "Glückliche" überhaupt befähigt sein muss, eine Frage zu formulieren....

VG Freetrack
Hi,
die Aussage, dass sich die 1X10 an der AE6/6 orientiert, hab ich erst unlängst in einem Youtube Video aufgeschnappt.
Leider finde ich es grad nicht mehr.

Also kein Nachbau, aber zumindest scheint man sich die AE6/6 genau angesehen zu haben.

LG
Manuel
Moin,

genauso, wie die ÖBB-1044er rein zufällig der ÖBB-1043er stark ähnelt, oder die DB-E10 der glamourösen BLS-Ae4/4.

Und von der DB-E10 sollen auf eisenbahnerfreundschaftlicher Ebene so einige Pläne zu Kollegen der DR gefunden haben mit entsprechenden Resultaten. Und über die DR-211/242er steckt letztlich sogar auch ein wenig E10 in der DR-212/243er.

Selbst der Trabi hat eine Vorgeschichte.

Das sind die normalsten Läufe der Welt, nichts ist "reinrassig" (denn dann bräuchte es ja z.B. auch keine Fachliteratur, welche - neben bisweiliger Selbstbeweihräucherung - eben insbesondere der Weitergabe von KnowHow dient).

Auch die 1010/1110er - um aufs' Thema zurückzukommen - entstand mithin nicht beim Heurigen durch einen Urknall, sondern eher beim Entkorken ...

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo zusammen,

noch eine kleine Ergänzung zu den Vergleichen zwischen der Ae6/6 und der 1010/1110: bedingt durch die Konstruktion mit 3-achsigen Drehgestellen, war der Verschleiß der Schienen und Radreifen bei engeren Radien (SBB Gotthard, ÖBB Semmering) relativ groß, sodass die SBB schließlich die legendäre Re6/6 (BoBoBo) entwickelten, welche die Ae6/6 am Gotthard ablöste. Die 1010/1110 wurde vom Semmering durch das verstärkte Auftreten der 1042.0 und 1042.5 verdrängt.

Beste Grüße, Phil
Hallo,

kann mir jemand sagen, welche Lichtfunktionen die neue 1110 hat bzw. wie die Schmittstelle belegt ist. In der Dokumentation auf der Webseite habe ich es nicht gefunden.
Piko hat in H0 ein Soundprojekt das anscheinend auf Originalaufnahmen basiert, mit einem donnernden Schaltwerk. Wäre das authentischer? Dann nehme ich einen Piko N Decoder und lade den H0 Sound da drauf.

Grüße, Peter W
Hallo Peter
Die 1x10er hatten einen satten, dumpfen Sound ähnlich eines Schützenschaltwerks.
Das wurde allerdings schnell vom dumpfen Surren der Fahrmotoren ähnlich dem eines Trafos, abgelöst. Lag wohl auch daran, das sie oft schwere Lasten zu ziehen hatte.
Lg Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 43 | Name: Peter

Hallo,

kann mir jemand sagen, welche Lichtfunktionen die neue 1110 hat bzw. wie die Schmittstelle belegt ist. In der Dokumentation auf der Webseite habe ich es nicht gefunden.
Piko hat in H0 ein Soundprojekt das anscheinend auf Originalaufnahmen basiert, mit einem donnernden Schaltwerk. Wäre das authentischer? Dann nehme ich einen Piko N Decoder und lade den H0 Sound da drauf.

Grüße, Peter W



Hallo Peter,
genau das geht bei PIKO Sounddecodern nicht. Wenn das Projekt für einen Plux22 Decoder programmiert wurde, wovon ich bei der H0 Lok ausgehe, dann kann das Soundprojekt auch nur auf einen Plux22 Decoder kopiert werden.
Next18 funktioniert nicht.

Gruß
Daniel
Hallo Daniel,

tja, ich kann berufsbedingt JSON lesen, und editieren, da zeigt sich erst was alles technisch geht was offiziell nicht unterstützt wird. Zumindest mit den 4.1 geht das, der Susi-Soundprozessor ist da der gleiche in allen Baugrößen. Bei 5.1 habe ich es testweise auch schon gemacht, um mir einen H0 Sound anzuhören. Ob es immer klappt, weiß ich nicht. Man muss einfach schauen ob die PC App das editierte File korrekt lädt, verweigert, abschmiert  oder danach sonstwie rumspinnt oder nicht. Ist halt eine "Off Label" Anwendung.

Grüße, Peter W
Guten Tag,

weil hier die Ae 6/6 als Vorbild erwähnt wurde. Wikipedia entnehme ich, dass die SBB ziemlich lang an der A6 6/6 herumgeschraubt hat, bis die dann 1953 als verwendbarer Prototyp gefahren ist. Die 1010 wurde ab 1955 in Betrieb genommen. Ich habe zwar keine Ahnung wie lange damals Lokomotiven entwickelt wurden, aber nach meinem Gefühl gehts sich das von 1953 Prototyp in der Schweiz und 1955 Inbetriebnahme in Österreich eher nicht aus.

Haben die Schweizer damals während der Projektphase der 1010 ihre Pläne zur Verfügung gestellt oder wie soll man sich die Vorbildwirkung vorstellen?

Danke Andras
Hallo Andras,

früher wurde in Ingenieurkreisen viel in Fachzeitschriften publiziert. Ich könnte mir auch vorstellen dass eine Delegation aus Österreich z.B. während des Bau der Ae 6/6 das Schweizer Werk besucht hat. Dass die Schweizer den Österreichern alle Pläne zur Verfügung gestellt haben glaube ich auch nicht. Aber ein gegenseitiger Austausch ist ja manchmal für beiden Seiten förderlich,

Die Entwicklung bzw. die ersten Planungen der Ae 6/6 geht bis ins Jahr 1949 zurück:

https://www.gotthardbahn.ch/2_geschichte/kap20/kap20-1.htm

Zwischen den ersten Planungen und der Inbetriebnahme der Prototypen hat die SBB also ca. 4 Jahre benötigt. Die Ae 6/6 war auch die erste Co Co in der Schweiz.
Die Österreicher konnten dagegen mit ihrer ersten Co Co (1010) auf die Erfahrungen mit der E94 zurück greifen.
Die E50 der DB basierten in den fünfziger Jahren ja ebenfalls auf den Erfahrungen mit der E94 (die ersten fünfundzwanzig E50 hatten sogar die Tatzlagerantriebe der E94).

Grüße
Markus

Hallo zusammen,

nachdem ich inzwischen meine getauschte 1110 bekommen hab, möchte ich euch noch ein paar Vergleichsbilder zeigen. Die Federn in den Stromabnhmern waren zwar wieder gut mit Farbe zugekleistert, ließen sich aber zumindest soweit reinigen, dass wieder eine Federwirkung zu erkennen ist. Auch wenn die Stromabnehmer in Hinblick auf Filigranität für eine Großserienmodell sicher abolut top sind, so finde die Vorgängermodelle trotzdem nicht schlecht. Da hat man jedenfalls nicht Angst, bei einer falschen Berührung erst mal wieder irgendein Teil einhängen zu müssen.

Grüße von der KBS974

Michael

PS: Bilder 3 und 4 getauscht gegen handyfreie-Bilder

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Hallo,

uiiiii das sind richtige ÖBB Scherbenstromabnehmer, nämlich die breiten!

Grüße, Peter W
@ 49 Was mir bei den Bildern von Michael auffällt: die 1110 scheint breiter (und auch länger?) als die olle 1010 zu sein, da ja das Gehäuse der 1010 auf das Fahrwerk der Ae6/6 passen musste, war die dann gar nicht maßstäblich richtig (?), von daher sind die Proportionen der neu konstruierten 1110 auf alle Fälle stimmig, sieht gut aus

@ 50 Das sind die Scherenstromabnehmer der Bauart V mit Doppelwippe (Bauart Wanisch)

Beste Grüße, Phil

@51: Hallo Phil,

nix da: Das sind lediglich heftige Verzerrungen infolge des im Nahbereich verwendeten (Handy-)Kamera-Weitwinkels.

Eine derart dem Vorbild lediglich "angenäherte" 1010er hätte Fleischmann um 2008/9 sich nicht getraut, auf den Markt zu bringen. Sowas bringt nur der ... Preisführer.

Beste Grüße, Norrskenet
@ 52 Ok, an die Verzerrungen durch die Handykamera hatte ich jetzt gar nicht gedacht, das kann gut sein. Beste Grüße!
Hallo,

danke für die Vergleichsfotos.

Soweit ich sehen kann, hat Fleischmann für die 1110 die folgenden Dinge im Vergleich zur 1010 überarbeitet:

a) Abfederung der Drehgestelle von Drehpunkt auf ideellen Drehpunkt.
b) Achslager
c) Lampen
d) Lüfter
e) Stromabnehmer
f) Lackierung Front-Fensterrahmen

Nur die Lüfter machen aus dem Modell eindeutig eine 1110, der Rest würde auch zur 1010 passen. Ob die nun neu nachgebildeten Ursprungs-Achslager zur 1110.17 mit modernisierten Lampen und Gummi-Fensterrahmen passen, da fehlt mir gerade das Beleg-Foto. Auf dem Foto hier:
https://www.bahnbilder.de/bild/oesterreich~e-lo...arlberg-express.html
sehen mir die Achslager eher nach den modernisierten aus. Hier würde sich ein Tausch der Drehgestellblenden zwischen der grünen 1010.06 und der neuen 1110.17 anbieten, denn für die 1010.06 kenne ich keinen Beleg für alte Lampen mit neuen Achslagern. Wobei ich nur vermute, dass ein Tausch zwischen den Modellen möglich ist, wissen tue ich es nicht.

Insgesamt wirkt die 1110 gefälliger als die 1010 und ich freue mich auf weitere Varianten, die mehr in den Zeitraum passen, der für mich interessant ist.

Viele Grüße,

Udo.
Servus zusammen,

am Freitag war ich nach langer Zeit wieder einmal beim MoBa Händler meines Vertrauens und sah dort die 17er in der Auslage stehen. Ein kurzer Ausflug in türkische Basarbräuche ("Was ist letzte Preis ?")
und ich bekam ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte. So bereichert jetzt auch diese schöne Lok meinen ÖBB Fuhrpark und sie dreht zu meiner Zufriedenheit ihre Runden auf meiner Anlage.
Unnötig zu sagen, dass ich mich auf die angekündigte 1110.5er schon sehr freue.

Viele Grüße
Alfred
Hallo,

mal mein Erfahrungen mit dem Modell. Nachdem ich das einige Male seitlich angefasst habe, ist bei den seitlichen Fenstern die silberne Bedruckung weitgehend verschwunden. Da hat FLM offenbar ein größeres Problem mit den silbernen Bedruckungen (siehe Thread zu den neuen Re 4/4).
Die neuen Stromabnehmer haben auch ihre Probleme. Die Ferdern wurden ja weiter oben schon angesprochen. Beim Versuch einen anzuheben hat sich gleich mal eine Seite der Oberschere ausgehakt, die Haltenasen sind viel zu lang bzw zu flach gebogen (und nein, ich bin kein Grobmotoriker, die meisten meiner Eloks haben Finescale Abnehmer von Hammerschmid, Eichhorn etc.). bis auf diese FLM konnte ich bisher noch jeden problemlos heben.
Warum sie nach oben gebogene Federn und dann noch so hoch positioniert haben, weiß (vielleicht) FLM.
Wenn sie bei den bisherigen einfach das Schleifstück niedriger ausgeführt hätte, wäre das besser gewesen.
Und ein Scheibenwischer ist auch schon im Nirwana verschwunden.
Sorry, aber so ist das Modell ein Gurke. In dem Fall hilft auch Anschauen beim Händler nichts, da solltet ihr dann schon die Fenster einige Male anfassen. Ich habe meinen Händler angemailt, ob FLM Fenstereinsätze mit haltbarer Bedruckung nachliefern kann.
Solange das nicht geklärt ist, würde ich empfehlen: Finger weg (im wahrsten Sinne des Wortes .

Viele Grüße
Georg

edit:  Etwas positives, die Zurüstteile für die Pufferbohle gingen diesmal problemlos rein. Evtl. größere Bohrungen.
Ich habe die Federn der Stromabnehmer entfernt und nur einen pro Panto (von überzähligen FLM SBS 39) eingesetzt. Sieht schon besser aus.


Die von 141P zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Servus Georg,

vgl. dazu auch #10 bis #18.

Das Bessere ist ja Feind des Guten.

In diesem Fall bedeutet das leider eindeutig:

Das Ältere ist der Feind des Neuen.

Hoffen wir, dass zumindest die Motoren der Katalog-Aussage gemäß wirklich besser sind als jene der 1010er-Generation.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo,

mein Händler bekommt neue Fenstereinsätze zugeschickt. Evtl. pinsle ich auf das silber dann gleich etwas Klarlack.

VG
Georg


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