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THEMA: Flm BR 612 "Eierkopf" Drehgestelle demontieren?

THEMA: Flm BR 612 "Eierkopf" Drehgestelle demontieren?
Startbeitrag
Stecker* - 27.11.25 20:00
Hallo liebe Leute,

hat jemand unter uns schon mal die beiden Drehgestelle des Eiltriebwagens (Art. 741272) demontiert und zwecks Achsentausch geöffnet? Ich möchte die Antriebsachsen mit Haftreifen gegen solche ohne Haftreifen tauschen.

Nur finde ich keinen Ansatzpunkt, wie ich an die Radsätze heran komme. Es gibt eine sich aufspaltende Trennlinie (Bilder: rote Pfeile / rot eingerahmt), wenn ich mit einem feinen Werkzeug etwas spreize. Aber ich kann nicht erkennen, wo dieses Unterteil festhängt, eingerastet ist und wie ich da ran komme.

Die Flm Ersatzteilblätter und Bedienungsanleitung sind keine gute Hilfe, dort ist alles nur ein schwarzer Block. Ich habe schon vieles von Flm zerlegt und filetiert, aber der Triebwagen gibt sich ausgesprochen zickig.

War jemand erfolgreicher als ich und kann einen guten Tipp geben?

Danke schön!
Olaf

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Hallo Olaf,

entsprechend der Explosionszeichnung Bild#14 kannst Du den Schneckenverriegelungsdeckel abklipste, und das Drehgestell entnehmen. Oder due ersparst dir da und klipst den Getriebedeckel Bil#17 ab (vorne und hinten abhebeln) und die Achsen sind frei.

Grüße Michael Peters
Moin Olaf,

so wie Michael es in #1 beschrieben hat, funktioniert es.

Für den einfacheren Weg OHNE Drehgestell-Ausbau benötigst Du etwas langes Spitzes zum Abhebeln der beiden Abdeckplatten und zwar z.B. rechts der silbernen Feder in Deinem zweiten Foto sowie symmetrisch gegenüber.

Ich betreibe den feinen Zug seit je her sauber nutlos ohne Haftreifen, zumal der Triebkopf über einen perfekten, alltagsbetriebs-robusten Vierachs-Antrieb verfügt.

Viel Erfolg & beste Grüße, Norrskenet
Ich war dann doch mutig und habe mich auf Euren Rat verlassen. Es ist ein recht bescheidenes Gefühl irgendwo am Modell blind einen Knochenbrecher anzusetzen. Ohne wirklich sehen zu können, was man da eigentlich tut. Und komplett demontieren wollte ich das Fahrzeuginnenleben auch nicht.

Augen feste zu, ein lautes klägliches "Jeronimoooooo" gerufen und - "Kracks, Klapper, Schepper" sprangen die Achsen schon aus dem Drehgestell.

Dabei tanzte ein kleines Fragment wie abgestürzter Weltraumschrott auf dem Tisch an mir vorbei. Blitzschnell mit einem flachen Handschlag gestoppt und für die Nachwelt gesichert. Keine Ahnung, wo das nun am VT hingehört (Bild). Bei  neuzeitlichen Modellen mit sehr vielen Kleinstdetail-Dekorationen weiß ich manchmal gar nicht mehr, wo man ein Fahrzeug überhaupt noch anfassen darf.

Die zwei neuen Achsen sind nun aber drin und der VT läuft gut, noch stromsicherer. Nur sitzt eine vordere Kupplungattrappe wackelig. Da möchte ich nichts kleben. Schade, daß man diese nur einstecken, aber nicht einrasten kann.

Soweit mein Moba-Wehwehchen von diesem Wochenende.

Einen schönen Gruß
Olaf

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