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THEMA: Lokschuppen Hamburg Altona im Modell

THEMA: Lokschuppen Hamburg Altona im Modell
Startbeitrag
NMike - 21.11.25 10:02
Die alten Hasen von Euch kennen die Anlage sicherlich, ich habe sie aber erst bei den Recherchen über Doppeldrehscheiben gefunden. Hier hat tatsächlich jemand die ineinander greifenden Drehscheiben des ehemaligen BWs Hamburg Altona nachgebaut. Respekt!

https://www.meine-kleine-spur.de/spur-n/lokschuppen-bw-altona/

LG Mike - der zwar auch mehrere Drehscheiben im BW hat, aber so etwas wie hier gezeigt ist schon eine besondere Nummer!

P.S. hier gibt´s Fotos vom Original:

https://www.reddit.com/r/TrainPorn/comments/suv...galtona_depot/?tl=de


Hallo Mike,

als alter "Hamburger Hase" kann ich Dir versichern das sich das BW im Stadtteil AltOna befand

Schmunzelnde Grüsse
Bernd
Moin Mike,

ich möchte lösen und ein „o“ kaufen

Das gezeigte Modell steht übrigens bei den Eisenbahnfreunden Schwarzenbek und kann am Wochenende des 2. Advent besichtigt werden.

Gruß Moritz
Danke Bernd & Moritz, schon korrigiert!

LG Mike
Auweia, ich habe sogar PMs wegen dem "o" bekommen, und das innerhalb von Sekunden! Offensichtlich habe ich da einen empfindlichen Nerv der Nordlichter getroffen. Als alter Rheinländer der gerne auch mal fünfe gerade sein lässt und auch noch 400km von Hamburg entfernt lebt bitte ich gnädigst um Verzeihung.

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Offensichtlich habe ich da einen empfindlichen Nerv der Nordlichter getroffen

... allerdings 🥳 Entschuldigung angenommen 👍

Manchmal sind es eben nur Kleinigkeiten, die aber überaus störend wirken.😵‍💫

Immerhin hast Du umgehend reagiert 🤗 und die Korrektur herbeigeführt. Sorry, wenn meine PN zusätzlich den Finger in die Wunde gelegt und gebohrt hat 🫣

Gruß aus Nordertown
Ich frage mich wirklich warum die damals in dem Ort mit "o" die Drehscheiben überlappend gebaut haben, im Gegensatz zum Gleisplan von 1910... denn so kann man die Drehscheiben nicht wirklich unabhängig bedienen und dadurch auch nicht mehr Loks abfertigen. Es gibt vielleicht 5-8 Lokstände mehr als wenn man nur eine Drehscheibe rundum bebaut hätte. Aber so brauchte man zwei Drehscheibenführer und doppelte Zufahrtsgleise...???

LG Mike
Hallo Mike,

das ist ganz einfach: als die Anlagen gebaut wurden (Drehscheibe + Lokschuppen) , waren die Loks kürzer und die Drehscheiben kleiner und lagen auseinander.

Mit der Zeit wurden die Loks länger und man brauchte erst 16,5m, dann 20m und später 23m Drehscheiben.
Und damit liess es sich dann nicht mehr anders lösen, als die Scheiben inneinader laufen zu lassen, ohne die ganze Anlage (Lokschuppen) neu zu bauen.

LG
Roland

Ich korrigiere:  Quelle Wikipedia
"Mit der Einführung der Baureihe S 1 wurde die benötigte Drehscheibenlänge auf 14,07 m festgelegt.[ Bereits 1892, bei Einführung der Baureihe S 3, wurde der Standard auf 16,14 m erweitert; 1895, bei der Eröffnung des Bw Altona, lag der Standard bei 16,50 m.
1907 wurden deswegen die westliche Drehscheibe auf 18,20 m Bühnenlänge erweitert, die östliche auf den seit 1906 gültigen Standard von 20 m.
Mit dem weiteren Anstieg der Lokomotivlängen und der Stationierung hochwertiger Schnellzuglokomotiven in Altona musste 1927 aber auch diese Lösung aufgegeben werden. Beide Bühnen wurden auf 23 Meter verlängert, die Gruben mussten in der Mitte überlappen."

Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: NMike

Ich frage mich wirklich warum die damals in dem Ort mit "o" die Drehscheiben überlappend gebaut haben, im Gegensatz zum Gleisplan von 1910...


Im Gegensatz zu 1910 herrschte später Platzmangel um die vielen, auch größeren, Loks unterzubringen.

Gruß Kai, der in Altona geboren wurde.

PS: Roland war schneller.

Servus Mike,

auf Wikipedia steht es eigentlich recht gut unter dem Punkt 'Die Doppel-Drehscheibe' beschrieben:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnbetriebswerk_Hamburg-Altona

Grob zusammengefasst: Ursprünglich überlappten beide Drehscheibengruben nicht, und in einer früheren Modernsierung wurde dies mit unterschiedlichen Drehscheibengrößen auch weiter vermieden, aber zunehmend größer werdende Loks und damit auch der Bedarf für immer größere Drehscheibenbühnen, sowie die Einschränkung durch die Bebauung um das BW herum ließen am Ende nur die Möglichkeit zu, dass beide Drehscheiben weiter anwuchsen, während die Ringlokschuppen an ihren Standorten unverändert blieben. Das hatte dann unweigerlich die Überlappung beider Gruben zur Folge.

Grüße
Timo

/Edit: Viel zu langsam gewesen ;)
Danke Roland/Kai/Timo für die Erklärung… wieder etwas schlauer geworden! Umso mehr bewundere ich den o.g. Modellbauer, der das in 1:160 umgesetzt hat 👍

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Umso mehr bewundere ich den o.g. Modellbauer, der das in 1:160 umgesetzt hat 👍

...und ich habe einen riesen Respekt vor der Entscheidung, zwei Drehscheiben (von nicht geringem Wert) derart massiv zu verändern. Hätte auch in die Hose gehen können 🫣

Gruß aus Nordertown
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Umso mehr bewundere ich den o.g. Modellbauer, der das in 1:160 umgesetzt hat 👍


Der jetzige Besitzer ist der Vorsitzende der schwarzenbeker Modellbahner, aber der Erbauer ist ein anderer.
Ich hatte den mal vor Jahren auf einer Ausstellung in HH-Marmstorf(?) kennengelernt, habe aber seinen Namen vergessen.
Moin,

Alle Infos zum Bau und zum Erbauer auf seiner Homepage:

Lokschuppen BW-Altona - meine-kleine-spur https://share.google/nHcfBlVG6kA7ErZPl


Viele Grüße von Jens
Moin Kai,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich hatte den mal vor Jahren auf einer Ausstellung in HH-Marmstorf(?) kennengelernt, habe aber seinen Namen vergessen.



wenn du den ersten Link angeklickt hättest, wärst du von Söhnkes Namen nur einen Klick entfernt gewesen...

Gruß
Kai, der das Bw vor vielen Jahren mal bei Ingo in Harburg gesehen hatte...
Söhnkes Bw ist weit gereist.
Im Museum für Hamburgische Geschichte durfte ich es bewundern und ein paar Worte mit ihm wechseln.
Das ist aber schon sehr lange her...
Zu dem Zeitpunkt war bereits ein Verkauf im Gespräch. Er hatte allerdings noch gewisse Vorbehalte und konnte sich noch nicht so mit dem Gedanken anfreunden ....Trennungsschmerz? 😥

Gruß aus Nordertown

Hallo Mike,

es ist aber nicht die einzige BW Anlage mit der Doppel Drehscheibe, HH-Altona.

Auch ich baue seit geraumer Zeit an diesem BW.

Aktuell werden im selbstgebauten Lokschuppen, bewegliche Schuppentore mit Servoantrieb eingebaut.
Die beiden Drehscheiben haben jeweils einen Schrittmotor bekommen, somit ist eine 360 Grad Drehung möglich.
Selbstverständlich in Digital, die Steuerung erfolgt über WDP.

Grüße  Peter

Die von Peter Bro. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Ich habe auch mal eine kleinere Version mit 39 Schuppenständen gebaut und zwei Peco-Drehscheiben zersägt.
Gruß
Klaus

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Moin,

Außer der historischen Entwicklung, welchen Vorteil bringen zwei ineinanderkämmende Drehscheiben eigentlich? Eine einzige Drehscheibe mit 7.5° Teilung hat maximal 48 Abgänge; einen braucht man als Zufahrt, bleiben also theoretisch 47 Stände für den Lokschuppen. Nimmt weniger Platz weg als eine Doppelscheibe und ist unkomplizierter.

Nur mal als Frage...

Gruß,

Andy
Klaus & Peter,

Respekt! Das sieht schon toll aus, bei beiden Modulen! Die Drehscheiben so anzupassen dass sie beide sauber um 360 Grad drehen können stelle ich mir nicht einfach vor. Und besonders Peter‘s Lokschuppen kommt dem Hamburger Original sehr nahe. Danke für‘s zeigen, gerne mehr Bilder!

LG Mike
Die Drehscheibe benötigt mindestens 2, besser 3 Zufahrtgleise.
Würde man 46 Schuppenstände planen, wäre die Zufahrt von den  Behandlungsgleisen zur Drehscheibe sehr eng.
Altona hatte 52 Schuppenstände unterschiedlicher Länge. Nicht nur die Drehscheiben waren für die neuen Loks zu kurz... Die Anlagenform war ein Kompromiss aus Platzmangel und neuen Anforderungen wie bereits oben beschrieben.
Auch Ottbergen hatte unterschiedlich lange Schuppenstände.
Viele Grüße
Klaus


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