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THEMA: Arnold HN2494/5/6 - Hilfe zu Next18-Belegung / Erledigt

THEMA: Arnold HN2494/5/6 - Hilfe zu Next18-Belegung / Erledigt
Startbeitrag
Meiner-Einer - 16.11.25 23:09
Hallo zusammen! Nun bin ich endlich dazu gekommen meinen ET420 zu digitalisieren und total gefrustet. Eingebaut habe ich einen PD18MU. Mit F0 schaltet wie gewohnt das weiße Frontlicht - je nach Fahrtrichtung. Eigentlich sollte das rote Schlusslicht genau entgegen gesetzt schalten. Tut es aber nicht. Die eine Seite schaltet mit F1, die andere mit F2. Vollkommen widersinnig und mit der Folge, dass die Innenbeleuchtung sich gar nicht schalten lässt. Haben noch andere dieses Phänomen oder habe ich ein falsch verdrahtetes Modell? Gibt es irgendwo einen "Verdrahtungsplan" der ET's?

Ich hoffe hier von Euch Hilfe zu erhalten.
Un-N-dliche Grüße Carsten

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Abend

Den  PD18MU den du genommen hast der hat kein AUx3 für die Innenbeleuchtung da du nur ein einfachen Decoder hast. Du bräuchtest einen anderen decoder mit mehr AUx Ausgängen dann sollte auch dein Rotlicht Problem gelösst sien wurde hier shcon mal irgendwo diskutiert:

Gruß Ralf
Hallo,

Da ist überhaupt nichts widersinnig. Wie erwähnt ist die Innenbeleuchtung auf AUX3. Und das kann der Decoder nicht.
Das Schlusslicht muss man programmieren. Das hat jedes Modell anders gelöst und der Decoderhersteller kann ja nicht riechen, wo der Decoder verbaut wird oder was der Nutzer wie schalten will. CV33 ff und die Anleitung von D&H sind deine Freunde. (CV35=8 und CV47=4 müsste das Schlusslicht mit F1 schalten lassen, ansonsten Werte tauschen. Immer CV35 zuerst ändern und danach auch immer CV47!)

Das einzige, was man bemängeln kann ist die nicht vorhandene Dokumentation der Funktionsausgänge von Arnold. Das ist aber leider "Usus". Das sei hiermit nachgeholt:

LV Spitzenlicht vorne (Vorderseite)
LH Spitzenlicht hinten (Rückseite)
Aux1 Schlusslicht Vorderseite
Aux2 Schlusslicht Rückseite
Aux3 Innenbeleuchtung

Gruß
Andi

Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Andi

Das einzige, was man bemängeln kann ist die nicht vorhandene Dokumentation der Funktionsausgänge von Arnold. Das ist aber leider "Usus". Das sei hiermit nachgeholt:

LV Spitzenlicht vorne (Vorderseite)
LH Spitzenlicht hinten (Vorderseite)
Aux1 Schlusslicht Vorderseite
Aux2 Schlusslicht Rückseite

Wobei diese exakt der Norm entsprechen, siehe Tabelle 3: https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem662_d.pdf

Lediglich die Innenbeleuchtung auf AUX3 ist nicht in der Norm festgelegt, sollte also in der BA stehen. Aber auch die ist leicht zu erraten oder auszuprobieren (wenn man den richtigen Decoder hat). Bei mir fährt der 420 mit DH18A problemlos.

Dietrich
Vielen Dank euch allen. Das die Zugschlussbeleuchtung bei NEXT18 fahrtrichtungsabhängig auf AUX 1 bzw 2 liegt hatte ich nicht auf dem Schirm. Daher besonderer Dank an Dietrich für den Normhinweis. Trotzdem ist das m. E. eine Verschwendung von FAs. Licht, egal ob Rot oder Weiß, sollte sich immer - und standardmäßig ohne umprogrammieren von Decodern - mit F0 fahrtrichtungsabhängig ein- bzw. ausschalten lassen.
Bei Lok-Wagenzügen mag es ja sinnvoll sein, die dem Wagen zugewandte Seite abschalten zu können. Aber hier reden wir von einem Triebzug! Und da wäre Weiß an gegenüberliegend Rot nicht nur praktikabler, sondern man hätte auch noch einen FA frei, statt das einer fehlt und man auf überteuerte Decoder zurück greifen muss.
Darauf sollte im Vorfeld auch durch den Hersteller hingewiesen werden. Schade, Decoder vergebens gekauft 😞
Moin Carsten,

Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name:

Licht, egal ob Rot oder Weiß, sollte sich immer - und standardmäßig ohne umprogrammieren von Decodern - mit F0 fahrtrichtungsabhängig ein- bzw. ausschalten lassen.
Bei Lok-Wagenzügen mag es ja sinnvoll sein, die dem Wagen zugewandte Seite abschalten zu können. Aber hier reden wir von einem Triebzug! Und da wäre Weiß an gegenüberliegend Rot nicht nur praktikabler, sondern man hätte auch noch einen FA frei, statt das einer fehlt und man auf überteuerte Decoder zurück greifen muss.



ich wette, daß das viele als unpraktisch kritisieren würden, da es betriebliche Notwendigkeiten für das getrennte Schalten der Lichter auch bei Triebwagen gibt. Sollen nur wegen dir alle anderen Einschränkungen hinnehmen?
Wer hindert dich daran, die Lichter nach deinen Wünschen entsprechend umzubauen?

Gruß
Kai, der das Gejammer wegen "überteuerter Dekoder" nun überhaupt nicht nachvollziehen kann...
Schlusslicht hartverdrahtet mit dem Spitzenlicht für mehrteilig kuppelbare Triebwagen oder Loks ist in Zeiten von Next18 (Die Schnittstelle ist über 10 Jahre alt) so sinnvoll wie ein Kropf. Die einzigen, die sowas noch machen ist Lilliput in den Triebwagen. Und das ist absolut unverständlich aber glücklicherweise meist die einzige Kritik an deren Triebwagen.

Es geht übrigens auch mit getrennten Funktionsausgängen, den Decoder so zu programmieren, dass man Spitzen- und Schlusslicht fahrtrichtungsabhängig nur mit F0 schalten kann. Wie das geht, verrate ich hier aber nicht. Ich empfehle mal ein Studium der Anleitung und etwas Experimentierlust. Da lernt man ganz viel dabei. Tip: Es hat mit CVs 33 und 34 zu tun. Anhang 1 hilft.

Gruß
Andi
@4

Das kann ich ehrlich gesagt alles nicht nachvollziehen.

Der Unschätzbare Vorteil liegt darin, alles Programmieren zu können.
Auch wenn es "nur" ein Triebzug ist:

Was ist mit Rangierlicht (beide Seiten Weiß)?
Was ist mit Parklicht (keine Ahnung wie das korrekt heißt) - beide Seiten Rot.

Was ist mit Doppeltraktion beim Triebzug?


Mich nerven die immer noch alten NEM 651 Schnittstellen, zB bei Fleischmann, wo man selbst bei neuen Modellen erst mühevoll alles Umbauen muss.

Gerade habe ich eine  FLM 731308 (SBB Elektrolok Re 460 076-3 Maurice Lacroix)
auf Wahlweise umschaltbar Weiß/Rot getrennt bzw. Schweizer Lichtwechsel getrennt umgebaut.

Warum zum Henker kann sowas nicht von vornherein mit einer NEXT18 verschaltet werden?

Bei Analog geht sowas nur mit aufwendig verdrahteten Brückensteckern, das ist doch der digitale Vorteil?

Viele Grüße, Franzi
Moin.

Was ich viel schlimmer finde ist, dadurch das die Innenbeleuchtung an AUX3 ist, diese nicht gedimmt werden kann.
Die Innenbeleuchtung ist m.M.n. viel zu hell.


Grüße aus dem südlichen Ostfriesland
Andreas
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Andreas

Was ich viel schlimmer finde ist, dadurch das die Innenbeleuchtung an AUX3 ist, diese nicht gedimmt werden kann.
Die Innenbeleuchtung ist m.M.n. viel zu hell.

Ja, das stört mich auch sehr bei den D&H-Decodern. Auch ist für die derzeitige Decoder-Generation keine Abhilfe per neuer Firmware zu erwarten (D&H-Auskunft). Edit: Kurz nach Absenden dieses Beitrags habe ich zufällig (?) eine Anfrage von D&H erhalten, ob ich eine neue Firmware-Version testen will, die das Dimmen von Aux3/4 beherrscht.

Daher habe ich mir für solche Fälle jetzt Zimo MN180N18 besorgt, aber noch nicht ausprobiert.

Dietrich,
der alle Triebwagen verflucht und umbaut, bei denen rotes und weißes Licht über Kreuz fix verschaltet sind. Das war auch bei den ersten Hornby-420-Serien mit NEM-621-Schnittstelle der Fall.  

@8 und @9

Dem Stimme ich zu.
Das finde ich nicht schön, ebenso, dass die Anschlüsse Licht Vorwärts / Rückwärts  nicht getrennt dimmbar sind

Es gibt viele Modelle (zB Dampfloks), wo es dringend notwendig wäre das getrennt zu dimmen.

Ich habe gar nicht nachgesehen, aber bei Zimo kann man tatsächlich auch AUX3/4 usw Dimmen?

Viele Grüße, Franzi
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Franzi

Das finde ich nicht schön, ebenso, dass die Anschlüsse Licht Vorwärts / Rückwärts  nicht getrennt dimmbar sind

Es gibt viele Modelle (zB Dampfloks), wo es dringend notwendig wäre das getrennt zu dimmen.

Ich habe gar nicht nachgesehen, aber bei Zimo kann man tatsächlich auch AUX3/4 usw Dimmen?

Das getrennte Vor-/Rückwärts-Dimmen könnte ich auch bei einigen wenigen Loks brauchen, vor allem beim TGV weiß-rot mit NEM 621.
Bitte beachtet auch mein Edit in #9, mal sehen, was die neue Firmware kann.

Das Zimo-Dimmen ist in der Konfigurations-Software ZCS vorgesehen. Wie geschrieben, habe ich es noch nicht probiert.

Dietrich
Hallo,

bei ZIMO-Decodern kann man auch die Ausgänge an den SUSI-Pins über CVs dimmen.

LG
Markus
Hallo,

bei Esu lassen sich auch alle Ausgänge einzeln dimmen, bei Piko 5.1 glaube ich auch, bei den 4.1 und vielen Uhlenbrock Decoder gibt es auch für Lv+Lh nur ein gemeinsames Register für den Dimmwert.

Bei den D&H Decodern mit ASIC erfolgt das Dimmen von Lv+Lh, Aux1 und Aux2 in dem Chip, der Hauptprozessor muss es ihm nur sagen. Das ist an sich praktisch, weil es die CPU entlastet, andererseits kann alles, was da in Silizium „programmiert“ ist, nicht einfach durch ein Firmware-Update abgeändert werden. Die Susi/Aux3+Aux4 sind jedoch direkt am Prozessor angebunden, somit kann man mit den Pins theoretisch machen was man gerne möchte und offenbar wurde da ein Weg gefunden da noch eine PWM-Erzeugung zu integrieren. Gratulation dazu!

Grüße, Peter W
Bei D&H kann kann man LV/LR nicht getrennt dimmen. Bei den meisten Loks ist das aber kein Problem, weil das Spitzenlicht ab Werk meist beidseitig ähnlich hell ist.
AUX1 und AUX2 kann man auch jeweils getrennt dimmen.

Bei den Sounddecodern kann man auch die weiteren Ausgänge inkl. unverstärkte getrennt dimmen.

Bei den reinen Fahr- und Funktionsdecodern geht das nicht.

Gruß
Andi
Allgemeine Info:
Mit dem kommenden Firmware-Update (was voraussichtlich das letzte mit neuer Funktionalität für die derzeitige DH/FH/PD-Decoderserie sein wird) wird es ermöglicht, bei den DH/FH-Decodern AUX3-6 zu dimmen. Ob die Ausgänge verstärkt oder unverstärkt sind spielt keine Rolle.

Außerdem wird der Pendelbetrieb (ohne Zwischenhalt, mit manuellem Zwischenhalt oder mit automatischem Zwischenhalt) mit Asymmetriebremsstrecken ermöglicht.

Anwender, die an einem Test interessiert sind, können sich unter Angabe des gewünschten DH/FH-Decodertyps an technik@doehler-haass.de wenden, sie erhalten dann für den jeweiligen Decodertypen eine Testversion.

Beste Grüße
Hajo


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