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THEMA: Welche Kato-Weichen nehmen 481 oder 718?
THEMA: Welche Kato-Weichen nehmen 481 oder 718?
RJK - 16.11.25 10:33
Moin,
derzeit arbeite ich für zwei Forumskollegen an Gleisplänen in Kato. Aufgabenstellung und verfügbarer Platz sind ähnlich. Einen Plan kennt Ihr schon https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_sho...62&start=1#aw65, beim anderen bin ich im direkten Austausch. Insbesondere aufgrund der Erfahrungen von NMike verwende ich bislang ausschließlich die langen 718 Weichen, wenn ich mit Kato arbeite. Um den Parallelgleisabstand 33mm hinzubekommen, verwende ich ein r249 mm Gleis.
Bei beschränkten Platzverhältnissen führt die Verwendung von 718-Weichen natürlich zu kürzen Bahnsteiggleisen etc. Sieht dafür aber großzügiger und eleganter aus. Deshalb bevorzuge ich die langen / schlanken Weichen (ist bei Peco Code 55 nicht anders, da Arbeit ich auch nur mit den großen 164mm Weichen).
Wie ist eure Erfahrung mit der Betriebssicherheit von 481-Weichen? Auch im Hinblick auf unterschiedliches Rollmaterial?
LG Rimbert
derzeit arbeite ich für zwei Forumskollegen an Gleisplänen in Kato. Aufgabenstellung und verfügbarer Platz sind ähnlich. Einen Plan kennt Ihr schon https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_sho...62&start=1#aw65, beim anderen bin ich im direkten Austausch. Insbesondere aufgrund der Erfahrungen von NMike verwende ich bislang ausschließlich die langen 718 Weichen, wenn ich mit Kato arbeite. Um den Parallelgleisabstand 33mm hinzubekommen, verwende ich ein r249 mm Gleis.
Bei beschränkten Platzverhältnissen führt die Verwendung von 718-Weichen natürlich zu kürzen Bahnsteiggleisen etc. Sieht dafür aber großzügiger und eleganter aus. Deshalb bevorzuge ich die langen / schlanken Weichen (ist bei Peco Code 55 nicht anders, da Arbeit ich auch nur mit den großen 164mm Weichen).
Wie ist eure Erfahrung mit der Betriebssicherheit von 481-Weichen? Auch im Hinblick auf unterschiedliches Rollmaterial?
LG Rimbert
Zweisystemlok - 16.11.25 10:45
Wenn man nicht geradei eine bestimmte Produktionsserie von vor ca. 10 Jahren erwischt, sprich die mit dem Stelldrahtproblem, sind die genauso Betriebssicher wie alle anderen auch!
Und diese bestimmte Produktionsserie dürfte zumindest bei den gängigen Händlern, mit großem Warendurchsatz eigentlich nicht mehr auf Lager sein.
Gruß, Micha
Und diese bestimmte Produktionsserie dürfte zumindest bei den gängigen Händlern, mit großem Warendurchsatz eigentlich nicht mehr auf Lager sein.
Gruß, Micha
MarcelsMoba - 16.11.25 10:48
Hallo,
meine 8-Jährige-Erfahrung: Nimm die langen Weichen, die man übrigens theoretisch auch mit dem Dremel kürzen kann und so den Parallelgleisabstand so verringern kann (wenn man sie nicht später wieder verkaufen will). Die engeren Weichen habe ich - wo nur machbar - durch längere Weichen ersetzt. Finde die kurzen weitaus weniger betriebssicher hinsichtlich zuverlässigem Schaltverhalten, generellerEmpfindlichkeit und Entgleisungssicherheit.
LG
Marcel
meine 8-Jährige-Erfahrung: Nimm die langen Weichen, die man übrigens theoretisch auch mit dem Dremel kürzen kann und so den Parallelgleisabstand so verringern kann (wenn man sie nicht später wieder verkaufen will). Die engeren Weichen habe ich - wo nur machbar - durch längere Weichen ersetzt. Finde die kurzen weitaus weniger betriebssicher hinsichtlich zuverlässigem Schaltverhalten, generellerEmpfindlichkeit und Entgleisungssicherheit.
LG
Marcel
Hallo Rimbert!
Ich denke mal, dass wird wieder so ein "der Eine so, der Andere so, Fred".
Set Ähnlicher Zeit wie Marcel fahre ich die kurzen Weichen - zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Mit der winzigen Einschränkung, dass es die Weichen nicht mögen, wenn sie unter Last geschaltet werden. Soll heißen, wenn die Züge durch das schalten der Weichen gestoppt werden bzw. wenn durch schalten der Weiche der Zug wieder losfährt. Das wollen die kleinen Umschaltkontakte in der Weiche auf Dauer nicht.
Sonst mit 22 Weichen keine Probleme.
BG, Lutz!
Ich denke mal, dass wird wieder so ein "der Eine so, der Andere so, Fred".
Set Ähnlicher Zeit wie Marcel fahre ich die kurzen Weichen - zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Mit der winzigen Einschränkung, dass es die Weichen nicht mögen, wenn sie unter Last geschaltet werden. Soll heißen, wenn die Züge durch das schalten der Weichen gestoppt werden bzw. wenn durch schalten der Weiche der Zug wieder losfährt. Das wollen die kleinen Umschaltkontakte in der Weiche auf Dauer nicht.
Sonst mit 22 Weichen keine Probleme.
BG, Lutz!
bin erst "Modellbahner in Planung", daher noch keine praktischen Erfahrungen.
Ich tendiere stark zu den 481er Kato Weichen, weil:
1. Platz
2. Parallelgleisabstand 33mm mit 481mm Gegenbogen - mehr Abstand brauche ich nur bei wenigen Bahnsteigen)
3. evtl. DCC-freundlicher?
Kann nicht beurteilen ob/wieviel dran ist, aber lt. diesem Artikel sind die 481er (#4 N) punkto DCC uneingeschränkt DCC tauglich, während für die 718er (#6 N) Modifikationen empfohlen oder notwendig? seien:
https://wiringfordcc.com/switches_kato.htm
Ich tendiere stark zu den 481er Kato Weichen, weil:
1. Platz
2. Parallelgleisabstand 33mm mit 481mm Gegenbogen - mehr Abstand brauche ich nur bei wenigen Bahnsteigen)
3. evtl. DCC-freundlicher?
Kann nicht beurteilen ob/wieviel dran ist, aber lt. diesem Artikel sind die 481er (#4 N) punkto DCC uneingeschränkt DCC tauglich, während für die 718er (#6 N) Modifikationen empfohlen oder notwendig? seien:
https://wiringfordcc.com/switches_kato.htm
DCC-EX Freund - 16.11.25 13:19
Du kannst getrost auch die Normal- statt Schnellfahrweichen verbauen, sofern Du den Parallelgleisabstand benötigst. Den immer noch vorhandenen 0,4 mm Messingstelldraht gegen Federstahldraht (Meterware bei Fohrmann) austauschen und die Dinger arbeiten dann sehr solide. Nachteil der Normalweichen: bei Rangierarbeiten von geschobenen Garnituren mit Fliegengewichtswagen kann es schon mal im Herzstückbereich hakeln, wenn die Weiche nicht absolut im "Lot" und "Wasser" liegt. Da aber nun mal Holz, welches letztlich als Unterbau dann doch mal mehr mal weniger zur Anwendung kommt, feuchtigkeits und temperaturabhängig arbeitet, ist das kaum machbar. Bitte solche Wagen etwas aufballastieren, sofern es keine anderen Ursachen hat.
Beitrag editiert am 16. 11. 2025 13:24.
Bonjour Rimbert, meine (!) bescheidene persönliche Erfahrung spricht gegen die kurzen Weichen und für die 718er. Hier macht es aber einen Unterschied, ob man digital oder analog fährt. Die einfache Gleisverbindung z.B. macht im Digitalbetrieb gerne Ärger, da durch geringe Toleranzen winzige Kurzschlüsse durch die Radsätze ausgelöst werden. Dann steigt sofort die Zentrale aus. Deshalb rät z.B. Daniel von SpNT.de von diesen Weichen im Digitalbetrieb ab. Analog hingegen kein Problem.
LG Mike
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: DCC-EX Freund
Den immer noch vorhandenen 0,4 mm Messingstelldraht gegen Federstahldraht (Meterware bei Fohrmann) austauschen und die Dinger arbeiten dann sehr solide
Wie schon wo anderst geschrieben, habe ich eine 481er Weiche mit silberfarbenem Federstahldraht (Durchmesser 0,3mm). Alle anderen Weichen haben goldfarbenen Draht (Messing?) mit 0,3mm Durchmesser. 0,4mm Federstahldraht bekomme ich nicht durch die Führung.
Es sind wohl verschiedene Versionen im Umlauf. Oder ?
Gruß Rainer
Moin zusammen,
erst mal vielen Dank für die zahlreichen Ratschläge und Erfahrungen. Ich möchte meine Frage nach der Erfahrung dann nochmal konkretisieren. Wie geschrieben, geht es mir ausschließlich um die Betriebssicherheit.
Welche Erfahrung haben die Digitalbahner unter euch? Wer hat ähnliche Erfahrung wie Mike gemacht?
Das wäre für mich der ausschlaggebende Grund weiterhin nur mit 718 zu planen.
Oder gibt es Kollegen, die mit 481 im digitalen Betrieb keine Probleme haben?
LG Rimbert
erst mal vielen Dank für die zahlreichen Ratschläge und Erfahrungen. Ich möchte meine Frage nach der Erfahrung dann nochmal konkretisieren. Wie geschrieben, geht es mir ausschließlich um die Betriebssicherheit.
Welche Erfahrung haben die Digitalbahner unter euch? Wer hat ähnliche Erfahrung wie Mike gemacht?
Das wäre für mich der ausschlaggebende Grund weiterhin nur mit 718 zu planen.
Oder gibt es Kollegen, die mit 481 im digitalen Betrieb keine Probleme haben?
LG Rimbert
Hallo Rimbert,
teste gerade die 481er, weil es in meinem Layout an ein paar Stellen nicht anderst geht. Ich fahre digital. Als Decoder habe ich Digitrax DS51K1. Dieser gibt einen Impuls von 0,5 Sekunden Länge an die Weiche. Dann hat die Weiche geschaltet. Analog reicht ebenfalls ein Impuls von 0,5 Sekunden Länge zum Schalten. Wo ist der Unteerschied?
Ich verstehe die Aussage von Mike bzw. Daniel nicht.
Gruß Rainer
teste gerade die 481er, weil es in meinem Layout an ein paar Stellen nicht anderst geht. Ich fahre digital. Als Decoder habe ich Digitrax DS51K1. Dieser gibt einen Impuls von 0,5 Sekunden Länge an die Weiche. Dann hat die Weiche geschaltet. Analog reicht ebenfalls ein Impuls von 0,5 Sekunden Länge zum Schalten. Wo ist der Unteerschied?
Ich verstehe die Aussage von Mike bzw. Daniel nicht.
Gruß Rainer
Das Problem ist nicht, dass die Weiche nicht schalten würde. Der Abstand zwischen den stromleitenden Bereichen ist im Herzstückbereich so gering, dass oftmals die Radsätze der Fahrzeuge diesen kleinen Abstand zwischen plus und minus überbrücken und dadurch einen Kurzschluss auslösen.
LG Mike
LG Mike
DCC-EX Freund - 16.11.25 18:51
@Beitrag #7
Ich habe in Erinnerung 0,4 mm gemessen. Wenn Du 0,3 mm misst dann merke ich mir das jetzt. Der Messingdraht ist mir zu weich. Ich muss noch 2 umbauen. Da werde ich auch nochmals nachmessen. Allerdigs habe ich keine digitale Schieblehre und meine anloge mit Uhrmesswerk ist nicht die Neuste. Die hatte ich mal aus einer Auflösung geschenkt bekommen. Bei den Schnellfahrweichen habe ich 0,5 mm eingebaut. Das hat auch was gebracht. Musste aber etwas die Nut auffeilen und das Senkloch etwas aufbohren.
Letztlich bevor man bestellt einfach nochmals nachmessen!
LG
Ich habe in Erinnerung 0,4 mm gemessen. Wenn Du 0,3 mm misst dann merke ich mir das jetzt. Der Messingdraht ist mir zu weich. Ich muss noch 2 umbauen. Da werde ich auch nochmals nachmessen. Allerdigs habe ich keine digitale Schieblehre und meine anloge mit Uhrmesswerk ist nicht die Neuste. Die hatte ich mal aus einer Auflösung geschenkt bekommen. Bei den Schnellfahrweichen habe ich 0,5 mm eingebaut. Das hat auch was gebracht. Musste aber etwas die Nut auffeilen und das Senkloch etwas aufbohren.
Letztlich bevor man bestellt einfach nochmals nachmessen!
LG
Winibeatxaver - 17.11.25 12:22
Hallo
Bei den 481er Weichen musste ich zwischen Kurve und Weiche ein 65 mm Stück gerades Gleis einbauen.
Nur so war absolute Betriebssicherheit gegeben. Zudem habe ich bei einigen Weichen - dort wo die Weichenzunge bei Abzweigung ans Gleis geht, die Vertiefung mit einer Feile etwas vergrössert. Zum Feilen muss man die gerade Schiene aus der Halterung stossen.
Gruss Beat
Bei den 481er Weichen musste ich zwischen Kurve und Weiche ein 65 mm Stück gerades Gleis einbauen.
Nur so war absolute Betriebssicherheit gegeben. Zudem habe ich bei einigen Weichen - dort wo die Weichenzunge bei Abzweigung ans Gleis geht, die Vertiefung mit einer Feile etwas vergrössert. Zum Feilen muss man die gerade Schiene aus der Halterung stossen.
Gruss Beat
Pink-Panther - 17.11.25 12:26
Moin Rimbert,
Die Weichen, die ich neulich mit zum Stammtisch hatte, sind 481er.
Nun ist der Stammtisch sicherlich nicht für eine Langzeitstudie geeignet, aber es lief doch ganz gut.
Viele Grüße von Jens
Die Weichen, die ich neulich mit zum Stammtisch hatte, sind 481er.
Nun ist der Stammtisch sicherlich nicht für eine Langzeitstudie geeignet, aber es lief doch ganz gut.
Viele Grüße von Jens
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