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THEMA: Koralmbahn Gleisplan Ideensammlung

THEMA: Koralmbahn Gleisplan Ideensammlung
Startbeitrag
Starman - 10.11.25 16:40
Hallo zusammen,

ein N-Bahner im Endplanungsstadium versucht, aus seinem Gleisplan noch die letzten Fünkchen rauszuquetschen und potentielle "Fehler" noch auszumerzen, bevor es an den Bau der Anlage geht.

Konkret: Ich bin durch einen Umzug in die glückliche Lage gekommen, meine Anlage von Grund auf neu zu gestalten, nachdem ich in einem WG-Zimmer bereits eine Anlage rund durchs Zimmer installiert habe und auf 14Qm inklusive Bett, Schreibtisch und Kleiderkasten dennoch auf fast 40 Gleismeter gekommen bin. Jetzt habe ich einiges mehr an Platz zur Verfügung und würde diesen gerne nutzen, mit all den Wünschen und Lernmomenten, die aus Anlage 1 erwachsen sind.

Die Anlage orientiert sich grob an der Koralmbahn, welche im Süden Österreichs in ca. einem Monat eröffnet wird und nur unweit meines Elternhauses den Tunneleingang hat. Der Bau der Bahn hat meinen Hang zur Eisenbahn maßgeblich beeinflusst und so möchte ich dem auch Raum auf meiner Anlage geben. Abgebildet ist der Bahnhof Weststeiermark sowie das Tunnelportal.

Ziel: Spielbahn mit mäßigen Realismus, es sollen Züge im Bahnhof ein und ausfahren und ihre Runden drehen, jedoch sollen auch Individualfahrten möglich sein.

Ein Schattenbahnhof sowie eine große Zugvitrine (nicht am Gleisplan abbgebildet) bieten ausreichend Magazin für den Fuhrpark. Dieser beinhaltet hauptsächlich Fahrzeuge der ÖBB unterschiedlicher Epochen, darunter auch ein Railjet und eine Einheit des ICE4, der auf der Koralmbahn verkehren wird. Der Bahnhof hat dabei eine Gleislänge von ca. 160cm, um auch den langen Zügen eine Möglichkeit zum halten zu geben (ICE sowie Railjet ca. Länge von 135cm)

Auf den angehängten Bildern ist der Teil der Anlage zu sehen, welchen ich ausgestalten möchte. Links oben führt eine Strecke zu einer Gleisvitrine am anderen Ende des Raumes. Die Bilder selbst zeigen die Gleispläne sowie 3D-Ansichten der Haupt und Nebenstrecke sowie des Schattenbahnhofes, der für etwas Abwechslung im laufenden Betrieb sorgen soll. Technisches Highlight ist ein Aufzug für Züge bis 62cm Länge, welcher unterschiedliche Ebenen der Nebenbahn miteinander verbindet und so "Zugmagie" ermöglicht, da ich selbst Hobbybastler bin und mich diese Idee eines Kollegens sofort in den Bann gezogen hat möchte ich diese auch umsetzen. Im Einschnitt (nötig für Zugang zu hinter der Anlage) soll ein Schnitt des Koralmtunnels gezeigt werden, der Eingleisig auch von der Hauptstrecke durchfahren wird und so den Aufbau der Tunnelröhren im Berg zeigen soll.

Ich bitte konkret um Feedback zur geplanten Anlage, dabei möchte ich nochmal erwähnen, dass Realismus nicht mein Hauptziel ist, es soll primär Spaß machen die Züge fahren zu lassen und auf dem vorhandenen, aber leider doch nicht uneingeschränkten Platz möglichst viel Fahrbetrieb zu ermöglichen.

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Hi Starman,

die linke Bahnhofseinfahrt sie eleganter als die rechte aus, die mehr an eine S-Bahnstation erinnert. Auch die kurzen Gleisstummel rechts kann ich mir nicht erklären.
Wohin die Gleis von der linken Ein-/Ausfahrt gehen, habe ich nicht verstanden. Ebenso ist mir der 'innere' Teil des SchaBa nicht klar.
Diese eingleisige Strecke die sich um und durch den Berg windet, ist das eine Nebenbahn? Wäre es nicht schöner, sie schon am Bahnhof auszufädeln, anstelle dieser verdeckten Stelle im Tunnel?

Gruß
Hallo,
ich habe gestern und heute  noch einige Änderungen vorgenommen (siehe Bilder). Darunter ist auch ein Bild wie weit sich die Anlage erstreckt. Die Anlage führt am "Ausgang" oben links am gestalteten Teil, um den es geht, weiter der Wand entlang zu einer Wendeschleife und einer Gleisvitrine, in der 15 Abstellgleise gut Staubgeschützt die Züge beherbergen und zur Schau stehen, wenn die Anlage nicht in Betrieb ist.

Die Gleisstummel und Einfahrt hab ich überarbeitet, war eine nette Idee zuerst aber mir hat es selbst auch nicht wirklich gefallen. Der innere Teil des Schattenbahnhofs ist für die Nebenbahn gedacht, dieser wäre initial mittels des Aufzugs erreicht worden. Aus Gründen des Betriebes ist dieser im neuesten Entwurf mal ausgebaut worden.

Auch die Ausfädelung der Nebenbahn im Bahnhof habe ich versucht, ich denke es ist nicht zu schlecht gelungen.

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Moin Nicolas,

schönes Projekt, für das Du Dich entschieden hast. Welches Gleismaterial planst Du?

Aus meiner Erfahrung würde ich die folgenden Punkte hinterfragen oder anpassen. Ziel ist für mich dabei zum Einen Erreichbarkeit und zum Zweiten Betriebssicherheit.

- Die Anbindung der Nebenbahn würde ich nur von einer Seite des Bahnhofes machen. Das reicht für einen schönen Spielbetrieb. Über die Anbindung an den Schattenbahnhof kannst Du die Züge wenden.

- die Streckenführung der Nebenbahn deutlich verschlanken. Mir ist nicht klar, wofür Du die ganzen Verbindungen brauchst. Die Nebenbahn geht rechts oder links vom Hauptbahnhof ab (rechts scheint mir sinnvoller), wendet sich hoch zum Bahnhof und führt dann über eine verdeckte Gleiswendel runter zum Schattenbahnhof. das reicht für einen schöne Spielbetrieb.

- die Ein-/Ausfahrt in den Bahnhof würde ich weiter in die Kurve ziehen, DKW sind nicht nur heutzutage unüblich, sondern id.R. auch nicht sonderlich betriebssicher. Die Umsetzung hängt aber vom Gleismaterial ab, außer bei Peco gibt es eigentlich keine geeignet Bogenweichen.

- hast Du schon mal über einen sequentiellen Zugspeicher statt eines Schattenbahnhofes nachgedacht? Den Vorschlag habe ich ja auch schon hier gemacht: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1204390#aw56. Ich würde die beiden SBhf zu einem zusammenlegen, 3 oder 4 Gleise vorsehen und die Nebenbahn vor dem SBhf einfädeln. Du brauchst deutlich weniger Weichen und bekommst auf der Fläche viel mehr Züge unter.

Ich hoffe, Du kannst mit den Vorschlägen eines alten Hasen etwas anfangen; jedes Forumsmitglied in Deinem Alter ist das Zeichen, daß unser Hobby noch eine Zukunft hat und aller Unterstützung wert

LG Rimbert


Hallo Rimbert,

danke für die Vorschläge und das Kompliment, ich kenn tatsächlich ein paar Leute in meinem Alter die das Hobby betreiben, es gibt also Hoffnung für das Hobby ;)

Das mit der Nebenbahn versuch ich zu überarbeiten. Ich wollte die beidseitige Einfahrt, da dies zumindest etwas, der Realität des Bahnhofs entspricht. Der nachzubauende Bahnhof Weststeiermark dient nicht nur als letzte Haltestelle vor dem Koralmtunnel, sondern verbindet auch diese mit dem Netz der GKB, die als lokaler Zubringer dient. Dafür wurden Gleise der GKB-Strecke zum Bahnhof verlängert, wodurch die Züge dieser den Bahnhof Weststeiermark als Durchgangsbahnhof nutzen können. Dies würde ich gerne in meiner Anlage abbilden können, ergo die doppelte Zufahrt. Die Anzahl der Verzweigungen kann allerdings reduziert werden, da stimm ich dir zu. Es ist leider immer ein Kompromiss, ich würde gerne möglichst viel Strecke außerhalb eines Tunnels führen, jedoch führt das dann unweigerlich zu einer Überladung der Landschaft. Ich arbeit dran und sende dann die Updates.

Bezüglich des Sequentiellen Speichers, da fühl ich mich fast geehrt dass du antwortest. Ich hab deine Diskussion im verlinkten Thread bereits ausführlich studiert und auch deine Blogbeiträge schon in der Vergangenheit besucht, schöne Anlage muss ich an der Stelle sagen. Ich bin der Idee grundsätzlich nicht abgeneigt, ich wollte jedoch die Nebenbahn von der Hauptstrecke möglichst getrennt halten, damit sich diese im Betrieb nicht  in die quere kommen, ich also auf der Hauptbahn automatischen Betrieb machen kann während ich mich auf der Nebenbahn manuell austobe und gleichzeitig Zügen beim Fahren zuschauen kann. Das ist etwas, das ich bei meiner alten Anlage schmerzlich vermisst hab.
Bezüglich der Anzahl der Züge, die ist tatsächlich nicht so kritisch. In meinem vorherigen Post hab ich ein Bild angehängt, das die Anlage in voller Ausdehnung zeigt, darin zu sehen ist ein großer "Bahnhof" bzw. Abstellmöglichkeit mit 15 Gleisen, die die Züge beherbergen im Fall, dass die Anlage grade nicht im Betrieb ist (übernommen von der alten Anlage) Das hat zweierlei Vorteil: Die Züge sind schön zu sehen wenn sie nicht im Betrieb sind und auch vor Staub geschützt, da der "Bahnhof" voll eingehaust ist. Geht die Anlage in Betrieb, fahren die ausgewählten Züge auf die Anlage und drehen dort ihre Bahnen, der Schattenbahnhof dient dabei lediglich der "Erweiterung" der Kapazität der Strecke.

Noch zu den DKW's: Ich weiß, dass sie nicht realistisch sind, ich hatte sie noch von meiner alten Anlage und entschieden, sie zu nutzen. Ich hab nicht so schlechte Erfahrungen gemacht wie es immer im Forum zitiert wird, ich hatte eine Menge Züge die sie auf ihren Runden eine halbe Stunde lang mehrmals pro Minute durchfahren haben und hatte keine Probleme damit. Die Bogenweichen müsste ich mir erst zulegen, und da ich hierbei lieber die mit polarisierten Herzstück hätte komm ich dann irgendwann in ein Kostenproblem, da diese auf dem Gebrauchtmarkt sehr rar sind und neu bei einem Stückpreis von fast 40€ ohne Motor eher sehr teuer sind. Aber ich setz mich da nochmal dran und schau was sich machen lässt.

LG Nicolas
Hallo Rimbert,
noch als Nachtrag, anbei ein Bild des nun umgeplanten Gleisvorfeldes, wichtig dabei war mir immer das aus beiden Richtungen die Gleise erreichbar sind, damit sich hier umfangreiche Szenarien darstellen lassen. Mein Gleispark umfasst mittlerweile nicht nur Personenzüge, sondern auch einige Güterzüge, die natürlich die Bahnsteige umfahren bzw. den Personenzügen natürlich den Vorrang geben.

Und fast vergessen, ich plane mit dem Minitrix-Gleissystem, für mich als (noch) Student war das die bei weitem günstigste Methode, Fuß zu fassen, da es hier umfangreiche Konnvolute auf diversen Gebrauchtportalen gibt, Preise von teilweise 2-5€ pro Gleis von Neuware wären für mich bei weitem nicht leistbar.
LG Nicolas

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Moin Nicolas,

die Gleisführung für Bahnhofsein- und ausfahrt gefällt mir so schon viel besser. Jedes Gleis aus beiden Seiten zu erreichen, ist vorbildgerecht und ich halte es für viel Spielbetrieb auch für wichtig. Daß Du die Nebenstrecke als Durchgangsbahnhof ausführst, hatte ich auch schon so verstanden. Ich würde sie aber nur von einer Seite des großen Bahnhofs abgehen lassen.

Sequentieller Zugspeicher schont das Budget ungemein Um Dir beim Betrieb nicht in die Quere zu kommen, könntest Du ein Gleis nur für die Nebenbahn reservieren. Die gelegentliche Kreuzung der Nebenbahn mit der automatischen gesteuerten Hauptstrecke ist nach meiner Erfahrung kein Problem. Ich mache das bei mir ähnlich. Die Automatik überwacht, daß es nicht zu Kollisionen kommt.

Bin gespannt auf die weitere Entwicklung Deines Planes und füge jetzt noch eines meiner Lieblingszitate an:
„Perfektion ist nicht erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr
wegnehmen kann.“ Es stammt von Antoine de Saint-Exupéry.

LG Rimbert
Hallo Nicolas,

willkommen in Forum, viel Erfolg bei weiteren Planungen, viel Spaß beim Bauen und Fahren!

Für die relativ kleine Anlage wirkt zwar der ziemlich große gerade Bahnhof an der Anlagenkante auf mich zu dominierend, aber er scheint mir für den Spielbetrieb wichtig zu sein. Ich finde es auch gut, dass auf beiden Seiten jeweils eine Hauptstrecke und eine Nebenbahn dort einmünden, so hat der Stellwerker zu tun, und es sind Zugübergänge auf die andere Bahn möglich.

Ich beginne die Gleiszählung mal oben/Norden (im Sinne der Zeichnung, also Außenkante) und gehe davon aus, dass überwiegend Rechtsverkehr praktiziert wird. Oder willst nur nach Schweizer Vorbild oder dem früheren Österreich links fahren? Naja, Gl.1 (Hausbahnsteig) wird wohl überwiegend für die Nebenbahn genutzt, Gl.3 für die Hauptbahn nach Westen und Gl.4 für die Hauptbahn nach Osten (jeweils vom Inselbahnsteig). Gl.2&5 können durchfahrende Güterzüge nutzen, auf Gl.6 kann ein (Güter)Zug auf die Überholung eines Personenzugs warten.
Ich finde es gut, dass aus jeder Richtung jedes Gleis erreicht werden kann. Wichtig für den betrieblichen Ablauf ist aber auch, dass parallele Fahrten möglich sind, das ist dir im letzten Entwurf wesentlich besser gelungen als im ersten.
Den Sinn der anderen "abgeschnittenen" Gleise kann ich jetzt nicht erkennen/verstehen, das ist aber für die (positive) Bewertung des Hbf nicht von Bedeutung.

Meine Anlage im Elternhaus hatten wir vor fast 40 Jahren auch mit Minitrtix begonnen, Peco oder Kato waren mir damals völlig unbekannt. Zur Verkürzung von Weichenstraßen und Vermeidung der Schlangenlinien hatte ich auch viele DKW eingebaut. An größere Probleme kann ich mich nicht (mehr) erinnern, war damals aber noch nicht durch sowas Modernes wie "Internet" sensibilisert. Ich würde (zumindest vorhandenes) Minitrixmaterial auch bei Neubaten weiterhin benutzen. Bau aber die Hauptbahn mit R5/R6 und die Nebenbahn mit R4, kleine Radien würde ich nicht verwenden.

Bezüglich Gleisplanung und Zugspeicher hat sich schon der richtige ("beste" klingt so einschleimend) Kollege zu Wort gemeldet. Rimbert hat schon die Pläne vieler 1zu160-Freunde sehr konstruktiv verbessert.

In diesem Sinne wünscht euch beiden gute Gesundheit und gute Pläne
Wolfgang (der erstmal sein Haus sanieren muss, bevor er wieder Moba einbauen kann)
die wichtigste Frage nach dem Gleissystem wurde noch nicht beantwortet.

Dann gibt es auch im Beitrag 5 noch Kringel, die ins Leere gehen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Und fast vergessen, ich plane mit dem Minitrix-Gleissystem,



Wer lesen kann ist klar im Vorteil
Danke für das Umfangreiche Feedback.

@helko: Die "Kringel" die ins leere gehen, gehen nicht ins leere. Ich habe dank der SCARM Layer-Funktion meine Strecke in viele unterschiedliche Segmente unterteilt, die ich wahlweise ein und ausblenden kann. Wenn ich alle Layer gleichzeitig einblende mit teilweise 3 Gleisen übereinander kennt sich niemand mehr aus, daher sind im von dir angesprochenen Anlagenbild auch einige Segmente, vor allem der Nebenbahn und Hauptstrecke untertags, ausgeblendet, es ging ja nur um die neue Einfahrt in den Bahnhof.

@Wolfgang: Hallo erstmal, du hast meinen Bahnhofsplan ganz genau erfasst, genau so möchte ich den Bahnhof nutzen, wobei Gleis 6 tatsächlich entsprechend dem Vorbild auch mit einem Bahnsteig unten ausgestattet wird, ganz dem Vorbild entsprechend, das in der Realität allerdings 8 Gleise hat, jedoch kann so zumindest die Bahnsteig-Anzahl erreicht werden. Ich werde im Rechtsverkehr fahren. Bezüglich der "abgeschnittenen Gleise", siehe die Nachricht an helko.

Bezüglich der Bahnhofsgröße, mein Anliegen war, meine Railjet Garnitur, welche doch fast 140cm mitsamt Lok auf die Gleise bringt, im Bahnhof sinnvoll halten lassen zu können und nicht nur durchzufahren. Auch würde ich sehr gerne R5/R6 für die Haupstrecke verbauen, das lässt mein Platzbedarf allerdings nicht zu. Ich bin, was die Anlagentiefe angeht, am Limit angekommen, ich kann nicht weiter in den Raum hinein, ein R4 Kreis geht sich damit mit ca. 5-10cm Spazi je Seite knapp aus. Damit bin ich dann ebenso bei der Nebenbahn auf R2 beschränkt, ich hatte allerdings in meiner alten Zimmeranlage ob des Platzes haufenweise R1/R2 verbaut und auch damit meine Erfahrungen sammeln können, grundsätzlich schaffen das meine Züge (zumindest die, die auf der Nebenstrecke verkehren).

Dank geschickter Anordnung konnte ich im letzten Entwurf die Steigungen in nahezu allen Bereichen auf maximal 2,1% drücken, bei der Hauptstrecke sogar überall darunter, somit sollte auch das bei etwas längeren Zügen hoffentlich kein Problem darstellen. etwas gemogelt wurde jedoch beim Gleiswendel vor der Bahnhofseinfahrt, da hat der innere Kreis etwas mehr, jedoch sollte das dank Rechtsverkehr und dem damit dort "abfahrenden" Zug kein zu großes Problem darstellen, ich werde aber ganz sicher noch einige Fahrtests davor durchführen, Screenshots folgen am Abend.

Dankbare Grüße
Nicolas

zu #9
schon richtig gelesen. aber minitrix war Altbestand und ob das im sichtbaren Bereich noch "state of the art" ist???

@starman
Wieso soll auf dieser Anlagengrösse nur R2 etc gehen?

Die Hälfte rauswerfen und dann gehen auch wesentlich grössere Radien
Hallo Helko, ja Minitrix wird überall verbaut. Ob das State of the Art ist ist mir dabei nicht wirklich wichtig, die Anlage soll gebaut werden, Das Gleismaterial hab ich schon nahezu alles mit einem Kollegen im Konvolut im Besitz. Dazu kommt, dass ich in einer Wohnung untergebracht bin, mit einer Anlagenlebensdauer von, wenn ich das mal hochrechne, ca. 6-8 Jahren, bis ein Umzug anstehen wird, da ich mit Freundin wahrscheinlich nach Studienabschluss nicht auf Dauer in der Grazer Innenstadt bleiben werde. Geschottert wird also folglich auch nicht. Zu Beginn hatte ich folgende Forderungen an das Design:
1) Wegkommen vom reinen an der Wand entlang fahren
2) Möglichkeit, die Hauptstrecke mit mind. R3/R4 zu betreiben
3) Wegkommen von der "Plattenbahn", also auch Steigungen und Ebenen
4) Vorbild Koralmbahn, also Orientierung des Designs am Bahnhof Weststeiermark
5) Bahnsteiglänge von mind. 140cm (für Railjet, wie bereits erwähnt)
6) Hauptstrecke für automatischen Fahrbetrieb, Nebenstrecke für manuellen, beides soll gleichzeitig möglich sein

Und Nein, ich kann keine R5/R6 Radien verbauen, zumindest nicht als ganze Kurve. Ich hab eine Anlagentiefe von ca. 80cm, da geht sich ein größerer Radius als R3/R4 einfach nicht aus, um ganz um die Kurve zu kommen. Ich will und kann auch nicht lauter Flexgleise verwenden wie es die Profis machen, dazu hab ich das Material (Flexgleise) und die Erfahrung nicht, das ist auch nicht mein Anspruch an die Anlage. Besonders zur Geltung kommt das im rechten Eck, was du da siehst ist genau ein Kreis für R3/R4. Und wenn ich dann die Nebenbahn bau,, kommt Radius R2 dabei raus, damit ich auf der Platte abzüglich dem Bahnhof vorne um die Kurve komme.

Was würdest du deiner Meinung nach rausschmeißen? Überblick über die Anlage erhältst du in den Umfangreichen Screenshots in Beitrag #2. Freue mich auf deine Meinung.

LG Nicolas
Und noch als kleinen Nachtrag: Der Entwurf, den ich hier zur Diskussion gestellt habe, ist bereits V11.3, ich iteriere jetzt bereits seit einem halben Jahr darüber, wie ich mit dem Platz am besten umgeh, ich kann bei Interesse gerne mal Entwürfe aus der Vergangenheit posten, da liegen allerdings Welten dazwischen.
LG Nicolas
@starman
die grossen Radien waren "natürlich" nur für den sichtbaren Bereich angedacht

in #2 sind die Kringel ja auch drin und gehen ins  Leere

falls überlesen:
Kannst Du mal die "richtige" Anlagengrösse angeben, die Teilbereiche nutzen hier nichts
Ich werde am Abend eine Skizze mit den Anlagenmaßen anfertigen und posten, hoffe dann ists etwas klarer. Im sichtbaren Bereich ist derzeit nur R3/R4 verbaut, R2 findet man nur in Tunnel der Nebenbahn.
LG Nicolas

Edit: Bezüglich der Kringel, ich weiß nicht genau was du damit meinst, meine Erklärung dazu im vorhergehenden Beitrag #10 hat keine Klärung gebracht?
Was bestimmt Klärung bezüglich der Kringel links oben bringt, ist diese Ansicht des Gesamtplanes, der den Rest des Gleisverlaufs zeigt, habe ich wohl vergessen anzuhängen bei #2. Nicht wundern, im unteren Modul entspricht die Gleisführung nicht dem derzeitigen Stand.
LG Nicolas

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Hallo Nicolas,

mit dem Wissen um den Gesamtplan, würde ich das ganze Konzept Koralmbahn noch einmal grundsätzlich überdenken. Ich sehe da drei Varianten:
1. Du verabschiedest Dich von dem Thema und baust etwas ähnliches, aber unabhängig von dem Vorbild
2. Du fokussierst Dich mehr auf die Strecke und weg vom Bahnhof, bzw auf einem kleineren Bahnhof wie Mitterln (wobei lang sind die alle)
3. Du planst mit einer anderen Raumnutzung, zum Beispiel einen Bahnhof eher an die lange schmale Kante.

Warum ich das sage: Die Koralmbahn ist eine Neubau-Hochgeschwindigkeitsstrecke. Sprich schlankste Weichen, keine DKW, riesige Bogenradien, durchgehende Hauptgleise ohne Schlenker, Flankenschutzweichen und Stumpfgleise. In Deinem Gleisplan finde ich davon nun einmal überhaupt gar nichts. Du wirst es mit dem Entwurf nie schaffen, diesen Eindruck zu vermitteln.
Wenn Du nur den reinen Gleisplan als Anregung nimmst, ohne Dich auf das Motiv der Neubaustrecke zu fokussieren, ist der durchaus gut, daher wäre es eben eine Möglichkeit, sich von dem Thema zu lösen und eher eine "klassischere" Bahnstrecke zu bauen.
Alternative wäre eher den langen Schenkel zu nutzen und da einen weniger breiten Bahnhof zu platzieren und da volle Länge auszuschöpfen. Aber auch dass dann bitte nicht mit Trix-Weichen (auch nicht für die Betonschwellen), es sei denn sie schaffen es irgendwann mal wirklich schlanke Betonschwellenweichen anzukündigen, was mal angedeutet wurde. Aber das hilft Dir auch nicht bei dem Projekt.

Damit auch die anderen wissen, was ich meine, einfach mal ein Luftbild vom Vorbildbahnhof Weststeiermark https://www.google.de/maps/@46.8137991,15.2926...IKXMDSoASAFQAw%3D%3D

Viele Grüße

Dirk

Hallo Dirk,
danke für deinen Input. Das Thema "Koralmbahn" ist mir ein sehr bekanntes, der nachzubildende Bahnhof Weststeiermark ca. 3 Autominuten von meinem Elternhaus entfernt, den ganzen Bau und alle Entwicklungen hab ich live mitbekommen und mich sehr gut informiert. Ich bin mir stark bewusst, dass ich den Bahnhof nicht auf der Anlage abbilden kann, weder die Schnellfahrstrecke selbst, noch den ewig langen Bahnhof mit noch längerem Gleisvorfeld. Auch die Kurven, die ich Platzbedingt drinnen hab, sind weit weg vom Vorbild. Aber die exakte Replika war auch nie mein Anspruch, ich nutze bewusst das Wort "Vorbild", Ich orientiere mich daran, da es mich und meine Begeisterung für die Eisenbahn stark beeinflusst hat (quasi eine Hommage). Rauskommen soll eine Anlage, die auf dem vorhandenen Platz das Thema aufgreift und Elemente davon beinhaltet, aber nicht repliziert. Auch werde ich keine Betonschwellen verbauen, sondern aus bereits erwähnten Gründen das Minitrix Material nutzen, sind die Gleise halt dunkel. Es soll eine Spielbahn mit Elementen aus der echten Welt werden, die primär dem Fahrspaß und nur sekundär der Vorbildtreue dient. Ich will Erfahrungen sammeln, mich austoben, und wenn ich in 6-8 Jahren aus der Studentenstadt wieder rausziehe und dann hoffentlich mehr Quadratmeter zur Verfügung hab, soll all diese Erfahrung in einem Gesamtkonzept münden, mit größeren Radien und dann auch wesentlich mehr Vorbildtreue.

Genauso wird auch mein "Heimatbahnhof" Frauental Bad Gams" als Inspiration für den "Bergbahnhof" dienen, auch das ist von der Realität weit weg, aber wie gesagt, das ist auch auf dem Platz nicht anders möglich.

Bezüglich dem Platz, ich werde am Abend einen Beitrag mit dem existierenden 3D Modell des Raumes posten, eine grobe Skizze ist angehängt. Der "lange Schenkel", der am Übersichtsbild nach oben geht, ist nicht zum ausgestalten gedacht. Dieser führt zuerst (abzweigend vom ausgestalteten Bereich unten) durch einen Werkzeugschrank als Tunnel, dann weiter hinter dem Schreibtisch (ist höhenverstellbar und wird im Betrieb nach oben gefahren) und zu einer Wendeschleife bzw. in einen "Schatten/Vitrinenbahnhof" in einer Eigenbau-Zwischenschicht eines IKEA Kallax Regals, in dem die Züge auf ihren Einsatz vor Staub geschützt und gut sichtbar warten. Die Nutzung des Raumes ist anderweitig leider nicht möglich, da ich zusätzlich auf der Unterseite eine Dachschräge hab und damit die Möbel nicht anders platzieren kann.

LG Nicolas

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So, nun ein kleines Update zu den Abmaßen des Anlagenteils, sowie Screenshots der Platzierung der Anlage im Raum.
LG Nicolas

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Moin,

nach einer anfänglich konstruktiven Diskussion artet das hier leider mal wieder aus.
Nicolas hat ein klares Ziel formuliert:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ziel: Spielbahn mit mäßigen Realismus, es sollen Züge im Bahnhof ein und ausfahren und ihre Runden drehen, jedoch sollen auch Individualfahrten möglich sein.



Er hat sehr konkret um Feedback gebeten:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich bitte konkret um Feedback zur geplanten Anlage, dabei möchte ich nochmal erwähnen, dass Realismus nicht mein Hauptziel ist, es soll primär Spaß machen die Züge fahren zu lassen und auf dem vorhandenen, aber leider doch nicht uneingeschränkten Platz möglichst viel Fahrbetrieb zu ermöglichen.



Außerdem hat er auf sein Budget hingewiesen:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

für mich als (noch) Student war das die bei weitem günstigste Methode, Fuß zu fassen, da es hier umfangreiche Konvolute auf diversen Gebrauchtportalen gibt,



Kann man das nicht einfach mal als Ausgangspunkt nehmen und so akzeptieren. Wollen wir hier Modelleisenbahnern helfen oder Sie von zu unseren persönlichen Überzeugungen bekehren?

@Nicolas: ich bin beeindruckt, was Du in Deinem Raum alles untergebracht hast. Wenn ich es richtig verstanden habe, existiert der obere Teil schon oder ist da für Dich die Planung schon abgeschlossen? Falls noch nicht gebaut, würde ich das Layout der Abstellgleise nochmal hinterfragen.

LG Rimbert
Nachtrag, Post hat sich überschnitten.

@Nicolas
Du solltest die Schleifen der Nebenbahn wirklich nochmal überdenken. Das ist zuviel drunter und drüber. Man kommt beim Betrieb nicht gut an und beim bauen bin ich mir nicht sicher, ob es überhaupt funktioniert. Versuch mal ein paar Längsschnitte durch die Anlage zu zeichnen und die entsprechenden Rahmenbretter und Trassen zu konstruieren. Da wirst Du keinen Spaß dann haben.

LG Rimbert
Hallo Rimbert,
danke für die klärenden Worte. Bezüglich dem Layout des oberen Teils, nein der ist noch nicht gebaut, aber von der Planung her das einzige mit dem ich zufrieden bin oder zumindest war, ich hab dir ein paar mehr Screenshots rangepackt. Das ganze soll primär dazu dienen, dass der Zug gerade in das "Ausweichgleis" von der Hauptanlage unten einfahren kann und dann rückwärts in den Kopfbahnhof einschiebt, damit immer Lok-Voraus ausgefahren werden kann. Die Gleise darin schützen und lagern die Züge, ein Bild davon auf meiner alten Anlage findest du auch im Anhang.

Zu den Schleifen hab ich ja auch meine Bedenken, ich tu mir allerdings schwer das ganze anders zu lösen, ich versuch mal etwas zu begradigen. Bezüglich der Holzarbeit selbst hab ich das große Glück, das mein Vater Tischler (in DE glaub ich als Schreiner bekannt) ist, damit hab ich da einen Fachmann an meiner Seite, der mich tatkräftig in der Umsetzung unterstützt und berät, zumindest was das angeht. Mein Ziel wäre, über die Weihnachten mit dem Bau zu beginnen, bis dahin würde ich gerne den Plan stehend haben.

LG Nicolas


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Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: starman


Starman hat folgende Bilder angefügt:



Ohne auf den doch sehr eigenartigen Beitrag #20 einzugehen, der nicht einmal fehlende Bilder bemerkt hat, frage ich den TE zu der "Kehrschleife"  in Beitrag 22

Wie ist hier die Höhenentwicklung bzw deren Steigungen?
Hallo Helko,
ich nehme mal an du meinst die grüne Wendeschleife im Eck aus Beitrag #22. Hier beträgt die Steigung zwar satte 2,6%, meine Überlegung dazu rechtfertigt das mit der Tatsache des Rechtsverkehres, der hier dazu führt das die Steigung nur bergab gefahren wird, daher auch von der Lok zu schaffen. Generell ist in diesem Bereich auch eine langsame Fahrgeschwindigkeit angedacht, daher sollte das zu keinem Problem führen.
LG Nicolas
Nachfrage
und der Höhenunterschied zur unteren Strecke?
Der beträgt 5cm
Hallo Nicolas,

evtl. hilft es Dir, wenn die Höhe der Schienenoberkante über den Gleisen auf ein Minimum beschränkt wird. Bedeutet, kein Trassenbrett mit einigen Millimetern Dicke, das über die Gleise führt, sondern eine Konstruktion mit einem dünnen Träger (z.B. 0,5mm dick aus Karton, Kunststoff, Sperrholz oder Metall) als "Trassenbrett", das aber seitlich neben den Gleisen mit Profilen wie ein Trog aufgebaut ist (siehe Prinzip-Skizze). Das spart einige mm an Höhe ein, die Deine Züge dann nicht erklimmen müssen

Viele Grüße
Michael


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Danke Michael, das ist auch geplant einzusetzen an kritischen Stellen, an der Stelle ist es aufgrund der Gründe in #24 beschrieben nicht so kritisch. Erklommen werden muss eine lange Gerade mit ca. 0,5% Steigung, nur der Abstieg ist etwas steiler. Die Skizze ist aber super, danke :)
LG Nicolas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

bedeutet, kein Trassenbrett mit einigen Millimetern Dicke, das über die Gleise führt, sondern eine Konstruktion mit einem dünnen Träger (z.B. 0,5mm dick aus Karton, Kunststoff, Sperrholz oder Metall)



Wegen ein paar Centimeter, die zu überbrücken sind, braucht man gar nichts, die schwingen frei drüber; sollten allerdings auf der oberen Trasse sinnvoll befestigt/fixiert werden
Hallo zusammen,
anbei nun den neuen Plan nach einer Aufräum und Ordnungsaktion sowie gründlicher Überarbeitung des Schattenbahnhof. Damit ist die Haupt und Nebenstrecke nun als Hundeknochen ausgeführt, wobei die Hauptstrecke durchgehend zweigleisig und die Nebenstrecke eingleisig ist. Auch mit der Anordnung hab ich drauf geachtet, dass ich freie Bereiche zwischen den Gleisen hab, die als "Wartungsluken" dienen können sowie wenn sich Trassen stapeln mind. 8cm dazwischen, was bei einer geringen Eingreiftiefe von nur 8-10cm je Trasse vertretbar ist.

Auch der Bahnhof Weststeiermark hat ein Redesign erfahren, so ist die Bahnsteigsanordnung mehr dem Vorbild entsprechend und das Weichenvorfeld grundlegend überarbeitet. Dabei ist es nach wie vor möglich, aus jedem Ein/Ausfahrtsgleis jedes Bahnhofsgleis zu erreichen und vice versa. Außerdem habe ich versucht ein paar Flankenschutzweichen einzubauen, sind mit etwas Fantasie auch als solche nutzbar (bis auf die eine DKW oben links), bzw. dienen als Einfahrt in ein kleines BW unten rechts am Bahnhof.

@Rimbert: Ich hab deine Idee des sequentiellen Zugspeichers mal für die Nebenstrecke aufgegriffen, für die Hauptstrecke möchte ich gerne die Gleisharfe beibehalten und ist hier Materialtechnisch auch kein Problem, da mein Kollege und ich einige Roco 15° Weichen zwangsweise in gebrauchten Konvoluten miterworben haben und die nun Schattendienst versehen, daher hier kein Mangel und ich finds von der Verwaltung einfacher.

Feedback wie immer erwünscht, bin gespannt was es dazu gibt.
LG Nicolas

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Hallo Nicolas

Wenn du sowohl von der Nebenbahn auf die Hauptstrecke als auch von der Hauptstrecke auf die Nebenbahn möchtest brauchst du noch eine Gleisverbindung?

Und um das Kehrschleifenmodul einfacher unterzubringen könntest du die Nebenbahn früher auffächern. Dann muss der Polaritätswechseln nicht in deine Schattenbahnhofgleise/Zugspeichergleise. Ob du die Kehrschleife dann anfangs parallel zum grossen Schattenbahnhof oder zur Hauptstrecke legst ist dann wahrscheinlich eine Geschmacksfrage. Schwer hin kommst du sowohl in der Mitte als auch ganz hinten an der Wand.

Dieses Bild
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Müssen es unbedingt auch die kleinen Minitrix-Weichen im Untergrund sein? Du hast doch genug Platz für einen sanfteren Radius bei den Weichen.

Viele Grüsse

Michael


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Hallo Michael,
danke für dein Feedback. Ich werde auf der Anlage mit einer Eigenkonstruktion eines Digitalsystems fahren, das ein Kollege und ich entwickelt haben (hat starke preisliche Gründe, aber als Telematikstudenten machts auch Spaß sowas zu machen). Ich bin mir daher sicher, dass die Kehrschleife kein Problem darstellt, jedoch die Auffächerung weiter vorne den Vorteil der besseren Erreichbarkeit bringt. Bezüglich dem 24° Weichen werd ich schauen ob ich da eventuell die 15° einbauen kann, die müsste ich allerdings dann woanders einsparen da ich langsam an der Grenze der Verfügbarkeit kratze, aber ich werde es versuchen umzusetzen. In der angehängten Skizze, meinst du mit den angedeuteten Abzweigungen unten eine Erweiterung des Schattenbahnhofs oder eine Verlegung der existierenden Gleise?
LG Nicolas
Moin Nicolas,

die Anbindung Deiner Nebenstrecke in Form einer Kehrschleife finde ich ganz pfiffig gelöst. Die Anbindung für den SBhf der Nebenbahn gefällt mir nicht so gut, ich habe aber auch (noch) keine bessere Idee. Auch wenn Du ausreichend weichen hast, würde ich den gesamten SBhf nochmal überdenken. Je mehr weichen im unsichtbaren breich, um so größer die Risiken und Probleme durch Entgleisungen, etc,

Wenn noch Bedarf an Weichen hast, ich hätte demnächst 8 MTX 15° mit polarisiertem Herzstück und Antrieben abzugeben. Falls Interesse besteht schreib mir ne PN.

LG Rimbert
Hallo Rimbert,
danke für dein Feedback, im vorderen Bereich habe ich keine Sorgen bezüglich der Weichen, da ich dem Schattenbahnhof als offene und einsehbare Konstruktion mit ausreichend Eingriffshöhe für mich (experimentell ermittelt für den Zweck). Sollte hier etwas passieren, kann ich reagieren und eingreifen. Je weiter es nach hinten geht desto schwieriger wird es und desto aufwendiger ist ein Eingriff, daher hinten der sequentielle Speicher mit den Weichen die nötig sind so nah am Rand und vorn wie möglich. Eventuell kann ich diese
noch weiter nach vorne bringen, wenn ich den sekundären Speicher der Hauptstrecke mit den kurzen Gleisen (im helleren grün) streiche. Dazu muss auch gesagt werden, dass der Trapezförmige Vorstand oben in der Mitte nur auf der Bahnhofsebene besteht, um das Gebäude unterzubringen (wird ein 3D-Nachbau des originalen Bahnhofs Weststeiermark, daran wird schon konstruiert), Auf der Schattenbahnhofsebene beginnt die Platte mit den Gleisen und bietet somit maximale Erreichbarkeit des SBF.

Bezüglich der Weichen, wenn du mir ein Angebot per PN zukommen lassen könntest wäre ich durchaus dankbar und interessiert, sofern wir uns preislich einigen können.
LG Nicolas
--------- UPDATE zum BAU -----------
Mittlerweile hat sich einiges getan, dank eurer tollen Vorschläge ist das Anlagenkonzept gereift und der Bau der ersten Teilstücke wurde begonnen.

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Der Kopfbahnhof, Schattenbahnhof oder Vitrinenbahnhof, wie man ihn auch nennen mag, ist fertig, wichtig damit die Züge mal wieder aus den Schachteln dürfen und mit ihrem Anblick erfreuen. Dabei sind 15 Abstellgleise untergekommen, die hinter Plexiglas vor Staub geschützt sind. Die Ausfahrt bekommt noch motorisierte Tore spendiert, um auch den Rest des Staubes fernzuhalten. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass der Bereich nicht ausgestaltet wird, dieser Teil dient rein dem abfertigen und parken von Zügen, auch die Zufahrt der Wand entlang ist nur ein "Mittel zum Zweck" und im normalen Zustand hinter einem hochfahrbaren Schreibtisch versteckt.

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Die hier abgebildete Ausfahrt aus dem Kopfbahnhof wird "übergelegt" mit der Wendeschleife geschmückt, diese wird auf eine Brücke über die Ausfahrt verfrachtet, diese befindet sich gerade unter Konstruktion mittels 3D-Drucker.

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Der Abschnitt der Wand entlang sowie die Wendeschleife ist zweistöckig ausgeführt. Während an der Oberseite der Betrieb der Hauptstrecke sowie des Kopfbahnhofes stattfindet, ist an der Unterseite der "Schattenbahnhof" für die Nebenstrecke als Sequentieller Zugspeicher mit 2 jeweils ca. 7m langen Gleisen untergebracht, welche in ein eingleisiges Zufahrtsgleis münden. (Danke an der Stelle an Rimbert für die Idee)

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Zweistöckig gehts auch durch meinen Elektronik und Werkzeugkasten, der der Modellbahn nicht weicht, sondern sich nahtlos integriert. Dabei ist im oberen Teil die Zusammenführung der Bahnhofsausfahrt sowie der Umfahrung dessen untergebracht. Und ja, man kommt überall ohne Probleme dran, wurde bereits ausgiebig getestet.

Vielen Dank für eure Kommentare!
VG Nicolas



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Hallo Nicolas!

Da ist schon viel schönes dabei!

Auch wenn

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Starman

Die Anlage orientiert sich grob an der Koralmbahn, welche im Süden Österreichs in ca. einem Monat eröffnet wird und nur unweit meines Elternhauses den Tunneleingang hat. Der Bau der Bahn hat meinen Hang zur Eisenbahn maßgeblich beeinflusst und so möchte ich dem auch Raum auf meiner Anlage geben. Abgebildet ist der Bahnhof Weststeiermark sowie das Tunnelportal.

Ziel: Spielbahn mit mäßigen Realismus, es sollen Züge im Bahnhof ein und ausfahren und ihre Runden drehen, jedoch sollen auch Individualfahrten möglich sein.



der Realismus nicht so wichtig ist, vor der Einfahrt in die Tunnel sollte der Zug schon von 250 km/h auf 190 km/h runterbremsen wie beim Vorbild, weil die ÖBB bei der Planung den Tunnelknall nicht beachtet haben und jetzt mitten auf der Schnellfahrstrecke eine permanente LA eingerichtet haben.

Beste Grüße

Boris

Hallo Boris,

danke für deine Anekdote, ja ist etwas lächerlich das ganze, man muss aber dazu sagen, dass der Knallfehler im Graschitztunnel zu finden ist, dieser ist auf der Kärntner Seite und nicht auf der Steirischen, auf der ich zuhause bin. Der Knall betrifft nur die Railjets, da diese keine Stromlinienförmige Schnauze aufweisen, auf die ICE sowie "Giruno" der Westbahn trifft das Problem nicht zu. Außerdem ist der Tunnel nur 6km lang und gleich nach dem Bahnhof St. Paul im Lavanttal, daher besteht für die Züge die dort halten gar kein Zeitverlust, bzw. für die Railjet Express lt. ÖBB nur 5sek auf der gesamten Strecke, somit ist das "Problem" tatsächlich nur eine Kleinigkeit, die den Betrieb nicht wirklich einschränkt.

LG Nicolas
Hallo Boris,

danke für deine Anekdote, ja ist etwas lächerlich das ganze, man muss aber dazu sagen, dass der Knallfehler im Graschitztunnel zu finden ist, dieser ist auf der Kärntner Seite und nicht auf der Steirischen, auf der ich zuhause bin. Der Knall betrifft nur die Railjets, da diese keine Stromlinienförmige Schnauze aufweisen, auf die ICE sowie "Giruno" der Westbahn trifft das Problem nicht zu. Außerdem ist der Tunnel nur 6km lang und gleich nach dem Bahnhof St. Paul im Lavanttal, daher besteht für die Züge die dort halten gar kein Zeitverlust, bzw. für die Railjet Express lt. ÖBB nur 5sek auf der gesamten Strecke, somit ist das "Problem" tatsächlich nur eine Kleinigkeit, die den Betrieb nicht wirklich einschränkt.

LG Nicolas
Hallo Nicholas!

Ist ja alles klar, ich wollte nur darauf hinweisen, dass es bei einer Moba vielleicht ein Hingucker ist, wenn ein Zug auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke mit hoher Geschwindigkeit fährt und dann kurz vor Einfahrt in den Tunnel mal kurz um 60 km/h abbremsen muss bevor er dann im Tunnel wieder beschleunigen darf.

Im übrigen gilt die LA aber für alle Züge und nicht nur die betroffenen Railjets, auch die Smile der Westbahn müssen abbremsen und wieder beschleunigen, allerdings können sie letzteres eh wesenlich besser als das Railjet-Graffl.

Beste Grüße

Boris


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