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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Welche Kupplung ist am besten für Ganzzüge?

THEMA: Welche Kupplung ist am besten für Ganzzüge?
Startbeitrag
NMike - 04.11.25 09:06
Bonjour,

ich habe einige längere Kohle/Getreide-Ganzzüge die ich eigentlich nie trenne (16-20 Arnold Wagen). Sie trennen sich aber ab und zu von alleine, da die Normkupplung speziell in Kurven den Zugkräften nicht standhält.

Ich suche also eine einfache und zuverlässige Möglichkeit, diese Züge dauerhaft zusammenzufügen. Natürlich gibt es Magnetkupplungen. PeHo bietet allerdings auch preiswerte Ganzzug-Kupplungen an... es sieht so aus als ob man die Wagons dann einfach nach oben herausziehen kann wenn man den Zug dann doch trennen möchte:

http://peho-kkk.de/mshop/index.php/spur-n/clipskupplung-fuer-ganzzuege.html

Hat jemand von Euch Erfahrungen damit? Kuppelstangen möchte ich eigentlich nicht, wegen der umständlichen Fummelei...

LG Mike


Servus,

habe diese Kupplung eigentlich überall verbaut. Betriebssicher ist sie auf alle Fälle und trotzdem kann man händisch relativ einfach Wagen aus dem Verband nehmen. Die meisten Garnituren auf einer Anlage fahren ja im "festen" Verband.

Gruß Tom
Hallo Mike,

zwei Nutzer, zwei Meinungen. Ich hatte die Clipskupplungen ebenfalls für einige Züge montiert und kann die Betriebssicherheit auf jeden Fall bestätigen. Entkuppelt hat sich da nix, auch an neuralgischen Stellen meiner Anlage, wo es vorher mit den Standardkupplungen Probleme gab.

Allerdings kam ich mit dem Kuppeln/Entkuppeln überhaupt nicht zurecht, auch wenn ich dies bei den verwendeten Zügen eher selten machen musste. Einige Wagen musste ich jeweils vor dem Aufgleisen ankuppeln, da sich die Kupplungsaufnahmen bei dem erforderlichen Druck zurückgeschoben haben, man die also festhalten musste. Das Aufgleisen in gekuppeltem Verbund war dann (für mich) eine Herausforderung.

Ich bin jetzt auf die Peho-Magnetkupplungen umgestiegen und komme bei mind. gleicher Betriebssicherheit damit besser zurecht. Wobei man hier beim Auseinanderziehen der Wagen/Entkuppeln gefühlvoll vorgehen muss, da die Haltekräfte der Magnete doch recht ordentlich sind.

VG Martin

Nachtrag: Falls Du Dich für die Clipskupplungen entscheidest, dann melde Dich bei mir. Ich kann Dir dann einige recht günstig abgeben.
Tom & Martin, vielen Dank für Eure Berichte! Ich probiere sie mal aus.

LG Mike
Ich nutze die Peho Clipskupplung seit einigen Jahren auch. Eingesetzt habe ich sie in Personenzügen, wie auch in Güterzügen. Betrieblich absolut uneingeschränkt empfehlenswert.
Für mich rein vom Preis/Leistungsverhältnis her was vom Besten was es auf dem Markt gibt.

Kuppeln: Auch wenn man es kann, ich würde Wagen zum Kuppeln NICHT zusammenschieben, da die Belastung für die meisten KKK zu gross ist. Ich kupple in der Regel indem ich die eine Kupplung sauber von oben in die andere schiebe/einhake, prinzipiell vice-versa zum entkuppeln.
Guten Tag,

bei meinem Erzbrummer habe ich bei den meisten der 39 Wagen die Normkupplung gelassen. Bei den ersten Wagen im Zug habe ich die alte Roco KK verwendet. Alles was da abkuppelt ist schon mal die erste Minitrix 151, die offenbar etwas schneller fährt, als die zweite. Strecke ist aber weitgehend Flachland und Radius mindestens 381mm.

Allerdings haben diese Wagen ja keine KKK - ich habe manchmal den Eindruck, Normkupplung und KKK passen nicht gut zusammen - sprich: Das kuppelt eher ab ...

Ach so: Bei meinem gemischen Kohlezug Fleischmann (8524 u.ä.)/Minitrix geht es auch mit Normkupplung. Vielleicht auch deshalb, weil die Fleischmannwagen wirklich gut rollen ...

Gruß

Frank

Moin, die Kupplungen funktionieren. Aber, vergiss Arnold Personenwagen, die halten sich nicht an die NEM, Wagen überkuppeln. Und Fleischmann Wagen musst du anheben zum Kuppeln weil bei Fleischmann der Abstand Kupplungsaufnahme zum Wagenende ca. 0,5mm größer ist als bei Minitrix.

Ich will sie trotzdem nicht missen bei meinen 14 teiligen IC und 3,5m kurzen Güterzügen

Gruß Jürgen
Hallo,

unkritisch beim an- und entkuppeln für Ganzzüge sind wohl alle Magnetkupplungen. Günstig waren die neuen von Arnold, bisher ca. 150 eingesetzt, auch bei 20 Vierachsern auf 3% Steigung. Leider zurzeit vergriffen.

Viele Grüße
Nimmersatt


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Magnetkupplungen sind schon ne gute Sache, wenn Du feste Ganzzüge hast. Kann ich uneingeschränkt anraten. Ansonsten bleibt fast nur bisher die teure originale GFN KK übrig. Die Qualität der Kopie von DM Toys kenne ich nicht. Hier und da scheitert es dann wieder an nicht vorhandenen Normschächten mit passendem beweglichen Adaptern etc. pp. und Du bleibst dann besser bei der Arnoldklaue am TFZ oder Wagen und mit Adapterwagen wird eingereiht. Hier tausche ich dann am Wagen auf Ware von Spur Neun, Klaue mit kurzem Steg.
Hallo,
Für meine Ganzzüge verwende ich Magnetkupplungen. Die Pehoclipskupplungen habe ich bisher auch verwendet, rüste sie nach und nach auf Magnetkupplungen um. Mich stört bei den Clipskupplungen die etwas aufwendige Handhabung beim Kuppeln, wie oben schon erwähnt, und es kam bei mir schon zu Schäden an mindestens einer Kurzkupplungskulisse, weil jemand meinte sie einfach zusammenschieben zu müssen. Ich hebe sie auch von oben zusammen und auch teilweise  schon auf dem Aufgleiser. Am Stammtisch mit etwas ungünstiger Gleislage kam es auch schon zum ungewollten Entkuppeln.
Meine Magnetkupplungen drucke ich mir selber in den zu den jeweiligen Wagons passenden Längen.
Gruß Micha
Hallo Mike,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Kuppelstangen möchte ich eigentlich nicht, wegen der umständlichen Fummelei...



Zustimmung, denn ein 3ax Pärchen oder zwei 2ax Güterwagen-Pärchen kann man getrost mit einer Kuppelstange fest kuppeln, bei einem Ganzzug nicht mehr händelbar - aufgegleist ist einkuppeln so gut wie unmöglich, alles auf die Seite legen und dann nach kuppeln aufgleisen = zu wenig Hände
Ein weiteres Problem hatte bei uns im Ausstellungsbetrieb mit dem ICE1 von Fleischmann die Kupplungsaufnahme. Da die Züge bei öffentlichen Ausstellungen jeden Tag weggeräumt werden müssen, sind die Aufnahmen für die Stangen irgendwann "weich" geworden oder sogar gebrochen.

Die Peho Clips-Kupplung hatte ich auch im Einsatz und wie in #4 geschrieben, es benötigt eine hohe Kraft, bis die Kupplungsköpfe beim Zusammenschieben "einrasten". Die Kupplungsaufnahme ist da fast immer nach hinten ausgewichen und statt kuppeln sind die Puffer/Gummiwulst der Wagen angestanden. Das bedeutet jeden Wagen von oben in die aufgegleisten Wagen "einfädeln" und dabei unten einen Kopf aufstützen, damit er nicht nach unten ausweicht ... war arge Fummelei.

Jetzt werden Ganzzüge mit Magnetkupplungen ausgestattet und ich hab da z.B. gute Erfahrungen mit den Bausätzen von https://www.3dprint4moba.de/ ... es sind aber auch andere Hersteller bei uns den N-Bahn Freunden München im Einsatz. Die Position der Kupplungsaufnahme ist oft nicht Normgerecht ausgeführt ... der Standardkopf sollte bei 7mm Länge (gesamt 14mm) fast Puffer an Puffer fahren und die Kulisse sollte dann bei Kurven die Wagen weit genug auseinander schieben.
In meiner Kupplungskiste habe ich Köpfe von 5mm bis 8,25mm Länge ... damit gleicht man die falsche Position der Kupplungsaufnahme aus und ja ich bin pingelig, weil wenn ich schon Kulissenführung habe, dann soll mit der Magnetkupplung der Wagen nicht 3mm "Luft" zwischen den Puffertellern haben.
Daher bin ich etwas enttäuscht von Peho und Arnold ... es gibt nicht _eine_ passende Kopflänge ... das sollte besonders Arnold wissen.
Beispiel: Arnold HN2470 SBB ETR 610 Cisalpino ist die Kopflänge je Wagen 5,25mm ... das bedeutet, der Standardkopf mit 7mm erzeugt unnötigen 3,5mm "Luftraum" zwischen den Wagen. Der Jägerndorfer 74010 Transalpin 4010 hat am Motorwagen den Standardkopf mit 7mm, aber alle anderen Wagen brauchen einen 7,25mm Kopf, um im Schiebebetrieb auch eine r=30cm Wende ohne Entgleisen zu befahren.

Es gibt auch Magnetkupplungen mit dem alten T-Fuß in zwei Breiten, die Fleischmann-Aufnahme mit dem Drehbolzen und andere Sonderkonstruktionen wie den Roco/Fleischmann VT11.5/BR601/BR602. Damit kann man alte Schätze ohne KKK umrüsten und im Zug mitfahren. Es ist manchmal sogar möglich bei Bausätzen zusätzlich eine Decoderlitze zwischen Magnet und Kupplungskopf einzufädeln, dann bekommt man eine elektrische Verbindung z.B. um der Lok zusätzliche Stromabnahme vom Nachbarwagen zuzuführen, oder die Wagenbeleuchtung mit weniger Radschleifern und damit Rollwiderstand zu verbauen.

Die Zugkraft einer Lok reicht nicht aus, um die Magnetkupplungen auseinander zu ziehen! Wir haben 40 Waggons an zwei Loks fahren lassen, das erste Kupplungspärchen hat gehalten. Der Preis ist zwar höher als für reinen Plastikspritzguss, aber eingleisen und ranschieben (auch bei leichten Kurven) - fertig. An den Komfort kommt keine Clips- oder Stangenkupplung.

Den einzigen Nachteil den ich bisher gefunden habe, 3D-Druck aus Resin-Druckern ist gegenüber dem Spritzguß-Kunststoff bruchempfindlicher ... bedeutet, mit zu viel Kraft brechen entweder der Hals oder die Zapfen schon mal ab. Wenn man da mit Schleifpapier dran geht und vorsichtig anpasst, dann gehen die auch in extrem harte Kupplungsaufnahme wie z.B. bei Roco Umbau-Vierachsern rein.

Schöne Grüße aus München
Peter

Hallo,

Magnetkupplungen sind wohl das Non-Plus-Ultra, aber ich habe noch keine.

Ich habe für bestimmte feste Züge eine zeitlang die Clipskupplungen eingebaut. Allerdings fand ich sie in der Seitenansicht recht massiv und habe sie daher unten beschnitten, Zum Kuppeln habe ich sie immer ineinandergehoben, da sie beim Zusammenschieben ausleiern können (und empfindliche Kupplungsdeichseln beschädigen können).

Ich verwende üblicherweise die Fleischmann-Profi-Köpfe. Mir kommt es vor allem darauf an, auch bei geschobenen Zügen eine wirklich starre Verbindung zwischen den Kinematiken zu haben.

Für "Problem-Garnituren" beim Schieben bin ich inzwischen von der Clips-Kupplung zu den Tillig Starrkupplungen 08828 übergegangen.
Vorteile: Eine wirklich starre und zuverlässige Verbindung, die optisch nicht aufträgt.
Nachteil: Das Ineinanderheben der Kupplungen ist nichts für Ungeduldige.

Probieren geht über studieren!

Gruß
Karl
Wouw, eine wirklich reiche Menge an Informationen, danke! Ich werde jetzt erstmal ein paar Clipskupplungen bestellen und die testen, danach alle Eure weiteren Tips versuchen. Many thanks!

LG Mike
Hallo Mike,

.....auch ich verwende ergänzend die Peho-Clipskupplung.
Sie ist besonders gut geeignet für Wagen, bei denen die Kupplungskulissen zB. etwas herab hängen, womit sie gegen Entkuppeln sehr gut geeignet ist.
Ich habe dazu einige Dreier oder Vierer-Gruppen gebildet. die dann jeweils mit Normkupplungen enden und somit variabel mit Loks mit Standardkupplung oder anderen Wagen/Wagengruppen einsetzbar sind.

Die Clips-Wagengruppen sind jedoch im Gleis nicht wirklich  trenn - oder kuppelbar und die Wagen müssen, wie oben schon beschrieben, herausgehoben oder eingehoben werden.
Während ersteres problemlos gelingt, benötigt man für das Einstellen des Wagens und zum Einfädeln in diese Lasche der Kupplung eine schattenfreie Beleuchtung, ein scharfes Auge und eine ruhige Hand.
Wer Letzteres nicht hat dem rate ich komplett ab. Wer wenig Licht oder keinen guten Blick hat, der müsste die Kupplung vermutlich grau streichen, wenn ihn das dann nicht stört.
Auch den Versuch des Kuppelns auf dem Gleis wird man ersatzweise nicht gut hinbekommen, da die Köpfe bisweilen wegdrehen oder der Widerhaken gegen seinen Gegenüber so tief eingeschoben werden muss, dass die Spannlasche sich aufweitet/überdehnt und die Kupplung dann Müll ist.  

Die "Peho - Clips" ist eben eine Spezial - aber keine gute Universalkupplung.

Fazit:
Für trennbare Ganzzüge ist die Clipskupplung geeignet. Tatsächlich empfehle ich aber Wagengruppen zu drei oder vier Wagen mit den am häufigsten an den Loks verwendeten Kupplungen an den Enden, .... um jedenfalls dann noch flexibler zu sein.

Gruß Sven




Moin,
auch, wenn Stangen für dich nichts sein sollen, was ich nicht ganz nachvollziehen kann:
Von Tillig gibt es Steif- und Starrkupplung, 08827 und 08828. Null Probleme und sollte günstiger als PEHO Clips sein.
polle
Hallo Entkupplungsgeplagte.

Auch meine Züge können es nicht lassen: immer mal wieder teilt sich ein Zug undgewollt in zwei Hälften. Damit ist jetzt Schluss, ich steige auf Magnetkupplungen um, allerdings Eigenbauten. Ich habe heute mehr durch Zufall ein Video bei YT gefunden, in dem ein Schwabe (natürlich) seine Eigenbauten für 14 cent pro Wagen vorgestellt hat.

Sparen ist ja immer gut, so habe ich gleich heute in Amazonien ein 100er Pack Neodym Magnete 3x2mm geordert.

Wie der Kollege aus Schwaben das umgebaut hat seht ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=_7zduJK6ryY&t=713s

Ich werde das mal ausprobieren und kann dann berichten.

Gruß
Freddie
Hallo Freddie und Haui, der Kollege aus Schwaben,
bin von der Lösung begeistert. Würden quadratische Magnete nicht noch besser passen?
Wie ist denn die Polung der Rundmagnete gerichtet? Kann es nicht passieren, dass sich zwei Wagen beim Zusammenstellen eines Zuges abstoßen? Muss man da acht geben?

Erfreute Grüße
Eberhard
Hallo
Bevor Du Geld ausgibst, hast Du die Wagenreihung schon mal geändert bzw Wagen gedreht?
Lg Peter
Hallo Spur-N-Freunde,

ich verwende die Tillig Starrkupplung 08828. Da entkuppelt nichts, und einzelne Wagen können nach oben aus dem Zug herausgenommen werden. Diese Starrkupplung sorgt auch dafür, dass nach unten hängende Kupplungsaufnahmen waagerecht werden.

Freundlich grüßt
Andreas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bevor Du Geld ausgibst, hast Du die Wagenreihung schon mal geändert bzw Wagen gedreht?



Klaro, Peter!
Freddie & Haui aus’m Schwoobeländle… super Tip, ich hätte nur Angst dass das SekKleber Aktivatorspray evtl. mit der Lackierung/Bedruckung der Wagen reagiert?

LG Mike

Ist ja alles gesagt, aber auch ich votiere eindeutig pro Magnetkupplung. Die Peho-Dinger sind leider kaum praxistauglich, finde ich. Die Gründe wurden bereits genannt. Man hakelt sich zu Tode, während das Einrasten oft nicht klappen mag.

Zu den dm-toys-Nachbau-Erbsen: Hier kann ich nichts schlechtes berichten. Die, die ich davon im Einsatz habe, tun es klaglos.
Allerdings kriegt man zum gleichen Preis auch gebrauchte Originalerbsen en Gros, wenn man bei Ebay die Augen aufhält.

Übrigens: Wer starre Kupplungen will, kann auf die Billigteile von TT zurückgreifen. Die Maße dort sind mit denen der Spur N identisch.

Viele Grüße
Falco
Falco, was können die Erbsen besser als die Standard Kupplungen? Habe bis jetzt nie welche probiert. Sind die “trennungssicherer”?

LG Mike
Hallo,

die Fleischmann Erbsen sind die unsicherste Kupplung am Markt, sie halten nur unter Zug. Wenn die Wagen bei Gefälle schieben, lässt der kleinste Schubs (Stöße, Weichen) sicher in jeder Runde entkuppeln. Habe so meine Erfahrungen.

Viele Grüße
Nimmersatt
Moin,
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name:

Von Tillig gibt es Steif- und Starrkupplung, 08827 und 08828.


Die Peho Kupplungen lassen sich leicht zusammenschieben. Die Tillig Version 08828 muss man von oben einfädeln - blöde fummelei. Die einfachen Tillig Stangen sind am billigsten aber bei langen Zügen wie Mike #10 schrieb nicht mehr handelbar. Bei festen Garnituren kuppel ich drei Wagen mit der Tillig Stange zusammen und die dreier Gruppen untereinander mit Peho Kupplung. Drei Wagen kann man einfach rausheben ohne den ganzen Zug auf der Seite legen zu müssen um an einen Wagen zu kommen.

cheers,
Norman.
Ich wollte die Sache mit den Magneten einfach mal testen. Mir ist schon klar, dass man dann die Wagen nicht mal eben gegeneinander drehen kann, aber wozu würde man das machen? Die Probleme der Wagenreihung sehe ich gerade nicht, die Wagen sind doch beliebig untereinander tauschbar.

In erster Linie macht mein Minitrix Aussichtswagen im Arnold Rheingold Verbund die Probleme des Entkuppelns. Der Minitrix Wagen hat eine Kurzkupplungskulisse und die Arnold Wagen haben die alten Standardkupplungen.

@ Mike in #15: ich werde den ganz normalen Sekundenkleber nehmen, also keinen Aktivator verwenden. Das ist mir dann schon wieder zu speziell.

Gruß
Freddie
Moin Mike,

ich habe inzwischen fast alle meine Wagen so umgebaut:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...Magnetkupplungen#aw9

Nachdem ich alle möglichen Varianten von Kupplungen getestet und letztlich verworfen habe, weil sie nicht 100% zuverläßig funktionieren.

Hier kannst Du ein paar meiner Fragen nachlesen: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_sho...agnetkupplungen#aw19

LG Rimbert

Hat jemand schon mal die Tillig mit der Peho-Clips gekuppelt ? Geht das ?
..fragt grüssend Sven
Hallo Sven,

Tillig und Peho passen nicht zusammen.

Gruß
Karl
Moin,
ich habe nicht gerade die gesundesten und ruhigsten Finger, komme mit beiden Tillig und der Peho (geht auch nicht zusammen zu schieben) aber gut klar. Ich nutze Wagengruppen von 20-60 cm, viele Wagen dann je nach Wagentyp zum verbinden wieder Stange oder die beiden trennbaren Kupplungen. Auch Halberstädter, da dann natürlich Gefummel. Von oben einfädeln ist dann leider so, etwas rütteln, da nehmen sich Tillig und Peho auch nichts. Lieber das als abkuppelnde Profikupplung.

Natürlich ist Magnet teilweise besser, wenn dann aber möglichst doppelpolig, um Wagen drehen zu können. Sonst aucb alles ne Preisfrage oder Frage der Optik. Damals war Tillig 08827 55 ct das Stück, für effektiv 2 Kupplungen. Daher hab ich die geholt.
polle
Moin,

Ergänzung zu #15 & #25: Ich habe mit verschiedenen Klebern experimentiert. Inzwischen nehme ich den Aktivator von UHU mit dem passenden Sekundenkleber. Aktivator auf das Plastik, einen Minitropfen Kleber auf den Magneten. Der Aktivator erhöht die Verläßlichkeit bei Kleben. Es gibt Plastiksorten, da hält der Kleber nicht ohne Aktivator.

LG Rimbert
#22: Meines Erachtens sind sie nicht besser, sie kuppeln nur kürzer als die Standardklaue. Persönlich nutze ich am meisten aber die Spur-Neun-Kurzkupplung, denn die ist kompatibel mit der Standardkupplung und kann z.B. per Entkuppler getrennt werden.
Allerdings kommt die Fleischmann-Kupplung oft bei Gebrauchtware mit, sodass ich die schon auch nutze. Mechanische Vorteile sehe ich bei der keine.

#25: Warum sollte man die Wagen nicht gegeneinander drehen können? Klar geht das. Die Magneten sind ja mit Nordpol links/Südpol rechts (oder umgekehrt) eingebaut. Dreht man den Wagen, stimmt es genauso.

Gruß
Falco
Zum Thema der Selbstbaulösung von Magnetkupplungen: Die alten, zu modifizierenden Kupplungen sollten nach Möglichkeit eine gute Beweglichkeit haben. Ich habe den Selbstbau auch mal ausprobiert und u. a. einige ältere (40 Jahre) kurze Arnold und Fleischmann Waggons damit bestückt, also die Magnete an die alten Kupplungen geklebt. Mit Hilfe einer selbstgebastelten Vorrichtung ging das auch ziemlich gut und einfach. Allerdings stellte sich dann raus, dass die Magnetverbindung recht starr ist, sprich in engeren Kurven fehlte das ursprünglich vorhandene minimale seitliche Spiel zwischen den beiden Kupplungshaken und die Wagen wurden ausgehebelt. Also besser erstmal bei älteren Schätzchen testen, deren Kupplungsverlust man eventuell verschmerzen kann.
Hallo zusammen,

mit Magnetkupplungen habe ich zwar noch keinerlei Erfahrungen, bin aber von der PeHo-Klipskupplung sehr überzeugt.
Vor allem bei Personenzügen im Wendezug-/Schub-Modus zeigen sich die Stärken dieser Kupplung, da sie die gegenüberliegenden Kurzkupplungskulissen regelrecht versteifen und die Wagen auch bei engen Radien und zwei Prozent Steigung nicht aus dem Gleis geschoben werden.

Schönen Abend noch

Reinhard


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Hallo,
bei meinen Zügen haben immer zwei Wagen eine Kupplungsstange erhalten. Die Pärchen untereinander können per Magnetkupplung verbunden werden.

Also immer im Wechsel Kupplungsstange und Magnetkupplung.
Zwei verbundene Wagen aufzusetzen ist machbar, ab drei Wagen wird's schon schwieriger.

VG
Moin,

Zu #32: da hast Du natürlich recht, mein kleinster Radius ist 28cm. Gerade bei den alten Wagen bewirkt die Magnetkupplung auch eine deutliche Verkürzung des Kupplungsabstandes. Teilweise kann ich fast Balg an Balg fahren. Ich teste das dann über Weichenstraßen, sollte sich dabei ein Puffer verhaken, füge ich einen weiteren Magneten dazu (hält ja von alleine ), um den Abstand zu erhöhen. 1mm reicht meist, sonst noch einen weiteren Magnet dazu.

LG Rimbert
Moin,

hier auch meine 50 Cent zu dem Thema:

Die Fleischmann Erbse oder die DM-Kupplung: Optisch nicht der Bringer und betrieblich so naja. Entkupplungsicher ist was anders.

Die Fleischmann Erbse+ (umgebaut): Ich habe für diverse Reisezüge (IC/IR) einige meiner Kupplungen angepasst. Über den Pils von der Vorentkupplung habe ich einen Schrumpfschlauch gezogen. Seit dem ist die Kupplung nur noch eine trennbare Starkupplung. Seit dem keine Probleme mehr.

Peho Klipskupplung: Noch keine richtige Erfahrung damit gemacht.

Tillig Kuppelstange 8827: Ist eine Stange! Hält was sie verspricht, aber Trennung ist Geschichte.

Tillig trennbare Kuppelstange 8828: Wie der Name es verrät, eine Kuppelstange aber die Trennung ist möglich! Ja, kuppeln bedarf ein wenig Aufwand, aber wenn dann klappt der Betrieb gut.

Magentkupplung: tendenziell die aktuellste Lösung. Super für gegen Speziallösung von Triebzügen (Vt 11,5) und ähnlichen (Blauer Enzian). Aber auch gut in normalen Zügen.

Ich habe mit der Erbse+ gute Erfahungen gemacht, bin aber wegen des Preises und der zusätzlichen Aufwand auf Tillig gewechselt. Auch der Preis ist gut. Aber bei Arnold Personenwagen, die eh schon sehr eng kuppeln gibt es immer wieder Probleme. Kupplungen zu kurz. Habe vor ein Paar Wochen bei LS Models Wagen wieder zurück gerüstet. Die laufen jetzt mit der Originalkupplung wieder besser. Das Kuppeln mit der Tillig Kupplung 8828 hat nicht geklappt. Ein leider verstorbener Moba Kumpel hat immer mal wieder Kuppelstangen zwischen Lok und Ganzug eingesetzt! Bei Ganzzügen mit Wagen gleichen Typs von einem Hersteller ist das kein Problem. Wenn man aber einen gemischten Zug hat muss man sich Leider jede Verbingung anschauen. Es gibt auch unterschiedliche Lösungen. Mehrere Kuppelsangen und dann wieder eine Trennbare. Damit bekommt man händelbare Wagengruppen.

MfG Heiko
Moin,
ich hab Hornby Ba(a)(g) (Rekowagen DR) die Tilligstangen mittels Kneifzange mehrfach leicht gequetscht und damit verlängert (etwa 2 mm). Läuft nun so Wulst an Wulst auch durch Weichenstraßen problemlos.
polle
Hallo,

ich habe nun meinen ersten Ganzzug, den Arnold Rheingold 1962 mit Magneten gekuppelt.

Anders als im Video habe ich nicht 3x1mm, sondern 3x2mm Neodymmagnete verwendet. Da ich auch wenige Gleisabschnitte im R1 verlegen musste. Die Entscheidung für die Größe der Magnete war die richtige wie man an den beigefügten Bildern sehen kann.

Das erste Bild zeigt den Original-Abstand Arnold/Arnold, das zweite dann die Arnold Wagen mit Magneten gekuppelt und das dritte Bild zeigt den Minitrix Panoramawagen zu einem weiteren Arnold Wagen. Kürzer dürfte der Abstand wirklich nicht mehr sein.

Schwarze Farbe bekommen die Magnete nachher und dann sind sie nicht mehr sichtbar.

Gruß
Freddie

PS: alle Wagen lassen sich im Verbund drehen und an jede beliebige Stelle setzen.

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Hi Freddie,
sag mal, sind DAS die Wagen mit Kurzkupplungskulisse? Der Abstand kommt mir arg groß vor, egal ob mit oder ohne Magnetkupplung.
Ich habe ja hier die Wagen des Hornold-TEE, aber die stehen deutlich näher beieinander, selbst mit Originalkupplung.

Viele Grüße
Falco
@39: Moin Falco,

nein, das sind definitiv (m.E. mit Ausnahme des Aussichtswagens) ältere Rheingold1962-Arnold-Wagen OHNE Kurzkupplungskulissen.

Erkennbar an den alten, recht voluminösen Kupplunghalterungen, welche direkt an den Drehgestellen sitzen (sonst bestünde unter den meisten Wagen-Enden mehr Durchblick).

Beste Grüße, Norrskenet
Moin,

der einzige Wagen mit KK Kulisse ist der von Minitrix. Die Arnold entstammen dem Set 0144 K, das soll wohl die Hauseigene Kurzkupplung von Arnold sein. Ob der Abstand nun 1-2 mm weiter oder näher ist, ist mir eigentlich nicht so wichtig. Natürlich sind eng gekuppelte Wagen schöner anzusehen, allerdings müssen sie durch die gegebenen Radien rollen und das sieht bei mir (speziell in einer S-Kurve) schon recht heftig aus.

Nö, ich bin ganz zufrieden.

Gruß
Freddie
Hallo Freddie,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Arnold entstammen dem Set 0144 K, das soll wohl die Hauseigene Kurzkupplung von Arnold sein



Korrekt, hier sitzt die Kupplungsköpfe fest am Drehgestell, aber im Boden ist eine halbmondförmige Nut in der ein Drehgestellzapfen eingreift. Da die Führung nicht kreisrund ist und das Drehgestell ein Langloch an der Befestigung aufweist, wird das Drehgestell beim Schwenken nach außen geschoben und der Kupplungsabstand vergrößert sich.
Am Bild kann man aber auch sehr schön erkennen, die Hersteller haben manchmal Probleme die Faltenbalg- oder Gummiwulstnachbildung gerade zu befestigen. Hab selber schon erlebt, dass die Puffer einen Abstand hatten, aber oben am Wagendach die Nachbildung anstand ... dann "klemmt" natürlich der Wagen in Kurven am Nachbar und entgleist dadurch.
Abhilfe? Manchmal steht das Dach über den Wagenkasten und die Übergangsnachbild kann nicht weit genug zum Wagenkasten gedrückt werden. Dann hilft etwas schleifen oder spanabhebende Bearbeitung mit einem scharfen Messer. Wenn die Halterung nicht ausreichend Kraft hat, dann hilft nur Kleben, aber ich nehme bevorzugt wasserlöslichen Ponal statt Sekundenkleber. Mann weiß nie, ob man nicht mal wieder entfernen muss.

Viel Spass mit den Magnetkupplungen

Peter
Vielen Dank an Martin/Birdman, der mir einen Satz PeHo Clipskupplungen zum testen überlassen hat! Ich habe sie heute an ein paar sehr schönen aber bisher praktisch unfahrbaren Arnold Wagen ausprobiert... diese entkuppelten sich bisher ständig. Jetzt halten sie - und sind sogar praktisch Puffer an Puffer, enger als die Originalkupplung.

Ich musste erst ein bisschen rumprobieren, aber jetzt habe ich den Trick raus: Ich hänge sie von oben in den vorherigen Wagen ein und ziehe dann beide Wagen auf den Aufgleiser. Wenn ich sie wieder runterschiebe, sitzt alles perfekt! So mache ich das Wagen für Wagen, und ich will den Zug ja nicht unbedingt mehr trennen.

Nochmals vielen Dank! LG Mike

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