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THEMA: Realitätsabgleich MBZ "Neustadter Hof"
ich brauche mal einen kurzen Realitätsabgleich ob evtl. meine Ansprüche zu hoch sind. Oder ob ich einfach nur zu doof bin.
Ich baue hier gerade das Hotel "Neustadter Hof" von MBZ zusammen. Und vorweg: das Teil sieht schon genial aus. Das Ding macht was her und die einzelnen Schichten mit dem Fachwerk und den Fensterrahmen hat manch anderer Bausatz nicht.
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Aber ach, die Bauanleitung ist relativ spartanisch. Eine A4-Seite mit einer Explosionszeichnung. Die ist an einigen Stellen von der Perspektive (bzw. der Reihenfolge der Teile) etwas durcheinander, aber das dient ja zumindest noch der Präzisierung. Aber die Teile sind (mit Ausnahme der Türmchen) nicht nummeriert. Der Zusammenbau verkommt also zu einem Suchspiel, bei dem man sich die Teile genau anschauen muss und hoffen muss, dass man auch wirklich alle Unterschiede gefunden hat und damit das richtige Teil verklebt. Das ist bei den großen Teilen einfach, aber z.B. bei den Stützen für Balkone und Türme bleibt einem eigentlich nur Raten und Hoffen.
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Als erstes entsteht dann der Rohbau des Hauses und das wars dann auch schon. Außenmauern, aber innen keine stabilisierenden Teile. Oder gar Etagen - die verleihen dem Gebäude ja nicht nur Stabilität sondern vereinfachen auch die Ausgestaltung. Wer hier das Gebäude innen gestalten und/oder beleuchten will muss selber was schneiden.
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Apropos Stabilisierung: Natürlich biegt sich dann so eine Außenwand durch, deshalb musste ich dann noch ein Profil anbringen, damit die Oberseite der Wand genauso gerade ist wie die Unterseite:
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Davon hab ich ein Bild, der Anbau biegt sich auch nach innen, das stablisiere ich später mit dem Dach, das da draufkommt.
Zum Bausatz gehören auch Sockelmauern, aber da zeigt sich eine ziemlich große Lücke. Ich weiß nicht so recht, ob das so muss? Für eine Dachrinnenfallrohr wäre das schon ein ziemlich großer Spalt. Und ob man da das Mauerwerk weggelassen hätte? Jedenfalls ist da eine Lücke.
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Auch diese Eckverblendungen gibt es. Da muss man - die Teile sind ja nicht nummeriert - erstmal puzzlen, welches Teil an welche Ecke gehört. Hier gibt es eine besondere Herausforderung: laut Anleitung sind es 9 Stück, laut den (wenigen und sehr kleinen) Bildern vom fertigen Modell 10 Stück, im Bausatz findet man 11 Stück. Ja was denn nun? Und wenn man die dann da mühsam angeklebt hat und den Turm anbauen will stellt man fest, dass diese Ziegel über dem Eingang innen 0,5mm zu breit sind, da passt nämlich der Turm nicht dran.
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Im Dach sind die Lücken für die Gauben bündig ausgeschnitten, das führt dann zu solchen Lücken:
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Diese Lücken hier für die kleinen Gauben sind auch ganz passgenau. Klebt man die Seitenwände der kleinen Gauben exakt rechtwinklig fallen die Gauben durch die Dachlöcher. Da muss man entweder von unten stabilisieren oder halt die Gauben ein kleines bisschen schief bauen, damit sie darin halten.
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Ohne Bild die Fenstereinsätze. Die sind gelasert und passgenau geschnitten. So weit, so gut, aber eben nur für die großen Fenster. Für die Gauben sind keine Fenster mitgeliefert, gut dass ich noch Folie da hatte.
Bevor nun die Frage aufkommt: Nein, das ist nicht mein erster LC-Bausatz. Ich habe schon einige gebaut, einige mit ausführlicher Anleitung bei der jeder Schritt erklärt wird. Einige auch nach simplen Explosionszeichnungen. Aber da waren die Teile entweder durchnummeriert oder halt so wenige, dass man sofort klar erkennen konnte, welches Teil gemeint ist. Und bei einigen Bausätzen hab ich die Anleitung gleich weggelegt und maximales Kitbashing betrieben, z.B. da:
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Warum schreibe ich jetzt diesen Beitrag?
Weil ich für den Bausatz 150€ bezahlt habe.
Und sich dieser Bausatz nicht wie 150€ anfühlt. Bei weitem nicht wie 150€. Für das Geld hätte ich z.B. durchnummerierte Teile und eine innere Stabilisierung erwartet.
Aber nun sagt ihr mir bitte... liege ich falsch?
Viele Grüße
Rico
Die von RF zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich kann Dir zwar nicht weiterhelfen, möchte Dir aber trotzdem meine Bewunderung für dein Modell ausdrücken.
Gruß Philipp
unabhängig von sonstigen Unzulänglichkeiten, falsch geschnittene Teile, wie am Dach zu sehen, gehen gar nicht! Nicht für 20 und nicht für 150 €! Da hätte ich Thomas Oswald vorab erst mal angeschrieben und auf eine Stellungnahme, bzw. eventuell Nachbesserung oder Preisnachlass gehofft. Daß es bei MBZ zuweilen vergebliche Liebesmüh' ist, unbestritten. Da scheint so manche Mail, auch Bestellungen, im "flaschen Ordner" zu landen
Am besten dann noch gleich den Versuch eines Telefongespräches hinterherschieben, kann aus eigener Erfahrung auch mühselig werden, aber Versuch macht kluch...
Daß wohl "erwartet" wird, daß man sich gegebenfalls selbst um Innenstabilisierung bemüht, scheint bei Lasercuts eher "allgemeiner Tenor" zu sein; das hatte ich schon bei Bubimodel, Igra, Thomas' Namensvetter von Micro Welten und vielen anderen. Doof ist natürlich, je größer so ein Gebäude ausfällt, desto dringlicher ist das "Innenleben", damit der fertige Bausatz nicht zu Banane wird. Ist ärgerlich, aber man "gewöhnt" sich daran, wenn man öfter mit den Lasercut-Bausätzen arbeitet.
Und eine vernünftige, reich bebilderte und beschriftete Anleitung sollte, nicht nur bei einem solchen Preis, eigentlich selbstverständlich sein. Aber diesbezüglich erinnern mich manche Lasercuts doch deutlich an Weißmetall- und Messingbausätze aus den 70ern, besonders einer ehemaligen Firma aus FFB
Die Krux dabei ist halt, daß es gerade in diesem Bereich oft Umsetzungen in Modelle gibt, die wahrscheinlich nie die Chance gehabt hätten, auch in Kunststoffbauweise umgesetzt zu werden. Maßstäbliche Bauten nach real existierenden Vorbildern anstelle von verniedlichten, unmaßstäblichen Phantasiemodellen, das läßt einen so manche "Kröte schlucken".
Und zur "Ehrenrettung" von Thomas sollte ich schreiben, daß er mich manchmal ein wenig an den Zauberlehrling erinnert *lach*... - "die Geister, die ich rief...". Er ist halt doch einer der "Pioniere", was das Umsetzen in den konsumertauglichen Markt angeht. Wenn man sich an die Preise erinnert, die ehedem "Lasersachen" ausgerufen hatte! Herr Hopp gefiel sich darin, für seinen Bf. Nordhalben schon 2004 einen knapp an die Vierstelligkeit heranreichenden Preis auszurufen! Dagegen ist Thomas' sehr gut umgesetzte Version in H0 mit rund 120 € oder in N mit knapp 75 € schon ein absoluter "Preisknaller" *rotfl*.
Entsprechend stieg in den letzten Jahren natürlich auch die Nachfrage, oft gestützt von den Profi-Modellbauern, wie Brandl u.a., die sich ihre individuellen Umsetzungen zum Anlagenthema meist bei MBZ machen ließen. Da habe ich schon seit Jahren den leichten Verdacht, daß dieser Erfolg MBZ einfach "über den Kopf wächst". Das schlägt sich dann leider oft in Entwicklung und Lieferfähigkeit nieder...
meint grüßend
Roland
erst mal ist das wieder toll zu sehen was du so baust - das Bankgebäude mit den noblen Herren auf der Dachterasse hatte ich schon bewundert als du es an anderer Stelle präsentiert hast.
Beim Bausatz ' Neustadter Hof ' https://www.mbz-modellbahnzubehoer.de/shop/Hot...Hof%22?product=12020 ist zu bedenken dass dieser schon vor bestimmt mindestens 20 Jahren von MBZ konzipiert wurde, für diese Traumanlage https://diebahninderscheune.com/ , https://www.vikaschander.com/the-hochschwarzwald-model-railway/ .
Zunächst für H0, für N wurde der Bausatz halt etwas angepasst, blieb aber von der Konzipierung und Bauanleitung bestimmt weitgehend wie die 1:87 Version.
Dieses Gebäude ist für mich schon seit Jahrzehnten mit das attraktivste Gebäude des MBZ - Sortiments ...
Ob bei späteren und neuesten Bausätzen von MBZ das nun deutlich besser geworden ist von der Konzeption her , habe ich keine Erfahrung - aber vielleicht hat hier mal jemand eine Neuheit der letzten 5 - 10 Jahre zusammengebaut und kann kurz berichten.
Noch besser natürlich wenn jemand den Neustadter Hof ebenfalls schon gebaut hat, und hier berichten kann.
Schöne Grüße
Dirk
Gruß
Eglod
@Phillipp: Danke
Zitat
falsch geschnittene Teile, wie am Dach zu sehen, gehen gar nicht! Nicht für 20 und nicht für 150 €! Da hätte ich Thomas Oswald vorab erst mal angeschrieben und auf eine Stellungnahme, bzw. eventuell Nachbesserung oder Preisnachlass gehofft.
Naja, dafür muss man das halt auch erstmal sehen und zwar vor dem Zusammenbauen. Und dann führt sowas natürlich zu einer Bauunterbrechung, die ist nervig, dann liegt der Bausatz dann schlimmstenfalls mehrere Wochen rum.
Zitat
Ist ärgerlich, aber man "gewöhnt" sich daran, wenn man öfter mit den Lasercut-Bausätzen arbeitet.
Und eine vernünftige, reich bebilderte und beschriftete Anleitung sollte, nicht nur bei einem solchen Preis, eigentlich selbstverständlich sein.
Ich möchte mich halt nicht dran gewöhnen. Denn dass es anders geht zeigen ja genug andere Hersteller. Und das ist ja auch kein Hexenwerk, bei MKB hat man einfach nur über kreuz gestapelte Pappe, das sollte halt auch für andere machbar sein.
Und auch die Anleitungen. Bei Nordmodell hast Du halt eine Anleitung, da kommt sonst keiner ran. Aber auch die simplen Skizzen bei MKB sind schon vollkommen ausreichend. Und auch bei Spur-N-Teile hatte ich schon "die Teile sind selbsterklärend" in der Anleitung stehen, das geht halt zur Not auch noch. Waren sie ja dann auch.
Zitat
Und zur "Ehrenrettung" von Thomas sollte ich schreiben, daß er mich manchmal ein wenig an den Zauberlehrling erinnert *lach*... - "die Geister, die ich rief...". Er ist halt doch einer der "Pioniere", was das Umsetzen in den konsumertauglichen Markt angeht. Wenn man sich an die Preise erinnert, die ehedem "Lasersachen" ausgerufen hatte! Herr Hopp gefiel sich darin, für seinen Bf. Nordhalben schon 2004 einen knapp an die Vierstelligkeit heranreichenden Preis auszurufen! Dagegen ist Thomas' sehr gut umgesetzte Version in H0 mit rund 120 € oder in N mit knapp 75 € schon ein absoluter "Preisknaller" *rotfl*.
Naja, 2004 war ich noch in der Schule, da hab ich sowas noch nicht verfolgt.
Zitat
Dieses Gebäude ist für mich schon seit Jahrzehnten mit das attraktivste Gebäude des MBZ - Sortiments ...
Ob bei späteren und neuesten Bausätzen von MBZ das nun deutlich besser geworden ist von der Konzeption her , habe ich keine Erfahrung - aber vielleicht hat hier mal jemand eine Neuheit der letzten 5 - 10 Jahre zusammengebaut und kann kurz berichten.
Aber ein bissel Modellpflege darf ja vielleicht doch sein? Also z.B. mal Teile durchnummerieren, das ist ja dann kein Akt. Ich könnte es ja auch anders aufziehen: ein 20 Jahre altes Modell und dann immer noch so teuer?
Zitat
Noch besser natürlich wenn jemand den Neustadter Hof ebenfalls schon gebaut hat, und hier berichten kann.
Das wäre in der Tat mal sehr interessant.
Zitat
In der Tat sehr abschreckend, das Ganze und grundsätzlich ein Problem vieler Lasercutbausätze - wie auch im jüngsten NBM berichtet wurde. Aus meiner Sicht inakzeptabel!
Hab mir heute extra das NBM gekauft um da mal reinzuschauen. Oh ja.
Vielleicht sollte ich mal meine Bank NBM-gerecht aufbereiten?
Viele Grüße
Rico
Gruß
Eglod
Ich kenne den Bausatz nicht und habe dazu eine Frage:
Ist dieses Dach so Original oder musstest du alle Biberschwänze einzeln aufkleben?
Da ich zumeist in Gemischtbauweise eher Kunststoffbausätze mit Lasercut "veredle" bin ich hier doch etwas überrascht, denn ich würde unter Lasercut eher diese homogen wirkende Ausführung favorisieren......
https://www.modellkreationen.de/produkt/biberschwanz-z-kreativ3-de/
.....und schon aus Zeitgründen kein komplettes Dach decken wollen.
Mir scheint, als ob die Ziegel nicht gereicht haben oder dem Erbauer der Geduldsfaden gerissen ist.
Wie gesagt: Keine Kritik, nur Interesse!
Gruß Sven
die Dachflächen waren schon fertig gelasert, da musste ich nicht mehr jeden Biberschwanz einzeln kleben. (Das hab ich nur beim Kupferdach der Bank gemacht...). Allerdings war das da mein erster Versuch mit Pulverfarben, da muss ich nochmal was dran machen.
Ansonsten ist die Farbe (gelb statt dem ublichen rot) und die leichte Inhomogenität durchaus Absicht. Diese gelben Giegel sind typisch fürs Leipziger Land (in dem der Gasthof dann mal irgendwann stehen soll...).
Viele Grüße
Rico
ich habe ein Wärterhaus von MBZ mit eben dieser inhomogenen Biberschwanzeindeckung. Komischerweise wirkt diese Struktur beim Blick mit bloßem Auge gar nicht schlecht. Irgendwie lebendiger, gewachsener und nicht so steril.
Zu Ricos ursprünglicher Problematik kann ich leider nichts beitragen, das Wärterhaus ist ja viel kleiner und war im Bau völlig unproblematisch
Viele Grüße Pierre
PS: ich sehe gerade, dass das Bild nicht besonders scharf ist, ich lasse es trotzdem mal drin...
Die von Pierre zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
bei etlichen MBZ-Bausätzen hatte ich zweimal Probleme mit "unpassenden" bzw fehlenden Teilen. Allerdings waren die nach einer EMail mit "Beweisfoto" innerhalb von einer Woche gelöst.
Was die Stabilität anbelangt, haben größere Lasercutbausätze halt generell Schwierigkeiten. Ich imprägniere alle Teile noch in der Platte mit Schleifgrund, dann werden sie etwas härter und vor allem feuchtigkeitsunempfindlicher. Beim Zusammenbau habe ich dann immer ein paar Bögen Pappe mit unterschiedlicher Dicke bereit, aus denen sich dann Verstärkungen und Innenwände zurechtschneiden lassen. (auch wegen der späteren Beleuchtung).
Regenrinnen, Fensterbänke etc. muss man ja bei den meisten Bausätzen sowieso ergänzen, manchmal auch Strukturen (Gesimse) mit Evergreen-Profilen aufdoppeln.
Dafür hat man halt mehr Auswahl als die Plastikhäuschen, die seit Jahrzehnten jeder auf der Anlage hat...
LG, Harald
Zitat
...Dafür hat man halt mehr Auswahl als die Plastikhäuschen, die seit Jahrzehnten jeder auf der Anlage hat...
...und was ich zumindest noch wichtiger finde: die Lasercutter allgemein, nicht nur MBZ, bedienen sich der Vorbilder so mancher Gegend, die die "alteingeschworenen" Plastikmodellhersteller seit -zig Jahren "nicht mal mit der Beißzange anfassen"! Oftmals sind dort selbst die Bausätze in sich schon ein "Sammelsurium"; zusammengetragen aus besonderen Eigenheiten mehrerer Stiele. Die so zusammen wohl nie in einem Vorbild zu finden wären. Es sollen halt "eierlegende Wollmilchsäue" sein, die es "überall" und "nirgends" gibt...
meint grüßend
Roland
Zitat
Dafür hat man halt mehr Auswahl als die Plastikhäuschen, die seit Jahrzehnten jeder auf der Anlage hat...
Und das betrifft nicht nur die "Häuschen", die auch Roland erwähnt, sondern auch Stadthäuser. Ohne die MKB-Häuser (die ja mehr oder weniger den Anfang mit der Großstadt gemacht haben) hätte ich wahrscheinlich meine Häuser selbst konstruieren oder mich vom Thema "Stadt" verabschieden müssen.
Viele Grüße
Rico
(Zumal die sowieso alle viel zu gerade sind - bei uns in der Altstadt sind die krumm und schief, also ideal für Selbstbau)
LG, Harald
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Beim Zusammenbau habe ich dann immer ein paar Bögen Pappe mit unterschiedlicher Dicke bereit, aus denen sich dann Verstärkungen und Innenwände zurechtschneiden lassen. (auch wegen der späteren Beleuchtung).
Leider ist es so, dass oft (bis auf wenige Ausnahmen) die Innenstatik bei Lasercut-Bausätzen fehlt, dabei sind "Decken und Wände" bei kartonagebasierenden Bausätzen das A & O, damit sich das Gebäude im Laufe der Zeit nicht noch verzieht. Auch finde ich es hässlich, wenn man oben zum Dachfenster reinschauen und unten aus dem Erdgeschoß wieder rausschauen kann. Da ist der Einsatz von Hartpappe im Inneren dann auch kein Luxus.
Seit diesem Jahr bin ich bei stabilen Ausführungen von Mauerflächen als Grundkörper auf die bekannten Kapa-Platten gekommen. Vorteil von denen ist die wesentlich stabilere "Treue gegen Materialverzug". Der Schaumkern zwischen den beiden Grafikkartons verhindert das, was bei reiner Pappe fast nicht zu vermeiden ist. Und die Reste der Kapa-Platten (ich nehm die 3mm) kannste prima als Wände und Decken in ein Gebäude einbauen, denn diese Platten lassen sich sehr schön, leicht und präzise mit dem Skalpell schneiden. Kapa-Platten sind auch prima geeignet für den Grundkubus im individuellen Gebäudemodell-Selbstbau, Fensterausschnitte sind einfacher einzuarbeiten als beispielsweise in Graupappe. Die sichbaren Mauerflächen und Dächer klebt man dann im Sandwich oben drauf. Meine Kapa-Platten hab ich hier bei Modulor bestellt: https://https://www.modulor.de/kapa-line-kartonkaschiert-weiss.html
Vielleicht bringt dir mein Tipp was ...
Liebe Grüße seNdet
JürgeN / Kreativ3.De
https://www.modellkreationen.de
Dein Link funktioniert nicht. Nimm das https:// raus, dann gehts.
www.modulor.de/kapa-line-kartonkaschiert-weiss.html
Gruß Micha
danke für den Tip, aber die sind mir viel zu dick. Bisher arbeite ich mit 1, 1.5 und 2mm (letzteres selten).
Das ist bei den kleinen Häuschen schon genug.
Ich brauche innen ja auch noch etwas Platz für die Einrichtung
LG, Harald
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Deine Inneneinrichtung ist ja der Hammer - super detailiert! TOPP! Dass für so was Feines die 3mm Kapa zu dick ist kann man nachvollziehen. Bei meinen Gebäuden spendiere ich innen höchstens eine Zwischendecke und eine Wand pro Etage und mach keine Inneneinrichtung, aber Vorhänge rein. Ich hab mal ein Foto angehängt. Inzwischen hab ich einen feineren Vorhangstoff in der Anwendung, die Maschen waren mir damals schon zu grob, schaut auf dem Bild in N mehr nach "schwedischen Gardinen" aus ...
Für deine schönen Räume wär 3mm Kapa damit zu dick. Sieht man eigentlich noch was von den schönen Details wenn das Gebäude zusammen gebaut ist? Da braucht es doch richtig große Fenster, am Besten ohne Sprossen? Ich nehme an erst mit der richtigen Innenbeleuchtung kann man von den Räumen was sehen, oder?
Liebe Grüße seNdet
JürgeN / Kreativ3.De
https://www.modellkreationen.de
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> Tiefengrund (auf Wasserbasis und eigentlich für poröse Wände gedacht).
> Schnellschleifgrund (eigentlich für Holz gedacht).
> Tränken mit möglichst dünnflüssigem Sekundenkleber
> Simplen Mattlack
Was ist besser? Gibt es weitere Methoden?
Gruß
Eglod
ganz herzlichen Dank für deinen Bericht!
Die MBZ-Gebäude geistern mir immer wieder durch den Wünsche-Kopf, insbesondere die Stadthäuser "Wiehre" aber eben auch der Neustädter Hof.
Ich bin von LaserCut ziemlich begeistert, habe bisher aber nur kleinere Gebäude zusammengebaut.
MBZ liegen preislich am oberen Ende und dann sind sie auch ungefärbt.
Ich glaube, da warte ich noch weiter und probiere an leichteren Bausätzen...
Viele Grüße,
Simon
.. einige Teile auf dem Foto müssten dir ja bekannt vorkommen.
Meine Gardinen gestalte ich aus Küchentüchern oder Servietten sowohl fix und fertig aber auch aus der Abfallverwertung.
Die rotbraunen Gardinen fand ich im "Abstreifkrepp" für Farbarbeiten mit Revell.
Um den Pinsel fit zu halten wird er in Waschbenzin getaucht und solange auf Krepp ausgepinselt bis er sauber ist
Weiß bleibt den Untergardinen vorbehalten.
Nach anfeuchten wird schließlich eine Lage abgezogen und verbaut.
Wichtig: Hinter das Fenster muss noch eine "Gardinenstange" damit die Gardine nicht direkt an der Scheibe klebt....es sei denn es ist eine " Fenstergardine" wie sie oft in Küchen, Bädern etc benutzt wurde und oft nur halbhoch ist.
Gruß Sven
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#17: bei normalen Fenstern sieht man die nur bei Licht, und auch dann nur, wenn man genau hinkuckt. ist also nur was für den Vordergrund. Aber ich weiß, dass sie da sind
#18: Ich nehme Schnellschleifgrundierung (Clou)
LG, Harald
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