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THEMA: ? Wendezug mit V160

THEMA: ? Wendezug mit V160
Startbeitrag
Rookie_N - 24.10.25 17:50
Hallo,
habe gerade gelesen, dass die V160/BR216 wendezugfähig war.
Meine V160 zieht i.M. 4-achsige Umbauwagen B4yg von Fleischmann (#6260027?, 122mm lang). Kann man daraus einen Wendezug machen? Brauche ich dazu einen Steuerwagen? Wenn ja, gibt es den passend in Spur N ?

Danke Rainer

Hallo Raiuner,

die V 160 war zwar wendezugfähig, die Umbau-Vierachser aber nicht.
Als Steuerwagen zur V 160 passen Silberling Hasenkasten (Minitrix) oder Mitteleinstiegs Steuerwagen (Fleischmann oder Arnold), als Zwischenwagen Silberlinge, Mitteleinstiegswagen oder Umbau-Dreiachser.

Gruß Engelbert
Hallo zusammen,

nein die BR 216 war nicht durchgehend wendezugfähig. Wendezüge waren damals noch nicht so verbreitet.

Es hängt also von der Betriebsnummer ab. Man erkennt es beim Vorbild an dem Anschlusskabel vorne rechts in Fahrtrichtung. Wenn das fehlt, ist sie nicht wendezugfähig.

Den Unterlagen nach waren folgende Maschinen wendezugfähig: 216 001-009, 026-035, 083-104, 130-169, 185-199.

Gruß
Jürgen
Hallo,

beim Vorbild war nur ein Teil der 216 Wendezugfähig (und damit auch automatisch Doppeltraktionsfähig). Das waren folgende Loks:  216 001-009, 216 026-034, 216 083-104, 216 130-169, 216 185-199. Die restlichen 216 waren nicht Wendzugfähig!

Außerdem gab es damals noch Steuerwagen welche entweder für Diesel- oder für Elektroloks ausgerüstet waren. So kam es oft vor das trotz Steuerwagen und Wendzuglok der Steuerwagen nicht genutzt werden konnte.

Die oben genannten Loks konnten zusammen mit anderen mit Wendezug-/Doppeltraktionssteuerung ausgerüsteten Loks der Serien V100/ V160 in Mehrfachtraktion eingesetzt werden. Diese Möglichkeit der gemischten Doppel- und Mehrfachtraktion wurde in den siebziger/achtziger Jahren noch intensiv genutzt. Im Regelfall waren aber nicht mehr als zwei Loks bei einer Mehrfachtraktion aktiv.

Grüße
Markus
Hallo,  

Wer das Glück hatte, eInen Teil seiner Lebenszeit in den frühen Jahren der V160 bzw. 216 so ab ca. 1965  an der Bahnstrecke Hamburg - Lübeck verbracht zu haben, wird die V160 Vorserie wie auch Serienausführung alltäglich im Wendezugbetrieb erlebt haben. Da wurde vor den Eilzügen Hamburg - Lübeck und den Personenzügen im Vorortverkehr von Hamburg gezogen und geschoben, was das Zeug hielt.

Die Personenzüge, die an jeder Station hielten, hatten in der Regel 6 Silberlinge, davon 3 mit 1. Klasse. 2 nur 2. Klasse, und ein Steuerwagen. In der HVZ wurde z.T. auf 8 Wagen verlängert..
Die Lok war auf der Seite Richtung Hamburg, der Steuerwagen zeigte nach Lübeck.

Die Eilzüge waren in der Regel länger und bestanden meist aus grünen Mitteleinstiegswagen, deren Türen noch. von Hand geschlossen werden mussten. Erst später kamen hier auch Silberlinge zum Einsatz.

Im Berufsverkehr wurden die Eilzüge um eine Einheit von bis zu vier Wagen verstärkt, meist ein Doppelstockpärchen der ehemaligen LBE (Lübeck-BüchenerEisenbahn)  ein weiterer einstöckiger Wagen sowie ein Wagen mit Steuerabteil. Diese Einheit wurde vor die Lok Richtung Hamburg gehängt. Die Lok war sozusagen in der Mitte des Zuges.
.
Als die Doppelstockwagen aufs Abstellgleis rollten, kamen stattdessen wie im übrigen Zug einstöckige Wagen zum Einsatz.
(Später kam statt der V160 auch die V200 zum Einsatz).

Die V160 hatte im Wendezugbetrieb mit bis zu 12 Wagen also kräftig zu tun..

In N-Spur nachstellen lassen sich die Züge .mit Wagen von Fleischmann., Arnold., z.T. Piko und MInitrx, wobei der Steuerwagen mit den kleinen "Hasenkasten"-Steuerabteil typisch war. Gebraucht gibt es auch die Silberlinge, aus den 70-iger Jahren von RöWa,, die meines,Erachtens trotz ihres Alters optisch auf der Höhe der Zeit sind.

Die alten Ex-LBE-Doppelstockwagen gibt es meines Wissens nicht in N, zumindest nicht von den großen Herstellern.

Zum Betrieb im Modell:
Meine Erfahrungen mit geschobenen Zügen auf der Modellanlage sind leider nicht so gut. Bei mir wird möglichst nur gezogen.

Grüsse
Ingo


Hallo Ingo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Die V160 hatte im Wendezugbetrieb mit bis zu 12 Wagen also kräftig zu tun..



Das kann aber nur gegolten haben, wenn die Lok in der Mitte fuhr. Zu der Zeit gab es meines Wissens nach die Beschränkung auf 32 Achsen geschoben = 8 Wagen.

Und was ist an einer 216 im Modell so besonders, dass man mit ihr nicht schieben kann?

Gruß
Jürgen
Hallo

Entscheidend für den TE ist nur die Aussage das mit 4-achsigen Umbauwagen kein Steuerwagenbetrieb möglich ist.

Ich erinnere mich daran das in meinem "Heimatbahnhof" daher immer der Zug von der Lok umfahren wurde und es dann wieder Richtung Ruhrgebiet ging.
Als später Silberlinge im Einsatz waren war wegen Steuerwagenmangel oft eine 2. Lok am anderen Ende weil die Umfahrung durch besonders intelligenten Rückbau nicht mehr möglich war.

Peter
Hallo Peter,
habe an der Stelle keinen Platz für zusätzliches Gleis zum Umsetzen der Lok. Deswegen kam ich auf die Idee mit Wendezug. Bei meinen Radien sind mir Silberlinge eigentlich zu lang.
Die Überlegungen gehen weiter .....

Vielen Dank Rainer
Hallo Rainer,

wenn ich es richtig in Erinnerung habe, waren die 3yg-Wagen mit Steuerleitungen ausgestattet. Um einen Steuerwagen (Silberling, Mitteleinstiegswagen) kommst Du aber

nicht herum.

Gruß
Jürgen
Hallo,


V160 Züge Hamburg - Lübeck,
,,

https://www.google.com/search?q=V160+Z%C3%BCge+...&sclient=gws-wiz
-
https://www.google.com/search?sca_esv=9746a89d4...bih=551&dpr=1.75
-

LG
Gernot

Moin,

http://www.lbe-express.de/wp-content/uploads/20...l;UFER-ZÜGE.pdf

Seite 2, Absatz 3.

Schönes Wochenende
Gruß Rolf
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bei meinen Radien sind mir Silberlinge eigentlich zu lang


Guten Tag Rainer,

dann baue doch einen der BY4g zum Steuerwagen um.

Wagenkasten um den schmalen Übergang kürzen und mit Polystyrol Ersatz bauen. Fenster und SMD-LEDs rot/weiß einsetzen und fertig:
Dieses Bild
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Wechsel von Stirnsignal auf Schlusslicht:
Dieses Bild
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(Eigene Arbeit in Baugröße HO)

Bei analogen Modellen einfach LEDs entsprechend gepolt anschließen, bei Digitalmodellen geeigneten Funktionsdecoder verwenden. ( https://www.esu.eu/produkte/lokpilot/lokpilot-5-fx-micro-dcc/ )

Freundlicher Gruß

Hannah

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Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

dann baue doch einen der BY4g zum Steuerwagen um.


Das ist dann allerdings vollkommen vorbildfrei.
Dann lieber einen BD3yg umbauen. Es gab zwei 3-achsige Steuerwagen, einen BD und den einzigen D3yg. Die hatten ihr Steuerabteil zwar nur kurz (und waren längst ausgebaut, als die V 160 auf die Gleise kam), und es ist fraglich, ob sie je planmäßig als Steuerwagen gelaugfen sind, aber das wäre dann nicht ganz so verkehrt.

Hier der CPw3ygef:
https://images.beneluxspoor.net/bnls/26_B3y_Steuerwagen_Zeichnung_1.jpg
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,7848992,7849210
(1. Bild im Beitrag, direkter Link geht irgendwie nicht)

Gruß Engelbert

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das ist dann allerdings vollkommen vorbildfrei.


Guten Tag Engelbert,

wohl wahr - oder vielleicht auch nicht?

Der Kreativität sollten keine Grenzen gesetzt werden, wie dieses Beispiel eines Güterzug-Steuerwagens belegt:
Dieses Bild
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Weil meine Vitrine Innen nur 80 cm breit ist, erhalten Donnerbüchse und Gepäckwagen in Spur Null einen speziellen Steuerwagen:
Dieses Bild
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Dieses Bild
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(Zur Zeit im Bau)

Es lebe die künstlerische Freiheit

Hannah



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Moin,

Und als Kompromiss gäbe es noch die "Bamberger"

MINITRIX 15405 Wagen-Set Die roten Bamberger Teil 1 DB | Spur N | Online kaufen bei Modellbau Härtle https://share.google/ZiutOXAJ5ECmOuFqf

Die hat es immerhin gegeben und die waren auch im Einsatz, wenn auch mit der V80.

Viele Grüße von Jens
Hallo,

"kurze" vorbildgerechte Alternativen wären auch:
VS 145 (mit V 36 oder V 80):
https://www.dhuenntalbahn.de/wp-content/uploads/2019/05/v3602.jpg
Donnerbüchse (V 36, V 80 oder 78.0-5):
https://www.donnerbuechse.eu/82922-121008a.jpg
https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/33914.jpg

Gruß Engelbert

Hallo,
Deutsche 4achser also DB Umbauwagen als Steuerwagen wären nicht unrealistisch,
in Italien fahren sie so !!

LG Gernot



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Hallo Gernot,

doch, sind sie, weil keiner von denen jemals über die nötigen Steuerleitungen verfügt hat.
Auch einen Bm 232 oder die Vorkriegseilzugwagen könnte man aus dem selben Grund nicht in einen Schubverband einreihen.

Viele Grüße
Falco
Hallo Falco,

Gernot hat nicht behauptet, daß die DB 4ygf hatte. Er hat ausdrücklich betont, daß es so etwas in Italien gibt

Danke, Gernot, für das Bild.... 4yg in Italien ist auch noch so eine Geschichte, die auf Halde liegt Wahrcsheinlich, wenn ich in Rente bin.

LG

Michael
Könnte eigentlich ein VS 98 eine V 160 steuern? Dann könnte man ja Umbaudreiachser dazwischensetzen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

önnte eigentlich ein VS 98 eine V 160 steuern?



Nein, der hat eine vereinfachte Steuerung. Der Steuerwagen für eine BR 216 benötigt eine normale KWS und einen Führertisch für Dieselloks.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Könnte eigentlich ein VS 98 eine V 160 steuern?


Wie soll das denn funktionieren? Ist doch klar dass ein VS98 nur einen VT98 steuern kann.
Ein Schienenbus hat eine ganz eigene Antriebstechnik, mit seinem hydro-mechanischen Sechsgang-Getriebe

Gruß, Victor
Hallo Gernot,

ist das wirklich ein Steuerwagen? Der Wagen auf diesem Bild hat kein Spitzenlicht und kein Zugschluss. Das sieht für mich nicht nach einem Steuerwagen aus.


Hallo Falco,

die roten vierachsigen Umbauwagen hatten alle eine Steuerleitung. Es gab im Raum Frankfurt/Main auch grüne Vorkriegswagen mit Steuerleitungen.

Grüße
Markus
Hi,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

roten vierachsigen Umbauwagen hatten alle eine Steuerleitung.



Da habe ich nur die zusätzlichen Beiwagen für den ET 85 -> EB 85/885 auf dem Schirm. Wurden die auch noch anders eingesetzt? Gab es da noch Andere?

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Es gab im Raum Frankfurt/Main auch grüne Vorkriegswagen mit Steuerleitungen.



Donnerbüchsen für V36? Noch Andere?

fragt interessiert

Michael
Hallo,

rote Umbauvierachser gab es als Mittelwagen für den ET 65. Die Steuerleitung war auch keine KWS. Nach Ausmusterung der ET 65 sind sie noch weiter in rot, umgezeichnet zu normalen Reisezugwagen, eingesetzt worden.
Für den ET 85 gab es 8 rote B3y als Beiwagen EB 85.
In Frankfurt gab es drei Versuchs-Wendezüge aus Gruppe 30/36 Eilzugwagen und 78er mit direkter Wendezugsteuerung (da konnte der Regler der Dampflok vom Steuerwagen aus ferngesteuert bedient werden).

Gruß Engelbert

Hallo, Jürgen,

Ja, Bei V160 mit bis zu 12 Wagen war die Lok in der Mitte.

Ich habe es auch in Erinnerung, dass damals max. 8 Wagen geschoben wurden. Verstärkungswagen wurden hinter die Lok gehängt, ggbfs. mit Steuerwagen für die Gegenrichtung..

Zu den Fahreigenschaften von Modellen auf der Anlage. Ich denke, dass ich die Gleise nicht sorgfältig genug verlegt habe, Gleisübergänge uneben sind, die Radien zu eng sind, die Weichen zu dicht folgen. Beim Ziehen macht es sich nicht so bemerkbar. Beim Schieben längerer Garnituren aber drückt mir die Lok die Wagen aus dem Gleis.

Wie lang sind denn eure geschobenen Wendezüge?

Grüße
Ingo
Auf eine Vereinsanlage haben TGVs auch geschoten gefahren, also 8 oder Mehr Wagen. Und dass bei TGV Geschwindigkeit..
Hallo Engelbert,

Danke für die Klarstellung und Details. Vor 30 Jahren war das noch präsent bei mir....

Halten wir fest: rote 4yg im Wendezug geschoben von V160 geht nicht, 78 + E36 = temporärer Exotenbetrieb. Rote 3yg brauchen wir nicht, gibt genug Grüne, die in Frage kommen.

LG

Michael
Hallo zusammen,

auch wenn das Thema für den Ersteller eigentlich geklärt sein sollte, hier noch ein Hinweis. Grundsätzlich ist bei Steuerwagen der 'richtige' Steuerwagen von einem Befehlswagen zu unterscheiden. Bei der 78 wurde mit einem Hagenuk Befehlsgerät gearbeitet. Das arbeitet quasi wie ein Schiffstelegraf.

Auch die V36 hatten Klingelleitungen zum Wendezugbefehlswagen. Das ist keine KWS!

Gruß
Jürgen
Hallo,

wobei es auch V 36 mit direkter Steuerung vom führenden VS 145 Steuerwagen gab, ebenso die schon erwähnten drei Frankfurter 78er mit direkter Wendezugsteuerung.
Auch bei der indirekten Steuerung gab es verschiedene Verfahren, von Klingelzeichen, Sprechverbindung bis zu Fabeg oder Hagenuk Maschinentelegrafen.
Das war in den 50er Jahren noch ein ziemlich bunter Zoo unterschiedlicher Lösungen, bis die 36-polige KWS für direkte und die Hagenuk Geräte für indirekte Steuerung zum Standard wurden.

Gruß Engelbert
Hallo Engelbert,

natürlich gab es vereinzelt auch Fabeg-Steuerungen. Aber die waren nicht die Regel. Aber das geht jetzt noch weiter an der ursprünlichen Fragestellung weit vorbei. Es ging um die 216.

Gruß
Jürgen


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