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THEMA: Kehrschleifen Problematik

THEMA: Kehrschleifen Problematik
Startbeitrag
derMatti - 08.08.25 16:20
Hallo Zusammen,

ich bin neu in diesem Forum, bin zwar schon länger angemeldet und habe schon viel gelesen, aber mein Problem nicht gefunden und nun brauche ich ein wenig Hilfe.

Ich plane nach einer über 30-jährigen Auszeit wieder mit der Spur N anzufangen.
Ich habe damals aus Interessenwechsel das Thema MOBA in eine Kiste verlegt.
Nach einem Umzug fiel mir die Kiste wieder in die Hände. Durch den großen Keller ist die MOBA wieder in den Fokus gerückt.
Ich habe mit Any Rail meine Bahn soweit geplant und nun kommt es zur Umsetzung.
Da ich die Digitale Technik neu erlernen muss, entstehen für mich immer wieder neue Hürden. Eine Hürde ist die Kehrschleife, zumindest für mich.

Bei diesem Nebenbahnhof ist die eigentliche Ein- und Ausfahrt von oben. Jetzt kann man entweder direkt zum Bahnhof fahren oder halt anders herum. Wenn die Fahrtrichtung immer rechtsherum ist, ist es doch eine normale Kehrschleife mit den Sensorgleisen (schwarz), oder?
Mein Gedanke war: wenn ich mit einem Zug nicht direkt zum Bahnhof fahre, sondern geradeaus auf das lila Abstellgleis und ihn dort abstelle, das würde ja auch gehen, das KSM schaltet ja auch diesen Weg. Und nun kommt ein zweiter Zug und fährt in den Bahnhof. Das KSM schaltet wieder um, so weit so gut. Wenn ich nun den Zug vom Abstellgleis in den Bahnhof fahren möchte, funktioniert dies nicht, da das KSM eine andere Polarität geschaltet hat. Wie mache ich es, dass ich sowohl links und rechts herum das geschaltet bekomme. Vermute ich richtig, dass ich die vier Abstellgleise jeweils mit einem KSM schalten muss? Das würde bedeuten 5 KSM?
5 KSM sind natürlich eine Hausnummer und es gibt noch einen zweiten Nebenbahnhof der ähnlich aufgebaut ist, also mal zwei.
Mein Bahnhof spreche ich noch gar nicht an, kommt später, wenn ich dieses hier verstanden habe.
Natürlich sind die Abstellgleise am Bahnhof und die beiden im Berg, sowie die anderen Gleisstücke separate Blöcke.
Mein Gleissystem ist von Peco, die Zentrale eine umgebaute DR5000, sprich Digitalhersteller.
Ich hoffe, dass ich mein Problem verständlich dargelegt habe.
Lieben Gruß Detlev


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Hallo Detlev!

Du brauchst nicht die gesamte Kehrschleife umzuschalten. Es reicht, wenn Du dafür den Bereich unterhalb der orangen Querlinie nimmst (unterhalb der "7").

Herzliche Grüße
Elmar
Nein, das funktioniert so wie geplant mit einem KSM. Da Digitalspannung eine Wechselspannung ist, gibt es keine Polarität. Das KSM sorgt nur dafür das die beiden Amplituden der Wechselspannung beim Überfahren der Trennstellen synchron sind.

Falls du GBM in der Kehrschleife verwenden willst, musst du natürlich die Umschaltung durch das KSM beachten.

PS. Übrigens waren nicht synchrone Wechselspannungen der Grund für den großen Blackout auf der Iberischen Halbinsel vor einigen Wochen.
Hallo Detlev,

ich denke, dafür braucht man nur 1 KSM von Minitrix. Wenn man mit Sensorgleis einrichtet, dann geht das.

Bleibt eine Lok innerhalb Kehrschleife stehen, zum Beispiel auf dem Abstellgleis, dann kann die nächste Lok einfahren oder ausfahren.

Es darf nur nicht auf beiden Sensorgleisen gleichzeitig 2 Loks einfahren.

Grüße Henning
Hallo,
ich wollte das auch so bauen. Aber irgendwie konnte ich für das Abstellgleis in der Kehrschleife keine Belegtmeldung einrichten.
Ich habe dann auf das Abstellgleis in der Kehrschleife verzichtet.
LG Thomas
Hallo Elmar, hallo Ulli

Da habe ich wohl viel zu kompliziert gedacht. Der Wald und die Bäume….
@Elmar Du meinst, Sensorgleis nach der Weiche für je ein Gleis oder vor der Weiche, dann für beide Gleise? Ich steh auf dem Schlauch…

@Uli_22 Das ist immer mein Problem mit Plus und Minus. Da auch In den Foren gelegentlich von “plus“ und “minus“ gesprochen wird oder auch auf Grafiken so eingezeichnet wird. Das bekomme ich nicht so schnell aus dem Kopf.

LG Detlev
der mit dem rauchendem Kopf
Tach zusammen.

Wurde diese Anleitung aus dem hiesigen Forum in den FAQs abgelegt bereits durch den Beitragsstarter abgearbeitet?

Digitale Kehrschleife, so geht's: https://www.1zu160.net/digital/kehrschleife.php?view=all

LG
Vielleicht eine Verständnishilfe: statt von "plus" und "minus" sollte man eher von linker Schiene und rechter Schiene schreiben. So wird es von alleine klar, dass bei einer Kehrschleife die rechte Schiene beim "Wiedereinbiegen" auf die linke Schiene trifft und somit Kurzschluss verursacht, wenn keine Massnahmen vorgesehen werden.

Zur Frage, welche Kehrschleifenschaltung man bevorzugt, habe ich eine klare Meinung: Ich verwende seit Jahrzehnten die Fehlerstromerkennungsmodule von Lenz (es gibt auch andere Fabrikate mit der gleichen Technik, die oft fälschlich als Kurzschlussmodule bezeichnet werden, weil sie ohne Sensorgleise auskommen). Der sog. Kurzschluss ist dermassen im Mini-Bereich, dass er jedenfalls völlig unschädlich ist.

Heinzpeter
Hallo Detlev!

Es geht beides. Wenn Du jedes Gleis einzeln mit einem Kehrschleifenmodul ausstattest, kannst Du auch für jedes Gleis einen eigenen Belegtmelder verwenden. Du kannst aber auch beide zusammenfassen.

Im übrigen schließe ich mich dem Statement von Heinzpeter an. Ich habe auf meiner Anlage drei "Kurzschluß"-Module von Rautenhaus. Die funktionieren seit 20 Jahren störungsfrei.

Herzliche Grüße
Elmar
Da braucht man doch nur die ganze Kehrschleife nach Weichenstellung Umpolen.


Grüße
Harald
Moin Detlev,

ich habe bei meinem Wiedereinstiegnach 25 Jahren auch einige Zeit gebraucht, bis ich das Thema Kehrschleife in digital verstanden hatte. Mein erster Tipp: vergiss den Begriff, der ist nämlich irreführend. Eigentlich ist es ein Kurzschlussmodul. Wie Heinz-Peter geschrieben hat, treffen einfach an einer Stelle zwei Gleise mit unterschiedlicher Polarität aufeinander, kann man mit rechts/links, plus/minus oder grün/blau für jede Seite des Gleises sichtbar machen. Die Lösung ist, einen Abschnitt in der Nähe des Kurzschlusses beidseitig zu isolieren. Dieser Abschnitt muß länger sein, als der längste Zug, den Du auf diesem Abschnitt Deiner Anlage fahren lassen willst.
Ich habe Dir das mal in rot eingezeichnet. Daran schließt Du das KSM mit Belegtmelder für diesen Abschnitt. Sensorgleise brauchst Du nicht. Bei falscher Polarität löst die Lok einen Kurzschluss aus und das KSM polt um.

LG Rimbert



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Hallo Detlef,
wie Rimbert schon schrieb, kann man auch innerhalb des Kehrschleifenmoduls Gleisbelegtmelder verwenden. Sie müssen nur ihre elektrischen Bezugspunkte vom KSM beziehen. Ich habe ein Schaltungsbeispiel von meinem KSM beigefügt, es können mehrere Gleise bzw. Abschnitte innerhalb des KSM überwacht werden. ES werden keine Sensorgleise oder zusätzliche Verkabelungen oder Trennstellen benötigt. Mehr Infos findest du hier
https://www.digimoba.de/Digimoba-Neushop/shopro....php?products_id=167
Gruß Holger

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Morgen Detlev
Warum verlegst Du das KSM nicht aufs blaue Gleis vor der Weiche und der Weiche?
Werden die Sensorgleise mitgeschalten oder nicht?
Lg Peter
Hallo Detlev,

ich würde auch die Variante mit der Umschaltung per bistabilem Relais je nach Stellung der Weiche bevorzugen. Dann musst du keine Rücksicht auf Zuglängen zu nehmen. Denn so wie ich es sehe könnte es bei deinem Gleisplan mit der Länge der "Umschaltstrecke" knapp werden. Erst recht bei einer Ausführung mit Sensorgleisen. Und das Relais (ca. 10€) kostet wohl weniger als eine Schaltung.

Gruß FraNk
Hallo Detlev,

auch ich würde die Schaltung nach #13 bevorzugen, also die gesamte gelb-violette Strecke als Kehrschleife ansehen. Damit ist (gleismechanisch wegen der Weiche) bereits sichergestellt (wichtig!), dass niemals gleichzeitig in die Strecke eingefahren und ausgefahren wird (also beide Trennstellen gleichzeitig befahren werden). Außerdem ist sichergestellt, dass nicht während des Befahrens einer Trennstelle eine Umpolung stattfindet, denn es darf ja nicht die Weiche unter dem Zug geschaltet werden.

Ob (am einfachsten) die Umpolung per Relais direkt mit der Weiche verbunden wird (also ohne KSM), oder ob (wie in #0) ein KSM mit Sensorgleis (schwarz) zum Einsatz kommt, oder ein "übliches" KSM (welches beim Befahren der Trennstelle automatisch richtig schaltet), das ist völlig egal. Am günstigsten und elegantesten erscheint mir die Kopplung an die Weiche.

Wichtiger Hinweis: Es ist völlig egal, wieviele Züge sich innerhalb des als "Kehrschleife" bezeichneten Anlagenteils gleichzeitig befinden. In deiner Anlage könnten es sogar bis zu 5 Züge sein. Es dürfen nur nicht mehrere gleichzeitig eine Trennstelle befahren.
Das "Umpolen" ist NICHT (wie bei analog!) ein Vertauschen von +/- der Gleichspannung und damit der Fahrtrichtung einer Lokomotive (siehe #2)! Das Umschalten bewirkt lediglich, dass die beiden Schienen der Schleife mit den "richtigen" Schienen der Weiche elektrisch verbunden werden, anderenfalls würde die Digitalzentrale einen Kurzschluss melden und abschalten. Die Fahrtrichtung einer Lok wird NUR vom Lokführer/Bordcompter/Dekoder bestimmt, nicht von irgendeiner "Polarität"! Wobei dieser Begriff bei der hier verwendeten Wechselspannung auch schon falsch ist. (siehe #7)

Fazit: Nur EIN Kehrschleifenmodul (oder noch besser ein Relais mit zweipoligem Umschaltkontakt) für die gesamte Strecke und alle darauf befindlichen Züge.

Viel Erfolg wünscht
Wolfgang

Hallo @all
Sorry, ich habe mich gestern nicht gemeldet, weil wir Besuch hatten, der gerade Richtung Süden abgefahren ist.

Vielen Dank für Eure vielen Anregungen. Ich werde mir die Vorschläge jetzt mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und versuchen, dieses gedanklich umzusetzen, um daraus das Beste zu machen.

Ich habe mir über das System, welches ich verwenden möchte, Kurzschluss oder Sensorgleis, noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Es geht ersteimal um das zu verstehen, wie gesagt blutiger Anfänger.

Schwierig ist für mich die Umpolung per Relais, dies kann ich (Anschluss technisch) nicht nachvollziehen.

Ich habe bei dem Bild einmal die Gleislängen eigezeichnet. Mein Gedanke war schon die Strecken mit GBM auszustatten.

Ich wünsch Euch noch einen schönen Restsonntag.
LG Detlev


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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Schwierig ist für mich die Umpolung per Relais, dies kann ich (Anschluss technisch) nicht nachvollziehen.



Kannst du dir vorstellen alle Gleise in der Kehrschleife von einem Anschluss zu versorgen?

Kannst du dir vorstellen diese Versorgung über einen Umpolschalter zu versorgen?

Kannst du dir vorstellen diesen Umpolschalter mit der Weichenstellung zu betätigen?

Kannst du dir vorstellen diesen Umschalter automatisch gleichzeitig wie die Weiche mir Magnetspulen umzuschalten?  Das nennt man dann ein 2-Spulen Relais mit 2-poligem Umschalter.

Grüße,
Harald.
Hallo Detlev,

schau mal bei LDT, insbesondere das hier:
https://www.ldt-infocenter.com/dokuwiki/_media/...ispiele/page_742.pdf
Da wird anschaulich die Beschaltung einer Kehrschleife mit mehreren Belegtmeldungen dargestellt.
Ich habe da selbst so realisiert.
Du hast 7 Abschnitte, da ist ein Rückmeldemodul mit Besetztmeldern mit 8 Ausgängen o.k..
Die bei dir schwarz dargestellten Abschnitte hinter der Weiche kannst du als Sensorgleise nutzen.
Wichtig ist nur, dass in der Kehrschleife alle Trennungen auf einer Seite (egal welcher - am besten an der Außenschiene) sind.

Gruß Stefan
Hallo,

persönlich würde ich das Stück mit den 881mm - sofern hier Deine Züge reinpassen, sonst eventuell verlängern - beidseitig abtrennen und mit einem Kehrschleifenmodul versehen, welches ohne Sensorgleise arbeitet. Beim Rest der Kehrschleife lassen sich dann GBM ganz normal an die Zentrale anschliessen.

VG Martin
Der GBM sollte zwischen Gleis und  Meldebus eine galvanische Trennung haben. Wenn das der Fall ist kann man alle Abschnitte innerhalb der Schleife an einen Melder hängen und gut ist, unabhängig wie man die Schleife mit Fahrstrom versorgt.

Wenn du allerdings einen Geldsch...lumpf hast verkauft dir sicher jemand einen Booster mit eingebauter Kehrschleifenautomatik und dazu passenden Meldern.

Grüße
Harald
Moin Detlev,

wie so oft gibt es hier sehr viele Antworten, und viele davon passen nicht zusammen und manche sind auch widersprüchlich. Jeder antworte halt aus seiner Erfahrung und Überzeugung. davor bin ich nicht gefeit. Deshalb versuche ich dir mal ein paar Hilfestellungen für Anfänger zu geben, der kein besonderes technische Verständnis hat (ähnlich wie ich) Ich halte persönlich die Antwort von Martin in #18 als die in Deinem Fall einzig zielführende.

Zunächst einmal eine Einordnung meine Lösungsvorschlages.
Ich gehe davon aus, daß Du die Anlage digital steuern und überwachen willst, evtl. sogar mit einem PC. Die Überwachung setzt voraus, daß man alle Gleise, auf denen ein Zug stehen/fahren soll/könnte mit einem GBM ausstattet. Das ist völlig unabhängig von der Kehrschleife. In deinem Fall bräuchtest Du dann 7 GBM-Abschnitte, evtl. für die Weichen zwei oder drei weitere, abhängig davon, was Du alles überwachen willst.

Die nächste wichtige Frage ist, wie lang ist der längste Zug, der durch die Kehrschleife fahren soll. Du hast einen Bahnhof mit 60 cm und zwei SBhf-Gleise > 160cm. Sollen z.B. Güterzüge mit 150 cm durch die Schleife fahren? Falls ja, baust Du einfach in jedes der beiden Abstellgleise ein KSM ein, trennst beide beidseitig und das KSM wird über die jeweiligen GBM mit Strom versorgt und fertig. Kein Sensorgleis, keine Relais, das sin alles Dinge über die man sich im digitalen Zeitalter keine Gedanken mehr machen muss.

Wenn dein längster Zug kürzer ist (z.B. 120cm), würde ich die Abstellgleise entsprechend kürzen und das 88 cm Gleis auf 120 cm verlängern. Dann brauchst Du nur ein KSM in dem Gleis.

Viel Erfolg beim Studium und Grübel, bei Fragen auch gerne eine PN an mich.

LG Rimbert
Hallo,
nachdem ich mir alle Vorschläge durchgelesen habe, werde ich es wahrscheinlich so machen wie es Rimbert und Martin in #10 und #18 beschrieben haben (Kurzschluss), oder wie #17 vom Stefan (Sensorgleis).
Die Steuerung über die Weiche, da bin ich mir nicht sicher, da ich die Weichen mit Servos steuere.
Also vielen Dank an alle.
Gruß Detlev
Moin Detlev,

Steuerung über die Weiche macht keinen Sinn, da Du ja in der Schleife noch mehr Weichen und Abstellmöglichkeiten hast und mit mehr als einem Zug in der Kehrschleife fahren wirst.

LG Rimbert
Hallo Detlev,

wie du die Weichen steuerst, hat keinen Einfluss auf die Kehrschleifenproblematik...

Heinzpeter
Hallo Detlev,

bei einer Steuerung mit Servos wird es ja sogar noch einfacher!

Mit zwei mechanisch verbundenen Mikroschaltern, die zum Beispiel von dem Kreuz auf dem Servo bedient werden, wird die Umschaltung gemacht.

Symbolbild und Schaltung siehe unten.

Gruß FraNk

Die von WestfaleMS zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo,

Harald (haba) und FraNk (WestfaleMS) liegen mit der Umschaltung synchron zur Einfahrweiche in die Kehrschleife
in diesem Fall technisch gesehen am einfachsten. Es wird nur ein mechanisch vom Servo angesteuerter Umschalter (FraNk) oder ein Relais (Harald) benötigt.

Alle speziellen KSM, egal mit welcher Funktionsweise (Sensorgleisabschnitte oder Kurzschlusserkennung), sind hier technisch gesehen "Kanonen auf Spatzen".

Begründung: Es gibt in diesem Fall hier nur eine Einfahrtmöglichkeit in die Kehrschleife über die eine Weiche und von deren Stellung ist die Polung der gesamten Kehrschleife abhängig. Zudem können auch nicht zwei Züge gleichzeitig in die Kehrschleife einfahren - ein weiterer Vorteil.

.... sagt Ulrich,
der auch schon KSM selbst zusammengelötet und verbaut hat, weil es nötig war, hier aber die technisch einfachere Lösung der Umpolung parallel mit dem Weichenschaltvorgang klar im Vorteil sieht.
Moin,

ich bin ja ein elektrotechnischer Laie, aber vielleicht kann mir hier ja der ein oder andere auf die Sprünge helfen.
Mal angenommen ein Zug ist bereits in die Kehrschleife eingefahren, die Weiche wird umgestellt und die Polarität geändert. Der Zug fährt weiter, durch den Bahnhof in das untere Abstellgleis. Zeitgleich kommt ein zweiter Zug und fährt ebenfalls in die Kehrschleife ein, dazu wird die Weiche wieder zurückgestellt. Polarität erneut geändert. Beide stehen nebeneinander im Abstellgleis. Nun soll der eine Zug, ist ein Triebzug, rückwärts rausfahren zum Bahnhof und der andere die Fahrt über die Weiche fortsetzen. Geht das digital gut?

LG Rimbert
Hallo Rimbert,

das sollte digital überhaupt kein Problem sein, da die Polarität hier keine Rolle spielt. Jeder Zug bekommt seinen digitalen Befehl und fährt wie gewünscht, auch wenn sich die Polarität während der Fahrt ändert.

Gruß FraNk
Digital spielt es keine Rolle wenn sich die Polarität unter einem, zwei oder drei Zügen spontan ändert. Wie bei Märklin Wechselstrom, da macht es auch nix wenn man die Polarität ändert. Willkommen bei DCC liebe Gleichstromfahrer.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Nun soll der eine Zug, ist ein Triebzug, rückwärts rausfahren zum Bahnhof und der andere die Fahrt über die Weiche fortsetzen.



Einer der Züge  wird zuerst bei der Weiche ankommen und der darf dann zuerst über die Weiche und bestimmt dann die Weichenlage und automatisch die Polarität aber die Polarität hat keinen Einfluss auf die Richtung der Züge.


Grüße,
Harald.


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