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THEMA: Minitrix BR 58 - 12619 - Fahrwerk zerlegt!

THEMA: Minitrix BR 58 - 12619 - Fahrwerk zerlegt!
Startbeitrag
Bavaria - 07.08.25 08:02
Guten Morgen allerseits!

Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, erspare ich mir lange Erklärungen und stelle stattdessen ein Bild ein.

Dieses Bild
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Leider haben sich bei dem Crash auch die Radscheiben verdreht, sodass ich nicht sicher feststellen kann, ob der Kurbelversatz 90° oder 120° beträgt.
Meine zwei Minitrix BR 44 und BR 85, beide Dreizylinder-Loks, haben einen Versatz von 90°.
Ich hoffe nunmal, dass dies auch auf die BR 58 zutrifft?
Für Bestätigung bzw. Rückmeldung bedanke ich mich schon im  Voraus.

Viele Grüße und einen schönen Tag
Dieter

Die von Bavaria zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login




Moin,

was will er denn mit dem Bild ausdrücken? Frage nach Ursache? Suchst du jemanden der das repariert?
Übrigens hatten wir letztens schon mal das Thema:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...b1=minitrix%2058#aw2

ah, jetzt mit edit und mehr Text.
> Ich hoffe nunmal, dass dies auch auf die BR 58 zutrifft?
Ja

Grüße Torsten
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


was will er denn mit dem Bild ausdrücken?



Hat er oben erklärt *lach*

Leider wurde der Beitrag von mir durch ein Versehen vor Fertigstellung abgeschickt.

Gruß Dieter
Torsten war schneller!

Vielen Dank Torsten!  Dann werde ich mir mal bei Fohrmann (hat leider Urlaub) dieses Gerät bestellen.
https://www.fohrmann.com/de/90-grad-versatz-vor...ampflokomotiven.html

Viele Grüße
Dieter
Hallo Dieter,

wenn das derart verdreht ist, wie ging das mit angebauten Stangen? Kann ich mir gerade nicht erklären.

das Ding willst du dir bestellen? Kostet richtig Geld, wie oft nutzt man das? Ich mach sowas von Hand, das Ding ist auch für H0, da braucht es womöglich noch mehr um das für N zu verwenden. Die Lok musst du eh komplett zerlegen... bei meiner 44er hab ich das auch mal machen müssen, auch bei den Fleischmann 94 hat diese Methode gut funktioniert:
Erst mal den Rahmen entfeinern, also alle ab was beim Räder richten stört. Dann schauen was überhaupt verdreht ist und dann schauen ob das überhaupt wieder zu richten ist, verdrehtes Rad ab und gucken ob man das überhaupt wieder fest bekommt. Dann alle Achsen die nicht verdreht sind richtig rum einbauen und die wo die Räder verdreht waren ohne Räder rein. Dann die Räder passend zu den richtigen aufsetzen und nur wenig auf die Achse schieben. Dann schauen ob das so stimmt, vorwärts und rückwärts schieben und schauen... wenn das passt dann die Stangen anbauen, so weit das halt geht, da darf man evtl. die Bolzen nicht komplett rein drücken. und wieder probieren. Die Vorrichtung macht das garantiert nicht besser weil die Räder auch passend zur Stellung der Zahnräder stimmen müssen, sonst hakt es da. Bei der Stellung der Zahnräder kommt es auch oft drauf an wie die Achse eingebaut wird. Markiere dir das bloß vorher welche Achse wo war und welches Rad links und welches rechts war, ansonsten machst du am Ende alle Räder ab und baust neu dran.
Weiter... da die Räder noch nicht komplett aufgesteckt sind kann man sie jetzt bei Bedarf noch verdrehen bis es rund läuft. Dann die gerichteten Achsen wieder ausbauen, rechts links merken! und das Rad komplett aufdrücken. Etwas Wellenkleber hilft vielleicht ein nicht mehr so ganz intaktes Rad zu befestigen. Dann sofort schauen ob es vielleicht eiert und ggf seitlich gerade biegen, ist ja Kunststoff...
wenn am Ende alles nichts hilft: neue Achsen besorgen und wenn die nicht zu bekommen sind, für 150€ gibts auch immer man eine 58er bei E***.

Viel Erfolg... man bekommt das hin.

Grüße Torsten
Hallo,
man müsste die andere Seite sehen.
Wenn bloß die Achsen verdreht sind, dann ist das einfach gemacht.

Wenn aber aktiv an den Radsätzen manipuliert wurde, dann ist vermutlich die Neubeschaffung der Radsätze wirklich sinnvoll, denn die Achsen sind bei verschiedenen Loks mit einem Stern eingepresst.

Wie Torsten richtig schreibt ist die künstlich erzwungene Bohrung dann nicht mehr in der Lage dauerhaft formschlüssig den inneren Achsabstand und das Radsatzbild zu halten....weil es eben ausgeleiert ist.

Das Wort "Unfall" mag umgangssprachlich anwendbar sein, aber tatsächlich muss man schon fragen, was einen Modellbahner dazu bringt eine solche Gewalt an den Radsätzen, auszuüben! Vielleicht der versuch die Radsätze selber abzudrehen?

Für Leser hier noch der Hinweis: Die 85 hat identische Radsätze wie die alte Mtx 52 und auch in der überarbeiteten Form nie die wegen des Innentriebwerks versetzten Gewichte einer 3-Zylinderlok gehabt. Zumindest kenne ich diese Varianten ab Werk nicht anders.
https://www.spur-9mm.de/storage/images/image?re...1728&height=2560
Bei den alten Radsätzen waren die Achsen glatt und gesteckt und konnten altersbedingt  jederzeit Radreifen oder Innenmaß verlieren.

Sehr gut kann man an der Mtx 44 erkennen, das die Gewichte der B-Achse wegen des Innentriebwerks  beim Vorbild (!!!) versetzt sind https://i.ebayimg.com/images/g/Q5AAAOSwb~1oQE4k/s-l1600.webp

Wie das bei der 58 aussehen sollte, kann man hier sehen: https://th.bing.com/th/id/R.533354e351cf731726...p;pid=ImgRaw&r=0

Gruß Sven




Hallo Torsten,

vielen lieben Dank für Deine Ausführungen!

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Viel Erfolg... man bekommt das hin.


Das macht ja schon Mut.
Ich habe seit 10 Jahren eine BR 65 in der Schublade liegen an der das Fahrwerk einzustellen ist.
Bisher habe ich mich davor gedrückt, da mir die Traute fehlte. Nachdem nun der Super-GAU eingetreten ist, bleibt mir nichts anderes übrig als dieses Thema endlich anzugehen.

Hm, bin gerade am überlegen - eine gebr. BR 58 für 150 €, oder das Teil von Fohrmann.
Schaun wir mal, dann sehn wir ja *lach*
Aber auf jeden Fall werde ich die Reparatur versuchen!

Hallo Sven,
vielen Dank für die Bilder und Erklärungen.
Das löste nicht nur einen Aha-Effekt aus, sondern hilft mir sehr viel weiter.

Danke euch beiden für Eure Mühe. Ich habe wieder etwas gelernt.

Viele Grüße
Dieter
Die Loks zerlege ich nicht, um Radversatz zu justieren.
Bisher hat das auch ohne Demontage geklappt.
Vermutlich hat sich ein Rad auf der Achse gelockert, verdreht und die Folgeschäden verursacht.
Dazu braucht es gar nicht viel.
Leider reißen Räder gelegentlich, oder sitzen durch Alterung nicht mehr fest auf den Achsen und lassen sich dann auch nicht mehr einfach befestigen. Kleber, die das können, verhindern das Justieren nach dem Fügen.

Jürgen H.
Hallo Dieter #1 welche Art Crash kann die Räder derart verdrehen? Ein Bild von der anderen Seite wäre zum Vergleich vorteilhaft. Wenn eine Lok runter fällt oder auf der Anlage mit einem anderen Zug zusammen fährt, dann verdrehen sich mit Sicherheit nicht gleich die Räder. Meine Vermutung ist, da hat jemand Hand angelegt und dabei nicht Obacht gegeben und Achsen seitenverkehrt eingebaut. Ja sowas kommt vor. Aber wie weiter oben schon geschrieben, es lässt sich alles wieder reparieren, kostet nur Zeit und Nerven.
Gruß elber
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: SSEB

Für Leser hier noch der Hinweis: Die 85 hat identische Radsätze wie die alte Mtx 52 und auch in der überarbeiteten Form nie die wegen des Innentriebwerks versetzten Gewichte einer 3-Zylinderlok gehabt. Zumindest kenne ich diese Varianten ab Werk nicht anders.



Hallo Sven,

Etwas verwundert schaue ich auf deinen Link, der 2. Treibradsatz ist doch versetzt.

Seit der Überarbeitung ist es jedenfalls richtig!

Ich habe sowohl eine alte BR85, als auch mehrere "neue", mit dem richtigen 3-Zyl.-Versatz.

Es passen jedoch nicht die Treibstangen der Mtx 44, da der Achsabstand der 85 größer ist. Alte 52er Konstruktion.

Gruß Jens

PS:

Minitrix mit 3-Zylinderfahrwerk ab Werk:

12717 85 005 DB
11455 Zugpackung mit 85 001 DRG

Also die 85 hat in der neueren Version dann doch den Versatz ab Werk.
Jens, da haste recht. 😮👍

Anbei noch ein Link
Alte 85
https://assets.catawiki.nl/assets/2019/10/7/9/8...70c-2d2f7d500495.jpg
Neue 85
https://th.bing.com/th/id/R.953e5bae2ce3fec8e14...p;pid=ImgRaw&r=0

Gruß Sven
Moin Dieter,

nun ja, was genau passiert ist wissen wir nicht, will meinen, wie kam es zu diesem Super-Gau?
Kannst du da was sagen?

Wenn ich die Lok, so wie sie da jetzt ist, auf den Tisch bekäme, dann würde ich als erstes gucken ob ein Rad lose ist und wenn dem nicht so ist dann würde ich versuchen erst mal eine Seite in die richtige Stellung zu bringen und dann schauen wie es auf der anderen Seite aussieht. Vielleicht sind nur die Achsen verdreht und gar nicht Räder auf den Achsen.
Wo ich zum "wie passiert" Szenario komme. War die Abdeckung unten evtl. lose, so dass sich das Getriebe verdreht hat? Die Gewalt, die wirken muss um ein Rad auf der Achse zu verdrehen kann ich mir bei diesen Achsen nicht vorstellen: Bei einer 94 kann das passieren, die hat aber auch nur Räder, die ohne Riffel oder kleine Zähne auf der Achse aufgepresst sind. Wie das bei der 58 ist weiß ich nicht... meine ist mein liebster Fünfkuppler, da taumelt nichts, die läuft geschmeidig, hat sogar etwas Auslauf, zieht ihren Zug, ist über 20Jahre alt und ich hatte da noch keine Schraube lose. Ob ich die schon mal geölt habe? Keine Ahnung, absolut geile Lok.

Grüße Torsten
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Berndt

Meine Vermutung ist, da hat jemand Hand angelegt und dabei nicht Obacht gegeben und Achsen seitenverkehrt eingebaut.

Rechts/links-Vertauschen macht bei den Achsen nichts aus.

Bei der 58er sind ohnehin nur die Achsen 3 und 4 über Zahnräder angetrieben. Alle anderen Achsen kann man frei drehen.  

Vorgehen:
- Lok auf den Rücken legen und die Achsabdeckung entfernen.
- Achse 4 leicht heraus heben und solange verdrehen, bis sie genau zur Achse 3 passt.
- Deckel wieder drauf und alle anderen Achsen in die gleiche Position wie 3 und 4 drehen. Bei meiner Lok ist der Versatz vorgildgetreu 60°. (Für den Antrieb der zahnradlosen Achsen wären wohl 90° besser.)
- Andere Seite anschauen, ob alle Räder gleich stehen?
- Ja: Bingo!
- Nein: Jetzt fängt die Arbeit an.

Dietrich
Guten Morgen Torsten,

Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: Torsten

nun ja, was genau passiert ist wissen wir nicht, will meinen, wie kam es zu diesem Super-Gau?
Kannst du da was sagen?



Die Frage wurde sehr zutreffend beantwortet.

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Jürgen-H

........ hat sich ein Rad auf der Achse gelockert, verdreht und die Folgeschäden verursacht.



Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Elber

Ein Bild von der anderen Seite wäre zum Vergleich vorteilhaft.



Leider nicht möglich, da die Steuerung  etc. total zerlegt ist.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünscht euch

Dieter
https://img.ricardostatic.ch/images/7995a85c-e7...komotive-br58-spur-n

https://img.ricardostatic.ch/images/c5d94b09-81...komotive-br58-spur-n

https://cdn04.trixum.de/upload2/161000/160992/5...7e31ec80860c666c.jpg

Offensichtlich kommt es doch immer mal wieder vor, dass diese Lok "den Abgang" macht, denn meine KI vom Zeitrelais-Röhrenrechner Zuse 2000 hat doch einige solcher Loks entdeckt, die dem Bild ganz oben sehr ähnlich sind.

Man könnte ja dann doch etwas Angst bekommen, wenn das im Normalbetrieb passieren würde.....

Auch bei den im Link gezeigten Lok ssind die Achsen und Radsterne verdrückt und es scheint so zu sein, dass die Kuppelräder über glatte und keine verzahnten Achsenden im Radstern verfügen. Das letzte Bild zeigt eine verbogene Schubstange wegen der verdrehten C-Achse.

Dennoch ist es kaum vorstellbar, dass alle Radsterne verdreht sein sollen, es sei denn, dass bereits alle Räder ausgebaut waren und nun weder Reihenfolge, noch Einbaurichtung klar erkennbar sind.

Trotzdem, so wurde es ja auch geschrieben, kann man sich Achse für Achse auslegen und schrittweise "ausrichten, denn idR sitzt ein Rad "bombenfest", während eines locker ist.

Herausgearbeitet und die Konsequenzen im Link, hatten wir, den Versatz auf der C-Achse gegenüber D und E

https://tse3.mm.bing.net/th/id/OIP.Gr8vrktIKjf3...ain&o=7&rm=3

und somit kann anhand der Bilder die es im Netz gibt durchaus schon etwas gemacht werden.
Wichtig bleibt zum Schluss und noch vor Anbau des Gestänges, dass man die Spurkränze abgleicht, sodass ein Auflaufen oder Hineinfallen in Weichen oder das Klemmen des Gestänges vermieden wird.

Gruß Sven
Hallo,
Ich hab im Bestand auch eine BR 58 mit ehemals verdrehten Radscheiben. Dies passiert, wenn die Radscheiben nicht mehr ausreichend stramm auf den Achsen sitzen. Von solchen Modellen scheint es einige zu geben. Denn auf den Achsen ist keine Verzahnung, die Radscheiben sitzen auf der glatten Welle. Die Neujustage ist eine elende Fummelei aber mit Geduld, Spucke und ein wenig Buchsenkleber bekommt man die Lok wieder zum laufen, meist nicht top, aber wenigstens akzeptabel. Eine Richtung macht am Ende trotz aller Sorgfalt meist noch leicht Probleme. Bei mir taumelt der Rückwärtslauf leicht.

Gruß Sven
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: Sven

Die Neujustage ist eine elende Fummelei

Warum? Nur die Achsen 3 und 4 (C und D) sind per Zahnrad verbunden, siehe #12. Nur diese muss man erst mal "hinfummeln". Die anderen, nur über die Kuppelstange verbundenen, Achsen haben normalerweise weniger Grund, sich zu verdrehen. Selbst wenn, kann man sie leicht herausnehmen und justieren.  

Dietrich
Wenn Räder auf den Achsen verdreht sind, passen die Zahnräder nicht mehr zur Position.
Es macht überhaupt keinen Sinn, Achsen heraus zu nehmen.

Jürgen H.
Hallo Jürgen

Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Jürgen

Wenn Räder auf den Achsen verdreht sind, passen die Zahnräder nicht mehr zur Position.
Es macht überhaupt keinen Sinn, Achsen heraus zu nehmen.

Du hast mich missverstanden. Ich spreche von den Achsen 1, 2 und 5 (A,B,E). Die haben KEINE Zahnräder.

Dietrich
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name:

Vorgehen:
- Lok auf den Rücken legen und die Achsabdeckung entfernen.
- Achse 4 leicht heraus heben und solange verdrehen, bis sie genau zur Achse 3 passt.



Jürgen H.
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: Dietrich

Vorgehen:
- Lok auf den Rücken legen und die Achsabdeckung entfernen.
- Achse 4 leicht heraus heben und solange verdrehen, bis sie genau zur Achse 3 passt.

Ja, das ist die einzige Möglichkeit, um wenigstens EINE Seite gleich einzustellen. Dann sieht man, ob die andere Seite passt. Wenn nicht, muss man das Rad abziehen und in der richtigen Position aufpressen, notfalls verkleben. Das betrifft bei dieser Lok aber nur die Achsen 3 und 4.

Ich bin seit etwa 50 Jahren N-Bahner und habe schon einige Loks repariert. Räder drehen musste ich dabei eher selten.

Dietrich
Moin Dietrich,

Aber es kann passieren, wie in meinen Beitrag oben verlinkten Thread geschrieben habe. Treibstange am Bolzen des 2. Kuppelrades verhakt und schon ist es passiert. Treibstabge krumm und Achsen im Getriebe verdreht wenn der Deckel nicht ganz fest ist. Und was wenn sich die Achsen nicht verdrehen? Dann klappt es mit einem einzelnen Rad. Oder mehreren. Oder die Kurbel bricht. Was folgt ist eine dann doch recht aufwendige Reparatur.

Grüße Torsten
Ein fröhliches Hallo in die Runde!

O happy day!

Man(n) muss einfach Glück haben. *freu*
Als hätte ich es geahnt, habe ich das Teil bei Fohrmann noch nicht bestellt und werde dies auch nicht tun.
Denn - glücklicherweise wurde hier im Forum eine Minitrix BR 58 angeboten, welche künftig den freien Stellplatz im Lökschuppen einnehmen  und als Reparaturvorlage für die malade BR 58 dienen wird.

Ein Gefühl wie vor Weihnachten *lach*

Viele Grüße und schützt euch vor der Hitze
Dieter
Hallo Dieter,

Die hab ich auch gesehen und so gedacht: die wäre doch schon mal was für den Dieter. Und war sogar schon digital... genial, falls man das braucht.

Dann viel Spaß mit der neuen und viel Erfolg wenn du die Reparatur angeht.

Grüße Torsten
Guten Morgen Torsten,
vielen Dank!

Da ich, dank Carsten Berger (1001-digital), seit 2015 digital unterwegs bin, ist dies ein wahrer Glücksfall.
Die Reparatur werde ich auf jeden Fall angehen, wobei nun nicht mehr so viel Druck auf dem Kessel ist.

Wünsche allen einen schönen Tag.

Viele Grüße
Dieter
Dieter, du kannst ja dann mal berichten wie deine Reparatur geklappt hat.

Grüße Torsten
Hi Torsten,

werde ich machen.
Allerding könnte das dauern. Momentan werden alle Dampfer, sofern nicht bereits durchgeführt, auf LED-Beleuchtung umgestellt.

Viele Grüße
Dieter

Hallo,

ich hol den Faden nochmal hoch. Hab gerade wieder mal so einen Patienten auf dem Tisch liegen, der Kurbelzapfen rechts ist gebrochen. Natürlich gibts das E-Teil bei Märklin nur für Links, aber besser als garnichts.

Die Fehlerursache hat sich beim Zusammenbau der Lok gezeigt. Der Kurbelzapfen ließ sich nicht ohne Gewalt in sein Montageloch bringen. Das Loch am Zapfenlager der Kuppelstange zur Verbindung der C-D- und E-Achse passte nur sehr schlecht und stramm. Damit war klar, dass der Kurbelzapfen im Werk mit Gewalt eingesetzt  und durch die Fahrwerksbewegung abgeschert war. Dadurch dass nur 2 der 5 Achsen vom Getriebe angetrieben sind und das Fahrwerk einen Versatz von 120° hat, müssen die Bohrungen in den Kuppelstangen exakt und möglichst passgenau sitzen und damit ebenso der Versatz der jeweilgen Achsen.

Ich habe die E-Achse nachjustiert und die Bohrung der Kuppelstange einen Hauch ausgerieben, insbesondere um die rasiermesserscharfen Kanten vom Stanzen "stumpf" zu bekommen. Ich hoffe, jetzt funktionierts lange...

Gruß Sven


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