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THEMA: Railcom Zugnummerrückmeldung über Loconet

THEMA: Railcom Zugnummerrückmeldung über Loconet
Startbeitrag
Helmut - 23.07.25 22:20
Hallo Gemeinde,

ich habe mal wieder, kommt alle paar Jahre vor, ein Verständnisproblem mit dem Loconet.
Diesmal mit der Übermittlung von Zug- bzw. Loknummern.
Ich kenne die proprietären Methoden Uhlenbrock Marco und Digitrax Transponding. Aber nachdem jetzt das Modul "x016LN-RC" von "duweisstschonwem" vor der Auslieferung steht, scheint es ein drittes Verfahren zu geben und ich bin am Grübeln, was das ist und ob ich das nutzen kann.
Nachdem mir klar ist, dass man das nicht ohne weitere Infos beantworten kann, ein paar Hintergründe.
Ich lehne kategorisch ab, eine Anlage mit dem Handy, dem Tablet oder dem PC zu bedienen. Da kann ich auch gleich einen Simulator nehmen und spare eine Menge Arbeit, aber auch eine Menge Spaß. Der PC darf gerne im Hintergrund Steuerungsaufgaben übernehmen, aber nach dem Einschalten schaue ich auf die Gleise, meine Regler, meinen Stelltisch und nicht auf einen Bildschirm.
Daher bin ich ein großer Fan von Uhlenbrock Track-Control. Da kann ich auf dem Stelltisch nicht nur Weichen schalten und Belegtmeldungen anzeigen, sondern auch Zugnummern. Dazu kann ich Fahrstraßen stellen und ausleuchten. Zugnummernanzeige allerdings nur, wenn die Segmente eine Lissy/Marco-Information auf dem Loconet bekommen.
Inzwischen werkelt anstelle meiner IB II (ohne neo) eine Z21 schwarz. Die Erzeugung der Marco-Infos und der Belegtmeldung auf Abschnitten mit Railcom passiert über Roco 10808, das funktioniert sehr gut. Belegtmeldung über 10819 für Abschnitte ohne Railcom-Erfassung hat nicht geklappt, hat Roco aber auch nicht versprochen. Lehrgeld, kein Vorwurf. Statt dessen tun das jetzt "Duweisstschonwer" x016LN-CS mit x018ES-CS direkt auf dem Loconet der Z21. Funktioniert gut und stabil. Bei meinen alten 63340 hatte ich einfach ein schlechtes Bauchgefühl, auch wenn die kompatibel sein sollen.
Aber die angekündigten x016LN-RC scheinen etwas völlig anderes zu tun mit Adressrückmeldung und gleichzeitiger Belegtmeldung und ich würde gerne verstehen was. Schließlich sind sie etwas über die Hälfte billiger als die Roco 10808, das macht sich im Budget schon deutlich bemerkbar. Auch bei deLoof scheint es ein völlig anderes Verfahren zur Zugnummernerkennung und Anzeige zu geben, was aber nicht in den Stelltisch passt und auch keine Übernahme auf den Handregler ermöglicht.
Hat also da jemand den Durchblick ob es einen Standard gibt, den ich nicht kenne? Sonst ist halt schlimmstenfalls mal wieder Lehrgeld angesagt. Ist bei der Moba ja auch irgendwie normal.

Gruß,
Helmut

Hallo,

die Antwort ist nein. Kein Durchblick, kein öffentlicher Einblick und keine Standards.
Digitrax will es so und Uhlenbrock deckt sie.
Daher habe ich bei uns im Verein sämtliche Ambitionen zur Implementierung von Loconet als Vereins Standard fallen gelassen. Nicht zu Letzt hat Piko den Hut drauf gehauen.

Grüße, Peter W
Hallo Helmut.

Ich würde davon aus heutiger Sicht von dem Ding abraten, wenn Du mit LocoNet keine Erfahrung davor gesammelt hast. Außerdem solltest Du RailCom technisch in seinen Grundzügen soweit Verstanden haben.

Der Vorgängerbaustein war / wird genauso viel Aufwand wie der Neue. Wenn man das LocoNet Bussystem nach Digitrax (USA) Normung nicht drauf hat, ist es schon mal eine größere Hürde. Ich hatte viel Aufwand bis das Teil lief. Jetzt werkelt es zuverlässig.

Digitrax USA ist der Lizenzgeber auf das LocoNet Bussystem. Daran orientiert sich besagter Hersteller aus den NL.

Gut gedacht aber m. M. n. doch noch zu umständlich über LocoNet und wenig Unterstützung in der Dokumentation bezüglich Softwareprogramme am PC. Ich habe all inclusive 2 Monate mit try and error gebraucht bis das Konstrukt endlich sauber lief. Auch die Handbücher sind teilweise lückenhaft oder ungenau in der Deutschen Ausgabe übersetzt.

Wenn's dann endlich nach vielen Stunden des Einrichtens und Einmessens der Blöcke läuft, dann arbeitet es allerdings recht zuverlässig! Die Mühe hat sich gelohnt.

Achso, beim Aufspielen von neuer Firmware auf die Zentrale oder den Baustein kann es passieren, dass Einstellung resettet werden. Man muss sich also immer erinnern vorher alles auf dem PC zu sichern.

Der Vorgänger-Baustein und der Nachfolger auch braucht aber dennoch zusätzlich mind. zwei Loconet Rückmelderbausteine aus dem selben Haus. Weil jeder Block wird in mind. 2 Unterblöcke unterteilt. Sonst läuft es nicht voll im Automatikbetrieb durch und es ist dann erst richtig betriebssicher abgesichert.

UND man sollte auch die Zentrale des Herstellers besitzen. Da dann wenigstens das erste Einrichten leichter wird. Ich besitze die Zentrale dazu. Außerdem die 2 Rückmeldemodule.

Die RC Signale die vom Decoder kommen sind nicht sehr stark und somit empfindlich gegen Verluste oder Einstreuungen. Du brauchst kurze Kabelwege und große Querschnitte vom Baustein zum Gleisabschnitt, den Du damit auslesen möchtest. Heisst langes LocoNet Flachbandkabel kaufen damit der Baustein ideal zentral unter der Anlage platziert wird. Je größer die Anlage, desto eher wird man dann bereits einen weiteren brauchen, um die Kabelwege ziwchen Gleis und Baustein klein zu halten.

Der Baustein braucht in der Praxis raundabout 16,8 Volt DCC Gleisspannung an seinem Eingang, weil er wird nur durch den Gleisbus der Zentrale mit Saft versorgt, es ist kein extra Netzteil anschliessbar! Verliert am Ausgang technisch bedingt knapp 1.2 Volt DCC zu jedem Gleisabschnitt Gleis hin. Heisst leisspannung hat dann noch grob über den Daumen 15,6 Volt DCC.

Die Zentralenstromversorgung aus dem Netzteil muss dann nochmals 1,2 Volt über dem DCC Spannung liegen, weil die Zentrale auch nochmals 1,2 Volt verbrät. Somit sollte das Schaltnetzteil am ende 18,00 Volt DC haben.

Jedenfalls beim Vorgängersystem aus gleicher Entwicklerhand ist dem so wie beschrieben. Und soweit ich es mal verfolgt hatte, hat sich das großartig noch nicht geändert.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude an deiner Modellbahn. Das Preis-Leistungsverhältnis ist aber o. k. dafür!

L.G.

Hallo Helmut

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Helmut

Aber die angekündigten x016LN-RC scheinen etwas völlig anderes zu tun mit Adressrückmeldung und gleichzeitiger Belegtmeldung

Hier hast du wohl etwas missverstanden. Das funktioniert genauso wie der bisherige Digikeijs DR5088RC (allerdings mit verbesserter Empfindlichkeit) oder Roco 10808 mittels Railcom-Rückmeldung über Loconet.  

Dietrich,
der auch gespannt auf die erste Lieferung wartet.  
Hallo Gemeinde,

vielen Dank für die Antworten. Nach nochmaligem Durchlesen einiger Anleitungen von Roco und Uhlenbrock bin ich zur Erkenntnis gelangt, dass das Problem auf der Uhlenbrockseite liegt.

Bei den 10808 kann man zwar "Rückmeldung und Adressanzeige auf dem Loconet" aktivieren, das bewirkt aber leider gar nichts, erst wenn man "Lissy/MarCo emulieren" anhakt, zeigen die UB-Schachteln was an.

Uhlenbrock schreibt in den diversen Anleitungen auch, dass man um Lokadressen anzuzeigen, an den Lissy/MarCo-Empfängern, das "Uhlenbrock-Format" aktivieren muss, nicht das "Digitrax-Format", in älteren Anleitungen auch noch als "Digitrax-Transponding" bezeichnet. Vermutlich sendet also der andere Anbieter dann auch genau dieses Format, nützt mir also nichts.

Das wäre alles noch kein Beinbruch gewesen, denn die relativ wenigen Abschnitte wären ja mit 10808 zu realisieren, wenn auch etwas teuer, und für die "dummen" Belegtabschnitte sind die neuen oben erwähnten Module eine sinnvolle Lösung. Aber dann ist mir heute etwas richtig Schlimmes begegnet.

Als ich ein paar weitere Infos von der Uhlenbrock-Webseite holen wollte, ging die nicht mehr. Hatten wir schon öfter, also einfach Google-Suche. Da erzählt mir die Nerv-KI ohne Quellenangabe, Uhlenbrock hätte heute am 24.07. Insolvenz angemeldet. Bitte nicht! Hoffentlich eine andere Firma, die zufällig auch so heißt, oder es ist wieder so ein KI-Blödsinn.

Hoffen wir das Beste. Ich liebe diesen Stelltisch.

Gruß,
Helmut
Hallo nochmal,

bevor jetzt jemand was in den falschen Hals gekriegt hat, es war wohl wirklich so ein typischer KI-Gag mit unausgereifter Software zum generieren von Klicks ohne Rücksicht auf Fakten.

Nachdem ich mir echt Sorgen gemacht hatte, hab ich noch ein wenig weiter recherchiert und inzwischen sagt auch die KI auf einmal wieder, dass UB NICHT insolvent ist. Gottseidank!

Da sieht man mal, wie leicht man auf so neumodischen Quatsch reinfällt. Nur damit das klar ist: Ich wollte nie irgendwelche schädlichen Gerüchte verbreiten, ich bin nur total erschrocken und musste das verarbeiten. Seit meiner ersten IB schätze ich die Uhlenbrock-Produkte sehr, speziell die ganze Peripherie am Loconet und ganz konkret den Stelltisch, für den ich am ganzen Markt keine problemlos lieferbare und integrierbare Alternative sehe.

Dass ich das jetzt vor Schreck in Richtung OT gerissen habe tut mir sehr leid. Aber diese Klarstellung musste jetzt auch sein.

Nachdem meine ursprüngliche Frage auch beantwortet ist bzw. mir die richtigen Impulse gegeben wurden, machen wir das hier vielleicht besser zu.

Grüße und Entschuldigung,
Helmut
Hallo zusammen,

nachdem der Thread doch nicht zu ist, muss ich doch von noch einer weiteren Entdeckung berichten.
Die Uhlenbrock-Webseite ist ja zum Glück wieder da. Neugierig wie ich bin hab ich mir also das "IB3 Update-, Bedien- und Demoprogramm" heruntergeladen.
Man denke sich mein Erstaunen, als mir die Optik des Programms seltsam bekannt vorkam. Erst vor sehr kurzer Zeit war mir sowas schon begegnet. Erstes Indiz war der 0/1 Schalter rechts oben. Dann ging beim versuchsweisen Klicken auf das braune LNET Feld ein weiterer Dialog auf und das Erstaunen wuchs noch mehr.
Der ganze Dialogaufbau, die Lesen/Schreiben-Buttons, das sieht ja aus wie...
Die Artikelnummern in der Combobox sind auch nicht die vertrauten 63... bis 69..., sondern da stehen Werte wie 7403 oder 7432, also wie bei..
Neben dem vertrauten Uhlenbrock-Schriftzug sieht man ein Digitalmodul mit ungewohnt blauen Markierungen auf einem ungewohnt schwarzen Gehäuse, ganz wie bei...

Also entweder nutzen da zwei Entwickler die gleiche Plattform (die ich dann gerne kennen würde) was irrtümlich zum Zugriff auf schon vorhandene Daten führt oder es passieren noch mehr interessante Dinge. Vielleicht sollte ich die Hoffnung auf einen 16-fach Rückmelder mit Railcom, dessen Meldungen auf Uhlenbrock-Geräten angezeigt werden können, noch nicht so schnell aufgeben.

optimistischer Gruß,
Helmut

PS: eigentlich wollte ich hier zur Verdeutlichung ein Bildschirmfoto hochladen. Aber die Lage mit Urheberrecht und die Frage ob ein Bildschirmfoto als selbst erstellt gelten kann wenn das Programmfenster fremde Inhalte zeigt, ist mir irgendwie zu komplex. Also bei Interesse das Programm bei Uhlenbrock runterladen, starten und auf das braune LNET Feld klicken.


Uhlenbrock ist Teil der RailCommunity bestehend aus diversen Herstellern der MoBa Branche. Dort ist auch eine Firma aus den NL Mitglied die einen LN-RC Baustein herstellt den sicherlich Einige auf dem Zettel haben werden. Insoweit kann es also sein, dass ein Transfer stattgefunden hat. Da beide mit LocoNet operieren. Beobachte es weiter und berichte uns davon.

Mitgliederliste: https://www.railcommunity.org/index.php?option...;id=38&Itemid=57

Hallo,

vielleicht reden U. und Y. miteinander und/oder arbeiten zusammen. Das wäre echt toll, anstatt des ewigen Konkurrenz Denkens und Erfindens neuer inkompatibler Geräte mit eigenen Loconet Befehlscodes. Allerdings fürchte ich, dass das trotzdem nicht offengelegt werden wird bzw. darf, eben wegen Digitrax.

Wo sich die IB2 mit den BiDi-Trchnologien Railcom und mfx noch ohne Adapterkästchen schwer tut, ist hoffentlich zu erwarten dass die IB3 das alles unterstützen wird.

Alles was Google momentan rausrückt, ist der Verweis auf eine namensgleiche Bäckerei Kette in RP, datiert auf 2002 und einen negativen Gewinn der Uhlenbrock Elektronik GmbH in 2023. Die ganzen KI-basierten Programme sind noch immer sehr fehleranfällig  und driften gerne ab.

Man sollte auch wissen, dass Herr Uhlenbrock eine Elektronik Fertigung betreibt (möglicherweise als Kerngeschäft) wo u.a. auch die Decoder für Piko produziert werden und das sind nicht gerade wenige.

Grüße, Peter W
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Peter W.

vielleicht reden U. und Y. miteinander und/oder arbeiten zusammen. Das wäre echt toll,



Na, dann kannst du dich freuen. Zufälligerweise weiß ich aus einer sehr zuverlässigen Quelle, dass U und Y eine sehr enge Zusammenarbeit haben.

Außerdem ist es zu 99% sicher der x016LN-RC auch MARCo Berichte ausgeben wird, siehe dazu das angehängte "Sneak Preview"...

Grüße aus NL,
Bert

Bild folgt

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Tach Bert.
Was sind denn MARCo Berichte?
Die Quelle heisst Ka* Dre*?
Gruß,

EDIT: jetzt denke ich mir wo die Firma aus den NL - deren Name man hier nicht lesen darf - in DE ihre HW wahrscheinlich fertigen lässt. Eine Win-Win Cooperation erklärt die Nähe.

Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: DCC-EX Freund

Was sind denn MARCo Berichte?



Siehe dazu > https://uhlenbrock-shop.de/epages/98558cda-5d9...300&Locale=de_DE

Grüße aus NL
Bert
Hallo,

Für denen die daran interessiert sind...

Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: BertB

Außerdem ist es zu 99% sicher der x016LN-RC auch MARCo Berichte ausgeben wird.



Von 99% ist 100% geworden, die MARCo Berichte werden jetzt ausgegeben.

Siehe dazu das angehängtes Bild

Grüße aus NL,
Bert


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Hallo Bert,

vielen Dank für die Info!

Bis ich aus dem Sommerurlaub zurückkomme, sollten die Module lieferbar sein. Dieser Herbst wird interessant!

Nochmals Danke und Gruß,

Helmut
Hallo Bert,

gut zu erfahren, kann man bei dem Modul auch Adressen hinterlegen, was bei Ein- oder Ausfahrt ausgeführt werden soll?

Dann wäre das eine echte alternative für die Uhlenbrock-Systeme.

Grüße René
Hallo zusammen,

nachdem mein 6016LN-RC eingetroffen ist, konnte ich mich selbst davon überzeugen, dass mein altes IB-Control 1 im "Lissy Mode" in der Tat Lokadressen ausgibt. Dazu war nur nötig, mit der Konfigurationssoftware das Ausgabeformat am 6016LN-RC auf "Marco" zu setzen. In der Anleitung gibt es darüber hinaus ein interessantes Beispiel, wie man einen Railcom-Abschnitt in mehrere Belegtmeldeabschnitte unterteilen kann. Das könnte mir ein Problem auf meiner Dreileiteretage lösen.

Eine kleine zusätzliche Erkenntnis hat sich beim Ausprobieren auch noch ergeben. Mit der Z21 war es mir nicht möglich, Belegtmeldungen vom 10819 vom R-Bus auf das Loconet weiterzugeben. Mit der 7010 klappt das.

Experimentelle Grüße,
Helmut
Mahlzeit.
Herzlichen Glückwunsch und viel Freude mit RailCom. Ist schon ne schöne Sache. Bin sehr zu Frieden damit. Lediglich beim Einstellen habe ich zu Beginn mit JMRI's PanelPro Modul zusammen etwas geschwommen. Läuft jetzt aber sauber. Chefingenieurs Hilfe sei Dank. Neben der Lokadresse bekomme ich noch QoS und Geschwindigkeit gemeldet. Auch virtueller Füllstand Behälter wie Kohlekasten und Wassertank würden gehen, wenn der Decoder es als Funktion implementiert hat und auch die Software vom Computerprogramm es anzeigen kann.
Auch RailCom Plus Technik an Bord? Lt Cheffe nein wegen ESU.
Oder DCC-A an Bord? Auch nein. Kommt später, wenn genug Decoderhersteller mitziehen.
LG
Frank

Hallo Frank,

Railcom Plus ist klar, ESU ist der neue Lenz.
Mir ist das automatische Anmelden aber eigentlich gar nicht so wichtig, weil ich nur wenige Soundloks mit vielen Funktionen habe. Damit die Funktionen des Decoders von der Zentrale angezeigt werden können, müsste ich nach einem Eigenumbau alles erst mal im Decoder hinterlegen. Käme also auf das Gleiche heraus.

Was mich neugierig macht: In der Konfigurationssoftware habe ich schon bei einigen Modulen eine Möglichkeit gesehen, Skripte zu hinterlegen. Ist aber nicht dokumentiert und vermutlich auch noch nicht implementiert. Sieht für mich aber so aus, als wäre für die Zukunft die Möglichkeit einer einfachen Automatisierung angedacht.

Aber auch so ist das Teil ziemlich genial. Doppelt so viele Eingänge wie bei Roco, aber etwa zum gleichen Preis. Dazu über Loconet und nicht über den proprietären CAN-Bus. Gefällt mir sehr gut.

Gruß,
Helmut
Hallo,
es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, Zugnummern oder ähnliches auszulesen und im Stellwerk anzeigen zu lassen. Stichwort Transpondertechnik, also drahtlos und kontaktlos! Keinerlei elektrische Verbindungen zur übrigen Modellbahn notwendig! Erspart viel Ärger. Man kann nicht nur Nummern anzeigen lassen, sondern auch mittels zusätzlicher Module frei verwendbare Schalthandlungen zu speziellen Nummer ausführen lassen. Das System wird ständig erweitert. In Planung ein Blockbaustein auf dieser Basis. Die Transponder in Papierform (selbstklebend) sind mit einer 4-stelligen Zahl beschreibbar, welche auch gelöscht bzw. geändert werden kann. Hier ist ein kleiner Demofilm verfügbar:
https://www.youtube.com/watch?v=jnGVAjgK2Dc
Gruß Holger


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