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THEMA: Aufhübschen einer BR 17.2 (Minitrix 2077)

THEMA: Aufhübschen einer BR 17.2 (Minitrix 2077)
Startbeitrag
103 132-7 - 18.07.25 14:34
Moin zusammen,

die preußische S10 wird seit Jahrzehnten von allen Herstellern sträflich ignoriert. Dabei wurden von ihr in all ihren Varianten fast 700 Stück gebaut. Sie war in der Epoche II nördlich der Mosel-Main-Linie eine der wichtigsten Schnellzuglokomotiven der DRG. Selbst mit Erscheinen der Einheits-Schnellzuglokomotiven der Baureihen 01 und 03 bleib sie dem hochwertigen Reisezugdienst noch lange treu.

Lediglich Minitrix hat sich ihrer im Jahr 1979 als BR 17.2 der DRG angenommen und selbige auch in weiteren Varianten (S10 der K.P.St.E., 230 E der NORD) herausgebracht.

Als DRG-Variante sind folgende Modelle erschienen:

(1)2077 und im Set (1)1050 17 212 mit Windleitblechen, Schrift Weiß
12831 und im Set 11072 17 253 ohne Windleitbleche, Schrift Messing

Bereits 1994 wurde die Produktion ohne weitere Formänderung eingestellt. Ich habe die Hoffnung, dass diese Lok noch einmal erschient mittlerweile verloren; so habe ich mir Gedanken gemacht, was man wohl aus diesem alten Modell (auch ohne die Fähigkeiten von z.B. Georg/141P und Sylvio/44 0093 zu haben 😉) noch herausholen kann.

Ich habe mich für die Art.Nr. 2077 entschieden, da diese einigermaßen günstig zu bekommen ist. Somit ist es nicht zu schmerzhaft, wenn beim Basteln etwas schiefgeht (Lehrgeld). Ersatzteile bekommt man bei Spur-N-Teile auch noch recht umfangreich. Ich wollte ein Modell mit Windleitblechen. Die Variante mit dem schöneren Messingdruck hat keine Windleitbleche.

Ich habe eine Lok im neuwertigen Zustand kaufen können, bei der der Vorbesitzer sogar Lokführer und Heizer eingesetzt hat. Erwartungsgemäß ist sie recht stark und läuft sehr zuverlässig. Entgegen der üblichen Raserei dieser alten Modelle, läuft diese Lok erstaunlich ruhig und deutlich langsamer. Ich sehe also z.Zt. keinen Grund, sie auf GAM umzurüsten.

Die Grundform des Modells gefällt mir nach wie vor gut, so dass sich meine Basteleien auf folgende kosmetische Korrekturen beschränkten:

- größere Vorlaufachsen (1.000mm) - GFN 00537046
- Spitzen- und Rücklichter innen weiß lackiert
- Bremsschläuche angebracht (eine Kupplungsattrappe ist bereits vorhanden)
- Räder und Gestänge brüniert (Balistol)
- Kolbenstangenschutzrohre
- Beckert-Modellbau Ätzschilder (bestellt, ich warte auf Lieferung)

Ich wollte eigentlich auch noch Rangiertritte anbringen, bin allerdings wieder davon abgekommen, da diese beim Vorbild offensichtlich nicht vorgesehen waren:

https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/10499.jpg
https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/4667.jpg

Die Schilder habe ich bei Beckert-Modellbau bestellt, wo ich sofort eine Rückmeldung erhalten habe. Ursprünglich kam mir Kuswa in den Sinn, aber dort wurde auf meine Anfrage bis heute leider nicht reagiert. 😔

Die Brünierung war für mich absolutes Neuland. Das habe ich mit Balistol Kaltbrünierung gemacht. Ich habe mir vor Jahren mal eine Flasche bestellt, mich aber nie da ran getraut. Dazu habe ich zwar die Treibachsen samt Gestänge ausgebaut, aber das Fahrwerk nicht weiter zerlegt. Zum Üben konnte ich zunächst die Vorlaufachsen nehmen, da ich die nach dem Umbau eh nicht mehr benötigte. Die Kunststoffteile, wie z.B. der Kreuzkopf wurden mit Farbe nachbehandelt. Das Ergebnis ist nicht professionell, aber ganz ok.

Die Stromaufnahme wurde durch die Brünierung nicht beeinträchtigt.

Über eine neue Tenderbeschriftung mit Decals denke ich noch nach, mal schauen…

Rätsel geben mir allerdings zwei Druckluft (?) Behälter auf. Beim Modell ist hinten am Tender ein roter Kessel/Druckluftbehälter angebracht. War der beim Vorbild wirklich rot, oder doch eher schwarz, wie alles oberhalb des Umlaufes einer Dampflok?

Ein zweiter Behälter ist mir auf allen mir bekannten Fotos der DRG-Loks auf dem Umlauf der Lok auf der Heizerseite aufgefallen. Der fehlt beim Modell. Ich finde leider keine Fotos von der Heizerseite, auf denen gleichzeitig der hintere Behälter zu sehen ist. Wanderte der Behälter am Tender irgendwann auf den Umlauf? Oder hatten die BR 17.2 in der DRG-Version beide Behälter? Auf Fotos der S10.2 in Ursprungsausführung der K.P.St.E. gab es den Behälter auf dem Umlauf noch nicht.

Also was tun? Nur hinten (rot oder schwarz)? Nur auf der Heizerseite auf dem Umlauf? Beide? Das Trix H0-Modell Art.Nr. 25170 hat beide (in schwarz). Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen S10-Experten hier.

Erst einmal gefällt sie mir so, wie sie jetzt dasteht schon ganz gut, aber seht selbst. 😊

Sobald die Ätzschilder hier sind (Anfang/Mitte August) folgen Fotos vom fertigen Modell.

Beste Grüße
Sven


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Hallo Sven,

vielen Dank für den informativen Bericht nebst Vorbildinfo! Der Behälter auf dem Tender ist ein Gasbehälter für die Lokbeleuchtung, insofern müssten die Lampen auch die "Großen" sein und keine elektrischen.

Beispiel: Gaskessel für preußische Lokomotiven und Tender | WAGENWERK - Feine Details und Eisenbahnmodelle https://share.google/1tD1tPTOO38dUPGvP Die Beschreibung lässt vermuten, das er nicht nur auf den Tender zu finden war, die Experten hier werden dazu sicher einiges beitragen

Hier https://www.h0-modellbahnforum.de/t335860f3814...nder.html#msg3760886 steht auch eine Quelle verlinkt. Im gleichen Thread wird diskutiert, dass die Farbe, weil oberhalb des Rahmens, schwarz sein müsste. Andererseits ist es vielleicht ein Gefahranstrich. Im Diener müsste dazu etwas stehen.

Viele Grüße
Frank

Hallo Sven,

ich hätte jetzt gesagt, dass das "Ding auf dem Umlauf" ein Vorwärmer ist.
Gestützt wird diese Vermutung durch
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Wikipedia

Nachdem man anfangs mit den Fahrzeugen nicht zufrieden war, führten einige Modifikationen an den Lokomotiven schließlich zu dem gewünschten Erfolg. So konnten aus Massegründen zunächst keine Speisewasservorwärmer eingebaut werden, die dann später nachgerüstet wurden.


Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_S_10
Auch wenn der Wiki-Beitrag die S10.1 für diesen Umbau erwähnt, könnte so ein Vorwärmer ja auch bei der S10.2 angebaut worden sein.
Bei dem Wiki-Bild der 17 1114 ist so ein Vorwärmer übrigens auf der rechten Lokführerseite zu sehen. Da scheinen also viele Varianten zu existieren.

Ist jetzt zwar nur eine Vermutung, aber vielleicht hilft das ja weiter.

Viele Grüße
Michael
Hallo Sven,

sehr schön, gefällt mir sehr gut. Ich habe mit einem Kauf solange gewartet, bis ich eine mit brünierten Radsätzen gefunden habe .

Läuft deine mit den FLM Vorläufern problemlos? Ich habe meiner Tenderradsätze der Liliput 56 eingebaut. Die MTX werden ja einseitig zur Stromabnahme herangezogen. Ich habe meiner 17.2 und 17.4 deswegen vorsichtshalber einen GAM mit Schwungmasse ein-und die Beleuchtung ausgebaut. Aber du hast recht, mit den MTX Motoren laufen die erstaunlich gut.

Der Behälter auf dem linken Umlauf könnte der Vorwärmer sein. Wenn man den nachbilden will, ist basteln angesagt (passendes Rohr und ein paar Drahtstücke. Sollte ich bei  meiner auch noch machen).

Zu Gerd Kuswa: Er hatte vor einiger Zeit einen Unwetterschaden und konnte deswegen die letzte Zeit kaum Aufträge abarbeiten und war sicher mit der Aufarbeitung beschäftigt bzw. ist immer noch, daher die Verzögerungen.

Aber bei dem alten Modell sieht man gut, dass MTX damals einen sehr engen Lok-Tenderabstand hingekriegt hat. Bei den Neukonstruktionen mit Kulisse ist der ja meist deutlich größer.

Weiterhin viel Spaß beim basteln
Georg

edit: Michael hat zum Vorwärmer auch den gleichen Gedanken.
Wenn du passende Puffer findest, die evtl. noch tauschen.

Hallo Sven,


zu den "Luftbehältern":

Auf dem Umlauf links vor dem Führerhaus ist der Vorwärmer. Der wurde i. d. R. in den 20er Jahren nachgerüstet, wenn er nicht schon ab Werk drauf war.

Hinten am Tender ist der Preßgasbehälter für die Lokbeleuchtung. Und ja, normal in rot lackiert.


Viele Grüße
Christian Strecker
Moin,

vielen Dank für Eure Antworten. Das bringt mich schon einmal weiter!

@ Frank: Es ist also ein Gaskessel; der ist bereits schwarz lackiert. Ich hatte also Recht mit der Annahme, dass alles, was oberhalb des Umlaufes ist, bei der DRG schwarz war.. 😉

@ Michael: Der von mir gesuchte Kessel auf dem Umlauf befindet sich bei ALLEN von mir gefundenen Fotos der BR 17.2. auf der Heizerseite. Nur die Position variiert zwischen hinten direkt vor dem Führerhaus und mittig des Umlaufes.

@ Christian: Meinst Du, die Gaskessel waren auch noch zu DRG Zeiten rot? Bei den Preußen ja, aber dann...?

Kann es sein, das einige Loks beide Kessel hatten?

Beste Grüße
Sven
Moin Georg,

vielen Dank! Ja, die Lok läuft mit den GFN Vorläufern einwandfrei. Achsentausch mit aufbohren der neuen Räder war (wie sonst nötig) auch nicht nötig, da die Achsen nicht geklipst sind, sondern in das Drehgestell eingeschoben. Da macht es nichts, dass die GFN Achsen etwas dünner sind.

Das Drehgestell hat nur eine Anpressfeder, die werden nicht zur Stromabnahme benötigt. Ich hatte mich bereits mit Frank ausgetauscht. offensichtlich hatten nur die letzten BR 17.2 aus dem Set 11072 brünierte Räder...

So oder so bestelle ich mir also einen Behälter bei Spur-N-Teile nach und baue einen auf den Umlauf. Es bleibt die finale Frage: Gaskessel auf dem Tender preussisch rot oder doch DRG schwarz. 😉

Beste Grüße
Sven
Hallo Sven,

Glückwunsch zum erfolgreichen supern der 17.2 ! Aus dieser hast du was sehr ansehnliches gemacht. Und ja, leider wurde bis heute keine überarbeitete Variante angeboten. Interessant wäre natürlich auch noch eine 17.10
Das mit der Lieferzeit bei kuswa kann ich bestätigen, bekam die Tage eine verspätete Mail zu meiner Mail Bestellung das es noch aus den oben genannten Gründen dauert.

Viele Grüße Sylvio
... und nun auch noch ein Kompliment vom anderen Meister. Vielen Dank, Sylvio! 😉
Hallo Sven,

solange die keine Lichtmaschine hatten, dürfte ja noch Gasbeleuchtung verwendet worden sein. Also dürften die durchaus beide Behälter gehabt haben. Ich befürchte, zur Farbe vom Gasbehälter wirst du keine abschließende Antwort finden. Einfach nach Geschmack rot oder schwarz.

Viele Grüße
Georg
Moin Georg,

das habe ich befürchtet... Ist ja auch auf den wenigen Fotos einer DRG BR 17.2 von hinten und dann noch in schwarz/weiß schwierig festzustellen...

Ich bestelle erst einmal einen zweiten Behälter und mache mir Gedanken.

Fortsetzung folgt. 😉

Beste Grüße
Sven
Hallo,

ich habe die 17.2 schon seit knapp 45 Jahren im Bestand und war mit dem Modell immer zufrieden, Zugkraft, Laufruhe und Stromabnahme stimmen bei dem Modell.

Den Gesamteindruck der (inklusive vorderer Pufferbohle in vernünftiger Höhe) fand ich schon immer ganz gut, einziges Manko, welches schwer zu beheben ist, ist der zu große Abstand zwischen den ersten beiden Treibachsen. Aber damit kann ich leben. Die Idee mit den neuen Vorläufern werde ich allerdings aufgreifen, genauso über die Brünierung nachdenken - machen echt was her, diese Detailverbesserungen.

Die im Ausgangsbeitrag verlinkten Bilder zeigen im Übrigen den Sonderling 17 203 mit ihrem "Zweiachs-Antrieb": Während bei 17.0 und 17.2 alle Zylinder auf die erste Achse arbeiteten, war das bei der 17 203 anders, da ging der Antrieb der Außenzylinder auf die zweite Achse. Insofern sollte man das Minitrix-Modell zumindest bezüglich des Fahrgestells nicht mit direkt mit den Fotos in #0 vergleichen.

Zum Thema "Farbe des Gasluftbehälters": Es gibt einige wenige Farb-Eisenbahnfotografien aus den 1920er Jahren. In diesem DSO-Beitrag:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,11132235,11133780  
sind auf Bild 7 eine Reihe G8.2 (spätere 56.20) von hinten zu sehen. Die Gasbehälter machen auf mich eindeutig einen roten Eindruck. Ich würde daher denken, dass der rote Behälter bei der Minitrix 17.2 passt.

Das Bild zeigt auch, dass man mit Rot im Fahrgestellbereich ruhig etwas großzügiger als gewohnt umgehen könnte: Zylinder, Pufferteller-Rückseiten ...

Viele Grüße,

Udo.
Hallo Udo,

wenn du es ganz genau nimmst, brauchst du Vorläufer mit 10 Speichen, z.B. vom Liliput 56 Tender. Fällt aber natürlich kaum auf.

Viele Grüße
Georg
Moin Udo,

vielen Dank für den Link mit den tollen Farbbildern. So langsam komme ich der Entscheidung näher...
Und wenn Du Deine Lok schon öffnest, empfehle ich dringend, auch die Stirnlampen innen "auszuweißen" Meiner Meinung nach ist das (neben der Brünierung) ein einfacher aber ganz wichtiger Punkt und Zugewinn. Du musst aber die Puffer abziehen, bevor Du den Lichtleiter  nach unten entfernen kannst.

Und Du hast Recht mit der 17 203. Die Bilder sollten nur veranschaulichen, dass die BR 17.2 vorne keine Rangiertritte hatte und den Vorwärmer zeigen. Da habe ich leider nicht auf das Fahrwerk geachtet, sondern wahllos ins Archiv gegriffen.

@ Georg, ich habe schon darauf gewartet, dass Du mit den Speichen ums Eck kommst. 😉 Aber Du weißt ja von mir, dass ich das nicht so eng sehe.

Beste Grüße
Sven

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Hallo,

@Georg und Sven: Danke für die Tipps. Ich habe Tenderachsen der Liliput 56.2 sogar hier schon liegen. Die Sache mit den Lampen habe ich auch schon gemacht. Was auf Deinem Bild in #13 auffallend ist, sind die Minitrix-typischen viel zu kurzen Puffer. Da würde ein Austausch gegen etwas maßstäbliches dem Eindruck der Front helfen.

Viele Grüße,

Udo.

PS: Meine 17.2 ist umzugsbedingt (noch) in der Kiste. Daher muss die bei mir erst mal warten ....
Hallo,

ich habe bei meiner gerade nachgesehen. Scheinbar konnte ich die Puffer nicht ohne weiteres entfernen. Ich habe nur die Hülsen rot gestrichen und eine Seite geglättet. Und darunter Rangiergriffe.

Viele Grüße
Georg
Moin Georg,

die Puffer kann man mit sanfter Gewalt nach vorne abziehen. Danach sitzen sie zwar nicht mehr ganz so fest. Ein Hauch Kleber von AUSSEN hilft aber wieder. Von außen, weil sonst der Lichtleiter "blind" werden kann.

@ Udo: Hmm... Sind die Puffer wirklich so deutlich zu kurz, oder ragen die Bremsschläuche bei mir zu weit nach vorne. Schaue ich mir mal genauer an.

Und ob die Pufferhülsen (wie es ja eigentlich normal war) bei der BR 17.2 wirklich (bei allen) rot waren? Wenn man sich dieses Foto anschaut

https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/10499.jpg

wirkt es so, als ob die Hülse dieselbe Farbe hat, wie der Puffer und die nur Platte nebst Verschaubung an der Pufferbohle deutlich heller (rot?) war.

Beste Grüße
Sven

Hallo Sven,
das täuscht glaube ich. Wenn Du Dir mal den Puffer auf der Heizerseite anschaust sieht es anders aus. Das sind die Schwierigkeiten bei S/W-Bildern, kleine Änderungen beim Aufnahmewinkel oder Beleuchtung ändern sofort das Ergebnis. Auf Grund des linken Puffers würde ich das Modell hier rot malen. Viele Grüße
Sönke
P.S ich meine natürlich das Bild das Du selbst verlinkt hast.
Hallo Sven,

bei MTX sind die Puffer leider "traditionell" zu kurz, die Pufferteller zu klein und beidseitig gewölbt. hier siehst du den Unterschied ganz gut
MTX https://spur-n-teile.de/mtx-uni-k011.html
Roco https://spur-n-teile.de/roc-br03-2100s-035.html
wenn du bei Daniel bestellst, kannst du ja gleich Puffer mitnehmen (falls er passende hat). Oder hier https://modellbahnmarkt24.de/Ersatz-Puffer-Met...bt-4-4-mm-Spur-N-NEU , die sehen gut aus.

Viele Grüße
Georg
Hallo Sven,

um dein umgebautes bzw. gesupertes Modell der 17.2 noch etwas zu verfeinern, würde ich persönlich die Radreifen noch abderhen lassen. Würde da bei Euromodell die 1.-3. u, 5,Achse auf NEM Profil abdrehen lassen und die 4. Achse (Treibachse) auf RP25 abdrehen lassen. Das macht den Gesamteindruck noch filigraner.

Gruß Sylvio
Moin zusammen,

vielen Dank für Eure weiteren Tipps. Jetzt kommen wir also vom 100stel ins 1000stel... Gut so! 😉

Ich dachte zwar, wenn die Schilder da sind, bin ich fertig, freue mich aber über die weiteren Hinweise der "Meister". 😃

Über die Puffer haben ich mir gar keine Gedanken gemacht. Ich habe mir die Puffer von Modellbahnmarkt24 bestellt. Die probiere ich mal mit roten Hülsen aus.

Außerdem hatte ich das Glück, den letzten verfügbaren Vorwärmer inkl. Leitungen bei Spur-N-Teile erwerben zu können. Der ist zwar von einer Minitrix BR 58, aber ich schaue mir mal an, wie der an meiner Lok aussieht.

Die Räder möchte ich lieber nicht einsenden, weil ich dazu das Gestänge zerlegen müsste. Davon habe ich auch bei der Brünierung Abstand genommen. Ich habe bei so einem Versuch mal meine Erfahrungen gemacht... 😔

Bei dem Gaskessel folge ich nun doch der DRG Doktrin: Oberhalb des Fahrwerkes/Umlaufes alles schwarz. Bei der Entscheidung hat mir das Rev. Datum der Lok geholfen: 07.09.1931

Da könnte ich mir vorstellen, dass man dann auch die letzten noch roten Kessel, die man auf den Bildern im Link von Udo sieht, vielleicht an diese Regel angeglichen hat.

Ich werde weiter berichten.

Beste Grüße
Sven

Hai 103-er Sven ,

Blummen , Blummen fuer die schoene Arbeit !
Dennoch eine praktische Frage : was ist die (/der ? )  kleinst befahrbare Radius mit dieser Lok wegen die optisch o so schoene Cylinderschutzkolben neben den Vorlaeuferraedern ?
Tricks dazu ?

MfG.,
Rae
Moin Rae,

danke für die Blumen! 😉

Was der kleinste Radius ist, kann ich Dir leider nicht sagen, da ich nur Fleischmann R3 Gleise habe. Anbei mal zwei Fotos auf so einem Gleis. ich hoffe man kann es erkennen.

Ich befürchte aber, dass R2 bereits schwierig wird.

Aber wenn man die Kolbenstangenschutzrohre etwas kürzt. Könnte es vielleicht klappen. Dann müsste der erste Radkranz weiter ausschlagen können.

Beste Grüße
Sven

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Hallo Sven,

bist du mir mit dem Vorwärmer zuvorgekommen . Irgendwann lasse ich mir da was anderes einfallen.
Zum Abdrehen schickst du die gesamte Lok zu Euromodell. Du kannst auch die Spurkranzhöhe festlegen (o,5 oder 0,6). Da er aber gut zu tun hat, könnte es länger dauern.

Ich hatte meine ja schon mal gezeigt, die hat Vorläufer vom Liliput Tender und abgedrehte Spurkränze

Viele Grüße
Georg


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Moin Georg,

das tut mir leid... Aber bei Deinen Fähigkeiten, wird Dir eher etwas einfallen, als mir. 😉

Gut sieht sie aus, Deine BR 17.2. Auch ein großer Unterschied mit den roten Pufferhülsen und den feineren Spurkränzen.

Ich lasse es dennoch erst einmal. Die stören mich nicht so sehr und da geht mir auf den alten GFN Bettungsgleisen die Betriebssicherheit vor. 😇

Beste Grüße
Sven
Hallo Sven,

laß die FLM ruhig drin. Ich hatte mir die Liliput mal auf "Vorrat" gelegt und abdrehen lassen. Deswegen habe ich die genommen, sonst sicher auch die FLM. Falls du mal eine 17.4 machen willst, da passen die FLM perfekt.

Viele Grüße
Georg
Hallo,

zuerst meinen Glückwunsch zum Umbau. Allein die besseren Vorlaufräder werten die Lok optisch auf.
Vor langer Zeit habe ich mal mehrere 17.2er auch auf größenrichtige Treibräder umgebaut. Das war aber insofern aufwendig weil die Minitrix-Treibradachsen 1,2mm Durchmesser haben. Bei 1,5mm Durchmesser könnte man welche von Fleischmann-piccolo verwenden.
Leider sind Bilder vom Umbau auf dem alten Computer und die Suche dort geht quasi nur in Zeitlupe.

Wie auch immer, Glückwunsch nochmals und herzliche Grüße von Karl Heinz
Hallo Sven,

der Umbau ist dir gut gelungen. Mit dem brünierte Fahrwerk sieht die Lok gleich deutlich besser aus. Schade das Minitrix hier in den letzten Jahren keine Überarbeitung vorgenommen hat.

Grüße
Markus
Guten Morgen,

ich würde gern noch einmal die Aufmerksamkeit auf die Beleuchtung (beidseitige Spitzenlichter) lenken, nachdem wir uns über den Gasbehälter unterhalten haben.

Auf die Schnelle finde ich https://www.eisenbahnlampen-ausbesserungswerk.de/gaslaternen/ und die Aussage, dass diese Laternen erst Ende der 30er Jahre gängig wurden, vorher waren Petroleumlaternen https://www.eisenbahnlampen-ausbesserungswerk.de/petroleumlaternen/loklaternen/ üblich. Beiden Laternenformen ist gemein, dass sie diesen kaminartigen Aufsatz haben, die Petroleumlampen sind wohl auch etwas größer im Durchmesser. Auf den hier gezeigten Vorbildaufnahmen sind Gas- oder Petroleumlampen zu sehen. Aufgrund der Größe tippe ich auf Gaslampen, gemäß obiger Quelle wäre der Aufnahmezeitpunkt dann Ende der 30er Jahre. (Wie kommt übrigens der Brennstoff vom Behälter auf dem Tender dorthin? https://www.eisenbahnlampen-ausbesserungswerk....aterne-stocklaterne/ spricht von einem Tank an der Lampe selbst von 400ml/10h Brenndauer - wozu dann aber der Gasbehälter auf dem Tender?)

Was nun hat Trix an seiner S10 nachgebildet? Die Bügel fehlen, der Kaminaufsatz ist angedeutet. Es ist wohl also keine elektrische Beleuchtung, dann wäre der Gasbehälter passend.

Irgendwie habe ich noch ein Verständnisproblem.

Viele Grüße
Frank

Moin Frank,

interessante Links, vielen Dank. Ich habe ein Foto der 17 212 vom 21.03.1936 gefunden, auf der der Gasbehälter am Tender zu sehen ist:

https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/64139.jpg

Wenn man es größer zieht, erahnt man auch die Kaminaufsätze auf den Lampen. Dass die Bügel am Modell fehlen, ist wohl den modelltechnischen Möglichkeiten vor fast 50 Jahren geschuldet.

Bei der Gelegenheit: Die NORD-Variante (230 E) der S10 von Minitrix hat keinen Gasbehälter auf dem Tender.

Beste Grüße
Sven
https://rainbowrailways.co.uk/wp-content/uploads/2023/05/hr2891.jpg

Hallo Zusammen,

ich entwickle mal eine kühne Theorie:
Wie man auf dem Foto versteckt sehen kann, ist der als "Gasflasche" bezeichnete Behälter auf dem Tender eindeutig rot. Nicht etwa, weil Propangasflaschen auch meistens rot sind, sondern, weil es gar keine Gasflasche ist!
Historisch wurden Lok und Tender als getrennte Einheiten betrachtet. ("Tenderwagen" und "Locomotiv")
Manche Bahnverwaltungen haben sogar ihre Tender separat bezeichnet.

Insofern haben die Loks mit Einführung der Knorrbremse einen separaten Luftbehälter bekommen.
Da er demnach zum Fahrwerk gehörte, war er rot.
Ob Loks mit Hardy- und  Westinghousebremse auch so einen großen Luftbehälter hatten, muss man prüfen. Ich denke schon.
Möglich ist, dass man einen Bremsausfall wegen Undichtigkeiten für möglich hielt und ein dauerhaftes "Neuaufpumpen" des Zuges zulange gedauert hätte.

Insofern war also der Behälter auf dem Tender (vieleicht) ein zusätzlicher "Druckausgleicher" (Hosenträger) für gezogene (oder geschobene....) Wagen wie Tender und Zug,
https://th.bing.com/th/id/R.7ce28b03def15d5fac3...;sres=1&sresct=1
https://th.bing.com/th/id/R.348986a936ab94b35e8...p;pid=ImgRaw&r=0

Unklar bleibt, wieso rein zufällig die Petroleumbeleuchtung, bei allen Fotos erkennbar,.... auf Loks dieser Zeit installiert ist, dann aber mit den Behältern defacto zeitgleich entfiel.
Hier müsste man die Reichsbahnanordnung mal ausgraben und würde feststellen, dass der Rück-und Umbau zeitgleich beispielsweise im RAW zu erfolgen hatte, weil dessen Notwendigkeit entfiel. Rein handgebremste Wagen ohne durchgehende Luftleitung, die man vielleicht noch einige Zeit "provisorisch" da anbauen musste, gab es einfach nicht mehr und der Dampf-Dynamo war flächendeckend durchzusetzen.

Wie gesagt: Kühne Vision aber nicht unlogisch.
Gruß Sven
Moin Sven (der andere),

ich kann Deinen "theoretischen" Ausführungen, dass es sich bei dem Kessel möglicherweise gar nicht um einen Gasbehälter handeln könnte, sondern der Bremse und somit dem Fahrwerk (rot) zugehörig zwar folgen. klingt auch nicht unlogisch.

Allerdings sehe ich ihn auf dem Foto der 17 212 (in #29) nicht als "eindeutig rot", Der Farbton weicht kaum vom Tender ab. Eindeutigkeit auf diesem s/w Fotos finde ich etwas kühn. 😉 Auf dem von Dir verlinkten Foto ist der Kessel allerdings tatsächlich deutlich heller, als der Tender.

Beste Grüße
Sven (ich selbst)

EDIT: Dein Foto zeigt ja ebenfalls wie von Udo in #11 verlinkt eine G8.2 mit rotem Behälter. Von wann ist Dein Foto? In dem Link von Udo ist es von 1923. Wurde der Behälter später schwarz lackiert? Bei der 17 212 von 1936 finde ich es wie gesagt nicht eindeutig.

Hallo n-bahnfreunde,

Welche Achsen von Fleischmann sind es die dort verbaut wurden?
sind die Brüniert oder Blank?

meine Minitrix BR 17 hat noch alles blank, gab es überhaupt eine mit Brünierten Rädern?

Über Info´s währe ich dankbar.

Gruß n-bahnhermann

Moin Hermann,

ich habe es im Ausgangsthread beschrieben und die Artikelnummer angegeben:

- größere Vorlaufachsen (1.000mm) - GFN 00537046

Davon benötigt man 2 Stück. Sie sind brüniert.

Es gibt ganz wenige 17.2er von Minitrix mit brünierten Rädern. Mindestens zwei Forumsmitglieder sind mir bekannt, die das Glück haben, eine zu besitzen. Es ist aber die 17 253, die es als Art.Nr. 12831 gab und die auch im Set 11072 war. Diese hat aber keine Windleitbleche, dafür aber die Schrift in Messingfarben.

Ich habe bisher die 12831 nur mit silbernen Rädern gefunden. Vielleicht hat man beim Set 11072 etwas mehr Glück, da es länger produziert wurde. Offensichtlich hat Minitrix die Räder nur ganz am Ende der Produktion brüniert.

Beste Grüße
Sven
Hallo Sven,

danke nochmal für die Infos, auch hab ich die 12831 gesucht doch diese ist z.Z. mur mit blanken Rädern zu finden.
Keine weder die 11072 noch 12831 mit brünieten Rädern.

Also heist es weiter suchen .

Gruß n-bahnhermann
Hallo,

hier https://photos.app.goo.gl/WvN9TTsLxppc5Syw5 mal ein Foto dieser selten(er)en Variante mit Ms-Beschriftung und brünierten Radreifen (und schwarzem Behälter auf dem Tender).

Wenn die jetzt noch Svens Verbesserungen hätte ...

Viele Grüße
Frank
OT wg. #35
Hallo zusammen,
kann das sein, dass ich eines dieser Exemplare habe (Foto 1 und 2 unten und 4) ?
Leider kann ich die Brünierung nicht so eindeutig erkennen (und auf den Fotos noch weniger). Nur im direkten Vergleich mit der 17 202  (Foto 2 oben und 3) sieht es für mich nach der genannten 17 253, brüniert, aus.
Liege ich richtig ?
Schönen Gruß und sorry wg. OT
ANdreas


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Halo Andreas,

ich habe die 17 253 (siehe mein Bild in #23). Die hat brünierte Radsätze.

Viele Grüße
Georg
Moin zusammen,

@ Frank, traue Dich ruhig. Wenn ich das kann, kann es jeder... 😉

@ Andreas (#36): Deine 17 212 ist definitiv nicht von Werk aus brüniert. Da hat jemand nachgeholfen. Bei Deiner 17 253 möchte ich mich nicht festlegen. Allerdings sieht auch das Gestänge leicht brüniert aus. Das bei der 17 253 war selbst mit brünierten Rädern silber.

Sucht einfach mal nach "Minitrix 12831" in Netz. Ich behaupte kühn: 99% der Ergebnisse sind OHNE brünierte Räder.

Minitrix hat von der BR 17.2. ausschließlich die 17 212 und die 17 253 hergestellt. Die grundlegenden Unterschiede und Artikelnummern habe ich im Eingangsbeitrag dargelegt.

Da man aktuell wohl keine BR 17.2 mit brünierten Rädern finden wird, kann es nur so sein, dass Minitrix nur die letzte recht kleine Auflage der 17 253 so hergestellt hat und nicht alle. Daher wird man sie auch nur sehr schwer finden.

Wie oben erwähnt, kenne ich zwei Leute, die das Glück haben, die 17 253 mit (ab Werk) brünierten Räder zu besitzen: Frank und Georg die sich hier nochmal in #35 und #37 gemeldet haben.


Beste Grüße
Sven
Hallo,

um wieder näher ans Thema zu kommen: die von Fleischmann verbauten Laternen (ich bin gemäß #28 der Meinung, dass es Petroleumlampen sein müssten) bei neueren Modellen *) sind recht filigran. Hat schon jemand probiert, diese einzeln lieferbaren Ersatzteile **) auf a) ältere Fleischmannloks (z.B. BR38) oder wie hier - auf eine Minitrixlok - zu montieren? Das täte gewiss noch der Optik gut. Während sie bei den neueren Loks nur auf den Lichtleiter gesteckt sind, würde bei den älteren Modellen, und vielleicht so auch bei Minitrix, wohl ein beherzter Schnitt (vorher Lichtleiter ausbauen) nötig sein.

Viele Grüße
Frank

*) z.B. bei der 92: https://www.fleischmann.de/fen/products/locomo...e-br-925-10-drg.html
**) Fleischmann ET-Nummer 19787800
Hallo,

ist es bei der "Brünierung" von Modellbahnrädern nicht so daß diese Schwarz vernickelt werden?
Die Schwarz-Vernickelung läßt sich recht einfach bewerkstelligen im Vergleich zur Brünierung und haftet auch viel besser. Vorausgesetzt, daß man vor der Elektrolyse sauber entfettet hat.

Herzliche Grüße von Karl Heinz
kurz zu #37/38
Danke ! Werde mal das Netz durchforsten. Es ist für mich auch nicht sooo wichtig, ob selten oder nicht.
Schönen Gruß, ANdreas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wie oben erwähnt, kenne ich zwei Leute, die das Glück haben, die 17 253 mit (ab Werk) brünierten Räder zu besitzen:

Ich hab auch eine. War mit etwas Glück und günstig in einem Konvolut dabei. Neuwertig (nichtmal Laufspuren) dafür ohne OVP. Ich kann also nicht sagen ob original aus dem Set oder einzeln. Sie wartet aktuell auf eine Überarbeitung. So selten sind die aber auch wieder nicht. Hab ich schon das eine oder andere Mal angeboten gesehen. Sie sind vor allem gefragt, was bedeutet, dass sie seltener aus Sammlungen aussortiert werden und dann schnell weg sind, wenn sie doch mal angeboten werden.

An den TE: Respekt und toll, was man aus so einem alten Hobel rausholen kann. Kleine Frage: Welche Brünierung von Ballistol wurde denn genau verwendet? Ich habe das Zeug für Eisen und Stahl. Darauf funktioniert das recht gut. Auf Buntmetallen funktioniert es zwar auch oft, die Schicht ist aber trotz gründlichen Entfetten nicht sehr haltbar und blättert oft wieder ab. Auf blanken Rädern funktioniert es mit gemischten Erfolg. Bei vernickelten Rädern aber normal nicht.

Gruß
Andi
Moin Andi,

ich habe diese Brünierung (Foto) verwendet. Ich habe sie mit einem Wattestäbchen mit sanftem Druck auf die entsprechenden Flächen gerieben. Also nicht mit einem Pinsel verteilt, da es dann ungleichmäßig und scheckig wird.

Nach Erreichen der Wunschfarbe, habe ich das Fahrwerk in Wasser gelegt, um den Prozess zu unterbinden und später noch einmal gründlich abgespült.

Zum Schluss wurde noch einmal mit etwas WD40 konserviert (Ja, ich weiß: Experten raufen sich dafür jetzt wahrscheinlich die Haare 😇).

Ob das Ganze haltbar ist, oder später blättert, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Man wird sehen…

Ach ja: Entfettet oder gar ein Ultraschallbad habe ich nicht gemacht. Das Fahrwerk war extrem sauber.

Was ich aber gemacht habe: Ich habe mich UNBEDINGT an Hinweise gehalten, die Brünierung mit Gummihandschuhen und an der frischen Luft vorzunehmen  

Beste Grüße
Sven




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Hallo Sven,

Danke für die Infos. Dann werde ich wohl noch mehr experimentieren müssen.

Gruß
Andi
Hallo Sven,

dein Bericht zur äußeren Optimierung der Minitrix BR 17.2 hat mir gefallen.
Er war ein Anstoß endlich einmal die Vorlaufräder zu wechseln. Die größen-
richtigen Räder lagen schon über Jahre in der Bastelkiste.

Um das positive Ergebnis des Umbaues zu verdeutlichen, habe ich auf dem
Foto die alten Radsätze dazu gestellt.

Bei den neuen Radsätzen sind die Spurkränze abgedreht. Auf Peco Code 55 -Gleis-
material ist das Laufverhalten einwandfrei.

Viele Grüße
Rainer  

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Rainer,
ist Deine Lok vielleicht eine bayrische S3/5 (17.4)?
https://de-academic.com/pictures/dewiki/83/S_3-5.jpg
Dein Laufrad ist zwar schöner, aber von den Speichen her nicht korrekt.*
Nicht dass es so wichtig wäre...
Wichtig und schön ist, dass Ihr Eure Loks ordentlich aufhübscht. Und das freut mich zu sehen. Danke fürs Zeigen!

Was mir an Svens Lok im Link auffiel: die 17203 hat einen sehr markanten gelochten Gleitbahnträger, den ich bei anderen  Bildern (hier 17218) und auch am Mtx-Modell nicht gesehen habe.
https://www.bahnbilder.de/bilder/die-17218--s10-diente-22149.jpg
Wo kommt das her? Weiss das wer?

Gruß   Klaus

* Georg hat Recht und Du auch: Speichen stimmen. Hätt ich doch geschwiegen. (Hab ich doch die P3/5 bzw. 38.4 angeschaut)

Hallo Klaus,

für die 17.4 und .5 sind 9 Speichen (jedenfalls nach den Bildern in einem Heft) korrekt. Wenn man die Räder umrechnet, passt auch der Durchmesser beinahe perfekt.
Ich habe meiner die MTX 01/41 Vorläufer (im Gegensatz zur MTX 17.2) gegönnt.

Viele Grüße
Georg

Edit:FLM 23 durch MTX 01/41 ersetzt

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Moin Klaus,

Udo hat ja bereits in #11 angemerkt, dass es sich bei der 17 203 offensichtlich um einen Exoten handelt, da die zweite Achse angetrieben ist und nicht wie üblich die erste Achse. Vielleicht steht der gelochte Gleitbahnträger damit im Zusammenhang.

Mein Schuldeingeständnis zu diesem Fauxpas ist in #13 nachzulesen... 😉😇

@ Rainer & Georg: Ihr habt mit Eurer BR 17.4 ja das Glück, dass Fahrwerk und Gestänge bereits ab Werk brüniert sind.

Übrigens bin ich mit meiner BR 17.2 auf der Zielgeraden. Ich hoffe, sie morgen zeigen zu können.

Beste Grüße
Sven

Danke Sven,
das macht Sinn, weil der Träger auch maßgeschneidert aussieht. Die Lok gefällt mir so besser und würde eigentlich Lust machen, sie so nachzubauen. Wenn die Liste nicht ohnehin schon so lange wäre...
Neue Bilder? Immer gerne!
Gruß   Klaus
Moin zusammen,

es hat sich einiges getan nach all den wertvollen Beiträgen und Tipps von Euch in diesem äußerst befruchtenden Faden:

Ich habe mich dazu entschieden, den Kessel auf dem Tender schwarz zu lackieren. Da ich bisher keine eindeutigen Nachweise beim Vorbild zur Farbe in den 30er Jahren gefunden habe, richte ich mich nach der DRG-Vorgabe, wonach nur das Fahrwerk und Teile unterhalb des Umlaufes rot zu lackieren waren. Sollte ich aber dennoch einen Nachweis finden, dass dieser Kessel auch noch in den 30ern rot war, kann ich ihn gegen einen solchen tauschen. Ich habe Reserven gebildet… 😉

Folgendes hat sich ergänzend zum Eröffnungsfaden getan:

- Vorwärmer auf der Heizerseite des Umlaufes: Ich hatte wahnsinniges Glück den Letzten bei Spur-N-Teile zu ergattern (sorry Georg 😉 ). Der ist zwar von einer Minitrix BR 58 / G12, aber ich denke, das passt so.

- Neue Puffer, Hülsen rot lackiert (die von Georg in #18 empfohlenen). Die sind allerdings auch nicht länger als das Original, dafür nun aber rechts rund, links flach.

- Neue Beschilderung von Beckert Modellbau. Die Schilder sind so klein, dass man selbst mit Lupe kaum etwas lesen kann. Nun ist es die 17 257 mit Heimat Hannover Ost

https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/55283.jpg

Ich muss sagen, schneller Kontakt und schneller Versand bei Beckert Modellbau. Zu Herr Kuswas Ehre möchte ich aber auch sagen, dass er sich mittlerweile gemeldet hat und geschrieben hat, dass er gerade Urlaub macht. Da hatte ich aber bereits bei Beckert bestellt. Leider bin ich etwas ungeduldig (sollte man in unserem Hobby nicht sein, ich weiß) 😇

Ob ich nochmal eine neu-Beschilderung an einer Dampflok mit Ätzschildern vornehme? Ich habe eine „Riesenschweinerei“ angerichtet, da der Kleber bei den kleinen Schildern so fein gar nicht dosierbar war (ich habe eine Nadel genommen); vom „handling“ der Schilder ganz zu schweigen. Ich scheine dafür ungeeignet. 🙄

Nun gut: Besser kann ich es nicht. Aber ich denke, man kann sie zeigen. Denn in meinen Augen hat die Lok trotzdem ein deutliches „Aufhübschen“ zur originalen Minitrix 2077 erfahren. 😃

Die Kosten möchte ich auch kurz erwähnen: Material inkl. der Lok lagen bei ca. EUR 110,-
Die Kolbenstangenschutzrohre und Bremsschläuche hatte ich noch in meiner Ersatzteil-Sammlung. Natürlich kamen diverse Male unterschiedliche Versandkosten dazu. Aber unterm Strich finde ich das im Vergleich zu einer Neuanschaffung (selbst analog) recht überschaubar.

Ich bin vorsichtig mit der Aussage „Sie ist fertig“; vielleicht mache ich mir noch zur Tenderbeschriftung (mit Decals) Gedanken. Mal schauen…

Schönes Wochenende & beste Grüße
Sven


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Hallo Sven,

ich bin der Meinung, das dir das Aufhübschen deiner Lok sehr gut gelungen ist. Das du mit Kleber an den Schildern rumgesaut hast fällt mir nicht auf. Aber ich weiß wie fummelig das ist. Also in diesem Sinne alles gut!

Gruß Sylvio
Hallo Sven,

Gratulation zum schönen Ergebnis! Im Vergleich mit einer "herkömmlichen" S10 von MT macht die richtig was her. Wenn's mich mal reitet, mache ich meiner auch Windleitbleche, das sieht einfach besser aus.

Viele Grüße
Frank
Hallo Sven,

sieht doch klasse aus. Was hast du für einen Kleber für die Schilder genommen?
Welche machst du als nächstes ?

@Frank #52: Welche Windleitbleche würdest du nehmen? Ich habe bisher keine einzeln von MTX gesehen. Die scheinen Teil vom Kessel zu sein.

Viele Grüße
Georg
Sven,
ich bin bei Sylvio: sehr schön!
Man kann sich mit einer Makroaufnahme und 1/4 h Examinierung immer die gute Laune an seiner eigenen Bastelei verderben.
Freddie schreibt so ungefähr, was mir aus 30 cm Entfernung nicht sofort auffält, stört nicht.
V.iel Spaß an weiteren Aufhübschungen!
Grüße   Klaus
Moin zusammen,

vielen Dank für Eure lieben und aufmunternden Worte! Und das von den Meistern zu lesen ist ja fast wie ein Ritterschlag. 😃

Ihr habt Recht: Wenn man die Lok aus einer gewissen (normalen) Entfernung betrachtet, sieht man nichts; außer dass sie halt beschildert ist.

Aber Ihr kennt das vielleicht: Wenn man über Stunden mit der Lupe arbeitet, alles ganz genau betrachtet, zielt, wieder entfernt, reinigt, neu ausrichtet, immer weider zweifelt, ob es so korrekt ist, WEISS man eben, dass da "Fehler" sind und wo sie sind...

Davon muss ich mich vielleicht frei machen. Erst Recht, weil ich eigentlich kein 100%iger Nietenzähler bin. 😉

@ Georg: Ich habe Herrn Beckert angeschrieben, welchen Kleber er empfiehlt. Ich hatte nur UHU Plast und Sekundenkleber (Gel) im Haus. Beides gast aus und zieht Fäden. Er hat Klarlack auf Acrylbasis empfohlen, aber mir auch den Link zu seiner website geschickt. Dort steht Pattex Kraftkleber LÖSUNGSMITTELFREI als Empfehlung

https://www.beckert-modellbau.de/klebehinweis.html

Da ich mit Lack kein so gutes Händchen habe, habe ich mich für letzteren entschieden. Der Kleber trocknet transparent und zieht keine Fäden.

Ob ich noch einmal ein (für mich) so umfangreiches Projekt starte? Ich weiß es nicht. Aber das habe ich nach dem Umbau meiner "Tartaruga" und meiner 4010er auch gesagt (ich berichtete von beiden).

Zwischendurch gab ich mich dann immer mit kleineren Korrekturen an Modellen zufrieden. Bei der s10 hat es mich einfach gejuckt, weil es sie nicht mehr zeitgemäß gibt.

WENN es denn mal wieder soweit ist, werde ich natürlich berichten. Aber eines bleibt festzustellen: Ihr habt mir gezeigt, dass man sich mit Modellen aus der Schachtel nicht zufrieden geben muss und dass vieles einfach zu lösen ist (Vorläufer, Puffer, Bremsschläuche, etc...) und dem Modell schnell ein anderes, schöneres Bild gibt. Und auch das möchte ich erwähnen: Ihr habt in diesem Faden die schöne Seite dieses befruchtenden Forums gezeigt!

Dafür noch einmal meinen Dank an alle, die mir bei meiner (nun) 17 257 geholfen haben! 😃

Beste Grüße & einen schönen Sonntag
Sven

Hallo Georg (#52),

ist noch Theorie, ich habe noch keine Recherche gemacht. Vielleicht auch was - der Dünne wegen - Selbstgemachtes ... aber dagegen stehen meine doch eher beschränkten Fähigkeiten.

Zum Kleber für Schilder: ich hatte mal von Kuswa auf einer Messe Ätzschilder erworben und ihn nach der Klebemethode gefragt. Er empfahl normalen Weißleim. Damit klebte ich dann auch, und bis zum Zeitpunkt, als ich die Schilder wieder selbst entfernte, fiel auch nichts ab, auch war es sehr sauber.

Sven, du kannst stolz auf das Ergebnis sein. Und ich necke dich hiermit mal wieder (hatte ja letztens Erfolg : das wird garantiert nicht dein letztes Projekt dieser Art sein!

Viele Grüße
Frank

PS. Ich erlaube mir mal, die Bildunterschrift zu #50 nachzutragen: "17 257 (Bw Hannover) mit einem Schnellzug vor der Kulisse des Spandauer Rathauses auf dem Weg zum Lehrter Bahnhof in Berlin. (03.1931) Foto: Privatfoto"
Danke Frank!

Du hast mich bzgl. der Epoche II überhaupt erst "angefixt". Und auch unser jüngster Austausch (nebst Deiner kleinen "Provokation" 😉) zur S10 hat sicherlich seinen Teil dazu beigetragen...

Vielleicht hast Du Recht, aber erst einmal freuen und sacken lassen...

Und noch einmal: Wenn ich es kann, kannst Du es erst Recht. Dein Talent hast Du ja mehrfach mit Deiner tollen Anlage bewiesen.

Beste Grüße
Sven
Moin zusammen,

auch wenn dieser Faden eigentlich "durch" ist, noch eine kleine Ergänzung:

Ich habe ja in #50 geschrieben, dass ich mir zur Tender Beschriftung noch einmal Gedanken mache.

Die ist beim Modell komplett weiß, bei der DRG aber wohl weiß für die Angaben zu den Vorräten und gelb für die Brems- und REV-Daten.

Nach einem Test an einem alten Tender, habe ich mich entschieden, letztgenannte Daten mit einem wasserfesten Stift gelb zu betupfen. Hat ganz gut funktioniert, da dieser Stift (Foto) die schwarze Farbe nicht/kaum merkbar abdeckt.

Beste Grüße
Sven

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Nachdem wir hier so interessante Hinweise zum Supern der Minitrix S10.2 in DRG-Ausführung bekommen haben, würde mich doch interessieren, ob schon jemand versucht hat, auf Basis dieses Modelles eine S10 oder S10.1 zu bauen!

Beste Grüße,
Ulrich
Hallo Sven,

interessant, hätte nicht gedacht, dass das "so einfach" geht. Sieht auf jeden Fall sehr gut aus.

Viele Grüße
Georg
Hallo,

zur Info: Auf Ebay ist gerade eine 17 253 mit brünierten Rädern https://www.ebay.de/itm/396836549503?_skw=mini...tkp%3ABk9SR46m5I-MZg

Viele Grüße
Georg
Genial Sven !
Hallo,

nachdem Sven vorgelegt hat, habe ich mir für meine jetzt von MTX Ersatzteile bestellt (Vorwärmer und Pumpe). So sollte sie dann aussehen https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cb/S10_2.jpg also die mittige Pumpe entfernen, hinten eine einbauen und mittig dann den Vorwärmer + diverse Leitungen. Mal sehen, wie das funktioniert. Da meine keine Windleitbleche hat, versuche ich jemand zu finden, der welche ätzt. Als Alternative habe ich schon welche aus dünnem Karton geschnitten.

Viele Grüße
Georg
Moin Georg,

da bin ich sehr gespannt… Du wirst meiner sicherlich noch deutlich einen drauf setzen. 😉

Ich habe es mir mit dem Vorwärmer ja deutlich einfacher gemacht, da es auch 17.2er gab, die die Pumpe mittig hatten und den Vorwärmer dahinter:

https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/34246.jpg

Das kommt meinen Fähigkeiten gelegener. 😇

Ich freue mich darauf von Dir bald zu sehen, was wirklich alles geht…

Beste Grüße
Sven




Hallo Georg,
Ich habe seinerzeit für meine 62 Windleitbleche aus dünnem Messing geschnitten ( auch mit Pappdummies erstellt) und mit sehr dünnem Draht ( eine Ader aus der Litze) als Rand.
Inzwischen hat die 62 allerdings ein richtiges Gehäuse von Fleichmann.
MfG Torsten
Hallo,

ich möchte die 17 248
https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/64060.jpg
https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/71584.jpg
machen. Windleitbleche und Beschilderung hat mir H. Beckert gemacht. Vorwärmer, Pumpe sind Ersatzteile von MTX, einen Kessel für den rechten Umlauf habe ich auch, Generator auch Jetzt muss ich mich nur noch aufraffen, das fertig zu machen. Nachdem aber Murphy gerade mal wieder gnadenlos zuschlägt, lasse ich das im Moment lieber. Wird also noch dauern.

Viele Grüße
Georg
Hallo,

ich bin DR-Bahner und versuche, möglichst viele Loks der Deutschen Reichsbahn zusammen zu tragen. Dieser Tread zur BR 17.2 hat mich daran erinnert, dass auch einige Loks der BR 17 (vermutlich BR 17.1) zur Deutschen Reichsbahn kamen und u.a. mit Kohlenstaubfeuerung versehen wurden. Dazu folgende Fragen:

a) Leider bin ich ein wenig blind, was die Unterschiede zwischen der BR 17.1 und BR 17.2 betrifft.
b) Wo finde ich eine Übersicht, welche 17-er nach WK II zur DR gekommen sind?

Ich würde mich freuen, wenn mir das Forum mit seinem Schwarmwissen weiterhelfen kann und bedanke mich dafür bereits jetzt.

Gruß Sven
Moin,

Soweit ich mich erinnern kann, hatte die 17.1 den Antrieb (zumindest der äußeren Zylinder) auf die zweite Kuppelachse, während bei der 17.2 die erste Kuppelachse angetrieben wurde.  Sicher gibt es noch viel mehr Unterschiede, aber der Antrieb ist für mich ein leichtes Unterscheidungsmerkmal.

Gruß,

Andy
Guten Morgen,

Hier gibt es auch etwas über die S 10  
https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_S_10 , weiss nicht ob die so ins Detail gehen.

Schöne Grüße

Dirk
Hallo,
Habe nachgelesen: die 17.0-1 h4! und 17.2 h3! hatten beide den Antrieb auf dr ersten Kuppelachse.
Erst die nachfolgende 17.10-12 und 17.11-12 hatten den Antrieb auf der zweiten Kuppelachse.
Zur DR sind nur letztere gekommen.
Zwei, 17 1104 und 17 1119 wurden zu Kohlenstaubloks umgebaut, wobei die 1119 sogar einen Kondenstender bekam.
Die angehängten Kohlenstaub-Behälterwagen sind nochmal eine Besonderheit für sich.

Gruß aus Berlin

Ralf
Hallo Sven (#67),

äußerlich sind auf Anhieb nur die Zylinder (4 bzw. 3 Zylinder) und die Gegengewichte bei den 17.1 bzw. 17.2 unterschiedlich. Ansonsten sehen die für mich ziemlich gleich aus.
Von der 17.1 überlebten nur 5 den WKII (scheinbar im Westen), Von der 17.2 überlebten zwar 88, aber auch im Westen.
Bei den 17.11-12 sieht es anders aus (da waren 39 bei der DR), aber die gibt es nicht als N-Modell und die sind optisch deutlich anders.

Viele Grüße
Georg

edit: 17.0-1 https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/79847.jpg
17.2 https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/64060.jpg
17.11 https://www.modellbau-wiki.de/wiki/Datei:Fleis...C2%A9_DB_17_1152.jpg
17.11 spätere Serie https://www.modellbau-wiki.de/wiki/Datei:Roco_...7_@_Harald_Johns.jpg

Hallo,
ich danke Euch für Ihre Erläuterungen und Eure Mühe. Stimmt, die 17.11-12 weicht von der 17.2 erheblich ab. Daher ist die Frage erschöpfend für mich und meine Sammlung beantwortet.
Beste Grüße
Sven
Hi in die Runde,

ich fand schon immer die S 10.1, Baujahr 1914, also spätere BR 17.10, als die schönere Variante, aber das ist natürlich stets "Geschmackssache" ...

Soweit ich es beurteilen kann, war zumindest diese Variante von 1914, BR 17.10, um einiges länger im hochwertigen Dienst, als ihre Schwestern. Aber leider haben wir in N bis heute nicht die Wahl, kein Hersteller, nicht mal "Kleinserien-", konnte sich bislang dazu aufraffen, uns N-Bahner zu beglücken.

Aber die schönsten 17er kamen sowieso aus aus Bayern, https://www.reynaulds.com/products/micro-metakit/02500H.aspx  und Sachsen, https://www.lokschuppenhagenhaspe.de/index.php?site=angebote&lok=3469

Aber in der preußisch durchseuchten Reichsbahn war für derlei Edelrenner "natürlich" kein Platz *g*, genauso wenig, wie in der Gedankenwelt der N-Hersteller; im Falle "Sächsische XII H1", trifft es auch die H0-Bahner. Außer dem absolut seltenen und entsprechend teueren Beckert Modell auch da Fehlanzeige...

Halt! Nicht ganz, zumindest die S 3/5 n hat uns Minitrix "beschert". Warum sie ausgerechnet die Nassdampfvariante gemacht haben, anstatt der formschöneren, ausgeglicheneren Heißdampfvariante, die sich zudem beim Vorbild einiges länger hielt, wird wohl das Geheimnis der ehemaligen Entwickler bleiben...

meint grüßend
Roland
Hallo Sven,

vielen Dank für den tollen Beitrag.

Dieser hat mich dazu bewogen, ebenfalls das Projekt zu wagen, allerdings in der DB Variante.

Laut wikipedia sind 88 Maschinen an die DB gegangen. Allerdings finde ich im Netz nur detaillierte Infos zur BR 27 218, welche 1948 ausgemustert, und danach als Anschauungsobjekt in der Lokführerschule Troisdorf diente.

(Quelle: https://www.dampflokomotivarchiv.de/index.php?...amp;action=portrait)

Hat jemand Informationen zum Verbleib der weiteren Maschinen, inklusive Details zur Beheimatung?

Ich frage im Hinblick auf die Erstellung der neuen Lokschilder.

Herzlichen Dank im Voraus für weitere Infos

Beste Grüße

Niko
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: 74 | Name: Niko

Dieser hat mich dazu bewogen, ebenfalls das Projekt zu wagen, allerdings in der DB Variante.


Von den 17.2 hat keine die Gründung der Deutschen Bundesbahn im Betriebsdienst erlebt, im September 1948 wurden alle 17.2 ausgemustert.

Zitat - Antwort-Nr.: 74 | Name: Niko

Hat jemand Informationen zum Verbleib der weiteren Maschinen, inklusive Details zur Beheimatung?


Es waren nach 1945 in den Westzonen noch etliche 17.2 unterwegs. Die Loks wurden allerdings nur noch als Reservegattung geführt, man hatte genug "Besseres".

Die meisten betriebsfähigen Loks liefen in der RBD Münster. Im März 1947 waren das noch sieben 17.2 und vier der eng verwandten 17.3. Im September 1948 wurden dann alle in den Westzonen verbliebenen 17er per Verfügung ausgemustert.

Falls interessant, könnte ich für konkrete Loknummern nochmal in das Wenzel-Buch zur S10-Familie hineinschauen.

Viele Grüße,

Udo.
Hallo Udo,

Vielen Dank für die Aufklärung.

Gerne würden mich weitere Informationen interessieren.

Gruß Niko
Hallo Niko,

was schwebt Dir da vor? Loks, die möglichst lange liefen? Oder in bestimmten Regionen / bei bestimmten Bw? Oder soll es eine Lok sein, von der ein Nachkriegsfoto im Betrieb existiert?

Viele Grüße,

Udo.
Hallo Udo,

Informationen zu Loks, die möglichst lange liefen, inkl. Infos zu Beheimatung, vielleicht auch mit Fotos würden mir bei meiner Recherche sehr helfen.

Vielen Dank & Gruß

Niko
Hallo Niko,

ich habe in meine Ausgabe dieses Buches https://www.zvab.com/9783882551075/preu%C3%9Fi...0-172-3882551070/plp mal eben reingeschaut:

Am 23.03.47 waren nur noch Loks der RBD Münster betriebsfähig:

17 204 Bw Osnabrück Gbf
17 226 Bw Oldenburg Hbf
17 238 Bw Osnabrück Gbf
17 245 Bw Osnabrück Gbf
17 253 Bw Osnabrück Gbf
17 286 Bw Osnabrück Gbf
17 291 Bw Osnabrück Gbf

Dazu dann noch die ähnlichen, aber wirklich nicht gleichen 17 306, 310, 311, 312 im Bw Oldenburg Hbf.

Nur von 17 245 ist ein Betriebsbild aus der Nachkriegszeit im Buch enthalten, von 1946. Vom Zug sieht mannur den ersten Wagen, einen dreiachsigen Postwagen ähnlich diesem hier: https://www.spur-n-datenbank.de/cb_detail.php?nr=5989

Zu sehen ist auch, dass die 17 245 als Beschilderung Loknummer, Eigentümer und Gattungszeichen trägt, die anderen Anschriften sind vermutlich wohl aufgemalt. Zumindest das Loknummern-Schild vorne hat die breiten Reichsbahn-Ziffern, die weiteren Schilder sind nicht zu erkennen. D.h. die Beschilderung könnte in diesem Stil gehalten sein: https://www.lokschilder.info/Galeriebilder/1945/01202_NAlD_Satz.jpg (natürlich abgesehen von den Beheimatungsschildern)

Viele Grüße,

Udo.
Hallo Udo,

herzlichen Dank für die ausführlichen Informationen.

Viele Grüße

Niko
Hallo,

meine 17 248 habe ich jetzt einigermaßen fertig. Hier das Vorbild
https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/64060.jpg
https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/71584.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:HUA-151....S._te_Eindhoven.jpg

Meine soll nur ungefähr so aussehen, also keine exakte Nachbildung. Ausgangspunkt war die schon etwas aufgehübschte https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1381509&start=1#aw81 . Sven hat mich mit diesem Thread dazu angeregt die noch weiter zu ändern.
Die Pumpe am linken Umlauf habe ich entfernt und weiter hinten einen neue angebracht. Einen Vorwärmer auf dem linken Umlauf, auf dem rechten einen Luft(?)kessel. Lichtmaschine, diverse Leitungen/Stellstangen aus Draht, Kohlekastenerhöhung, den Kessel an der Tenderrückwand entfernt, die "Bohrungen" in den Gegengewichten sind schwarze Punkte mit einem Edding, geätzte Windleitbleche und Schilder von H. Beckert. Das war es auch schon.

Viele Grüße
Georg

Die von 141P zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Georg,

danke fürs Zeigen. Super, was Du da auf die Beine - äh Schienen-  gestellt hast! Besonders Deine Idee, die Bohrungen der Gegengewichte mit einem Edding aufzubringen, finde ich einfach bestechend. Auch die vielen Leitungen und Anbauten sind eine richtige Augenweide.

Für meine Br74 plane ich noch den Umbau auf filigranere Loklaternen von Eichhorn. https://www.eichhorn-modellbau.de/produkt/loklaternen-laenderbahnart-13075  Wäre das auch noch etwas für Deine BR17?

Viele Grüße und nochmals Danke für Deine tollen Tipps!
Fred
Hallo Fred,

danke, die von Wutz sind Länderbahnbauart. Die dürften wahrscheinlich für den Zustand nicht mehr passen. Zumindest müsste der "Fortsatz" oben weg. Den habe ich bei denen von MTX schon entfernt. Die bräuchten noch den "Griff" oben. Mache ich vielleicht noch in einer ruhigen Stunde.
Läßt du bei deiner 74 den flachen Vorwärmer? Die meisten dürften einen runden gehabt haben. Ich ringe noch mit mir, ob ich den bei meiner tausche.

Viele Grüße
Georg
Moin Georg,

topp, topp, topp!!! 👍🏻

Ich sagte ja bereits, dass Du sicherlich noch einen “drauf setzt”, aber nichts anderes habe ich “erwartet”… 😉

Beste Grüße
Sven
Hallo Georg,
Respekt. Ich würde das grelle Rot der Fahrwerke von Lok und Tender noch an das Rot der Vorlaufräder anpassen.
Grüße
Wolfgang
Hallo Sven,

danke, Deine finde ich genauso schön. Du warst ja der Auslöser für meine Aktion .

Hallo Wolfgang,

hast recht, werde ich bei Gelegenheit noch ändern.

Falls jemand die geätzten Windleitbleche brauchen kann. Mit der Nr. 040925-1F kann man die bei H. Beckert bestellen. Da sind 2 verschiedene auf dem Ätzteil. Ich habe die mit dem mittigen Halter genommen (mein "Muster" hatte leicht versetzte). Evtl. angeben, damit man keine unnötigen übrig hat.

Viele Grüße
Georg
Hallo Georg,
Ich habe den "normalen", runden Vorwärmer schon auf dem Basteltisch liegen. Ich habe zwar auch (Vor-)Bilder des flachen Vorwärmers gesehen, aber er war wohl extrem selten. Warum Arnold ausgerechnet diese exotische Variante umgesetzt hat, erschließt sich mir nicht.

Zurück zu den Frontlaternen. Sind auf dem Bild, dessen Link du eingestellt hast, nicht ausgerechnet die alten Laternen, wie bei Eichhorn, zu sehen? https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/71584.jpg

Viele Grüße
Fred
Hallo Fred,

ich habe auch noch einen runden Vorwärmer da. Vielleicht kann ich mich doch noch aufraffen, den einzubauen. Wenn du deine fertig hast, bitte zeigen.

Das verlinkte Bild ist von 1933. Meine soll den Zustand um/nach 45 (auch wenn sie da wahrscheinlich nicht mehr im Einsatz war) darstellen. Sie war da mal kurz in den Niederlanden http://www.locomotives.com.pl/Express%20Steam%20Locomotives/Pk3_3.htm . Ich vermute, dass sie in D die Laternen auch so hatte. Dürften im Prinzip die von Wutz sein, nur ohne den "Dom" oben (den habe ich bei den MTX entfernt).

Viele Grüße
Georg
Hallo Georg,

Stimmt! Auf diesem Bild #88 sehen die Frontlaternen tatsächlich sogar den "serienmäßigen" von Minitrix ähnlicher als denen von Eichhorn. Vielleicht kannst Du da einen Drahtbügel "drüberfrimeln"? Bohrer oder Stahlstift oder -nagel passenden Durchmessers nehmen. Stahldraht erhitzen und drüber biegen. Du hast an der BR17 so viele Leitungen grandios gebogen und verlegt, ist da der Lampenbügel nicht eine leichtere Übung?

Mal sehen, wann ich mit "meiner" 74 weiterkomme. Derzeit sind meine Enkelinnen wichtiger: Mal ist die Kita geschlossen, mal ist eines der Mädchen krank. Dann springt der Opa natürlich sehr gerne ein.

Viele Grüße und gutes Gelingen
Fred


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