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THEMA: Umbau Fleischmann BR01 (7172) auf GAM und mehr Haftreifen
THEMA: Umbau Fleischmann BR01 (7172) auf GAM und mehr Haftreifen
Magnus* - 24.06.25 17:05
Hallo,
bei EBAY hatte ich eine Fleischmann BR01 (7172) mit Öltender ersteigert, die als defekt angeboten wurde.
Da die Zugkraft der Lok nicht so gut sein soll, habe ich beschlossen, eine Achse zusätzlich mit Haftreifen auszurüsten
(werksmäßig sind es zwei Haftreifen). Außerdem sollte die Lok einen Glockenankermotor bekommen.
Der Tender hat zwar hinten ein Balastgewicht, aber vorne ist nur der Motor. Für die Aufnahme des Glockenankermotors
habe ich ein Messingteil gefertigt, so breit wie das Tendergehäuse es zulässt, um möglichst viel zusätzliches Gewicht in
den Tender zu bekommen.
Da das Messingteil bis an die Tendervorderwand geht, ist kein Platz für die Anschlussdrähte eines normalen
Glockenankermotors vorhanden. Deshalb habe ich einen Motor mit zwei Wellen benutzt, eine wurde abgetrennt. Dadurch sind die Anschlüsse des Motors jetzt an der Wellenseite.
Im Tender sind die hinteren vier Achsen angetrieben, die vordere der Achsen hat Haftreifen. Ich habe nun die hinterste
Achse auch mit Haftreifen ausgerüstet.
Die Digitalschnittstelle war am Originalmotor montiert, ich habe eine neue mittels eines Aluwinkels angebracht.
Die Buchse wurde mittels Zweikomponentenklebers auf den Winkel geklebt.
Hier ein paar Bilder, einen Bericht mit mehr Bildern gibt es auf meiner Webseite https://www.uwe-magnus.de
Viele Grüße,
Uwe
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bei EBAY hatte ich eine Fleischmann BR01 (7172) mit Öltender ersteigert, die als defekt angeboten wurde.
Da die Zugkraft der Lok nicht so gut sein soll, habe ich beschlossen, eine Achse zusätzlich mit Haftreifen auszurüsten
(werksmäßig sind es zwei Haftreifen). Außerdem sollte die Lok einen Glockenankermotor bekommen.
Der Tender hat zwar hinten ein Balastgewicht, aber vorne ist nur der Motor. Für die Aufnahme des Glockenankermotors
habe ich ein Messingteil gefertigt, so breit wie das Tendergehäuse es zulässt, um möglichst viel zusätzliches Gewicht in
den Tender zu bekommen.
Da das Messingteil bis an die Tendervorderwand geht, ist kein Platz für die Anschlussdrähte eines normalen
Glockenankermotors vorhanden. Deshalb habe ich einen Motor mit zwei Wellen benutzt, eine wurde abgetrennt. Dadurch sind die Anschlüsse des Motors jetzt an der Wellenseite.
Im Tender sind die hinteren vier Achsen angetrieben, die vordere der Achsen hat Haftreifen. Ich habe nun die hinterste
Achse auch mit Haftreifen ausgerüstet.
Die Digitalschnittstelle war am Originalmotor montiert, ich habe eine neue mittels eines Aluwinkels angebracht.
Die Buchse wurde mittels Zweikomponentenklebers auf den Winkel geklebt.
Hier ein paar Bilder, einen Bericht mit mehr Bildern gibt es auf meiner Webseite https://www.uwe-magnus.de
Viele Grüße,
Uwe
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sauber, tolle Sache. Gratulation!
Hallo,
so elegant wie Du mit einem Messingblock habe ich das damals nicht gemacht: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1239526 Ich hatte aber eh mehr Kabel, als die Schnittstelle hergibt und statt Messing musste halt Blei herhalten.
Noch ein Tipp, falls dich das stört: Wenn man nur größere Radien fährt kann man auf die 1. Tenderachse zwei Federn aufziehen, dann stellt sich der Tender nicht mehr so unschön schräg nach einer Kurve.
Viele Grüße
Rico
so elegant wie Du mit einem Messingblock habe ich das damals nicht gemacht: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1239526 Ich hatte aber eh mehr Kabel, als die Schnittstelle hergibt und statt Messing musste halt Blei herhalten.
Noch ein Tipp, falls dich das stört: Wenn man nur größere Radien fährt kann man auf die 1. Tenderachse zwei Federn aufziehen, dann stellt sich der Tender nicht mehr so unschön schräg nach einer Kurve.
Viele Grüße
Rico
Hallo Rico,
danke für den Hinweis mit den Federn. Muß ich mal beobachten wie sich der Öltender verhält wenn ich mal eine Anlage habe....
Viele Grüße
Uwe
danke für den Hinweis mit den Federn. Muß ich mal beobachten wie sich der Öltender verhält wenn ich mal eine Anlage habe....
Viele Grüße
Uwe
Hallo Uwe
Obwohl die Bilder das nicht hergeben, vermute ich an Hand der herstellerseitigen NEM 651 Schnittstelle, dass es sich nicht um die Stromlinienlok, sondern um die mit normalem Kessel handelt. Eine solche mit der Nummer 7806 habe ich nur durch zusätzliches Bleiblech im Dach des Tenders modifiziert. 2. und 5. Achse ab Hersteller mit Haftreifen. Die Lok kommt jetzt auf 146,9 Gramm und ist meine zugstärkste Dampflok.
Welches Gewicht erreichst du mit dem Umbau, falls eine Waage zur Hand ist?
Gruß von Aron
Obwohl die Bilder das nicht hergeben, vermute ich an Hand der herstellerseitigen NEM 651 Schnittstelle, dass es sich nicht um die Stromlinienlok, sondern um die mit normalem Kessel handelt. Eine solche mit der Nummer 7806 habe ich nur durch zusätzliches Bleiblech im Dach des Tenders modifiziert. 2. und 5. Achse ab Hersteller mit Haftreifen. Die Lok kommt jetzt auf 146,9 Gramm und ist meine zugstärkste Dampflok.
Welches Gewicht erreichst du mit dem Umbau, falls eine Waage zur Hand ist?
Gruß von Aron
Hallo Aron,
ist die normale Lok, ich schrieb ja auch "Öltender". Die Waage zeigt 131 g an. Im Tender sind noch Hohlräume, die man mit Balast füllen könnte, aber im Moment reicht mir das Gewicht.
Viele Grüße
Uwe
ist die normale Lok, ich schrieb ja auch "Öltender". Die Waage zeigt 131 g an. Im Tender sind noch Hohlräume, die man mit Balast füllen könnte, aber im Moment reicht mir das Gewicht.
Viele Grüße
Uwe
Beitrag editiert am 25. 06. 2025 21:13.
Hallo Uwe
Danke für das Wiegen. 16 Gramm Mehrgewicht zugunsten dem Originalmotor. Bei unmodifiziertem Tendergewicht von rund 55 Gramm ist das ziemlich viel Unterschied. Ich habe den Decoder Zimo mx615 in den Stehkessel gebaut. Dadurch war viel Platz oberhalb dem Motor für Bleibleche. Wenn ich mich recht erinnere, 9 Gramm Allerdings muss man viele Drähte zwischen Lok und Tender händeln.
Gruß von Aron
Danke für das Wiegen. 16 Gramm Mehrgewicht zugunsten dem Originalmotor. Bei unmodifiziertem Tendergewicht von rund 55 Gramm ist das ziemlich viel Unterschied. Ich habe den Decoder Zimo mx615 in den Stehkessel gebaut. Dadurch war viel Platz oberhalb dem Motor für Bleibleche. Wenn ich mich recht erinnere, 9 Gramm Allerdings muss man viele Drähte zwischen Lok und Tender händeln.
Gruß von Aron
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