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THEMA: Minitrix R4/4 bzw. 92.20 öffnen?
THEMA: Minitrix R4/4 bzw. 92.20 öffnen?
DerEine - 13.06.25 14:23
Hallo beisammen,
Ich steh gerade irgendwie vorm Baum und bekomm die Minitrix R4/4 nicht geöffnet.
Laut Anleitung:
https://www.manualslib.de/manual/1068933/Trix-M....html?page=15#manual
soll man die beiden Schrauben hinten entfernen, dann Kessel mit Führerhaus nach vorne schieben (auf dem Bild sind sogar die Haken ersichtlich) und dann nach oben abheben.
Die Schrauben habe ich entfernt aber verschieben lässt sich da nix. Das Führerhaus hat etwas Luft zum wackeln, aber der Kessel rührt sich keinen 1/100mm und ich habe gefühlt schon das doppelte an Kraft angewendet, was ich noch als "sicher" empfinden würde. Angriffspunkte gibt es auch quasi keine. Die drei Schrauben der Getriebeabdeckung hatte ich auch schon draußen. Die sind so kurz, die können nix vom Kessel halten und in der Explosionszeichnung ist auch nichts ersichtlich.
Gibt's da noch nen Trick? Hat die Anleitung was vergessen? Oder ist hier was eingeklemmt oder verklebt?
Gruß
Andi
Ich steh gerade irgendwie vorm Baum und bekomm die Minitrix R4/4 nicht geöffnet.
Laut Anleitung:
https://www.manualslib.de/manual/1068933/Trix-M....html?page=15#manual
soll man die beiden Schrauben hinten entfernen, dann Kessel mit Führerhaus nach vorne schieben (auf dem Bild sind sogar die Haken ersichtlich) und dann nach oben abheben.
Die Schrauben habe ich entfernt aber verschieben lässt sich da nix. Das Führerhaus hat etwas Luft zum wackeln, aber der Kessel rührt sich keinen 1/100mm und ich habe gefühlt schon das doppelte an Kraft angewendet, was ich noch als "sicher" empfinden würde. Angriffspunkte gibt es auch quasi keine. Die drei Schrauben der Getriebeabdeckung hatte ich auch schon draußen. Die sind so kurz, die können nix vom Kessel halten und in der Explosionszeichnung ist auch nichts ersichtlich.
Gibt's da noch nen Trick? Hat die Anleitung was vergessen? Oder ist hier was eingeklemmt oder verklebt?
Gruß
Andi
Hallo Andi,
ist leider nicht ganz so einfach https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=776252#aw18 . Wenn ich mich recht erinnere, war meine vorne auch verklebt.
Viele Grüße
Georg
edit: Es gab noch andere Beiträge zu dem Thema. Ich kann die aber nicht mehr finden.
ist leider nicht ganz so einfach https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=776252#aw18 . Wenn ich mich recht erinnere, war meine vorne auch verklebt.
Viele Grüße
Georg
edit: Es gab noch andere Beiträge zu dem Thema. Ich kann die aber nicht mehr finden.
Beitrag editiert am 13. 06. 2025 16:15.
Danke Georg!
Da hast du schonmal mehr gefunden als ich...
Mit den verlinkten Hinweisen habe ich mich nochmal an die Lok gemacht. Hat aber leider nix gebracht. Die Rauchkammertüre ist bei mir lose im Kessel. Keine Spur von Klebstoff. Abnehmen kann man sie aber auch nicht, weil die vorderen Laternen das blockieren (Wie im Link geschrieben). Die hinteren Haken sitzen bombenfest. So wie das in den Ecken glänzt, habe ich den Verdacht, dass hier oben und unten kräftig geklebt wurde. Hin kommt man an diese Stelle natürlich nicht... Außerdem sind mir bei den Öffnungsversuchen zwei schwarz lackierte Blechstreifen entgegen gekommen. Die waren offenbar seitlich unter dem Führerhaus auf den Rahmen geklebt. Sollen die einen Spalt füllen oder das Führerhaus zusätzliche Höhe gewinnen???
Sowas habe ich bei einem Großserienmodell noch nie gesehen. Was zum Geier hat die in Göppingen geritten, so einen Murks zu fabrizieren???
Noch jemand ergänzende Tips oder Erfahrungen bevor ich das Gewaltlevel erhöhen muss?
Gruß
Andi
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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Es gab noch andere Beiträge zu dem Thema. Ich kann die aber nicht mehr finden.
Mit den verlinkten Hinweisen habe ich mich nochmal an die Lok gemacht. Hat aber leider nix gebracht. Die Rauchkammertüre ist bei mir lose im Kessel. Keine Spur von Klebstoff. Abnehmen kann man sie aber auch nicht, weil die vorderen Laternen das blockieren (Wie im Link geschrieben). Die hinteren Haken sitzen bombenfest. So wie das in den Ecken glänzt, habe ich den Verdacht, dass hier oben und unten kräftig geklebt wurde. Hin kommt man an diese Stelle natürlich nicht... Außerdem sind mir bei den Öffnungsversuchen zwei schwarz lackierte Blechstreifen entgegen gekommen. Die waren offenbar seitlich unter dem Führerhaus auf den Rahmen geklebt. Sollen die einen Spalt füllen oder das Führerhaus zusätzliche Höhe gewinnen???
Sowas habe ich bei einem Großserienmodell noch nie gesehen. Was zum Geier hat die in Göppingen geritten, so einen Murks zu fabrizieren???
Noch jemand ergänzende Tips oder Erfahrungen bevor ich das Gewaltlevel erhöhen muss?
Gruß
Andi
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So, Nachtrag: jetzt bin ich selber weiter gekommen…
Hier meine Erfahrung:
- Die Rauchkammertüre war doch an den Kessel geklebt. Ich habe Klebespuren gefunden. Die waren aber so winzig und voller Bläschen, dass die Stelle offenbar nicht viel gehalten hat.
- Tatsächlich waren auch die Haken verklebt (!!!) ich habe sie Stück für Stück freigelegt. Werkzeuge waren ein frisches Skalpel und ein kleiner Schlitzschraubendreher. Der Schraubendreher wird verwendet, um seitlich auf die Haken zu drücken bis der Kleber bricht.
- Als erstes ist das Führerhaus runter gegangen. Das Führerhaus wird entgegen der Anleitung NICHT mit nach vorne geschoben, sondern kommt direkt nach oben weg. Es ist garnicht fest mit dem Kessel verbunden, sondern hat nur seitlich zwei Nasen. Wenn man die Flexibilität etwas ausnutzt, kann man das Führerhaus abnehmen, bevor man den Kessel ganz nach vorne schiebt. Das kann ggf. hilfreich sein, um die Haken frei zu legen. Mir ist jetzt auch klar, warum geklebt wurde: Konstruktiv gibt außer Kleben NICHTS, was den Kessel in der hinteren Position hält.
- Die seitlichen Kästen über der dritten Achse verbleiben am Fahrwerk und NICHT am Kessel!!! Das hätte ich ganz am Anfang auch vermutet, aber die Explosionszeichnung und das Bild zum Zerlegen in der Anleitung stellen das anders dar!!! Dieses Wissen hätte mir die Arbeit deutlich erleichtert. Die Kästen scheinen nämlich ein guter Angriffspunkt zu sein, den Kessel nach vorne zu schieben.
- Man kann die vorderen Laternen einfach nach oben abziehen. Dann stehen da nur die Lichtleiter und man kann die Rauchkammertüre leichter abnehmen, ohne vorne was zu beschädigen. Ich habe mich dazu entschieden, die unteren Stifte der Rauchkammertüre zu kürzen, damit das in Zukunft leichter geht.
Meine Empfehlung/Reihenfolge zum Zerlegen (ohne Gewähr):
- Schrauben hinten entfernen.
- Vordere Laternen nach oben abziehen.
- Rauchkammertüre lockern, nach vorne klappen und abnehmen.
- Ggf. den Kessel etwas nach vorne drücken und das Führerhaus nach oben abziehen
- Die Haken vom Kessel von Klebstoff befreien (Skalpel, Schraubendreher).
- Den Kessel nach vorne schieben und nach oben abziehen. (Die Kästen seitlich am Umlauf bleiben am Fahrgestell!!!)
- Weiteres Zerlegen ist selbsterklärend
Empfehlung Montage umgekehrt, jedoch mit folgenden Modifikationen:
- Die unteren beiden Stifte der Rauchkammertüre kürzen
- Optional: Die Rauchkammertüre unten bei den Stiften mit einem kleinen Tropfen Kleber an den Rahmen kleben. Das hält den Kessel in der hinteren Position und ist beim nächsten Zerlegen einfach lösbar.
Ansonsten bleibe ich dabei: so einen Pfusch ab Werk habe ich noch nie gesehen. An dieser Stelle hätte ich gerne einen Vergleich zu einem berüchtigten Modell gezogen und mit Kraftausdrücken behauptet, dass es hier noch schlimmer ist. Aber ehrlich: mir fällt tatsächlich nichts ein, was in Bezug auf Furchtbarkeiten beim Öffnen auch nur annähernd in dieser Liga spielt und als Vergleich herhalten könnte.
Gruß
Andi
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Hier meine Erfahrung:
- Die Rauchkammertüre war doch an den Kessel geklebt. Ich habe Klebespuren gefunden. Die waren aber so winzig und voller Bläschen, dass die Stelle offenbar nicht viel gehalten hat.
- Tatsächlich waren auch die Haken verklebt (!!!) ich habe sie Stück für Stück freigelegt. Werkzeuge waren ein frisches Skalpel und ein kleiner Schlitzschraubendreher. Der Schraubendreher wird verwendet, um seitlich auf die Haken zu drücken bis der Kleber bricht.
- Als erstes ist das Führerhaus runter gegangen. Das Führerhaus wird entgegen der Anleitung NICHT mit nach vorne geschoben, sondern kommt direkt nach oben weg. Es ist garnicht fest mit dem Kessel verbunden, sondern hat nur seitlich zwei Nasen. Wenn man die Flexibilität etwas ausnutzt, kann man das Führerhaus abnehmen, bevor man den Kessel ganz nach vorne schiebt. Das kann ggf. hilfreich sein, um die Haken frei zu legen. Mir ist jetzt auch klar, warum geklebt wurde: Konstruktiv gibt außer Kleben NICHTS, was den Kessel in der hinteren Position hält.
- Die seitlichen Kästen über der dritten Achse verbleiben am Fahrwerk und NICHT am Kessel!!! Das hätte ich ganz am Anfang auch vermutet, aber die Explosionszeichnung und das Bild zum Zerlegen in der Anleitung stellen das anders dar!!! Dieses Wissen hätte mir die Arbeit deutlich erleichtert. Die Kästen scheinen nämlich ein guter Angriffspunkt zu sein, den Kessel nach vorne zu schieben.
- Man kann die vorderen Laternen einfach nach oben abziehen. Dann stehen da nur die Lichtleiter und man kann die Rauchkammertüre leichter abnehmen, ohne vorne was zu beschädigen. Ich habe mich dazu entschieden, die unteren Stifte der Rauchkammertüre zu kürzen, damit das in Zukunft leichter geht.
Meine Empfehlung/Reihenfolge zum Zerlegen (ohne Gewähr):
- Schrauben hinten entfernen.
- Vordere Laternen nach oben abziehen.
- Rauchkammertüre lockern, nach vorne klappen und abnehmen.
- Ggf. den Kessel etwas nach vorne drücken und das Führerhaus nach oben abziehen
- Die Haken vom Kessel von Klebstoff befreien (Skalpel, Schraubendreher).
- Den Kessel nach vorne schieben und nach oben abziehen. (Die Kästen seitlich am Umlauf bleiben am Fahrgestell!!!)
- Weiteres Zerlegen ist selbsterklärend
Empfehlung Montage umgekehrt, jedoch mit folgenden Modifikationen:
- Die unteren beiden Stifte der Rauchkammertüre kürzen
- Optional: Die Rauchkammertüre unten bei den Stiften mit einem kleinen Tropfen Kleber an den Rahmen kleben. Das hält den Kessel in der hinteren Position und ist beim nächsten Zerlegen einfach lösbar.
Ansonsten bleibe ich dabei: so einen Pfusch ab Werk habe ich noch nie gesehen. An dieser Stelle hätte ich gerne einen Vergleich zu einem berüchtigten Modell gezogen und mit Kraftausdrücken behauptet, dass es hier noch schlimmer ist. Aber ehrlich: mir fällt tatsächlich nichts ein, was in Bezug auf Furchtbarkeiten beim Öffnen auch nur annähernd in dieser Liga spielt und als Vergleich herhalten könnte.
Gruß
Andi
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