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THEMA: "Drehwinkel" für Schattenbahnhof

THEMA: "Drehwinkel" für Schattenbahnhof
Startbeitrag
Struwelpeter - 04.06.25 17:44
Hallo zusammen,
in MIBA Spezial 110 wird über einige spezielle Formen der Ausgestaltung von "Schattenbahnhöfen" berichtet, basierend auf den Lösungen polnischer Modellbahnfreunde. Man findet eine Kopie des Aufsatzes hier: https://pmmh0.pl/wp-content/uploads/2023/12/Verborgene_Technik.pdf. Mir hat es der "Drehwinkel" besonders angetan, gleichzeitig habe ich ein Verständnisproblem. Beim Ausschwenken des Winkels verkürzt bzw. verlängert sich ein jeweils eine Schiene des auf dem Winkel montierten Flexgleises. Leider wird im Artikel darauf nicht eingegangen. Das hat m.E. zur Folge, das der nutzbare Winkel sehr eingeschränkt ist bzw. erhebliche Lücken im Gleisverlauf auftreten können. Oder habe ich da einen Denkfehler? Hat jemand die aus meiner Sicht gute Lösung schon mal in Realität erlebt?
Auf jeden Fall Hut ab vor der guten handwerklichen (Schreiner-)Arbeit
Struwelpeter
PS: Die Kategorie passt schlecht, aber alle anderen noch schlechter, oder? Irgendwie bräuchte es "Anlagenbau", "Unterbau" oder ähnliches.

Hallo Stuwelpeter,
alles richtig, was du schreibst. Kein Denkfehler. Man darf nur große Radien zulassen. Das äußere Gleis wird im Übergang dann eine entsprechend größere Lücke haben, das innere im Idealfall keine. In Mittelstellung haben beide Übergänge dann eine gleichgroße Lücke. Der Winkel ist also begrenzt.
Gruß
Klaus
Hallo Klaus,

bei der geringen Menge an Gleisen kann man bei den äußeren Gleisen die äußere Schiene etwas länger lassen und schon ist die Lücke wieder normal.

Viele Grüße
Rico
Hallo,

ich habe mir sowas mal bei einer Austellung angesehen und dabei festgestellt, dass am beweglichen Ende ein Stück Variogleis die unterschiedlichen Enden des Gleises "abgefangen" hat.
Vielleicht hilft Dir das weiter?

Viele Grüße
Michael
Hallo Struwelpeter
...ja ich habe in Leipzig eine ähnliche Lösung gesehen, wobei die Enden auf Leiterplatten gelötet waren.

Insofern ist die polnische Variante handwerklich gut gemacht, aber es geht auch pragmatischer

Gruß Sven
PS Der zeitweilig vorhandene Link umfasste das ganze Thema. Sorry.
Hallo,
ebenfalls zu empfehlen ist das Buch "Designing and building fiddle yards" von Richard Bardsley (allerdings in englischer Sprache) Gelegentlich findet man eine Print-Ausgabe, gibt es aber auch digital (Kindle usw.). Unsere englischen Modellbahnfreunde bauen wirklich hervorragende Schattenbahnhöfe.
VG
Ralf
Hallo,
ich habe nachgefragt und von Tomasz Florczak folgende Antwort bekommen, die ich samt Bildern hier wiedergeben darf:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Beide Schienen auf Drehbuehne koennen sich ins Schwellen verschieben. Es sieht so aus: wenn Drehbuehne ist maximall links (oder rechts) eingestellt werden, aussere Schiene macht fast Kontakt mit gegenschiene aus der Schattenbahnhof. Innere Schiene zum gegenschiene aus der Schattenbahnhof hat ca. 2 mm Abstand. Gueckst Du auf der Nagel. Die Nagel definieren Befestigungspunkten fuer Schwellenrost. Wo gibt es kein Nadel, hier Schwellenrost verschiebst sich auf dem Boden. Es ist wichtig, am linke Seite beide Schienen sind fest zum Schattenbahnhof Boden durch geloetete Stiften angebunden.



Ich denke, das interessiert vielleicht doch den einen oder anderen.

Gleichzeitig lädt Tomasz zu einem Besuch auf seinem YT-Kanal ein: https://www.youtube.com/@flotoma. Fokus ist aber H0.
Struwelpeter

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