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THEMA: Lackschäden bei Fleischmann?
THEMA: Lackschäden bei Fleischmann?
Frank4141 - 03.10.05 17:40
Bilde ich mir das nur ein, oder ist anderen auch schon aufgefallen das bei neu ausgelieferten Lok ziemlich oft schon Lackschäden vorhanden sind? Insbesondere die silbernen Zierstreifen. Ich hab z.B. die Railion 145 im Geschäft in der Vitrine gesehen, da fehlte schon die halbe silberne Griffstange. wer soll die Lok für 150 Euro kaufen? Die Farbe hängt dann meistens auf dem Deckel der Verpackung.Ich habe schon 2 neue Loks bei Fleischmann reklamiert. Die haben dann ohne Probleme ein neues Gehäuse ohne Macken geschickt.
Hatte ich bisher keine Probleme damit
Einziger Problemfall bei Fleischmann war bei mir die 194 letztes Jahr, aber nicht das Äußere, sondern das Innenleben - ein smd-Widerstand hat sich da einfach in Rauch aufgelöst
Ciao,
Martin
Ciao,
Martin
Hallo Frank,
ich kann eigentlich keine allgemeine oder momentane Häufung erkennen. Abgeschliffene Farben von exponierten Gehäuseteile, die innen auf der Verpackung klebt, kenne ich vom jedem Hersteller. Am wenigsten tritt es bei Trix auf seitdem sie die Verpackungsfolie recht grosszügig bemessen.
Auf Grund von Toleranzen beim Tiefziehen sind manche Kunststoffeinlagen zu gross, dann scheppert das Modell beim Transport in der Schachtel hin und her wobei sich der Lack abschleift, oder die Einlagen sind zu knapp bzw. zu wenig tief, dann liegt das Modell nicht tief genug und wird vom Deckel komprimiert sodass sich die Farbe mitunter am Deckel anhaftet. Wenn der Lack durch den Druck auf dem Klarsichtdeckel besser haftet als auf dem Untergrund, dann löst er sich vom Modell ab.
Leider gehen die Carrier mit den Paketen immer sorgloser um. Erst neulich habe ich einen Paketzusteller der Österreichischen Post gesehen, dem die Kartons beim Öffnen der Ladetüre seines Fahrzeugs entgegen purzelten und am Boden landeten. Und ich beobachte auch regelmässig Spediteure beim Zustellen von Paletten mit hoch aufgetürmter, nicht zusammen gebundener Ware: Wenn sie die "Ameise" von der Ladefläche des LKW um 90° oder mehr über die Bordsteinkante herum wurchten fallen die Schachteln oft wie die Äpfel vom Baum.
Grüße, Peter W.
ich kann eigentlich keine allgemeine oder momentane Häufung erkennen. Abgeschliffene Farben von exponierten Gehäuseteile, die innen auf der Verpackung klebt, kenne ich vom jedem Hersteller. Am wenigsten tritt es bei Trix auf seitdem sie die Verpackungsfolie recht grosszügig bemessen.
Auf Grund von Toleranzen beim Tiefziehen sind manche Kunststoffeinlagen zu gross, dann scheppert das Modell beim Transport in der Schachtel hin und her wobei sich der Lack abschleift, oder die Einlagen sind zu knapp bzw. zu wenig tief, dann liegt das Modell nicht tief genug und wird vom Deckel komprimiert sodass sich die Farbe mitunter am Deckel anhaftet. Wenn der Lack durch den Druck auf dem Klarsichtdeckel besser haftet als auf dem Untergrund, dann löst er sich vom Modell ab.
Leider gehen die Carrier mit den Paketen immer sorgloser um. Erst neulich habe ich einen Paketzusteller der Österreichischen Post gesehen, dem die Kartons beim Öffnen der Ladetüre seines Fahrzeugs entgegen purzelten und am Boden landeten. Und ich beobachte auch regelmässig Spediteure beim Zustellen von Paletten mit hoch aufgetürmter, nicht zusammen gebundener Ware: Wenn sie die "Ameise" von der Ladefläche des LKW um 90° oder mehr über die Bordsteinkante herum wurchten fallen die Schachteln oft wie die Äpfel vom Baum.
Grüße, Peter W.
@ Peter
Ja, zu Deinem letzten Abschnitt kann ich nur sagen, dass ist die - auf gut deutsch - "leck mich am A..." Einstellung mancher. Konnte auch oft genug erleben, dass Briefumschläge geknickt wurden, obwohl vorne drauf stand "Nicht knicken". Ich hatte mal ein Sammelwerk über Diesel- und Elloks beim Weltbild-Verlag abonniert, da stand das drauf und min. jedes zweite mal war der Umschlag geknickt im Briefkasten. Auch beschwerden halfen da nichts, beim nächsten mal war er wieder geknickt.
Schöne Grüße
Marco
p. s. zum Thema kann ich leider nichts beipflichten, weil ich noch keine Lackschäden an keiner meiner Loks beim Kauf und danach feststellen konnte....
Ja, zu Deinem letzten Abschnitt kann ich nur sagen, dass ist die - auf gut deutsch - "leck mich am A..." Einstellung mancher. Konnte auch oft genug erleben, dass Briefumschläge geknickt wurden, obwohl vorne drauf stand "Nicht knicken". Ich hatte mal ein Sammelwerk über Diesel- und Elloks beim Weltbild-Verlag abonniert, da stand das drauf und min. jedes zweite mal war der Umschlag geknickt im Briefkasten. Auch beschwerden halfen da nichts, beim nächsten mal war er wieder geknickt.
Schöne Grüße
Marco
p. s. zum Thema kann ich leider nichts beipflichten, weil ich noch keine Lackschäden an keiner meiner Loks beim Kauf und danach feststellen konnte....
Dirk [Gast] - 03.10.05 19:51
Hallo Frank,
deine Aussage kann ich bestätigen. Ich habe mir beim SMDV eine E-Lok als Sonderangebot gekauft. Schöne Sache, aber der Haken war, das ein Teil der Bedruckung, sprich der Lack weg war.
Gruß Dirk
deine Aussage kann ich bestätigen. Ich habe mir beim SMDV eine E-Lok als Sonderangebot gekauft. Schöne Sache, aber der Haken war, das ein Teil der Bedruckung, sprich der Lack weg war.
Gruß Dirk
Also bilde ich mir das doch nicht ein. Ich habe mal ne lok bei Conrad bestellt, die war Müll. Habe ich zurückgeschickt. Bei SMDV das selbe. Habe Lok BR 139 zum Superpreis von 70 Euro gekauft und 2 mal zurückgeschickt. Danke Dirk.
Ich ärgere mich immer darüber, dass die in den Fleischmann-Packungen eingelegte Folie immer so knapp bemessen ist, dass das schöne matte Farbfinish bei den Dampfloks durch Schörbeln an der Verpackung abgerieben wird und die Lok dann an den Stellen (besonders schön auf dem Dampflokführerhaus) glänzt.
Auch bei Personenwagen und Güterwagen wird die ansonsten tolle matte Optik beschädigt. Etwas größere Folie beizulegen kann doch kein so großer Kostenfaktor darstellen, oder ? Hatte es auch der Messe auch auf dem Fleischmann-Stand erörtert. Aber eine Stimme alleine ist halt nur eine Stimme.
Zu den Formen:
Der aktuelle Sonderwagen (Art-Nr. 85 8045 / Reichspost-Packwagen) hat - gehalten auf die Seite mit Führerhaus nach rechts - links neben der rechten Tür einen Kratzer direkt neben der Niete. Aber den hatte der alte Post-Packwagen DRG (Art-Nr. 8088) auch schon; liegt also an der Form.
Trotzdem:
Fleischmann ist meines Erachtens nach in N bei den deutschen Großserienherstellern hinsichtlich Qualitätskontrolle immer noch führend.
Aber die Modelle mit einer größeren Einlegefolie vor Schäden durch die Verpackung zu schützen sollte möglich sein.......
Gruß
Frank
Auch bei Personenwagen und Güterwagen wird die ansonsten tolle matte Optik beschädigt. Etwas größere Folie beizulegen kann doch kein so großer Kostenfaktor darstellen, oder ? Hatte es auch der Messe auch auf dem Fleischmann-Stand erörtert. Aber eine Stimme alleine ist halt nur eine Stimme.
Zu den Formen:
Der aktuelle Sonderwagen (Art-Nr. 85 8045 / Reichspost-Packwagen) hat - gehalten auf die Seite mit Führerhaus nach rechts - links neben der rechten Tür einen Kratzer direkt neben der Niete. Aber den hatte der alte Post-Packwagen DRG (Art-Nr. 8088) auch schon; liegt also an der Form.
Trotzdem:
Fleischmann ist meines Erachtens nach in N bei den deutschen Großserienherstellern hinsichtlich Qualitätskontrolle immer noch führend.
Aber die Modelle mit einer größeren Einlegefolie vor Schäden durch die Verpackung zu schützen sollte möglich sein.......
Gruß
Frank
dampfrailfan - 04.10.05 07:16
Silberne Bedruckungen sind ein allgemeines Problem, ich hab das bei meinem 218er Sounddoppel auch (Lüfterumgrenzung), werde mal GFN anfragen wie es mit Umtausch aussieht.
Eine 132 von Trix habe ich mal zurückgeschickt weil die Nummer plötzlich weg war, die haben anstandslos getauscht.
Wenn man z.B. die Farben von Revell zum Ausbessern nimmt dann hält das auch nicht lange währenddessen andere Farben einwandfrei abriebfest sind. Es muss also am Silber liegen, muss man evtl. mit Klarlack überziehen, wie beim Metallic-Autolack? Aber ist das praktikabel?
Gruß Torsten
Eine 132 von Trix habe ich mal zurückgeschickt weil die Nummer plötzlich weg war, die haben anstandslos getauscht.
Wenn man z.B. die Farben von Revell zum Ausbessern nimmt dann hält das auch nicht lange währenddessen andere Farben einwandfrei abriebfest sind. Es muss also am Silber liegen, muss man evtl. mit Klarlack überziehen, wie beim Metallic-Autolack? Aber ist das praktikabel?
Gruß Torsten
Habe heute neu bei meinem Händler abgeholt:
FL 8090 K - Packwagen DRG Ep. II
FL 8091 K - 2./3.Klasse DRG Ep. II
FL 8092 K - 3.Klasse DRG Ep. II
Sehr erfreulich:
Fleischmann hat endlich (siehe bereits obige Ausführungen unter Antwort Nr. 6) bei allen drei Wagen ausreichend grosse und weiche Folie mit in die Verpackung gelegt um das seidenmatte Finish nicht durch Druckstellen der Verpackung zunichte zu machen. Top ! - Und die Wagen sind wirklich toll detailliert und klasse bedruckt !
Grosses Lob an Fleischmann - weiter so !!
Begeisterte Grüsse
Frank
FL 8090 K - Packwagen DRG Ep. II
FL 8091 K - 2./3.Klasse DRG Ep. II
FL 8092 K - 3.Klasse DRG Ep. II
Sehr erfreulich:
Fleischmann hat endlich (siehe bereits obige Ausführungen unter Antwort Nr. 6) bei allen drei Wagen ausreichend grosse und weiche Folie mit in die Verpackung gelegt um das seidenmatte Finish nicht durch Druckstellen der Verpackung zunichte zu machen. Top ! - Und die Wagen sind wirklich toll detailliert und klasse bedruckt !
Grosses Lob an Fleischmann - weiter so !!
Begeisterte Grüsse
Frank
dampfrailfan - 01.11.07 07:30
Alter Thread aber neue Erkenntnisse:
die silberne Farbe ist gar keine Farbe sondern Prägefolie! Ich habe durch Zufall Kontakt mit einem Mitarbeiter von GfN gehabt der diesen Arbeitsgang ausführt. Er meinte dass es wohl unter bestimmten Umständen Probleme mit der Qualität dieser Folien gab. Ähnliches Material wird auch für Geldscheine verwendet, Ich hatte ihm meine zwei Gehäuse des 218er Sounddoppels zur Ansicht geschickt und er hat sich drum gekümmert dass ich zwei neue bekoemmen habe. Fand ich echt super, leider ist der Kontakt abgerissen. Das letzte was ich von ihm gehört habe war dass die Wurstfabrik neben GfN brennt. Ich selbst war den Tag in der Nähe von Heilsbronn und wir wollten uns eigentlich treffen aber das lokale Schlamassel war wohl zu schlimm (der halbe Ort hatte bei der Wurstfabrik gearbeitet)
Gruß Torsten
die silberne Farbe ist gar keine Farbe sondern Prägefolie! Ich habe durch Zufall Kontakt mit einem Mitarbeiter von GfN gehabt der diesen Arbeitsgang ausführt. Er meinte dass es wohl unter bestimmten Umständen Probleme mit der Qualität dieser Folien gab. Ähnliches Material wird auch für Geldscheine verwendet, Ich hatte ihm meine zwei Gehäuse des 218er Sounddoppels zur Ansicht geschickt und er hat sich drum gekümmert dass ich zwei neue bekoemmen habe. Fand ich echt super, leider ist der Kontakt abgerissen. Das letzte was ich von ihm gehört habe war dass die Wurstfabrik neben GfN brennt. Ich selbst war den Tag in der Nähe von Heilsbronn und wir wollten uns eigentlich treffen aber das lokale Schlamassel war wohl zu schlimm (der halbe Ort hatte bei der Wurstfabrik gearbeitet)
Gruß Torsten
NICHTS gegen Fleischmann - aber bei den Verpackungen hapert es, AUCH bei Fleischmann. Die Modelle haben ja nun alle einen stattlichen Verkaufspreis - man sollte meinen, dass hier eine ordentliche Verpackung Platz in der Kalkulation findet.
Bei neu gekauften FLM-Modellen hatten wir schon diverse Varianten:
- Deckel und Unterteil von Wagenboxen saßen so straff, dass sich das Oberteil nur schwer abziehen liess (wohl deswegen war bei einem anderen Modell ein Deckel schon angeplatzt?)
- diverse Modelle schlackern in der Box hin und her, andere (hatte ich z. B. bei BR24) sind schon fast in die Aussparung "hineingepresst". Jedenfalls passen sie beim Einlegen nur mit sanftem Druck in die Aussparung hinein.
- zu kurz war das Inlet auch schon mal, die Kupplung am Tender passte nur hochgedrückt in die Box
- nicht nur, dass die Folie zu kleinformatig bemessen ist - sie fehlte auch schon mal ganz, was dann natürlich dem Farbabrieb zugute kommt.
- 1 Wagen (US-Bauart ---> DR) haben wir umgetauscht, die Bedruckung nahm rapide ab. Händler meinte: "... fehlende Versiegelung ..."
Na ja, Fahrzeugwünsche haben wir, bis auf die BR70 vielleicht, kaum noch - alle anderen VP-Boxen haben wir schon individuell angepasst.
Aber dennoch: Ist das nicht Aufgabe des Herstellers?
MfG
Michael
Bei neu gekauften FLM-Modellen hatten wir schon diverse Varianten:
- Deckel und Unterteil von Wagenboxen saßen so straff, dass sich das Oberteil nur schwer abziehen liess (wohl deswegen war bei einem anderen Modell ein Deckel schon angeplatzt?)
- diverse Modelle schlackern in der Box hin und her, andere (hatte ich z. B. bei BR24) sind schon fast in die Aussparung "hineingepresst". Jedenfalls passen sie beim Einlegen nur mit sanftem Druck in die Aussparung hinein.
- zu kurz war das Inlet auch schon mal, die Kupplung am Tender passte nur hochgedrückt in die Box
- nicht nur, dass die Folie zu kleinformatig bemessen ist - sie fehlte auch schon mal ganz, was dann natürlich dem Farbabrieb zugute kommt.
- 1 Wagen (US-Bauart ---> DR) haben wir umgetauscht, die Bedruckung nahm rapide ab. Händler meinte: "... fehlende Versiegelung ..."
Na ja, Fahrzeugwünsche haben wir, bis auf die BR70 vielleicht, kaum noch - alle anderen VP-Boxen haben wir schon individuell angepasst.
Aber dennoch: Ist das nicht Aufgabe des Herstellers?
MfG
Michael
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