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THEMA: Arnold E94 (alt) auf GAM - Erfahrungen?
THEMA: Arnold E94 (alt) auf GAM - Erfahrungen?
Linde - 17.05.25 09:43
Hallo,
gleich noch eine Frage von mir;
Ich hab u.a. noch eine alte E94 von Arnold - Kat. Nr. 2313. Deren 3-Poler hat bekanntlich ein sehr hohes Losbrechmoment. Das von Arnold viele Jahre später vorallem antriebsseitig überarbeitete Modell verwendet, neben einem Getriebe mit einem anderen Modulwert, einen modernen 5-Poler. Nun könnte man zur Auffassung gelangen, in das alte Modell einen GAM-Umbausatz einzubauen und die Lok läuft erheblich besser.
Hat den Umbau schon jemand gemacht? Wenn ja, führt der neue Motor tatsächlich zu einer Verbesserung im Laufverhalten? Leider habe ich bislang keinen entsprechenden Beitrag im Netz oder auf Youtube gefunden und würde mich daher über Eure Einschätzung freuen.
Gruß und Danke
Sven
gleich noch eine Frage von mir;
Ich hab u.a. noch eine alte E94 von Arnold - Kat. Nr. 2313. Deren 3-Poler hat bekanntlich ein sehr hohes Losbrechmoment. Das von Arnold viele Jahre später vorallem antriebsseitig überarbeitete Modell verwendet, neben einem Getriebe mit einem anderen Modulwert, einen modernen 5-Poler. Nun könnte man zur Auffassung gelangen, in das alte Modell einen GAM-Umbausatz einzubauen und die Lok läuft erheblich besser.
Hat den Umbau schon jemand gemacht? Wenn ja, führt der neue Motor tatsächlich zu einer Verbesserung im Laufverhalten? Leider habe ich bislang keinen entsprechenden Beitrag im Netz oder auf Youtube gefunden und würde mich daher über Eure Einschätzung freuen.
Gruß und Danke
Sven
Hallo,
grundsätzlich ja - ich denke man sollte die unpräzisen, scheppernden Kardane durch Silikonschläuche ersetzen, da hier ein Teil des Anfahr-Drehmoments vernichtet wird.
Meiner Meinung nach bringt allerdings nichts, den 3poler durch einen Winzig-China-GAM zu ersetzen, weil der das Drehmoment bei der schweren Lok mit dem grobschlächtigen Messinggetriebe aufgrund der Leistungsbeschränkung nicht aufbringen kann. Das bitte bei der Überlegung zu bedenken, ob ein GAM die universelle Lösung ist.
Grüße, Peter W
grundsätzlich ja - ich denke man sollte die unpräzisen, scheppernden Kardane durch Silikonschläuche ersetzen, da hier ein Teil des Anfahr-Drehmoments vernichtet wird.
Meiner Meinung nach bringt allerdings nichts, den 3poler durch einen Winzig-China-GAM zu ersetzen, weil der das Drehmoment bei der schweren Lok mit dem grobschlächtigen Messinggetriebe aufgrund der Leistungsbeschränkung nicht aufbringen kann. Das bitte bei der Überlegung zu bedenken, ob ein GAM die universelle Lösung ist.
Grüße, Peter W
Hallo Sven,
die alte Arnold E94 habe ich nicht auf GAM umgerüstet, aber eine Vielzahl andere Loks, da ist eigentlich immer ein 1015 mit Schwungmasse meine 1. Wahl. Muß in der Regel aber eingeklebt werden. Es gab immer Verbesserungen im Fahrverhalten. Ausnahmen sind MinitriX V60 und Arnold Köf 2, da sind Umbausets von Tramfabriek drin.
Meine ersten Erfahrungen haben ich mit Umbausets von von SB Modell (Faulhaber und Maxon) gemacht.
Mein 194er haben Umbauten die heute nicht mehr zu realisieren sind, Glasmachers Schnecke und Mashima 1020, immer unter Beibehaltung der Kardangelenke, und die machen keine Probleme.
Silkonschläuche sehe ich wegen der Haltbarkeit als nicht so ideal an, kommt aber wohl auch auf die Qualität der Schläuche an.
Gruß Detlef
die alte Arnold E94 habe ich nicht auf GAM umgerüstet, aber eine Vielzahl andere Loks, da ist eigentlich immer ein 1015 mit Schwungmasse meine 1. Wahl. Muß in der Regel aber eingeklebt werden. Es gab immer Verbesserungen im Fahrverhalten. Ausnahmen sind MinitriX V60 und Arnold Köf 2, da sind Umbausets von Tramfabriek drin.
Meine ersten Erfahrungen haben ich mit Umbausets von von SB Modell (Faulhaber und Maxon) gemacht.
Mein 194er haben Umbauten die heute nicht mehr zu realisieren sind, Glasmachers Schnecke und Mashima 1020, immer unter Beibehaltung der Kardangelenke, und die machen keine Probleme.
Silkonschläuche sehe ich wegen der Haltbarkeit als nicht so ideal an, kommt aber wohl auch auf die Qualität der Schläuche an.
Gruß Detlef
Hallo,
erstmal Danke für Eure Infos. Mit Glasmachersschnecken habe ich die alte Trix E44 ausgerüstet. Damit fährt sie wirklich passabel. Bei der arnoldschen E94 habe ich leider grandios geschlafen, obwohl es für das Modell von Stefan auch ein Angebot gab.
Ja, dass der 0816 vermutlich zu schwach auf der Brust ist, das hatte ich auch schon als Überlegung. Habe aber auch ein paar größere leistungsfähigere Motoren auf Lager liegen. Leider kann man dann nicht mehr den 3-D-gedruckten Motorhalter nutzen. Wenn nicht noch eine andere Rückmeldung kommt, dann werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und einen Eingriff ins Chassis wagen.
Gruß Sven
erstmal Danke für Eure Infos. Mit Glasmachersschnecken habe ich die alte Trix E44 ausgerüstet. Damit fährt sie wirklich passabel. Bei der arnoldschen E94 habe ich leider grandios geschlafen, obwohl es für das Modell von Stefan auch ein Angebot gab.
Ja, dass der 0816 vermutlich zu schwach auf der Brust ist, das hatte ich auch schon als Überlegung. Habe aber auch ein paar größere leistungsfähigere Motoren auf Lager liegen. Leider kann man dann nicht mehr den 3-D-gedruckten Motorhalter nutzen. Wenn nicht noch eine andere Rückmeldung kommt, dann werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und einen Eingriff ins Chassis wagen.
Gruß Sven
Hallo Sven,
habe mir gerade mal den Waschzettel der E94 angeschaut. Der Antrieb ist analog zu dem der BR 141: Standard Arnoldmotor mit Kardanköpfen und Kardanwellen mit Schnecken.
Meine Arnold BR 141 hatte ich vor einiger Zeit mit nem 1020 GAM ausgerüstet mit nem Adapter Marke Eigenbau. Da muss man nix fräsen am Gehäuse. Mir sind die Standard-GAM-Umbausätze mit dem 0816 GAM auch immer zu wenig leistungsstark, so dass ich mir meine eigenen Umbausätze gebastelt habe. Prämisse dabei ist immer, einen größtmöglichen GAM unterzubringen, um ein möglichst hohes Drehmoment zu bekommen.
Hier ist ein Link zum Video, das die Langsamfahreigenschaften zeigt:
https://youtu.be/w1lmYKf31hg?si=4PRK_Tq9uKuSf12I
Das Knattern kommt vom niederfrequenten PWM Steuergerät (Hornby HM 6000). Bin mittlerweile aber auf Digital umgestiegen (Ja, ich weiß: Die niedrige PWM Frequenz ist den GAMs nicht zuträglich. Deshalb u.a. auch der Umstieg auf Digital.
Viele Grüße
Frank
Die von franxson zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
habe mir gerade mal den Waschzettel der E94 angeschaut. Der Antrieb ist analog zu dem der BR 141: Standard Arnoldmotor mit Kardanköpfen und Kardanwellen mit Schnecken.
Meine Arnold BR 141 hatte ich vor einiger Zeit mit nem 1020 GAM ausgerüstet mit nem Adapter Marke Eigenbau. Da muss man nix fräsen am Gehäuse. Mir sind die Standard-GAM-Umbausätze mit dem 0816 GAM auch immer zu wenig leistungsstark, so dass ich mir meine eigenen Umbausätze gebastelt habe. Prämisse dabei ist immer, einen größtmöglichen GAM unterzubringen, um ein möglichst hohes Drehmoment zu bekommen.
Hier ist ein Link zum Video, das die Langsamfahreigenschaften zeigt:
https://youtu.be/w1lmYKf31hg?si=4PRK_Tq9uKuSf12I
Das Knattern kommt vom niederfrequenten PWM Steuergerät (Hornby HM 6000). Bin mittlerweile aber auf Digital umgestiegen (Ja, ich weiß: Die niedrige PWM Frequenz ist den GAMs nicht zuträglich. Deshalb u.a. auch der Umstieg auf Digital.
Viele Grüße
Frank
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Livesteamer - 17.05.25 22:02
Hallo Sven,
meine 194 von Arnold läuft mit GAM sehr gut, es hat sich gelohnt. Es ist ein 1020er mit Schwungmasse verbaut. Ich schließe mich Frank an, Beim GAM lieber eine Nummer größer, wenn es passt.
Grüße
Dominik
meine 194 von Arnold läuft mit GAM sehr gut, es hat sich gelohnt. Es ist ein 1020er mit Schwungmasse verbaut. Ich schließe mich Frank an, Beim GAM lieber eine Nummer größer, wenn es passt.
Grüße
Dominik
Danke für die Info und die Motorenempfehlung.
@franxson: Wo hast Du den Adapter für den 1020auf Deinem ersten Bild her?
Gruß Sven
@franxson: Wo hast Du den Adapter für den 1020auf Deinem ersten Bild her?
Gruß Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: Linde
@franxson: Wo hast Du den Adapter für den 1020auf Deinem ersten Bild her?
Hallo Sven,
den habe ich mir selbst konstruiert und dann drucken lassen. Er ist für den 1020er GAM von Tramfabriek ausgelegt. Der Motor lässt sich mit zwei M 1,2 Schräubchen am Halter befestigen. Muss also nicht eingeklebt werden. Ebenso muss der Adapter nicht in das Gehäuse eingeklebt werden sondern kann, wie der Originalmotor, in das Gehäuse eingesetzt werden.
Viele Grüße,
Frank
dampfrailfan - 18.05.25 19:51
Hallo,
Ich habe meine 254 106 damals mit dem SB-Modellbau Umbausatz umgebaut. Damals waren noch die Kardanköpfe selbst umzubauen oder man sollte seine hin schicken. Eine Schwungmasse ist vorhanden.
Die Lok gewinnt durch einen Umbau auf GAM ungemein.
Der aktuelle Umbausatz für die alte Variante reduziert die E94 nur auf 220km/h und das mit dem 1015 Motor. Finde ich zu wenig an Reduzierung aber den Umbausatz, den ich damals eingebaut habe gibt es nicht mehr.
Eine 2. Lok hab ich mit Glasmacher Schnecken umgebaut. Reduzierung der Geschwindigkeit ist ausgeprägt aber die Lok ist mit dem alten, jetzt bei angenehmer Geschwindigkeit sehr schnell drehenden Motor, ziemlich nervig.
Heute würde ich den 0816D einbauen. Der hat in meiner Fleischmann DB 120 genug Kraft um auch am Berg mit 8 IC Wagen nicht zu mucken. Deren Geschwindigkeit ist jetzt optimal. Zusätzlich zum neuen Motor ist noch ein Auslaufmodul und je eine Diode eingebaut.
In einer E94 hab ich das nicht probiert aber bei meiner mit GAM hab ich die Kupplungen drin gelassen, die hört man bei meiner nicht und schwer geht da auch nichts. Übrigens hat der 0816D ein höheres Drehmoment als die größeren Faulhaber vor 25 Jahren hatten.
Grüße Torsten
Ich habe meine 254 106 damals mit dem SB-Modellbau Umbausatz umgebaut. Damals waren noch die Kardanköpfe selbst umzubauen oder man sollte seine hin schicken. Eine Schwungmasse ist vorhanden.
Die Lok gewinnt durch einen Umbau auf GAM ungemein.
Der aktuelle Umbausatz für die alte Variante reduziert die E94 nur auf 220km/h und das mit dem 1015 Motor. Finde ich zu wenig an Reduzierung aber den Umbausatz, den ich damals eingebaut habe gibt es nicht mehr.
Eine 2. Lok hab ich mit Glasmacher Schnecken umgebaut. Reduzierung der Geschwindigkeit ist ausgeprägt aber die Lok ist mit dem alten, jetzt bei angenehmer Geschwindigkeit sehr schnell drehenden Motor, ziemlich nervig.
Heute würde ich den 0816D einbauen. Der hat in meiner Fleischmann DB 120 genug Kraft um auch am Berg mit 8 IC Wagen nicht zu mucken. Deren Geschwindigkeit ist jetzt optimal. Zusätzlich zum neuen Motor ist noch ein Auslaufmodul und je eine Diode eingebaut.
In einer E94 hab ich das nicht probiert aber bei meiner mit GAM hab ich die Kupplungen drin gelassen, die hört man bei meiner nicht und schwer geht da auch nichts. Übrigens hat der 0816D ein höheres Drehmoment als die größeren Faulhaber vor 25 Jahren hatten.
Grüße Torsten
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