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THEMA: Gehäusebruch Minitrix EP 3/6
THEMA: Gehäusebruch Minitrix EP 3/6
JoMo E69 - 11.05.25 13:29
Hallo zusammen
Ich hatte eine BR EP 3/6 von Minitrix Art 2910 BJ 1985 gekauft.
Schon alleine vom leichten Berühren brach ohne Vorwarnung eine Aufstiegleiter ab. Dies hätte eigentlich eine Warnung sein müssen, aber es musste nun einmal sein. Zur Wartung (Schmierung da starke und ruckelige Laufgeräusche, eine Glühlampe defekt) musste man das Gehäuse durch leichtes Aufbiegen (Haltenasen) abnehmen. Dabei brach schlagartig beinahe das gesamte Gehäuse durch. Jetzt war eh alles zu spät, und ich testete die Bruchstücke. Ergebnis: Vollkommen ausgehärtet und spröde?
Frage: War das bei diesem Model normal nach so langer Zeit, oder lag es vielleicht daran, dass dieses Modell möglicherweise zu lange in einem Schaufenster mit direkter Sonneneinstrahlung gelegen haben könnte?
Bin schon gespannt auf eure Antworten. Ich bin jedenfalls enttäuscht. Da lässt sich nichts mehr ohne Sichtbaren (Murks) reparieren.
Ich hatte eine BR EP 3/6 von Minitrix Art 2910 BJ 1985 gekauft.
Schon alleine vom leichten Berühren brach ohne Vorwarnung eine Aufstiegleiter ab. Dies hätte eigentlich eine Warnung sein müssen, aber es musste nun einmal sein. Zur Wartung (Schmierung da starke und ruckelige Laufgeräusche, eine Glühlampe defekt) musste man das Gehäuse durch leichtes Aufbiegen (Haltenasen) abnehmen. Dabei brach schlagartig beinahe das gesamte Gehäuse durch. Jetzt war eh alles zu spät, und ich testete die Bruchstücke. Ergebnis: Vollkommen ausgehärtet und spröde?
Frage: War das bei diesem Model normal nach so langer Zeit, oder lag es vielleicht daran, dass dieses Modell möglicherweise zu lange in einem Schaufenster mit direkter Sonneneinstrahlung gelegen haben könnte?
Bin schon gespannt auf eure Antworten. Ich bin jedenfalls enttäuscht. Da lässt sich nichts mehr ohne Sichtbaren (Murks) reparieren.
Norrskenet - 11.05.25 13:43
Moin Jomo_E69,
das Jahr 1985 passt in jenen Gesamtzeitraum, in dem durch Minitrix mangelhafte Granulate eingekauft worden waren, welche sich sehr schnell durch extreme Sprödigkeit der Gehäuse "auszeichneten".
Davon waren und sind zahlreiche Produkte (Tfz wie Waggons) betroffen.
Einer der typischen SERIENfehler wie z.B. auch reißende Achs-Zahnräder aus Kunststoff bei Minitrix, Roco, Arnold und Bemo oder gar noch in den 2010er-Jahren via Zinkpest zerbröselnde Chassis bei Arnold.
Die gesetzlichen GewährleistungsPFLICHTEN bei SERIENfehlern werden in der Moba-Branche - von wenigen lobenswerten Ausnahmen ausgenommen - dazu leider noch recht LAX ausgelegt:
Die werte Kundschaft hat das Nachsehen - wobei ich allerdings ganze vierzig Jahre NICHT mehr unbedingt unter jene Pflichten subsumieren würde.
Beste Grüße, Norrskenet
das Jahr 1985 passt in jenen Gesamtzeitraum, in dem durch Minitrix mangelhafte Granulate eingekauft worden waren, welche sich sehr schnell durch extreme Sprödigkeit der Gehäuse "auszeichneten".
Davon waren und sind zahlreiche Produkte (Tfz wie Waggons) betroffen.
Einer der typischen SERIENfehler wie z.B. auch reißende Achs-Zahnräder aus Kunststoff bei Minitrix, Roco, Arnold und Bemo oder gar noch in den 2010er-Jahren via Zinkpest zerbröselnde Chassis bei Arnold.
Die gesetzlichen GewährleistungsPFLICHTEN bei SERIENfehlern werden in der Moba-Branche - von wenigen lobenswerten Ausnahmen ausgenommen - dazu leider noch recht LAX ausgelegt:
Die werte Kundschaft hat das Nachsehen - wobei ich allerdings ganze vierzig Jahre NICHT mehr unbedingt unter jene Pflichten subsumieren würde.
Beste Grüße, Norrskenet
Beitrag editiert am 11. 05. 2025 13:58.
Vielen Dank für die schnelle Auskunft Norrskenet
Naja, an eine Reklamation habe ich auch nicht gedacht.
Aber, dank deiner Auskunft bin ich nun wieder etwas schlauer, und mache mir keine Vorwürfe mehr.
Ich hatte zwar nur ganz leicht gehebelt, aber es bleibt irgendwie an einem hängen.
Das Los der Modelbahner halt. Die Freude kann so groß sein, die Enttäuschung aber leider auch. Und immer wieder sucht man den Fehler bei sich selbst. So habe ich auch schon einen nigelnagelneuen Glockenankermotor geschrottet. Die Welle musste nur minimal ein winziges Stück zurück. Tja, wird schon gut gehen, aber leider falsch gemacht, und schon Edelschrott.
Fazit: Dann war das mit der EP 3/6 wohl der Griff ins Klo.
Liebe Grüße
Jomo
Naja, an eine Reklamation habe ich auch nicht gedacht.
Aber, dank deiner Auskunft bin ich nun wieder etwas schlauer, und mache mir keine Vorwürfe mehr.
Ich hatte zwar nur ganz leicht gehebelt, aber es bleibt irgendwie an einem hängen.
Das Los der Modelbahner halt. Die Freude kann so groß sein, die Enttäuschung aber leider auch. Und immer wieder sucht man den Fehler bei sich selbst. So habe ich auch schon einen nigelnagelneuen Glockenankermotor geschrottet. Die Welle musste nur minimal ein winziges Stück zurück. Tja, wird schon gut gehen, aber leider falsch gemacht, und schon Edelschrott.
Fazit: Dann war das mit der EP 3/6 wohl der Griff ins Klo.
Liebe Grüße
Jomo
Hallo Momo.
Vom Gehäuse Teile abgeplatzt beim Abziehen, ist mir auch bei Minitrix BR 120 AEG Design passiert.
Habe darüber auch berichtet und den Versuch unternommen, dieses wieder zu reparieren, was auch in etwa gelungen ist.
Schau mal in meinen Bericht mal rein, vielleicht reicht dir die Lösung.
Gruß Klaro
Vom Gehäuse Teile abgeplatzt beim Abziehen, ist mir auch bei Minitrix BR 120 AEG Design passiert.
Habe darüber auch berichtet und den Versuch unternommen, dieses wieder zu reparieren, was auch in etwa gelungen ist.
Schau mal in meinen Bericht mal rein, vielleicht reicht dir die Lösung.
Gruß Klaro
Moin Jomo,
das Entweichen der Weichmacher wird durch unterschiedliche Faktoren bedingt.
Einer der offensichtlichsten ist UV Strahlung.
Ob ausgerechnet Minitrix mangelhaftes Granulat gekauft haben soll wage ich vorsichtig zu bezweifeln. Es ist aber richtig, dass es immer wieder schlechte Chargen auf dem Weltmarkt gibt. Jüngstes Beispiel sind Kugelschreiber oder PC Gehäuse, usw. die eher an Kleber erinnern als an Schutz- oder Designoberfläche.
Was Deine S3/6 betrifft hast Du die Erklärung ja bereits in deinem Eröffnungspost selbst geliefert.
Das trifft im übrigen auch recht häufig auf sogenannten „Vitrinen Modellen“ zu. 40 Jahre Vitrine ist Gehäuse- und Farbtechnisch grundsätzlich ein Problem. Solche Probleme liegen bei mir zu Haufen in der Asservatenkammer aus Auflösungen.
Das ist nunmal der Gang der Dinge.
Gruß Rolf
das Entweichen der Weichmacher wird durch unterschiedliche Faktoren bedingt.
Einer der offensichtlichsten ist UV Strahlung.
Ob ausgerechnet Minitrix mangelhaftes Granulat gekauft haben soll wage ich vorsichtig zu bezweifeln. Es ist aber richtig, dass es immer wieder schlechte Chargen auf dem Weltmarkt gibt. Jüngstes Beispiel sind Kugelschreiber oder PC Gehäuse, usw. die eher an Kleber erinnern als an Schutz- oder Designoberfläche.
Was Deine S3/6 betrifft hast Du die Erklärung ja bereits in deinem Eröffnungspost selbst geliefert.
Das trifft im übrigen auch recht häufig auf sogenannten „Vitrinen Modellen“ zu. 40 Jahre Vitrine ist Gehäuse- und Farbtechnisch grundsätzlich ein Problem. Solche Probleme liegen bei mir zu Haufen in der Asservatenkammer aus Auflösungen.
Das ist nunmal der Gang der Dinge.
Gruß Rolf
Hallo,
das betrifft bei Minitrix viele Kunststoffteile mit den Farben rot und braun (und das seit den achtziger Jahren). Bei anderen Farben gibt es bei Minitrix keine solchen Probleme.
Diese Lok hat er doch gar nicht 😉
Grüße
Markus
das betrifft bei Minitrix viele Kunststoffteile mit den Farben rot und braun (und das seit den achtziger Jahren). Bei anderen Farben gibt es bei Minitrix keine solchen Probleme.
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: Northy
Was Deine S3/6 betrifft...
Diese Lok hat er doch gar nicht 😉
Grüße
Markus
Ups, Schreibfehler sorry, war in Gedanken schon wieder weiter.
Interessant, Deine Beobachtung kann ich bis jetzt so nicht bestätigen. Wobei ein bekannter Klemmbausteine Hersteller hat bei rot bis heute so seine Mühe.
Gruß Rolf
Interessant, Deine Beobachtung kann ich bis jetzt so nicht bestätigen. Wobei ein bekannter Klemmbausteine Hersteller hat bei rot bis heute so seine Mühe.
Gruß Rolf
Hallo,
bei den Güterwagen von Minitrix sind besonders die Snps-Rungenwagen (13295) und die Hbbillns-Schiebewandwagen (13278) betroffen. Beim Hbbillns sind mir schon zwei Bodenplatten beim Versuch die Achse bzw. die Kupplung zu tauschen zerbrochen. Schwarze, weiße, silberne, gelbe oder blaue Kunststoffteile sind mir bei Minitrix dagegen noch nie zerbrochen. Zufall?
Der braune Kunststoff neigt auch bei Arnold, Fleischmann und Roco eher zum brechen als bei anderen Farben. Bei den bruchgefährdeten Fleischmann Modellen sind das sogar aktuelle Modelle welche in VN gefertigt wurden (die zweiachsigen Kbs-Rungenwagen).
Über die Ursachen kann man nur spekulieren. Bei neueren Modelle eventuell eine falsche Granulatmischung? In VN werden auch andere Zulieferer als in Europa zum Zuge kommen.
Grüße
Markus
Die von MarkusR zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
bei den Güterwagen von Minitrix sind besonders die Snps-Rungenwagen (13295) und die Hbbillns-Schiebewandwagen (13278) betroffen. Beim Hbbillns sind mir schon zwei Bodenplatten beim Versuch die Achse bzw. die Kupplung zu tauschen zerbrochen. Schwarze, weiße, silberne, gelbe oder blaue Kunststoffteile sind mir bei Minitrix dagegen noch nie zerbrochen. Zufall?
Der braune Kunststoff neigt auch bei Arnold, Fleischmann und Roco eher zum brechen als bei anderen Farben. Bei den bruchgefährdeten Fleischmann Modellen sind das sogar aktuelle Modelle welche in VN gefertigt wurden (die zweiachsigen Kbs-Rungenwagen).
Über die Ursachen kann man nur spekulieren. Bei neueren Modelle eventuell eine falsche Granulatmischung? In VN werden auch andere Zulieferer als in Europa zum Zuge kommen.
Grüße
Markus
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Beitrag editiert am 11. 05. 2025 17:25.
Hallo liebe "Mithobbyisten"...
...ich bin ja kein Kunststoffexperte und mag mich täuschen: Beim Spritzguss von PS, ABS, PA oder deren Copolymerisaten wird doch in der Regel kein Weichmacher eingesetzt, oder? Dann könnte er auch nicht entweichen, was ja auch mE den Lack abblättern liesse .
So lange auch der Lack auf dem Gehäuse ist, dürfte der UV-Schaden am Material in Grenzen bleiben. Klar, die sonnenzugewandte Seite verblasst dann gern, besonders bei Rottönen.
Aber wie gesagt: ich kann mich täuschen.
Auch meine juristische Expertise ist begrenzt: Aber das mit den Pflichten bei Serienfehlern in #1 verstehe ich nicht so ganz. Wenn in 1985 was schief gegangen ist, dürfte das schwierig sein, selbst wenn ich persönlich mit Trix damals eine Qualitätssicherungsvereinbarung gehabt hätte. Insbesondere nach Insolvenz etc. Selbst bei Gefahr für Leib und Leben wäre die Produkthaftung längst verstrichen und das Gesetz galt damals glaub ich noch gar nicht. Ich glaube, es bleibt für Endverbraucher bei gesetzlicher Gewährleistung (6 Monate+18Monate ggü. Händler) oder Garantie oder Kulanz (nach Gutdünken des Garantiegebers bzw. Vertrag). Aber wie gesagt: ich bin kein Experte und das ist gerade mal so aus der Hüfte.
Ich bin ja froh, dass das ein Hobby ist und nix lebenswichtiges.
Natürlich schade, wenn was kaputt geht. Vor allem, wenn es gerne auch heil geblieben wäre.
Das tröstet wenig, aber es hilft schon, wenn man sich nicht in eine Furor reinsteigert... (Kein Vorwurf an irgendwen beabsichtigt...)
Frohes Modellbahning wünscht Klaus
...ich bin ja kein Kunststoffexperte und mag mich täuschen: Beim Spritzguss von PS, ABS, PA oder deren Copolymerisaten wird doch in der Regel kein Weichmacher eingesetzt, oder? Dann könnte er auch nicht entweichen, was ja auch mE den Lack abblättern liesse .
So lange auch der Lack auf dem Gehäuse ist, dürfte der UV-Schaden am Material in Grenzen bleiben. Klar, die sonnenzugewandte Seite verblasst dann gern, besonders bei Rottönen.
Aber wie gesagt: ich kann mich täuschen.
Auch meine juristische Expertise ist begrenzt: Aber das mit den Pflichten bei Serienfehlern in #1 verstehe ich nicht so ganz. Wenn in 1985 was schief gegangen ist, dürfte das schwierig sein, selbst wenn ich persönlich mit Trix damals eine Qualitätssicherungsvereinbarung gehabt hätte. Insbesondere nach Insolvenz etc. Selbst bei Gefahr für Leib und Leben wäre die Produkthaftung längst verstrichen und das Gesetz galt damals glaub ich noch gar nicht. Ich glaube, es bleibt für Endverbraucher bei gesetzlicher Gewährleistung (6 Monate+18Monate ggü. Händler) oder Garantie oder Kulanz (nach Gutdünken des Garantiegebers bzw. Vertrag). Aber wie gesagt: ich bin kein Experte und das ist gerade mal so aus der Hüfte.
Ich bin ja froh, dass das ein Hobby ist und nix lebenswichtiges.
Natürlich schade, wenn was kaputt geht. Vor allem, wenn es gerne auch heil geblieben wäre.
Das tröstet wenig, aber es hilft schon, wenn man sich nicht in eine Furor reinsteigert... (Kein Vorwurf an irgendwen beabsichtigt...)
Frohes Modellbahning wünscht Klaus
Hallo Klaus,
du hast Recht. Der Weichmacher kann es nicht sein da er beim Kunststoff-Spritzguss nicht verwendet wird. Hier kann man im Beitrag vom 29.03.2018 was interessantes lesen:
Quelle:
https://www.stummiforum.de/t158490f2-Verspr-dun...i-Roco-Modellen.html
Wenn man den Stummi-Thread komplett durchließt dann erfährt man dass das Problem alle Hersteller und alle Spurtweiten betreffen kann
Grüße
Markus
du hast Recht. Der Weichmacher kann es nicht sein da er beim Kunststoff-Spritzguss nicht verwendet wird. Hier kann man im Beitrag vom 29.03.2018 was interessantes lesen:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Es sind in der Regel falsche Spritzparameter, um Zeit, Energie und Geld zu sparen, auch werden Ausschussteile sehr gerne wieder eingemahlen und in zu hoher Prozentzahl zu gesetzt, das Material ist stark dadurch thermisch vorgeschädigt (u.A. kürzere Molekülketten, chemische Zersetzung...). Manchmal sind auch für das jeweilige Material noch zusätzlich ungeeignete Farben verwendet worden. Es gab mal braune Farbe die bewirkte, daß ABS-Teile wie Glas zersplitterte. Je dünnwandiger die Teile, desto eher wirken sich schon kleinere Abweichungen von den Spritzparametern negativ aus.
Quelle:
https://www.stummiforum.de/t158490f2-Verspr-dun...i-Roco-Modellen.html
Wenn man den Stummi-Thread komplett durchließt dann erfährt man dass das Problem alle Hersteller und alle Spurtweiten betreffen kann
Grüße
Markus
Hallo JoMoE69,
um eine Beschädigung beim Abnehmen eines Lokgehäuses zu vermeiden,schiebe ich im Bereich der Rastnasen
zurechtgechnittene Scheckkartenstreifen dazwischen.Diese Streifen vorne auch etwas anschleifen das erleichtert
das dazwischen schieben selbst an den Rastnasen.Um die Rastnasen zu finden,im Waschzettel nachsehen.
Grüße
Werner V.
um eine Beschädigung beim Abnehmen eines Lokgehäuses zu vermeiden,schiebe ich im Bereich der Rastnasen
zurechtgechnittene Scheckkartenstreifen dazwischen.Diese Streifen vorne auch etwas anschleifen das erleichtert
das dazwischen schieben selbst an den Rastnasen.Um die Rastnasen zu finden,im Waschzettel nachsehen.
Grüße
Werner V.
Moin zusammen,
nun gut als Quelle ein Forum für Modelleisenbahn. Warum nicht öfters mal was Neues. Um dem geneigtem Foristen Wissen zu vermitteln hier nur ein Link beispielhaft zum Thema Spritzguss, Additive, Anwendung und Einsatz. Das Stichwort ist Compound.
https://fecision.de/injection-molding-materials...tics-and-their-uses/
Viel Spaß beim Lesen
Rolf
nun gut als Quelle ein Forum für Modelleisenbahn. Warum nicht öfters mal was Neues. Um dem geneigtem Foristen Wissen zu vermitteln hier nur ein Link beispielhaft zum Thema Spritzguss, Additive, Anwendung und Einsatz. Das Stichwort ist Compound.
https://fecision.de/injection-molding-materials...tics-and-their-uses/
Viel Spaß beim Lesen
Rolf
Hallo an alle,
das mit den spröden Gehäusen kenne ich von den BR 143 und BR 120 (DB) sowie den Taigatrommeln aus den 90er Jahren. Die Ep 3/6 habe ich in verschiedenen Varianten, auch die 2910 (12910, braun). Bei keinem meiner 8 Exemplare ( Art. 12910, 12911, 12912, 12462 und 12522, teils mehrfach gekauft ) war oder ist das Gehäuse brüchig, lediglich die Führerstandsleitern findet man oft abgebrochen vor. Alle Gehäuse habe ich schon zur Kontrolle der Schmierung abgezogen. Gerade eben noch einmal eine grüne ( aus Set 11018 ) und eine 12912 getestet, die Gehäuse sind nicht spröde. Das ist nur leider kein Trost für den Josef ( Fragesteller ).
Eine Erklärung könnte in der Lagerung von Josefs Exemplar liegen: Evtl. war das Modell starker Kälte für längere Zeit ausgesetzt, es kann auch schlicht ein Einzelfall sein.
Grüße
Der Maikäfer
das mit den spröden Gehäusen kenne ich von den BR 143 und BR 120 (DB) sowie den Taigatrommeln aus den 90er Jahren. Die Ep 3/6 habe ich in verschiedenen Varianten, auch die 2910 (12910, braun). Bei keinem meiner 8 Exemplare ( Art. 12910, 12911, 12912, 12462 und 12522, teils mehrfach gekauft ) war oder ist das Gehäuse brüchig, lediglich die Führerstandsleitern findet man oft abgebrochen vor. Alle Gehäuse habe ich schon zur Kontrolle der Schmierung abgezogen. Gerade eben noch einmal eine grüne ( aus Set 11018 ) und eine 12912 getestet, die Gehäuse sind nicht spröde. Das ist nur leider kein Trost für den Josef ( Fragesteller ).
Eine Erklärung könnte in der Lagerung von Josefs Exemplar liegen: Evtl. war das Modell starker Kälte für längere Zeit ausgesetzt, es kann auch schlicht ein Einzelfall sein.
Grüße
Der Maikäfer
Danke für all die Hinweise. Am Ende glaube ich das es an der Lagerung gelegen hat UV-Strahlung, Kälte, oder eben auch Materialmix bei der Produktion. Ich kenne den Effekt bei Kabelbindern (weiße reißen unter UV nach ca. 2-Jahren, schwarze sind beständig).
Um die Rastnasen nach dem aufdrücken (behutsam mit einem kleinen Uhrmacherschraubendreher) in Ihrer Position zu halten benutze ich zugeschnittene Messingbleche aus Messingfolie. Dünner geht es nun wirklich nicht mehr.
Der Trost ist halt, dass so etwas immer mal wieder vorkommen kann. Ich sagte ja schon, Shit happend! Und manchmal ist man halt dran und dabei! Schade ist es aber trotzdem. Und es recht bei so einem Model. Schade drum!
Um die Rastnasen nach dem aufdrücken (behutsam mit einem kleinen Uhrmacherschraubendreher) in Ihrer Position zu halten benutze ich zugeschnittene Messingbleche aus Messingfolie. Dünner geht es nun wirklich nicht mehr.
Der Trost ist halt, dass so etwas immer mal wieder vorkommen kann. Ich sagte ja schon, Shit happend! Und manchmal ist man halt dran und dabei! Schade ist es aber trotzdem. Und es recht bei so einem Model. Schade drum!
Noch ein wenig Galgenhumor: Ich könnte ja ein Diorama bauen, Freilassing Bhf nach einem Bombenangriff. Hier könnte ich das Model dann gut integrieren. Freilassing-Berchttesgaden war ja schließlich die Hausstrecke der EP 3/6
Norrskenet - 12.05.25 11:25
Moin JoMo_E69,
naja, das mit dem B...a... ist gerade aktuell nicht so lustig - vlt. editierst Du jene Dir situativ-spontan eingefallene "Ursache" lieber wieder heraus.
Du könntest aber das Lok-Gehäuse mit Sekundenkleber wieder zusammenfrickeln; allfällige Karosserielöcher mit irgendetwas stopfen.
Vorher die Gehäuserasten nahezu komplett wegfeilen, um künftig neue Spannungs-Brüche zu vermeiden.
[EDIT: Wichtig, Zettel oben auf Schachtel anbringen, der auf das Risiko hinweist, dass das Chassis herausfällt].
Neulackierung nur wenn Du es Dir zutraust; ansonsten geht die Lok "aufgrund Lokmangels vorzeitig aus der Werkstatt wieder auf die Strecke" gemäß Motto "Optischer Feinschliff kann ja noch nachgeholt werden": Es gibt ja z.B. auch reparierte ICE im Regelverkehr noch ohne standesgemäßen roten Lippenstift am Bug.
Beste Grüße, Norrskenet
naja, das mit dem B...a... ist gerade aktuell nicht so lustig - vlt. editierst Du jene Dir situativ-spontan eingefallene "Ursache" lieber wieder heraus.
Du könntest aber das Lok-Gehäuse mit Sekundenkleber wieder zusammenfrickeln; allfällige Karosserielöcher mit irgendetwas stopfen.
Vorher die Gehäuserasten nahezu komplett wegfeilen, um künftig neue Spannungs-Brüche zu vermeiden.
[EDIT: Wichtig, Zettel oben auf Schachtel anbringen, der auf das Risiko hinweist, dass das Chassis herausfällt].
Neulackierung nur wenn Du es Dir zutraust; ansonsten geht die Lok "aufgrund Lokmangels vorzeitig aus der Werkstatt wieder auf die Strecke" gemäß Motto "Optischer Feinschliff kann ja noch nachgeholt werden": Es gibt ja z.B. auch reparierte ICE im Regelverkehr noch ohne standesgemäßen roten Lippenstift am Bug.
Beste Grüße, Norrskenet
Beitrag editiert am 12. 05. 2025 14:48.
#3
Hallo Klaro, du schreibst:
" Habe darüber auch berichtet und den Versuch unternommen, dieses wieder zu reparieren, was auch in etwa gelungen ist.
Schau mal in meinen Bericht mal rein, vielleicht reicht dir die Lösung."
Kannst du den Link zu.diesem Beitrag einstellen?
Ich habe gesucht und nichts gefunden.
Danke
😄tto
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Hallo Klaro, du schreibst:
" Habe darüber auch berichtet und den Versuch unternommen, dieses wieder zu reparieren, was auch in etwa gelungen ist.
Schau mal in meinen Bericht mal rein, vielleicht reicht dir die Lösung."
Kannst du den Link zu.diesem Beitrag einstellen?
Ich habe gesucht und nichts gefunden.
Danke
😄tto
Die von ottopa zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Ergänzend zu dem Gehäusebruch von ottopa:
Die Lok war weder UV Licht ausgesetzt, immer im Schattenbahnhof untertage, noch irgendwelchen Temperaturschwankungen, die Anlage befindet sich in der Wohnung.
Und trotzdem die altersbedingte Brüchigkeit. Die Lok ist weder heruntergefallen noch ist das Gehäuse gespreizt worden. Das Gehäuse ist mit einer Zentralschraube im Dach befestigt.
Trotzdem.
Hat vielleicht jemand ein überzähliges Gehäuse für die Lok? Nr: 51206100
Gruß
🥵tto
Die Lok war weder UV Licht ausgesetzt, immer im Schattenbahnhof untertage, noch irgendwelchen Temperaturschwankungen, die Anlage befindet sich in der Wohnung.
Und trotzdem die altersbedingte Brüchigkeit. Die Lok ist weder heruntergefallen noch ist das Gehäuse gespreizt worden. Das Gehäuse ist mit einer Zentralschraube im Dach befestigt.
Trotzdem.
Hat vielleicht jemand ein überzähliges Gehäuse für die Lok? Nr: 51206100
Gruß
🥵tto
Kai Eichstädt - 12.05.25 22:41
Moin Otto,
vermutlich ist der hier gemeint:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...p;sb2=&sb3=Klaro
Gruß
Kai
vermutlich ist der hier gemeint:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...p;sb2=&sb3=Klaro
Gruß
Kai
funktioniert deine Lokomotive?
Dann fass keine Schalter und Regler an, deren Wirkung du nicht überblickst.... Grundregel für Lokomotivführer.png)
Lass das Ding ganz, aber viele der Foristen fühlen sich zum hemmungslosen Schrauben animiert, sobald sich ein Schlitz anbietet.png)
Viele Grüße
Andreas
Dann fass keine Schalter und Regler an, deren Wirkung du nicht überblickst.... Grundregel für Lokomotivführer
Lass das Ding ganz, aber viele der Foristen fühlen sich zum hemmungslosen Schrauben animiert, sobald sich ein Schlitz anbietet
Viele Grüße
Andreas
Beitrag editiert am 13. 05. 2025 03:38.
Trainworld - 13.05.25 17:28
Hi in die Runde,
ich hatte im Laufe der Jahre auch schon ein paar solcher Kandidaten; die Mtx Lollo, V 160, ist ja für einen gewissen Erscheinungszeitraum berüchtigt, sich gerne mal in Brösel zu verwandeln. Aber auch schon Roco "Glas-Güterwagen" oder einen 614er, dessen Rahmen sich in immer kleinere Einzelteile "zerlegte".
Wenn es Gehäuse sind, erübrigen sich eigentlich die Klebeversuche; man kann noch so gewissenhaft sein, letztlich wird man die Bruchkanten, so man nicht komplett verschleift und neu lackiert und gegebenenfalls beschriftet, immer sehen.
Aber letztlich führte auch der Versuch des Rahmenrettens ins Aus! Seltsamerweise war auch nur einer der beiden Triebköpfe in der Packung betroffen. Es muss also, wenn nicht der damalige Vorbesitzer den anderen Rahmen bereits ausgetauscht hatte, an irgendwelchen Produktionsunregelmäßigkeiten liegen.
Jedenfalls war auch der Versuch, den maladen Rahmen zu retten, nicht von Erfolg gezeichnet. Gleich neben den reparierten Bruchstellen, die ich sogar mit Verstärkungen versehen hatte (innen sieht man ja nicht...), brach der Rahmen bei nächster Belastung an anderer Stelle!
Der Spritzling besteht in seiner Struktur ja komplett aus der in solchen Fällen "Fehlmischung", und das fehlerhafte Strukturgitter hört ja nicht neben der Bruchstelle auf! Also einzig "wirksame" Maßnahme, "Augen zu und durch", Deckel der Ablage Rund auf und das Teil dorthinein... - alles andere produziert nur weiteren Ärger...
meint grüßend
Roland
ich hatte im Laufe der Jahre auch schon ein paar solcher Kandidaten; die Mtx Lollo, V 160, ist ja für einen gewissen Erscheinungszeitraum berüchtigt, sich gerne mal in Brösel zu verwandeln. Aber auch schon Roco "Glas-Güterwagen" oder einen 614er, dessen Rahmen sich in immer kleinere Einzelteile "zerlegte".
Wenn es Gehäuse sind, erübrigen sich eigentlich die Klebeversuche; man kann noch so gewissenhaft sein, letztlich wird man die Bruchkanten, so man nicht komplett verschleift und neu lackiert und gegebenenfalls beschriftet, immer sehen.
Aber letztlich führte auch der Versuch des Rahmenrettens ins Aus! Seltsamerweise war auch nur einer der beiden Triebköpfe in der Packung betroffen. Es muss also, wenn nicht der damalige Vorbesitzer den anderen Rahmen bereits ausgetauscht hatte, an irgendwelchen Produktionsunregelmäßigkeiten liegen.
Jedenfalls war auch der Versuch, den maladen Rahmen zu retten, nicht von Erfolg gezeichnet. Gleich neben den reparierten Bruchstellen, die ich sogar mit Verstärkungen versehen hatte (innen sieht man ja nicht...), brach der Rahmen bei nächster Belastung an anderer Stelle!
Der Spritzling besteht in seiner Struktur ja komplett aus der in solchen Fällen "Fehlmischung", und das fehlerhafte Strukturgitter hört ja nicht neben der Bruchstelle auf! Also einzig "wirksame" Maßnahme, "Augen zu und durch", Deckel der Ablage Rund auf und das Teil dorthinein... - alles andere produziert nur weiteren Ärger...
meint grüßend
Roland
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