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THEMA: Weiches Anfahren mit Trafo älterer Bauart
THEMA: Weiches Anfahren mit Trafo älterer Bauart
DACH - 09.05.25 15:34
Hallo zusammen,
ich mache mal ein neues Thema auf, denn die Schaltung dürfte von etwas allgemeinerem Interesse sein.
Harald @haba hatte folgendes vorgeschlagen, um bei einem Trafo älterer Bauart die Spannung zu reduzieren, um bei Loks mit neueren Motoren weicher anfahren zu können:
Korrigiert mich bitte, wenn ich es falsch gezeichnet habe.
Vollständigkeitshalber: Für Glockenanker-Motoren ist PWM mit niedriger Frequenz schädlich. Diese PWM wurde bei "neueren" Trafos aus der Vor-GAM-Ära verwendet.
Ähnliches gilt für die sogenannte "Halbwellen-Anfahrt".
Bei solchen Trafos also Verwendung auf eigenes Risiko und evtl. besser neuere Fahrregler verwenden.
Non-plus-ultra wäre der "Heißwolf-Regler", aktuell vertrieben von der Firma Tams.
Edit: eine günstigere Alternative gibt es z.B. hier: https://www.digimoba.de/Digimoba-Neushop/shopr....php?products_id=146
oder
https://www.digimoba.de/Digimoba-Neushop/shopro...o.php?products_id=25
Viel Erfolg!
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ich mache mal ein neues Thema auf, denn die Schaltung dürfte von etwas allgemeinerem Interesse sein.
Harald @haba hatte folgendes vorgeschlagen, um bei einem Trafo älterer Bauart die Spannung zu reduzieren, um bei Loks mit neueren Motoren weicher anfahren zu können:
Zitat
Diodenkette zur Spannungsreduktion (2x 3 Dioden) in Serie und Glühbirne 12V 1W parallel zum Gleis. Der Stromverbrauch der Birne macht den Spannungssprung weicher, die Diodenachen den Sprung kleiner.
Korrigiert mich bitte, wenn ich es falsch gezeichnet habe.
Vollständigkeitshalber: Für Glockenanker-Motoren ist PWM mit niedriger Frequenz schädlich. Diese PWM wurde bei "neueren" Trafos aus der Vor-GAM-Ära verwendet.
Ähnliches gilt für die sogenannte "Halbwellen-Anfahrt".
Bei solchen Trafos also Verwendung auf eigenes Risiko und evtl. besser neuere Fahrregler verwenden.
Non-plus-ultra wäre der "Heißwolf-Regler", aktuell vertrieben von der Firma Tams.
Edit: eine günstigere Alternative gibt es z.B. hier: https://www.digimoba.de/Digimoba-Neushop/shopr....php?products_id=146
oder
https://www.digimoba.de/Digimoba-Neushop/shopro...o.php?products_id=25
Viel Erfolg!
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Beitrag editiert am 09. 05. 2025 16:12.
Hallo,
vielleicht passend zum Thema
http://www.nd-rs.de/privat/geschwindigkeit-verringern.html
https://www.der-moba.de/index.php/Geschwindigkeitsreduzierung
Viele Grüße
Georg
vielleicht passend zum Thema
http://www.nd-rs.de/privat/geschwindigkeit-verringern.html
https://www.der-moba.de/index.php/Geschwindigkeitsreduzierung
Viele Grüße
Georg
Hallo.
Um eventuell Platz zu sparen, verwenden wir immer SMD Dioden 1N4001.
Gruß Klaro
Um eventuell Platz zu sparen, verwenden wir immer SMD Dioden 1N4001.
Gruß Klaro
Hallo,
nur um das nochmal klarzustellen:
Es geht darum, die zu hohe Anfangsspannung des Trafos/Fahrpults soweit zu redizieren, dass auch Glockenankermotore (GAM) _langsam_ anfahren können. Im zweiten Link aus #1 das Beispiel "Diodenketten", die Dioden sind am Gleis.
Die Beschreibung im ersten Link aus #1 sorgt dafür, "Rennsemmeln" individuell einzubremsen, da sind die Dioden im Fahrzeug.
Nur, damit das hier nicht in die falsche Richtung abdriftet....png)
Viele Grüße
Michael
nur um das nochmal klarzustellen:
Es geht darum, die zu hohe Anfangsspannung des Trafos/Fahrpults soweit zu redizieren, dass auch Glockenankermotore (GAM) _langsam_ anfahren können. Im zweiten Link aus #1 das Beispiel "Diodenketten", die Dioden sind am Gleis.
Die Beschreibung im ersten Link aus #1 sorgt dafür, "Rennsemmeln" individuell einzubremsen, da sind die Dioden im Fahrzeug.
Nur, damit das hier nicht in die falsche Richtung abdriftet...
Viele Grüße
Michael
Beitrag editiert am 10. 05. 2025 00:51.
dampfrailfan - 09.05.25 18:51
Hallo,
Ein Trafo macht keine PWM sondern eine gleichgerichtete Wechselspannung. Deinen Dioden macht es eher Sinn einen ungepolten Kondensator nachzuschauen als eine Lampe. Um die Zuckbewegungen des GAM zu vermeiden bietet sind eine Kondensatorbatterie in der Lok an, besser noch eine Schwungmasse. Die Lampe schränkt den eh schon bei den meisten GAM, besonders ohne Schwungmasse, kaum vorhandenen Auslauf noch mehr ein.
Ich rangiere auch Loks mit Maxon und Faulhaber seit fast 30 Jahren, Chinaböller seit es sie gibt. Zerstört habe ich mit meinen grünen Trix Trafos noch keinen.
Ideal ist natürlich die gesiebte Gleichspannung aber die ist für normale Dreipoler nicht optimal. Sie macht aber auf der freien Strecke im Blockbetrieb absolut Sinn
Grüße Torsten
Ein Trafo macht keine PWM sondern eine gleichgerichtete Wechselspannung. Deinen Dioden macht es eher Sinn einen ungepolten Kondensator nachzuschauen als eine Lampe. Um die Zuckbewegungen des GAM zu vermeiden bietet sind eine Kondensatorbatterie in der Lok an, besser noch eine Schwungmasse. Die Lampe schränkt den eh schon bei den meisten GAM, besonders ohne Schwungmasse, kaum vorhandenen Auslauf noch mehr ein.
Ich rangiere auch Loks mit Maxon und Faulhaber seit fast 30 Jahren, Chinaböller seit es sie gibt. Zerstört habe ich mit meinen grünen Trix Trafos noch keinen.
Ideal ist natürlich die gesiebte Gleichspannung aber die ist für normale Dreipoler nicht optimal. Sie macht aber auf der freien Strecke im Blockbetrieb absolut Sinn
Grüße Torsten
@ Michael #3:
Richtig,
das muss man entscheiden, ob man sein Fahrpult anpassen möchte oder die individuelle Lok "justieren" möchte.
Es geht natürlich auch beides.
Man kann außerdem auch die Dioden zwischen Fahrpult und Gleis mit einem Schalter überbrücken. Dann wird einem bei Langsamläufern (z.B. BRAWA V 160 / 216) die Höchstgeschwindigkeit nicht reduziert.
Viele Grüße . . .
Richtig,
das muss man entscheiden, ob man sein Fahrpult anpassen möchte oder die individuelle Lok "justieren" möchte.
Es geht natürlich auch beides.
Man kann außerdem auch die Dioden zwischen Fahrpult und Gleis mit einem Schalter überbrücken. Dann wird einem bei Langsamläufern (z.B. BRAWA V 160 / 216) die Höchstgeschwindigkeit nicht reduziert.
Viele Grüße . . .
Wenn du mit Kondensatoren die Trafospannung glättest dann laufen die Motoren doch wieder schlechter an.
Grüße,
Harald.
Grüße,
Harald.
Norrskenet - 09.05.25 23:48
@5: Hallo DACH,
genau in jenem Sinne beschrieb ich unter #58 des Parallelfadens "Fleischmann 725103 - Analoges Langsamfahren nicht möglich":
"Ebenso die kostengünstige Möglichkeit, per "Oder"-Schalter Dioden zwischen alten Regler und Gleis zu koppeln, sodass beim Wechsel zwischen Schwer- und Leichtlauf-Tfz nur jeweils einmal kurz geschaltet werden muss."
Per "Oder"-Schalter sind dann problemlos und kostengünstig BEIDE - nämlich Leichtläufer über Dioden und Schwerläufer direkt - passend ansteuerbar.
Beste Grüße, Norrskenet
genau in jenem Sinne beschrieb ich unter #58 des Parallelfadens "Fleischmann 725103 - Analoges Langsamfahren nicht möglich":
"Ebenso die kostengünstige Möglichkeit, per "Oder"-Schalter Dioden zwischen alten Regler und Gleis zu koppeln, sodass beim Wechsel zwischen Schwer- und Leichtlauf-Tfz nur jeweils einmal kurz geschaltet werden muss."
Per "Oder"-Schalter sind dann problemlos und kostengünstig BEIDE - nämlich Leichtläufer über Dioden und Schwerläufer direkt - passend ansteuerbar.
Beste Grüße, Norrskenet
zu#0
Verstehe ich das Recht?
Die MSF Trafo von Flm. sind für GAM nicht geeignet?
Gruß ðŸ˜„tto
Verstehe ich das Recht?
Die MSF Trafo von Flm. sind für GAM nicht geeignet?
Gruß ðŸ˜„tto
Hallo,
nur so eine Idee:
Könnte man da die Diodenkette nicht aufdröseln und mit einem Drehschlater Stück f Stück ein und aushängen (in die Kette)
Dann könnte man das zus "regeln"
WE
nur so eine Idee:
Könnte man da die Diodenkette nicht aufdröseln und mit einem Drehschlater Stück f Stück ein und aushängen (in die Kette)
Dann könnte man das zus "regeln"
WE
Hallo Wutz,
ich denke in dem Link https://www.der-moba.de/index.php/Geschwindigkeitsreduzierung unter "Diodenketten" ist das so gemacht.
Viele Grüße
Georg
ich denke in dem Link https://www.der-moba.de/index.php/Geschwindigkeitsreduzierung unter "Diodenketten" ist das so gemacht.
Viele Grüße
Georg
Hallo Otto,
das liegt nicht an MSF sondern daran, dass der mir bekannte MSF 6755 von 0 V auf ca. 3 V springt, d.h. ohne irgendwelche Zwischenwerte, und GAMs aber schon bei sehr niedrigen Spannungen und Strömen drehen im Gegensatz zu den älteren 3-Polern usw.
Viele Grüße j_jakob
das liegt nicht an MSF sondern daran, dass der mir bekannte MSF 6755 von 0 V auf ca. 3 V springt, d.h. ohne irgendwelche Zwischenwerte, und GAMs aber schon bei sehr niedrigen Spannungen und Strömen drehen im Gegensatz zu den älteren 3-Polern usw.
Viele Grüße j_jakob
Beitrag editiert am 11. 05. 2025 11:28.
Hallo Otto,
ich habe dann mal auf die schnelle Test mit GFN 6755 und verschieden GAM Umbauten gemacht, aucvh meine Testgleis mit Minitrix Gleis. Manche Modelle bleiben bei dem Trafo schon mal stehen wenn die zu langsam unterwegs sind, mit dem PWM Regler 120Hz gibt es wenige bis keine Probleme bei dem Kriechtempo
Ein alte Arnold150 mit Originalmotor ca. 2,85 km/h
Alte Arnold V100 mit GAM 1015, deutliche Sprunghaftes anfahren ca. 35 km/h
Fleischmann E132 GAM 1015 und 2 x Z-Diode 2,7V schleicht los bei etwa 1km/h
ein alter MTX VT98 mit GAM 1015, 13mm SM und 2 x Z-Diode ist bei unter 0,5 km/h
Besagte Arnold V100 fährt mit dem PWM Regler so langsam los das sie wegen Kontaktproblemen dazu neigt stehen zu bleiben
Das zeigt das bei einem GAM mit 2 x Z-Dioden 2,7V das Problem leicht in den Griff zu gekommen ist.
Alternativ ein PWM Regler der das gesamte Fahrverhalten verbessert.
Gruß Detlef
ich habe dann mal auf die schnelle Test mit GFN 6755 und verschieden GAM Umbauten gemacht, aucvh meine Testgleis mit Minitrix Gleis. Manche Modelle bleiben bei dem Trafo schon mal stehen wenn die zu langsam unterwegs sind, mit dem PWM Regler 120Hz gibt es wenige bis keine Probleme bei dem Kriechtempo
Ein alte Arnold150 mit Originalmotor ca. 2,85 km/h
Alte Arnold V100 mit GAM 1015, deutliche Sprunghaftes anfahren ca. 35 km/h
Fleischmann E132 GAM 1015 und 2 x Z-Diode 2,7V schleicht los bei etwa 1km/h
ein alter MTX VT98 mit GAM 1015, 13mm SM und 2 x Z-Diode ist bei unter 0,5 km/h
Besagte Arnold V100 fährt mit dem PWM Regler so langsam los das sie wegen Kontaktproblemen dazu neigt stehen zu bleiben
Das zeigt das bei einem GAM mit 2 x Z-Dioden 2,7V das Problem leicht in den Griff zu gekommen ist.
Alternativ ein PWM Regler der das gesamte Fahrverhalten verbessert.
Gruß Detlef
Fassen wir zusammen:
Ein großer Teil der Teilnehmer hier ist der Ansicht, dass nicht das Problem in der Lok zu finden ist, sondern im Fahrregler
Da zumindest die V 188 den Standardmotor, der auch in der 44er oder der 01 Verwendung findet, ebenso hat, muss der Fehler also zwischen Motor und Bediener liegen.
01 und 44 laufen analog mit alten Trafos wunderbar, wobei ich einschränken muss, dass ich den F2 mit 0,6A für Testfahrten und mehrere FZ1 mit 1,2A verwende.
Nicht ausgeschlossen ist, dass mit der Überarbeitung einiger Modelle eine neue Platine zur Anwendung kommt, die quasi nur digital funktioniert und nicht (mehr) analog ansteuerbar ist
Das ist doch wichtig!
Im Faden für die Trafos wird eine Möglichkeit untersucht, den Motor anzusteuern. Gut so!
Aber hat jemand das wirklich mit der 211 oder der aktuellen 188 oder der 86 probiert und die perfekte Regelbarkeit der analogen Loks ab Werk festgestellt? Ich bitte um Entschuldigung falls ich da was übersehen habe.
Hier in diesem Faden sind wir aber an der Lok dran.
Nochmal:
Hat jemand die Platine überbrücken können? Was passiert dann?
Tut mir leid. Aber bisher sind wir in der konkreten Fragestellung offenbar nicht weiter gekommen. Das klassische Fehlerausschlussverfahren am KONKRETEN OBJEKT, hat speziell in diesem Faden offenbar versagt..... .insofern ich da nichts überlesen habe.
Kurz: Die neuesten Loks, in der analogen Form, also nicht digital ab Werk, hat gar keiner hier, oder?
fragt sich grüssend Sven
Ein großer Teil der Teilnehmer hier ist der Ansicht, dass nicht das Problem in der Lok zu finden ist, sondern im Fahrregler
Da zumindest die V 188 den Standardmotor, der auch in der 44er oder der 01 Verwendung findet, ebenso hat, muss der Fehler also zwischen Motor und Bediener liegen.
01 und 44 laufen analog mit alten Trafos wunderbar, wobei ich einschränken muss, dass ich den F2 mit 0,6A für Testfahrten und mehrere FZ1 mit 1,2A verwende.
Nicht ausgeschlossen ist, dass mit der Überarbeitung einiger Modelle eine neue Platine zur Anwendung kommt, die quasi nur digital funktioniert und nicht (mehr) analog ansteuerbar ist
Das ist doch wichtig!
Im Faden für die Trafos wird eine Möglichkeit untersucht, den Motor anzusteuern. Gut so!
Aber hat jemand das wirklich mit der 211 oder der aktuellen 188 oder der 86 probiert und die perfekte Regelbarkeit der analogen Loks ab Werk festgestellt? Ich bitte um Entschuldigung falls ich da was übersehen habe.
Hier in diesem Faden sind wir aber an der Lok dran.
Nochmal:
Hat jemand die Platine überbrücken können? Was passiert dann?
Tut mir leid. Aber bisher sind wir in der konkreten Fragestellung offenbar nicht weiter gekommen. Das klassische Fehlerausschlussverfahren am KONKRETEN OBJEKT, hat speziell in diesem Faden offenbar versagt..... .insofern ich da nichts überlesen habe.
Kurz: Die neuesten Loks, in der analogen Form, also nicht digital ab Werk, hat gar keiner hier, oder?
fragt sich grüssend Sven
Beitrag editiert am 11. 05. 2025 12:20.
Norrskenet - 11.05.25 01:25
@13 Moin SSEB,
in #9 des parallelen Fadens "Fleischmann 725103 - Analoges Langsamfahren nicht möglich" schrieb ich kürzlich:
"(...) mit meinem Trafo-Fahrregler "Titan 825 mit Halbwellen-Anfahrt" kann ich die nach dem Kauf sofort entfettete und anschließend nur leicht geölte Fleischmann-211er analog perfekt sanft anfahren und abbremsen.
Jener Trafo kann - so meine ich es vor seinem bewussten Kauf gelesen zu haben - konstruktiv bedingt auch mit Glockenanker- und ähnlich leicht laufenden Motoren perfekt umgehen. (...)
Ergänzender Hinweis:
Von mir gemeint war nicht die analog fahrende digitale, sondern die analoge Lok.
Beste Grüße, Norrskenet
in #9 des parallelen Fadens "Fleischmann 725103 - Analoges Langsamfahren nicht möglich" schrieb ich kürzlich:
"(...) mit meinem Trafo-Fahrregler "Titan 825 mit Halbwellen-Anfahrt" kann ich die nach dem Kauf sofort entfettete und anschließend nur leicht geölte Fleischmann-211er analog perfekt sanft anfahren und abbremsen.
Jener Trafo kann - so meine ich es vor seinem bewussten Kauf gelesen zu haben - konstruktiv bedingt auch mit Glockenanker- und ähnlich leicht laufenden Motoren perfekt umgehen. (...)
Ergänzender Hinweis:
Von mir gemeint war nicht die analog fahrende digitale, sondern die analoge Lok.
Beste Grüße, Norrskenet
dampfrailfan - 11.05.25 09:31
Hallo,
Ich fasse auch mal kurz zusammmen:
Ältere Loks mit Dreipoler fahren bei mir etwa bei 2,5 bis 3V an.
Moderne Loks mit Eisenmotor ein wenig früher.
Auf GAM umgebaute Loks fahren teilweise schon unter 1V an.
Alte Trafos, nicht die neueren Fahrgestell mit Steckernetzteil, liefern sobald sie aus der Nullstellung gedreht werden bereits eine Spannung von mehr als 2V. Das reicht noch nicht um eine alte Lok sofort in Bewegung zu bringen. Loks mit GAM springen sofort los. Aus diesem Grund gab oder gibt es bei SB einen sogenannten Langsamfahrregler.
Um dieses Problem zu lösen kann man direkt am Trafo eine Diodenkette anbauen. Natürlich wird dabei die mögliche max. Geschwindigkeit kleiner. Da die meisten Loks eh zu schnell sind und ich für meinen Teil nur mit dem Trafo von Hand rangiere, stört das in meinem Fall nicht. Aber GAM Loks fahren weich an.
Die Diodenkette in der Lok reduziert das Problem punktgenau im jeweiligen Fahrzeug aber dies dann auch an allen Fahrgeräten.
Meine Loks sind alle so zurecht gebaut, dass sie bei meiner konstanten gesiebten Spannung von ca. 8,5V eine moderate Geschwindigkeit haben. Dazu waren Getriebeumbauten z.B. mit Glasmachers Schnecken, GAM Umbauten und auch Dioden in den Loks nötig. Zu langsame Tfz waren der ICE-T und die 65.10 von Brawa. Der ICE-T hat einen GAM 1020 bekommen und die 65.10 einen 9V 1219 von Faulhaber.
Mit Motortausch zwischen Kato und Brawa sowie dem schnellen baugleichen von Austromodell konnte ich weitere Geschwindigkeitsunterschiede ausgleichen. Der VT 18.16 bekam z.B. den Austro, dessen Motor eine Brawa 229 und mit deren langsamen Motor konnte der Kölner Vindobona von Hobbytrain eingebremst werden.
Grüße Torsten
Ich fasse auch mal kurz zusammmen:
Ältere Loks mit Dreipoler fahren bei mir etwa bei 2,5 bis 3V an.
Moderne Loks mit Eisenmotor ein wenig früher.
Auf GAM umgebaute Loks fahren teilweise schon unter 1V an.
Alte Trafos, nicht die neueren Fahrgestell mit Steckernetzteil, liefern sobald sie aus der Nullstellung gedreht werden bereits eine Spannung von mehr als 2V. Das reicht noch nicht um eine alte Lok sofort in Bewegung zu bringen. Loks mit GAM springen sofort los. Aus diesem Grund gab oder gibt es bei SB einen sogenannten Langsamfahrregler.
Um dieses Problem zu lösen kann man direkt am Trafo eine Diodenkette anbauen. Natürlich wird dabei die mögliche max. Geschwindigkeit kleiner. Da die meisten Loks eh zu schnell sind und ich für meinen Teil nur mit dem Trafo von Hand rangiere, stört das in meinem Fall nicht. Aber GAM Loks fahren weich an.
Die Diodenkette in der Lok reduziert das Problem punktgenau im jeweiligen Fahrzeug aber dies dann auch an allen Fahrgeräten.
Meine Loks sind alle so zurecht gebaut, dass sie bei meiner konstanten gesiebten Spannung von ca. 8,5V eine moderate Geschwindigkeit haben. Dazu waren Getriebeumbauten z.B. mit Glasmachers Schnecken, GAM Umbauten und auch Dioden in den Loks nötig. Zu langsame Tfz waren der ICE-T und die 65.10 von Brawa. Der ICE-T hat einen GAM 1020 bekommen und die 65.10 einen 9V 1219 von Faulhaber.
Mit Motortausch zwischen Kato und Brawa sowie dem schnellen baugleichen von Austromodell konnte ich weitere Geschwindigkeitsunterschiede ausgleichen. Der VT 18.16 bekam z.B. den Austro, dessen Motor eine Brawa 229 und mit deren langsamen Motor konnte der Kölner Vindobona von Hobbytrain eingebremst werden.
Grüße Torsten
Sorry, liebe Freunde,
Mein Beitrag #13 war eigentlich für den anderen Faden gedacht., aber hier geht's ja auch seriöser zu. Danke dafür.
An Torsten oder Wissende die Frage: "Was macht Bachmann-Liliput mit seiner 56 und deren GAM....analog anders, wenn diese Lok mit den alten Trafos aber doch eindeutig fein regelbar ist? Löten die den hier beschriebenen Spannungsbegrenzer womöglich gleich mit ein?
Gruß Sven
Mein Beitrag #13 war eigentlich für den anderen Faden gedacht., aber hier geht's ja auch seriöser zu. Danke dafür.
An Torsten oder Wissende die Frage: "Was macht Bachmann-Liliput mit seiner 56 und deren GAM....analog anders, wenn diese Lok mit den alten Trafos aber doch eindeutig fein regelbar ist? Löten die den hier beschriebenen Spannungsbegrenzer womöglich gleich mit ein?
Gruß Sven
dampfrailfan - 11.05.25 13:22
Hallo Sven,
Diese Lok kenne ich nicht, da müsste man mal rein schauen was da eingebaut ist. Die 44 und die 58 von minitrix sind wegen ihrem AEM und der damit verbundenen Spannungsreduzierung auch unkritischer.
Die meisten GAM Umbauten werden sicher ohne AEM vorgenommen, daher fällt das mehr auf. Liliput hat vielleicht auch ein AEM drin.
Grüße Torsten
Diese Lok kenne ich nicht, da müsste man mal rein schauen was da eingebaut ist. Die 44 und die 58 von minitrix sind wegen ihrem AEM und der damit verbundenen Spannungsreduzierung auch unkritischer.
Die meisten GAM Umbauten werden sicher ohne AEM vorgenommen, daher fällt das mehr auf. Liliput hat vielleicht auch ein AEM drin.
Grüße Torsten
Hallo
Was bedeutet AEM?
Habe ich da irgendwo was überlesen?
Gruß ðŸ˜„tto
Was bedeutet AEM?
Habe ich da irgendwo was überlesen?
Gruß ðŸ˜„tto
Hallo Otto,
Auslauf
Elektronik
Modul
Ist seitden neunziger Jahren bei sb-Modellbau im Sortiment.
Grüße
Markus
Auslauf
Elektronik
Modul
Ist seitden neunziger Jahren bei sb-Modellbau im Sortiment.
Grüße
Markus
Und wie gross baut das. Auf einer Platine?
Nur für GAM geeignet?
😙tto
Erledigt
Nur für GAM geeignet?
😙tto
Erledigt
Beitrag editiert am 11. 05. 2025 14:07.
Habe es bei sb gefunden.
14 €, ist der Effekt so gross dass es sich lohnt?
😃tto
14 €, ist der Effekt so gross dass es sich lohnt?
😃tto
dampfrailfan - 11.05.25 14:06
Hallo,
sorry, ich dachte die Akü sei geläufig.
Sinn dieses Bausteins ist es beim Abschalten der Betriebspannung die vom Motor erzeugte Energie, also die Gegeninduktionsspannung, nicht in irgendwelchen Lämpchen oder LED zu verbraten sondern die Energie der Schwungmasse dem Motor zum Nachlaufen zur Verfügung zu stellen. Praktisch liegt das AEM zwischen Gleis und Motor und lässt immer nur Strom zum Motor und nicht wieder zurück.
So ein AEM ist auch kein Hexenwerk. Ein Transistor, der mit einem Widerstand voll aufgeregelt wird und in die andere Motorleitung eine Diode. Das ganze dann auf beide Motorseiten gebaut. Das passt in jede Lok wo ein GAM rein passt. Meine Eigenbauten sind 8x13mm und es geht noch kleiner.
Grüße Torsten
sorry, ich dachte die Akü sei geläufig.
Sinn dieses Bausteins ist es beim Abschalten der Betriebspannung die vom Motor erzeugte Energie, also die Gegeninduktionsspannung, nicht in irgendwelchen Lämpchen oder LED zu verbraten sondern die Energie der Schwungmasse dem Motor zum Nachlaufen zur Verfügung zu stellen. Praktisch liegt das AEM zwischen Gleis und Motor und lässt immer nur Strom zum Motor und nicht wieder zurück.
So ein AEM ist auch kein Hexenwerk. Ein Transistor, der mit einem Widerstand voll aufgeregelt wird und in die andere Motorleitung eine Diode. Das ganze dann auf beide Motorseiten gebaut. Das passt in jede Lok wo ein GAM rein passt. Meine Eigenbauten sind 8x13mm und es geht noch kleiner.
Grüße Torsten
#22. Moin Torsten,
Könntest du das bitte als Schaltzeichnung einstellen?
Viele Grüße. Lutz
Könntest du das bitte als Schaltzeichnung einstellen?
Viele Grüße. Lutz
dampfrailfan - 12.05.25 14:07
Hallo Lutz,
kann ich.
Gerade mal kurz skizziert.
Gelb im Schaltplan zeigt den Stromlauf in einer Richtung an. Die exakte innere Darstellung des Darlington-Transistors hab ich mir mal gekniffen. Nach außen hat der eh nur B, C und E.
Der Aufbauvorschlag geht auch auf einer geritzten Platine, die genauen Maße musst du den Bauteilen abnehmen. Ich habe auch einen Print für eine PCB aber leider nicht greifbar im Moment.
SB-Modellbau hat eine ähnliche Schaltung für H0 oder größere Motoren. Die schreiben von Spannungsverlust von ca. 2,4V. Wo die her kommen sollen erklärt sich mir nicht. Die Diode bringt max. 0,7 V und wenn der Transistor ordentlich in die Sättigung getrieben wird dann fallen über dem nicht mal 0,2V ab... alles andere wäre tödlich. Der Widerstandswert ist nicht so kritisch, da kann man auch noch bis auf 1k runter gehen, ich meine, da hab ich 1,8k drin, die waren gerade da.
Grüße Torsten
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kann ich.
Gerade mal kurz skizziert.
Gelb im Schaltplan zeigt den Stromlauf in einer Richtung an. Die exakte innere Darstellung des Darlington-Transistors hab ich mir mal gekniffen. Nach außen hat der eh nur B, C und E.
Der Aufbauvorschlag geht auch auf einer geritzten Platine, die genauen Maße musst du den Bauteilen abnehmen. Ich habe auch einen Print für eine PCB aber leider nicht greifbar im Moment.
SB-Modellbau hat eine ähnliche Schaltung für H0 oder größere Motoren. Die schreiben von Spannungsverlust von ca. 2,4V. Wo die her kommen sollen erklärt sich mir nicht. Die Diode bringt max. 0,7 V und wenn der Transistor ordentlich in die Sättigung getrieben wird dann fallen über dem nicht mal 0,2V ab... alles andere wäre tödlich. Der Widerstandswert ist nicht so kritisch, da kann man auch noch bis auf 1k runter gehen, ich meine, da hab ich 1,8k drin, die waren gerade da.
Grüße Torsten
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#23 + 24
Danke Torsten
Gruß Lutz
Danke Torsten
Gruß Lutz
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