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THEMA: Was ist das für ein Gleis?

THEMA: Was ist das für ein Gleis?
Startbeitrag
opasbahn - 01.05.25 18:37
Hallo Profis,
bin neu hier auf diesem Forum und habe mich als Rentner entschlossen mich mal wieder meinem früheren Hobby Modellbahn zu widmen.
Und wie das so ist, versucht man alles mögliche und unmögliche. Habe einige Gleise geschenkt bekommen, weiß aber nicht was das für ein Fabrikat ist. Vielleicht PIKO ?
Gibt es zu diesen Gleisen eine Übergangslösung zu Fleischmann Gleisen ?
Mit besten Grüßen
Opa Volker

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Hallo Volker,

ganz ehrlich: entsorge das Zeug. Du wirst damit nicht glücklich. Und Übergang zu Fleischmann gibt's auch nicht.

Ich hoffe, Du hast dem Schenker nicht zum Dank ein großzügiges Essen spendiert. Er war froh, dieses "Gleismaterial" losgeworden zu sein und es nicht selber entsorgen zu müssen.

Gruß aus Nordertown
Sieht aus wie Piko.
Werf weg. Habe ich auch, nachdem ich durch einen Todesfalls ein Haufen davon erhalten hatte.

Jürgen H.
Ja Volker,
das guckt nach altehrwürdigem PIKO aus. Wenn Du Ostalgie feiern möchtest, ist das das Richtige. Wenn  Du einen Neuanfang in N machst: schau Dich mal um, was es sonst so gibt.   https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_sho...gleissystem#x1447364
Fleischmann wäre jetzt für die Meisten hier nicht die erste Wahl.
Viel  Spaß in Deinem neuen alten Hobby!
Grüße   Klaus
Hallo Volker,

wie dir die vorherigen Poster schon geschrieben haben, ist es das Piko-Gleis aus der Vorwendezeit. Hohlprofil und oben abgerundet; damals hervorragend geeignet, die Radprofilklötze der N-Fahrzeuge aus DDR-Produktion im Gleis zu halten. Und deshalb genauso ungeeignet für moderneres Rollmaterial.
https://www.conradantiquario.de/content/katalog/piko-1970.html  Spur N ab Seite 67 bzw.
https://www.conradantiquario.de/img/katalog/piko1970/lb67.jpg  direkt für das Gleismaterial
hinzu kommt, daß das Gleis sehr leicht "aus der Spur geriet", das Hohlprofil war ja nur mit ein paar Blechnasen mit den Schwellen verbunden. Da es auch, im Gegensatz zum Rollmaterial, keine "Westauflagen" gab, wer wollte das Zeugs hier schon kaufen, war auch die Endkontrolle eher "lausig". In den DDR-Läden hatte man ja nur die Auswahl "nehmen" oder "lassen". Manch einer hat damals in der Not dann auch mühevoll versucht, wenigstens die Spur zu richten auf der Anlage. Daß da oft noch ein Höhenschlag drin war, kommt zusätzlich dazu.

Aber im Gegensatz zu den Vorpostern würde ich "wegwerfen" eher nicht empfehlen! Es gibt tatsächlich so einige "Nostalgie-Bauer", die original Anlagen nach DDR-Vorlagen wieder auferstehen lassen, inkl. Rollmaterial. Allerdings tummeln sich die eher nicht hier im Forum, da sei dir ausnahmsweise mal das Nachbarforum "alte Modellbahnen" von Heinz-Dieter empfohlen. Und verkaufen würde ich es über das Auktionshaus oder die Kleinanzeigen, das Forum hat zwar auch einen Kleinanzeigenteil, der aber im Gegensatz zu hier erst freigeschalten wird vom Admin, wenn du eine gewisse Teilnahme am Forum zeigst .
Du wirst sicher kein Vermögen dafür kriegen, aber um einen Teil anderen Gleises zu finanzieren, dürfte es jedenfalls ausreichen...

Grüße
Roland


ergänzend, hier: http://www.altemodellbahnen.de/t13759f81-Piko-N-Anlage.html
sieht man beispielsweise so eine alte Piko N-Anlage, die Bilder müssten auch ohne Zugang zu sehen sein...

Servus Volker,

es gibt auch ein eigenes PIKO-Forum. Mehr für Sammler als für Betriebler.

https://piko-n-bahn.de/?page_id=6200

Je nach Menge deiner PIKO-Gleise wirst du dafür nichts bis sehr wenig bekommen, lohnt den Aufwand nicht.

Ich habe einst 7 Umzugskartons PIKO und sonstiges DDR-9mm-Material, alles Neuware, von einem Ostmark-Zwangsumtauscher übernommen: wie schon von den Vorschreibern geraten: bloß nicht verwenden.

Wenn du der große Ästhet bist und richtig Aufwand betreiben möchtest, Peco Code 55, wenn du es einfach und betriebssicher haben möchtest: Kato oder Tomix.

VG Freetrack
Auf keinen Fall wegwerfen! Eher verkaufen.
Es gibt Leute, die ihre alte Jugendanlage restaurieren wollen und verrostete Gleise austauschen müssen und daher sehr glücklich über derlei Material sind.
Ab nach EBay oder Kleinanzeigen.de!

Oder mir mal schreiben, was Du da so hast 😃. Bei mir steht so ein Projekt auch noch an.

Viele Grüße
Falco
Danke für die vielen sinnvollen Vorschläge und Antworten.
Muß nun mal sehen wie ich da weiter mache
Also ich habe davon auch noch (fast) jede mange. Ich hatte in den 90ern damit einen Testkreis aufgebaut, dieser staubte sei dem mehr oder weniger ein. Im vorigen Oktober habe ich ihn dann deim Umzug wieder frei gelegt und als ich jetzt vor ca. 4 Wochen einen Testkreis brauchte habe ich ihn entstaubt und mal einen Stecker an die 2 Kaabel geschraubt um mal zu versuchen ihn zu nutzen. Ich was davon ausgegangen, die Lok fährt höchstens 5cm und sdann steht sie Stromlos da, und ich schmeiße das Pikogleis runter und schraube Trix oder Roco drauf, was ich gerade finde. Aber denkste, die Lock stotterte zwar leicht, aber nach dem ich einmal mit dem Reinigungsstein drüber gegangen war läufen die Loks sowol Analog als auch Digital nehezu Reibungslos obwohl der ganze Kreis nur eine Einspeisung hat!
Allerdings solte man R1 (193mm Radius) modernen loks nicht zu muten! R2 mit 223mm Radius (was mein testkreis von damals schon hatt) ist wohl fur die meisten Loks nutzbar. Also für Nostalgieanlage oder für Spielanlage der Kinder dürchaus noch eine Preisgünstige alternative (besonderst wenn man es zu liegen hat).
Auch als Vitrienengleis noch nutzbar, aber eine Neue Aanlage würde ich damit nicht mehr aufbauen wollen, da gibt es etliche besser geeignete Systeme die auch eine bessere Gleisauswahl haben.
Hallo Opa Volker

.. als Brandenburger wird man dir schon Verständnis entgegenbringen, wenn du eine Anlage mit Piko - Alt errichten möchtest.

Es ist natürlich quatsch, dass die Gleise sehr tolerant in der 9mm Spur wären und Blödsinn, dass neuere Loks da nicht fahren. Bestenfalls in den Weichen machen kurze Dampfloks Probleme wegen des isolierten Herzstücks.
In meinem Abschiedsfaden habe ich beschrieben, was tatsächlich passierte und jede, wirklich jede Lok bis Baujahr 2024 hat die Gleise mit genannten Einschränkungen  bewältigt.
Aber dann folgte der Rückbau.

Anders herum muss man natürlich über den Zustand und die Lagerung der Gleise sehr sehr ernsthaft diskutieren.

Es gibt ja 2 Sorten, die man an den,Schwellen erkennen kann und die neueren Gleise mit den runden Spangenhalterungen korodierten eher in Form von Eisenoxid, während die älteren Gleise ständig eine weniger leitfähige graue Oberfläche bildeten. Mit Waschbenzin unter Voraussetzung eines klimaneutralen trockenen Raumes ist das aber beherrschbar.

Will man die Gleise verbinden, biegt man die Verbinder leicht nach außen. Die Gleise der 2 Serie ermöglichen es die Stromzufuhr von innen einzustecken und anzulöten, sodass es bei dem Gleis keine aussen anhängenden unschönen Lötfahnen geben sollte. Häufige Einspeisungen sind dabei aber sicherheitshalber trotzdem Pflicht.

Mit Farbe seitlich brünieren sollte auch bei diesem System klar sein.

Ab Werk gab es jedoch nur die beiden 110mm Standardweichen und eine Kreuzung. Diese muss man,natürlich an den Zungenenden regelmäßig reinigen, denn nur darüber bekomnt der Schlitten seinen Strom. Wer elektrisch häufiger schaltet "knallt" sich aber auch damit seine Kontakte frei. .

Mit viel Glück kann man jedoch noch Haberdietzel Bogenweichen R1/R2 li oder re und die DKW ersteigern, die dann mit jedem Servo, dem Conrad- Antrieb oder falls in einer Ramschkiste vorhanden, dem Pilz- Antrieb kombiniert werden können. Für letzteren waren sie konzipiert!

Wie gesagt, es kommt auf den,Anspruch an.

Für liebevoll betreute Kinder ist das Stecksystem genial und die unverwüstliche  118er das ideale Fahrzeug dazu.

Später ist der Wechsel auf Kato sinnvoll, aber da dies im Osten frei Händler kaum gehandelt wird (wurde) nimmt man Flm ohne Bettung ( Roco)

Dazu noch ein Hinweis: Um einen,Adapter zu Roco bauen zu können muss man das Pikogleis innen ( ohne Doppelpunkt) auf das Rocogleis löten, denn aussen ist es zu dick und dann passt es nicht. Blöd siehts trotzdem aus.

Foto davon bei Bedarf, denn ich muss erst suchen und....logisch, dass ich zeitweilig mehrere solcher Übergänge hatte, wie du sicher ahnst.

Gruß Sven

Noch eine Ergänzung, weil ich auch überlegt hatte, statt bei meiner von Papa in den 70ern gebauten Anlage das heute angerostete Gleis durch neue alte Pikos zu ersetzen: Die Geometrie der (ebenfalls obsoleten) Arnold-Gleise ist fast identisch. Ebenso Fleischmann mit Bettung.
Das könnte relevant sein, wenn man Teile austauschen muss. Die Problematik mit den anzufertigenden Adaptern bleibt bestehen. Allerdings wurde das hier im Haushalt durchaus erfolgreich praktiziert, um ein Fleischmann-Zahnradgleis ans Piko-Gleis zu flanschen. Geht schon, wenn man sich ordentlich anstellt.

Übrigens hatte ich zumindest Ende der 80er nie Probleme mit West-Fahrzeugen auf den Piko-Gleisen. Klar, R1 ist u.U. ein Problem, aber das Schienenprofil spielte völlig problemlos mit Minitrix oder Fleischmann zusammen.

Viele Grüße
Falco


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