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THEMA: Arnold_HN4368 Zugset bremsender Steuerwagen

THEMA: Arnold_HN4368 Zugset bremsender Steuerwagen
Startbeitrag
bonsong* - 29.04.25 18:49
Hallo liebe N-Gemeinde,

kürzlich hatte ich wieder einen Anflug von Sammlerleidenschaft. Also besorgte ich mir das Arnold_HN4368 Zugset Nahverkehrswagen MRB Ep.VI 3-teilig.
Der Steuerwagen ist von Arnold mit sehr flackersicheren Kontakten an 4 Achsen versehen worden. Die von Draht umwickelten Achsen bremsen doch gewaltig den Steuerwagen und Loks haben mächtig zu tun. Die Lösung finde ich semioptimal. Hat sich ein anderer "N-tusiast" schon einmal versucht, die Situation zu verbessern? Ich könnte mir z.B. PEHO-Spitzenlager vorstellen, die genauso flackersicher sind, aber weniger bremsen. Bitte schreibt doch einmal bei Gelegenheit, wie man beide Eigenschaften zusammen bringen könnte (Leichtgängikeit & Kontaktsicherheit).
Eine weitere Sache wäre, ob es von irgendeinem Hersteller vorgesehen ist, das farblich passende Gehäuse einer Diesellok ER20 der MRB herauszubringen? Aktuell gibt es nur die ÖBB-Version zu kaufen.
Vielen Dank für's Lesen und Eure Antworten im Voraus
Matthias Bonsong aus Leipzig

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die von Draht umwickelten Achsen bremsen doch gewaltig


Vielleicht ist das der Grund für die fehlenden zwei Wagen eines kompletten Zuges?

Als Lokomotive musst Du wohl einen Ersatz wählen, es waren ja oft bunte Ersatzmaschinen im Einsatz. Wenn auch vorbildfrei, aber warum soll nicht als Modellbahn-Kompromiss mal eine 223 "IntEgro" (Flm 726013) oder "MRCE" (Flm 726003) genommen werden?

Gruß
Olaf
Hallo Matthias!

Dass Steuerwagen Züge ausbremsen entspricht dem Vorbild, die ÖBB machen es vor, da sind die Steuerwagen der neuen Railjets nur für 200 km/h zugelassen, die übrigen Wagen für 230 km/h .

Im Ernst: es gibt viele Möglichkeiten, den Rollwiderstand zu verringern und zur Vermeidung von Flackern werden Pufferkondensatoren, Staco und ähnliches verbaut, das Forum und andere Quellen im Internet sind voll von Anleitungen.

Beste Grüße

Boris
Hallo Matthias,

Die Variante von Olaf mit der Integro-Lok ist sogar belegbar:

https://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~bahn...st-mit-ihrem-re.html

Von daher gibt es mindestens eine passende Lok. Die NOB ER 20er waren auch mal im Einsatz:
https://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~bahn...-am-13-dezember.html

Bei denen müsste aber die alte Beschriftung der NOB ab. Daher wäre die Integro eine richtige (vorbildliche) Wahl. Eine weitere Variante ist die Beacon Rail ER20 in blau, aber die gibt es bisher noch nicht in Spur N.

Beste Grüße
Manuel
Moin,

ich hänge mich mal hier mit rein. Der Rollwiderstand stört mich bei meinen baugleichen Mintlingen weniger, meine 219 haben mit dem vorbildgerechten Dreiwagenzug keine Probleme. Was mich stört ist, dass sich der Zug deutlich auseinander zieht und dabei ein ziemlich großer Abstand zwischen den Wagen entsteht. Das kenne ich von den ähnlich aufgebauten DR Seitengangwagen nicht, auch nicht wenn da acht Wagen an der Lok hängen. Baugleiche Bmh habe ich nur einen aus dem Set mit Speisewagen, da scheint mir das nicht so zu sein, ist mir jedenfalls noch nicht aufgefallen.
Hat dieses Längen des Zuges auch schon mal jemand beobachtet oder bestenfalls sogar korrigiert? Wann ja, wie?

Grüße Torsten
Das Problem betrifft nicht nur Arnold.
Das von Minitrix vor wenigen Jahren neu aufgelegte Metronom-Wagenset (15944, 15945, 15946, 15947) lässt sich mit 5 Wagen (Minimallänge Metronom) kaum in der Ebene ziehen, weder von der 146 von Minitrix, noch von der 146 von GFN. Ich bin aber nicht willens, die teuren Wagen umzubauen.
Viele Grüße
Klaus
Hallo Klaus,

bei Minitrix wird es aber eher an schlechten Achsen liegen. Ich hatte Wagen (namentlich einige Y-Wagen osteuropäischer Eisenbahnverwaltungen und den Städte-Express der DR), da waren dermaßen eierige Achsen drin, die Spitzen der Achsen rund, so dass selbst eine kräftige DR 250 zu tun hatte, vom ungleichmäßigen zappelnden Lauf rede ich erst mal gar nicht.

Schau dir mal ein paar deiner Achsen mit der Lupe an, wenn die Spitzen rund sind gibt's nur zwei Möglichkeiten:

1. neue Achsen von einem anderen Anbieter (z.B. Thomschke) zu kaufen und ohne großen Aufwand einzubauen.

2. Variante wäre den Zug so zu lassen und auf Anlageneinsatz zu verzichten.

Grüße Torsten
Hallo Klaus!

Ich kann Deine Beobachtung nur bestätigen. Bei meinem deutlich älteren Metronom-Set war es genauso. Der Austausch auf Thomschke-Achsen war die Lösung. Insofern kann ich der Empfehlung von Torsten nur beipflichten.

Herzliche Grüße
Elmar
Moin Matthias,

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name:

Der Steuerwagen ist von Arnold mit sehr flackersicheren Kontakten an 4 Achsen versehen worden. Die von Draht umwickelten Achsen bremsen doch gewaltig den Steuerwagen und Loks haben mächtig zu tun. Die Lösung finde ich semioptimal. Hat sich ein anderer "N-tusiast" schon einmal versucht, die Situation zu verbessern? Ich könnte mir z.B. PEHO-Spitzenlager vorstellen, die genauso flackersicher sind, aber weniger bremsen. Bitte schreibt doch einmal bei Gelegenheit, wie man beide Eigenschaften zusammen bringen könnte (Leichtgängikeit & Kontaktsicherheit).



Ja, sicherlich sind diese Steuerwagen keine ultimativen leichtläufigen Wagen, aber so schlimm empfinde ich es nicht. Aber es kann sein das Arnold jetzt mit der Neuauflage etwas geändert hat. Bei mir (im Verein auf der Modulanlage) läuft eine 6-teilige NOB- Garnitur mit Eurorunner (ja, ich habe mir mal passende 1. und 2. Klasse Wagen beschaffen können) ohne Probleme. Aber die Konstruktion von Fleischmann ist eigentlich auch nicht schwach auf der Brust.
Ich habe solche Reibungswiderstände in der letzten Zeit häufig mit einem Tropfen Öl reduzieren können. Super-Leichtlauf-Öl mit Teflon Anteil. https://www.krickshop.de/Werkzeuge-Baumaterial...?a=catalog&p=437 . Klar ist die Peho Lösung die Beste, aber auch die aufwändigste! Ich konnte mir bei vielen Fahrzeugen damit helfen. Minitrix Schleifer für Innenbeleuchtung z.B. Orientexpresswagen, oder der jetzt neuen Arnold 103 mit Kontaktschwierigkeiten an den brünierten Radinnenseiten.

Aber das ist meine Lösung! Wer gut (sinnvoll und mit Bedacht) schmiert, der gut Fährt! Und wen jemand eine andere Meinung zum schmieren hat, dann ist das so.

Mit freundlichen Grüßen
Heiko
Hallo Matthias.

Das mit dem Draht umwickelt, kenne ich nicht.
Viele nehmen ein passendes Messingröhrchen, 5 mm lang reicht, wo der Draht für den Kontakt angelötet wird. Dieses Röhrchen wird beidseitig auf die Achse gesteckt und das Rad wieder aufgebracht.
Somit gibt es immer einen guten Kontakt. Sollte die Reibung trotzdem zu groß sein, kann man  das Röhrchen kürzen. Aber nicht zu kurz, dann flackert es wieder.
Diese Methode wird viel angeboten.

Gruß Klaro
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der Steuerwagen ist von Arnold mit sehr flackersicheren Kontakten an 4 Achsen versehen worden. Die von Draht umwickelten Achsen bremsen



Kannst du davon ein Bild einstellen?

Viele Grüße,

Sinon
Moin,

Hier ein Bild von der Stromabnahme

Gruß Jürgen

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Guten Abend.

Seit vielen, vielen Jahren ist Kupferpaste mein Rezept gegen Reibung und für besseren Kontakt. Mit dieser Paste an der Spirale kann diese bestimmt sogar um einige Wicklungen gekürzt werden.
Bei einer Beleuchtung mit stromsparenden LED kann man mit einem Pufferkondensator wirksam Kontaktaussetzer überbrücken. Dann kann man noch weiter in Richtung weniger Reibung optimieren.

https://enndingen.de/StadtForum/Flackern
Moin,

@AnTic... seit vielen Jahren mit Kupferpaste? Übertreibt du da nicht etwas? Kupferpaste trocknet relativ schnell aus und dann pappt das fest. Wenn da immer mal wieder nachgeschmiert wird mag das gehen.
Ich habe keine Not mit meinem Steuerwagen, außer dass der Zug so weit auseinander gezogen wird. Das kann man vielleicht anders lösen.
Ganz nebenbei gesagt, die Spiralen um die Achsen... naja, von flackerfrei kann bei meinem keine Rede sein. Der Wittenberger von Brawa flackert weniger. Aber mit einem Tropfen ATF, das ist mein Mittel, wurde es deutlich besser.

Grüße Torsten
Die vielen Jahre (inzwischen 14) beziehen sich auf die Zeit mit der ich mit der Paste Erfahrung habe. Dass diese nicht jahrelang wartungsfrei ist soll damit nicht gesagt sein. Etwa einmal im Jahr Flusen entfernen, ggf. etwas neue Paste auftragen und Räder reinigen ist für mich ok. Steht eigentlich alles auch so in dem Bericht den ich als Link angegeben habe. Vorheriges Lesen beugt solchen Missverständnissen vor.

Wenn ATF, das ich für Gleise und Weichenantriebe einsetze, ähnlich gute Ergebnisse wie die Paste erzielt, ist es bestimmt ein Versuch wert. Mit inzwischen mehr und mehr gepufferten LED-Beleuchtungen ist ein sicherer Kontakt auch nicht mehr so entscheidend. Hauptsache geringer Rollwiderstand.


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