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THEMA: Lok ruckelt im Digitalbetrieb, auf Analoggleis nicht

THEMA: Lok ruckelt im Digitalbetrieb, auf Analoggleis nicht
Startbeitrag
RaSi - 27.04.25 17:41
Hallo liebe N-Bahner,

ich habe in einer Lok einen Döhler und Haas PD10MU verbaut.

Auf einem Analoggleis fährt die Lok sauber.

Auf dem Digitalgleis fährt die Lok nur ruckelnd bzw. gar nicht.

Wo liegt mein Problem? CV-Werte sind auf Standard eingestellt.

Danke für Eure Info's.

Viele Grüße - Rainer

Hallo Rainer

- Welche Lok?
- Welche Zentrale?
- Welches Protokoll?

:-? Dietrich
Hallo Dietrich,

* Fleischmann BR39
* Z21 schwarz
* DCC

Viele Grüße - Rainer
Moin Rainer,
jetzt bitte noch die Artikelnummer der Lok und dann kann es losgehen.  
Gruß, Thomas S.
Kontrolliere ganz genau Kurzschluss zwischen rot und orange oder schwarz und grau.

Kannst du den Decoder auf dem Programmiergleis auslesen?

Grüße,
Harald.
Hallo Rainer,

erstmal willkommen und mein Bedauern für dieses Problem!

Manchmal können die Ursachen scheinbar komplexer Probleme so trivial sein, dass man zuerst gar nicht daran denkt. Also mal ganz von vorne anfangen.

1. Ist das "Analoggleis" sauber und die Lok fährt ebenso, das "Digitalgleis" dagegen verschmutzt mit Kontaktproblemen?
2. Fahren alle anderen Loks auf den Digitalgleis fehlerfrei? Erst dann könnten wir Verschmutzungen, Verkabelungen oder Zentrale ausschließen.
3. Lässt sich der Dekoder dieser Lok korrekt auslesen? Sind die CV-Daten plausibel?
4. Fährt die Lok digital auf einer Teststrecke oder Programmiergleis, also anderes Gleis, aber selbe Lok mit selber Zentrale?
5. Falls der Dekoder gesteckt oder anderweitig leicht ausbaubar ist: Funktioniert ein anderer Dekoder in dieser Lok oder dieser Dekoder in einer anderen Lok?

Wir müssen durch schrittweisen Komponententausch mögliche Fehlerquellen (einzeln!) ausschließen. Gleis, Verkabelung, Dekoder-Hardware, Dekoder-Einstellungen, Zentrale, mechanische Lokprobleme.

Viel Erfolg (und trotzdem Spaß am Hobby) wünscht
Wolfgang
Hallo Rainer,

nach Wolfgangs Punkten 1 bis 3 bzw. 1 bis 4 könntest du auch mal versuchen, ob das Ausschalten der Analog-Erkennung eine Verbesserung bringt.

Edit: und ggf. alle anderen Digital-Protokolle ebenfalls abschalten.

Viel Erfolg!

Moin Rainer,

aus der Ferne ist es nicht ganz einfach, aber soviel sei gesagt: ich habe bereits in etwa 15 Loks einen PD10MU eingebaut (alle ohne Schnittstelle) und bei keiner Lok gab es nach dem Einbau die von dir beschriebenen Probleme. Das hilft dir allerdings gerade nicht so recht weiter, soll aber auch nur meine Erfahrung mit der 39 und Kollegen widerspiegeln.

Und andere Protokolle abzuschalten wird bei diesem Decoder kompliziert: er kann nämlich nur DCC und den Analogmodus. Das kann man also getrost als Fehlerquelle ausschließen. Ich gehe mal davon aus, dass du bei der 39 den Decoder selbst eingebaut hast, Bitte prüfe die Verbindungen (Lötstellen) der Decoderkabel. Die Selenscheibe vor der Platine hast du sicher entfernt und die Kontaktlasche isoliert? Ich bin mir gerade nicht sicher, ob eine vergessene Selenscheibe zu diesem Effekt führt, könnte aber unter Umständen so sein.

Einen sehr guten Umbaubericht findest du hier: https://www.1001-digital.de/pages/basteln-baue...fleischmann-7138.php

Viel Erfolg bei der Suche.

Gruß
Freddie
Hi!
Das Verhalten beobachtet man häufig auch wenn der Funkenlöschkondensator fehlt oder zu groß ist. Die Ursache würde noch nicht als Möglichkeit genannt.
Wünsche erfolgt beim Suchen...
-AH-
Moin,

kann mir mal einer freundlicherweise erklären, was ein "Analoggleis" und was ein "Digitalgleis" bedeutet ?
Deutsche Sprache - schwere Sprache . Danke im voraus

Gruß Gerhard
Hallo Gerhard und andere Freunde,

wahrscheinlich ist das "Analoggleis" elektrisch mit dem Analog-Fahrpult (Trafo?) und das "Digitalgleis" mit dem Digital-Fahrpult (Zentrale?) verbunden. Damit haben wir es mit verschiedenen Gleisen (Verschmutzung?), Schienenverbindern (Übergangswiderstände?), Kabeln (Wackelkontakte?) zu tun, also alles potenzielle Fehlerquellen. Wenn er dieselbe Lok mal auf dem "Analoggleis" und mal auf dem "Digitalgleis" betreibt, ändern sich so viele Komponenten gleichzeitig, dass man einen eventuellen Fehler damit nicht einkreisen kann. Also bei Experimentieren immer nur EINE Komponente (Gleis, Kabel, Fahrpult, Lokomotive, Dekoder, Einstellung) ändern!

Systematische (und dann erfolgreiche!) Fehlersuche wünscht
Wolfgang
Hallo Moba-Freunde,

Lok hat übrigens einen Glockenankermotor von dm-toys - der Originale war defekt.

Döhler und Haas: https://doehler-haass.de/cms/pages/haeufige-fragen.php

DCC-Programmierung (SX2-Programmierung):

* Falls der Decoder die CV 09 (par054) „Motorfrequenz“ unterstützt, programmieren Sie den Wert 0
  (32 kHz).
* Programmieren Sie in die CV 50 (par052) „Regelvariante“ den Wert 3.
* Programmieren Sie in die CV 49 (par053) „Impulsbreite“ den Wert 0.
* Sollte das Fahrverhalten Ihrer Lokomotive ungleichmäßig sein, programmieren Sie in die CV 50
  (par052) „Regelvariante“ den Wert 2.
* Sollte das Motorgeräusch Ihrer Lokomotive zu schrill oder aufdringlich sein, programmieren Sie in
  die CV 49 (par053) „Impulsbreite“ den Wert 1.

CV's 09=0, 50=3 und 49=0 habe ich einstellen können.

Schon besser - aber so richtig prickelnd ist das aber noch nicht

Viele Grüße - Rainer
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Lok hat übrigens einen Glockenankermotor von dm-toys - der Originale war defekt.


Ich hab übrigends jetzt keine Lust mehr irgend eine Gehirnzelle zur Lösung des Rätsels beizutragen. Das ist wie bei einem Krimi vom Zeitungsstand wo dann 5 Seiten vor Schluss ein Zwillingsbruder in die Geschichte eingeführt wird.

Grüße,
Harald
Ach ja, übrigens wollte ich noch sagen: ich bin raus.

Wer weiß, was noch alles ans Licht kommt. Mit solch kleckernden Hinweisen kann man nicht arbeiten.

Gruß
Freddie
Jou,

man weiß ja auch gar nicht, welche von den o.g. Tipps (insbesondere die 5 Punkte von Wolfgang und nachfolgende) er abgearbeitet hat und welches Resultat dies jeweils brachte.

Darauf hätte man dann aufbauen können.

Aber _so_ bringt das natürlich nichts . . .

Bin auch raus.
Hallo Freunde,

nach sehr vernünftigen Hinweisen in #4 - #10 (übrigens ohne die manchmal auftretende Polemik oder Überheblichkeit) sind keine vernünftigen Reaktionen des Fragestellers erkennbar, z.B. welche der vorgeschlagenen Versuche er gemacht hat und welche Ergebnisse das brachte. Nur irgendwelche Einstellungen aus einer FAQ zu ändern ist keine Systematik. Damit sind wohl die gutmeinenden Helfer (#12-#15) systematisch raus. Schade!

Traurige Grüße
Wolfgang
Guten Morgen,

beim Vorbeigehen werfe ich noch den Begriff "Gleisspannung" in den Ring.

Grüße
Zwengelmann
Guten Morgen zusammen,

ich kann bisher nicht erkennen, um welche Artikelnummer es sich handelt. Wenn es sich um eine ältere ohne Schnittstelle handelt, ist es der PD10MU-3 Decoder. Das ist mein Standard-Decoder, den ich bisher zu Hauf eingebaut habe. Auch in Fleischmann Modelle. In Modelle mit NEM651 Schnittstelle kommt bei mir der PD10MU-4.

Diese Decoder laufen normalerweise völlig problemlos.

Dieses Verhalten hier hatte ich so mit einem Zimo-Decoder in einer neueren BR 218 von Fleischmann, in die ich einen Glockenankermotor einbaute. Hier mussten einige CVs nach Herstellervorgabe verändert werden, damit der Motor digital sauber lief. Vorher ruckelte sie auch nur. Daher würde ich den Fehler hier suchen.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: spur.n.bahner

ich kann bisher nicht erkennen, um welche Artikelnummer es sich handelt. Wenn es sich um eine ältere ohne Schnittstelle handelt, ist es der PD10MU-3 Decoder.



Hallo Jürgen,

Eine BR39 mit Schnittstelle ist mir nicht bekannt. Nach der Spur-N-Datenbank war die letzte Version (KPEV) von 2012, definitiv ohne Schnittstelle.

Daher verstehe ich ehrlicherweise nicht, warum hier von einigen die Bestellnummer angefragt wird.

Meines Wissens nach sind die 39er technisch alle gleich.

Viele Grüße von Jens
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: zwengelmann

beim Vorbeigehen werfe ich noch den Begriff "Gleisspannung" in den Ring



das war auch mein Gedanke


Gruss

Stephan
Hallo Jens,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Daher verstehe ich ehrlicherweise nicht, warum hier von einigen die Bestellnummer angefragt wird.



Die letzten 39er wurden 2005 verkauft, auch DCC. Da könnten schon Schnittstellen enthalten sein. Davon hängt eben der Decodertyp ab. Darüber hinaus schaue mir die entsprechenden Loks gerne in der Dokumentation an, wenn man Hilfestellungen geben möchte. Dan sieht man auch, ob sie alle gleich sind. Das ist bei Fleischmann keine Seltenheit.

Falls ohne ist eben der PD10MU-3 mit Litze. Das ist ein völlig problemloser Decoder, auch bei Fleischmannloks mit Dreipoler.

Hier ist eben ein GAM als 'Abweichung' eingebaut. Wie geschrieben, mit einem GAM ruckelt die FLM 218 mit dem Zimo Sounddecoder auch nur, wenn man die CVs nicht anpasst. Dieser Decoder hier soll laut Beschreibung allerdings für DC-Motoren und GAM gleichermaßen geeignet sein.

Ich würde hier auch mal den Support von DM-Toys kontaktieren. Eventuell haben die einen Hinweis dazu.

Gruß
Jürgen
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name:

Die letzten 39er wurden 2005 verkauft, auch DCC. Da könnten schon Schnittstellen enthalten sein.



an eine Schnittstelle glaube  ich da nicht, aber da kommt mit eine andere Sache in den Sinn: Railcom

Ich hatte mal eine V60 von Fleischmann mit eingebauten Dekoder gekauft, die mit der Lokmaus mit dem schwarzen Kasten toll lief, Jahre später mit der z21 eher gar nicht, nur am stottern. Warum? Weil die Lokmaus kein Railcom kann und es an der z21 eingeschaltet war...
Kaum hatte ich das geändert, lief sie auch mit der z21 ohne Probleme.

Also Fragen an Rainer:
Was für ein Dekoder ist in der Lok?
Ist an deiner Z21 Railcom eingeschaltet?

Gruß
Kai
Hallo Kai,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Was für ein Dekoder ist in der Lok?



er schrieb doch, es ist ein PD10MU. In diesem Fall ist es der PD10MU-3 mit Litze.

https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/DH_PD1...campaignid=382322761

Das ist mein Standarddecoder, den ich inzwischen in jedes ältere Modell einbaue. Der macht absolut keine Probleme bei Fleischmann Loks. Den lötet man ein und die Lok fährt auf Anhieb, ohne CVs zu verstellen.. Railcom ist auch in meiner z21 eingeschaltet.

Wie schon geschrieben, ich würde mal DM-Toys kontaktieren. Die machen den Support für diese Decoder. Ich würde da auch mal nach dem Betrieb mit GAM fragen. Fragen kostet nichts.

Und wenn man gar nicht weiterkommt, kann man die Lok auch dorthin schicken. Dann machen die das. Auch, wenn es Geld kostet, it es vielleicht besser als lange nach Fehlern zu suchen.

@Rainer, könntest Du bitte mal Ruckeln genau definieren? Läuft die Lök, wenn Du sie anschiebst und bleibt dann wieder stehen oder läuft der Motor ruckelig?

Ein kleines Video wäre vielleicht hilfreich.

Gruß
Jürgen

Hallo Zusammen,

die Lok fährt jetzt ohne ruckeln.

Im Beitrag #11 habe ich ja die CV's laut Empfehlung für Lok's mit Glockenankermotor für den PD10MU-3 eingestellt.

Jetzt bleibt die Lok noch gelegentlich stehen - ich muss also noch mal nach den Stromabnehmern schauen.

Danke für Eure hilfreiche Unterstützung

Viele Grüße - Rainer
Hallo Rainer,

prima, dann war der GAM und die CV-Einstellungen, wie vermutet, die Ursache.

Das sporadische Stehenbleiben wird dann wohl auf Verschmutzungen zurückzuführen sein. Auch die Radschleifer mal kontrollieren.

Gruß
Jürgen


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