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THEMA: Rücklichtplatine bei Fleischmann BR 86 abgebrochen…
THEMA: Rücklichtplatine bei Fleischmann BR 86 abgebrochen…
claudio.ludwig - 27.04.25 11:18
Liebes Forum,
Ich habe heute meine Fleischmann BR86 (708604) zum reinigen auseinander gebaut. Beim zusammenbauen ist mir dann leider die Platine des hinteren Rücklichts abgebrochen…
Es sieht jetzt nicht so aus als könnte ich die einfach wieder anlöten. Habt ihr da Ideen oder an wenn wende ich mich da jz vllt für eine Reperatur? Fleischmann direkt oder andere gute Werkstätten?
Viele Grüße
Claudio
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Ich habe heute meine Fleischmann BR86 (708604) zum reinigen auseinander gebaut. Beim zusammenbauen ist mir dann leider die Platine des hinteren Rücklichts abgebrochen…
Es sieht jetzt nicht so aus als könnte ich die einfach wieder anlöten. Habt ihr da Ideen oder an wenn wende ich mich da jz vllt für eine Reperatur? Fleischmann direkt oder andere gute Werkstätten?
Viele Grüße
Claudio
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Zweisystemlok - 27.04.25 11:30
Platinen mit 2K-Kleber festkleben und die abgerissenen Lötpads mit Fädeldraht umgehen!
Gruß, Micha
Gruß, Micha
Hallo Claudio,
komische Konstruktion aber ja, das kriegt man schon hin.
Ich habe meine 86 noch nicht zerlegt, und habe das auch nicht vor. Was müsste ich reinigen, ich fahre die Lok nicht in der Sahara..png)
Allerdings kann ich mir vorstellen dass, so wie das aussieht, der Leiterplattendesigner vielleicht noch was lernen kann. So würde ich das nicht machen. Dort wo der stehende LED Print die Kontakte zum Baseboard hat muss man durchkontaktierte Lötaugen setzen, am besten auf beiden Prints halb am Rand so dass sie angefräst werden, damit dort ausreichend viel Zinn die Kräfte über die Metallisierung auf das Substrat übertragen kann. Im gegenständlichen Fall hat es Dir die Lötpads, also das Cu vom FR4 abgerissen.
Meine Herangehensweise wäre in etwa so:
1. Reste auslöten (Analogstecker abziehen)
2. Lichtplatine reparieren
- Löcher für Lötnägel bohren (Presspassung)
- Enden der Leiterbahnen mit Glasradierer frei legen
- Lötnägel einpressen
- Leiterbahnen mit Drahtresten oder Cu Streifen verlängern
3. Lichtplatine aufstecken und verlöten
Das einmal als theoretischer Denkanstoß.
Grüße, Peter W
komische Konstruktion aber ja, das kriegt man schon hin.
Ich habe meine 86 noch nicht zerlegt, und habe das auch nicht vor. Was müsste ich reinigen, ich fahre die Lok nicht in der Sahara.
Allerdings kann ich mir vorstellen dass, so wie das aussieht, der Leiterplattendesigner vielleicht noch was lernen kann. So würde ich das nicht machen. Dort wo der stehende LED Print die Kontakte zum Baseboard hat muss man durchkontaktierte Lötaugen setzen, am besten auf beiden Prints halb am Rand so dass sie angefräst werden, damit dort ausreichend viel Zinn die Kräfte über die Metallisierung auf das Substrat übertragen kann. Im gegenständlichen Fall hat es Dir die Lötpads, also das Cu vom FR4 abgerissen.
Meine Herangehensweise wäre in etwa so:
1. Reste auslöten (Analogstecker abziehen)
2. Lichtplatine reparieren
- Löcher für Lötnägel bohren (Presspassung)
- Enden der Leiterbahnen mit Glasradierer frei legen
- Lötnägel einpressen
- Leiterbahnen mit Drahtresten oder Cu Streifen verlängern
3. Lichtplatine aufstecken und verlöten
Das einmal als theoretischer Denkanstoß.
Grüße, Peter W
Hallo,
wenn ich mir das 2 Bild anschaue sieht da nichts dran abgebrochen aus.
Für mich sieht das so aus als ob die Lichtplatien mit ihrere Aussparung auch die andere Platie aufgeschoben so das die Kotakte sich gerührt hatten, aber wohl auch nicht verlötet waren. Wenn da was ordentlich verlötet gewesen wäre, hätten sich die Platinen auch nicht voneinder gelöst. Womöglich wurde da mit einen leitfähige Kleber gearbeitet
Zum verlöten würde ich etwas Lötzinn auch die Kontakte der Lichtplatine auftragen, so wie auf die Kontakte der Hauptplatinen.
Lichtplatinen aufsetzen und die Kontakte an der Hauptplatine erhitzen, das sich die verzinnten Teile zusammen finden.
Gruß Detlef
wenn ich mir das 2 Bild anschaue sieht da nichts dran abgebrochen aus.
Für mich sieht das so aus als ob die Lichtplatien mit ihrere Aussparung auch die andere Platie aufgeschoben so das die Kotakte sich gerührt hatten, aber wohl auch nicht verlötet waren. Wenn da was ordentlich verlötet gewesen wäre, hätten sich die Platinen auch nicht voneinder gelöst. Womöglich wurde da mit einen leitfähige Kleber gearbeitet
Zum verlöten würde ich etwas Lötzinn auch die Kontakte der Lichtplatine auftragen, so wie auf die Kontakte der Hauptplatinen.
Lichtplatinen aufsetzen und die Kontakte an der Hauptplatine erhitzen, das sich die verzinnten Teile zusammen finden.
Gruß Detlef
Hallo
die Leiterbahn ist von der Lichtplatine abgerissen, hatte ich leider auch schon. Habe versucht auf beiden Platinenhälften die Leiterbahnen freizulegen um diese dann mit Kabel zu verbinden, was leider nicht klappte.Habe mir dann eine neue Platine bestellt.
Gruß Michael
die Leiterbahn ist von der Lichtplatine abgerissen, hatte ich leider auch schon. Habe versucht auf beiden Platinenhälften die Leiterbahnen freizulegen um diese dann mit Kabel zu verbinden, was leider nicht klappte.Habe mir dann eine neue Platine bestellt.
Gruß Michael
claudio.ludwig - 27.04.25 13:03
Hallo :)
Danke schonmal für eure Rückmeldung. Ja die Konstruktion ist echt nicht so toll… Habe die Lok schon am Anfang mal auseinander gebaut, da sie ziemlich überölt war und da dachte ich mir schon, dass das ziemlich fragil ist. Ich denke mal ich werde mir auch nh neue Platine kaufen, ist preismäßig recht okay und am wenigsten Aufwand. Dann bleibt es hoffentlich beim einbauen aber auch wieder heile…
Viele Grüße
Claudio
Danke schonmal für eure Rückmeldung. Ja die Konstruktion ist echt nicht so toll… Habe die Lok schon am Anfang mal auseinander gebaut, da sie ziemlich überölt war und da dachte ich mir schon, dass das ziemlich fragil ist. Ich denke mal ich werde mir auch nh neue Platine kaufen, ist preismäßig recht okay und am wenigsten Aufwand. Dann bleibt es hoffentlich beim einbauen aber auch wieder heile…
Viele Grüße
Claudio
Dietrich M. - 27.04.25 16:13
Hallo Claudio
Das Problem hatte ich auch schon. Ich habe es so gelöst:
- Decoder raus
- Reste auf der Hauptplatine abräumen
- die abgerissenen Leitungen auf der Lichtplatine freikratzen und verzinnen
- zwei kurze Stücke Decoderlitze daran anlöten (ca. 1 cm lang, beide Enden jeweils 2 mm verzinnt)
- auf die Hauptplatine aufstecken und die Litzenenden dort verlöten (Kabel im Bogen von der Seite)
- Decoder einsetzen
Festkleben oder nicht ist eher Geschmackssache
Dietrich
Das Problem hatte ich auch schon. Ich habe es so gelöst:
- Decoder raus
- Reste auf der Hauptplatine abräumen
- die abgerissenen Leitungen auf der Lichtplatine freikratzen und verzinnen
- zwei kurze Stücke Decoderlitze daran anlöten (ca. 1 cm lang, beide Enden jeweils 2 mm verzinnt)
- auf die Hauptplatine aufstecken und die Litzenenden dort verlöten (Kabel im Bogen von der Seite)
- Decoder einsetzen
Festkleben oder nicht ist eher Geschmackssache
Hallo,
Stimmt, meins eher nicht. Wobei es in dem Fall durchaus Sinn machen dürfte, auch bei einer unbeschädigten Lok, an der Stelle der Steckverbindung etwas Superkleber einzubringen, um die mechanische Stabilität zu erhöhen. Notfalls kann der Kleber jederzeit mit dem Lötkolben thermisch zerstört werden.
Danke jedenfalls für diese Diskussion und die wertvollen Denkanstöße.
Grüße, Peter W
Stimmt, meins eher nicht. Wobei es in dem Fall durchaus Sinn machen dürfte, auch bei einer unbeschädigten Lok, an der Stelle der Steckverbindung etwas Superkleber einzubringen, um die mechanische Stabilität zu erhöhen. Notfalls kann der Kleber jederzeit mit dem Lötkolben thermisch zerstört werden.
Danke jedenfalls für diese Diskussion und die wertvollen Denkanstöße.
Grüße, Peter W
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