1zu160 - Forum



Anzeige:
FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Halboffene Schattenbahnhöfe - wer hat s ?

THEMA: Halboffene Schattenbahnhöfe - wer hat s ?
Startbeitrag
Wutz - 24.04.25 09:17
Guten Morgen,

ich persönlich tüftele seit geraumer Zeit an meine Anlage hin.
Bereits vor etlichen Jahren - natürlich nachdem das Konzept stand und der Rohbau längst fertig war - erwuchs die Idee den / die Schatten Bhf (s) in (zumindest) halboffener Bauweise zu erstellen; also so dass die Züge sichtbar sind.
Die offenen teile dann auch landschaftlich durchgestaltet..........
(Aus/Eintrittsöffnungen vertarnt zB durch Str.-Brücken etc)

Dies könnte als angedeuteter Rangier Bhf oder als Wagenabstellgruppe a la BWW bei uns in MUC realisiert werden.
[ob und wenn ja ich das umsetze steht i d Sternen]

Mich würde nun interessieren wer von Euch das bereits getan hat und wie so etwas dann aussehen könnte.
Gerne latürnich auch Meinungen dazu

Gruß WE, Wutz privat als N Bahner

Hallo Wutz,

zwar geht deine Frage offenbar mehr in die Ausgestaltung des offenen Teils, was bei mir nicht der Fall ist, dennoch möchte ich meine Sbf-Lösung kurz schildern.

Ich wollte für meine AdW-Anlage keinerlei Steigungen (Brücken gibt es dennoch via "hängende Schlucht"), somit bin ich ganz entspannt beim Thema Zugkraft und Zuglänge. Eingefügt ist ein zwei Meter langer offener Sbf.

Diesen habe ich mit Wechselmagazinen ausgestattet, die magnetisch andocken (siehe https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1378660 ). Dabei sind beide Seiten so versetzt, dass 4 Magazine gleichzeitig eingesetzt werden können (zweigleisige Strecke).

Viele Grüße
Frank

Edith: Link freigestellt

Moin Frank,

dein Link funktioniert bei mir leider nicht. Fehlermeldung: falsche ID

Gruß
Jörg
Hallo zusammen,
sorry ich selbst nochmal:
"Aufhänger" des Gedankenspieles war / ist wohl das Heft der MIBA*

MIBA Modellbahn Praxis. Grosse Anlage von Anfang an. Von der Planung bis zum Fahrbetrieb. Magazin
Erscheinungsort: Nürnberg
Verlag: Miba Vlg.
Erscheinungsjahr: 1995
ISBN: 3860460080

gewesen...... dessen Inhalt ich damals gerne gelesen + betrachtet hatte, wenn auch zT Skeptisch was Mat. + einige Details anbelangt

Hier hat ein (separates Oval ....  ) eine Güterlinie sarstellen sollen, deren einziger "Bhf" auch = zeitig der Schattenbhf ist/war und das eben halb offen.

Gruß
Wutz
Hallo Wutz,

Meine Anlage ist in zwei Etagen aufgebaut. Der untere Teil sollte eigentlich nur ein gut zugänglicher Abstellbahnhof sein. Die Idee, den als Betriebsbahnhof zu erweitern kam erst beim bauen. Auf eine Ausgestaltung hatte ich zunächst verzichtet. Da irgendwann ein Umzug nötig ist, wird daran auch nichts mehr geändert.
Aufgrund der beengten Platzverhältnisse werden alle Weichen von Hand bedient  da ich ja sowieso direkt davor sitze.

Gruß aus Berlin

Ralf

Die von Ralf aus Berlin zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Werner,

ich habe meinen "Schatten"bahnhof so ausgeführt, daß ich bequem von vorne zum Aufstellen der Züge herankomme.

Grüße, Jürgen

Die von RhönbahNer zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo zusammen,

ja prima, das kommt meinem Gedanken schon recht nahe.
Wie gesagt, meine Idee wird bei dieser Anlage sicher nicht mehr zum Greifen kommen - aber wer weiss was das Leben so bringt.

Dank Euch für die Inspiration - weiter so
Gruß
Wutz
Kann man nicht jeden Schattenbahnhof als vollwertig ausgestalteten Bahnhof konzipieren, indem man ihm den unteren Part einer Multideckanlage zuteilt und ausreichend Platz für eine Wendel oder Rampen vorsieht?

VG Freetrack
Ich habe zwar noch keinen, aber es ist so vorgesehen. Warum, und ich finde diesen Beitrag sehr gut von Wutz. Warum

Zugänglichkeit, man wird nicht jünger, und das rausfischen von stockenden, stehengebliebenen, entgleisten oder umgestürzten Loks und Wagen ist je älter man wird keine Freude
Zuverlässigkeit der Loks, Weichen etc. ist immer noch nicht und wir auch nie perfekt werden (bei keiner Baugröße)

Und warum soll ich das Rollmaterial verstecken?

Ich sehe auch bei den US Bahnern egal in welcher Baugröße kaum oder gar keine versteckten Schattenbahnhöfe, hier in Spanien wird das auch eher selten gebaut. Der Aufwand ist am Ende doch immens mit Belegtmeldern, Kameras und was weiss ich was für einem Schnick-Schnack. Außerdem vergeht wohl vielen die Lust am Bauen, wenn Sie dann mal in Stockwerke kommen wo die Landschaft gestaltet wird.

Zudem ist ein unterteilen der Anlagen mit Schattenbahnhöfen eher schwierig (für den Transport), daher kann ich für meinen Teil den Gedanken von offenen Gleisanlagen zur Lagerung der Züge nur bepflichten
Hallo Wutz

Ich hatte mal einen. Streng genommen, zwei.
Und zwar die Endbahnhöfe Berchtesgaden und Freilassing. Diese waren im Prinzip offene Schattenbahnhöfe, da ich Betrieb von einem Endbahnhof zum anderen Endbahnhof gemacht hatte.
Bilder gibt es ja zu genüge davon.

Rudi
Hallo zusammen,

die sog. Mehrstöckigkeit von Anlagen hat ja zT eine wohl wachsende Fangemeinde ?!
Ich denke unter solch einem Aspekt ist eine Wandlung eines schnöden Untergrundabstell Bhf s zu einem Teil der (gestalteten) Anlage durchaus interessant.

Bei mir ist der Zug (für den Moment) leider abgefahren; was aber nicht ist könnte noch werden.
Daher eben auch mein Nachhaken bei Euch ob und wenn ja wer wie was gestaltet hat.

Das "Problem" mit dem Platz (Schatten Bhf muss in den Untergrund) wird bei Anwendung der Mehretagenbahn zum Nichtproblem....

WE
Hallo zusammen,

ich habe einen meiner Schattenbahnhöfe in ein Regal neben der Anlage gebaut. Die Idee ist gekommen, als ich Abends nach dem Basteln beim Züge fahren lassen mir eine Flasche Bier gegönnt habe:)

Erst war nur die Idee, dort kurze Züge zu parken - jetzt bin ich soweit, dass ich auf Börsen schon gebrauchte Lokschuppen gekauft habe und den Schattenbahnhof etwas gestalten möchte. Die Gleise werden geschottert und, wenn ich mal irgendwo ein Konvolut Lichtsignale ergattern kann, auch mit Signalen versehen. Zudem soll auch etwas "Leben" in Form von Figuren ect. darauf.

Das Regal ist das Ivar-System von Ikea-recht stabil und zustzlich an der Wand verankert. Die Regalbretter sind von mir zusätzlich verschraubt, nicht dass man mal aus Versehen das Brett anhebt, da die Bretter eigentlich nur gesteckt sind. Auf das Regalbrett habe ich dann einen zweiten Boden gebaut, mit ca. 3,5cm Luft für die Kabel. Die Kabel werden zur Seite unter die Anlage gezogen und dort sind dann der Rückmelder und die Schaltdecoder. Der 2te Boden kann hochgeklappt werden zur Verkabelung, die Gleise sind passend getrennt. Vorher muss ich dann natürlich den Schattenbahnhof lehr fahren...

Der Schattenbahnhof ist eingleisig von der Anlage zu erreichen. Aktuell habe ich dort 14 Abstellmöglichkeiten für Züge von minimum 30cm bis maximum 100cm. Geplant sind noch drei Abstellgleise für Loks und/oder Triebwagen wie den VT98. Die längeren Züge stehen unter der Anlage im dortigen Schattenbahnhof. Hier habe ich Platz für Züge bis 250cm. Das ist in N schon enorm. Vor der Erstellung des Schattenbahnhofes im Ikea-Regal standen die Züge teilweise auch hintereinander im Schattenbahnhof unter der Anlage.
Da ich digital mit TC 10 steuere, lassen sich für mich so viele Spielmöglichkeiten gestalten.

Viele Grüße
der JeNs


Die von 862jens zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Vor allem: Wenn man den "großen Pflichtbahnhof" von oben eine Etage tiefer platziert, hat man plötzlich viel mehr Platz für Natur, Paradestrecke und Nebenbahn auf dem oberen Teil.

(und zieht eventuell etwas weniger Naserümpfen "echter Modelleisenbahner" auf sich.)
Guten Tag,

ich habe das Glück, daß beide Sb's unter den gegenüberliegenden  Dachschrägen frei zugänglich sind. Aufrecht stehen kann ich jedoch nur beim 3.Sb., der ebenfalls frei ist. Dort stelle ich Wendezüge / Triebwagen ab und nutze 4 Gleise zum Rangieren zur Zusammenstellung von Güterzügen.

Schönen Tag

Frank

Guten Abend
auf meiner Anlage ist der Schattenbahnhof, voll sichtbar, entsprich etwa unserem Grenzbahnhof SH
Es war mein Gedanken bei der Planung, man soll doch die Züge sehen und nicht verstecken.
Bilder: einmal von osten, einmal von Westen, mit der KS unter dem Steinbruch.

Die von Henri zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Moin,
ich habe meine Schattenbahnhöfe in zwei Ebenen hinter der Anlage gebaut. Gut erreichbar, zum Schutz der Züge zusätzlich mit Plexiglas abgedeckt.

LG Rimbert



Die von RJK zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo zusammen

Das war für mich eine Bedingung. Ich will die Züge auch im Schattenbahnhof sehen.
Dieser ist fertig gestaltet.
Der Bahnhof mit Thema, der ist noch schwer in Arbeit.

Grüsse
Jürg

Die von Drahtzieher zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Guten Morgen,

WOW
Ich bin ja begeistert. Auch über die SNCF Flut

Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Bahner gibt, die die selbe Idee hatten / haben :-o

Dereinst hatte ich Stumpfgleise im Schatten, das hat sich in Ermangelung von Zugänglichkeit + Sichtbarkeit, wegen diverser Hakeleien als nicht praktikabel erwiesen - ein offener, zugänglicher SchattenB hat da sicher extreme Vorteile.

Ich denke auch, dass die Digitalfraktion sich bei so etwas steuerungstechnisch leichter tut ?!

Gruß
Wutz
Moin Wutz,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich denke auch, dass die Digitalfraktion sich bei so etwas steuerungstechnisch leichter tut ?!


Erst mit Digital und PC-Steuerung macht so ein sichtbarer langer SBHf erst Sinn. Den oberen habe ich schon umgebaut, 3 Gleise ˋa 6 m, statt bisher 5 Gleise mit je 2 m Länge. 4 statt 8 Weichen. Als Nächstes baue ich den unteren um. Er wird auch nur noch aus vier Weichen für 3 Gleise bestehen, die jeweils ca. 15 m lang sind. Unterteilt in ca. 100 cm lange Blöcke steuert iTrain das Vorrücken von Block zu Block. Ich finde das einfach genial und es funktioniert perfekt. Spart Weichen und erhöht die Betriebssicherheit.

LG Rimbert
Moin Moin,

damit ich meinen Anlagenteil Bahnhof Blexen auch ohne den größeren Anlagenteil
Nordenham (Kabelstraße bis Großensiel) betreiben kann habe ich ein Segment mit
ein paar Abstellgleisen eingerichtet, siehe Bilder.

Mfg

Ralf

Die von Mika1968 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Werner,

Mein Schattenbahnhof ist gut einsehbar, zwei Züge mit max. 140 cm parken hintereinander. Fährt der erste raus rückt der  zweite automatisch nach. Die Steuerung ist analog mit bistabilen Relais und Reedkontakten, die von Magneten im letzten Wagen geschaltet werden.
Ich wohne in Germering, wenn du Lust hast schau vorbei.

Viele Grüße
Enrico
Digital und PC-Steuerung hat mit sichtbarem SBH ja eigentlich nichts zu tun... Oder sehe ich etwas nicht oder falsch?

Heinzpeter
Hallo zusammen,

interessantes Thema und genau vor der Frage bin ich auch gestanden.
Ich habe eine U-förmige An-der-Wand-lang-Anlage und damit keinen Platz für einen Gleiswendel.

Aus Erfahrungen von früheren Anlagen wollte ich dieses mal einen teil-offenen Schattenbahnhof bauen.
Die Abstellgleise sollten auf der rechten Raumseite hinter der Hintergrundkulisse liegen, davor war noch eine schmale ca. 15 cm tiefe Paradestrecke vorgesehen, die komplett landschaftlich gestaltet sein sollte.
Allerdings kommt man bei entsprechender Höhe der Kulisse nicht mehr so ohne weiteres an die dahinter liegenden Gleise heran. Das habe ich in ausgiebigen Versuchen getestet und letztlich die Idee dann verworfen.

Ende letzten Jahres habe ich das Projekt zu Gunsten von zwei komplett offen liegenden Schattenbahnhöfen aufgegeben.
Der eine "Schattenbahnhof" wird nun zum Güterzug-Abstellbahnhof erklärt.
Hintergrund bildet hier dann später mal ein Industriegebiet mit verschiedenen Hallen und Industriebetrieben und einigen Wohnhäusern entlang der Strecke.

Die Personenzüge fahren später zum zweiten offenen Schattenbahnhof, der sich dann in Raummitte hinter meinem Basteltisch befinden wird. So sind alle Gleise einsehbar und es kann jederzeit an jeder Stelle eingeriffen werden.
Der Personen-Bahnhof wird nicht landschaftlich gestaltet.

Ein weiterer Punkt, der mich bei "Schattenbahnhöfen" immer stört ist die Tatsache, dass das für teures Geld gekaufte Rollmaterial nur für kurze Zeit an die Oberfläche kommt und dann wieder verschwindet.

Ich hänge Euch mal Fotos von meinem ehemals geplanten Schattenbahnhof hinter der Kulisse an.
Dann gibt es noch ein paar Fotos von dem neuen geplanten Güter-Abstellbahnhof.
Hier habe ich im letzten Dezember erst einmal ein paar Gleise ausgelegt, um die Wirkung zu testen.

Inzwischen bin ich beim Herstellen der neuen Segmentkästen.
Das wird aber noch ein paar Monate dauern, bis hier mal Gleise liegen und die ersten Züge fahren.

Viele Grüße
Andreas


Die von schwarzwaldbahNer zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Mich würde interessieren, ob jemand Angebote wie dieses.....
https://www.modellbaulift.de/
.. oder ähnliches wie zB von Trainsafe nutzt und was sowas kostet.

Anbieter solcher Anlagen sind zumeist nicht bereit  zumindest einen Anhaltspunkt für ein Basisprojekt zu nennen, da das uuuunbedingt individuell erst geplant werden müsse.

Profibahnbauer rufen  zB einen Preis von 2-5T€/m2 ( für N ,sogar noch mehr, da sie das eigentlich nicht machen wollen...) auf. Aber Liftbauer?

Hat jemand so einen Modellbahnlift und kann berichten?
Fragt grüssend Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: SSEB

Profibahnbauer rufen  zB einen Preis von 2-5T€/m2 ( für N ,sogar noch mehr, da sie das eigentlich nicht machen wollen...) auf. Aber Liftbauer?


Proses/Türkei bietet ganz neu einen Loklift an, erhältlich in 2 Längen für diverse Spuren.
Da für 00 / H0 geeignet, müssten eigentlich mindestens 2 N-Gleise parallel verlegbar sein.

Preis liegt aus der Erinnerung zwischen 600,00 und 800,00 Euro.

Geeignet, um Züge zwischen SBhf1, SBhf2 und Anlage zu transportieren. Soweit ich das in einem Produktvideo gesehen habe, gibt es nur die Positionen unten, mittig und oben.

Der Lift ist kein Stauraum für Züge, wie man es von Lokliften gewohnt ist, sondern nur als Ersatz für Wendel und Rampen zu sehen. Für beengte Verhältnisse möglicherweise ein richtiger Problemlöser.

VG Freetrack

Edit: habe jetzt noch einen Link gefunden. Ist, denke ich, derzeit noch nicht verfügbar.
https://proses.com/shop/helix-elevator-systems/...elix-r28-to-r32.html

Da steht, die 3 Haltepunkte seien einstellbar, somit adaptierbar auf die bestehenden Ebenen.



Hallo,

in der alten Wohnung hatte ich quasi gegenüber der eigentlichen Anlage einen offenen Schattenbahnhof im Regal. Ich habe die Sbf-Wendeschleife etwas verlandschaft, da z.B. meine letzten Sägemehlflocken verbraucht...

Überrascht war ich, wie effizient so ein Sbf im Bogen war, die Gleislängen sind enorm - mit Doppelbelegung ging einiges rein...

@Sven: ich hatte mich mal nach einem Paternoster erkundigt. Die genauen Daten weiß ich nicht mehr, aber es sollten einige längere Züge rein gehen. Es war von 8.000-10.000 EUR die Rede.

Viele Grüße,

Simon



Die von Mr.Rail zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo,
ich habe eine 3,80x2.20m An-der-Wand-lang-Anlage in einem ehemaligen Kinderzimmer mit zwei fiesen Schrägen.

Auf meiner ersten Anlage hatte ich den Schattenbahnhof noch mit Rampe+Wendel im Untergrund.
Die oberste Ebene zu planen damit dort alle Weichen und Signale frei zugänglich bleiben war eine Herausforderung mit letztendlich viel zu viel Kompromissen. Eine manuelle Gleisreinigung war umständlich, wenn überhaupt möglich. Und wehe, es stellt sich heraus, dass der schöne neue Wagen an einer nicht zugänglichen Stelle dauernd entgleist und man mehr Zeit auf den Knien unter der Anlage verbringt als darüber. Schlecht verlegte Gleise können einem zusätzlich sämtlichen Spaß verderben. Die Anlage war schnell abgerissen.
Neue Vorgabe: alles auf einer Ebene.
Die zweite Anlage hatte den Schattenbahnhof vorne am Stellpult, quasi ein weiterer nicht ausgebauter Bahnhof.  
Für den Fahrbetrieb sehr gut, aber meine Mühe mit der detailierten Landschaftsgestaltung war für die Katz denn das alles habe ich, weil mehr im Hintergrund, nicht mehr wirklich sehen können. Und weil ich sowieso das Thema von Nebenbahn auf Hauptbahn umstellen wollte: wieder Abrisss.
Neue Vorgabe: alles auf einer Ebene und Bahnhof nach vorne.
Jetzt gibt es zwei Schattenbahnhöfe und Alles ist voll sichtbar und mit uneingeschränktem Zugriff.  
Ein Schattenbahnhof ist in einer Dachschräge und zwar so, dass ich gut rankomme denn hier sind fast die Hälfte meiner Weichen mit zugehörigen Servos und deren Steuerungen installiert. Ich habe schon 3 Servos seit dem Neubau wieder umgebaut, das möchte ich nicht in einem Bereich machen müssen, in den ich nicht vernünftig mit meinen dicken Fingern rankomme.
Der zweite Schattenbahnhof hängt - in Form von Trainsaferöhren- bei den Vitrinen an der Wand. Dazu habe ich im Vordergrund, wo ich alle Längen gut plazieren kann, eine Weiche mit Andockgleis eingebaut.
Viele Grüße aus der Wetterau
Rudi


Wenn (!) ich doch noch einen zusätzlichen Schattenbahnhof bauen würde, wäre eine Gleishelix aus überhöhten Kato 480/447er Kurven meine Wahl. Die innere Schleife als Abfahrt, die äussere als Steigung. Der Umfang eines solchen Kreises wäre über 3m, so dass sich bei 5cm Höhendifferenz pro Schleife eine Steigung von unter 1,5% ergeben würde.

Das ganze schön lackiert, innen dezent beleuchtet und mit Plexiglas rundum abgedeckt, so dass sich letzten Endes eine funktionale, zylinderförmige, staubdichte Vitrine ergeben würde.

Pro Wendel könnte man jeweils innen und aussen einen schönen langen Zug unterbringen. Bei z.B. 2m Höhe also 80 Züge. Das ganze an einem Ende der Anlage positioniert und jeweils über ein Zu- und Abfahrtsgleis erreichbar, so dass diejenigen Loks die keine Steigungen schaffen weiterhin auf den regulären Abstellgleisen der Anlage abgestellt werden können.

Hmmmm… die Idee gefällt mir. Ich glaube ich mach mich mal an die Planung 😉 Ich müsste Rimbert dann mal fragen, wie ich das automatische Nachrücken der Loks am besten automatisieren könnte…

LG Mike

Moin Mike,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich müsste Rimbert dann mal fragen, wie ich das automatische Nachrücken der Loks am besten automatisieren könnte…



Wenn es soweit ist, sehr gerne, das ist das geringste Problem, daran wird die Idee nicht scheitern  

LG Rimbert
Moin Rimbert, dann frag ich Dich doch gleich! Würde es bei der Planung reichen, pro Gleiswendel (also pro Zug) einen Block einzuplanen, also jeweils am Anfang und am Ende isoliert und mit separater Stromversorgung installiert? Oder muss ich diesen Block noch in Halte- und Fahrabschnitte unterteilen?

LG Mike
Moin Mike,

man unterteilt das Gleis in einen Block pro Halteabschnitt. Ich habe die Blöcke kürzer gemacht als meine langen Züge. Im oberen SBhf habe ich jetzt Blöcke zwischen 40 und 50 cm gebaut, um viele kurze Züge unterbringen zu können. Längere Züge belegen dann einfach mehrere Blöcke. Im unteren SBhf habe ich ungefähr 90 - 105 cm lange Blöcke. Die Abstellgleise sind (noch) zwischen knapp 6 und 7 m lang und jeweils in 6 bis 7 Blöcke unterteilt. Je Block ein Belegtmelder und ein virtuelles Rangiersignal. Ich bin inzwischen dazu übergangen Blöcke grundsätzlich beidseitig zu trennen und folglich auch separat mit Strom zu versorgen. In Kombination mit dem LoDi-Belegtmelder ist iTrain dann in der Lage eine Kurzschlußerkennung pro Block anzuzeigen.  

Das ganze wird in iTrain als Schattenbahnhof angelegt. Die Software "stört" sich nicht daran, wieviele Blöcke für den Zug benötigt werden, sondern zeigt diese entsprechend der Länge als belegt an. Als Halt für das Gleis wird nur der letzte Block im Gleis eingerichtet und sobald ein Block im Gleis frei ist, rückt der nachfolgende Zug automatisch vor. Das funktioniert perfekt.

Wie schon in unserem Thread beschrieben, baue ich den unteren SBhf demnächst auch noch um, auf drei Gleise zu je ca. 15m, je Gleis 15 Blöcke. Da passen dann bis zu 45 Züge rein.

Man braucht natürlich gut eingemessene Loks.

Ich hoffe, ich habe es verständlich genug beschrieben

LG Rimbert
Hast Du, vielen Dank! Ich gebe mich mal an die Planung. Ich hatte sicherheitshalber am einen Ende der Anlage für soche Fälle extra zwei Blindgleise enden lassen 👍

LG Mike
Hallo,
...völlig ungewollt haben NMike und Rimbert den Hintergrund meiner Frage #24 aufgegriffen.
Was bezahlt ihr so an Weichen Gleisen Steuermodulen  usw gegenüber einem fertigen Produkt wie so einem Lift, zuzüglich natürlich der Vitrinen oder Röhren die wie letztere in den Lift eingehängt werden.
Rudi wäre da immer noch der analoge "Liftboy" und hätte immer nur einen begrenzten Fuhrpark auf der Anlage.
Bei Mike kämen die Züge immer in der gleichen Reihen- und Wagenfolge, wie sie in den Sbf eingefahren sind.
Im Vergleich zum halboffenen oder verdeckten Sbf sind das jedoch mMn. Kompromisse.

Auf einer Ausstellung sah ich mal eine N- Lösung mit 2Stck 70cm Flexgleisen für Ein- und Ausfahrt, Eines davon war schon motorisiert, womit die Flexgleise (Roco weich) einfach auf die Abstellgleise gebogen wurden.
Für mich ist diese Lösung immer noch die spannendste, weil es keine Weichen erfordert und zumindest auf deren Ausstellungsanlage genial sicher und einfach  funktionierte.
Ich meine mich zu erinnern, dass das motorisierte Teil wie eine Segmentbühne mit festem Gleisanker funktionierte.
Mag sein, dass dann Anderthalb Meter fehlen, aber wenn man das wie oben beschrieben oder angedacht, im Bogen ansiedeln würde....

Gruß Sven
Nun ja Sven, da die beiden Stumpfgleise für Ein- und Ausfahrt schon liegen, benötige ich keine einzige Weiche. Da ich auf der Anlage bereits jetzt ca. 15 Züge abstellen kann, wäre die immer gleiche Reihenfolge für mich kein Problem, denn ich kann diese dann auf der Anlage ändern sobald die Züge den “Zugspeicher“ verlassen.

Keine einzige Weiche = maximale Betriebssicherheit.

Pro Wendel schwanken die Preise der Fertigteil-Anbieter wie Laggies etc. um ca. 100€ herum. Aber! Da das Kato Gleis bereits ausreichend Steifigkeit besitzt und in 22,5 Grad Bögen geliefert wird, benötige ich lediglich 16 Gewindestangen mit Muttern und jeweils einem 6-8mm Sperrholz Querverbindungsplättchen unter den Gleisstössen. Der Verzicht auf durchgehende Holzunterfütterung spart Höhe, denn auch bei durchgehender Holzunterfütterung muss ja an den Querverbindungen nochmals ein Unterfütterungsbrettchen darunter. Ich käme also mit 5cm Gleiswendel Höhendifferenz locker hin.

Wenn ich vom jetzigen Anlagenniveau 80cm in die Tiefe gehe, habe ich immer noch 20cm Abstand zum Fussboden zwecks Staubsauger etc.

Ich könnte also 16 Gleiswendeln unterbringen, mit Platz für 32 Züge.

Zwei Doppelgleis-Kurven a 22,5 Grad, also insgesamt 45 Grad, kosten z.Zt. bei DMT € 15.-.

Pro Kreis also 120 Euro, x 16 = € 1920.- plus ca. € 150€ an Kleinmaterial. Der nackte Zugspeicher fùr 32 Züge kostet also rund zwei Mille, also ca. € 65.- pro Zug, und das ist schon konservativ gerechnet und sehr günstig gegenüber einem klassischen SBH mit Weichen.

Dazu kämen 32 Belegtmelder, virtuelle Signale und die Steuerungssoftware. Den Preis dafür müsste ich bei Rimbert anfragen.

Alles in allem lässt diese kurze Überschlagsrechnung die Aufbewahrung der nicht benötigten Zuggarnituren in einem Ikea Rollcontainer für € 129.- doch sehr attraktiv erscheinen! 😉

LG Mike

Edit: P.S. das Ganze ist natürlich jetzt so gerechnet, dass pro Block/Zug eine volle Gleiswendel mit rund 3m Länge zur Verfügung steht. Man könnte durchaus noch mehr Züge auf gleichem Raum unterbringen, bräuchte dann aber entspechend mehr Gleisbelegtmelder und virtuelle Signale… und ich fürchte dass da der wahre Kostenfaktor liegt.


Hallo,

für meine eingleisige kleinere Nebenbahn-Anlage haben bisher zwei SB-Gleise genügt: Vollmer Bahnhof Altstadt aus Kindertagen wurde zu einer Bergwerksanlage als Reliefhaus für den hinteren Anlagenrand umgebaut. Dahinter verbergen sich zwei Abstellungen.

Reicht bei mir für die kurzen Personenzüge mit Umbau- /Eilzugwagen oder Silberlingen. Leichter Zugriff trotz Dachschräge wie derzeit bei Abnahme der Hintergrundkulisse.

Noch eine Baustelle! Die rechte Einfahrt soll z.B. noch mit einem Lagergebäude und Bäumen getarnt werden. Außerdem stehen noch diverse Umbauten und Deko an, weil vieles noch unfertig ist bzw. mir nicht mehr richtig gefällt.

Das Rollmaterial neigt zur Vermehrung. Ich finde die Lösung von Jens in #12 gut, weil ich noch Platz für so ein Regal hätte. Überlegungen für einen Fiddle-Yard als Schiebebühne versenkt am vorderen Anlagenrand sind bisher schon an den Einbaumaßen für Zufahrtsrampen oder Wendel gescheitert. Und für Arbeiten/Havarien unter der Platte werde ich langsam zu unbeweglich.

Schöne Grüße aus Hildesheim

Ulrich Analogfahrer




Die von Analogfahrer zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Moin,

meine Rechnung geht wie folgt für 45m in drei Gleisen. Reihenfolge der Züge kann man da ein wenig variieren, ist aus gleichen Gründen wie bei Mike aber für mich kein Thema.

Pro Weiche inkl. Servo & Decoder 45 - 50 €. Da gab es neulich mal einen Thread in dem das diskutiert wurde, den habe ich nicht wieder gefunden. Vier Peco Weichen also ca. 200 €.
45m Flexgleis, ca. 7,5 € pro Meter ca. 350 €
Belegtmelder von LoDi 90€ für 8 Melder, ca. 11 €/Block x 45 = 495 €

Virtuelle Signale kosten nichts, die Software braucht man eh, wenn man digital mit PC fahren will.

In Summe etwas über 1.000 € für 45m und bis zu 45 Züge.

Ich habe mich auch intensiv in der Planungsphase mit der Frage beschäftigt, wie ich den SBhf realisiere und habe Loklift/Trainsafe etc. letztlich wegen zu hoher Kosten verworfen. Eine Vorgabe für meine Planung war immer, daß ich alle meine Züge auf der Anlage unterbringen will. Deshalb meine Version zwei Ebenen an der Wand, gut erreichbar.

LG Rimbert
Hallo Rimbert,

mich würde die eher starre Zugreihenfolge stören.
Wenn ich das richtig einschätze, könnte man mit einer Schleife von der Ausfahrt zur Einfahrt die Züge sortieren? Da die Software die Züge und Positionen kennt, sollte es doch möglich sein, den dritten Zug auf Gleis 3 fahren zu lassen, indem die Züge Eins und Zwei eine Runde drehen und sich hinten anstellen. Sobald dann Zug Drei vorne steht, kann er in die gestaltete Welt fahren, oder?
Könnte das die Software sogar alleine regeln, indem ihr nur der Wunsch mitgeteilt wird: Zug Drei soll als nächstes fahren?

Schöne Grüße, Carsten

PS: frage rein aus Neugier. Als Fremoikaner blicke ich auf Sbf auch eh anders.
Hallo,

Eine Vorbemerkung: ich habe nicht alle Beiträge im Detail gelesen. Insofern bitte um Nachsicht, wenn ich hier eventuell etwas wiederhole oder es eventuell am Thema vorbeigeht.

1. Thema sichtbare Schattenbahnhöfe

Ich habe auf meiner Anlage 4 davon, mit jeweils ca. 120 bis 140 cm Länge und 6 bzw. 7 Gleisen. Die meisten werden im Endstadium des Ausbaus offen sein. Hierzu Fotos 1 und 2.

2. Thema "Befahren" der Schattenbahnhöfe

Ich fahre, steuere und schalte mit TC 10 Gold und alles im DCC.

Mit diesem System könnt Ihr die Abstellgleise entweder als einzelne Abstellgleise einsetzen (a) oder den Schattenbahnhof automatisch Schalten (b).

a) Bei einzelnen Abstellgleisen beistimmt Ihr, in welches Gleis der Zug einfahren soll und das System prüft, ob für diesen Zug noch genügend Platz ist. Dann kann in diesem Gleis aufgereiht werden und die abgestellten Einheiten können bei Verlassen einer Einheit nachrücken.

b) Bei dieser Anwendung sucht sich das System (also TC) in einem Gleis des Schattenbahnhofs das Gleis aus, in dem für den Zug (die Einheit) noch genügend Platz ist.

TC bietet dann noch die Möglichkeit die Zufahrtberechtigungen nach Kategorien zu ordnen (Zulassen/Ausschließen) zum Beispiel nur Personenzüge, nur Güterzüge oder diese Beispiele gerade nicht, auf allein fahrende Loks usw.

In beiden Funktionen ist aber bei der Einfahrt die Aufreihung des Zuges/der Lok möglich und wenn ein Zug/eine Lok das Gleis verlässt, rücken alles anderen Einheiten nach.

Voraussetzung: Jede Lok/Zug ist im System mit der Länge erfasst und die Lok ist sauber in TC eingemessen. Jedes Gleis im SBH ist mit der Nutzlänge des Gleises zu erfassen. Dann wird ein Abstand zwischen den abzustellenden Einheiten eingegeben und TC errechnet was in das Gleis passt und gibt dieses entsprechend frei.

Mann kann beispielsweise auch in einem Schattenbahnhof mit 6 Gleisen ein Gleis als solches mit Abstellfunktion vorsehen und die anderen 5 Gleise mit der Schattenbahnhofsfunktion. Es ist möglich ein Durchfahrtgleis zu bestimmen, wenn ein Zug in diesem SBH nicht halten soll.

Das ganze spielt sich in jedem Gleis in einem Block ab, der 2 oder 3 Melder hat. Wird des SBH nur in eine Richtung bedient (wie bei mir), muss ein ganz kurzer Melder in der Einfahrt des Gleises (Blocks) sein (ca. 5 cm), gefolgt von dem Meldebereich, in dem der Zug zum Stehen kommt. Wer dann sicher gehen will, richtet am Ende des Gleises noch einen "Stopp Melder ein". Muss aber nicht sein.

Für 2 Fahrtrichtungen habe ich keine Erfahrungen und kann dazu nichts sagen.

Zu den Bildern: 1 und 2 geben die SBH mit jeweils 6 bis 7 Gleisen wieder. Bild 3 ein Beispiel eines Abstellgleises, in dem Loks aufgereiht sind (hier allerdings nach dem Prinzip "last in / last out". im SBH wie oben "first in = first out"

Dann och 2 YT Videos zu den Themen:

Zum SBH: https://www.youtube.com/watch?v=f8tsRFKGTck
Zum Abstellbereich: https://www.youtube.com/watch?v=HhePfkk4ODg

Abschließend noch vorsorglich ein Hinweis:

Ich habe bisher noch mit keinem anderen System experimentiert und kann dazu demzufolge dazu auch nichts sagen. Es geht also nicht um besser oder schlechter, sondern nur um die Beschreibung welche Möglichkeiten mir mit TC geboten werden. Die Installation ist relativ einfach, weil diese Funktionen als sog "Betriebsstellen" bereits vorprogrammiert von TC zur Verfügung gestellt werden.

Viele Grüße Christian



Die von ChristianL zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Zitat - Antwort-Nr.: 38 | Name: ChristianL

Ich habe auf meiner Anlage 4 davon, mit jeweils ca. 120 bis 140 cm Länge und 6 bzw. 7 Gleisen. Die meisten werden im Endstadium des Ausbaus offen sein.



Servus,

mehrere offene Schattenbahnhöfe mit nicht zu vielen Gleisen klingt ja nach einer sehr wartungsfreundlichen Angelegenheit.

Wenn die Bahnhöfe aber in Reihe hintereinander liegen und am Ende die Zimmerwand ist, sieht das nach dem Gegenteil aus.

Täuscht das auf den Fotos bzw. wie kommst du da hin?

VG Freetrack
Hallo Andre,

die ganze Anlage ist ca. 130 x 330 cm groß und auf Räder. Ich kann die Anlage also von der Wand wegziehen, wenn ich an diese (Wand-) Seite will.

Siehe die Bilder.

Viele Grüße Christian

Die von ChristianL zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Christian,

genormte Lochprofile und hochwertige Rollen, so funktioniert das stabil.
Habe ähnliches Konzept.

VG Freetrack
Moin,

Zunächst zur Anmerkung von Carsten #37: ich habe mal zwei Zeichnungen von meinen beiden SBHf eingefügt. Wie bereits gesagt, beides übereinander. Eine Schleife o.ä. habe ich nicht vorgesehen. Es hat mich noch nie gestört, daß ich nicht an jeden Zug direkt rankomme. Wozu?

Ich lasse die Anlage meistens zufallsgesteuert laufen. Das ist eine Option, die iTrain bietet. Meine Züge sind in Gattungen eingeteilt, jede Gattung hat bestimmte „Eigenschaften“, z.B. Personenzug < 110cm oder Güterzug. Zur Gattung werden je Bahnhof bestimmte Regeln oder Vorgaben gemacht und iTrain wählt dann für jeden Zug eine passende Route zum nächsten Bahnhof aus. So kommt genug Abwechslung in den Betrieb. Alternativ kann man auch nach festen Routen fahren.

#38 Christian: ich möchte hier jetzt nicht noch einen Werbeblock für iTrain einbauen, aber in iTrain geht das im Prinzip genauso Was ich an Deinem Beispiel aber gerne aufzeigen möchte, ist die Maximierung der Abstellänge bei gleichzeitiger Minimierung der Weichen und damit Reduzierung der Fehleranfälligkeit. Du hast die klassische Gleisharfe in beiden Schenkeln einer Kehrschleife gewählt. Mein Ansatz ist stattdessen weniger Gleise zu bauen, dafür aber durchgehend. SBhf1 (Bild 2) habe ich schon umgebaut, SBHf 2 ist im Moment noch „klassisch“ mit 5 Gleisen und wird demnächst gemäß Bild 1 umgebaut.

Eins würde mich noch interessieren: Wie oft hast Du die Anlage schon vorgezogen und bleiben dabei alle Loks & Wagen zu 100% sauber in den Gleisen?

LG Rimbert

Edit: Christian statt Carsten, sorry

Die von RJK zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Hallo Andre,

ich bin mir im Falle der Wiederholung des Bauens einer Anlage nicht sicher, ob ich wieder Locheisen nehmen würde. Die Anlage ist so absolut an den jetzigen Standort gebunden. Bei einem Umzug ist halt kaum etwas mit Teilbereiche sägen möglich.

Hallo Rimbert,

Du meinst vermutlich mich (Christian nicht Carsten ),

Ich habe die Anlage schon sehr (!) oft vom Standort weggezogen. Immer wenn ich sauber mache. Es ist ein Kunststoff Fußboden und der kann gut gewischt werden. Aber auch beim Bauen wird die Anlage bewegt. Es hat noch keine Kollateralschäden gegeben. Natürlich nicht mit Schwung durchführen und viel Größer dürfte die Anlage dafür auch nicht sein.

Viele Grüße
Christian
Zitat - Antwort-Nr.: 43 | Name: ChristianL

ich bin mir im Falle der Wiederholung des Bauens einer Anlage nicht sicher, ob ich wieder Locheisen nehmen würde. Die Anlage ist so absolut an den jetzigen Standort gebunden. Bei einem Umzug ist halt kaum etwas mit Teilbereiche sägen möglich.



Hallo Christian,

Lochprofile werden doch miteinander verschraubt? Oder sind deine zu lange für einen Transport?

Selbst dann könnte man sie auseinander flexen und mit Metallverbindern wieder fest zusammenschrauben. Man muss dabei nur den entstandenen Spalt von 2 bis 3 mm einkalkulieren.

VG Freetrack
Hallo Rimbert,

noch eine Ergänzung zu der Gleisharfe,

Da hast natürlich recht, dass Du bei Deinem Prinzip zunächst einmal Weichen sparst.

Bei mir hängen immer die SBH A1 und A2, sowie B1 und B2, wie auf dem Bild zu sehen zusammen.

Dein Prinzip Übertragen auf meine Anlage hätten mich jeweils einmal die Ausfahrtweichen des ersten SBH erspart und dann die Einfahrtweichen des folgenden Bahnhofs.. Außerdem Gleisbesetztmelder. Für das Nachrücken bei TC benötige ich im Haltebereich keine verschiedenen Blöcke, sondern es reicht ein GBM..

Ich hätte nur erhebliche Bedenken, dass schon bei drei nebeneinander liegenden Gleisen der innere Durchmesser zu eng wird ich habe jetzt ca. 75 und 84 cm. Ziehe davon für jedes weitere innen liegende Gleis 6 cm vom Durchmesser ab, wird es sehr (!) eng, Wer aber Platz hat und - jedenfalls bei TC -  Technik sparen will, sollte Dein Beispiel in die Überlegungen einbeziehen.

Viele grüße
Christian
Hallo,

aus Platzmangel kann ich keine großen Weichenstraßen bauen, will aber trotzdem Züge mit max. 170-185cm (noch nicht ganz fix)  Länge abstellen können. Bei einer Anlagenlänge von 280cm klappt diese Abstellgleislänge gerade so, mit zwei Kehren mit je 30cm Radius (und für Technik bedingte cm). Die Abstellgleise sollen waagerecht in einer Art Paternoster bewegt werden, in zwei Ebenen haben dann bei ca. 60cm Anlagentiefe max.29 Gleise Platz (nach aktueller Planung, mit 3cm je Gleis). Prinzipbedingt fährt dann ein Zug raus, in dieses Gleis fährt dann der ankommende Zug ein. Dann kommt das nächste Gleis u.s.w. Also "fast" wie ein serieller Schattenbahnhof, aber mit "Schummelmöglichkeit": Man kann "weiterschalten", auch mehrmals. Das ganze wird in einer Richtung befahren, die Zufahrt zu diesem Konstrukt erfolgt zweigleisig über ein Y. So können mit diesem Schattenbahnhof beide Enden der zweigleisigen Hauptstrecke bedient werden. Zwei Weichen und eine Kreuzung werden für die doppelgleisige Trennung benötigt, macht den Untergrund - zumindest für die Hauptstrecke - einfach.
Die Zufahrten erfolgen über Rampen mit max. 2%.
Das Material dafür liegt jetzt seit gut 4 Jahren hier, meine damalige und zwischenzeitliche Zeitplanung wurde leider mehrmals schon auf den Kopf gestellt Zusätzlich ist der "Bauplatz" zwischenbelegt
Ein paar "Schwierigkeiten" baue ich auch noch ein , aber das gehört nicht zum Schattenbahnhof...

Viele Grüße
Michael
Hallo Andre,

der Grundaufbau ist kein Problem. Das liegt an den darauf montierten Aufbauten und die Kabel sind alle an den Locheisen befestigt. Da ich im Alter nicht mehr unter die Anlage kriechen will, wenn es nicht sein muss, habe ich alle elektrischen Bauteile an den Rand der Anlage befestigt. Kannst Dir also vorstellen, was an Kabel verlegt wurde.

Die Bilder sind nicht mehr der aktuelle Stand.

Viele grüße
Christian

Die von ChristianL zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Moin Christian, (jetzt richtig

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich hätte nur erhebliche Bedenken, dass schon bei drei nebeneinander liegenden Gleisen der innere Durchmesser zu eng wird ich habe jetzt ca. 75 und 84 cm



Ich habe eine Tiefe von etwas über 70 cm gearbeitet. Bei drei Gleisen ist der äußere Radius 33cm, der innere 26,4. Das funktioniert problemlos. Nur das Verlöten der Trennstellen im Flexgleis bei 26 cm Radius alle 40cm war nicht ohne. Etwas mehr zu meinen Überlegungen habe ich hier geschrieben: https://www.mobablog.info/blog.php?id=2919http...nfo/blog.php?id=2919

Von einer beweglichen Anlage habe ich bislang, wenn mich jemand gefragt hat, immer abgeraten. Ich hatte immer die Sorge, daß einem die Wagen beim Bewegen entgleisen, weil man ja unweigerlich einen kleinen Ruck machen muß, um das ganze in Bewegung zu setzten. Gut zu wissen, daß es mit Lochprofilen, ebenem Boden und hochwertigen Rollen geht.

LG Rimbert



Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;