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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Reparaturdauer bei Fleischmann?

THEMA: Reparaturdauer bei Fleischmann?
Startbeitrag
RhönbahNer - 24.04.25 09:15
Guten Morgen,

ich hatte kürzlich eine defekte 211 im Rahmen der Garantie zum Händler zurückgeschickt, der sie wahrscheinlich an den Hersteller (Fleischmann) weitergeleitet hat. Wie lange dauert es derzeit nach Eurer Erfahrung, bis ich die Lok (defekter Sounddecoder) zurückerwarten kann?

Viele Grüße

Jürgen

Hallo

Sehr lange. Ich wartete schon Monate....

Grüsse
Robert
Moin Jürgen,

das hängt auch vom Händler ab, wann er die Ware weiterschickt:

Manche Händler warten aus Aufwands- und Portogründen, bis mehrere Reklamationen bzgl. eines Herstellers zusammengekommen sind.

Vereinfacht spielen u.a. drei Faktoren hinein:

Je häufiger ein Hersteller fehlerhafte Ware produziert (mit Muster-Sätzen in Klammern),

● desto schneller kommen beim Händler mehrere Retouren zusammen (bis sich ein Paket - na ja - "lohnt"),

● desto länger braucht der Hersteller, um die Reklamationan abzuarbeiten ("wir haben im Reparaturservice derzeit so viel zu tun"),

● zumal wenn letzterer selbst an die spezifischen Ersatzteile (insb. Elektronik) nicht schnell genug herankommt ("China hat da gerade Lieferprobleme").

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo,

meine neue 211 dauerte ca. 6 Wochen, wenn ich mich recht erinnere.

Viele Grüße,

Simon
Hallo zusammen, ich warte seit 2 Monaten darauf das meine analoge BR151 "HECTORAIL" aus der Garantie Reparatur zurück kommt.
Motor Schaden nach circa 2 h Betrieb.
Die Abwicklung läuft über den Händler.
Angeblich werden die Garantie Reparaturen
in Rumänien durchgeführt.
MfG
Klaus Arnold
Hallo Robert,

wie Norrskenet schon treffend beschrieben hat, hängt die Reparaturdauer von von mehreren Faktoren ab.

Meine jüngste Erfahrung von Anfang diesen Jahres waren 8 Wochen, gerechnet vom Versand an den Händler bis zum Wiedereintreffen der reparierten Lok (Flm 7170008 Dampflok BR 86 201) bei mir. Dem Reparaturschein war zu entnehmen, dass die Lok etwa 6 Wochen zur Reparatur bei Fleischmann verbracht hatte. Die übrige Zeit dürfte sie auf den Versandwegen und zur Auftragsbearbeitung beim Händler verbracht haben.

Schöne Grüße von Christian
Hallo zusammen,

Fleischmann hat derzeit erhebliche Qualitätsprobleme und eine Menge an Reparaturen (Quelle: mein Händler). Da muss man sich auf längere Wartezeiten einstellen.
Sie haben es auch schon geschafft, eine Lokomotive zu "verlieren". Nach mehreren Monaten (!) musste der Händler bei FLM nachhaken und bekam lapidar zur Antwort, dass die Lokomotive nicht mehr auffindbar wäre. Habe den Betrag erstattet bekommen, aber die Lokomotive war so nicht mehr erhältlich.

VG Andrei

Guten Tag in die Runde,
Das kann ich TOPPEN:
Meine BR  18   16184  von MTX ist seit 29.01.2025 unterwegs. Diese wurde sogar nach Ungarn zur Rep. geschickt,
kein Decoder-Fehler, es ist das Gestänge der Laufräder.
Es ist zum Jammern, neiiiiiiiin, so wird es kommen......Neuware vermutlich nicht mehr.
Grüße an die Modellbauer, Lothar
auch meine 211 ist zum zweiten Mal auf Garantie in Reparatur - im Dezember weggeschickt , aber ich rechne schon gar nicht mehr , sie in diesem Jahr zurückzubekommen - so tief sind wir schon gesunken
Mittlerweile muss man bei Neuware schon jeweils 2 Exemplare ordern , damit man im günstigen Fall  eines benutzen kann, während das andere in Reparatur ist

beste Grüße

heinz
Hallo zusammen,

was ich nicht verstehe, warum wartet ihr da solange ? Die Reperaturleistung ist ja für ein Gerät, für das man ja in vielen Fällen einen guten Teil seiner Rente oder des Haushaltsgeldes ausgegeben hat.

Wartet ihr mit einer Garantieleistung eures Autos auch so lang ?

Bitte helft mir, eure Gedanken zu verstehen, denn ich warte sicher nicht so lange. Wenn sich das so hinschleicht will ich mein Geld zurück.

Also erklärt mir das mal bitte.

Danke und viele Grüße an alle

Randy
Hallo,

weil viele Händler nicht in die Wandlung einwilligen. „Das müssen wir einschicken“, mehr haben manche echt nicht drauf.

Grüße, Peter W
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hallo zusammen,

was ich nicht verstehe, warum wartet ihr da solange ? Die Reperaturleistung ist ja für ein Gerät, für das man ja in vielen Fällen einen guten Teil seiner Rente oder des Haushaltsgeldes ausgegeben hat.

Wartet ihr mit einer Garantieleistung eures Autos auch so lang ?

Bitte helft mir, eure Gedanken zu verstehen, denn ich warte sicher nicht so lange. Wenn sich das so hinschleicht will ich mein Geld zurück.

Also erklärt mir das mal bitte.

Danke und viele Grüße an alle

Randy


So sehe ich das auch.
Grüße, Tommes
Hallo,

danke für die Rückmeldungen - dann werde ich mich wohl noch etwas in Geduld üben müssen...

Viele Grüße

Jürgen
Moin zusammen,

was das lange Warten anbelangt, gab es hier schon viele Diskussionen. In Deutschland ist es so, dass der Händler zunächst die Möglichkeit der Nachbesserung hat und nicht gleich wandelt, wie Peter auch schon richtig schrieb. Das hängt vom Händler ab. Meine Händler, raparieren, tauschen falls nicht möglich, oder erstatten den Betrag. Bezüglich des Tauschs muss auch Ersatzware vorhanden sein, was teilweise nicht mehr der Fall ist. Dann bliebe nur die Gutschrift. Das ist aber nicht das, was ich als Kunde möchte. Ich möchte ja ein funktionierendes Modell. Also werde ich mich dann notgedrungen auf eine Reparatur einlassen müssen.

Bezüglich der Reparaturdauer gibt es auch nur Richtwerte, keine einklagbaren Fristen. Man geht etwa von einer bis vier Wochen aus. Danach muss der Händler nachweisen, dass die Dauer wegen nicht von ihm zu vertetenden Gründen länger dauert. Das wird ihm Fall einer Herstellerreparatur im Modellbahnumfeld auch unschwer gelingen.

Also, auch wenn es sehr ärgerlich ist, man wird das so hinnehmen müssen.

Ich kann an dieser Stelle nur meinen Haupthändler loben, der mir, binnen kürzster Zeit rparariert oder getauscht hat. Den Weg einer Herstellerstellerrapartur bin ich noch nie gegangen, weil es mir zu lange dauert.. Daher habe ich auch keine Erfahrungswerte. Aber da soll das Zeitspektrum sehr groß sein, wie auch andere schon schrieben.

Also wichtig ist, bei guten Stammhändlern einzukaufen, auch wenn es vielleicht mal an einer anderen Stelle günstiger ist.

Gruß
Jürgen
hallo Randy #9

warum so lange warten ? Weil alles andere auch nicht schneller geht - zumindest dann nicht, wenn der Händler nicht gewillt ist, selbst zu tauschen oder reparieren. Man kann mit dem Rechtsweg drohen, das hilft manchmal - beschreiten möcht ich ihn lieber nicht  - ich bin gar nicht sicher, ob sich ein Gericht einer solchen Sache überhaupt annehmen würde (Geringfügigkeit) und wenn ja zum St Nimmerlein - davor hast Du erst mal nur Anwaltskosten  

beste Grüße

Heinz
Hallo zusammen,

ja, ich weiß, mein Kommentar wird sicher sehr kontrovers sein, dennoch werfen die vielen "Reperaturthemen bei Herstellern" hier Fragen bei mir auf.
Ich selbst betreibe das Spur N Hobby nun seit mehr als 45 Jahre. In dieser Zeit hatten sich bei mir rund 200 Triebfahrzeuge  und nahezu 1000 Wagen angesammelt. Wegen Fehler musste ich in dieser Zeit lediglich einmal ein Wagenset umtauschen, da die Beschriftung auf den Kesselwagen fehlerhaft war (Etnanol statt Ethanol). Der Umtausch bzw. die Reperatur dauerte 4 Wochen. Das ist akzeptabel. Einmal musste ich beim Händler eine Lok umtauschen, da diese digital statt analog war. Umtausch noch am gelichen Tag beim Händler! Eine Dampflok musste ich mal zur Reperatur einschicken, da sich vom ersten Tag an das Kolbengestänge aus dem Antriebsrad löste. Dauer 4 Wochen! Mehr Probleme habe ich mit meinen Rollmaterial (sehr häufig im Einsatz) nicht gehabt.
Nun stelle ich mir die Frage, warum habt ihr soviele Probleme mit dem Rollmaterial? Kann es eventuell an eurer Handhabung liegen, fehlerhafte Programierungen sein, vielleich am Aufbau eurer Gleise, oder anderweitige Probleme die nicht beim Hersteller oder Händler liegen?????
Sorry für die Kontroverse Frage, in mehr als 45 Jahren habe ich trotz häufigen Betrieb kaum Probleme mir meinem Fuhrpark. Die älteste Lok ist 48 Jahre, die jüngste 6 Monate.
Habe ich einfacvh nur Glück gehabt oder sind meine "privaten Wartungsintervalle"  zu eng gesetzt, oder gehe ich einfach nur extrem sorgfälltig mit meinen Fahrzeugen um?

Soory, für diesen kontroversen Kommentar, der mich, aufgrund der Vielezahl an "Problemfällen" hier im Forum, doch sehr nachdenklich macht.

Viele Grüße
Ichin N
Hallo DuinN,

du hast einfach Glück.

Wenn man ein Fahrzeug aus der Packung nimmt, damit ein paar Runden fährt und dann tritt ein Problem auf - dann kann das normalerweise nichts mit der Handhabung zu tun haben. Die meisten werden reguläre Steuergeräte im Rahmen der Spezifikation nutzen. Und das Gleise mehr als Haftreifen kaputt machen können und wenn verdreckt Loks verdrecken können, habe ich noch nicht gehört...

Nur mal Beispiele aus Meinen Käufen der letzen Jahre, die mir spontan einfallen (alle unmittelbar oder kurz nach Erwerb):

Fleischmann 218: Getriebe verhakt sich --> Reparatur
Kato TGV --> raucht bei der ersten analogen Testfahrt ab (Gehäuse angeschmolzen) --> Tausch
Fleischmann 211: Stottert --> Reparatur
Minitrix V90: Kabel vom Drehgestell ab --> Reparatur
Arnold D.445 --> Kurzschluss --> Reparatur (Radsatztausch)
Piko 798 --> es funktioniert ab Werk ein einzelnes Schlusslicht nicht --> Tausch oder Reparatur
DM-Toys Soundeinbau REE X2800 --> Sound von ÖBB 5047 --> zurück
Brawa Gravita --> Sound krächzt --> zurück
Hobbytrain MAN-Triebwagen --> "Humpelt" aus der Packung --> Tausch oder Reparatur
Arnold CC72000 --> Polyswitch "explodiert" --> Tausch

Viele Hersteller, alle möglichen Ursachen. Ich wüsste nicht, wie ich zu den genannten Defekten selbst beitragen hätte können. Ich mache selbst auch einiges kaputt, das sind aber andere Schadensbilder.

Viele Grüße,

Simon
Sorry Simon,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

du hast einfach Glück.


Die Antwort ist mir zu blump und nicht gerade aussagefähig.

Es gibt sehr viele Faktoren, die in der Verantwortung der Nutzer liegen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die meisten werden reguläre Steuergeräte im Rahmen der Spezifikation nutzen.


Wenn ich die vielen Beschreibungen in diesem Forum über "selbstgebaute" Stromversorgungen lese, dann muss ich auch diese Aussage anzweifeln.
Wenn ich meinen Lebensweg betrachte, der nicht gerade vom Glück übersäht war, dann glaube ich nicht, dass ich einfach nur Glück hatte. So ein Antiglückspilz wie ich gewinnt eher im Lotto, als dass er beim Hobby 99% Glück hat.


Viele Grüße
IchinN

Nachtrag: Ich muss vielleicht ergänzen, dass ich immer und nur ausschließlich Neuware bei mir bekannten Händlern gekauft habe. Gebrauchtware alá Ebay und Co. habe ich bis dato immer gescheut.

DuInN, kannst gerne erklären wie du dir das vorstellst, mit Modell kaputt machen, mit der "Stromversorgung".

Beispiel: Die 1044 mit rasselndem Getriebe, tja, was hätte ich da anders machen können als zurück? Im Ausland (wohlgemerkt EU) muss man sich dann noch mit den Versandkosten rumschlagen weil von denen will der Händler dann plötzlich nix wissen.

Grüße,
Harald.
Moin zusammen,

also, die Stromversorgung einzelner Modellbahner würde ich hier einmal als Sonderthemen ansehen und ausklammern. Ich fahre mit einer Standard-Stromversorgung (z21).

Wenn ich mir Simons Schadensliste ansehe, kommen mir einige Fälle sehr  bekannt vor.

Zum Beispiel:

Probleme mit den BR 218 Modellen von Fleischmann
Stottern bei der FLM 211
Kabel ab bei der Minitrix V90, bei mir war es die Lollo

Ansonsten habe ich tatsächlich Glück gehabt.

Das sind allerdings Fehler, die ich selbst repariere.

Bei den MTX-Modellen sind die Kabel dann zu stramm eingelegt, so dass sie beim Befahren enger Radien abreißen.
Bei der 211 von FLM sind es die Drehgestelle, die voll Öl sind.
Und bei der 218 ist es der überölte Motor und die völlig überfettete Drehgestelle und Schnecken.

Gerade vor zwei Tagen hatte ich wieder das bekannte 218er Problem. Die Lok fuhr jetzt seit dem Kauf im letzten Jahr anstandslos. Vorgestern fuhr sie in den Tunnel in den Schattenbahnhof, kam aber auf der anderen Seite nicht mehr heraus. Die Lok geborgen und siehe da, sie fuhr nicht mehr. Der Motor selbst war sogar ohne Öl und lief alleine. Das Problem hier war, dass das Fett auf der Schnecke verharzt war was dann zum Blockieren führte.

Und jetzt kommt der Knüller. Um den Motor ausbauen zu können, muss man den Lautsprecher herausnehmen, der über der Schnecke sitzt. Und jetzt kommt es, Fleischmann hatte Lautsprecher und Halter eingeklebt!! Ich musste beides gewaltsam entfernen. Der Lautsprecher ist vermutlich unbeschadet, die Halterung im Eimer. Beides habe ich jetzt bei Fleischmann nachbestellt. Die Lok läuft wieder (zunächst ohne Sound) und glücklicherweise hat der Decoder keinen Schaden genommen.

Ich denke, die meisten Modellbahner hätten diese Lok eingeschickt. Ob Fleischmann die so noch repariert hätte weiß ich nicht. Auf jeden Fall hätte es sehr lange gedauert. Auch wenn sie noch Gewährleistung hat. Zum Glück zähle ich inzwischen auch Probleme, die man durch wenige Handgriffe beheben kann.

Nur sehe auch ich nicht, dass diese Schäden durch mein Verhalten entstanden sein sollen. Klar, in der Vitrine wäre es vermutlich nicht passiert.

Also, die Schäden gibt es nachweislich zu Hauf und die Vielzahl wird dann auch zu langen Reparaturzeiten führen, wenn man es nicht selbst macht.

Gruß
Jürgen
hallo IchinN

ich verstehe zwar Deinen Einwand, muss aber doch rel heftig widersprechen. Ich verwende NUR und ausschließlich Markenware ( von Stromversorgung über Zentralen, Decoder bis zu Gleisen) von top bewerteten und zuverlässigen Händlern ( selbst meine 220V beziehe ich bei einem Marken Energieversorger und trotzdem sind in den letzten 2 Jahren ca 30% des Rollmaterials ( hauptsächlich Loks) fehlerbehaftet - und ich rede nicht von optischen sondern einfach nur von Funktionsfehlern. Auf meiner Anlage laufen auch Loks über viele Jahre einwandfrei ( aber das sind eben nur wenige) und die Fehler an den reklamierten Teilen werden ja vom Händler auch bestätigt ! Also so einfach auf die Betreiber zu schieben - das ist nun mir etwas zu plump ( um bei Deiner Ausdrucksweise zu bleiben)  
beste Grüße

Heinz
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


du hast einfach Glück.

Wenn man ein Fahrzeug aus der Packung nimmt, damit ein paar Runden fährt und dann tritt ein Problem auf - dann kann das normalerweise nichts mit der Handhabung zu tun haben



Dann hatte ich auch Glück - bei meinen Massen an Loks, waren es vier Stück, bei denen ich Probleme hatte.

Eine Minitrix 365(?) machte aus der Packung raus Probleme - das war vor 25 Jahren.

Der Rest waren
- ein fehlendes DB-Logo an einer Fleischmann 103
- ein mit dem Pinsel ausgebesserter Lackfehler an einer Roco 101
- eine nicht-aufgedruckte Nummer an einer Kato 460 (die fehlte bei der ganzen Serie)

Das Dingens ist eher, dass man hier nur über die 127 Loks mit Problemen liest, aber nicht über die 57937, die keine Probleme machen.

/Martin
Hallo Zusammen,
...ich glaube, dass ich das schon mal beschrieb, aber hier passt das gerade

Man sollte sich in der Tat gedanklich auch mal mit der Seriosität des Händlers auseinandersetzen, wobei die Bewertungen im Netz nicht das Primat ausmachen.

Kommt häufiger Mangelware oder werden die Preise vom Wettbewerb abweichend plötzlich erhöht oder große Rabattaktionen  auf hochpreisige Produkte realisiert und beginnt der Händler auffällig auch seriöse Lieferanten auszulisten, dann stimmt da was nicht., Über verlängerte Lieferzeiten, ausgedünnte Personaldecke Vor Ort oder an den LWL-Medien reden wir da garnicht erst.

Bisher meine einzige Luftnummer war eine DR E94 (254) die ich nicht im... sondern bei SM im Laden zum "Supersonderpreis" zuzüglich Stammkundenrabatt kaufte. Das Modell wurde gezeigt, umständlich beim Einpacken auf der Ladentafel hin und hergeschoben und dann " hintenrum" zur Kasse gebracht. "
Gib niemals wieder aus der Hand, was du gekauft hast", denke ich mir heute.

Fakt ist, sie hatte plötzlich  2 verschiedene Stromabnehmer.
. Zurück im Laden wurde mir nur angeboten die Lok einzuschicken. Eine Wandlung wurde abgelehnt, da ich ja die Ware "geprüft" hätte und weder Ersatz und ..heute weiß ich...noch Geld in der Schublade war..

Aus den angekündigten 6 Wochen wurde fast ein Jahr, weil der Insolvenzverwalter MEINE LOK mit in die Insolvenzmasse integriert hatte.

Einen Titel hätte ich mir holen können, dann wäre die Lok jedoch bei der Geschäftsauflösung weg gewesen und nachrangig monetär behandelt worden.

Nur weil der " Schirm" für kurze Zeit zum Zwecke der Auflösung kurz zugeklappt wurde, bekam ich die Lok repariert wieder..

Dem im Faden genannten Hersteller werfe ich den "Pfusch" und die schlechte Konstruktion vor, denn Klappmesser können die Schweizer besser!
Mir werfe ich die in dem Monent mich überkommende Raffgier und Unaufmerksamkekt vor.

Glück im Unglück hatte ich dennoch!

Gruß Sven
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die 1044 mit rasselndem Getriebe


Hattet Ihr noch nie eine Roco 1044? Die rasseln doch seit es diese Modelle gibt, besonders die Made in Salzburg Alpenstraße knarzen laut - nur die letzte Auflage, die mutmaßlich in China (damals noch bei Modern Gala?) hergestellt wurde, tun es nicht. Es scheint etwas damit zu tun zu haben, dass das Stufenzahnrad die erste Achse antreibt und möglicherweise das Achsritzel der verschiebbaren Achse, das vom inneren Zahnkranz angetrieben wird, gegen die Zähne des großen Kranzes reibt.

Grüße, Peter W
Guten Abend,

also ich sehe da auch weniger den Fehler beim Kunden.

Wenn man eine Lok bekommt, auspackt, einmessen tut und dann nach ein paar Runden nix mehr geht. Manchmal kein Sound, manchmal kein fahren oder manchmal einfach nix mehr geht, dann liegt das ganz sicher nicht am Kunden.

Ich habe bisher Loks selbst umgebaut. Decoder, Motor und aktuell auch Sounddecoder und Pufferspeicher. All diese alten, umgebauten Modelle laufen ohne Probleme. Gefühlt sogar besser, wie manch neues Modell.
Dagegen schaffen es einige Neue Lokomotiven nicht einmal ein paar Stunden oder Runden. Habs auch schon gehabt, das eine Lok eingemessen wurde und dann erstmal in die "Vitrine" kam. Nach erneutem Aufstellen auf dem Gleis geht auf einmal nix mehr. Das ist sehr traurig.

Meine Ausfallquote liegt bei einem bestimmten Hersteller weit über 50%.

Wer Loks selbst umbaut und auch der einen oder anderen neuen Lok mal unter die Haube schaut, stellt fest, das die Dinger manchmal voller Fett sind oder wie frisch aus einer Fritteuse voll verölt sind.

Und warum lässt man sich auf eine Reparatur ein? Ja, weil es oft das Modell nicht mehr gibt und in seltenen Fällen der Händler von seinem Recht der Nachbesserung gebrauch macht.

Schönen Abend
Janosch
Hi in die Runde,

es ist doch zu einfach und schön und zugleich verlockend, sich die Welt einfach Schwarz-Weiß zu malen...

Was beispielsweise kann mein selbstgebauter Fahrregler für Konstruktionsmängel? Ich erinnere nur mal an den Fleischmann Wagen, wo sie für die ganze Serie ins flasche Fach gegriffen haben. Oder, weil's gerade in Griffweite steht, das Güterwagen-Set 820530, die drei Omm52. An sich eine relativ gute Idee, die Wagen aus dem Roco-Erbe mit einem zeitgemäßen Fahrgestell mit Kulisse zu versehen. Und sie sogar zu einem sehr moderaten Preis dann im Set anzubieten; zeitgemäß sogar mit Langträgerbeschriftung.
Blöd dabei ist, wenn das ganze Dilettanten umsetzen! Denn der Wagenboden aus Fleischmann Erbe war für eine Kulissenführung mit der Drahtfeder konstruiert, entsprechend auch die Einbauhöhe der Kulisse. Wenn man da dann aber die Kulisse mit Spiralfeder einsetzt, muß man sich nicht wundern, daß die Kupplung in Seitenstellung verharrt! Die Einbauhöhe im Fahrgestell ist für eine Spiralfeder zu gering! Also schleift sie am Aufbauboden und bleibt seitlich einfach hängen, die Kräfte für die Grundstellung in der Mitte reichen nicht aus!

Hat definitiv entweder keiner im Werk getestet oder, schlimmer, man hat's gemerkt und sich gedacht, die Dödel, äh, sorry, "Kunden" sind leidensfähig, raus damit...

Und, ja, man kann es relativ leicht selbst beheben, Fahrgestell und Aufbau trennen, am Aufbauboden im Schwenkbereich der Kupplung etwa einen halben mm abfräsen, zusammenbauen, Problem erledigt!

Was man dabei vergisst, die Aufbauten sind nach alter Roco Manier verklipst mit je vier Nasen pro Wagen... - also 12 x die Chance so eine Nase abzubrechen, weil sie nicht sehr flexibel sind. Auch wie man es aus alten Roco - Tagen kennt *g*.

Und, ja, ich hab' es selbst "erledigt" aus gleich mehreren Gründen. Der erste Grund wäre der, daß die Chancen, daß so etwas durch den RoFl Kundenservice oder gar den Händler zufriedenstellend gelöst wird, tendiert gegen _Null_! Die hätten höchstens Öl reingekippt bis zum Erbrechen, dann "flutscht's" besser .
Der zweite Grund war, daß bei der Unöglichkeit des Behebens sicher die Wandlung im Raum gestanden hätte. Dann hätte ich das Geld wieder gehabt, aber keine Wagen ! Denn bei so einer Günstigserie ist zu vermuten, daß da keiner innerhalb der Auflage nachgebessert hätte!
Und da kommt der dritte Grund zum Tragen, der Preis. Das Set war selbst mit UvP günstig, glaube, mich bei Erscheinen an ~ 40 € zu erinnern. Das ist ein Preis, den sie inzwischen schon mal für einen Wagen ausrufen... - da kann man schon mal ein Auge zudrücken und gegebenfalls einen Selbstversuch starten.

Wenn ich aber eine ladenneue Lok kaufe für 200, 300 oder mehr Öcken, aus der unten schon die "Rotze" trieft, weil wohl Öl gerade mal billig war und sich das Zeugs schon in der Packung und auf Teilen der Lok verteilt, ist auch keine "selbstgebaute Steuerung" oder "schlecht verlegtes Gleis" schuld. Und trotzdem geht sowas dann augenblicklich zurück!
Und wenn in der Anleitung steht, so und so lang einlaufen lassen, und nach zwei Runden auf dem Testkreis mit ganz normalen, käuflichen Modellbahntrafo entweicht der "magische Rauch", geht's zurück, schon aus Prinzip!

Denn zuweilen drängt sich schon der Verdacht auf, daß bewußt alles, was produziert wird, auch unter die Leute gebracht wird! Offenbar ist diese Praxis, einzelnen Kunden, die noch nicht ganz schmerzbefreit sind, "Service" zu leisten, "unter'm Strich" günstiger, als eine Endkontroll-Abteilung. Die dann auch noch unverschämterweise einen Teil zurück in die Produktion schicken würde...

Ein Teil nimmt das Modell eh' die nächsten 20 Jahre nicht aus der Verpackung ("Schachtelbahner"), ein Teil der lieben Kunden nimmt das Modell nur raus, um es augenblicklich in der Vitrine zu parken. Wieder ein anderer Teil kennt die "Praxis", die Tretmühle der Reklamation bereits und zieht es angesichts eines "Haben-Wollen"-Effektes des Modelles vor, sich selbst um die Zipperlein zu kümmern. Wo dann ein abrauchender Motor schon mal schöngeredet wird mit dem "Argument", "ich wollt' eh einen Glockenanker einbauen..."

Dann sind da noch die tatsächlich Zufriedenen, die bei der Streubreite des Auswurfs einfach ein Modell "erwischt" haben bei der Auslieferungslotterie, das tatsächlich perfekt ist. Und die dann vielleicht sogar berechtigt gar nicht verstehen können, warum andere so auf das gleiche Modell schimpfen...

Der klägliche Rest, der tatsächlich damit "spielt", dabei ein Modell erwischt hat, das bei funktionierender Endkontrolle das Werk so nie verlassen hätte und sich seiner Gewährleistung bewußt ist... - die Klientel ist "eingepreist", hat man noch was vorrätig, wird einfach ein anderes geschickt, ansonsten gibt's halt Erstattung. Aber zuvor "natürlich" die Tretmühle, wochenlanges, manchmal monatelanges Warten darauf... - das macht dem Kunden zusätzlich "klar", daß es unklug wäre, seine Rechte einzufordern...

meint grüßend
Roland
Moin Janosch,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Und warum lässt man sich auf eine Reparatur ein? Ja, weil es oft das Modell nicht mehr gibt und in seltenen Fällen der Händler von seinem Recht der Nachbesserung gebrauch macht.



Die Reparatur ist juristisch gesehen die Nachbesserung. Der Tausch ist eine sogenannte Nacherfüllung. Bei der Rückerstattung spricht man von einer Wandlung, also das Rückgängigmachen eines Vertrags.

Inhaltlich ist es eben so, wie ich auch oben schon schrieb, Die Händler tauschen nur bedingt. Und wenn man die Lok behalten möchte bleibt nur die Reparatur. Bei mir wurden die wenigen Schadfälle in der Regel getauscht. Einmal bekam ich den Betrag erstattet, weil das Modell nicht mehr verfügbar war. Ich habe dafür dann ein anderes Modell gekauft.

Wichtig ist eine gute Geschäftsbeziehung. Daher empfehle ich nur ein oder zwei Stammhändler zu haben. Ich habe zwei und mit deren Service hoch zufrieden. Das zahlt sich aus.

Außerdem verdienen die Hersteller inzwischen einiges von mir bezüglich von Ersatzteilen . Auch das ist wichtig. Sind wichtige Ersatzteile verfügbar.

Gruß
Jürgen
Guten Morgen,

als Rückmeldung, um diesen Faden zum Abschluß zu bringen: Gestern erhielt ich die Lokomotive per Post zurück. Inklusive des Postwegs vom Händler zum Hersteller und zurück hat es ziemlich genau 4 Wochen gedauert; eine für mich noch akzeptable Zeitspanne. Nicht akzeptabel  jedoch ist die Tatsache, daß die Lok noch immer nicht in Ordnung ist: War zuerst offensichtlich der Sounddecoder defekt, so scheint dieser zwar ausgetauscht, nun jedoch kratzt der Lautsprecher selbst bei normaler Lautstärke; dies hatte ich zuvor nicht beobachtet.

Die Lok geht also erneut zurück.

Viele Grüße

Jürgen

Hallo,

sind die alle noch normal heute? Warum prüfen das die Rumänen nicht - weil der Chef hat nicht gesagt, dass der Lautsprecher auch getauscht werden muss? Warum überprüft das der Händler nicht? Es ist doch mittlerweile bekannt wie hoch die Reparaturqualität der Firmen ist. Der Händler haftet für die Instandsetzung, die er an den Hersteller abgewälzt hat und muss im Gewährleistungsfall ja auch für die Paketkosten aufkommen, die er somit beim Fenster hinaus wirft.

Grüße, Peter W
Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: Peter W.

Warum überprüft das der Händler nicht? Es ist doch mittlerweile bekannt wie hoch die Reparaturqualität der Firmen ist. Der Händler haftet für die Instandsetzung, die er an den Hersteller abgewälzt hat und muss im Gewährleistungsfall ja auch für die Paketkosten aufkommen, die er somit beim Fenster hinaus wirft.



Viele der Händler spielen doch nur noch Durchlauferhitzer - u.a. weil sie mit Modelleisenbahn so gar nichts am Hut haben.
Ging mir ähnlich. Eine aktuelle 210 von FLM ging komplett und an einem Stück an den Händler und dann an den Hersteller. Zurück über den gleichen Weg kam sie dann nur noch mit zwei von vier möglichen Puffern 🤷
Die restlichen zwei hat mir der Händler dann mehrfach zukommen lassen (müssen), da die ersten beiden .. ja sagen wir mal .. unausreichend gepolstert verpackt wurden und rundum verbogen waren.


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