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THEMA: Erinnerung an einen Stromunfall an der Modellbahn

THEMA: Erinnerung an einen Stromunfall an der Modellbahn
Startbeitrag
sebisr - 22.04.25 17:47
Hallo

Aus Gebendenanlass, da man darüber jetzt berichten darf, und weil ich vor einiger Zeit solche Bilder hier gesehen habe, möchte ich folgendes in Erinnerung rufen.

Was war passiert?
Ein Familienvater zeigte seinen Sohn, mit deren Freund seine Modellbahnanlage. Dabei ist es dann zu einen Stromunfall gekommen, aufgrund unzureichender Installation und unzureichender Betriebsmittelauswahl. Problem war ein elektronischer Trafo, der einen internen Defekt aufwies, woraufhin auf der Unterspannungsseite die Netzspannung vorzufinden war. Es war leider kein Trafo für Sicherheitskleinspannung (SELV), sondern die Unterspannungsseite hätte geerdet werden müssen, wie danach sämtliche Betriebsmittel, um das Schutzziel zu erfüllen. Also ein Trafo, der eigentlich in Geräten oder Maschinen (Industrie) eingesetzt wird. Aber er war billiger. Dem Vater waren diese ganzen Zusammenhänge nicht bewusst, zumal der Trafo ihm von einem Modellbahnkollegen empfohlen worden ist.
Leider ist der Junge dann an einer blanken „Stromschiene“ gekommen, an die die Verbraucher angeschlossen waren, so dass es zu einem Körperschluss kam. Der Vater bekam das mit und riss den Jungen von der „Stromschiene", worauf der Junge kurz danach das Bewusstsein verlor. Zum Glück ist den Jungen nicht viel passiert, dennoch reichte es aus, dass der Staatsanwalt sich einschaltete, auch weil die Eltern des Kindes danach erheblich Unruhe noch verursachten.
Es kam zu einer nichtöffentlichen Verhandlung.

Die Staatsanwaltschaft bezog sich hauptsächlich auf die Richtlinie 2009/48/EG. (Spielzeugrichtlinie) insbesondere auf den Anhang 1 römisch 4, elektrische Eigenschaften. Leider steht dort eindeutig, wie die Beschaffenheitsanforderungen sind, so dass es hier leider ziemlich eindeutig war. Das Einzige, was damals strittig war, ob eine Modellbahn überhaupt unter diese Richtlinie fällt, da ebenfalls in Anhang 1 Ausnahmen stehen, die nicht unter dieser Richtlinie fallen. Nur war dies nicht relevant, da noch andere Rechtsgrundlagen erfüllt waren. Letztendlich kam es zu einer Bewährungsstrafe.

Warum ich das hier schreibe.
Schon damals fand ich meine Aussage vor Gericht nicht gerade angenehm, aber wenn ich sehe, dass hier weiter Bilder zu finden sind, wo 230V Installationen direkt in der Anlage integriert sind und/oder ungeeignete Trafos verwendet werden, sehe ich mittlerweile rot.
Natürlich kann man das tun, nur erfordert es auch das Wissen, wie man das rechtskonform und nach gültigen technischen Regeln installiert und betreit.
Bitte lasst sowas, auch in Bezug zur eigenen Sicherheit. Strom ist was ganz Tolles, aber Strom kann auch sehr leicht verletzen und töten.

Grüße
sebisr

Strom kann böse sein, ich hab mal einen 5 tägigen Aufenthalt im KH gewonnen, nachdem ich an einem defkten Stecker eines Ladegerätes eine gewischt bekommen hatte.
Ohne Bewusstlosigkeit aber unter Myokardbeteiligung . War nicht lustig.
Gruß Björn
Hallo sebisr,

ich kann Deiner Warnung nur zustimmen. Mindestens einen FI-Schutzschalter sollte man bei Geräten mit Netzanschluss spendieren.

Grüße, Kurt
Ganz klare Sache:

- Netzteile und Trafos gehören separat von der Anlage
- zur Anlage führen nur Niedervoltleitungen, die als Speisestromzuleitung für Schaltmodule und Weichenantriebe dienen
- bei mir sind 24 Volt der höchste Netzteil-Verbraucher-Ausgang für die vier Überwachungsbildschirme (Autorückfahrkamera) der verborgenen Wendel.

Gruß aus Nordertown
Ob wir mit Spielzeug umgehen oder nicht ist eine Definitionsfrage (steht ja auch of vielen Artikeln dass sie kein Spielzeug sind) doch sind die Schienen immer noch offene Leiter und deswegen müssen alle Netzteile eben SELV sein. Doppeltes Quadrat. Sag ich auch immer wieder wenn irgend so ein Hornochse (oder andere treffende Bezeichnung) mit einem Käfignetzteil meint ein paar Euro sparen zu wollen. Als DCCEX Entwickler muss ich da leider so einiges sehen. Also bitte grillt nicht euch oder eure Umgebung.

Achja, Fehlstromschutzschalter ist auch eine extra Versicherung, an besten für die ganze Wohnung aber mindestens fürs Bastelzimmer.

Grüße,
Harald
Wo sollte man diese Trafos (bei mir 6 x 16 bzw. 12 V sekundär / Fa. Weiss) denn unterbringen ? Oder zB das Netzteil der Z21 ?
Gruß
Gert
Hi in die Runde,

entschuldigt bitte vorab, wenn ich eure Meinungen weder teile, noch nachvollziehen kann! Diese "Bunkermentalität", alles bis ins letzte Fitzelchen hinein regeln zu müssen und das enorme Bedürfnis, Andere vor ihrer eigenen Dummheit unbedingt schützen zu müssen, nervt einfach nur!

Ich darf daran erinnern, es gab Zeiten, da lief die Eisenbahn in Form von _Spielzeug_, extra als solches ausgewiesen, mit 110 oder 220 V! Und, nein, da kannte auch noch niemand einen FI-Schutzschalter für private Haushalte!

Aber es gab Erziehung! Eltern, die ihren Sprößlingen gut vermitteln konnten, daß Strom klein, schwarz und hässlich macht! Und soziale Defizite mit immer mehr Vorschriften kompensieren zu wollen, ist doch eine der "Krankheiten" unserer Zeit! Ohne das jetzt groß ausmähren zu wollen, Darwin wird's richten, besser als jede noch so hanebüchene Vorschrift! Ende!

Denkt doch nur mal an euere eigene Kindheit, so vorhanden (bei manchen denkt man, sie wären erwachsen auf die Welt gekommen) . Da gab's eine Platte, auf die der Trafo montiert war... - der einen _Netzanschluß_ hatte! Da waren doch tatsächlich 220 V (damals noch, heute 230 V, aber egal) direkt auf der Anlage! Und, oh Schreck, der Trafo hatte meist noch ein Blechgehäuse! Wie haben wir das alle nur überlebt?
Ganz einfach: weil es eben für uns Blagen gewisse Tabus gab, an die wir uns (meistens) auch gehalten haben! Unsere  Steckdosen hatten allesamt keine wie auch immer gearteten Kindersicherungen! Uns wurde vermittelt, da mit Dingen reinzustochern sei keine so großartige Idee. Und wenn einer meinte, sich nicht an die guten Ratschläge der "Alten" halten zu müssen... - siehe Darwin! Die natürliche Auslese wird's richten...

Da könnt ihr mich steinigen, ist mir schlicht egal! Bei mir gibt es nach wie vor keine "kindergesicherten" Steckdosen, die in erster Linie nur den einen Zweck haben: "erfolgreich" zu verhindern, daß da ein Stecker in die Steckdose geht! Bei Wandsteckdosen fliegt als erstes der Schieber, meine Dreifachsteckdosen sind so gut wie alle keine Fertigprodukte aus dem Billigmarkt, sondern mittels Teile aus dem Baumarkt/Elektrogroßhandel selbst gebaute Verteiler-Steckdosen. Wo als erstes ebenfalls das Schieberzeugs rausfliegt! Du krauchst irgendwo hinter einem Möbel oder unter der Anlage "im letzten Eck" und willst anstecken... - und fluchst dann minutenlang, weil du trotz akrobatischer Verrenkungen den Eurostecker nicht in die Steckdose bekommst, sondern bestenfalls verbogene Stecker! Da hab' _ich_ keinen Bock drauf'! Und, oh Wunder, auch meine beiden Kinder haben das Erwachsenenalter lange erreicht...

Aber selbst erlebt, befreundetes Paar mit Kids zu Besuch, haben die Finger an allem, was ihnen nichts angeht, machen Schubladen einfach auf, Fragen, ob man etwas nehmen darf, sind "verpönt" und auf meinen "dezenten" Hinweis, ob die Kids auch sowas wie Erziehung geniessen, ernte ich die Aussage, das wären ja Kinder, die darf man nicht in ihrer Entfaltung bremsen! Selbstredend flogen sie aus der Wohnung und waren fürderhin eben kein "befreundetes Paar" mehr...

meint grüßend
Roland

P.S.: so dumme "Tips", wie die Benutzung eines FI dürften sich lange überholt haben! Mir ist in den letzten 30 Jahren keine Wohnung begegnet, die nicht sowieso über einen FI abgesichert gewesen wäre! Diese sind nämlich seit langem Vorschrift, sowohl bei Neubau, wie auch Neuverkabelung einer Wohnung... - und, ja, es gibt auch heute noch "Wohnungen" mit klassischer Nullung. Nur wohnen dort in der Regel inzwischen Menschen, die schon aufgrund ihres sozialen Daseins eher keine "klassischen Modellbahner" sind...

# 6 Roland
πŸ‘πŸ‘πŸ‘πŸ‘πŸ‘πŸ‘
Hallo Gert,
bei mir liegt das Netzteil unter der Anlage. Es ist kein Trafo, sondern ein einstellbares Netzteil von einem Laptop mit Schutzklasse II und max. 22V Gleichspannung (noch Niederspannung). Ich fahre mit 12V oder 14V DCC.
Bei offenen Trafos muss dafür gesorgt werden, dass die 230V Eingangsspannung in gar keinem Fall berührt werden können.
Wenn deine Trafos kein Zeichen für Schutzklasse II (doppeltes Quadrat) haben, dann ab in den Müll!!!! Wie oben schon geschrieben, viel zu gefährlich.

Gruß Uli
Für D (es gibt auch noch Leser aus anderen Ländern) : Alles was älter als 2009 und kein Feuchtraum ist hat immer noch keinen FI zwingend. Weil man muss ja nicht umbauen im den 16 Jahren. Und alle die  in älteren Kellern oder Dachböden ihre Moba betreiben haben für dich wohl kein gut genuges soziales Dasein.

Erziehung und Elektrosicherheit so über einen Kamm zu scheren wäre mir peinlich. Dafür Daumen hoch zu geben auch.

Grüße,
Harald
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bei offenen Trafos muss dafür gesorgt werden, dass die 230V Eingangsspannung in gar keinem Fall berührt werden können


Außerdem darf ein Kabel das sich auf der Primärseite löst nicht an die Sekundärseite (da wo die Gleise sind) kommen können. Hab da erst kürzlich so einen Eigenbau bei Stummi gesehen wo alles in die gleiche Plastikbox ohne interne Trennung gequetscht war. Da kann das Netzteil noch so gut sein. Seufz.

Grüße,
Harald
Hallo Roland,

Laut VDE gab es 1970 im Haushalt 87 Stromunfälle mit Todesfolge, im Jahr 2020 11 - 11 zuviel!!!

Uli
#6 Roland
πŸ‘οΈπŸ‘οΈπŸ‘οΈπŸ‘οΈ
Ich bin sowas von bei dir, aber Du wirst sowieso gleich als ewig gestriger in Sachen Technik abgetan.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Aber selbst erlebt, befreundetes Paar mit Kids zu Besuch, haben die Finger an allem, was ihnen nichts angeht, machen Schubladen einfach auf, Fragen, ob man etwas nehmen darf, sind "verpönt" und auf meinen "dezenten" Hinweis, ob die Kids auch sowas wie Erziehung geniessen, ernte ich die Aussage, das wären ja Kinder, die darf man nicht in ihrer Entfaltung bremsen! Selbstredend flogen sie aus der Wohnung und waren fürderhin eben kein "befreundetes Paar" mehr...


Den Kindern wird einfach kein Respekt gegenüber fremdem Sachen und Menschen mehr beigebracht, aber das zeichnet ja mittlerweile unsere Gesellschaft aus.

https://www.weiss-trafo.de/shop/sicherheitstransformator-50-va-12-v.html
Ich habe "nur" solche und ähnliche...und dann das Netzteil der Z21.....

Ich "ahne" ja, was mit "offen" gemeint ist, aber das gab's doch schon vor 20...30 Jahren nicht mehr !?
Hallo zusammen,

Stromunfälle gibt es immer wieder in allen Lebenslagen. Ich denke, von der Wahrscheinlichkeit her ist ein Stromunfall an der Moba im unteren Bereich ansiedeln. Wenn man an den Trafos nichts macht und sie nicht öffnet, geht die Wahrscheinlichkeit gegen 0.

Den einzigen Stromunfall an der Moba, der eigentlich keiner war, ist der von Heiner Lauterbach im Film Liebe, Tod und Eisenbahn .

Ich werde jedenfalls keine weiteren Maßnahmen an der Moba ergreifen.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich "ahne" ja, was mit "offen" gemeint ist, aber das gab's doch schon vor 20...30 Jahren nicht mehr !?



Ich habe Leute gesehen die meinen " Meanwell Cage power supply" ist für uns anwendbar und haben das allen Ernstes für die Moba angeschlossen. Zitat: Wo ist das Problem, ich hab ja Erde angeschlossen.

Grüße,
Harald
Wie schon in einem anderen Thread gepostet:   Ein paar haben es überlebt!!!
πŸ˜‚tto

Die von ottopa zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Machen wir uns nichts vor. Sämtliche elektronischen Steckernetzteile sind extrem gefährlich. Was in diesen kleinen Gehäusen zusammen gequetscht wird, spottet jeder Sicherheit. Als dieser Wahnsinn durch die Handys anfing, habe ich mir viel aus Asien zuschicken lassen und der Zoll hat diese Netzteile mir immer weg genommen. Heute sieht man da großzügig darüber hinweg. Das ist Anpassung an die Realität.

Gruß von Aron
Wer kennt sie nicht, die Abertausende von Toten, die auf das Konto solcher Geräte gehen?

Im Ernst: Die meisten Wohnungsbrände entstehen durch Elektrogeräte wie den Fernseher. Dinge also, die praktisch dauernd unter Spannung stehen. Eine Sache, die ich bei Modellbahntrafos eher selten unterstelle. Ausgerechnet hier eine besonders große Unfallgefahr zu vermuten, finde ich massiv übertrieben.

Ich hab hier noch einen Selbstbautrafo aus den 70ern im Einsatz. In der Regel läuft alles an Gerät bei mir im Keller über einen kräftigen Trenntrafo, sodass man sich auch im Falle eines Falles bei Erdung eines Pols nicht tot umfallen wird. Alles weitere normal Angeschlossene regelt der FI-Schalter.

Viele Grüße
Falco
Hallo

Wahrscheinlich ist nicht jeden bewusst, was es bedeutet, auf der Anklagebank zu sitzen. Zu einem kommt die Ungewissheit hinzu, ob und wie man verurteilt wird, der Stress, finanzielle Belastungen und dazu diese unnötige Zeitverschwendung. Im Grunde, nichts als Ärger, der unnötig ist.
Man sollte mal für sich selber klären, ob dies für einen persönlich Sinn macht, sich dieses Martyrium anzutun.

Mal ein Hinweis zu den RCD Schutzschaltern.
Erst seit 2009 besteht die Pflicht, einen RCD Schutzschalter in Neubauten zu installieren, davor (ab 1984) bestand die Pflicht, RCD Schutzschalter in Feuchträumen zu installieren. Seit kurzen besteht die Pflicht, einen RCD Schutzschalter auch bei Beleuchtungsstromkreisen und im Innerenbereich für Steckdosen bis 32A zu verwenden. (Drehstrom)
Bei Altanlagen besteht Bestandsschutz.
Wichtig ist, auch zu wissen, dass in Deutschland nicht alle Arten von RCD Schutzschaltern zulässig sind.
Mit diesem Wissen gibt es noch in Deutschland zahlreiche Wohnungen, die noch über keinen RCD Schutzschalter verfügen. Nur noch ein Hinweis, selbst mit einem fachgerechten eingebauten und eines Funktioniereden RCD Schutzschalter, besteht weiterhin die Gefahr, einen tödlichen Stromschlag zu bekommen. Das Teil ist kein Freibrief!

Was mich eher erstaunt ist, dass man nicht wahrhaben möchte, dass nicht alle Trafos für die Modellbahn geeignet sind. Es geht nicht um Trafos, die eine Sicherheitskleinspannung (SELV) bereitstellen, denn die würden bei einem Fehler, niemals eine gefährliche Spannung an den Unterspannungsseite „durchlassen“. Wäre hier solch ein Trafo verwendet worden, wäre auch nicht passiert. In diesem Fall wurde ein Trafo verwendet, der im Fehler, die gesamte Netzspannung durchlässt. Wenn dann noch in der Nähe eines Fahrreglers diese besagte „Stromschiene“ blank verlegt ist und der Junge dann aus Versehen dran kommt, dann muss man nicht mehr viel sagen.
Das hat auch nicht mit Erziehung von Kindern zu tun. Jeder Jurist würde hier die betroffene Person auseinandernehmen, mit solch einer Begründung.
Wenn ich mich ganz dunkel erinnere, steht sogar in eine NEM Norm (oder war es FREMO) das 230V Installationen zu unterlassen sind. Zu einem, um eine Verwechslung mit SELV Leitungen zu vermeiden und um den Verdrahtungsaufwand zu minimieren. Schließlich muss dann zum Beispiel doppelt isolierte Drähte für 230V Verdrahtung verwenden und möglicherweise Betriebsmittel auf der Anlage erden, wo ich wiederum mit meiner SELV Probleme bekomme.

Letztendlich kann man alles machen, erst wenn was passiert, wird es interessant.
Grüße
sebisr

PS
Die Energiezentrale der Anlage würde ich separat planen und bauen. Erleichtert auch die Störungssuche. Selbstverständlich bedarf es der Installation des 230V Teiles, sofern eine Installiert werden muss, einer geeigneten Fachkraft.
Moin,

zu #1 wäre interessant zu wissen, was für ein elektronisches Netzteil das genau war.
Mir sind KEINE Schaltnetzteile bekannt, die nicht über eine galvanische Netztrennung zwischen Primär- und Sekundärkreis verfügen. Bei einem normalen Trafo ist die Netztrennung über die innere Primärwicklung und die mit mehreren Lagen Isolierpapier bzw -folie gelöst. Solche Teile mit M-Schnitt verwende ich für meine Stromversorgung des Eingenbau-Boosters für die Digitalspannung zum schalten der Antriebe und einen zweiten für die Versorgung meiner analogen Streckenblockelektronik. Rangiert wird mit den grünen Trix-Trafos, die praktisch ebenso aufgebaut sind, bei denen jedoch die Spannung durch mechanischen Abgriff auf die Sekundärspule veränderbar ist.

Und was macht ein elektronischer "Trafo", also ein Schaltnetzteil? Da ist auch ein Trafo drin, aber der ist viel kleiner, was der Sinn der elektronischen Trafos ist, neben der Stabilisierung der Ausgangsspannung. Warum kleiner? Weil zunächst die Netzspannung gleichgerichtet und gesiebt wird, Dann wird sie mit einer hohen Frequenz "zerhackt" und mit dieser Spannung geht es über einen Trafo, der stellt die galvanische Trennung her und im Layout der Platine sind Isolationsabstände einzuhalten, oft wird sogar in die Platine ein Luftspalt eingefräst. Auf der Sekundärseite wird dann wieder gleichgerichtet und gesiebt. Die Rückmeldung über die Höhe der Ausgangsspannung wird über einen Optokoppler (wegen der galvanischen Trennung) an den Regelschaltkreis auf der Primärseite gelöst, der mit dieser Information dann den Tastgrad des Zerhackers nachführt. Der Zerhacker ist meist ein Transistor. Kleiner kann das Ganze werden weil man über den Trafo nicht mehr die 50Hz der Netzspannung führt sondern mit einer deutlich höheren (für die meisten unhörbaren) Frequenz arbeitet. Hohe Frequenz = kleinere Spule und damit weniger Eisen und vor Allem Kupfer > weniger Masse und damit natürlich Kosten. Außerdem ist der Wirkungsgrad eines Schaltnetzteils höher, was dem Anwender Kosten spart. Und im Fernseher und PC kann das Schaltnetzteil einfach über deren Regelung abgeschaltet werden, allerdings ist da dann ein zweites Netzteil nötig, das den Fernbedienungsempfänger unter Spannung hält, so dass dieser den Einschaltbefehl erhalten kann um das Netzteil hochzufahren. Dieses Ding ist dann für den StandBy Verbrauch zuständig.

Und wo ist jetzt das Problem? Das Siebglied im Primärkreis ist ein Elektrolytkondensator. Diese Dinger sind regelmäßig Ursache für den Ausfall der Schaltung und der damit einhergehenden Brandgefahr. Warum? Der Elektrolytkondensator wird nach und nach taub, dabei wird dann unter Last die Spannung Regelschaltkreis und am Regeltransistor (dem Zerhacker) welliger, die Regelung kann dann nicht mehr ordentlich regeln und entweder es kommt nichts mehr hinten raus, was das kleinere Übel ist, oder die Regelung fängt an unkontrolliert zu schwingen, der Transistor wird thermisch überlastet und kann regelrecht explodieren... letzteres kann auch dem Elektrolytkondensator passieren > Brandgefahr.

Lange Rede, kurzer Sinn: An meiner Modellbahn hat ein Schaltnetzteil nichts zu  suchen.

Grüße Torsten

Moin,
das Problem ist, dass die meisten Modellbahner keine Elektriker sind und den eigentlich gut gemeinten Rat in diesem Thread gar nicht verstehen können, weil es schon wieder vor Fachbegriffen so wimmelt.

Ich habe mir deshalb mal einen Modellbahntrafo von Arnold von 1968 rausgesucht. Der hat natürlich kein externes Netzteil. Hier war schon damals das doppelte Viereck vorzufinden. Ob man solche in die Jahre gekommenen Geräte nicht mal ersetzen sollte ist dann wieder eine ganz andere Frage.

Wer also gängige Trafos der N-Hersteller einsetzt und diese nicht untereinander verbindet, sollte von dem hier angesprochenen Problem nicht betroffen sein. Wer hingegen Industrietrafos, Spielzeugtrafos aus der Zeit vor der N-Bahn oder Bastellösungen einsetzt - dazu gehört selbst die Zweckentfremdung von Notebooknetzteilen - sollte wissen was er macht und mal einen Elektriker über die Anlage schauen lassen.

Beste Grüße
Frank



Die von Frank W. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Frank,

so einen Trafo, mit Halbwellen Ausgang und Mini-Bananen-Steckbuchsen, habe ich auch noch im Keller liegen. Da analog nicht mehr im Betrieb. Gab aber nie Probleme damit.

Gruß aus Nordertown
Hallo Frank,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

dazu gehört selbst die Zweckentfremdung von Notebooknetzteilen


das ist absoluter Unsinn. Das große Netzteil der z21 ist nichts anderes als ein Notebook-Netzteil. Welche zusätzliche Gefährdung soll davon ausgehen? Dann müsste es auch Notebook-Unfälle geben.

Ich frage mich langsam, wenn ich das hier lese, wie ich es geschafft habe, über 50 Jahre an der Modellbahn zu überleben.

Kauft lieber weniger China-Schrott. Davon gehen nachgewiesenerweise Gefahren aus. Geräte mit hohen Sicherheitsrisiken und gefälschten ooder fehlenden CE-Zeichen, statt euch hier über Gefahren an der Moba Gedanken zu machen. Schaut euch mal Berichte von VDE-Prüfungen an. Ich möchte nicht wissen, wie viele solcher Geräte im Einsatz sind.

Beruflich gibt es bei mir regelmäßig verpflichtende Unterweisungen, wie mit elektrischen Geräten umzugehen ist. Da sind die Klassiker dabei, wie etwa den Stecker mit dem Zug am Kabel abziehen usw. Wenn man das beherzigt, passiert weder im Rechenzentrum und schon gar nicht an der Moba nichts.

Gruß
Jürgen


Wer sein E-Bike zuhause auflädt, einen E-Scooter im Flur stehen oder ein E-Car in der Garage hat, sich hier aber wegen Modellbahntrafos ängstigt, dem ist ohnehin nicht zu helfen.
Richtig, Freetrack,

Tesla Spulen gehören nicht in den moba Bereich.

Gruß aus Nordertown
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wer sein E-Bike zuhause auflädt, einen E-Scooter im Flur stehen oder ein E-Car in der Garage hat, sich hier aber wegen Modellbahntrafos ängstigt, dem ist ohnehin nicht zu helfen



sehe ich auch so, meine Frau ist angewiesen ihre Rasenmäherakkus (Liion) samt Ladegerät zum Laden auf dem Boden (Feinsteinzeug) stellen. Außerdem werden die Handys an der in der Wand eingebauten Steckdose geladen, wenn da ein thermisches Problem auftritt... naja, Ziegen brennen schlecht. Das Notebook Netzteil bleibt immer in der allpolig abschaltbaren Steckerleiste, die auch bedient wird, nachts wird NICHT geladen. Ältere NiMh Akkus wie ich noch im Akkuschrauber habe, sind unproblematischer.

Noch interessanter sind in dem Kontext wohl sogenannte Solarspeicher, die schon mal die ganze Hauswand wegsprengen können... OK, kommt selten vor, würde ich aber auch nicht gern erleben wollen. Unser Terassendach mit Solar ist am Platz für den Speicher gescheitert, außerdem können wir gar nicht so viel Strom sparen wie da die Mehrkosten gewesen wären, auch nicht in 15 Jahren.

Die gängigen Trafos der Modellbahnhersteller, so sie keine mechanische Beschädigung aufweisen, die in das Innere greifen lassen, halte ich auch heute noch für sicherer als diese Schaltnetzteile. Deren Sinn für ein Startset beispielsweise hat sich mir nie erschlossen. Mit einem Trafo wie den von mir aufgrund der Haptik gewählten Trix 65552 finde ich, fahren meine Loks im Rangierbetrieb einfach super. Der Fairness halber muss noch gesagt werden, dass ich dem Trafo noch je zwei Dioden in Reihe antiparallel (also insgesamt 4)  nachgeschaltet habe. Damit fahren auch GAM-Loks langsam an.

Grüße Torsten

Edit, Ziegen brennen schlecht sollte natürlich Ziegel heißen

Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: dampfrailfan

naja, Ziegen brennen schlecht.



und wenn schon, morgens ist der Ziegenbraten dann fein durch. Mahlzeit.

Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name:

Wer sein E-Bike zuhause auflädt, einen E-Scooter im Flur stehen oder ein E-Car in der Garage hat



Was sollte bloß dem Mobafreund geraten werden, der einen Gasanschluß hat und damit heizt und kocht?
Hallo sebisr,

Zitat - Antwort-Nr.: 19 | Name: sebisr

Wenn ich mich ganz dunkel erinnere, steht sogar in eine NEM Norm (oder war es FREMO) das 230V Installationen zu unterlassen sind.



jedenfalls vom Fremo kann ich sagen, dass es ein striktes Regelwerk gibt, Netz- und Kleinspannung zu trennen.
Dazu muss man wissen, dass die Schienenoberkante der Module auf 130 cm über Fußboden liegt.

Alles was Netzspannung hat, muss auf dem Boden liegen. Alle ungenutzten Verteileranachlüsse (Kabeltrommeln, Mehrfachverteiler) sind mit Kindersicherungen ausgerüstet oder auszustatten.

Alle fest an Modulen geklemmte Leitungen dürften eine Länge x (sorry, habe die gerade nicht im Kopf) nicht überschreiten. Das verhindert während des Aufbaus versehentlich in Netzsteckdosen geratende Kleinspannungsleitungen.

Zudem werden zwischen unserer Anlage und den lokalen Steckdosen grundsätzlich FI-Sicherungsstecker dazwischengesetzt.

Schöne Grüße, Carsten
vom Ersteller gelöscht

Gruß Uli

Spätestens bei "Niedervoltleitungen" bin ich aus diesem illustren Faden aufgestiegen. Weiteres Querlesen trug dennoch zur Erheiterung bei. Wenn Leute meinen, eine durch Papierlagen getrennte Sekundärseite wäre in Schaltnetzteilen ausreichend und weiterer Horror....

So geht es eben alles seiner Wege.

Bin gespannt wie oft ich dieses Jahr auf Ausstellungen wieder rauchende Drehgestelle sehe, weil die 4 Ampere oder mehr Booster planmäßig die Moba grillen.

Und irgendwelche Fredels regen sich auf, wenn die Sammelnull der Moba doch tatsächlich geerdet wird, während andere dutzende Trafos ohne sekundäre Sammelnull betreiben und sich dann wundern, das sich irgendwo Spannungen reichlich addiert haben oder beim Überfahren von Boostergrenzen sich Dekoder verabschieden.

Einfach weiter machenπŸ˜€


Gruß
Klaus
Hallo zusammen,

ich denke auch, diese Diskussion bringt nichts mehr.

Der Ausgangsfall war aus meiner Sicht ein tragischer Einzelfall, der durchaus auch Fragen aufwirft. Wenn an einer Moba 230V am Niederspannungsteil anliegen, wie geschildert, dürfte von der Moba nicht mehr viel übriggeblieben sein.

Wie dem auch sei, verallgemeinern kann man diesen Fall nicht. Die Einhaltung der VDE-Normen sollte ausreichen. Persönliche Basteleien darf man nicht Dritten zugänglich machen.

Und Gefahren gibt es zu Hauf, nicht nur bei der Modellbahn.

Gruß und jetzt schalte ich meinen Strom ab
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Gruß und jetzt schalte ich meinen Strom ab



- Batterie
- Akku
oder
- Netz

??? πŸ•―
Hallo,

nicht nur die Booster, auch und besonders die klassischen Trafos mit den sehr trägen Bimetall-Überstromschaltern können Drehgestelle rauchen lassen. Wir haben Verein jetzt doch Feinsicherungen eingeführt, man glaubt nicht wie oft die auslösen.

Grüße, Peter W
Hallo

Danke für das Bild Frank. Genau so ein Zeichen sollte auf Modellbahntrafos vorhanden sein. Netzteile wie dieses hier https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/sch...w_15_v_3_4_a-202962, wären vollkommen ungeeignet.
Leider ist es so, dass diese Trafos gerne genutzt werden, aufgrund des Preises.

Was mit Notebooknetzteilen ist, ist eine ganz andere Geschichte. Sofern sie die DIN EN 61558-2-7 erfüllen, ist es okay. Was Hersteller ihren Produkten beilegen, ist deren Sache. Leider ist die Aufsichtsbehörde, vollkommen überlastet, um ihre Marktaufsicht wahrzunehmen.

Es ging einfach darum, dass 230V Installationen auf Anlagen nichts zu suchen haben und das man geeignete Trafos verwendet. Eigentlich, das, was die FREMO sagt, Danke Carsten.

Wir wollen alle am Abend unbeschadet bei der Familie, Freundin, Freund etc. sein ...

Grüße sebisr

Exkurs CE Kennzeichen
Immer wieder lese ich, dass CE Kennzeichen gefälscht sind. Man kann ein CE Kennzeichen fast gar nicht fälschen, da es der Hersteller selber anbringt, sofern er meint, dass sein Produkt, alle die für ihm gelten Richtlinien entspricht. Hat ein Hersteller das CE Kennzeichen fälschlicherweise angebracht, ist dies ein Fall für die Marktaufsicht. Per, seh ist diese Behauptung gefälschter CE Kennzeichen formal falsch. Natürlich gibt es auch wenige Produkte, die mit Hilfe einer benannten Stelle (der vierstellige Zahlencode CE 0038) in den Verkehr gebracht werden. Sollte ein Produkt zu Unrecht solch ein CE Kennzeichen mit  viertelligen Zahlencode tragen, ist das in der Tat eine Fälschung und ein Fall für die Juristen und Ämter.
Mit ist bei der Modellbahn kein Produkt bekannt, was hierunter fällt. Ohne groß nachzudenken, würden mir im Privatenbereich nur zwei Produktarten einfallen, die mit Hilfe einer benannten Stelle in den Verkehr gebracht worden ist, Medizinprodukte und Mobilfunkprodukte.
Wenn bei meiner Moba keine 230V im Niederspannungsteil anliegen, dann funktioniert die einfach nicht!

Bei "klassischen" Modellbahntrafos bricht im Kurzschlussfall die Ausgangsspannung deutlich ein, was die Gefahr schon Mal erheblich reduziert.

Für "moderne" Stromversorgungen sollte eigentlich eine einstellbare Stromsprungerkennung" Standard sein. Aber das würde ja 40 Cent und 50 Zeilen Software kosten.

Es wird echt nicht besser hier...  πŸ˜€

Gruß
Klaus
Hallo Klaus

Möchtest du dich gerne über Funktionale Sicherheit unterhalten, nachdem du das Thema Software in Verbindung einer Stromversorgung ins Spiel gebracht hast?

Grüße
sebisr
Nö! πŸ˜ƒ

Ich möchte nur zu Bedenken geben, daß mit dem heutigen Stand der Technik viele Gefahren vorgebeugt werden könnte. Nur sind es rein kapitalistische Ziele, die es verhindern. Das kommt eben als Ergänzung zu den aus Dummheit gebohrenen Gefahren hinzu.

Gruß
Klaus
#6

Hallo Roland,
früher gab es auch in Kraftfahrzeugen keine Sicherheitsgurte, Airbags, ABS usw. Bei Deinen Aussagen kann ich nur den Kopfschütteln. Hoffentlich bekommst Du nicht mal einen Stromschlag.

Gruß
Bernd
Hallo sebsir,

ich möchte Dir hier wirklich nicht zu nahe treten. Was möchtest Du denn hier erreichen? Eingangs berichtest Du theadralisch von einem geheimnisvollen Prozess, bei dem Du als Zeuge aussagen musstest. Als Zeuge warst Du entweder dabei oder Du kennst die Gegebenheiten. Dann hättest Du auch dort schon Deine Bedenken äußern können.

Der von Dir geschilderte Fall ist so nicht übertragbar, da individuell. Auch Deine Bedenken gegen Schaltnetzteile teile ich nicht. Wenn es korrekt angeschlossen und auch gegen Berührung gesichtert ist, kann das durchaus als Spannungsversorgung genutzt werden. In PCs befinden sich beispielsweise Schaltnetzteile. Weißt Du wie viele zigtausende von Servern mit Schaltnetzteilen in unseren Rechnzentren meines Arbeitgebers laufen?

Sofern man sich an bestehende Sicherheitnormen und -vorschriften hält kann es nicht falsch sein. Nur wer die mißachtet und solche Murksinstallationen betreiebt, setzt sich der Gefahr aus.

Ob FREMO hin oder her, EU- und deutsche Sicherheitsvorschriften sind relevant.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 40 | Name: spur.n.bahner

Als Zeuge warst Du entweder dabei oder Du kennst die Gegebenheiten. Dann hättest Du auch dort schon Deine Bedenken äußern können.

Nein, Zeugen werden befragt und erstellen keine Gutachten.

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: sebisr

Die Staatsanwaltschaft bezog sich hauptsächlich auf die Richtlinie 2009/48/EG. (Spielzeugrichtlinie) insbesondere auf den Anhang 1 römisch 4, elektrische Eigenschaften. Leider steht dort eindeutig, wie die Beschaffenheitsanforderungen sind, so dass es hier leider ziemlich eindeutig war. Das Einzige, was damals strittig war, ob eine Modellbahn überhaupt unter diese Richtlinie fällt, da ebenfalls in Anhang 1 Ausnahmen stehen, die nicht unter dieser Richtlinie fallen. Nur war dies nicht relevant, da noch andere Rechtsgrundlagen erfüllt waren. Letztendlich kam es zu einer Bewährungsstrafe.

Nachdem der Prozess nicht öffentlich war, kann der TO seine Infos eigentlich nur als Sachverständiger oder Beteiligter bezogen haben. Angesichts der offensichtlich vorhandenen Fachkenntnisse trifft vermutlich ersteres zu.

Als Anwalt hätte er nicht aussagen können.

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: sebisr

Schon damals fand ich meine Aussage vor Gericht nicht gerade angenehm



VG Freetrack

Vielleicht nicht allen bekannt wie die Spannungen genannt werden:

                                          AC.              DC
Hochspannung > 1000 V > 1500 V
Niederspannung ≤ 1000 V ≤ 1500 V
Kleinspannung         ≤ 50 V ≤ 120 V

So man kann sein Wissen auf verschiedene Art präsentieren.

Grüße,
Harald

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Weißt Du wie viele zigtausende von Servern mit Schaltnetzteilen in unseren Rechnzentren meines Arbeitgebers laufen?


An keinem dieser Geräte ist es geplant dass du einen Leiter mit Kleinspannung berührst. Auch so beim HeimPC. Also sind die Sicherheitsvorgaben anders und hier nicht relevant. Dagegen müssen Netzteile die keine Erdung besitzen SELV liefern, also Schutzklasse mit doppeltem Quadrat.

Grüße,
Harald
Hallo Feetrack,

er schrieb von einer Aussage, die er machen musste. Jetzt kann man raten, ob als Gutachter oder als Zeuge. Und Zeugen machen sehr wohl Aussagen. Auch als Zeuge kann man in einem nichtöffentlichen Prozess Wissen erlangen, wenn man involviert ist und die Beteiligten kennt. Das passiert eben bei vagen Schilderungen. Dann gerät man in den Bereich der Spekulationen.

Nur, wozu das alles? Das war offensichtlich eine Einzelinstalltaion. Ich glaube, dass man keine 230V Komponenten direkt in die Moba intergriert, sollte jeder wissen. Wer es trotzdem macht, muss auch mit etwaigen Konsequenzen leben.

Ich halte jetzt nur nichts davon, pauschal Warnungen zu Trafos und Netzteilen, die den Sicherheitsbestimmungen entsprechen, auszusprechen. Wie schon geschrieben, das große Netzteil der z21 ist ein Notebook-Netzteil.

Gruß
Jürgen

Hallo Bernd,

@#39:
Zitat

...früher gab es auch in Kraftfahrzeugen keine Sicherheitsgurte, Airbags, ABS usw. Bei Deinen Aussagen kann ich nur den Kopfschütteln...



diese Diskussion wäre wahrscheinlich sowas, wie die Büchse der Pandorra, deshalb denke ich, sie ist hier im Moba-Forum eher ungeeignet. Ein paar Worte trotzdem dazu...
Denn auch diese Sicht ist eine "schwarz-weiße"; unbestritten ist, denke ich, daß manches im heutigen Straßenverkehr wirklich Leben rettet, an erster Stelle der Sicherheitsgurt. Aber: auch hier stellte nie einer Untersuchungen dazu an, wie viele Menschenleben es dabei kostet(e), damit den Benutzern eine Sicherheit einzuräumen, die sie davon abhält, daran zu denken, daß sie noch immer eine potentiell tödliche Waffe bewegen! Und nein, ich mag keinem das Autofahren vergällen *g*; aber schon mal darüber nachgedacht, wie viele sich dann in ihre mehrrädrige Trutzburg setzen mit der flaschen Überheblichkeit "mir kann ja nix passieren"? Und sich beim Bewegen im Straßenverkehr keine Überlegungen mehr machen, die sie sich vielleicht früher gemacht hätten?...

Daß nachgerade das Auto eines der besten Beispiele ist, wie mangelhafte Elektronikspiele überflüssig wie ein Kropf sind, weil sie falsche Sicherheit vorgaukeln, nur am Rande. "Verkehrszeichenerkennung"... - gaukelt dem Fahrer vor, sich in Verbindung mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer in Sicherheit zu wiegen. Viele verlassen sich darauf und sind bass erstaunt, wenn sie mit 50 in einer 30er Zone erwischt werden und fürderhin ein paar Wochen laufen dürfen. Weil diese Assistenzsysteme eben nicht gerichtsfest sind und mangelhaft, das System "mal eben" das letzte 30er Schild übersehen hat!
"Fernlichtassistent"... - tolle Einrichtung, bleibt gerne mal ohne Gegenverkehr auf Abblendlicht, "vergißt" dafür, abzublenden, wenn sich Gegenverkehr zeigt...
"Spurwechselassistent"... - prima Spielzeug, wenn alle Markierungen auf der Straße vorhanden und in gutem Zustand sind! Bloß blöd, daß selbst Regen das Gimmick schon außer Funktion setzen kann...

Und die Liste würde schier endlos, zeigt aber doch in erster Linie, daß gerade auch hier weniger die "Sicherheit" der Menschen im Vordergrund steht, sondern nur das Bestreben gewisser Industrien, deren "Umsatzsicherheit" zu erhalten... - der Faktor Mensch bleibt dabei sogar auf der Strecke! Aber selbst wenn es diesbezüglich Untersuchungen zu Einfluß auf gefährdete Menschenleben gäbe, würdest du sie nie zu lesen bekommen! Und dazu brauche ich keinen Aluhut...

Zitat

...Hoffentlich bekommst Du nicht mal einen Stromschlag...



Der "Wunsch" kommt um viele Jahrzehnte zu spät *g*, ich bin "auf 220 V geeicht". Ich habe im Laufe meines Lebens berufsbedingt schon so einige "gewischt" bekommen... - allerdings noch nie an der Moba!
Bezeichend dafür, den ersten "richtigen" Stromschlag hab' ich ausgerechnet als Schüler von einer defekten Softeismaschine bekommen! Der war so deftig, daß es mich von den Füßen geholt hatte und das mitten im Einkaufsmarkt, als ich mir nach der Schule eigentlich nur ein Eis holen wollte...

meint grüßend
Roland
Hallo Roland,

besitzt Du ein KFZ und bist Du Kraftfahrzeugtechniker?

Gruß
Bernd
@ 46

Hallo Bernd,

der Roland ist alles, er kann alles und er hat zu allem eine Meinung, besonders im pädagogischen Bereich ist er der ungekürte Professor, wenn ich seine Aussagen in #6 zum Thema Erziehung lese. Seine Kinder müssen Bilderbuchkinder sein, anders kann ich mir diese Dreistigkeit nicht erklären alle heutigen Eltern über einen Kamm zu scheren und ihnen vorzuwerfen, dass sie alle keine Ahnung mehr von Erziehung haben. Aber, mit der Meinung ist er hier nicht alleine, gibt ja noch die ein oder andere Koryphäe auf dem Gebiet.

Gruß
Marco

#46,

Hallo Marco,

zu 100% Recht. Habe zwei Enkel, Kinder sind unberechenbar. Roland kann die in Dir in 3 Minuten die Welt erklären!

Gruß
Bernd

Ursprünglich ging es, soweit ich es nachvollziehen kann, um die ordnungsgemäße Stromversorgung einer Moba. Inzwischen wurde der Kreis wesentlich erweitert und der geneigte Leser konnte sein Wissen in mehreren Bereichen vertiefen. Was mir jetzt noch fehlt, das ist der Bezug zum verstorbenen Oberhaupt der katholischen Kirche. Mag eventuell jemand auch dazu Ausführungen machen? Ich könnte mir vorstellen, dass heutzutage im Vatikan nicht nur mit Kerzen und Fackeln hantiert wird, daher müsste es möglich sein, mit dem Aufhänger "elektrische Sicherheit" den Bogen nach Rom zu schlagen. Da es hier ansatzweise schon persönlich wurde, wird darum gebeten, den Verstorbenen nicht in ähnlicher Weise anzumachen.

Und nun bitte zurück zur Diskussion!
Zitat - Antwort-Nr.: 45 | Name: Trainworld

ich bin "auf 220 V geeicht". Ich habe im Laufe meines Lebens berufsbedingt schon so einige "gewischt" bekommen...



Marco, Bernd... seid nicht so streng. Es gibt schließlich eine Vorgeschichte,

meint tröstend
Freetrack
Hi in die Runde,

eine letzte Erläuterung dazu, bevor ich aus dem Thread aussteige: im Gegensatz zu den meisten "Schiedsrichtern" hier habe ich eine pädagogische Ausbildung! Die ich nämlich als Ausbilder (IHK) und Arbeitspädagoge mit anerkanntem Abschluß belegen musste! Was aber noch lange nicht heißt, daß ich persönlich alles teile und gut finde, was heutzutage so "Usus" ist! Meine Meinung mußte ich nämlich bei der Prüfung nicht abgeben...

Und mal so als kleiner Wink, Anhaltspunkt: in meiner Schulzeit gab es keine Lehrer, die Angst hatten, ihre tägliche Arbeit anzutreten! Weder Schüler, die Lehrer bedrohten, noch Eltern, die dann zu Hochform aufliefen und die Lehrkräfte bedrohten, weil sie ihre unbotmäßigen Strolche mit Ordnungsmaßnahmen belegten! Was aber hier zumindest leider mittlerweile an der Tagesordnung ist!

Und, nein, ich muß auch kein KFZ-Mechaniker sein, um zu wissen, daß es nicht richtig sein kann, wenn ein Armaturenbrett in einer 30er Zone oder gar einer Spielzone 50 km/h anzeigt! Übrigens selbst schon "erlebt" in einem da nagelneuen VW Golf, Baujahr 2023! Und, ja, ich habe einen gültigen Führerschein! Aber auch da gilt, ich muss nicht alles gutfinden, was einem vorgesetzt wird und abnicken...

Grüße
Roland

...das war's dann aber auch, weil völlig [OT]...
Zitat - Antwort-Nr.: 51 | Name: Trainworld

in meiner Schulzeit gab es keine Lehrer, die Angst hatten, ihre tägliche Arbeit anzutreten! Weder Schüler, die Lehrer bedrohten, noch Eltern, die dann zu Hochform aufliefen und die Lehrkräfte bedrohten, weil sie ihre unbotmäßigen Strolche mit Ordnungsmaßnahmen belegten! Was aber hier zumindest leider mittlerweile an der Tagesordnung ist!




Zitat - Antwort-Nr.: 33 | Name: Trainworld

Nein, da gibt es diese rechten Banden, wie bei uns die AFD, in Ungarn, die Niederlande, in Frankreich, in Italien, die das Rad der Uhr am besten wieder zurückdrehen würden, auf Flüchtlinge losgehen.



ohne Worte

#33 stammt aus https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1095428&sb1=AFD#aw33

Zitat - Antwort-Nr.: 52 | Name: Freetrack

ohne Worte



Stimmt, diese Zitate beschreiben die reale Welt leider genau genug, dass ich keine Worte hinzufügen müsste. Das Grauen der Realität ist schon schlimm genug!

Auch den Ausführungen in #45 über moderne Auto-Assistenzsysteme kann ich nur voll zustimmen. Das gilt übrigens längst nicht für alle Aussagen von Roland, aber für viele. Nur leider ist es gesellschaftlich unerwünscht, die Wahrheit zu sagen.

Ohne Gruß
Geil! In einem Rechenzentrum gibt es Schaltnetzteile, also sind die auch für die Moba gut!

Jo, genau das ist es, was mir Angst machtπŸ˜ƒ

Gruß
Klaus

Mal wieder zurück zum Thema.
Bei meiner Anlage habe ich unter der Anlage 3 abschaltbare Steckerleisten, an denen 1 Conrad Trafo, 2 Lenz Trafo, 1 Beleuchtungstrafo ( (von einer Halogen 12 V Beleuchtungsanlage) ,  sowie 3 diverse Steckdosen-Trafos von elektr. Kleingeräten 12 V für 2 Rückfahrcamerasysteme und LED Beleuchtung des Bahnhofs.
Diese Steckerleisten sind auf einem Brett unter der Anlage zusammen mit der 12 V Installation, Verteilerleisten, Messerleisten zur Segmenttrennung angebracht. Die 12 V Installation ist natürlich nicht berührungssicher ausgeführt.
(offene Lüsterklemmen usw.)
Meine Frage nun an die Sicherheitsexperten.
Gibt es dazu Einwendungen oder Bedenken.
Gruß πŸ˜―tto


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Hallo Klaus,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Geil! In einem Rechenzentrum gibt es Schaltnetzteile, also sind die auch für die Moba gut!



Dann erklär doch einmal, was ein Schaltnetzteil ist und warum das für die Moba schlecht sein soll. Wenn Roco doch Schaltnetzteile zur z21 verkauft. Ich erwarte eine Antwort-

Gruß
Jürgen
Hallo,

wie seht ihr denn die Verwendung von USB-Steckernetzteilen?

Für den Auhagen-Motor 58200 benötigt man so etwas.

Wie installiere ich das dann sicher auf der Anlage?

Grüße

Frank
Hallo Frank,
ich erweitere meine Aussage in #30 um USB-Steckernetzteile. Diese gibt es auch in Schutzklasse II, siehe z.B.
https://www.xtar.de/zubehoer/1178/steckernetzteil-usb-5-0-v/2-1-a oder
https://www.electro-mation.de/usb-steckernetzteil-em-snt-usb.html

Gruß Uli

@56

Es kommt ganz einfach drauf an, wie Primär- und Sekundärseite getrennt ist. Da gibt es auf einem Kern 2 gewickelte Spulen, da trennt nur der Lack zwischen den Spulen. Das andere Extrem sind 2 Wicklungen auf durch Schalen aus Kunststoff oder gar Keramik baulich getrennte Spulenkörper mit diversen Kern- oder Ringmaterialien. Ggf. sind beide Schaltungsteile komplett auf eigenen Leiterplatten montiert, beide Seiten in voll getrennten baulichen Räumen, da ist auch bei gebrochenen Bauteilen oder gelösten Leitungen  eine Kopplung beider Seiten ausgeschlossen.

Da kann man sich vorstellen, wo Kostenunterschiede entstehen und wo Sicherheit herkommt. Schaltnetzteile für Spielzeug oder gar Medizinprodukte sind entsprechend völlig anders aufgebaut als irgendein PC Netzteil.

All das findet man auch in der Produktbeschreibung der Geräte.

Wenn also Roco ein passendes Spielzeug-Netzteil ausliefert, dann wird das schon passen. Mit einem PC Netzteil hat das aber dann auch nichts mehr zu tun.

Auch bei der Entstörung gibt es da erhebliche Unterschiede, weil auch da durch Sicherheitsprobleme entstehen können.

Gruß
Klaus
Nabend

Ja das ist richtig, als Sachverständiger, da mein Arbeitgeber durch die Staatsanwaltschaft beauftragt wurde.

Mal allgemein zu Transformatoren
Es käme auch keiner auf die Idee, einen Spartransformator zu verwenden, oder?
Ich lehne keine Elektronischentransformatoren ab, jedoch muss man den geeigneten Transformator heraussuchen. Es sollte doch jeden verständlich sein, dass Industrietransformatoren, PC Netzteile etc., ganz andere Eigenschaften aufweisen als Spielzeugtransformatoren.
Es geht im Grunde grundsätzlich darum, wie verhält sich das Teil, wenn intern ein Fehler aufgetreten ist. In manchen Anwendungen kann ich es verkraften, dass zum Beispiel die Netzspannung am Ausgang des Trafos anliegt, da meine danach folgenden Betriebsmittel zum Beispiel geerdet sind. Hier möchte ich nicht auf technische Details eingehen, warum das eine Schutzmaßnahme darstellen kann. Auch keine Diskussion, das danach alles abrauchen kann.
Fakt ist, dass die Modellbahn ein Spielzeug ist und dementsprechen sogenannte Spielzeugtrafos benötigt. Auf die Beschaffenheit der Trafos verweise ich mal auf #43 von Harald und die entsprechenden Normen.
Alles, was nicht diese Beschaffenheit entspricht, ist formell gesagt ungeeignet und ein, wenn mal doch was passieren sollte, für den Staatsanwalt, ein Gefundenes fressen. Es ist so, dass für Spielzeug, mit die höchsten Anforderungen an elektrischer Sicherheit, vom Gesetzgeber, bestehen, ob das sinnvoll ist, ist eine andere Geschichte.

Uli, deine Netzteile sind ebenfalls ungeeignet, da nicht Schutzklasse III. Zumal sind sie für Spielzeug, wahrscheinlich vom Hersteller nicht freigegeben.
Sorry dafür, dass ich das jetzt so hart einordne, aber genau das ist während der Verhaltung passiert. Und wenn ein Hersteller meint, dass sein Trafo geeignet wäre, dann ist das sein Bier. Sollte dann was passieren, ist der Hersteller in der Pflicht, nicht der Anwender. Baue ich mir aber eine Stromversorgung selber, wie mit dem Trafo aus meinem Link, hafte ich selber.

Otto nur kurz, die räumliche Distanz für die 230V Verdrahtung und SELV scheint auf dem Bild ein Problem darzustellen. Ist es gewährleistet, dass niemals ein Draht für SELV, die 230V Verdrahtung berühren kann?

Gruß
sebisr
Danke Sebastian
Kein 12 V Draht, sollte er sich von einer Lüsterklemme lösen, ist so lang dass man ihn in die Löcher der Steckerleiste pfriemeln könnte. Die Steckdosenlöcher sind die einzigen möglichen Zugänge an 230V. Die Steckdosenleisten sind an der Plattenrückwand, d.h. absolut unzugänglich,  in Normdosen angeschlossen. Die Geräte sind alle.mit den Originalkabeln in den Steckerleisten eingesteckt.

Ausserdem hat niemand Zutritt zu meinen heiligen Hallen und müsste unter die Anlage kriechen. Nur die Schalter der Steckerleisten sind in Frontnähe.
Nur mit vorsätzlich krimineller Aktion kann eine Gefahr entstehen.
😑tto
HalloSebastian,
Zitat - Antwort-Nr.: 60 | Name: sebisr

Uli, deine Netzteile sind ebenfalls ungeeignet, da nicht Schutzklasse III. Zumal sind sie für Spielzeug, wahrscheinlich vom Hersteller nicht freigegeben.


Danke für den Hinweis. habe meinen Beitrag #30 daraufhin gelöscht.
Schutzklasse III hat dieses Zeichen (Quelle: Wikipedia). Habs noch nie gesehen.

Gruß Uli

Die von Uli_H zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Klaus #59,

Du musst Dich einfach von der alten Welt verabschieden. Wenn man nichts von Schaltnetzteilen versteht, sollte man eher ruhig sein. Schaltnetzteile sind kein Spielzeug. Es hat einfach keinen Sinn, Du weißt nicht, wie ein Schaltnetzteil funktioniert.

Ich habe jedenfalls keine Lust mehr auf diese unsägliche Diskussion. Totale Zeitverschwendung.

Und hört alle auf, mit der Modellbahn zu fahren. Das ist Lebensgefährlich. Ich kann diesen Mist nicht mehr lesen. Man sollte sich überlegen, ob man sich hier zurückzieht.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Fakt ist, dass die Modellbahn ein Spielzeug ist und dementsprechen sogenannte Spielzeugtrafos benötigt




Es schreiben aber viele Hersteller bei dem was wir kaufen drauf, dass es kein Spielzeug (die Kleinteile gehen heutzutage nicht mehr als Spielzeug durch)  ist und dann ist eine Modellbahn etwas für uns über 14 (glaube da geht die Grenze) "nur" SELV und nicht SELV+Spielzeug (wo z.B. das Kabel nicht vom Netzteil getrennt werden darf). Aber ich bin kein Anwalt, so was weiss ich von den sogenannten Fakten?

Mir war vor allem wichtig dass man den größten Blödsinn lässt wie
  * Teile ohne Doppelquadrat
  * Selbstgestrickte 230V Verteilungen
  * 230V und 12V Verkabelung mischen

Also, spart nicht am falschen Platz und lebt länger.
Harald.
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: 63 | Name: spur.n.bahner

...Ich habe jedenfalls keine Lust mehr auf diese unsägliche Diskussion. Totale Zeitverschwendung.

Und hört alle auf, mit der Modellbahn zu fahren. Das ist Lebensgefährlich. Ich kann diesen Mist nicht mehr lesen. Man sollte sich überlegen, ob man sich hier zurückzieht...



*winke-winke*...
Wo sind die Strom-Gurus?

Schaut doch mal in diesen Thread, da könnt ihr berühmt werden...

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1451096

VG Freetrack
Hallo,

ich verstehe diese Agressivität hier teilweise nicht. Es ist doch erstmal höflich, vor Gefahren zu warnen. Wieso muss man da gleich so aggro drauf reagieren?

In der Sache stimme ich den "alles-rundum-sicher-Kritikern" ja auch etwas zu: gesunder Menschenverstand und das Einhalten einiger wichtiger Grundregeln schaden nicht.
Eigenverantwortung muss immer an erster Stelle stehen.

Da nicht jeder hier Elektronikexperte ist, finde ich aber eine kleine Mahnung zur Vorsicht hier und da völlig ok.

Also runterkommen...

LG
Marcel
Hallo zusammen,

vielleicht interessiert das den einen oder andren. Hersteller, wie z.B. Märklin veröffentlichen zum Betrieb einer Modellbahn Sicherheits Vorgaben: https://www.maerklin.de/fileadmin/media/servic...herheits-Vorgabe.pdf .

Darin können auch die Kritiker der Schaltnetzteile lesen, dass die durchaus im Bereich der Modellbahn zur Normalität zählen.

Ob man analog oder digital fährt wird vermutlich entschheiden, ob man eher einen Trafo nutzt oder ein Schaltnetzteil.

Wenn man solche Vorgaben beachtet, sollte eine Modellbahn auch sicher sein.

Es wäre also sinnvoll, nicht nur vor Gefahren durch Basteleien zu warnen. sondern auf der anderen Seite auch aufzeigen, wie man es machen sollte.

Gruß
Jürgen
Hallo Harald

Was der Hersteller erst einmal sagt, ist für Juristen unwichtig.
Genau das war auch ein strittiger Punkt damals, aber die Anklage hat es geschafft, dass eine Modellbahn als Kinderspielzeug einzustufen war. Für uns non Juristen, ist deren Denkweise gewöhnungsbedürftig, letztendlich muss ich denen im Nachhinein recht geben. Es wurde unter anderen damit begründet, dass eine Modelleisenbahnen auch Kindern zugänglich sind und auch als solche vertrieben werden. Hier wurde insbesondere das Beispiel my world von Märklin genannt. Es wurde argumentiert, dass ein Kind nicht sofort in der Lage ist, solch ein Produkt von einer Modelleisenbahn eines Sammlers, Anlagenbauer etc. zu unterscheiden.
Das war selbstverständlich eine Einzelfallentscheidung, jedoch würde ich wetten, dass andere Juristen in Zukunft auf dem selben Zug aufspringen werden.

Es wurden, genug Ratschläge geben, wie man es richtig macht. Es geht nicht darum, das jemand, was gegen Schaltnetzteile hat, mein Labornetzteil von Rhode & Schwarz ist auch eines. Nur sollte man darauf achten, dass man das richtige Produkt auswählt, denn ich hätte auch bei meinen Labornetzteil über 90% an Geld einsparen können!! Aber wofür?
Genau das ist das Problem, das man hier am falschen Ende spart, mit bösen Überraschungen. Lieber mal ein oder zwei Personenwagen weniger kaufen. Um mehr ging es mir nicht und das man mal selbst kritisch darüber nachdenkt.  

Grüße
sebisr


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