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THEMA: Greenmax JGR/JNR Kumoha51/54 Triebwagen (Bausatz)

THEMA: Greenmax JGR/JNR Kumoha51/54 Triebwagen (Bausatz)
Startbeitrag
Steffen S - 19.04.25 09:16
Hallo zusammen,

nach meinen ersten Kumoha11/12 Triebwagen, ebenfalls von Greenmax:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1449825&start=3

und auch zusätzlich motiviert, dank dem ET31 Thread von Hansjörg:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1432297&start=1

habe ich nun angefangen zwei meiner insgesamt 4 Bausätze an Kumoha51 bzw 54 Triebköpfen zusammenzubauen.

Zur Bauart:

Auch an der japanischen Regierungseisenbahn (JGR) waren die Entwicklungen der 30er Jahre nicht unbemerkt vorbeigegangen, so begannen mitt der 1930er auch in Japan die Überlegungen den Zugevekrher moderner und attraktiver zu gestalten, auch mit Blick auf die beginnende Masenmobilisierung durch das Auto.

Hierzu beschafte die JGR wie auch andere Eisenbahnen diverse Schienenfahrzeuge in Stromlinienverkleidung oder zumindest Windschnittigen Design; hierzu gehören ab 1936 auch die 20m Elektrotriebwagen der Bauart Moha 51 (bei der JNR ab 1959 Kumoha 51). Diese sind eng an den deutsche ET25 angelegt und wurden als einzelne oder doppelte Paare als Eilzüge eingesetzt. Nach den ersten Triebwagen folgend bald auch weitere Lieferserien. DIe dritte von 1939 hatte sogar Schürzen Analog zu den deutschen Triebwagen ET25/31/55 erhalten, die zu den Triebkopfenden spitzt zuliefen, diese wurden aber bereits 1943 wieder entfernt.

Die Vierte Lieferserie von 1943 verzichtete Kriegsbedingt wier ganz auf die Verkleidung. Die Vierte Lieferserie besaß zudem stärkere Fahrmotoren und wies aufgrund Kriegsbedingter vereinfachungen andere Drehgestelle auf. Diese Triebwagen wurden später von der JNR als Kumoha 54 eingeordet (quasi ein jap. ET55). Schon vor de Krieg liefen die Triebwagen einzeln auch im Vorortsverkehr (sie sind wie alle JGR Vorkriegstriebwagen kompatibel).

Zusätzliche wurden zur Einsparung ab 1943 Steuerwagen (Moha 68) beschafft, diese sollten den Furhpark erweitern, ohne vollwertige Triebwagen beschaffen zu müssen, Zudem sollten sie die Ganituren Wirtschaftlicher machen, da nun immer ET+ES anstatt ET+ET verkehren konnten.

Wie anderenorts von Personenwagen seitjeher gewohnt, gab es nach dem Krieg bei der JNR die besondere Angewohnheit auch die diversen Bauarten von Vorkriegstriebwagen nach Bedarf/Bestand wie den Reisezugwagenpark zu mischen. So kamen die Triebwagen der 51 Series in Kombination mit älteren Vorortstriebwagen oft im Vorortsbetrieb zum Einsatz, bevor die aufgrund modernerer Triebwagen in den Reservedienst oder auf Nebenbahnen abgeschoben wurden. Da die Windschnittigen Fahrzeuge aber noch zu den modernsten und schnellsten Triebwagen der JNR gehörten, waren sie die Ersten, die 1949 den neun Triebwagenanstrich in Stahlblau-Creme erhielten, ehe das Farbschema auf fast alle Vorkriegstriebwagen mit 20m länger angewendet wurde. Die Triebwagen, die auf der Kansai-Linie als Schnellzüge fuhren, bekamen 1952 einen Sonderanstrich für Schnelltriebwagen in Rotbraun-Creme, der nur dort zu finden war, aber bereits 1959 wieder verschwand. Ab 1962 bekame die Triebwagen den überarbeitete Anstrich (Blau-Creme in anderen tönen, das Blau entsprach den Gleichstrom-Neubau-Eloks) für Gleichstrom-Triebwagen, den sie bis zum Schluss behielten. Die Letzten Triebwagen Kumoha51/54 verschwanden 1983.

Grüße
Steffen

Anbei noch Bilder: Die Triebwagen befinden sich noch im Bau. Stellprobe der Stromabnehmen. Es fehlen noch die Dachaufbauten und Fenster. Die Arnold-Kupplungen werden noch durch funktionierende Shibata-Scharferberg-Kupplungen ersetzt.


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Ohne angeklebte Details, Fenster, funktionsfähige Shimatsu-Scharfenberg-Kurzkupplungen und finale Lackierung dreht die Erste der beiden Ganituren schon ihre ersten Testrunden. Das der Triebwagen optisch von deutschen DRG-Fahrzeugen abgeleitet ist kann keiner leugnen.

Die Motorfahrwerke von Greenmax laufen richtig feinfühlung, sogar einen ticken besser als das was KATO bietet.



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Hallo Steffen,
Spannend! Sind die Greenmax auch solche Rennsemmeln?
Beste Grüße,
Hansjörg
Hallo Hansjörg,

Das Fahrverhalten ist nahezu identisch zu den KATO-Fahrzeugen, nur die Langsamfahreigenschaften sind deutlich besser.

Die Gehäuse der beiden Triebwagenhälften sind fast fertig soweit. Dach und Seitenwände habe ich mit Sprühlack von
Mr Color umlackiert. Bei den Dächern war das Nötig, da der Graue Kunststoff leider nicht Vorlackiert war.

Es fehlen noch die Verglasungen und die Beschriftung. Die Drehgestelle muss ich noch umbauen, damit die Fahrwerke die jap. Scharfenbergkupplungen aufnehmen können.

Die Triebwagen als ganzes sind somit also fast fertig. Mir fehlen nur die Kupplungen und detailiertere Fahrwerksausrüstung von Greenmax, dann kann ich alles fertig machen.

Denke Bilder sagen mehr als Worte:

Grüße
Steffen

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