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THEMA: Fleischmann 7360024 - erneuter Ärger
THEMA: Fleischmann 7360024 - erneuter Ärger
Nord-Süd-Magistraler - 17.04.25 11:35
Hi Leute,
wie ich bereits in diesem Faden berichtet hatte,
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...sb1=7360024#x1448179
lief meine neue Fleischmann BR211 unrund und ließ sich nicht vernünftig analog steuern.
Also zurück zum Händler und auf Ersatz gewartet. Heute kam das Ersatzmodell an und was soll ich sagen...es ist das selbe Problem.
Lässt sich diese Lok nicht analog steuern? Das hatte ich bei bisher noch keiner neuen Fleischmann-Lok.
Zur Darstellung des Problems und zum Vergleich hab ich eine Fleischmann BR143 (7560007) herangezogen.
Schaut euch bitte das Video an, ich bin ratlos. Liegt das an der Elektronik/Platine, die mit dem alten Trafo nicht mehr ansteuerbar ist?
https://www.youtube.com/watch?v=vRdeF1OTeWI
EDIT: Hier noch ein zweites Video von heute mit anderem Trafo und angeklemmtem Voltmeter:
https://www.youtube.com/watch?v=OcOFAGF-1oQ
Viele Grüße und schöne Feiertage
Frank
wie ich bereits in diesem Faden berichtet hatte,
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...sb1=7360024#x1448179
lief meine neue Fleischmann BR211 unrund und ließ sich nicht vernünftig analog steuern.
Also zurück zum Händler und auf Ersatz gewartet. Heute kam das Ersatzmodell an und was soll ich sagen...es ist das selbe Problem.
Lässt sich diese Lok nicht analog steuern? Das hatte ich bei bisher noch keiner neuen Fleischmann-Lok.
Zur Darstellung des Problems und zum Vergleich hab ich eine Fleischmann BR143 (7560007) herangezogen.
Schaut euch bitte das Video an, ich bin ratlos. Liegt das an der Elektronik/Platine, die mit dem alten Trafo nicht mehr ansteuerbar ist?
https://www.youtube.com/watch?v=vRdeF1OTeWI
EDIT: Hier noch ein zweites Video von heute mit anderem Trafo und angeklemmtem Voltmeter:
https://www.youtube.com/watch?v=OcOFAGF-1oQ
Viele Grüße und schöne Feiertage
Frank
Beitrag editiert am 17. 04. 2025 13:28.
Hallo Frank.
So wie ich das beurteilen kann, könnte dies ein mechanisches Problem sein.
Ich würde nun versuchen, den Fehler einzukreisen.
Zerlegen und Motor mit Elektronik testen und zwar mit dem selben Trafo.
Dann bei ausgebauten Motor, die restliche Mechanik auf Lauffähigkeit testen.
Irgendwo muss das Ruckeln herkommen.
Gruß Klaro
So wie ich das beurteilen kann, könnte dies ein mechanisches Problem sein.
Ich würde nun versuchen, den Fehler einzukreisen.
Zerlegen und Motor mit Elektronik testen und zwar mit dem selben Trafo.
Dann bei ausgebauten Motor, die restliche Mechanik auf Lauffähigkeit testen.
Irgendwo muss das Ruckeln herkommen.
Gruß Klaro
Nord-Süd-Magistraler - 17.04.25 12:11
Hallo Klaro,
danke für die Antwort, allerdings ist das schon die zweite Lok mit dem selben Problem. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mechanischer Natur ist. Und: eine nagelneue Lok zerlege ich jetzt nicht. Die geht wieder zurück.
Es wäre halt mal interessant, ob andere auch dieses Problem haben.
Gruß
Frank
danke für die Antwort, allerdings ist das schon die zweite Lok mit dem selben Problem. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mechanischer Natur ist. Und: eine nagelneue Lok zerlege ich jetzt nicht. Die geht wieder zurück.
Es wäre halt mal interessant, ob andere auch dieses Problem haben.
Gruß
Frank
Zweisystemlok - 17.04.25 12:30
Du fährst im untersten Bereich zwischen 3 und 5 Volt am Gleis würde ich sagen.
Der Prozessor muss ja erstmal.starten und das Signal auswerten und kommt zum Schluss, ausser Analog ist nichts vorhanden und fährt dann los.
Digitale Loks sind aus diesem Grund immer schlechter zu "regeln" als herkömmliche rein analoge Fahrzeuge und dann kommt noch dazu was der Trafo aufgrund seitens seines Alters übrthaupt noch raus gibt (Verschleiss am Schleifer und der Kupferwicklung).
Gruß, Micha
Der Prozessor muss ja erstmal.starten und das Signal auswerten und kommt zum Schluss, ausser Analog ist nichts vorhanden und fährt dann los.
Digitale Loks sind aus diesem Grund immer schlechter zu "regeln" als herkömmliche rein analoge Fahrzeuge und dann kommt noch dazu was der Trafo aufgrund seitens seines Alters übrthaupt noch raus gibt (Verschleiss am Schleifer und der Kupferwicklung).
Gruß, Micha
Hallo Frank,
ist Deine Vergleichslok "Fleischmann BR143 (7560007)" eine rein analoge oder digitalisierte Lok (im Analogmodus)?
Wenn ich mir nämlich Dein Video ansehe, fällt mir bei der Lok auf, dass sie erst bei höherer Spannung losfährt und dann langsam beschleunigt. Das sieht so aus, als ob da ein Dekoder drin ist, der erst bei ca.5V startet und dann entsprechend agiert.
Nicht vergessen, dass die alten Fleischmanntrafos meist erst bei 3V Spannung ausgeben, nicht von 0V kontinuierlich. Wenn eine aktuelle Lok aber einen Motor hat, der schon mit niedrigerer Spannung losfahren könnte, sieht das genauso wie in Deinem Video aus.
Evtl. kannst Du mal ein paar Diodenpärchen (parallel gegengepolt) in die Fahrstromleitung zum Gleis hängen, um die Spannung abzusenken; vielleicht funktioniert dann das Langsamfahren. Oder Du verwendest einen Trafo, der ab 0V hochregelt).
Viele Grüße
Michael
EDIT: Micha / Zweisystemlok war schneller
ist Deine Vergleichslok "Fleischmann BR143 (7560007)" eine rein analoge oder digitalisierte Lok (im Analogmodus)?
Wenn ich mir nämlich Dein Video ansehe, fällt mir bei der Lok auf, dass sie erst bei höherer Spannung losfährt und dann langsam beschleunigt. Das sieht so aus, als ob da ein Dekoder drin ist, der erst bei ca.5V startet und dann entsprechend agiert.
Nicht vergessen, dass die alten Fleischmanntrafos meist erst bei 3V Spannung ausgeben, nicht von 0V kontinuierlich. Wenn eine aktuelle Lok aber einen Motor hat, der schon mit niedrigerer Spannung losfahren könnte, sieht das genauso wie in Deinem Video aus.
Evtl. kannst Du mal ein paar Diodenpärchen (parallel gegengepolt) in die Fahrstromleitung zum Gleis hängen, um die Spannung abzusenken; vielleicht funktioniert dann das Langsamfahren. Oder Du verwendest einen Trafo, der ab 0V hochregelt).
Viele Grüße
Michael
EDIT: Micha / Zweisystemlok war schneller
Nord-Süd-Magistraler - 17.04.25 12:33
Ja Micha, das ist schon ok, aber der Vergleich mit der nagelneuen Fleischmann 7560007 im Video zeigt, dass es durchaus geht.
EDIT: Und hinzu kommt, dass ich auch zwei weitere Trafos derselben Bauart an der Lok getestet habe - unverändertes Verhalten.
EDIT: Und hinzu kommt, dass ich auch zwei weitere Trafos derselben Bauart an der Lok getestet habe - unverändertes Verhalten.
Beitrag editiert am 17. 04. 2025 12:54.
Nord-Süd-Magistraler - 17.04.25 12:37
@#4 Michael:
Beide Loks befinden sich im Auslieferungszustand. Sowohl die BR211 als auch die BR143 (aus Jan. 2025).
Ich hab viele neue analoge Loks hier laufen und keine einzige zeigt dieses Problem.
Beide Loks befinden sich im Auslieferungszustand. Sowohl die BR211 als auch die BR143 (aus Jan. 2025).
Ich hab viele neue analoge Loks hier laufen und keine einzige zeigt dieses Problem.
Zweisystemlok - 17.04.25 12:53
Die Loks haben unterschiedliche Motoren und laut den Artikelnummern beide in Analog Ausführung ab Werk.
BR 143 - 3 pol Motor mit einer "grossen" Schwungmasse
BR 211 - Micromotor ohne Schwungmassen
Die Fahreigenschaften kannst Du nicht vergleichen, zumindest nicht mit dem alten Trafo!
Gruß, Micha
BR 143 - 3 pol Motor mit einer "grossen" Schwungmasse
BR 211 - Micromotor ohne Schwungmassen
Die Fahreigenschaften kannst Du nicht vergleichen, zumindest nicht mit dem alten Trafo!
Gruß, Micha
Nord-Süd-Magistraler - 17.04.25 12:56
Ok, dann scheine ich bisher keine Lok mit Micromotor ohne Schwungmassen besessen zu haben, denn alle meine (auch aktuellen) Loks funktionieren einwandfrei ohne dieses Merkmal.
Und wenn Fleischmann nicht gewährleisten kann, dass eine analoge Lok auch analog angesteuert werden kann...Sorry.
Und wenn Fleischmann nicht gewährleisten kann, dass eine analoge Lok auch analog angesteuert werden kann...Sorry.
Zweisystemlok - 17.04.25 13:09
Mit Deinem.Uralttrafo ,.........
mal was halbwegs zeitgemäßes anschaffen ohne Bocksprung.png)
Gruß, Micha
mal was halbwegs zeitgemäßes anschaffen ohne Bocksprung
Gruß, Micha
Nord-Süd-Magistraler - 17.04.25 13:30
#9 Micha:
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?!
Andere Loks funktionieren eben auch mit dem URALTTRAFO, meine Güte, sorry.
Hier noch ein zweites Video von heute mit anderem Trafo und angeklemmtem Voltmeter:
https://www.youtube.com/watch?v=OcOFAGF-1oQ
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?!
Andere Loks funktionieren eben auch mit dem URALTTRAFO, meine Güte, sorry.
Hier noch ein zweites Video von heute mit anderem Trafo und angeklemmtem Voltmeter:
https://www.youtube.com/watch?v=OcOFAGF-1oQ
Hallo Frank,
dann ist aber nicht die Lok schuld, sondern Dein sehr alter Trafo. Besorge Dir mal einen, der auch wirklich ab 0V hochregelt. Denn diese Micromotoren können schon mit sehr geringer Spannung drehen -- wenn so ein Motor zum Starten mit ca. 3V "getreten" wird, dann dreht der halt auch für 3V entsprechend schnell.
Deshalb ja auch der Vorschlag mit den antiparallele Dioden, jedes Pärchen verringert die Spannung um ca. 0,7V, damit bist Du mit 4 Pärchen bei etwa 0,2V. Evtl. dreht sich da der Micromotor sogar schon... Für die anderen Loks muss man dann allerdings entsprechend weit aufdrehen, damit die losfahren. Das ist also nur eine Versuchsanordnung.
Als Empfehlung: Nutze einen Heißwolf oder etwas ähnliches, mit dem Du die Anfahrspannung einstellen kannst (am besten je Lok).
Viele Grüße
Michael
EDIT: Das Video bestätigt, dass der sehr alte MFS-Trafo mindestens 2,3V (ganz genau habe ich das nicht gesehen) zum Starten ans Gleis legt. Also mit 3 Diodenpärchen probieren
dann ist aber nicht die Lok schuld, sondern Dein sehr alter Trafo. Besorge Dir mal einen, der auch wirklich ab 0V hochregelt. Denn diese Micromotoren können schon mit sehr geringer Spannung drehen -- wenn so ein Motor zum Starten mit ca. 3V "getreten" wird, dann dreht der halt auch für 3V entsprechend schnell.
Deshalb ja auch der Vorschlag mit den antiparallele Dioden, jedes Pärchen verringert die Spannung um ca. 0,7V, damit bist Du mit 4 Pärchen bei etwa 0,2V. Evtl. dreht sich da der Micromotor sogar schon... Für die anderen Loks muss man dann allerdings entsprechend weit aufdrehen, damit die losfahren. Das ist also nur eine Versuchsanordnung.
Als Empfehlung: Nutze einen Heißwolf oder etwas ähnliches, mit dem Du die Anfahrspannung einstellen kannst (am besten je Lok).
Viele Grüße
Michael
EDIT: Das Video bestätigt, dass der sehr alte MFS-Trafo mindestens 2,3V (ganz genau habe ich das nicht gesehen) zum Starten ans Gleis legt. Also mit 3 Diodenpärchen probieren
Nord-Süd-Magistraler - 17.04.25 13:34
Hallo Michael, im zweiten Video sieht man, dass auch ein anderer Trafo mit einer anderen Last auf dem Gleis (Fleischmann 738904) sehr fein hochregeln kann, wie bei allen anderen 100 Loks, die ich besitze.
Bei der 7360024 ist das nicht möglich. Deshalb schiebe ich das weder auf den Trafo noch auf die Testgleise.
EDIT: Wahrscheinlich bin ich plötzlich zu blöd für Moba. Ich hab halt leider auch nicht mal drei Diodenpärchen hier liegen,
denn ich gehe davon aus, wenn ich eine analoge Lok kaufe, dass die ebenso wie alle meine anderen Loks mit demselben Trafo anlaog laufen.
Bei der 7360024 ist das nicht möglich. Deshalb schiebe ich das weder auf den Trafo noch auf die Testgleise.
EDIT: Wahrscheinlich bin ich plötzlich zu blöd für Moba. Ich hab halt leider auch nicht mal drei Diodenpärchen hier liegen,
denn ich gehe davon aus, wenn ich eine analoge Lok kaufe, dass die ebenso wie alle meine anderen Loks mit demselben Trafo anlaog laufen.
Hallo Frank,
doch, diese MFS-Trafos sind halt für die damaligen Motoren ausgelegt, die mit 2V noch nicht viel anfangen konnten. Die Charakteristik der Micromotoren ist halt mal eine ganz andere als die der alten Dreipoler... Sollte man auch an der Stromaufnahme sehen.
Viele Grüße
Michael
doch, diese MFS-Trafos sind halt für die damaligen Motoren ausgelegt, die mit 2V noch nicht viel anfangen konnten. Die Charakteristik der Micromotoren ist halt mal eine ganz andere als die der alten Dreipoler... Sollte man auch an der Stromaufnahme sehen.
Viele Grüße
Michael
Nord-Süd-Magistraler - 17.04.25 13:55
Ok, danke!
Hätte jetzt nicht gedacht, dass ich wegen einer einzigen Lok neue Trafos für die Testgleise kaufen muss.
Hätte jetzt nicht gedacht, dass ich wegen einer einzigen Lok neue Trafos für die Testgleise kaufen muss.
Hallo,
Du könntest Diodenketten aus antiparallen (1N4007 o.ä.) zwischen Trafo und Gleis schalten.
Grüße, Peter W
Du könntest Diodenketten aus antiparallen (1N4007 o.ä.) zwischen Trafo und Gleis schalten.
Grüße, Peter W
spur.n.bahner - 17.04.25 14:47
Hallo Frank,
ich habe eben mal meine digitale Sound 212 analog mit einem Arnold ASS Trafo getestet. Sie fährt so zwar ganz weich an, kommt aber nicht auf Fahrt. Mit dem Halbwellenbetrieb kommt auch die nicht klar.
Gruß
Jürgen
ich habe eben mal meine digitale Sound 212 analog mit einem Arnold ASS Trafo getestet. Sie fährt so zwar ganz weich an, kommt aber nicht auf Fahrt. Mit dem Halbwellenbetrieb kommt auch die nicht klar.
Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen,
das Problem adressieren wir jetzt ganz fix an Zimo. Ich wünsche mir schon seit 20 Jahren eine extra CV für die Vmax im Analogbetrieb bzw. die Spannung (Rgelreferenz) für Vmax laut CV5.
Esu und Piko können das!
Grüße, Peter W
das Problem adressieren wir jetzt ganz fix an Zimo. Ich wünsche mir schon seit 20 Jahren eine extra CV für die Vmax im Analogbetrieb bzw. die Spannung (Rgelreferenz) für Vmax laut CV5.
Esu und Piko können das!
Grüße, Peter W
spur.n.bahner - 17.04.25 15:42
Hallo Peter,
sehr gut. Das scheint nur bei diesen Modellen so zu sein. Analog läuft auch das Läutwerk. Kann man eventuell auch melden.
Meine 218er fahren anlog sehr gut, sogar mit Motorsound. Auch mit dem Halbwellentrafo.
Gruß
Jürgen
sehr gut. Das scheint nur bei diesen Modellen so zu sein. Analog läuft auch das Läutwerk. Kann man eventuell auch melden.
Meine 218er fahren anlog sehr gut, sogar mit Motorsound. Auch mit dem Halbwellentrafo.
Gruß
Jürgen
Hallo Frank und alle anderen,
dies ist eine analoge 211, da ist kein Decoder drin. Alle Diskussionspunkte betr. Decoder sind somit nicht zielführend.
#Frank: Da hat Fleischmann mal etwas besser gemacht als die letzten 50 Jahre, nämlich einen Motor eingebaut, der schon bei sehr kleinen Spannungen anfährt. Dein alter Trafo macht aber einen Sprung von 0V auf 3V, also macht auch die Lok einen Sprung von 0 auf ........
Da wird nur ein anderes Fahrgerät, z.B. Heisswolf- Regler helfen. Oder ersatzweise die oben vorgeschlagenen Dioden.
Auf jeden Fall ist das kein Fehler der Lok.
Tut mir leid, dass bei dir neue Lok und alter Trafo nicht zusammenpassen.
Viele Grüße
Klaus
dies ist eine analoge 211, da ist kein Decoder drin. Alle Diskussionspunkte betr. Decoder sind somit nicht zielführend.
#Frank: Da hat Fleischmann mal etwas besser gemacht als die letzten 50 Jahre, nämlich einen Motor eingebaut, der schon bei sehr kleinen Spannungen anfährt. Dein alter Trafo macht aber einen Sprung von 0V auf 3V, also macht auch die Lok einen Sprung von 0 auf ........
Da wird nur ein anderes Fahrgerät, z.B. Heisswolf- Regler helfen. Oder ersatzweise die oben vorgeschlagenen Dioden.
Auf jeden Fall ist das kein Fehler der Lok.
Tut mir leid, dass bei dir neue Lok und alter Trafo nicht zusammenpassen.
Viele Grüße
Klaus
spur.n.bahner - 17.04.25 15:59
Hallo Klaus,
das ist richtig, die hier ist analog. Aber der Test zeigt, dass auch die digitale Version mit analogen Halbwellentrafos ein Problem hat. Das Problem hatte ich bisher nicht.
Die 211/212 hat auch keinen Dreipoler mehr, sondern einen geschlossenen Motor.
Gruß
Jürgen
das ist richtig, die hier ist analog. Aber der Test zeigt, dass auch die digitale Version mit analogen Halbwellentrafos ein Problem hat. Das Problem hatte ich bisher nicht.
Die 211/212 hat auch keinen Dreipoler mehr, sondern einen geschlossenen Motor.
Gruß
Jürgen
Hallo zusammen,
das ist nicht nur bei Fleischmann so und auch nicht erst seit der neuen V 100. Ich erinnere an die Fleischmann-52er damals. Die läuft nämlich schon bei 0,3 - 0,4 V an. Die meisten alten Trafos schalten, ja da muß man wirklich sagen "schalten", die Spannung bestenfalls bei 1,5 V ein, wenn nicht noch später.
Die heutigen Motoren sind halt auf Leichtlauf und niedriger Stromaufnahme getrimmt, dann braucht man Decoder mit 1,5 A Leistungsbereich mehr, es reichen dann 0,5 A = der Decoder kann kleiner werden.
Die Zeiten von solchen Trafos wie im Video sind bei den neukonstruierten Loks halt endgültig vorbei.
Viele Grüße
Christian Strecker
das ist nicht nur bei Fleischmann so und auch nicht erst seit der neuen V 100. Ich erinnere an die Fleischmann-52er damals. Die läuft nämlich schon bei 0,3 - 0,4 V an. Die meisten alten Trafos schalten, ja da muß man wirklich sagen "schalten", die Spannung bestenfalls bei 1,5 V ein, wenn nicht noch später.
Die heutigen Motoren sind halt auf Leichtlauf und niedriger Stromaufnahme getrimmt, dann braucht man Decoder mit 1,5 A Leistungsbereich mehr, es reichen dann 0,5 A = der Decoder kann kleiner werden.
Die Zeiten von solchen Trafos wie im Video sind bei den neukonstruierten Loks halt endgültig vorbei.
Viele Grüße
Christian Strecker
Nord-Süd-Magistraler - 17.04.25 18:48
Vielen Dank euch für die Antworten!
Was mich trotzdem stutzig macht:
Der Trafo macht bei der getesteten Fleischmann Traxx3 keinen solchen großen Sprung von 0 -> 3,.. V, weil vermutlich die Last eben eine andere ist - vielleicht ist das auch schon die Antwort.
Ich hab mir jetzt mal probeweise einen KATO Power Pack Standard SX geordert, finde es allerdings trotzdem ärgerlich, zumal der Motor auch nicht gerade "rund" läuft. Das war schon bei der zuerst gelieferten Lok so.
Dabei ist das Teil optisch echt toll umgesetzt.
Was mich trotzdem stutzig macht:
Der Trafo macht bei der getesteten Fleischmann Traxx3 keinen solchen großen Sprung von 0 -> 3,.. V, weil vermutlich die Last eben eine andere ist - vielleicht ist das auch schon die Antwort.
Ich hab mir jetzt mal probeweise einen KATO Power Pack Standard SX geordert, finde es allerdings trotzdem ärgerlich, zumal der Motor auch nicht gerade "rund" läuft. Das war schon bei der zuerst gelieferten Lok so.
Dabei ist das Teil optisch echt toll umgesetzt.
Karl Schotter - 17.04.25 19:09
Hallo Frank,
da treffen mit den von dir gezeigten Fleichmann-Trafos und der neuen Fleischmann 211 wirklich technische Zeitalter aufeinander, die nur noch begrenzt kompatibel sind.
Bei mir fährt die neue Fleischmann 211 sehr schön. Sie bekommt sauberen Glattstrom und wird von ganz unten (beinahe 0 Volt) hochgeregelt.
Ich bin froh, einen alten Heißwolf-Regler zu haben. Mit den etwa 20 Parameter-Kombinationen, die ich auf ihm programmiert habe, ist für alle meine Analog-Schätzchen aus 5 Jahrzehnten und von sehr unterschiedlichen Anbietern das richtige Fahr-Programm dabei (und die Programm-Nummer habe ich in meiner Fahrzeug-Datei vermerkt).
Es grüßt
Karl
da treffen mit den von dir gezeigten Fleichmann-Trafos und der neuen Fleischmann 211 wirklich technische Zeitalter aufeinander, die nur noch begrenzt kompatibel sind.
Bei mir fährt die neue Fleischmann 211 sehr schön. Sie bekommt sauberen Glattstrom und wird von ganz unten (beinahe 0 Volt) hochgeregelt.
Ich bin froh, einen alten Heißwolf-Regler zu haben. Mit den etwa 20 Parameter-Kombinationen, die ich auf ihm programmiert habe, ist für alle meine Analog-Schätzchen aus 5 Jahrzehnten und von sehr unterschiedlichen Anbietern das richtige Fahr-Programm dabei (und die Programm-Nummer habe ich in meiner Fahrzeug-Datei vermerkt).
Es grüßt
Karl
Karl Schotter - 17.04.25 19:31
Hallo Frank,
ich habe die Fleischmann 7360024 gerade mal mit dem KATO Power Pack Standard SX ausprobiert.
Das klappt deutlich besser als von dir mit den alten Fleischmann-Trafos gezeigt. Wenn man ganz, ganz vorsichtig regelt, geht es einigermaßen. Aber wirklich schön ist das auch nicht!
Die meisten Modellbahn-Motoren haben eben eine völlig andere Charakteristik als das neue und feine Fleischmann-Sensibelchen der BR 211.
Viele wird es nicht stören, da sie ohnhin einen Decoder einsetzen. Mich stört es nicht, weil ich die Elektronik im Heißwolf-Regler habe.
Es grüßt
Karl
ich habe die Fleischmann 7360024 gerade mal mit dem KATO Power Pack Standard SX ausprobiert.
Das klappt deutlich besser als von dir mit den alten Fleischmann-Trafos gezeigt. Wenn man ganz, ganz vorsichtig regelt, geht es einigermaßen. Aber wirklich schön ist das auch nicht!
Die meisten Modellbahn-Motoren haben eben eine völlig andere Charakteristik als das neue und feine Fleischmann-Sensibelchen der BR 211.
Viele wird es nicht stören, da sie ohnhin einen Decoder einsetzen. Mich stört es nicht, weil ich die Elektronik im Heißwolf-Regler habe.
Es grüßt
Karl
Nord-Süd-Magistraler - 17.04.25 20:00
Vielen Dank für´s Ausprobieren.
Dann wäre es ja nochmal spannend zu wissen, ob die analoge Fleischmann-Lok mit einem aktuellen analogen Fleischmann Fahrregler (10798) fahrbar ist.
Jedenfalls werde ich auch Fleischmann damit konfrontieren. Ob die das interessiert, steht dann nochmal auf einem anderen Blatt, aber wissen dürfen die das ruhig.
Dann wäre es ja nochmal spannend zu wissen, ob die analoge Fleischmann-Lok mit einem aktuellen analogen Fleischmann Fahrregler (10798) fahrbar ist.
Jedenfalls werde ich auch Fleischmann damit konfrontieren. Ob die das interessiert, steht dann nochmal auf einem anderen Blatt, aber wissen dürfen die das ruhig.
Zweisystemlok - 17.04.25 20:08
Der 10798 ist nichts "anderes" als eine 9 Volt mit mehreren Fahrstufen über Widerstände!
Wenn dann nimm den von Minitrix, selbe Platine aber mehr Fahrstufen - von der Abstufung her - weil der MTXer ein paar zusätzliche Widerstände mehr hat als das Pendant von Fleischmann -> werden beide bei Steger Trafobau gefertigt aber mit leicht unterschiedlichem Innenleben!
Gruß, Micha
Wenn dann nimm den von Minitrix, selbe Platine aber mehr Fahrstufen - von der Abstufung her - weil der MTXer ein paar zusätzliche Widerstände mehr hat als das Pendant von Fleischmann -> werden beide bei Steger Trafobau gefertigt aber mit leicht unterschiedlichem Innenleben!
Gruß, Micha
Nord-Süd-Magistraler - 17.04.25 20:15
Danke, aber ich kaufe jetzt keinen weiteren Trafo. Wenn sich die Mühle nicht halbwegs zufriedenstellend mit dem KATO Power Pack Standard SX fahren lässt, geht die zurück. Wenn Fleischmann nicht die einwandfreie analoge Funktion einer analogen Lok auch mit neueren Trafos garantieren kann, kriegen die dafür von mir kein Geld, sorry.
Hallo,
ich kann das gerne am Wochenende ausprobieren, habe eine digitale (SETG) und eine analoge (ÖBB).
Der Fahrregler von Steger Trafobau (Fleischmann,. Roco, Trix) ist nichts anderes als ein LM 317 mit einer Wiederstandsdekade, die über eine Schleifring-Stufenschalter umgesteuert wird. Die Maximalspannung ist auf ungefähr 14 V begrenzt, nicht 9 V.
Grüße, Peter W
ich kann das gerne am Wochenende ausprobieren, habe eine digitale (SETG) und eine analoge (ÖBB).
Der Fahrregler von Steger Trafobau (Fleischmann,. Roco, Trix) ist nichts anderes als ein LM 317 mit einer Wiederstandsdekade, die über eine Schleifring-Stufenschalter umgesteuert wird. Die Maximalspannung ist auf ungefähr 14 V begrenzt, nicht 9 V.
Grüße, Peter W
Beitrag editiert am 17. 04. 2025 21:23.
Zweisystemlok - 17.04.25 21:24
Das Kato Power Pack SX geht ab 0 Volt los und gibt ein PWM Signal wie die Motorendstufe eines Digitaldecoders an die Schienen raus!
Gruß, Micha
PWM - PulsWeitenModuliertes Signal -> googeln!
Gruß, Micha
PWM - PulsWeitenModuliertes Signal -> googeln!
Wenn ihr ein DC Fahrgerät sucht dass wie das Kato Power Pack SX mit PWM arbeitet könnt ihr auch DCC-EX im DC-Modus nehmen. Da ist die kleinste Pulsbreite 1/127 (also 0.79%) und es stehen wahlbare Frequenzen zu Verfügung (über die DCC Funktionstasten F29 bis F31).
Grüße,
Harald.
Grüße,
Harald.
spur.n.bahner - 18.04.25 09:30
Moin MIcha,
ihr hattet doch gestern die V100.20 damit laufen? Die fuhr doch einwandfrei damit.
Gruß
Jürgen
ihr hattet doch gestern die V100.20 damit laufen? Die fuhr doch einwandfrei damit.
Gruß
Jürgen
Zweisystemlok - 18.04.25 14:09
@31 - Das war meine alte DB Cargo V100 von Arnold aus den 1990er Jahren auf dem Analogkreis, die aktuelle V100.20 von Fleischmann fuhr nur auf dem Digitalkreis.
Gruß, Micha
Gruß, Micha
Hallo Frank,
so wie das auf dem ET Blatt aussieht ist bei der BR 211 da ein GAM verbaut, die reagieren schon ab etwa 0,5V und fangen an zu drehen. Ist auch bei jedem nachträglichen Umbau auf einen GAM so.
Dein Trafo ist einer der alten Technik, und die fangen alle nicht sauber kontinuierlich bei 0V an sondern haben alle ein Sprung auf 2-3V, Das dürfte an der Mechanik des Drehreglers liegen, das ist einfach.
Das ist also kein Fehler, weder von Trafo noch von der Lok, ist für dich nicht schon, aber fakt.
Fleischmann wird sich da auch nur Planlos rausreden.
Das mit den mehreren Diodenpärchen funktioniert ist aber ungünstig, es geht eleganter und mit weniger Platzbedarf.
Einfach 2 Z-Dioden 2,7V antiseriell und die Motorleitung löten und das Problem ist vom Tisch. Für ein Größer Reduzierung der Endgeschwindigkeit (z.B GAM Umbau bei der Arnöld Köf II) nehme ich auch 2 x 5,6V. Als SMD SOD 80 sind die auch nicht viel dicker als die Litze zum Motor.
Wenn ich mir das ET Blatt so ansehe frage ich mich aber auch, was die sich mit den pseudo Zwegenschwungmassen gedacht haben?
Gruß Detlef
so wie das auf dem ET Blatt aussieht ist bei der BR 211 da ein GAM verbaut, die reagieren schon ab etwa 0,5V und fangen an zu drehen. Ist auch bei jedem nachträglichen Umbau auf einen GAM so.
Dein Trafo ist einer der alten Technik, und die fangen alle nicht sauber kontinuierlich bei 0V an sondern haben alle ein Sprung auf 2-3V, Das dürfte an der Mechanik des Drehreglers liegen, das ist einfach.
Das ist also kein Fehler, weder von Trafo noch von der Lok, ist für dich nicht schon, aber fakt.
Fleischmann wird sich da auch nur Planlos rausreden.
Das mit den mehreren Diodenpärchen funktioniert ist aber ungünstig, es geht eleganter und mit weniger Platzbedarf.
Einfach 2 Z-Dioden 2,7V antiseriell und die Motorleitung löten und das Problem ist vom Tisch. Für ein Größer Reduzierung der Endgeschwindigkeit (z.B GAM Umbau bei der Arnöld Köf II) nehme ich auch 2 x 5,6V. Als SMD SOD 80 sind die auch nicht viel dicker als die Litze zum Motor.
Wenn ich mir das ET Blatt so ansehe frage ich mich aber auch, was die sich mit den pseudo Zwegenschwungmassen gedacht haben?
Gruß Detlef
Hardwaredesigner - 18.04.25 20:38
Hallo.
Das ist nicht nötig. Bei den MS- und MN-Decodern wurde schon vor einigen Wochen an der Einstellbarkeit der Höchstgeschwindigkeit im Analogbetrieb gearbeitet. Wahrscheinlich wird es ab der nächsten SW-Version die veröffentlicht wird über die CV179 einstellbar sein.
Bei den MX-Decodern ohne Sound gibt es übriges die CV179 schon seit einigen Jahren (siehe angehängtes Bild).
LG
Markus
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Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Peter W.
das Problem adressieren wir jetzt ganz fix an Zimo. Ich wünsche mir schon seit 20 Jahren eine extra CV für die Vmax im Analogbetrieb bzw. die Spannung (Rgelreferenz) für Vmax laut CV5.
Das ist nicht nötig. Bei den MS- und MN-Decodern wurde schon vor einigen Wochen an der Einstellbarkeit der Höchstgeschwindigkeit im Analogbetrieb gearbeitet. Wahrscheinlich wird es ab der nächsten SW-Version die veröffentlicht wird über die CV179 einstellbar sein.
Bei den MX-Decodern ohne Sound gibt es übriges die CV179 schon seit einigen Jahren (siehe angehängtes Bild).
LG
Markus
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Hallo Markus,
vielen Dank für die Information. Das ist Sound in meinen Ohren.png)
Was die MX betrifft, fehlt das eben für die MX Sound Decoder. Da ist es ein Problem, z.B. bei der 1016/1116 oder 1020 ist uns das bei Vergleichstest analog/digital stark aufgefallen. Die höchste interne Fahrstufe wird bei geregeltem Betrieb bei 14 V reinem DC nicht erreicht, bei ungeregeltem passen die Soundabläufe dann nicht mit der Motordrehzahl zusammen.
Vielleicht könnt Ihr da ja doch einmal nachbessern.
Viele Grüße, Peter W
vielen Dank für die Information. Das ist Sound in meinen Ohren
Was die MX betrifft, fehlt das eben für die MX Sound Decoder. Da ist es ein Problem, z.B. bei der 1016/1116 oder 1020 ist uns das bei Vergleichstest analog/digital stark aufgefallen. Die höchste interne Fahrstufe wird bei geregeltem Betrieb bei 14 V reinem DC nicht erreicht, bei ungeregeltem passen die Soundabläufe dann nicht mit der Motordrehzahl zusammen.
Vielleicht könnt Ihr da ja doch einmal nachbessern.
Viele Grüße, Peter W
Beitrag editiert am 18. 04. 2025 21:28.
Nord-Süd-Magistraler - 25.04.25 21:42
Hi Leute,
nach euren Hinweisen, dass ich doch vielleicht mal einen anderen Trafo als meinen URALTEN Fleischmann MSF-Trafo 6735/110 ausprobieren soll, um die nagelneue - mittlerweile schon einmal ausgetauschte Fleischmann 7360024 – BR 211 DB o/b – analog auch ganz langsam anfahrend bewegen zu können, habe ich mir einen KATO Power Pack Standard SX besorgt.
In einem neuen Video habe ich noch einmal die folgenden Loks zunächst am Fleischmann MSF-Trafo 6735/110 und anschließend am KATO Power Pack Standard SX getestet:
- Fleischmann 738904 – BR 187 Railpool – analog
- Fleischmann 7360024 – BR 211 DB o/b – analog
- Fleischmann 7560007 – BR 143 – analog
Hauptaugenmerk war dabei das gaaaanz langsame Anfahren und eine Langsamfahrt. Nicht im Video: die Fahrt mit mittlerem Tempo, das bei allen Loks (fast) kein Problem war -> siehe Auswertung am Ende des Videos.
Bei Interesse nehmt euch bitte die 6 min Zeit.
https://www.youtube.com/watch?v=C8sonwPFqi8
Abschlussfragen:
- Wer schafft es, die Fleischmann 7360024 – BR 211 DB o/b – analog sauber und lansam anfahren zu lassen? und mit - Welchem Trafo verwendet ihr dazu?
Gruß
Frank
nach euren Hinweisen, dass ich doch vielleicht mal einen anderen Trafo als meinen URALTEN Fleischmann MSF-Trafo 6735/110 ausprobieren soll, um die nagelneue - mittlerweile schon einmal ausgetauschte Fleischmann 7360024 – BR 211 DB o/b – analog auch ganz langsam anfahrend bewegen zu können, habe ich mir einen KATO Power Pack Standard SX besorgt.
In einem neuen Video habe ich noch einmal die folgenden Loks zunächst am Fleischmann MSF-Trafo 6735/110 und anschließend am KATO Power Pack Standard SX getestet:
- Fleischmann 738904 – BR 187 Railpool – analog
- Fleischmann 7360024 – BR 211 DB o/b – analog
- Fleischmann 7560007 – BR 143 – analog
Hauptaugenmerk war dabei das gaaaanz langsame Anfahren und eine Langsamfahrt. Nicht im Video: die Fahrt mit mittlerem Tempo, das bei allen Loks (fast) kein Problem war -> siehe Auswertung am Ende des Videos.
Bei Interesse nehmt euch bitte die 6 min Zeit.
https://www.youtube.com/watch?v=C8sonwPFqi8
Abschlussfragen:
- Wer schafft es, die Fleischmann 7360024 – BR 211 DB o/b – analog sauber und lansam anfahren zu lassen? und mit - Welchem Trafo verwendet ihr dazu?
Gruß
Frank
Hallo Frank,
die Ursache des ruckartigen Anfahrens liegt darin, dass es sich um einen sog. Halbwellentrafo handelt. Fleischmann nennt das MSF = Multisensible Feinsteuerung.
Ein bisschen Physik dazu: Die alten Dreipoler von Fleischmann konnte man im unteren Lastbereich nie sauber regeln. Das hat übrigens nichts mit der Anfahrspannung zu tun, sondern liegt schlicht und einfach an der Physik eines Dreipolers. Beim Auto fährt ein Dreizylinder halt auch nicht so weich an wie ein Sechszylinder.
Man hat dann folgendes gemacht: Die Gleichrichter im Trafo, welche die Wechselspannung in Gleichspannung konvertieren, klappen die jeweils untere Phase weg, so dass nur jede zwei Phase in Gleichspannung gewandelt wird. Das Ergebnis ist ein gepulster Gleichstrom. Mit diesem lassen sich die Dreipoler im unteren Lastbereich wunderbar regeln, siehe deine BR 143. Der Fleischmann-Trafo zeigt auch den sog. MSF-Bereich an, wo der Gleichstrom gepulst wird. Oberhalb dieses Bereichs gibt es dann einen gleichmäßigen Gleichstrom.
Das Problem ist jetzt aber, das manche moderne Motoren mit dieser gepulsten Gleichspannung nicht klar kommen wie der Micromotor deiner BR 211. Ich habe das gleich Problem bei der BR 043 von Fleischmann.
Lange Rede kurzer Sinn: Motortyp und Trafotyp müssen zueinander passen.
Da gibt es jetzt zwei Möglichkeiten: Beim Heißwolf-Regler kann man die Pulsweiten individuell konfigurieren und so für jeden Motor - durch Ausprobieren - das perfekte Anfahrprofil finden. Andere Möglichkeit: Ein Top-Trafo ist der Titan 806, den du bei ebay findest. Dort gibt es eine Variante mit "Halbwellenanfahrt" und eine klassische. Du wirst sehen, dass die alten Dreipoler mit Halbwellenanfahrt besser laufen, während die BR 211 eher mit dem klassichen Trafo klarkommt.
Mein persönlicher Tipp: Bleibe beim Trafo mit Halbwellenanfahrt, denn bei 95% aller Lokomotiven ist der besser. Ich persönlich lebe auch damit, dass einige neuere Fleischmänner ruckartig anfahren. Übrigens auch einige SB-Glockenanker-Motoren. Wenn du 100% willst, führt kein Weg am Heißwolf vorbei.
Viel Erfolg, Jan
die Ursache des ruckartigen Anfahrens liegt darin, dass es sich um einen sog. Halbwellentrafo handelt. Fleischmann nennt das MSF = Multisensible Feinsteuerung.
Ein bisschen Physik dazu: Die alten Dreipoler von Fleischmann konnte man im unteren Lastbereich nie sauber regeln. Das hat übrigens nichts mit der Anfahrspannung zu tun, sondern liegt schlicht und einfach an der Physik eines Dreipolers. Beim Auto fährt ein Dreizylinder halt auch nicht so weich an wie ein Sechszylinder.
Man hat dann folgendes gemacht: Die Gleichrichter im Trafo, welche die Wechselspannung in Gleichspannung konvertieren, klappen die jeweils untere Phase weg, so dass nur jede zwei Phase in Gleichspannung gewandelt wird. Das Ergebnis ist ein gepulster Gleichstrom. Mit diesem lassen sich die Dreipoler im unteren Lastbereich wunderbar regeln, siehe deine BR 143. Der Fleischmann-Trafo zeigt auch den sog. MSF-Bereich an, wo der Gleichstrom gepulst wird. Oberhalb dieses Bereichs gibt es dann einen gleichmäßigen Gleichstrom.
Das Problem ist jetzt aber, das manche moderne Motoren mit dieser gepulsten Gleichspannung nicht klar kommen wie der Micromotor deiner BR 211. Ich habe das gleich Problem bei der BR 043 von Fleischmann.
Lange Rede kurzer Sinn: Motortyp und Trafotyp müssen zueinander passen.
Da gibt es jetzt zwei Möglichkeiten: Beim Heißwolf-Regler kann man die Pulsweiten individuell konfigurieren und so für jeden Motor - durch Ausprobieren - das perfekte Anfahrprofil finden. Andere Möglichkeit: Ein Top-Trafo ist der Titan 806, den du bei ebay findest. Dort gibt es eine Variante mit "Halbwellenanfahrt" und eine klassische. Du wirst sehen, dass die alten Dreipoler mit Halbwellenanfahrt besser laufen, während die BR 211 eher mit dem klassichen Trafo klarkommt.
Mein persönlicher Tipp: Bleibe beim Trafo mit Halbwellenanfahrt, denn bei 95% aller Lokomotiven ist der besser. Ich persönlich lebe auch damit, dass einige neuere Fleischmänner ruckartig anfahren. Übrigens auch einige SB-Glockenanker-Motoren. Wenn du 100% willst, führt kein Weg am Heißwolf vorbei.
Viel Erfolg, Jan
Nord-Süd-Magistraler - 25.04.25 23:02
Hi Jan, vielen lieben Dank für deine Antwort!
Ja, ich denke, auch nach diesem Ergebnis werde ich zunächst bei den alten Fleischmann-Trafos bleiben, weil alle meiner Loks bis auf eben die 211 super funktionieren.
Ich hab gerade noch die analoge Fleischmann 739308 Vectron am KATO Power Pack Standard SX getestet mit dem Ergebins, dass die z. B. erst ab etwa 9 Volt reagiert und dann eben schlagartig, während sie mit dem uralten Fleischmann-Trafo butterweich anfährt.
Fazit: Die neue Fleischmann 73600024 (analog) kann ein noch so superschönes Modell sein. Wenn ich eine Rangierlok nicht sensibel im Langsamfahrbereich steuern kann, brauch ich die auch nicht. Das Modell geht zurück an den Händler, der mir die Rücknahme versichert hat.
Nichtsdestotrotz werde ich Fleischmann ein zweites Mal kontakieren und fragen, mit welchem Trafo sie die Lok vor der Auslieferung getestet haben.
Viele Grüße
Frank
Ja, ich denke, auch nach diesem Ergebnis werde ich zunächst bei den alten Fleischmann-Trafos bleiben, weil alle meiner Loks bis auf eben die 211 super funktionieren.
Ich hab gerade noch die analoge Fleischmann 739308 Vectron am KATO Power Pack Standard SX getestet mit dem Ergebins, dass die z. B. erst ab etwa 9 Volt reagiert und dann eben schlagartig, während sie mit dem uralten Fleischmann-Trafo butterweich anfährt.
Fazit: Die neue Fleischmann 73600024 (analog) kann ein noch so superschönes Modell sein. Wenn ich eine Rangierlok nicht sensibel im Langsamfahrbereich steuern kann, brauch ich die auch nicht. Das Modell geht zurück an den Händler, der mir die Rücknahme versichert hat.
Nichtsdestotrotz werde ich Fleischmann ein zweites Mal kontakieren und fragen, mit welchem Trafo sie die Lok vor der Auslieferung getestet haben.
Viele Grüße
Frank
Hi Frank,
übrigens finde ich die alten Fleischmann BR 212 gar nicht so schlecht. Nietenzähler werden vielleicht einwenden, dass sie nicht perfekt proportioniert sind. Aber sie lassen sich ganz wunderbar am Halbwellentrafo regulieren. Ich habe zwei Stück davon und bisher noch gar nicht das Bedürfnis verspürt, sie gegen das neue Fleischmann Modell zu tauschen…
Schönen Abend, Jan
übrigens finde ich die alten Fleischmann BR 212 gar nicht so schlecht. Nietenzähler werden vielleicht einwenden, dass sie nicht perfekt proportioniert sind. Aber sie lassen sich ganz wunderbar am Halbwellentrafo regulieren. Ich habe zwei Stück davon und bisher noch gar nicht das Bedürfnis verspürt, sie gegen das neue Fleischmann Modell zu tauschen…
Schönen Abend, Jan
spur.n.bahner - 26.04.25 09:12
Hallo Jan,
Deine Darstellung zum Halbwellenbetrieb ist richtig. Nur hat die 211 keinen klassischen Dreipoler mehr.
Die alten FLM Dreipoler und insbesondere die alten Arnold Motoren laufen mit Halbwelle sehr gut. Dafür wurden die Trafos auch gemacht.
Meiner Beobachtung zur Folge haben zunehmend moderne Motoren Probleme damit. Eine digitale 211 läuft damit so gut, wie überhaupt nicht.
Und richtig, optisch sind die altten 211 / 212 von Fleischmann bereits sehr gute Modelle. Ich habe auch eine 212, die ich immer noch einsetze. Als Analogfahrer sind die sicher eine gute Alternative und die fahren auch alle mit Halbwelle. Auch Fahrzeuge, die analog mit Decoder fahren.
Gruß
Jürgen
Deine Darstellung zum Halbwellenbetrieb ist richtig. Nur hat die 211 keinen klassischen Dreipoler mehr.
Die alten FLM Dreipoler und insbesondere die alten Arnold Motoren laufen mit Halbwelle sehr gut. Dafür wurden die Trafos auch gemacht.
Meiner Beobachtung zur Folge haben zunehmend moderne Motoren Probleme damit. Eine digitale 211 läuft damit so gut, wie überhaupt nicht.
Und richtig, optisch sind die altten 211 / 212 von Fleischmann bereits sehr gute Modelle. Ich habe auch eine 212, die ich immer noch einsetze. Als Analogfahrer sind die sicher eine gute Alternative und die fahren auch alle mit Halbwelle. Auch Fahrzeuge, die analog mit Decoder fahren.
Gruß
Jürgen
https://lofthonsen.muragon.com/entry/494.html
Über 100kHz, da braucht es keinen großen Kondensator oder Spule und dann ist da nur noch Gleichspannung übrig. Wie man "eine Frequenz passt für alle" verkaufen kann? Und dann auch noch 100kHz.
Grüße
Harald
Über 100kHz, da braucht es keinen großen Kondensator oder Spule und dann ist da nur noch Gleichspannung übrig. Wie man "eine Frequenz passt für alle" verkaufen kann? Und dann auch noch 100kHz.
Grüße
Harald
Hallo Frank,
meine altrote 211 (721210) lief analog mit dem Märklin Miniclub-Trafo auf meinem Testkreis auch eher bescheiden. Zuerst dacht ich das läge an den etwas verstaubten Schienen. Aber auch mit sauberen Schienen verbesserte sich das Fahrverhalten nicht. Das Anfahrverhalten war mit dem 12V Miniclub-Tafo ähnlich wie mit deinem MSF-Trafo von Fleischmann (aber besser als mit dem hier im Forum in manchen Threads viel gelobten SX-Trafo von Kato). Dennoch ruckelte die Lok stets im unteren Geschwindigkeitsbereich. Ab dem mittleren Geschwindigkeitsbereich aufwärts waren die Fahreigenschaften dann in Ordnung.
Ich habe eben ein Next18 Decoder von D&H eingesetzt. Beim öffnen des Gehäuses fielen mir die sehr gut geölte Schrauben auf (das ist auch in Ordnung denn eine Metallschraube in einem Metallgewinde sollte nie trocken laufen). Dann die Überraschung: Die Fleischmann 211 fährt mit dem Decoder im Analogbetrieb sogar ein tick besser als mit dem Dummy-Stecker im Analogbetrieb. Der Digitaldecoder benötigt für die Funktion im Analogbetrieb eine relativ hohe Mindestspannung (ca. 3,5V). Damit fährt die digitale Lok im Analogbetrieb zumindest ähnlich "gut" wie digitalen Soundloks aus dem Hause Minitrix.
Für den Analogbetrieb ist die neue Fleischmann 211/V100.10 aus meiner Sicht untauglich wenn man damit langsam Anfahren und langsam Bremsen möchte. Das bekam Host Fleischmann vor fünf Jahrzehnten mit der pummligen 212 schon deutlich besser hin. Was hat Fleischmann denn mit der neuen V100 da wieder verbockt? Liegt das an der Platine oder am Motor?
Als nächstes will ich die Drehgestelle der Lok öffnen und prüfen wie viel überschüssiges Öl hier entfernt werden kann. Danach wird die Lok programmiert und digital in Betrieb genommen. Erst wenn die Lok dann digital zufriedenstellend läuft überlege ich mir vielleicht die 211 in o/b zusätzlich noch zu beschaffen.
Grüße
Markus
meine altrote 211 (721210) lief analog mit dem Märklin Miniclub-Trafo auf meinem Testkreis auch eher bescheiden. Zuerst dacht ich das läge an den etwas verstaubten Schienen. Aber auch mit sauberen Schienen verbesserte sich das Fahrverhalten nicht. Das Anfahrverhalten war mit dem 12V Miniclub-Tafo ähnlich wie mit deinem MSF-Trafo von Fleischmann (aber besser als mit dem hier im Forum in manchen Threads viel gelobten SX-Trafo von Kato). Dennoch ruckelte die Lok stets im unteren Geschwindigkeitsbereich. Ab dem mittleren Geschwindigkeitsbereich aufwärts waren die Fahreigenschaften dann in Ordnung.
Ich habe eben ein Next18 Decoder von D&H eingesetzt. Beim öffnen des Gehäuses fielen mir die sehr gut geölte Schrauben auf (das ist auch in Ordnung denn eine Metallschraube in einem Metallgewinde sollte nie trocken laufen). Dann die Überraschung: Die Fleischmann 211 fährt mit dem Decoder im Analogbetrieb sogar ein tick besser als mit dem Dummy-Stecker im Analogbetrieb. Der Digitaldecoder benötigt für die Funktion im Analogbetrieb eine relativ hohe Mindestspannung (ca. 3,5V). Damit fährt die digitale Lok im Analogbetrieb zumindest ähnlich "gut" wie digitalen Soundloks aus dem Hause Minitrix.
Für den Analogbetrieb ist die neue Fleischmann 211/V100.10 aus meiner Sicht untauglich wenn man damit langsam Anfahren und langsam Bremsen möchte. Das bekam Host Fleischmann vor fünf Jahrzehnten mit der pummligen 212 schon deutlich besser hin. Was hat Fleischmann denn mit der neuen V100 da wieder verbockt? Liegt das an der Platine oder am Motor?
Als nächstes will ich die Drehgestelle der Lok öffnen und prüfen wie viel überschüssiges Öl hier entfernt werden kann. Danach wird die Lok programmiert und digital in Betrieb genommen. Erst wenn die Lok dann digital zufriedenstellend läuft überlege ich mir vielleicht die 211 in o/b zusätzlich noch zu beschaffen.
Grüße
Markus
spur.n.bahner - 27.04.25 08:00
Moin zusammen,
in diesem Zusammenhang muss ich ein Lob für Minitrix aussprechen. Es wird ja oft über die Zwangsdecoder, auch mit Sound geschimpft. Die Kehrseite ist, dass Märklin hier einen Analogbetrieb sicherstellen muss, weil sie auch die Analogfahrer bedienen wollen.
Ich hatte für einen Moba-Kollegen getestet, ob die blaue Sound 110.2 auch analog fährt. Er fährt nur analog und wollte wissen, ob er sie kaufen kann.
Das Ergebnis war, die Lok fährt mit dem Arnold ASS Trafo traumhaft, wie auch meine V100 Modelle von MTX
Von der Optik sind die V100-Modelle meiner Meinung nach ebenbürtig und auch wegen des Gewichts etwas zugstärker.
Digital mit Sound sind die FLM Modelle besser, insbesondere der Sound. Warum die analog nicht fahren ist ein Rätsel. Und die Digitalversionen fahren analog überhaupt nicht, wie auch Markus' Test bestätigte.
Vielleicht sollte man hier beim Händler oder sogar Hersteller nachfragen, welche Trafos für die FLM V100 Modelle geeignet sind. Nicht, dass es hier auch noch einen Konstriuktionsfehler auf der Platine gibt.
Gruß
Jürgen
in diesem Zusammenhang muss ich ein Lob für Minitrix aussprechen. Es wird ja oft über die Zwangsdecoder, auch mit Sound geschimpft. Die Kehrseite ist, dass Märklin hier einen Analogbetrieb sicherstellen muss, weil sie auch die Analogfahrer bedienen wollen.
Ich hatte für einen Moba-Kollegen getestet, ob die blaue Sound 110.2 auch analog fährt. Er fährt nur analog und wollte wissen, ob er sie kaufen kann.
Das Ergebnis war, die Lok fährt mit dem Arnold ASS Trafo traumhaft, wie auch meine V100 Modelle von MTX
Von der Optik sind die V100-Modelle meiner Meinung nach ebenbürtig und auch wegen des Gewichts etwas zugstärker.
Digital mit Sound sind die FLM Modelle besser, insbesondere der Sound. Warum die analog nicht fahren ist ein Rätsel. Und die Digitalversionen fahren analog überhaupt nicht, wie auch Markus' Test bestätigte.
Vielleicht sollte man hier beim Händler oder sogar Hersteller nachfragen, welche Trafos für die FLM V100 Modelle geeignet sind. Nicht, dass es hier auch noch einen Konstriuktionsfehler auf der Platine gibt.
Gruß
Jürgen
Nord-Süd-Magistraler - 27.04.25 08:22
Hallo Jürgen, danke für die Nachricht, genau das werde ich tun und bei Fleischmann erfragen, mit welchem Fahrtrafo man die Lok analog getestet hat.
Gruß
Frank
Gruß
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
am KATO Power Pack Standard SX getestet mit dem Ergebins, dass die z. B. erst ab etwa 9 Volt reagiert
Ohne ein Oszilloskop weißt du bei PWM eigentlich nix und der Messpunkt muss nach eventuellen Spulen direkt am Motor sein. Werte vom Multimeter sind hier nur Kaffesatzlesen.
Sieht so aus als müsste der Motor einiges losbrechen beim Anfahren und schaft das nicht.
Grüße,
Harald
Klingt alles komisch. Ich kann gerne einmal meine analoge 2048 testen.
Grüße, Peter W
Grüße, Peter W
little magic - 13.05.25 20:48
Hallo,
Ich habe nur die digitale 211, habe sie aber für Frank mal auf analog zurückgerüstet, um hier mal Werte aufzuzeigen.
Ich habe nur den Fleischmann „Trafo“ 6720. Dieses Fahrpult ist für feinfühliges Fahren ungeeignet, weil die Spannung in Stufen hochschaltet werden. Die niedrigste einstellbare Spannung (mit der 211 auf dem Gleis) liegt bei 2,3 Volt. Damit fährt die 211 bereits ca 20 km/h.
Mit einem Labornetzteil konnte ich die Lok mit ca 1,2 Volt anfahren. Sie fuhr dann ungefähr 9 km/h.
Digital (Ja, Frank, ich weiß, das hilft Dir nicht) fährt die Lok unter 1 km/h.
Auch wenn ich es nicht selbst getestet habe… ich bestätige die Aussage der anderen Forumanen auch in dem V188-Thread dass ein PWM-Fahrpult für Dich die richtige Lösung sein wird. Die Diodenversion hilft schonmal um die Anfahrspannung des Trafos runterzukriegen. PWM IST BESSER ! ! !
Als Digitaler kann ich aber keine Empfehlung für das ultimative Gerät geben.
Gruß Christian
Ich habe nur die digitale 211, habe sie aber für Frank mal auf analog zurückgerüstet, um hier mal Werte aufzuzeigen.
Ich habe nur den Fleischmann „Trafo“ 6720. Dieses Fahrpult ist für feinfühliges Fahren ungeeignet, weil die Spannung in Stufen hochschaltet werden. Die niedrigste einstellbare Spannung (mit der 211 auf dem Gleis) liegt bei 2,3 Volt. Damit fährt die 211 bereits ca 20 km/h.
Mit einem Labornetzteil konnte ich die Lok mit ca 1,2 Volt anfahren. Sie fuhr dann ungefähr 9 km/h.
Digital (Ja, Frank, ich weiß, das hilft Dir nicht) fährt die Lok unter 1 km/h.
Auch wenn ich es nicht selbst getestet habe… ich bestätige die Aussage der anderen Forumanen auch in dem V188-Thread dass ein PWM-Fahrpult für Dich die richtige Lösung sein wird. Die Diodenversion hilft schonmal um die Anfahrspannung des Trafos runterzukriegen. PWM IST BESSER ! ! !
Als Digitaler kann ich aber keine Empfehlung für das ultimative Gerät geben.
Gruß Christian
spur.n.bahner - 14.05.25 06:23
Moin Christian,
viele Dank für Deine Tests, die die Aussagen hier und im V188 Thread bestätigen. Damit lässt sich sagen, mit den klassischen Trafos wird man mit den neuen Motoren keine zufriedenstellende Lösung erzielen. Die PWM Fahrpulte mit Diodenlösung scheint als einzige Abhilfe zu schaffen. Damit kommt man dem Digitalbetrieb näher.
Meine Vermutung ist, dass diese Effekte zunehmend bei überarbeiteten Fleischmann-Modellen auftreten werden, die mit neuen Motoren ausgestattet sind. .
Wie schon weiter oben geschrieben, Minitrix-Modelle mit 'Zwangsdecodern' fahren analog völlig seicht. Das ist einfach ein Muss, weil es keine analogen Versionen gibt,
Gruß
Jürgen
viele Dank für Deine Tests, die die Aussagen hier und im V188 Thread bestätigen. Damit lässt sich sagen, mit den klassischen Trafos wird man mit den neuen Motoren keine zufriedenstellende Lösung erzielen. Die PWM Fahrpulte mit Diodenlösung scheint als einzige Abhilfe zu schaffen. Damit kommt man dem Digitalbetrieb näher.
Meine Vermutung ist, dass diese Effekte zunehmend bei überarbeiteten Fleischmann-Modellen auftreten werden, die mit neuen Motoren ausgestattet sind. .
Wie schon weiter oben geschrieben, Minitrix-Modelle mit 'Zwangsdecodern' fahren analog völlig seicht. Das ist einfach ein Muss, weil es keine analogen Versionen gibt,
Gruß
Jürgen
little magic - 14.05.25 08:01
Moin,
Ich meine mich schwach daran zu erinnern, dass das Piko Fahrpult 55003 eine vernünftige elektronische Regelung hat. Ich bin am Freitag oder Samstag bei meinem Mobahändler, da werde ich mal fragen, ober der noch sowas an Lager hat. Ich könnte damit mal ausprobieren, ob sich die Lok damit ordentlich regeln lässt.
Das Fahrpult 55003 soll aber etwas schwach sein, deswegen würde ich eher das 55000 mit 2A Ausgangsstrom nehmen....
Wie gesagt, Wenn ich eins für den Test bekommen kann werde ich es ausprobieren.
Gruß
Christian
Ich meine mich schwach daran zu erinnern, dass das Piko Fahrpult 55003 eine vernünftige elektronische Regelung hat. Ich bin am Freitag oder Samstag bei meinem Mobahändler, da werde ich mal fragen, ober der noch sowas an Lager hat. Ich könnte damit mal ausprobieren, ob sich die Lok damit ordentlich regeln lässt.
Das Fahrpult 55003 soll aber etwas schwach sein, deswegen würde ich eher das 55000 mit 2A Ausgangsstrom nehmen....
Wie gesagt, Wenn ich eins für den Test bekommen kann werde ich es ausprobieren.
Gruß
Christian
Hallo Christian,
Danke für deine Hilfsbereitschaft, aber die betreffende Lok hat der TO wieder an den Händler zurückgegeben.
Auch mit einer dritten Lok (andere BR) ist er nicht zufrieden.
Im Fortsetzungsfaden wurde alles bereits ausführlich diskutiert (es liegt also nicht an den Loks) und es wurden dort zahlreiche Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Insbesondere mehrfach die bereits hier in den ersten Antworten empfohlenen Diodenpaare (siehe #4, #11, #15), aber auch aktuell lieferbare Fahrregler mit besserer Technik.
Siehe hier:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1453412
Da wurde alles bereits _mehrfach_ durchgekaut.
Ein in meinen Augen wunderbares Fazit steht dort in #99:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1453412#aw99
Viele Grüße
Danke für deine Hilfsbereitschaft, aber die betreffende Lok hat der TO wieder an den Händler zurückgegeben.
Auch mit einer dritten Lok (andere BR) ist er nicht zufrieden.
Im Fortsetzungsfaden wurde alles bereits ausführlich diskutiert (es liegt also nicht an den Loks) und es wurden dort zahlreiche Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Insbesondere mehrfach die bereits hier in den ersten Antworten empfohlenen Diodenpaare (siehe #4, #11, #15), aber auch aktuell lieferbare Fahrregler mit besserer Technik.
Siehe hier:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1453412
Da wurde alles bereits _mehrfach_ durchgekaut.
Ein in meinen Augen wunderbares Fazit steht dort in #99:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1453412#aw99
Viele Grüße
Beitrag editiert am 14. 05. 2025 09:19.
#44
Da muss man nicht extra fragen, denn die Marketingfritzen kennen nur das, was vorgegeben ist und lassen weg, was sie vergessen haben.
Das wäre zum Beispiel hier. Etwa im Bereich 2:39 kann man sehen womit getestet wird,
https://www.youtube.com/watch?v=bKtpHOZT9NE
Es ist Zeit für ein neues Video!!!
Gruß Sven
Da muss man nicht extra fragen, denn die Marketingfritzen kennen nur das, was vorgegeben ist und lassen weg, was sie vergessen haben.
Das wäre zum Beispiel hier. Etwa im Bereich 2:39 kann man sehen womit getestet wird,
https://www.youtube.com/watch?v=bKtpHOZT9NE
Es ist Zeit für ein neues Video!!!
Gruß Sven
Der Film lehrt uns: Wir müssen unser Hobby immer in Zeitlupe betrachten. Dann klappt es wohl auch mit Langsamfahrten.
:)
weiß nun
Olaf
:)
weiß nun
Olaf
dampfrailfan - 15.05.25 08:12
Hallo Sven,
jo, eine normaler Trafo... testen geht da wohl digital: 1 = fährt, 0 = fährt nicht.
Besonders interessant sieht 2:56, wow, was da unter der Rahmenabdeckung für eine Ölsardine zum Vorschein kommt. OK, Serviceabteilung, da hat der Kunde wohl noch nicht richtig gereinigt.
und dann die Bemerkung "Feedback vom Markt sammelt"... ein Werbevideo halt.
Grüße Torsten
jo, eine normaler Trafo... testen geht da wohl digital: 1 = fährt, 0 = fährt nicht.
Besonders interessant sieht 2:56, wow, was da unter der Rahmenabdeckung für eine Ölsardine zum Vorschein kommt. OK, Serviceabteilung, da hat der Kunde wohl noch nicht richtig gereinigt.
und dann die Bemerkung "Feedback vom Markt sammelt"... ein Werbevideo halt.
Grüße Torsten
Ich hätte mir gewünscht, dass in dem Video auch die Raffinerie gezeigt wird, in der das Öl produziert wird.
Jürgen H.
Jürgen H.
Nicht sehr ergonomische Arbeitsplätze, Trafo kippelt fast von der Tischkante, löten ohne Absaugung (also das gibt da wo ich arbeite gleich einen "so aber nicht"). Entweder alles nur amatörmäßig fürs Video gestellt oder ist das wirklich so schlecht? Aber die Ölsardine scheint zumindest echt zu sein, die wurde ja nicht extra fürs Video eingeölt .png)
Grüße,
Harald.
Grüße,
Harald.
So sehen vermutlich die Rückläufer von denjenigen Kunden aus, denen die Lok nicht sanft genug anfuhr 😉 😂
Spaß beiseite:
. . . von denjenigen Kunden, denen die Lok zu ruckelig fuhr, weil sie ihre Schienen lang nicht mehr geputzt hatten.
Bald über nichts mehr erstaunte Grüße . . .
Spaß beiseite:
. . . von denjenigen Kunden, denen die Lok zu ruckelig fuhr, weil sie ihre Schienen lang nicht mehr geputzt hatten.
Bald über nichts mehr erstaunte Grüße . . .
dampfrailfan - 15.05.25 13:26
Hallo DACH,
oder die noch nichts von ATF gehört haben.
und danke für den 2. Teil unter #50.png)
Grüße
oder die noch nichts von ATF gehört haben.
und danke für den 2. Teil unter #50
Grüße
Ehre, wem Ehre gebührt! 👍
In tiefer Verbeugung . . . 🤗
In tiefer Verbeugung . . . 🤗
Hallo!
ich weiss, das Thema ist durchgekaut und ich will es auch nicht wirklich wieder hochbringen.
Aber hier ein Bild meiner V100. Schaut nach Glockenanker aus. Die Anfahrspannung mit dem Analog-Brueckenstecker an einem Labornetzteil ist 1.5V, die Stromaufnahme dabei <6mA.
Hab die eben kurz auf digital umgebaut - Next18. Das Ding faehrt analog wie digital butterweich.
https://youtu.be/G8oetujNQp4
VG,
Frank
Die von fschum zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich weiss, das Thema ist durchgekaut und ich will es auch nicht wirklich wieder hochbringen.
Aber hier ein Bild meiner V100. Schaut nach Glockenanker aus. Die Anfahrspannung mit dem Analog-Brueckenstecker an einem Labornetzteil ist 1.5V, die Stromaufnahme dabei <6mA.
Hab die eben kurz auf digital umgebaut - Next18. Das Ding faehrt analog wie digital butterweich.
https://youtu.be/G8oetujNQp4
VG,
Frank
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little magic - 26.05.25 07:10
Hallo,
Ich möchte mein in #49 gegebenes Versprechen einlösen. Ich habe (wenn auch mit einer Woche Verspätung) den Piko Fahrregler mit der Fleischmann 211 getestet. Die niedrigste Ausgangsspannung, die ich einstellen konnte lag bei 1,3Volt. Die Lok fuhr damit 12 km/h. Langsamer habe ich damit nicht geschafft.
Gruß
Christian
Ich möchte mein in #49 gegebenes Versprechen einlösen. Ich habe (wenn auch mit einer Woche Verspätung) den Piko Fahrregler mit der Fleischmann 211 getestet. Die niedrigste Ausgangsspannung, die ich einstellen konnte lag bei 1,3Volt. Die Lok fuhr damit 12 km/h. Langsamer habe ich damit nicht geschafft.
Gruß
Christian
(entfernt weil ein neues Thema dafür geöffnet.)
Beitrag editiert am 10. 11. 2025 21:07.
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