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THEMA: Ist Dortmund das neue Nürnberg?
THEMA: Ist Dortmund das neue Nürnberg?
Gabor - 15.04.25 08:24
Hallo,
Ich freue mich sehr über die Berichte aus Dortmund und ich sehe, wie rege Diskussionen über die Ankündigungen geführt werden. Ich sah, wie die Hersteller etwa zu Nürnberg Zeiten ihre Neuankündigungen online stellten und ich freue mich, dass die Leute in Dortmund direkt mit den Herstellern kommunizieren können.
Was meint ihr dazu? Und würdet ihr euch freuen, wenn die üblichen Neuankündigungen alle auf Messen verschoben werden würden?
LG,
Gabor
Ich freue mich sehr über die Berichte aus Dortmund und ich sehe, wie rege Diskussionen über die Ankündigungen geführt werden. Ich sah, wie die Hersteller etwa zu Nürnberg Zeiten ihre Neuankündigungen online stellten und ich freue mich, dass die Leute in Dortmund direkt mit den Herstellern kommunizieren können.
Was meint ihr dazu? Und würdet ihr euch freuen, wenn die üblichen Neuankündigungen alle auf Messen verschoben werden würden?
LG,
Gabor
Hallo,
Ja und Nein ...Nürnberg dürfte zukünftig für Modellbahn wirklich ziemlich unbedeutend sein.Dortmund und in wesentlich abgeschwächter Form dürfte Mannheim hier die Rolle teilweise übernehmen.
Allerdings hat das Internet und das umdenken bei den Herstellern auch den Markt wesentlich verändert.Neuheiten werden bereits früher und auch übers Jahr verteilt vorgestellt.
Die eine Neuheitenmesse wie es Nürnberg über Jahrzehnte war, gibt es auf jeden Fall so nicht mehr und der Ersatztreffpunkt für die Hersteller dürfte auf jeden Fall Dortmund sein.
Gruß
Thomas
Ja und Nein ...Nürnberg dürfte zukünftig für Modellbahn wirklich ziemlich unbedeutend sein.Dortmund und in wesentlich abgeschwächter Form dürfte Mannheim hier die Rolle teilweise übernehmen.
Allerdings hat das Internet und das umdenken bei den Herstellern auch den Markt wesentlich verändert.Neuheiten werden bereits früher und auch übers Jahr verteilt vorgestellt.
Die eine Neuheitenmesse wie es Nürnberg über Jahrzehnte war, gibt es auf jeden Fall so nicht mehr und der Ersatztreffpunkt für die Hersteller dürfte auf jeden Fall Dortmund sein.
Gruß
Thomas
Hallo zusammen,
Nürnberg ist eine Fachhändlermesse, offiziell nicht fürs private Publikum nicht gedacht. Und die MoBa-Fachhändler werden auch nicht mehr und selbst die "übrigen" fahren nicht (mehr) nach Nürnberg wg. Zeit- und Kostenaufwand. Somit wird diese Messe für die Hersteller auch uninteressanter.
Also werden andere Messen für Hersteller wie auch für die Kunden interessanter - auch für mich.
In Dortmund im April werden die Neuankündigungen sichtbar, die normal in Nürnberg öffentlich wurden.
In Friedrichshafen im November sieht man dann was aus den Neuankündigungen geworden ist und wie die Neuheit demnächst in der Auslieferung aussehen wird.
Dieser Trend wird bei mir zunehmend spürbar und ich muß sagen, ich kann damit sehr gut leben, auch wenn Dortmund für mich aus dem Süden ein Drei-Tages-Tripp ist.
Viele Grüße
Christian Strecker
Nürnberg ist eine Fachhändlermesse, offiziell nicht fürs private Publikum nicht gedacht. Und die MoBa-Fachhändler werden auch nicht mehr und selbst die "übrigen" fahren nicht (mehr) nach Nürnberg wg. Zeit- und Kostenaufwand. Somit wird diese Messe für die Hersteller auch uninteressanter.
Also werden andere Messen für Hersteller wie auch für die Kunden interessanter - auch für mich.
In Dortmund im April werden die Neuankündigungen sichtbar, die normal in Nürnberg öffentlich wurden.
In Friedrichshafen im November sieht man dann was aus den Neuankündigungen geworden ist und wie die Neuheit demnächst in der Auslieferung aussehen wird.
Dieser Trend wird bei mir zunehmend spürbar und ich muß sagen, ich kann damit sehr gut leben, auch wenn Dortmund für mich aus dem Süden ein Drei-Tages-Tripp ist.
Viele Grüße
Christian Strecker
Hallo Christian, hallo Thomas,
Vielen Dank für eure Einschätzungen. Ihr habt Recht, es ist verständlich, dass die Händler nicht zur Messe wollen, weil die notwendigen Informationen für sie online erreichbar sind, teilweise weniger Profit für Messebesuche übrig haben und - das ist nur meine Vermutung - das große Verhandeln wird wohl auch nicht mehr dort möglich/nötig sein...
Das hat den Nachteil, dass die Verkäufer ihre Probleme, die sie Massenhaft sehen, nicht so an die Hersteller melden können, wobei ich eher glaube, dass die Verkäufer von den Herstellern genauso/ähnlich behanelt oder ignoriert werden, wie die Endkunden. Die meisten Verkäufer machen dhe nichts als die Beschreibung der Hersteller auf ihre Webseiten kopieren, und der Spaß beginnt für sie erst bei den Reklamationen... da sollten die Hersteller zuhören, obwohl das meiste fie Händler ausbaden müssen...
LG,
Gabor
Vielen Dank für eure Einschätzungen. Ihr habt Recht, es ist verständlich, dass die Händler nicht zur Messe wollen, weil die notwendigen Informationen für sie online erreichbar sind, teilweise weniger Profit für Messebesuche übrig haben und - das ist nur meine Vermutung - das große Verhandeln wird wohl auch nicht mehr dort möglich/nötig sein...
Das hat den Nachteil, dass die Verkäufer ihre Probleme, die sie Massenhaft sehen, nicht so an die Hersteller melden können, wobei ich eher glaube, dass die Verkäufer von den Herstellern genauso/ähnlich behanelt oder ignoriert werden, wie die Endkunden. Die meisten Verkäufer machen dhe nichts als die Beschreibung der Hersteller auf ihre Webseiten kopieren, und der Spaß beginnt für sie erst bei den Reklamationen... da sollten die Hersteller zuhören, obwohl das meiste fie Händler ausbaden müssen...
LG,
Gabor
Hallo Zusammen,
..wir wollen mal Leipzig nicht vergessen, welches näher an Sebnitz, Marienberg, Stollberg, Schönheide, Zwickau oder vielleicht Sonneberg liegt und auch eher aus Polen oder dem Tschechischen erreicht werden kann.
Insofern mag der Titel für das geographische Westdeutschland zutreffen aber nicht den Grundsatz bedeuten.
Die Hersteller wären nur dumm, wenn sie auf die Verbrauchermessen keine Neuheiten mitbringen würden, denn dann würde das Interesse schwinden, getreu dem Motto: In eine leere Kneipe kehrt man nicht ein....
Andere Hersteller wie Auhagen kämpfen noch immer um neben Faller akzeptiert zu werden und waren schon deshalb mit Dortmund zufrieden.
Geht mal bitte davon aus, dass die technischen Mitarbeiter der Hersteller sehr genau wissen was sie machen, was bei den "Marketingfritzen" der größeren Läden nur zu oft aber eben nicht so wirkt.
In dieser kommunikativen Falle sitzen sie selbst, wenn Ihnen der aktuelle Katalog nicht geläufig ist und ihnen auch kein Tablet zur Hand steht um blitzschnell Auskunft zu erteilen oder Kritik zu notieren. Diese Mitarbeiter beeinflussen eher wenig das Gefüge, was eben zB bei Kres schon deshalb der Fall ist, weil dort der Konstrukteur persönlich "spült".
Piko hatte Nürnberg beizeiten abgewählt, weil man beizeiten seinen eigenen Stiefel fahren wollte, der auch bei den Händlern bisher recht gut ankam. Die Kommunikation und der Vertriebsstand oder sollte man Bude sagen sind ein andere Sache. Aber es klappt und der Digitalexperte ist dR dicht umlagert. In Nürnberg hätte er Langeweile.
Oder exact train ...IMMER bekommt man da einen Wagen in die Hand gedrückt und für diesen Moment will man N aufgeben. So verzaubern diese Jungs ihre Kunden. Nürnberg? Sie wären längst pleite, wenn die sich darauf verlassen würden Erste Frage immer? "Und...wer ist ihr Händler?"
Na bitte, so macht man das!
Ich bin froh dass die Hersteller übers Jahr ihre Neuheitenmuster zeigen und wäre froh, wenn sie dann praktisch schon im Container sind
Dann müssten,die Frontleute nicht mehr fragen::
"Welche,Neuheit meinen sie da jetzt genau! Die von vor 2 oder die von vor 3 Jahren und jaaaa.....wann die kommt,wissen wir auch nicht so genau, da soll es Ärger mit einem umgekippten Sack Reis gegeben gaben....."
In diesem Sinne
Gruß Sven
..wir wollen mal Leipzig nicht vergessen, welches näher an Sebnitz, Marienberg, Stollberg, Schönheide, Zwickau oder vielleicht Sonneberg liegt und auch eher aus Polen oder dem Tschechischen erreicht werden kann.
Insofern mag der Titel für das geographische Westdeutschland zutreffen aber nicht den Grundsatz bedeuten.
Die Hersteller wären nur dumm, wenn sie auf die Verbrauchermessen keine Neuheiten mitbringen würden, denn dann würde das Interesse schwinden, getreu dem Motto: In eine leere Kneipe kehrt man nicht ein....
Andere Hersteller wie Auhagen kämpfen noch immer um neben Faller akzeptiert zu werden und waren schon deshalb mit Dortmund zufrieden.
Geht mal bitte davon aus, dass die technischen Mitarbeiter der Hersteller sehr genau wissen was sie machen, was bei den "Marketingfritzen" der größeren Läden nur zu oft aber eben nicht so wirkt.
In dieser kommunikativen Falle sitzen sie selbst, wenn Ihnen der aktuelle Katalog nicht geläufig ist und ihnen auch kein Tablet zur Hand steht um blitzschnell Auskunft zu erteilen oder Kritik zu notieren. Diese Mitarbeiter beeinflussen eher wenig das Gefüge, was eben zB bei Kres schon deshalb der Fall ist, weil dort der Konstrukteur persönlich "spült".
Piko hatte Nürnberg beizeiten abgewählt, weil man beizeiten seinen eigenen Stiefel fahren wollte, der auch bei den Händlern bisher recht gut ankam. Die Kommunikation und der Vertriebsstand oder sollte man Bude sagen sind ein andere Sache. Aber es klappt und der Digitalexperte ist dR dicht umlagert. In Nürnberg hätte er Langeweile.
Oder exact train ...IMMER bekommt man da einen Wagen in die Hand gedrückt und für diesen Moment will man N aufgeben. So verzaubern diese Jungs ihre Kunden. Nürnberg? Sie wären längst pleite, wenn die sich darauf verlassen würden Erste Frage immer? "Und...wer ist ihr Händler?"
Na bitte, so macht man das!
Ich bin froh dass die Hersteller übers Jahr ihre Neuheitenmuster zeigen und wäre froh, wenn sie dann praktisch schon im Container sind
Dann müssten,die Frontleute nicht mehr fragen::
"Welche,Neuheit meinen sie da jetzt genau! Die von vor 2 oder die von vor 3 Jahren und jaaaa.....wann die kommt,wissen wir auch nicht so genau, da soll es Ärger mit einem umgekippten Sack Reis gegeben gaben....."
In diesem Sinne
Gruß Sven
Hallo,
das Thema Messe ist eigentlich ein Nebeneffekt.
Die grundlegende Veränderung ist das Einkaufsverhalten von Kunden, insbesondere aber auch Händlern. Wenn ein Hersteller erklärt, dass ein Modell wegen mangelnder Vorbestellungen zurückgestellt oder gecancelt ist, dann hat er meiner Meinung den Schuss nicht gehört und die Veränderungen am Markt nicht berücksichtigt.
- Kunden bestellen immer seltener vor, weil sie zumindest erstmal schauen wollen, ob wenigstens das optische Erscheinungsbild passt. Liegen ein paar Muster auf den Herbstmessen aus, dann traut man sich schon eher, seinen Wunsch dem Händler zu übermitteln. Vor Enttäuschungen ist man aber selbst dann nicht sicher. Auch wenn es nur der nicht lackierte Halteriegel an einem T5 ist. Von Dingen die sich selbst nicht nachbessern lassen - und die immer häufiger auftreten - ganz zu schweigen.
- Wenn man mal von den zwei bis drei großen Händlern absieht, die ihren Hauptumsatz im Internet machen, findet man - zumindest bei seinem N-Händler - mit etwas Glück ein einziges Exemplar eines Triebfahrzeuges. Bei den Wagenmodellen sieht es noch finsterer aus. Da liegt wenn überhaupt nur ein Vertreter für eine ganze Wagenserie aus. Einen kompletten Personenzug im Ladengeschäft zusammenstellen? Entweder man kauft sich den easy bei DM-Toys & Co zusammen oder die Händler führen übers Jahr verteilt die Bestellungen aus, verbunden mit dem Nervenkitzel, ob sie auch immer einen kompletten Zug zusammenbekommen oder der Hersteller überhaupt einen solchen anbietet. Was soll ein Händler noch in Nürnberg? Der Kunde hat zeitgleich die PDFs. Im schlimmsten Fall wird der Händler direkt nach seiner Rückkehr von der Messe erfahren, dass das Interesse vom Kunden ein ganz anderes ist. Hätte der Kunde die PDFs früher, könnte er dem Händler zumindest aufzeigen, was ihn interessieren würde.
Dafür braucht es keine Messe mehr. Auch die (kostenpflichtigen) Kataloge liegen wie Blei. Der Kunde hat ja längst die PDF auf dem Rechner. Anhand der Renderings, Fotomontagen oder gar Skizzen wird er aber wohl nur selten Vorbestellungen tätigen. Ausnahme da, wo es seiner Meinung eng werden könnte.
Was beim Kunden (Händler) gefragt ist, wird also erst später erkennbar als auf Messen in den 70er oder 80er-Jahren. DM-Toys funktioniert weil ich da Service und mittlerweile sogar Reparatur bekomme, die ich bei den meisten Händlern vor Ort vermisse. Gehe ich in ein Ladenlokal sehe ich kaum noch etwas Interessantes in der Vitrine, muss vielleicht zweimal hin wegen Bestellung und Anzahlung. Vielleicht sogar noch öfter wegen Reklamationen. Das kann ich auch alles selbst erledigen, nicht selten sogar im Online-Shop des Herstellers, der mir sogar teils zuverlässiger die Verfügbarkeit anzeigt, als das Händlersystem.
Welche Messe die meisten Chancen hat? Als Berliner würde ich natürlich Leipzig den Vorzug geben. Letztendlich wäre es aber die Messe, wo ich die meisten Muster zu sehen bekomme. Ob das nun schon die Neuheiten des aktuellen Jahres sind oder die langersehnten Modelle aus den Ankündigungen von vor fünf Jahren ist mir dabei ziemlich egal. Von „Dieses Jahr ist nix dabei“ haben sich die Kunden doch gedanklich außerhalb der Foren längst verabschiedet. Entscheidend ist was im Jahr kommt und nicht was für die nächsten Jahre angekündigt wird.
Was ich von einer erfolgreichen Messe erwarte? Muster der großen Hersteller, KSH kennenlernen und Anlagen die Bock aufs Hobby machen. Welche Messen das sind, wird sich in den nächsten Jahren herauskristallisieren. Dafür braucht es aber keine Umfragen auf den Messen, sondern den Willen und den Mut auch wieder Messen zu veranstalten, wo nicht jeder dritte Stand Industriekleber, Staubsauger oder Ramsch ist. Eine im Frühjahr und eine im Herbst würden vollkommen reichen. Dazwischen dann gerne kleine Ausstellungen für Kleinserien, Vereine… (Beispiel: Bauma Plattform der Kleinserie Schweiz).
Beste Grüße
Frank
das Thema Messe ist eigentlich ein Nebeneffekt.
Die grundlegende Veränderung ist das Einkaufsverhalten von Kunden, insbesondere aber auch Händlern. Wenn ein Hersteller erklärt, dass ein Modell wegen mangelnder Vorbestellungen zurückgestellt oder gecancelt ist, dann hat er meiner Meinung den Schuss nicht gehört und die Veränderungen am Markt nicht berücksichtigt.
- Kunden bestellen immer seltener vor, weil sie zumindest erstmal schauen wollen, ob wenigstens das optische Erscheinungsbild passt. Liegen ein paar Muster auf den Herbstmessen aus, dann traut man sich schon eher, seinen Wunsch dem Händler zu übermitteln. Vor Enttäuschungen ist man aber selbst dann nicht sicher. Auch wenn es nur der nicht lackierte Halteriegel an einem T5 ist. Von Dingen die sich selbst nicht nachbessern lassen - und die immer häufiger auftreten - ganz zu schweigen.
- Wenn man mal von den zwei bis drei großen Händlern absieht, die ihren Hauptumsatz im Internet machen, findet man - zumindest bei seinem N-Händler - mit etwas Glück ein einziges Exemplar eines Triebfahrzeuges. Bei den Wagenmodellen sieht es noch finsterer aus. Da liegt wenn überhaupt nur ein Vertreter für eine ganze Wagenserie aus. Einen kompletten Personenzug im Ladengeschäft zusammenstellen? Entweder man kauft sich den easy bei DM-Toys & Co zusammen oder die Händler führen übers Jahr verteilt die Bestellungen aus, verbunden mit dem Nervenkitzel, ob sie auch immer einen kompletten Zug zusammenbekommen oder der Hersteller überhaupt einen solchen anbietet. Was soll ein Händler noch in Nürnberg? Der Kunde hat zeitgleich die PDFs. Im schlimmsten Fall wird der Händler direkt nach seiner Rückkehr von der Messe erfahren, dass das Interesse vom Kunden ein ganz anderes ist. Hätte der Kunde die PDFs früher, könnte er dem Händler zumindest aufzeigen, was ihn interessieren würde.
Dafür braucht es keine Messe mehr. Auch die (kostenpflichtigen) Kataloge liegen wie Blei. Der Kunde hat ja längst die PDF auf dem Rechner. Anhand der Renderings, Fotomontagen oder gar Skizzen wird er aber wohl nur selten Vorbestellungen tätigen. Ausnahme da, wo es seiner Meinung eng werden könnte.
Was beim Kunden (Händler) gefragt ist, wird also erst später erkennbar als auf Messen in den 70er oder 80er-Jahren. DM-Toys funktioniert weil ich da Service und mittlerweile sogar Reparatur bekomme, die ich bei den meisten Händlern vor Ort vermisse. Gehe ich in ein Ladenlokal sehe ich kaum noch etwas Interessantes in der Vitrine, muss vielleicht zweimal hin wegen Bestellung und Anzahlung. Vielleicht sogar noch öfter wegen Reklamationen. Das kann ich auch alles selbst erledigen, nicht selten sogar im Online-Shop des Herstellers, der mir sogar teils zuverlässiger die Verfügbarkeit anzeigt, als das Händlersystem.
Welche Messe die meisten Chancen hat? Als Berliner würde ich natürlich Leipzig den Vorzug geben. Letztendlich wäre es aber die Messe, wo ich die meisten Muster zu sehen bekomme. Ob das nun schon die Neuheiten des aktuellen Jahres sind oder die langersehnten Modelle aus den Ankündigungen von vor fünf Jahren ist mir dabei ziemlich egal. Von „Dieses Jahr ist nix dabei“ haben sich die Kunden doch gedanklich außerhalb der Foren längst verabschiedet. Entscheidend ist was im Jahr kommt und nicht was für die nächsten Jahre angekündigt wird.
Was ich von einer erfolgreichen Messe erwarte? Muster der großen Hersteller, KSH kennenlernen und Anlagen die Bock aufs Hobby machen. Welche Messen das sind, wird sich in den nächsten Jahren herauskristallisieren. Dafür braucht es aber keine Umfragen auf den Messen, sondern den Willen und den Mut auch wieder Messen zu veranstalten, wo nicht jeder dritte Stand Industriekleber, Staubsauger oder Ramsch ist. Eine im Frühjahr und eine im Herbst würden vollkommen reichen. Dazwischen dann gerne kleine Ausstellungen für Kleinserien, Vereine… (Beispiel: Bauma Plattform der Kleinserie Schweiz).
Beste Grüße
Frank
Beitrag editiert am 19. 04. 2025 10:58.
Hallo,
was in den Kommentaren deutlich zum Ausdruck kommt, ist die Kundensicht.Nürnberg war aber immer in erster Linie eine Fachmesse für Hersteller und den Vertrieb.Also die Händler.Dort wurden Fachgespräche geführt und zumindest früher die Bestellungen für das laufende Jahr abgegeben.Auch der Austausch der Hersteller untereinander und mit der Fachpresse war wichtig.Diese Funktionen erfüllt Nürnberg für die Modellbahn so gut wie gar nicht mehr und verlagert sich wohl hauptsächlich auf Publikumsmessen.Durchaus auf verschiedene Veranstaltung aber hauptsächlich scheint sich hier Dortmund als wichtigste Veranstaltung im Jahr heraus zu kristallisieren.
Das auf diesen Messen auch die Endverbraucher anwesend sind ist ein angenehmes Nebenprodukt aber je nach Hersteller wohl eher ein Nebeneffekt der gerne mitgenommen wird.Am wichtigsten dürfte die Kontakte innerhalb der Hersteller und Fachpresse sein.Dortmund ist halt sowieso schon ein bedeutend Messe und vom Zeitpunkt eben recht frühzeitig im Jahr und damit automatisch sowas wie das neue Nürnberg für die Modellbahnindustrie.
Gruß
Thomas
was in den Kommentaren deutlich zum Ausdruck kommt, ist die Kundensicht.Nürnberg war aber immer in erster Linie eine Fachmesse für Hersteller und den Vertrieb.Also die Händler.Dort wurden Fachgespräche geführt und zumindest früher die Bestellungen für das laufende Jahr abgegeben.Auch der Austausch der Hersteller untereinander und mit der Fachpresse war wichtig.Diese Funktionen erfüllt Nürnberg für die Modellbahn so gut wie gar nicht mehr und verlagert sich wohl hauptsächlich auf Publikumsmessen.Durchaus auf verschiedene Veranstaltung aber hauptsächlich scheint sich hier Dortmund als wichtigste Veranstaltung im Jahr heraus zu kristallisieren.
Das auf diesen Messen auch die Endverbraucher anwesend sind ist ein angenehmes Nebenprodukt aber je nach Hersteller wohl eher ein Nebeneffekt der gerne mitgenommen wird.Am wichtigsten dürfte die Kontakte innerhalb der Hersteller und Fachpresse sein.Dortmund ist halt sowieso schon ein bedeutend Messe und vom Zeitpunkt eben recht frühzeitig im Jahr und damit automatisch sowas wie das neue Nürnberg für die Modellbahnindustrie.
Gruß
Thomas
Beitrag editiert am 19. 04. 2025 12:28.
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